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dedetto

Ein e-UP! Wochenende oder "Die elektrische Versuchung"

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Guido BIB
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Der politisch gewollte e-Hype? Ich glaube du lebst nicht in Deutschland oder? Die deutsche Politik tut so gut wie nichts für die e-Mobilitiät. Kannst das ja mal mit unseren Nachbarn vergleichen. Die Deutsche Politik ist genauso unter der Lobby-Knute wie offensichtlich die Medien.

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Onk
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Man fördert es nicht wirklich monitär - aber es wird als die Wunschtechnologie platziert.

Wir wollen x e-Autos bis 2020 etc.

Es ist diese Technik, die öffentliche Aufmerksamkeit erfährt und gewollt als saubere positive Zukunftstechnik platziert wird.

Wasserstoff und Brennstoffzelle sind eher mal eine Randnotiz in der Rubrik aus Forschung und & Technik.

 

Lobby-Arbeit ist das, was in dieser Richtung in den letzten 20 Jahren vieles verhindert hat was möglich gewesen wäre.

In der Lobby brennt noch Licht...

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Onk
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Hier nur den Wirkungsgrad der Energietechnik Brennstoffzelle gegen Akku im Auto zu bewerten greift zu kurz.

 

Man müsste hier die gesamte Kette der Energieerzeugung und Speicherung betrachten - für beide Energieträger.

 

Eine Gesamtbilanz Wasserstoffauto gegen E-Auto unter Berücksichtigung eingesetzter Rohstoffe, der Herstellungs- und Recyclingprozesse rund um die Fahrzeuge, Energieerzeugung, -Transport und -Speicherung wäre da zu betrachten.

 

Ich habe keine Ahnung was es da an verfügbaren Daten gibt und von wem.

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mopedjunkie
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Guido,

 

doch das Zitat passt aus meiner Sicht schon ganz gut. Was glaubst Du denn, warum es so wenig (und wenn nicht so positive) Berichterstattung gibt? Das hängt damit zusammen, dass der ganze Aufwand, um E-Mobilität und z.B. Brennstoffzellen-Technologie breitflächig zu etablieren, wirklich enorm ist. Es fängt auch schon in den Köpfen an, wenn man z.B. sein Auto gerne beim Arbeitgeber auf dem Parkplatz aufladen möchte. Man kann ja nicht davon ausgehen, dass das Auto immer "frisch geladen" von daheim losfährt und Hin- und Rückweg zum Arbeitsplatz mit der Ladung durchhält. Es gibt viele Arbeitgeber, bei denen man nicht einmal ein Handy aufladen darf . Gehen wir nun einmal von einem großen Arbeitgeber aus, wie soll das denn zukünftig aussehen auf dem Parkplatz? Gibt es denn da ausreichend viele Ladestationen? Und so weiter und sofort...

 

Bei der Brennstoffzellen-Technologie geht es auch nicht um maximalen Wirkungsgrad. Sondern darum, dass fossile Brennstoffe in Zukunft knapp und teuer werden und die Emissionen (am Fahrzeug selber) ziemlich genau gleich Null sind (es kommt dann aus dem Auspuff einfach nur Wasser heraus). Wie die benötigte Energie darüber hinaus (Elektrolyse, Speichersysteme, ...) gedeckt wird, ist wieder die große Gretchen-Frage

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.

 

Also aus meiner Sicht wird die E-Mobilität unausweichlich Einzug halten, wenn auch nicht so schnell, wie man das gerne hätte. Und die Technologie, die sich daran anschließt (zeitlich betrachtet), wird wohl die Brennstoffzelle sein.

Marktfähige Fahrzeuge hierzu gibt es schon seit mittlerweile über 10 Jahren! Die haben alle Tests, auch schon Weltumrundungen und andere Härtetests hinter sich. Hier liegt überhaupt nicht das Problem.

 

Gruß

Armin

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Onk
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Das ist auch meine Erwartung.

 

Und nun zurück zum e-UP!...

 

Ich lese hier gerne mit. Alleine weil es zur persönlichen Meinungsbildung beiträgt in welchen Einsatzszenarien solche Autos funktionieren und wie so die Erfahrungen sind.

 

In diesem Sinne: Ein Dank an die early adopters für die Berichte!

