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Nach der ersten Langzeit-Wild-Stellplatz-Erfahrung die ich in Griechenland gemacht habe, ist mir klar geworden, daß ein 60 W Modul auf dem Dach nicht das gelbe vom Ei ist. Volle Batterien waren nur durch das zusätzliche Aufstellen meines mobilen 2. Panels gewährleistet.

Es mußte also ein weiteres Dachmodul her. Durch einen glücklichen Zufall war just in dem Moment wo ich darüber nachdachte ein genau passendes, originalverpacktes neues Panel in der Bucht zu ersteigern. Ich hab' es zu einem viertel des Originalpreises +10.-Versand geschossen.

Jetzt ist's montiert.

Dabei habe ich gleich noch den Anschluß verändert weil der Direktanschluß an die 3. Batterie nicht optimal ist. (CU reagiert überhaupt nicht)

Jetzt speise ich über die Steckdose an der Sitzbank ein. Dadurch sehe ich auf der CU zwar keine +A, aber die Anzeige der -A ist zumindest durch die gelieferte Strommenge angepasst. Bei laufendem Kühlschrank (4°) ist die Anzeige der Cu jetzt bei "Null A"! Das dürfte reichen.

Das 2. Modul auf\'m Dach.jpg

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Cool - so was will ich auch!

 

Kannst Du mehr Details zu dem verwendeten Panel posten.

Und dazu würde ich das gerne als dauerhafte Lösung anbringen.

 

Gruß

CHristian

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Original von MASOZE

Dabei habe ich gleich noch den Anschluß verändert weil der Direktanschluß an die 3. Batterie nicht optimal ist. (CU reagiert überhaupt nicht)

Jetzt speise ich über die Steckdose an der Sitzbank ein. Dadurch sehe ich auf der CU zwar keine +A, aber die Anzeige der -A ist zumindest durch die gelieferte Strommenge angepasst. Bei laufendem Kühlschrank (4°) ist die Anzeige der Cu jetzt bei "Null A"! Das dürfte reichen.

 

Ja war es aber nicht so, dass die CU verrückt spielt wenn die Batterie geladen wird, ohne dass der Motor läuft oder 230V anliegt? Da war doch was.

 

Ausserdem bezweifele ich, dass der Kabelquerschnitt an der Steckdose ausreichend ist.

 

Ich würde die Plusleitung direkt an den Pluspol einer der Zusatzbatterien klemmen.

 

Den Minuspol auch, denn dann bekommt die CU von allemdem nichts mit.

 

Es steht jeodch noch der Versuch aus, die CU zu überlisten. Laut VWN Unterlagen waren die CU´s ja auch für eine Solaranlage vorgerüstet.

 

Wir suchen immer noch dne richtigen PIN um das in der CU auszulösen.

 

sorry aber viel schöner wäre es doch wenn es in der CU angezeigt wird!

 

Probiert doch mal was rum. Der 6polige und der 2polige sind nur für Heizung!

 

Der 32 polige lässt nur 7 Möglichkeiten.

 

1 leer / ?

2 leer / ?

3 Geschwindigkeitssignal

4 leer / ?

5 leer / ?

6 leer / ?

7 Temp. Kühlbox minus

8 Temp. Kühlbox plus

9 Kühlbox

10 Relais Kühlbox

11 Dachhydraulik

12 Dachhydraulik

14 Dachhydraulik

15 Dachhydraulik

16 Temp Fühler Aussen minus

17 Temp Fühler Aussen plus

18 Abwasser minus

19 Abwasser plus

20 Frischwasserstand minus

21 Firschwasserstand plus

22 Ladegerät Info Laden (geschl. Plus)

23 leer / ?

24 leer ?

25 Shunt batterieseitig

26 Shunt batterie abgewandt

27 (58d) Instrumentenbeleuchtung

28 Verbindung 86s Plusverbindung 3 im Leitungstrang Camper

29 D+ (Verbindung 14 Hauptleitungsstrang - T6e/2 am Bordnetz)

30 Zündanlasschalter

31 Masse

32 Klemme 30

 

Nächsten Mittwoch werde ich mal mit Eumel etwas testen. Eumel hat die gleichen Paneele montiert, die ich hier im Shop anbiete.

