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Showing most liked content since 06/22/2019 in all areas

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    Servus z´sam! Jetzt bin ich aktuell nicht sicher, ob ich diese Bilder von unserer Georgienreise (2018) bereits mal vorgestellt habe... Zumindest hab ich hier nichts gefunden. Falls doch, bitte Bescheid sagen, dann werd ich sie wieder löschen Viel Spass im hochalpinen Bereich von Georgien mit Pässen bis auf 3000m und Berge, die über 5000m hoch sind (Teil1)... Paul Furten durch Schwarzwasser nach heftigen Regenfällen vom Vortag... Im Kaukasus... sehr stimmungsvoll und beeindruckend. Gemüse putzen am Logen-Stellplatz auf knapp 3.000m mit Blick zu den 5.000ern, es gibt echt schlechteres... Da ist der Weg... oder direkt daneben... oder ganz woanders? Wir sind im georgisch-/russischen Grenzgebiet, rechts im Hintergrund sind die Baracken der Grenzpolizei, wo man sich im Grenzgebiet anmelden muss. Suchbild "Stellplatz am Bachbett". Hier gibt´s wirklich keine "großen Weißen" 😉 Der "Weg" geht am nächsten Tag auf erahnbaren Fahrzeugspuren des letzen Jahres, querfeld weiter, Richtung der dunklen Berge
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    Auf den Spuren vergangener Reisen haben wir dieses Frühjahr die Orte aufgesucht, die uns bei früheren Reisen besonders gefallen haben. Die Tour hat genau 7 Wochen gedauert und wir haben dabei 9.547 km hinter uns gebracht. Von den 48 Übernachtungen waren wir 12 Nächte auf kostenpflichtigen Stellplätzen, den Rest haben wir frei, oder auf genehmigten Parkplätzen gestanden. Auf der Iberischen Halbinsel sind wir bis auf den Bereich zwischen Nerja und Cartagena relativ linear gefahren, in Andalusien ging es kreuz und quer, hin und zurück. Das ist auf der Karte nicht vermerkt. Ein paar Impressionen dieser Reise hatte ich schon in "Schöne Cali Bilder" gepostet, aber weil zunehmend auf den Bildern der Cali fehlt, mache ich mal einen eigenen Bericht mit nicht chronologischer Folge, so wie's mir gerade einfällt. Beginnen werde ich heute mit: Ciudad Encantada Teil 5 in der Spanischen Autonomen Region Kastilien-La Mancha Die "Verzauberte Stadt" in der Nähe von Cuenca hat einen großen Parkplatz auf dem man wunderbar ruhig übernachten kann. Wir waren völlig allein, erst am nächsten Morgen zur Öffnungszeit wurde es voll. Die bizarren Felsformationen sind mit einem ca. 4 km-Rundgang hervorragend erschlossen. Der Besucheransturm hielt sich im Mai in Grenzen. ....und das war dann noch der besondere Hammer: Morgens vor dem Aufstehen kam die Müllabfuhr, zu zweit. Der erste sammelt den Müll wie gewohnt, der zweite war eine mobile Mülltonnenwaschmaschine! Habe ich mein Lebtag noch nicht gesehen. Fortsetzung bald oder später...
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    Costa Almeria - Naturpark Cabo de Gata Teil 3 Agua Amarga Hier haben wir 11 Nächte auf dem neuen Stellplatz gestanden, über Tag dann vorne am Strand oder im gesamten Naturpark rumgekurvt. Dabei konnten wir dann so "hippe" Veranstaltungen wie zum Beispiel die Hochzeit am Strand erleben. Das tägliche Leben gestaltete sich hier recht einfach, ein kurzer Gang durch den begrünten Ort oder vorn am Strand entlang und schon war man in der "City" mit mindestens 10 Restaurants. Ein Mini-Market, ein Gemüseladen und 2 Eisdielen machten das Angebot komplett. Die Besichtigung der alten Wohnhöhlen stand natürlich auch auf dem Programm, direkt davor haben wir einen Teil unserer Mitbringsel ausgegraben: Spanisches Rohr (steht jetzt auf der Terasse und ist 1m) Vorn am Strand hatten wir nicht nur nautischen Besuch, zum Glück hatten wir "zufällig" Futter dabei! Cortijo del Fraile Einer der Ausflüge ins Hinterland führte uns vorbei an den Schächten und Resten der Goldminen bei Rodalquilar zum Cortijo del Fraile, einem Ort mit blutiger Vergangenheit. Hier schöpfte der Dramatiker Federico García Lorca seine Inspirationen für das Theaterstück "Bluthochzeit". Der Ort war auch eine beliebte Kulisse für etliche Western Produktionen. Wild-West mäßig ist auch die Anfahrt über etliche Kilometer Sand- und Schotterpiste begrenzt von mächtigen Agaven. Playa Playazo Diesen traumhaft gelegenen Strand haben wir an mehreren Tagen von Agua Amarga aus angefahren. Wenn man zeitig kam konnte man direkt vorn am Strand stehen. Hier kontrollierten die Park-Ranger und die Guardia Civil im Mai schon regelmäßig am Abend damit keiner der Camper über Nacht stehen blieb. Für den Strandaufenthalt gibt es mehrere Möglichkeiten, am langen Strand, am Strand unterhalb der Festung oder auf dem felsigen Teil ganz am Ende des Hauptstrandes. Hier war man meist allein und konnte sich an den bizarren Formen der Felsen erfreuen. Von hier hat man auch einen schönen Blick zum Cerro Negro und der daneben liegenden "Hippie-Bucht" San Pedro, mit Festung und Quelle, die nur auf Fußpfaden oder vom Wasser aus erreichbar ist. Guardias Viejas Auf unserem Reiseweg, von Westen kommend haben wir vor Erreichen des Cabo de Gata wie immer inmitten der Treibhausmeere bei Almeria halt gemacht. Hier gibt's ein kleines Stück Strand (mit Duschen) an dem man noch sehr angenehm frei stehen kann, Am Morgen wird man vom Wiedehopf geweckt, Tüüd Tüüd Tüüd, und gelegentlich gibt es Besuch von der örtlichen Schafherde. Die Blumenwiese war dann allerdings hinterher nicht mehr so üppig Fortsetzung bald oder später...