 

Gruß,

 

Gunther

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masoze

Ich sehe das nur von der finanziellen Seite.....und nur für ein gutes Gewissen wenigstens ein E-Fahrzeug zu fahren ist mir zu teuer!

Solange ich den "Spritfresser" California fahre gehöre ich sowieso zu den Umweltsündern!

 

Normaler UP gut ausgestattet 15.000.-Euro

E-UP gut ausgestattet 30.000.- Euro

 

Normaler UP Laufleistung in 5 Jahren 50.000 km mit 9.-Euro auf 100 km kostet 4500.- Euro.

E-UP Laufleistung in 5 Jahren 50.000 km mit Stromverbrauch von 3.-Euro auf 100 km kostet 1500.- Euro

 

Normaler UP 2x Ölservice und 1x Inspektion in 5 Jahren macht zusammen etwa 900.- Euro

E-UP das gleiche Programm kostet da etwa nur 300.- Euro.

 

Gesamtkosten Steuer und Versicherung sind etwa gleichwertig.

 

Normaler UP - Gesamtkosten in 5 Jahren 20.400.- Euro

E-UP - Gesamtkostenin 5 Jahren 31.800.- Euro

 

Muss sich jeder fragen, ob die private Rettung der Umwelt ihm 11.400.- Euro wert ist.

 

 

(Das kommt mir aberwitzig vor! Wo habe ich mich verrechnet?)

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Onk
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Du beendest in Deinem Beispiel die Aktion nach 5 Jahren mit Totalverlust

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Nehmen wir an Du hast in beiden Fällen nach 5 Jahren die Nase voll - dann kommt der Wiederverkauf.

Hier kann für den e-UP heute keiner eine Aussage treffen.

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masoze
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Na eine schon...Der potentielle Käufer kennt wahrscheinlich die 8-Jahres-Garantie auf den Akku und den Neupreis von 12.000,- Euro.

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Guido BIB

Na ja,

ein bisschen Idealismus habe ich schon - ich habe schließlich Kinder. Allerdings sieht meine Rechnung auch nicht ganz so krass aus. Ein gut ausgestatteter e-up! kostet als junger Gebrauchter (unter 1000km) etwa 23t €. Ein gut ausgestatteter up! mit ähnlicher Laufleistung habe ich nicht gefunden.

 

Außerdem sehe ich auch noch fahrspass und Exclusivität auf der Habenseite. Aber wenn tatsächlich nur das Geld zählt ist vielleicht der Cali auch das falsche Auto

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dedetto

Hallo.

 

Da wurden jetzt von euch mehrere Themen angesprochen. Ich werde versuchen sie nach bestem Wissen aus der Sicht eines e-UP! Fahrers zu kommentieren.

 

Testberichte:

Klar, ich lese jeden verfügbaren Bericht und, um es vorsichtig auszudrücken, wundere mich oft über die sogenannten Fachjournalisten.

Aber sie müssen auch leben und in möglichst kurzer Zeit etwas über ein Auto schreiben, dessen Charakter ihnen völlig fremd ist. Und da liegt das Problem. Diese Tester sind Vielfahrer, haben ihre Standardstrecken und da passt der e-UP! nicht rein. Wer sich mit der Materie auskennt, z.B. hier mitgelesen hat, weiß das er eine Autobahnstrecke bei unangepasster Fahrweise mit Faktor 2 in seine Planung einrechnen muss. Da kann man z.B. nicht mal eben mit einem BMW i3 zum Angeben über die Autobahn von München nach Starnberg fahren... (Wenigstens hat es der Tester zugegeben

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)

Was sollen sie auch schreiben: Die Karosserie ist genauso wie bei jedem 4 Türer e-UP!, das Fahrverhalten und der Komfort ist besser als in jedem UP! Highline. Die einzigen e-UP! typischen Mankos sind im Vergleich zum Benziner die Reichweite und der Preis. Damit ist aus ihrer Sicht alles gesagt. Und was nun, von dem bisschen Text können die Tester nicht leben..., da braucht es etwas mehr. Zum Laden haben die Profis aber keine Zeit... Also werden sie den Charakter e-UP! nie richtig kennen und schätzen lernen.

 

Technologien:

Es lässt sich herrlich über zukünftige und angeblich bessere Technologien diskutieren. Genau das ist doch Lobbyarbeit: "Mach das was machbar und vorhanden ist schlecht und verkaufe für viel Geld einen Zukunftstraum". Das kann man dann als Hersteller perfekt nutzen um seine eigene Inkompetenz beim "Machbaren" zu vertuschen. Die Kunden warten derweil auf den nächsten Zukunftstraum ...