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Hallo,

bei mir sind die Panele fest in Längsrichtung verklebt. Vorteil: Die Schienen sind weiter benutzbar und die Aufbauhöhe ändert sich nicht. Das 2.Bild zeigt die halbfertige Innenverkabelung. Die Anzeigen sind für die 1., 2. und 3. Batterie. Die Anschlüsse gehen auf den jeweiligen Pluspol. Der Ladestrom für die 1.Batterie verringert die Anzeige der A in der CU, da der gemeinsame Minuspol mangels Freischaltung an der CU über den Shunt geleitet werden muss.

DSCN0093klein.jpg

DSCN0079k.jpg

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Wobei wir die Kabelführung durchs Dach etwas Kürzer gestallten wollen, und die Kabel durch die Taschen der Segellatten führen wollen.

 

Im Herbst / Winter gehen wir das Thema an!

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Ja war es aber nicht so, dass die CU verrückt spielt wenn die Batterie geladen wird, ohne dass der Motor läuft oder 230V anliegt? Da war doch was. ..........sorry aber viel schöner wäre es doch wenn es in der CU angezeigt wird!

 

Probiert doch mal was rum. Der 6polige und der 2polige sind nur für Heizung!..........

 

Das ist in der Tat so dass die CU manchmal spinnt, dann kann sie sich nicht entscheiden ob der zugeführte Strom jetzt vom Generator oder vom Ladegerät kommt, die Anzeige rechts unten springt dann in raschem Wechsel vom Steckersymbol auf das G im Kreis um. ich drück' dann einfach "Reset" und das Batteriesymbol erscheint wiederund alles läuft normal. War noch nicht oft, wahrscheinlich nur wenn die Stromzuführung eine bestimmte Amperezahl übersteigt.

 

Wichtig war mir, dass ich in der CU überhaupt mal sehe das was passiert.

Beim Direktanschluß an die 3. Batterie zeigte die CU ja nach 3-4 Tagen eine komplett leere Batterie an obwohl die V-Anzeige noch bei 12,8 stand.

 

Zum Thema rumprobieren danke ich für Dein Zutrauen in meine Fähigkeiten, es reicht aber gerade mal für einen Direktanschluß an der Batterie oder zum Stecker einstecken. Den Eingriff in die Innereien der CU überlasse ich fähigeren Köpfen. :)

 

Meine Regleranlage ist auch im Gegensatz zu "eumel" ganz simpel gehalten, Kabel von den Panels zum Regler, Kabel vom Regler zur Steckdose neben der Bank, das war's.

 

Im Augenblick, wo das Fahrzeug nur dem täglichen Gebrauch dient, sind die Panels (und übrigens auch die Markise) abgebaut.

CIMG4065 (Medium).jpg

CIMG4063 (Medium).jpg

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Original von die52

Cool - so was will ich auch!

 

Kannst Du mehr Details zu dem verwendeten Panel posten.

Und dazu würde ich das gerne als dauerhafte Lösung anbringen.

 

Gruß

CHristian

Schau mal HIER Seite 4 Beitrag 73 - Seite 6 Beitrag 118

bearbeitet von masoze

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Hallo,

wäre evtl. interessant herauszubekommen, wann die CU rumzickt. Bei mir bleibt die stabil auf Batterie stehen, egal ob viel oder wenig geladen wird. Da müssten ja an der Steuerleitung vom Generator zur CU Spannungsänderungen auftreten, sonst würde die Anzeige auf Batterie stehenbleiben.

Das war auch stabil bei Anschluss direkt an Masse und Ansteuerung via lila Steuerleitung vom Netzteil an die CU. Das klappte dann sogar mit Ampereanzeige (Ladegerätanzeige in der CU), aber wenn der Motor gestartet wurde, kam dann logischerweise der Hinweis "Netzkabel abziehen".

Na mal schauen.