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    Wir - und vor allem unsere Tochter - verzichten auch beim Camping ungern auf leckere Pfannkuchen zum Frühstück. Da wir bei der Kühlbox aber die kleine Variante haben, wollen wir nicht immer frische Eier einpacken. Die Lösung: Campingpfannkuchen! Zum Einsatz kommt hier sprühgetrocknetes Ei (Volleipulver) bei Variante 1 (mit Milch), ggf. zusätzlich Milchpulver bei Variante 2 (nur noch mit Wasser aufzufüllen). Wichtigstes Zubehör: ein Mixbecher, wie man ihn z. B. für allerlei Proteinshakes und Sportgetränke bekommt. Die Zutaten: Variante 1 - mit Milch 125 g Mehl (z. B. Typ 405) 20 g Volleipulver 10 g Zucker 1 Prise Salz (ggf. eine Messerspitze Backpulver) Alles vermischen und in ein Marmeladenglas füllen Vor der Zubereitung mit 300 ml Milch in den Mixbecher, kräftig schütteln, 5 min warten, zubereiten Variante 2 - mit Wasser wie oben, zusätzlich 40 g Vollmilchpulver Alles vermischen und ins Marmeladenglas Vor der Zubereitung mit 300 ml Wasser in den Mixbecher, kräftig schütteln, 5 min warten, zubereiten Hier noch mal in 6 einfachen Schritten: Voilà! Guten Appetit und viel Spaß beim ausprobieren. Falls jemand andere Varianten ausprobiert: bitte hier posten...
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    Von Burriana nach Saintes-Maries-de-la-Mer Teil 6 Nachdem wir die "Ciudad Encantada" morgens verlassen hatten, ging es wieder zurück ans Mittelmeer. Burriana hatten wir schon Jahre nicht mehr aufgesucht, weil der Stellplatz neben dem Hafen verrammelt wurde. Von Verbotsschildern war da nichts mehr zu sehen und wir haben ungestört eine Nacht dort gestanden. Auch die Strand-Disco hat um 00:00 Uhr Schluss gemacht und danach war es wirklich ruhig! Ebro Delta Die nächste Übernachtung sollte ganz weit draußen am Ebro-Delta sein. Wir kamen an - Dach hoch - ein paar Schritte aus dem Auto - Foto gemacht - Mücken gesehen - Dach runter - weitergefahren und dann in der Nähe von Girona in den Bergen neben einem Friedhof ungestochen die Nacht verbracht. l'Estartit Der nächste Stopp auf dem Weg nach Narbonne war dann für ein paar schöne Stunden in l'Estartit. Hier gab es einen Einkaufsbummel wie in alten Zeiten und das Eis hat uns wieder sehr gut geschmeckt. Narbonne und Étang de Montady die Nacht haben wir dann mitten in Narbonne am Kanal-Hafen verbracht. Bei Dunkelheit wurde das Dach hochgeklappt. Am nächsten Morgen machten wir, bevor es auf die Autobahn ging, noch einen Abstecher zum Étang de Montady. Hier sind wir Jahrzehnte immer am Hinweisschild vorbeigefahren.... Diesmal aber wollten wir es mal sehen und dann auch gleich noch zum direkt daneben liegenden Oppidum d'Enserune schauen. Von da oben hat man dann auch den besten Blick über das Land! Saintes-Maries-de-la-Mer Der letzte Aufenthalt am Mittelmeer fand dann hier statt, einem Ort, den wir in unseren Jugendjahren fast in jedem Urlaub aufgesucht haben. Die Nacht auf dem Stellplatz war grässlich, der Sandstrand ist zu einer unendlichen Kiesfläche mutiert, da versteht man die, die genüsslich durch den Schlamm waten! Im Abgang vor der Weiterfahrt zu den "Cascades du Hérisson" gab es am Etang noch einen Halt bei den Flamingos die sich fotogen im Gegenlicht präsentierten um anschließend einbeinig in den Schlaf zu fallen. Fortsetzung bald oder später...