Bitte nicht missverstehen, aber stellt euch mal die Frage wie lange die dt. Hersteller schon gegen den Hybrid gewettert haben ...; Und was entwickeln sie nun...?

Der Großversuch "Wasserstoff in Verbindung mit dem Verbrennungsmotor" ist mE schon vor Jahren abgefackelt (Es gab da so Gerüchte ...) und bevor ich mir ein passendes Brennstoffzellenauto bestellen kann brauche ich vermutlich eher einen Rollstuhl. Technologien, die die deutschen Hersteller vielleicht erst in 20 Jahren "massentauglich" anbieten können kommen für mich zu spät.

Also tut mir den Gefallen und bleibt erstmal beim machbaren. Da kann ich euch möglichst sachlich Rede und Antwort stehen.

 

Also zurück zum Strom.

Jeder von euch setzt im Smartphone wie selbstverständlich auf Akkus und deren Ladetechnik. Warum? Weil es einfach zu handhaben und überall verfügbar ist. Steckdosen gibt es überall, die Ladestecker sind mittlerweile genormt. Es ist einfach sinnvoll, man lädt den Akku einfach alle 1 bis 5 Tage mal über Nacht und es funktioniert. Surft man ausnahmsweise einmal viel, hängt man das Smartphone auch mal tagsüber an eine Ladesäule. Genauso ist das mit dem Strom beim e-UP! Solange ich einen Zweitwagen nicht für Langstrecken nutze, passt die Kombination. Mittlerweile denke ich nicht mehr darüber nach, ich fahre einfach. Zumindest im Rahmen der e-UP! Möglichkeiten.

 

Rechnet er sich auf 10 Jahre und 150.000km?

Normal: Nein!

Aber kommt es darauf an. Nein!

Manfreds Beispiel ist zwar an mehreren Ecken nicht ganz richtig. Einen vergleichbaren UP! als Benziner gibt es z.B. nicht und wenn liegt er eher über 20.000€, der e-UP! ist dagegen 27-30.000€ teuer, beinhaltet aber auch rund ein 1/4 Jahr Miete eines beliebigen VW Leihwagens. Auf der anderen Seite weiß man noch nicht genau wohin die Servicekosten und Versicherungen gehen. Ich schätze mal das man im Vergleich zum Benziner so 500€ pro Jahr sparen kann, das reicht aber nicht wirklich um die Mehrkosten der Anschaffung aufzuwiegen.

Aber: Wenn es ums Geld geht würde man doch eher im UP! für

Warum geben Menschen 10.000€ für spezielle Felgen und teure Navis aus? Weil einem genau das Auto bei allem Nutzwert auch Spaß macht. So ist das auch mit dem e-UP!. Unabhängig vom Strom, es ist der beste Stadtwagen mit dem besten Nutzen für unsere Anforderungen den ich kenne. Fahr mal so einen Stromer, ihr werdet nie wieder Start/Stopp Motoren und Schaltpausen akzeptieren.

 

Unter Umständen jedoch kann ein Stromer sich sehr wohl schon jetzt rechnen. Sowohl privat, als auch, wenn es mehrere sind, für einen Arbeitgeber. Die Technik gibt es schon ziemlich perfekt bei Mitsubishi. Unseren e-UP! kann ich ja nur bei Sonnenschein zu Hause und während des Einkaufens bei einigen Supermärkten umsonst laden (in so fern müsste ich eigentlich die 500€ Einsparung nach oben korrigieren), aber Mitsubishi kann bereits den Sonnenstrom speichern und Nachts wieder abgeben. Somit ist man Privat dem "Autarken Haus" sehr nahe und beim Arbeitgeber kann die Technologie die Stromspitzen abpuffern. Hier in der Gegend laufen bereits entsprechende Langzeittests.

 

Fazit:

Wer beim e-UP! über Reichweite und Kosten diskutiert ist mit einem e-UP! nicht richtig beraten. Der muss noch warten. Aber genau diese überflüssige Diskussion* wird uns "Stomern" immer wieder aufgezwungen. (*Überflüssig da unbestritten, daher nicht diskussionsfähig). Bevorzugt von denen, die sich mit diesen Themen nie umfassend beschäftigt haben und es als Ausrede für ihren dicken Diesel benutzen.