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Original von Eumel

aber wenn der Motor gestartet wurde, kam dann logischerweise der Hinweis "Netzkabel abziehen".

 

Das umgeht man mit einem Reais, dass sicherstellt, dass das Lila Signal nur anliegt, wenn der Motor läuft.

 

Das Signal Motor läuft ist am Trennrelais abzugreifen.

 

Aber schöner wäre ein extra PIN an der CU.

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Original von Tom50354

Das umgeht man mit einem Reais, dass sicherstellt, dass das Lila Signal nur anliegt, wenn der Motor läuft.

Das Signal Motor läuft ist am Trennrelais abzugreifen.

Aber schöner wäre ein extra PIN an der CU.

 

Hm, ne. Das lila Signal vom Solarpanel muss weg, wenn der Motor läuft. Das lila Signal vom Netzteil muss bleiben, sonst kommt keine Warnung.

Das D+ Signal kommt vom Bordnetzsteuergerät, wenn ich mich da nicht täusche, da könnten dann andere Fehler auftreten. Das schaltet u.U. nur dann durch, wenn die 1.Batterie genug Saft hat.

 

 

ps: ich hab mal ne Diode mit diversen Vorwiderständen zusammengebastelt. Da kann man dann auswählen wieviel mA auf die Steuerleitung draufgeben will (30mA bis 150mA), falls es denn einen Pin für Solarzellen wirklich gibt. Beim Netzteil waren es zwischen 50 und 90 mA.

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Ja D+ kommt vom Bordnetz STG. Aber es wäre doch kein Problem zwei signale auf den Pin zu geben. Und nur das signal vom Solarregler wird abgeknipst, wenn der Motor läuft.

 

Es ist das gleiche Signal, welches dich zum ziehen des Netzsteckers auffordert.

 

Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?

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Jetzt stimmts wieder. Du hattest oben geschrieben, dass das lila Signal vom Panel nur anliegt, wenn der Motor läuft. Andersrum ists ok (wenn der Generator steht).

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Da das hier ja der Solarthread wird. Hier mal ein Bild der Dachgepäckschiene im Profil. Da könnte man auch hübsch ein Kabel verlegen und verschwinden lassen.

dachschiene.jpg

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Hallo, gibt es diese Snap-in Panelmeter, die ihre eigene Versorgungsspannung messen können noch bei dem Elektronikversender in Hirschau?

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Hallihallo,

 

hilf mir bitte auf die Sprünge und beschreibe was genau du meinst.

 

Snap-in Panelmeter

????

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Ja, die gibt es noch. Allerdings sind die beim Hersteller billiger als bei Conrad.

http://www.bue.de

.... und guten Tag im Board.

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Kurzer Erfahrungsbericht zum Solarpanel:

 

1990: 2 Panels mit je 20 monokristallinen Zellen von AEG-Solar, zusammen ca. 40 Wpeak fabrikneu gekauft. Abmessungen zusammen ca. 950 mm * 600 mm. Waagerecht auf T3 mit Hochdach montiert, Ladestrom bei wolkenlosem Himmel um die Mittagszeit mehrfach gemessen knapp 3 A.

 

1992: T3 verkauft, Panels in der Garage gelagert.

 

2009 wegen geplanter Anschaffung eines T5 California wieder hergeholt, ordentlich gereinigt und mangels einer Batterie unter ähnlichen Wetterbedingungen, jedoch senkrecht zur Sonne ausgerichtet mehrfach gemessen: Kurzschlußstrom jetzt nur noch 2 A.

 

Für mich heißt das, die Dinger verlieren mit den Jahren deutlich an Leistung, vermutlich noch stärker, wenn sie ständig der Sonne ausgesetzt sind. Ich werde sie keinesfalls mehr fest montieren, sondern nur noch bei Bedarf neben das Auto stellen, den Strom mit 8 m Kabel und Schottky-Diode über eine der hoffentlich vielen Steckdosen in die Zusatzbatterien einspeisen und die Anzeigen im Mäusekino ignorieren.