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    Nach dem mir hier hinsichtlich der Reinigung der Dachentwässerung gründlich ins Gewissen geredet wurde, habe ich mich vor ca 2 Wochen mal an der Reinigung versucht. Irgendwie ging es nicht, zumindest auf der Linken Seite war es gänzlich verstopft. Da ich bei diesem Versuch keine weitere Ausrüstung dabei hatte, konnte ich es nicht wirklich klären und hab mich nach halb verrichteter Arbeit an was Anderes begeben Heute, dann der Zufallstreffer. Im Rahmen des Umbaus der Türlautsprecher musste ich natürlich auch den Verkleidung der A-Säule entfernen. Was ich da gesehen hatte erklärte dann alles ... Der Schlauch wurde unter dem Befestigungsblech für den Handgriff verlegt. Im montierten Zustand wird er so zwischen dem Blech und der Verkleidung platt gedrückt. Wie man auch schön erkennen kann. Nach erfolgreichem Soundupdate und der nun entsprechend korrekten Montage des Schlauches und der Verkleidung ist nun auch dieses Problem behoben und das Spülen der Leitung klappt wie zu erwarten. Wenn also bei dem Einen oder Anderen das gleiche Problem vorliegt ist dies hier ein Tipp, woran es liegen könnte. 😉
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    Die östliche Costa del Sol Teil 2 Hier zieht es uns immer noch mal wieder hin: Der Strand am "Torre del Rio de la Miel" bei Nerja/Malaga Im vorigen Jahrhundert konnten wir da mit dem Camper bis runter an den Strand fahren, jetzt begnügen wir uns mit dem Stellplatz an der alten Straße direkt oberhalb des Strandes. Aber auch da ist es viel ruhiger geworden weil die neue Autobahn den meisten Durchgangsverkehr von der N340 abzieht. Der Fahrweg nach unten ist über die Jahre völlig zugewachsen und nur noch ein Pfad für die Fußgänger. Dieser Abschnitt ist deshalb beliebt, weil an der westlichen Ecke des Strandes eine Quelle entspringt. Von diesem Stellplatz hat man Zugang zu weiteren 2 Stränden und die alte Papiermühle ist auch nur ein paar Schritte entfernt. Im Gegensatz zum Rest der Umgebung ist hier durch den kleinen Bach ein üppiges, fast tropisches Wachstum zu bewundern. Der antike Wachturm ist im Gegensatz zu seinen Brüdern links und rechts nur noch teilweise erhalten. Im Hintergrund ist der "Cerro Gordo" zu sehen, ein Naturschutzgebiet mit einer alten Straße, auf der wir auch gerne mal ein-zwei Nächte stehen. Hier kommt der iberische Steinbock (Ibex) mal vorbeigeschaut... ....und die Agaven betteln förmlich darum, wenigstens in kleinen Exemplaren als willkommenes Souvenir mitgenommen zu werden. Almuñécar Wiederum nur noch ein paar Buchten und Strände weiter Richtung Osten liegt dann Almuñécar. Hier sind wir gerne im Palmengarten mit der antiken Römischen Fischfabrik am Lustwandeln, bummeln durch die Altstadt, machen einen Strandspaziergang und bewundern den Ort wegen der üppigen Begrünung! Nerja Ja und dann ist da noch Nerja mit seinen vielen Stränden für jeden Geschmack. Hier haben wir sogar mitten im Ort übernachtet, der Wochenmarkt und der Flohmarkt haben uns überwältigt so dass wir die Woche drauf aus 210 km Entfernung noch einmal hingefahren sind, Essen gibt's weil es hier sehr Great- Britain-lastig ist, natürlich "Fish'n Chips". Auf dem Weg zum Schlafplatz, vorbei am Aquädukt der alten Papierfabrik, wird an der Quelle in Maro (Tropfsteinhöhle) der Wassertank mit Trinkwasser aufgefüllt. Unsere Reise-Übersichtskarte von Spanien hat auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel, wird aber trotz Handy, Navi und so'n Zeugs immer noch gerne von uns benutzt. Fortsetzung bald oder später...