Bitte nicht missverstehen, ich meine nicht euch, also die Leser hier im Forum. Sondern die weiterhin uninformierten Leserbriefschreiber in den Autozeitschriften, die zuvor auf die einseitigen Artikel der Fachjournalisten hereingefallen sind.

 

Wer jedoch einen perfekten Zweitwagen für Kurzstrecken sucht und für Komfort und Sonderausstattung auch schon mal 10000€ locker achte sollte sich den e-UP! näher ansehen. Da ist alles drin, teuer aber perfekt und vielleicht auch etwas exklusiv.

 

Wer hat von euch eigentlich schon mal einen Stromer, bevorzugt den e-UP!, gefahren?

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Onk
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Gefahren? Leider nein. Bei meinen täglichen Einsatzszenarien würde die Reichweite jeden Tag bis auf 20% der realistischen Werte aufgefressen - wenn alles glatt geht. Ein Unfall, ein Stau und ich komme in Schwierigkeiten. Daher habe ich nicht mal die Anstrengung unternommen einen als Werkstattersatz zu bekommen.

 

Das zweite Auto, dass bei uns mit zwei Berufstätigen ohne Chance auf ÖNV zum Arbeitsplatz zwingend benötigt wird, wird bei uns primär sehr wirtschaftlich gerechnet. Da stecken wir keinen Euro in Felgen, Werksnavis oder andern Schnick-Schnack. Auch mein Cali rollt auf Serien-Stahlfelgen. Für den ein oder andern Komfort für die Insassen nehme ich auch mal ein paar Euro in die Hand. Aber das macht jeder nach seinem Geschmack. Exklusivität ist mir Schnurz.

 

Ich schaue mir die Stromer als Ersatz für das zweite Auto an - wenn es so in 2-3 Jahren wohl nötig wird es zu ersetzen.

Dann wird die Rechnung nicht nur nach Kosten sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten gemacht.

Ist der Stromer dann in der Lage gegen andere Antriebstechniken in der Gesamtbilanz zu punkten nehme ich dafür auch mehr Geld in die Hand.

Aktuell sind unsere Einsatzszenarien nicht kompatibel mit e-UP! und Co. Das bestätigen auch die echten Erfahrungsberichte.

Aber ich beobachte aufmerksam was geht - und wenn es dann passt oder sich unser Setup verändert gebe ich auch gerne ein paar Euro dafür aus um früher als der Mainstream in diese Technologie einzusteigen - vorausgesetzt die Gesamt-Ökobilanz stimmt.

Auf die nächsten Jahre ist mit weiteren Antriebsvarianten als massentaugliche Technik kaum im bezahlbaren Bereich zu rechnen.

 

Gruß,

 

Gunther

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dedetto

Hallo Gunther.

 

Du siehst das schon richtig. Der Einsatzbereich eines e-UP! ist ganz klar auf Kurzstrecken begrenzt. Es macht keinen Sinn einen Stromer exakt auf de gewünschte Reichweite auszulegen. Dann wird es bei schlechtem Wetter immer knapp.

 

Wir waren gestern in einem großen Möbelhaus, etwas mehr als 40km entfernt. An sich keine Entfernung, auch nicht für den e-UP!, zumindest bei Sonnenschein. Aber bereits auf dem Hinweg was es nasskalt, einfach ungemütlich. Also Heizung auf 20° C und Lüfter einen Strich an, ab und an den Scheibenwischer benutzen ... Und zurück war es dunkel und noch kälter, also auch noch das Licht und Sitzheizung an, Scheibenwischer auf Dauerbetrieb. Beladung, inkl. Fahrer 250kg. Auf der anderen Seite war der Schnellstraßenanteil sehr gering und auf der meisten Strecke war die Geschwindigkeit begrenzt. Und so war zu Hause die Restreichweite erwartungsgemäß auf 25 km gesunken.

 

Mittlerweile haben wir ein Gefühl dafür entwickelt, was geht und was nicht. Ist es uns zu weit oder ist am Ziel die Verfügbarkeit einer Steckdose zweifelhaft, dann nehmen wir den Cali. Macht ja auch Spaß, fährt sich nur anders.