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Hallo,

ja, es ist richtig, dass die Panel im Laufe der Zeit nachlassen. Allerdings kannst du die "alten" Panel nicht mit der neueren Generation vergleichen. Diese haben eine Haltbarkeit von ca. 20 Jahren. Auch ist der Gewinn an Strom deutlich gestiegen und durch konstruktive Massnahmen sind diese auch unempfindlicher gegen Abschattungen.

 

Bei entsprechendem Sonnenstand und je nach Ausrichtung kommen bei mir bis zu 7A raus (+1A für die Startbatterie). Bei regnerischem Wetter sind das immer noch 1-2A egal wie ausgerichtet und ob Dach offen oder geschlossen.

 

Mir persönlich wäre der Auf- und Abbau und der sichere Transport zu lästig. Aber das muss jeder selbst wissen. :)

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Original von Tom50354

 

Wir suchen immer noch dne richtigen PIN um das in der CU auszulösen.

 

sorry aber viel schöner wäre es doch wenn es in der CU angezeigt wird!

 

Probiert doch mal was rum. Der 6polige und der 2polige sind nur für Heizung!

 

Der 32 polige lässt nur 7 Möglichkeiten.

 

1 leer / ?

2 leer / ?

3 Geschwindigkeitssignal

4 leer / ?

5 leer / ?

6 leer / ?

7 Temp. Kühlbox minus

8 Temp. Kühlbox plus

9 Kühlbox

10 Relais Kühlbox

11 Dachhydraulik

12 Dachhydraulik

14 Dachhydraulik

15 Dachhydraulik

16 Temp Fühler Aussen minus

17 Temp Fühler Aussen plus

18 Abwasser minus

19 Abwasser plus

20 Frischwasserstand minus

21 Firschwasserstand plus

22 Ladegerät Info Laden (geschl. Plus)

23 leer / ?

24 leer ?

25 Shunt batterieseitig

26 Shunt batterie abgewandt

27 (58d) Instrumentenbeleuchtung

28 Verbindung 86s Plusverbindung 3 im Leitungstrang Camper

29 D+ (Verbindung 14 Hauptleitungsstrang - T6e/2 am Bordnetz)

30 Zündanlasschalter

31 Masse

32 Klemme 30

 

Nächsten Mittwoch werde ich mal mit Eumel etwas testen. Eumel hat die gleichen Paneele montiert, die ich hier im Shop anbiete.

 

Leider Leider (ich hätte wetten können es geht) hat soch herausgestellt, dass keiner der freien PINS ein Einfluss auf die Ampereanzeige in der CU hat.

 

Ich hatte ja gehofft, dass auch dem Steckersymbol eine "Sonne" wird, wenn man einen der freien PIN´s mit einem Steuersignal versorgt.

 

Warum ich so naiv war und das geglaubt habe:

 

t5_0_solar.jpg

 

Diese Vorabversion ist jedoch leider aus 2003 und die Textpassage mit dem Solar steht da heute bzw. stand in der Finalversion schon nicht mehr.

 

Schade, dass VWN hier nicht weiter gemacht hat.

 

Jetzt bleibt nur noch der Weg der CU vorzugauckeln, dass ein 230V Ladekabel anhängt.

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Zum Thema Solargenerator und California

 

Nach 6 Jahren Cali T4 und 11 Jahren Multivan T4 steht nun der Kauf eines Cali T5 (Facelift) an.

Da ich als elektrisch vorbelasteter leidenschaftlicher Bastler und Kaufkandidat natürlich wieder die Nutzung der Sonnenenergie im Auge habe,hier einige meiner Überlegungen und Erfahrungen, relativ ungeordnet nur als Denkanstoß:

 

In unseren Breitengraden läßt sich eine brauchbare Ausbeute nur in den Sommermonaten erzielen.