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    Hallo, bitte reisst euch mal etwas zusammen, wir sind hier im Caliboard und nicht an einem Stammtisch. Unsere Nachbarn sind Österreicher und kein Ösis wie auch wir Deutsche und keine Piefkes sind. Ok? Es muss auch möglich sein etwas ausserhalb des Autos zu diskutieren ohne so abzudriften das die Schließung eines Beitrags gefordert wird. Chris
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    Cascades du Hérisson Teil 7 Im französischen Jura, dicht an der Schweizer Grenze. Der letzte geplante Stopp dieser Reise war der Parkplatz am Fuße der Kaskaden. Hier ist das Übernachten zwar offiziell verboten, wird aber in der Vorsaison toleriert. Wir kamen am Abend, da sind die Parkplatzschranken offen, blieben einen Tag für die Besichtigungstour und fuhren am nächsten Morgen, einem Montag, da war wieder die Parkplatzaufsicht unbesetzt und alle Schranken offen. Der Platz ist eine Wiese, direkt an der Pferdekoppel, unser Blick noch vor dem Aufstehen. Am frühen Vormittag ging's dann auf die Wanderschaft entlang der Kaskaden. Die Cascade de l'Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) sind Höhepunkte des 3,7 km langen Parcours und mit den beiden geht es, wenn man vom unteren Parkplatz kommt , gleich los. Unser Aufstieg bis zum obersten der 7 Wasserfälle dauerte 3 1/2 Stunden, der Abstieg war in 2 1/2 Stunden erledigt. Dabei haben wir eigentlich nur 280 Höhenmeter und gute 7 km überwinden müssen... ...Für zwei 77 jährige Rentner aber kein Scheiss! Wir haben uns bei Auf- und Abstieg je etwa 15 Minuten Pause mit einem Erfrischungsgetränk gegönnt und waren am Abend komplett alle! Zum Glück sind nur die unteren beiden Fälle relativ hoch, der Rest ist dann gemütlicher. So viel und lange sind wir in den ganzen davor liegenden 6 Wochen nicht gelaufen. Hat sich aber gelohnt! Das mitwandernde Publikum hat zum Teil in den Gumpen gebadet, war ja auch warm genug. Am Ende des Tages war uns das Lachen vergangen. Direkt nach dem Selfie haben wir am Boden vor uns diese kleine Schlange gesichtet. Von den Wasserfällen der Hérisson ging es dann am nächsten Morgen, mit einem kurzen Halt an der Quelle der Loue, weiter Richtung Heimat mit nur noch einer Übernachtung in Ettlingen bei Karlsruhe. Source de la Loue Hier plätschert keine lebliche Quelle, sondern ein fertiger Fluss kommt aus der Höhle im Berg hervor. Für die Betrachtung des imposanten Felsenkessels wurden spezielle Liegesitze in den Stein eingelassen. Fortsetzung bald oder später...
  10. 13 likes
    Das machen wir ganz genauso. Es ist doch auch ganz einfach. Wir fahren seit Jahren nichtmehr an den Wochenenden. Viel zu stressig. Antizyklisch ist das wesentlich angenehmer und auch künftig überhaupt kein Problem. Auch das Geplärre von den Bayern mit Klageandrohung zu den Fahrverboten ist doch lächerlich. Österreich baut für 10 Milliarden den Brenner Basistunnel um den Lkw-Verkehr nach Italien komplett auf die Schiene zu bekommen. Der soll 2026 in Betrieb gehen können. Die notwendigen Anschlusstunnel in Bayern tümpeln dagegen noch in der Planungsphase und dem Planfeststellungsverfahren vor sich hin. Eine Glanzleistung unserer Politiker. Kommt gleich nach der Pkw-Maut.
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    Sodala, nach dem ich letzten Samstag beim Cali-Sommertreffen von nem sehr netten Schweizer Kollegen daran erinnert wurde, dass 3D Druck doch was Feines ist und er mir auch noch seine Basteleien gezeigt hat musste ich diesbezüglich sofort wieder aktiv werden. Einer meiner Themen auf der Todo - Liste war ohnehin die fehlende Ablage unter dem Schrankspiegel anzugehen. Und voilà schon war das kleine Projekt geboren, zügig umgesetzt und standesgemäß CALIDENT getauft. 😎 Hoffe es dient als Anregung mal auch mal mit angesagten Technologien seiner Kreativität freien Lauf zu lassen ...
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    Cañada de Gallego Teil 4 Weiter auf dem Heimweg haben wir in der Nähe von Mazarron bei der "Ziegenwiese" vorbeigeschaut. Hier und in der nebenan liegenden "Schlangenbucht" haben wir in den 90er Jahren gerne gestanden. Nach einer Nacht war uns das aber zu einsam und wir sind dann 176 km über die Autobahn zurück nach Agua Amarga um vor der großen Rückreise dort noch ein paar Tage zu stehen. War auch lohnend! Meine bessere Hälfte Moni hat manisch ein Blatt nach dem anderen mit ihren Reiseimpressionen bemahlt. Ich habe derweil genüsslich zugesehen und gar nix gemacht - und das sehr intensiv! Fortsetzung bald oder später...
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    naja - "zufällig" warn da noch a paar Calis (ohne Müllbeutel) auch jeden Abend am gleichen Platz 😂😉 waren recht nett und hilfsbereit - einen durfte ich sogar ausm Schnee ziehen und einmal an seinem Bus rumschrauben Ists so besser: ?? Seealpen Albenga am Meer Am Tendapass - Gemeinschaftsfoto 😉 Aufgebockt in der Vanoise auf 2.200m Mein Lieblingsfoto von diesem Urlaub 😍 (zumindest ganz weit vorne mit dabei) a paar hätte ich noch ... Viele Grüsse
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    Lysefjord_Mai 2019
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    "a bissle Mut brauchst da scho!" Unsere Rosalie ist fertig 🙂 ... und ich kann mir vorstellen was manch einer jetzt denkt! (ist mir aber egal, war der Wunsch der Liebe) Wer uns sieht darf gerne kurz grüßen, würde uns sehr freuen. Natürlich darf hier auch wohlwollender Zuspruch geäussert werden... oder eben Schweigen für immer, das kennt vielleicht der Ein oder die Andere 🤣 Gemacht vom Profi der den Namen verdient (dieklebestelle.de in Weilheim, Danke für die Tips hier im Forum) mit hochwertiger Folie. P.S. denn klaut kein gestandener Autodieb, oder?