 

Und wenn der an der Wallbox hängt kann man schon mal vom Plug-In Cali träumen.

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dedetto

Hallo.

 

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Dem Tom kann jetzt geholfen werden:

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VW verkauft den e-Up auch als elektrischen Kleintransporter.

Der heißt e-load Up!, ist weiterhin ein Fünftürer und kostet mit

CCS und anderem nützlichem Zubehör 28.841,00 € Euro.

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Guido BIB
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Ohne Rücksitzbank - und dafür 500,- Euro teurer? Wird wohl an der Auflage liegen!?

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dedetto

Hallo Guido.

Der hat hinten eine abgetrennte und gesicherte Ladefläche .

Und ich habe in den Preis einige sinnvolle Extras rein gerechnet.

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dedetto

Hallo.

Ich durfte heute auch die ersten echten Wintererfahrungen machen.

Der e-UP! war gut 10 cm eingeschneit und die Scheiben völlig vereist.

Kratzen fast nicht möglich. Zur Warm-Wasser-Dusche wollte ich nicht

greifen (da rutscht man später so leicht aus) und die Wallbox Vorheizung

kann ich nicht nutzen. Also Handarbeit...

 

Jetzt weiß ich auch wofür der Reserveschlüssel ist:

Den eingeschneiten e-UP! bekommt man am schnellsten Fahrbereit in dem

man die Fahrertür öffnet, mit dem ansonsten überflüssigen Reserveschlüssel

die Zündung so weit anmacht, das alle Funktionen gehen ohne das er fährt

und dann ALLES AN! Bis ich die Schneehaube entfernt hatte war das Eis auf

der Frontscheibe soweit angetaut das die Reste der 2 cm Schicht gut

fortzuschieben waren. Ruckzuck war der Innenraum, speziell auch die Sitze,

warm und die Fahrt konnte beginnen. Die Luftheizung im Cali kann das nicht

so schnell.

 

Das Fahrverhalten des e-UP! beschreibe ich mal wie folgt:

Wie auf Eiern, etwas weich. Die dünnen Winterreifen mit der hohen Flanke

hinterlassen ein ganz eigenes Fahrgefühl. Aber der e-UP! fährt mit den Winterreifen

genau dahin wo er hin will . Ich meine das durchaus positiv: Meist konnten wir

uns auf eine Richtung einigen. Die sanfte Gewalt des Stromers bringt einen jedenfalls

auch im Winter gut vorwärts. Ich habe ein paar "Extreme" probiert. Das Anfahren

erinnert mich an die 80ziger, damals mit dem ersten Allrad-Automatik von Subaru.

Auch wenn man meint, da geht jetzt aber nix mehr, das sanfte Anfahren bringt

einen doch in Schwung.

 

Verbrauch dabei: knapp 30kWh/100km (Erklärung s.o.) . So mit ALLEN Heizungen

AN ist der e-UP! schon sehr komfortabel und auf Reichweite kam es mir heute nicht an.

 

Noch einige Beispiele aus der Praxis:

1. Stadtverkehr und Klima aus sind auch bei kaltem Wetter 11-12kWh/100km.

Also sind über 140km durchaus drin. Allerdings beschlagen die Scheiben bei

feuchtem Wetter sehr leicht und i.d.R. hält man das nicht ewig aus.

2. Bei normalen Stadtverkehr mit Heizung 18°/ 1 Strich, Licht und Sitzheizung

liege ich bei 3° (Außentemperatur) eher bei 16kWh/100km und komme so auf ca. 100 km.

3. Und bei meinen zum Teil extremen Kurzstrecken mit jeweils 15 Minuten

Pause können es auch mal über 20kWh/100km werden. Dann ist bereits unter

80km Schluss.

 

Oder noch deutlicher:

Es ist kein Problem bei extremen Kurzstrecken (wiederholend 1 km Fahrstrecke

und 15 min Pause) und auf 22°C und "Auto" eingestellter Heizung auf 30 kWh/100 km

zu kommen. Es macht zwar nur selten Sinn den Wagen so schnell aufzuheizen, mit

einem Verbrenner ginge es nicht, aber gut, es geht beim e-UP! bei entsprechendem

Stromverbrauch. Rein theoretisch ist der Akku dann bereits nach 50km leer, im Alter

sicher auch noch schneller. Ich habe es allerdings nicht bis zur letzten Konsequenz ausprobiert.