Im Sommer ist es warm, ich suche mir also ein schattiges Plätzchen. Da, wo das Auto steht, kommt also kaum Sonne hin. Die Solargeneratoren altern, insbesondere durch UV-Licht. Meiner liefert nach etlichen Jahren Lagerung in der Garage unter ähnlichen Bedingungen gerade noch 70% des ursprünglichen Stroms. Die Leistungsangaben der Hersteller sind wie immer äußerst kritisch zu betrachten. Peak heißt optimal ausgerichtet, gut gekühlt und Arbeitspunkt im Knick der Kennlinie. Wir wollen aber mit einem erschwinglichen Aufwand einen Bleiakku laden.

Wozu brauchen wir die Energie? Vermutlich doch überwiegend zum Betrieb der Kühlbox, womit sich der Kreis zum schattigen Plätzchen schließt. Leider wird uns seit über 17 Jahren eine Kühlbox geliefert, bei der der Temperaturfühler mehr oder weniger frei in der Luft hängt. Die Folge ist, daß das Aggregat sehr lange läuft und sehr lange Pausen einlegt, was sich auf den Wirkungsgrad (oder die Leistungsziffer) nicht gerade positiv auswirkt. Besser wäre es, den Fühler thermisch gut gekoppelt am Verdampfer in der Nähe des Expansionsventils zu montieren. Bei meinem Cali 1992 habe ich das gemacht und den Energieverbrauch nahezu halbiert. Bei meinem Engel MB 15 von 1998 hat allein die verbesserte thermische Kopplung mit Wärmeleitpaste (Verlegung war nicht möglich) etwa 15 bis 20% Energieersparnis gebracht.

 

Vielleicht wagt es ja ein Lötkolbenbesitzer außerhalb der Gewährleistungsfrist, den Thermofühler (zunächst provisorisch mit Kaugummi) dahin zu verlegen, wo es nach dem Einschalten zuerst kalt wird. Dann stimmt zwar die Temperatureinstellung im Mäusekino nicht mehr, aber die "Stehzeit" läßt sich problemlos um einige Tage verlängern.

 

Dazu dann am dritten "Stehtag" noch den unter der Bettverlängerung gelagerten "mobilen" Solargenerator in die Sonne gestellt und das CEE-Kabel kann daheim bleiben, denn bis dahin reichen die Batterien allemal. Damit läßt sich dann auch der Laderegler sparen, es reicht eine ausreichend dimensionierte Schottky-Diode. Die Kabellänge spielt oberhalb von 0,75 qmm auch keine Rolle, denn der Solargenerator ist prinzipiell eine Stromquelle und ein Spannungsabfall von 1 bis 2 Volt hat nahezu keine Auswirkung auf den Ladestrom. Einspeisung über die Steckdose im Kofferraum und gelegentlich ein Blick auf das Voltmeter. Bei mehr als 14 Volt einfach Stecker ziehen und am nächsten Tag wieder einstecken. Die Kapazitätsanzeige ist relativ uninteressant, denn die wird nach meinem Kenntnisstand ohnehin nur aus der Batteriespannung ermittelt.

 

Fertig.

 

Wenn mein Cali-Facelift nächstes Jahr da ist, werde ich weiter berichten.

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Original von Radfahrer

Zum Thema Solargenerator und California

 

Nach 6 Jahren Cali T4 und 11 Jahren Multivan T4 steht nun der Kauf eines Cali T5 (Facelift) an.

Da ich als elektrisch vorbelasteter leidenschaftlicher Bastler und Kaufkandidat natürlich wieder die Nutzung der Sonnenenergie im Auge habe,hier einige meiner Überlegungen und Erfahrungen, relativ ungeordnet nur als Denkanstoß:

 

In unseren Breitengraden läßt sich eine brauchbare Ausbeute nur in den Sommermonaten erzielen.

Im Sommer ist es warm, ich suche mir also ein schattiges Plätzchen. Da, wo das Auto steht, kommt also kaum Sonne hin. Die Solargeneratoren altern, insbesondere durch UV-Licht. Meiner liefert nach etlichen Jahren Lagerung in der Garage unter ähnlichen Bedingungen gerade noch 70% des ursprünglichen Stroms. Die Leistungsangaben der Hersteller sind wie immer äußerst kritisch zu betrachten. Peak heißt optimal ausgerichtet, gut gekühlt und Arbeitspunkt im Knick der Kennlinie. Wir wollen aber mit einem erschwinglichen Aufwand einen Bleiakku laden.