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    Sorry, aber ich glaube du hast da einiges nicht ganz verstanden, und die deutschen Medien tun auch ihr übriges zur Desinformation wie ich den Eindruck habe: Die LKW's werden an der Grenze blockweise abgefertigt um den Verkehr auf der Inntalautobahn und über den Brenner überhaupt am Laufen zu halten. Das würde sonst nicht mehr funktionieren. Und D ist leider Tatenlos bei den Zulaufstrecken zum Brennerbasistunnel. Wir bauen hier ein Europaprojekt und unsere Nachbarn stecken leider den Kopf in den Sand und planen nicht mal die Zulaufstrecken ernsthaft. Das ist nicht sehr nachbarschaftlich. Ich bin übrigens am Mittwoch den 29. Mai kaum mehr nach Hause gekommen, weil die Inntalautobahn sowie Innsbruck selbst mit Reisenden komplett verstopft waren. Zu den aktuellen Sperren: Meines Wissens wurde nicht einmal die Brennerbundesstraße gesperrt, sondern nur die kleinen Nebenstraßen durch die Dörfer. Diese waren nämlich ebenfalls am 29./30. komplett verstopft, sodass nicht einmal mehr die Rettung durchkam. Das bringt auch den Urlaubern nichts, wenn sie irgendwo abfahren und dann in einem Nest festhängen, weil ein Wohnwagen die Durchfahrt blockiert. Es geht gar nicht darum sämtliche Bundesstraßen wie den Fernpass usw. zu sperren, sondern die Durchfahrten durch kleine Dörfer und kleine Nebenstraßen. Hier nur aus der Distanz mit Halbwissen zu schimpfen ist kaum der richtige Weg. Die Kommentare der deutschen Politik sind ebenfalls eher seltsam. SG aus Innsbruck Stefan
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    Hallo, wollte Euch an meinem bisherigen 3D-Puzzle teilhaben lassen: Calidrawer 1000 - 3er Sitzbank in Schlafposition auf dem Schienensystem. Bisheriges Thema: Wenn man zum Schlafen unten umklappen möchte, aber bis ganz unter die Bank die volle Höhe der Schublade nutzt, stößt die Rückenlehne der Bank auf die Ladung und will nicht ganz nach unten (logisch). Mich hat das herumräumen dann immer sehr genervt. Lösung: Die hinteren Kisten nicht so hoch planen - es ist also eine kleine "Stufe" im Kistensystem sprich: Zur Heckklappe hin limitiert nur das (dafür total ungeeignete) Muliflexboard die Höhe, es passt aber genau eine 60er Tiefe darunter. Zwei der Boxen habe ich als "Arbeitsfläche" mit Siebdruckplatten im Deckel bestückt - leicht abwischbar. Leider ist der Zwischenraum nicht 100% optimal mit einer Box zu nutzen, da fehlt ca. ein Zentimeter, um die nächte Größe/Höhe einer Box (hier Koffer) reinzubekommen. Allerdings brauche ich für meine Heckküchen-Box auch ein wenig "Luft" um sie aufklappen zu können, somit darf da ein kleiner Ziwischenraum bleiben, der hilft auch beim umstapeln oder ein- und ausladen der Boxen (sind übrigens die RAKO Koffer - die fahre ich schon seit ca. 15 Jahren im Bus und wurden nun nur ergänzt). Umgeklappt sieht das dann so in etwa aus: Die Kühlbox ist auf einer weiteren Siebdruckplatte verschraubt, daneben eine Aussparung für die 40x30er Boxen. Diese nutze ich etweder als Proviantbox / Spülschüssel (perfekt auch für den Transport von Gemüse o-ä. während der Fahrt) oder wahlweise mit meiner mobilen Wasseranalage (auch im 40x30er Raster). Per Spanngut verzurrt und natürlich ist die Basiplatte mit dem Schienensystem verschraubt - kann aber eben alles unkompliziert ein- und ausgebaut werden, dann wird der Beach ggf. zum 7-Sitzer oder Raumwunder beim Transport. Die Wasserlösung kann ich gerne ggf. noch mal separat vorstellen, ist aber kein Hexenwerk. Mit Schlauch und Brause plus Klemm-/Saughalterung für die Scheibe universal auch als Aussendusche nutzbar. Tatsächlich brauche ich aber gar nicht sooo oft eigenes Wasser und kann so flexibel bleiben. Der Tank ist zudem sehr leicht zu reinigen - eine Horrorvorstellung für mich als Beach-Fahrer, wenn der fest verbaute Tank in einem Ocean mal sauber gemacht werden muss (duck - und weg! 😉 ) Wichtig war für mich noch: Der Tisch passt auch noch hin, falls man ihn mal drinnen braucht: Hier der Prototyp bei der letzten Tour: Es grüßt - der Florian P.S.: Die Küche ist der Edelstahl-"Mercedes" der Küchen im Euro-Format 60x40 Grundfläche https://www.mokubo.de/
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    Hallo, Wir werden noch weitaus größeren Einschränkungen entgegensehen. Das zeichnet sich in vielen Urlaubszentren immer deutlicher ab. Sei es die Anzahl der Touristen an sich, die Flut Reisemobile oder Fahrzeuge schlechthin, das ausufernden Bautätigkeiten in den Herzen der Naturoasen. Die Grenzen werden überall massiv überschritten. Die Länder, die Regionen und vor allem die betroffene Bevölkerung wehren sich immer deutlicher, mit immer drastischeren Mitteln. Beispielhaft seien Mallorca, der Raubbau in den Alpen, oder auch die jüngsten Berichte aus Sardinien genannt. Natur- und Umweltschutz und Schutz der Bevölkerung bekommen immer mehr berechtigtes Gewicht, vor wirtschaftlichen Interessen.