 

Nicht das ihr mich missversteht: Der Schnitt (Nov/Dez) liegt so bei 15-16kWh/100km.

Auf längeren Strecken braucht die Heizung lange nicht so viel. Meine üblichen Fahrten

im 35 km Umkreis sind weiterhin drin.

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Prof_Farnsworth

Tach!

 

Wird jetzt etwas und ich möchte diesen Threat auch nicht zumüllen, aber irgend wie passt es doch ganz gut hier rein...

 

Was der Ami da gemacht hat ist zwar schon fast ein Frevel, aber auch irgend wie Mit so einem E-Mobiel könnte ich mich auch anfreunden.

 

 

 

Oder alternativ einen T1:

 

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Das typische "Boxerbrabbeln" würde mir zwar fehlen, aber sonst...

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Gruß

 

T:)m

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dedetto

Hallo.

 

Ja, Eigenumbauten gibt es viele: Volvo, Wartburg, Porsche und T5 Mutivan. Manche sogar als Kleinserie .

 

Mein e-UP! hat übrigens mittlerweile fast 22.000km runter, ohne jede Probleme.

 

Der Verbrauch diesen Winter ist etwas höher als letztes Jahr. Das liegt aber nicht am Verbrauch je 100 km sondern an Verbrauch je Stunde = der Heizung.

Da ich keine Angst mehr habe aus Strommangel liegen zu bleiben nutze ich die Komfortmöglichketen. Morgens zwei Schalter, und bis das Dach frei gefegt ist die Scheibe per Frontscheibenheizung aufgetaut und der Wagen mittels Tauchsieder akzeptabel erwärmt. Der Tauchsieder funktioniert viel schneller als der Vorheizer im T5 , kostet aber leider mordsmäßig Strom. Man hat halt die Wahl, km oder Grad .

 

Macht aber nichts, auf Kurzstrecke ist die schnelle Heizung von Vorteil, auf Langstrecke ist es nicht so schlimm und, was soll ich sagen, es gibt sie die CCS Säulen.

Mittlerweile kann ich ca. 10 Säulen direkt erreichen. Die meisten kosten noch nicht einmal etwas ... Nur Richtung Westen klappt es noch nicht so gut.

 

Übrigens: Die Inspektion beim e-UP! kostet ca. 100-120€. Wir e-UP! Fahrer rätzeln allerdings noch was die da machen

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.

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Prof_Farnsworth

Moin!

 

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Is doch wohl klar! Zündkerzen tauschen, Ansaugluftfilter, Motor- und Getriebeöl wechseln, Frostschutzgehalt im Kühlwasser prüfen Warte erst mal ab, was z.B. der Tausch der Zylinderkopfdichtung kostet... Die Jungs bei VW sind da bestimmt sehr kreativ...
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Gruß

 

T:)m

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dedetto

Ja.

 

Die lesen die Fehlerspeicher aus und wechseln den Innenraumpollenfilter.

(Ohne Filterwechsel ca. 80€)

 

Anmerkung:

Fehler auslesen kann ich auch, die Fehler haben sie selber vorher generiert als sie anlässlich

einer Produktpflegemaßnahme die Hochvoltbatterie abgeklemmt haben. Sie trauten sich aber

nicht sie gleich nach getaner Arbeit zu löschen, sonst hätten sie ja bei der Inspektion gar nichts

mehr zu tun.

 

Anschauen dürfen sie ja damit die Batteriegarantie erhalten bleibt, aber bloß nix anfassen.

Sonst machen die noch was kaputt...

 

Wenn unsere Verbrenner nur auch so zuverlässig und preiswert wären.

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dedetto

Hallo.

Nach 4 Jahren und 50.000 km wird uns der e-UP! in Kürze verlassen. Wer also noch Fragen dazu hat ...

Er war extrem zuverlässig und sollte eigentlich noch länger bei  uns bleiben. Die normalen Strecken in 35km Umkreis von der heimischen Wallbox ist alles gut. Aber mittlerweile fuhr ich alles zwischen Augsburg, München und Füssen und da auf diesen Strecken der für mich wichtigste CCS Lader ausgesprochen unzuverlässig ist bin ich in letzter Zeit ein paar mal an langsamen Typ2 Ladern gestrandet. Und nun soll eine Lösung her.