 

Ich glaube, wir hatten schon an anderer Stelle diskutiert, dass die Technik alter Solarpanel mit neueren Modellen nicht vergleichbar ist. Die neuen sind leistungsfähiger. Und ob man die Panel immer manuel dem Sonnenstand nachführen möchte ist Geschmacksache. Ein leicht transportables Panel kann auch leicht forttransportiert werden.

 

Wozu brauchen wir die Energie? Vermutlich doch überwiegend zum Betrieb der Kühlbox, womit sich der Kreis zum schattigen Plätzchen schließt. Leider wird uns seit über 17 Jahren eine Kühlbox geliefert, bei der der Temperaturfühler mehr oder weniger frei in der Luft hängt. Die Folge ist, daß das Aggregat sehr lange läuft und sehr lange Pausen einlegt, was sich auf den Wirkungsgrad (oder die Leistungsziffer) nicht gerade positiv auswirkt. Besser wäre es, den Fühler thermisch gut gekoppelt am Verdampfer in der Nähe des Expansionsventils zu montieren. Bei meinem Cali 1992 habe ich das gemacht und den Energieverbrauch nahezu halbiert. Bei meinem Engel MB 15 von 1998 hat allein die verbesserte thermische Kopplung mit Wärmeleitpaste (Verlegung war nicht möglich) etwa 15 bis 20% Energieersparnis gebracht.

 

Es ist ziemlich egal, wo der Fühler im Kühlschrank hängt, Hauptsache er ist irgendwo im Kühlschrank Die Physik sagt, dass man eine bestimmte Ernergie benötigt um Kältegut auf eine bestimmte Temperatur zu bekommen. Da ändert der Standort des Fühlers nichts dran. Läuft das Agregat weniger, entsteht weniger Kälte. Es hilft hier nur bessere Isolation, oder wie bei dir gemacht, die Kühltemperatur entsprechend anzupassen. Dann verbraucht man weniger, das Kühlgut wird wärmer, aber den Sensor kann man da lassen wo er ist.

 

Vielleicht wagt es ja ein Lötkolbenbesitzer außerhalb der Gewährleistungsfrist, den Thermofühler (zunächst provisorisch mit Kaugummi) dahin zu verlegen, wo es nach dem Einschalten zuerst kalt wird. Dann stimmt zwar die Temperatureinstellung im Mäusekino nicht mehr, aber die "Stehzeit" läßt sich problemlos um einige Tage verlängern.

 

Nö, bringt nichts, siehe vorher.

 

Dazu dann am dritten "Stehtag" noch den unter der Bettverlängerung gelagerten "mobilen" Solargenerator in die Sonne gestellt und das CEE-Kabel kann daheim bleiben, denn bis dahin reichen die Batterien allemal. Damit läßt sich dann auch der Laderegler sparen, es reicht eine ausreichend dimensionierte Schottky-Diode. Die Kabellänge spielt oberhalb von 0,75 qmm auch keine Rolle, denn der Solargenerator ist prinzipiell eine Stromquelle und ein Spannungsabfall von 1 bis 2 Volt hat nahezu keine Auswirkung auf den Ladestrom. Einspeisung über die Steckdose im Kofferraum und gelegentlich ein Blick auf das Voltmeter. Bei mehr als 14 Volt einfach Stecker ziehen und am nächsten Tag wieder einstecken. Die Kapazitätsanzeige ist relativ uninteressant, denn die wird nach meinem Kenntnisstand ohnehin nur aus der Batteriespannung ermittelt.

 

1. Die Kabellänge spielt immer eine Rolle. Ohmsches Gesetz. Bei Gleichspannung mehr als bei Wechselspannung.

2. Mit einer Schottkydiode kannst du keinen Laderegler ersetzen, damit kann man höchsten den Stromkreis der Solarpanel von dem der Batterien trennen. Ohne Laderegler bekommts du entweder die Camping-Batterien nicht voll, oder überlädst diese, oder du musst den ganzen Tag neben der Voltanzeige sitzen und bei Bedarf die Kabel kappen oder wieder verbinden. Um die AGM-Batterien richtig zu laden musst du die Ladekennlinie beachten (das sind keine Flüssig-Bleiakkus).