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    So, unsere Sommertour durchs Baltikum ist durch. Jetzt kann es hier mit dem Bericht unserer Schnuppertour auf Peloponnes weiter gehen 😁 Am Golf von Korinth Als erstes fahren wir zur großen Rio-Andirrio-Brücke und genießen ein wenig die Sonne. Die 2,8 Kilometer lange Brücke wurde 2004 gebaut und überspannt die Meerenge zum Golf von Korinth. Alternativ zur Brücke können Reisende die Meerenge auch mit Fährschiffen überqueren. Dann folgen wir der Straße Nummer 8, wobei uns das Navi immer wieder auf die Autobahn leiten will. Aber bei den erlaubten 50 km/h auf der alten Straße, können wir schön die ersten griechischen Eindrücke sammeln. Ziel ist der Bahnhof von Diakopto. Von hier fährt eine Zahnradbahn ins Gebirge. Wir schauen uns am Bahnhof um und sind auch hier beeindruckt von den intensiven Frühlingsgerüchen. Für unsere erste Übernachtung wählen wir den nahegelegenen Kiesstrand, der über eine kleine Stichstraße zu erreichen ist. Bei den letzten Sonnenstrahlen schlürfen wir nur wenige Meter vom Wasser entfernt, unsern Kaffee am Strand. Am nächsten Morgen bekomme ich beim Öffnen der Schiebetür ein breites Grinsen ins Gesicht. Blauer Himmel und die Sonne scheint. Das erste Frühstück am Strand in diesem Jahr. Wir entdecken sogar Wasserzapfstellen, an denen wir unsere Wasservorräte auffüllen. Wegen des schönen Wetters lassen wir uns bis 12 Uhr Zeit mit der Abreise. Hier begegnen wir auch dem ersten abgemagerten Straßenhund der auf Futter hofft, aber dann am Straßenrand einschläft. Gegen 12 Uhr ziehen in den Bergen bei Diakopto immer mehr Wolken auf. Wir packen zusammen und fahren noch eben zu der Bäckerei im Ort. Ein Riesen-Schokocroissant und ein Monster-Krebbel-Kringel werden wir heute Nachmittag zum Kaffee genießen. Auf der alten Straße 8 setzen wir unsere Umrundung der Pelepones-Halbinsel fort. Wir folgen dabei einigen Hinweisen des Womo-Führers von vor 25 Jahren, aber antike Säulen und Burgen werden wohl immer noch da sein im Gegensatz zu einsamen Stellplätzen oder verschlungenen Wegen… Der Straßenverkehr ist gewöhnungsbedürftig. Einmal schneidet ein Motorradfahrer ohne Helm, die Kurve, und muss uns mit einem spektakulären S-Kurven Fahrmanöver ausweichen. Ein anderes Mal fährt ein PKW mit sehr hoher Geschwindigkeit in eine Kreuzung, worauf ich mit einer Vollbremsung reagiere. Die Fahrbahn weist riesige Schlaglöcher auf, die den löchrigen Pisten von Islands Westfjorden in nichts nachstehen. Dazwischen gibt es hochmoderne Brücken und aufwändige Straßenunterführungen. Die Ortsdurchfahrten sind teilweise kompliziert und unübersichtlich. Die antiken Stätten von Ancient Corinth sollen 8,-€ Eintritt pro Person kosten, doch inzwischen blitzt und donnert es am Himmel bereits. Also schnell ein paar Fotos über den Zaun und weiter zur Festungsanlage von Acrocorinth. Der Weg hinauf ist beschildert und gut zu fahren, der Ausblick von oben wirklich toll – aber nur, bis es regnet und regnet und regnet. Wir verzichten auf einen Besuch und fahren runter zum Kanal von Korinth. Da der Kanal ja fast 80 m tiefer verläuft, ist die Anfahrt recht unspektakulär, bis man auf der Brücke steht und runter schaut! Man kann zu Fuß auf die Brücke und hat einen tollen Blick auf den Kanal. Der Rückweg führt uns über die kleine alte versenkbare Holz beplankte Brücke. Das hat auch was. Einen schönen Sonntag! Gruß, Gerhard
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    Fortsetzung ist zwiespältig: Erster Teil der Reise - Letzter Teil des Berichts! Na gut, nächstens schreibe ich wieder der Reihe nach! Dabei muss ich gestehen, dass meine Fotos meist die erfreulichere Seite abgebildet haben. Gleich daneben sah es manchmal gräulich aus! Enttäuschung wahrscheinlich!!! Der Start der Tour in Portugal... Teil 1 .........wenn man mal von der flotten Anreise durch Deutschland, Frankreich und Spanien absieht. Darüber gibt's aber nichts zu berichten, gleichmäßige Fahrt mit Übernachtung (park4night) wenn's dunkel wurde. Unser erster Eindruck im mittleren Portugal war: Das halbe Land ist abgebrannt! Etliche Kilometer ging es an verbrannten Wäldern und Brachflächen entlang, oft schon geräumt und frisch begrünt.......Gruselig! Cabo da Roca Vor Erreichen des Cabo da Roca kamen wir an dieser "Reihenhaus-Siedlung" vorbei. Alle