 

Die Anforderungen haben sich geändert und aufgrund der Erfahrungen mit dem e-UP! kann ich sie nun wesentlich besser definieren.

 

Die wichtigste Alltagsstrecke liegt bei 70km (einfach, ohne CCLader am Ziel) und ggfs. muss ich gleich wieder zurück. 

140 km unter Termindruck ohne nachladen muss also immer drin sein.

Dazu kommt ein angemessene Reserve mit der man so weit kommt das man 2 CCS Lader im Umland erreichen und bei Problemen auch wieder heimkommt. Das sind bei uns nochmal 70km (+140 = 210).

Zusätzlich sollte man bedenken das die Herstellergarantie erst bei 70% Akkuleistung greift. Damit man langfristig 210km Reichweite nutzen kann  sollte der Neuwagen also besser 300 km Reichweite bieten.  

Und dann muss das natürlich auch im Winter mit Heizung möglich sein. Nach meinen Erfahrungen brauchen Kleinwagen im Winter ca. 20kWh/ 100 km und so bräuchte ich einen 60kWh in einem passenden Stromer.  

 

Genau da liegt das Problem: 60kWh Akkus sind selten und kaum zu bekommen. Korea braucht seine selber und Trump kaufe ich nach Möglichkeit nichts mehr ab ;).

 

Daher habe ich auf eine bekannte Alternative zurückgegriffen 200km e-Reichweite + 100km REX. Das sollte reichen ;). Unser alter Cali steht ja weiter für Urlaubsreisen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

Edited by dedetto

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ibgmg

Ich habe mir gerade mal für einen reinen Geschäftswagen, der den Mitarbeiter zur Verfügung stehen soll, den move-UP als 60PS Benziner mit dem e-UP verglichen.

 

Full Gewerbe-Leasing (also reiner Zeitvertrag ohne Anzahlung bei 10Tkm/Jahr und 36 Monate Leasing)

 

move-UP 103,- Euro / Monat

e-UP 311,-Euro / Monat 

 

Vom zusätzlichen Aufwand rund um den e der mir dabei entstünde ganz zu Schweigen. 

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31roadster88

Moin, wollte die Thematik einmal aktualisieren.

Einen aktuellen E-UP jetzt am 20.02.2020 gekauft in der High-End-Ausstattung (die Prämien abgezogen, ca. 17.000,- €) zeitgleich einen Skoda Citigo iV in der einfachen Ausstattung (ca. 15.000,- €)

Beide Fahrzeuge seitdem etwa 2.900 KM gefahren, geladen über eine fest installierte doppelte WallBe-Ladesäule auf unserem Betriebsgelände, auf "Zuwachs" gekauft mit 2 x 22 KW.

Erste Erfahrungen:

1.) Realreichweite 240 KM bei gemischter Überlandfahrt, über 300 KM bei Stadtfahrt.

2.) Ladezeiten bei komplett leerem Akku etwa 4,5 Stunden an der Station, per mitgeliefertem "Brikett" an der Haushaltssteckdose 12 bis 13 Stunden.

3.) Super-elastisches Fahrgefühl, kernige Beschleunigung, vor allem im Stadtverkehr. Sehr gute Überholreserven auf Überlandstrecken (LKW, Trecker)

4.) Fertigungsstandard der Fahrzeuge im Vergleich zu anderen Kleinstfahrzeugen exemplarisch - kein Rumpeln/Rappeln/Knarzen - auch nicht auf schlechten Wegstrecken bzw. Kopfsteinpflaster. 

5.) Sehr komfortables Fahren, vor Allem in der 1. Sitzreihe, durch die Platzierung der Akkus unter den Sitzen kaum Stauraumverlust.

 

Das Fahren mit diesen Fahrzeugen macht Mut und Spaß!

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31roadster88

.... kurze Ergänzung: nach sehr problemloser Installierung jeweils einer app auf meinem Smartphone und connectierung mit den beiden Fahrzeugen lässt sich bei kaltem Wetter quasi vom Frühstückstisch aus entweder die beheizbare Frontscheibe oder die Heizung des gesamten Fahrzeugs aktivieren  - selbstverständlich in "eingestöpseltem Zustand" mir Lase-/ und nicht mit Bordstrom. So kann man ohne direkten Ladezustandsverlust mit einem vorgeheizten Fahrzeug losfahren ...

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