 

Fertig.

 

Wenn mein Cali-Facelift nächstes Jahr da ist, werde ich weiter berichten.

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Original von Radfahrer Die Kapazitätsanzeige ist relativ uninteressant, denn die wird nach meinem Kenntnisstand ohnehin nur aus der Batteriespannung ermittelt.

 

Hallo Radfahrer, ganz so ist es wohl nicht.

Ich denke die Kapazität wird aus Ladezeit Generator/Ladegerät und Verbrauch errechnet.

"Fremd" zugeführter Solarstrom wird dabei nicht berücksichtigt!

 

Ich hatte meine Panels zu Anfang an der 3. Batterie direkt angeschlossen und hatte nach ca. 4 Tagen Standzeit mit dauerhaft KS und gelegentlich TV in der CU die Anzeige: Batterie total leer.

Die Spannungsanzeige sagte allerding noch 12,6V und alles lief ohne Probleme.

 

(In Griechenland habe ich übrigens gute 3 Wochen an einer Stelle nur mit Solar überlebt, mußte nur täglich mein mobiles Panel der Sonne nachführen. Jetzt mit den Zweien auf'm Dach geht's ohne Nachführen und das Mobile ist Reserve.)

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Da es immer Leute geben wird, die alles noch besser wissen, werde ich mich zukünftig wieder wie bisher auf das Lesen der Beiträge beschränken.

 

Für die, die mehr aus vermutlich objektiven Quellen schöpfen möchten empfehle ich:

 

Zum Thema Kältemaschinen:

Winter - Technische Wärmelehre, Verlag Girardet, läßt sich sicherlich noch im Antiquariat auftreiben.

 

Zum Thema Drehstromgeneratur und Bleibatterie:

Bosch - Kraftfahrtechnisches Taschenbuch, auch schon etwas älter

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Original von Radfahrer

Da es immer Leute geben wird, die alles noch besser wissen, werde ich mich zukünftig wieder wie bisher auf das Lesen der Beiträge beschränken.

 

Hallo,

falls das auf mich gemünzt war:

ansich will ich dich nicht vertreiben, aber wenn unrichtige Angaben gemacht werden oder Äpfel mit Birnen verglichen werden, dann erlaube ich mir schon zu den gemachten Aussagen Stellung zu beziehen.

 

Damit möchte ich auch verhindern, dass du deinen T5 gedanklich schrottest, bevor du ihn überhaupt hast oder dass jemand auf die Idee kommt z.B. deine vorgeschlagene Einspeisung mit einer Schottkydiode in die Tat umzusetzen. Dies kann zu Schäden am Akku und elektronischen Komponenten im Fahrzeug führen.

Der Regler an der Lichtmaschine z.B. ist bis heute nötig und lässt sich nicht durch eine Diode ersetzen. Wird die Nennspannung + einer Toleranz im Bordnetz überschritten, dann bleibt irgendwas auf der Strecke. Bei heutigen Solarpaneln kommen weit mehr als 20V heraus.

 

Vielleicht findest du ja doch noch Zeit deinen Standpunkt zu überdenken.

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Nachdem ich nun gelernt habe, daß die Zusatzbatterien anders zu laden sind als die Starterbatterie, Frage:

 

Ist im Cali ein anderer Generator (Lichtmaschine) verbaut als in den sonstigen T5?

 

Oder ist es ein Generator mit zwei Reglern mit unterschiedlichen Kennlinien?

 

Oder werden wie eh und je die Batterien einfach mit Einschalten der "Zündung" bzw. über die D+ (heißt jetzt wohl anders) per Trennrelais zusammengeschaltet?

 

Oder liegt das Geheimnis im Shunt, an dem ja nicht nur beim Entladen, sondern auch beim Laden ein Spannungsabfall auftritt?

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