Nester waren besetzt und mit Nachwuchs bestückt. Am Cabo hatten wir dann den letzten Regen auf unserer Reise. Übernachtet haben wir übrigens die ersten Nächte in Portugal immer auf Parkplätzen der Supermarkt- Kette "Intermarché". Die haben oft Sonnendächer unter denen man noch das Aufstelldach hochfahren kann, eine Frischwasser Zapfstelle und eine Potti-Entleerungs-Anlage. Ponte 25 de Abril Die Querung des Tajo bei Lissabon war schon ein Erlebnis, ehe man sich da aus der Stadt kommend bis zum Brückenniveau hochgeschraubt hatte, Stau eingeschlossen, war das Erlebnis des Tages! Dann auf der anderen Seite bei Setúbal passierten wir ein VW-Auslieferungslager... (oder Dieselskandal-Leichen ?) Vila Nova de Milfontes Unsere ersten zwei Übernachtungen in der freien Natur hatten wir auf dem ausgewiesenen Stellplatz an der Praia das Furnas. Da gab es sogar ein geöffnetes Restaurant in der Nähe und einen riesigen Strand bis zur Flussmündung. Der Zugang lag direkt vor der Schiebetür und erst als sich zum kommenden Wochenende der Platz allmählich zu füllen begann, sind wir Richtung Algarve weitergefahren. Eine der schönen Seiten von Portugal ist, dass die Sonne dort über dem Meer untergeht. Ein Gedicht! Praia da Amoreira Eine eindrucksvolle Bucht mit Flussmündung an der man auf beiden Seiten Stellplätze findet. War uns aber den Tag zu windig und wir haben 50 Kilometer weiter an einem geschützten Strand übernachtet. Cabo de São Vicente Danach war es nur noch 2 x lang hinfallen, dann waren wir am südwestlichsten Punkt von Europas Festland. Das hat uns bei bestem Wetter so gut gefallen, dass wir hier auch zwei Nächte geblieben sind. Direkt an dem Leuchtturmkomplex konnte auf Schotter geparkt werden, gegen Abend dann ganz allein. Der Publikumsverkehr hielt sich aber in Grenzen. Die wechselnden Besucher kamen mit teilweise sehr sehenswerten Fahrzeugen und natürlich habe ich noch die "Letzte Bratwurst vor Amerika" gegessen. Eine plötzliche Nebelwand am Vormittag gehörte zum Programm und zog schnell wieder vorbei. Praia do Barranco Unser letzter Stopp vor der Weiterfahrt nach Spanien war an dem bekannten "Hippiestrand" und wurde benutzt, um endlich die Plünnen im richtigen Schapp zu verstauen. Von hier fuhren wir auf der Straße N 125 durch "gefühlt" einen einzigen Ort, der sich über die gesamte Südküste Portugals erstreckt zur Spanischen Grenze und weiter bis Tarifa. Weil es uns da aber gar nicht gefallen hat, ging's in einem Rutsch durch, über Malaga bis nach Nerja, wo wir dann mehrere Tage Aufenthalt hatten. So, liebe Boardies, ich bin durch mit der diesjährigen Frühjahrsreise, Danke für's Reinschauen, bis demnächst.
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    Hallo Stammtischbrüder und Stammtischschwestern, Mir ist leider (oder eher erfreulicherweise) etwas dazwischen gekommen und ich kann daher diesmal nicht kommen. Und zwar dieser kleine Racker, den ich am Freitag besuchen werde: Mit etwas Glück könnte das Merlin´s würdiger Nachfolger werden, der dann natürlich beim Herbst - Stammtisch hoffentlich seinen Einstand feiern könnte.😎 Drückt mir die Daumen.... Bin schon ganz uffgerescht. Ich wünsche euch allen guten Appetit bei der Stammtisch - Einkehr für das Seelenheil, bestes Wetter und viel Spass an der abendlichen Lagerfeuerrunde mit mystischen Gesängen. Gruss, Stephan
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    Als ich das Museum verlasse, steht die Sonne im Zenit und mir gelüstet nach etwas Nahrhaftem. Ich besuche das (btw: Wirklich empfehlenswerte!) Thai-Restaurant Pho Co und bestelle „Bu Chaa“. Es ist ein Traum in Sesam, Chili und Koriander und ich habe ernsthaft kurz überlegt, mir die gleiche Portion ein zweites Mal zu bestellen. Ein Blick auf die Uhr allerdings verrät: Der Tag ist kurz, und wie schnell ist nichts getan. „Zahlen bitte! Ich muss nach Dessau.“ Es fiel mir tatsächlich etwas schwer, Weimar zu verlassen. Ich habe getrödelt, denn die Stadt (und der Park!) sind wirklich schön und ich mag es, dass diesem permanenten „Goethe-war-hier-Goethe-war-da“ mal etwas gewichtiges entgegengesetzt wird. Bitte, nichts gegen Goethe, im Gegenteil. Es geht mir um die Tourismusbranche, die jeden Hufwechsel Goethes Reisekutschengäuler zu einem „must see“ ausspektakuliert. Es ist bereits später Nachmittag, als ich in Dessau ankomme. Ich suche mir einen Stellplatz, mache ein kleines Lesepäusgen und begebe mich dann gegen Abend zum Kornhaus, einem Bau Hans Fiegers aus den Jahren 1929/1930. Die Inneneinrichtung hat leider absolut nichts mit bauhaus zu tun, von außen allerdings ist es nach wie vor ein absolut ansehnliches Gebäude. Wer hätte es gedacht: Der Grundriss ist ein Rechteck und ein Kreis. Bei zwei Flaschen Bier am Elbufer mache ich mich wieder an die gedankliche Grobplanung für den kommenden Tag: Törtensiedlung, Meisterhäuser und am Nachmittag, da freue ich mich ganz besonders drauf: das bauhaus Dessau. Grüße Robert
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    Mein Weg führt mich weiter durch den „Park an der Ilm“ zu dem „Haus am Horn“, einem Versuchs- und Erprobungsbau anlässlich der bauhaus-Ausstellung 1923. Das Gebäude ist tatsächlich interessant. „Warum?“ möchte man fragen. „Da kann ich auch in eine Fertighausaustellung an der A8 gehen!“. Genau das ist der Punkt. Das „Haus am Horn“ entstand 1923. Man betritt es über einen kleinen Vorflur, von welchem links die Küche und rechts das Gästezimmer abgehen und steht unmittelbar in dem lediglich durch Oberlichter beleuchteten, quadratischen „Hauptraum“. Reihum befinden sich die (getrennten) Schlafzimmer, Bad, Kinderzimmer und Küche. Die Möblierung wurde 1923 ebenfalls durch bauhaus-Studierende realisiert. Ein Teil davon ist heute als Nachbildung zu sehen, die restlichen Möbel werden als Stahlrohrkörper im Raum skizziert. Eine durchaus gelungene Mischung, wie ich finde. Da das Haus die DDR-Zeit über bewohnt gewesen ist, wurde es natürlich durch seine Bewohner verändert. Mittlerweile steht es restauriert in originalnahem Zustand da. Wirklich gelungen, meine ich. Mein erster Tag unter dem Zeichen des Herrn Gropius neigt sich dem Ende entgegen. Ich schlendere noch an Goethes Gartenhaus vorbei auf meinem Weg in die Weimarer Altstadt und mache Pläne für den kommenden Tag: Bauhaus Museum in Weimar, Mittagessen, und dann ab nach Dessau! Grüße Robert
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    Auch als Österreicher (hierzulande wird "Ösi" meist als abwertend empfunden) muss ich sagen, dass @MarBo sich für einen "Piefke" bei österreichischen Transitthemen erstaunlich gut auszukennen glaubt. Blöd halt nur, dass in Tirol an den meisten Transitrouten die Umweltbelastung - trotz verbesserter Abgasstandards der Fahrzeugflotte - seit Jahren regelmäßig sämtliche Grenzwerte überschreitet. Und die Blaulichtorganisationen kommen wochenends auch kaum ans Ziel. Natürlich sind Fahrverbote keine ideale Dauerlösung - nur leider wird die Korridormaut oder der weitere Ausbau der rollenden Landstraße von Bayern seit Jahren untergraben. Die einseitige Bevorzugung des Straßentransits seitens BRD kann man den Tirolerinnen und Tirolern halt mittlerweile nur mehr schwer verkaufen, wo sie z.B. österreichweite unter den höchsten Stickstoffdioxid-Belastungen leiden. Das sehen sie in Südtirol und dem Trentino übrigens mittlerweile genauso - ja sogar der Bürgermeister von Kiefersfelden kann der ganzen Aktion als Leidtragender etwas abgewinnen: "Ich persönlich bin guter Hoffnung." Lieber @MarBo : Deine vielleicht nicht ganze ernst gemeinte, ziemlich unsachliche Argumentation enttarnst Du dann ja wohl spätestens hier: Weil wenn mich nicht alles täuscht, wurde Dein 2016er Cali letztlich natürlich von einem Unternehmen gebaut, das durch die kontrollierenden Familien Porsche und Piëch selbstverständlich in österreichischer Hand ist. Auch Dein 4Motion wurde in seiner Ursprungsfassung mit der Visco-Kupplung natürlich von Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik in Graz entwickelt, nur dass die Visco-Kupplungen mittlerweile halt von Haldex aus Schweden kommen. Etcetera pp. Aber sei's drum, fahr ruhig eine großen Bogen rund um Österreich, dann musst Du Dich über uns "Ösis" nicht so ärgern. Für alle Anderen gilt wohl der Tip von @ibgmg: Antizyklisch reisen, und das Ganze ist auch künftig überhaupt kein Problem!
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    Vielen lieben Dank für die Denkanstöße. Wir haben uns entschieden: Cali bleibt! Ein Auto kommt weg. Insbesondere die Hinweise, dass es ja einen Grund gab, uns den Cali zu kaufen, haben gewirkt. Seit die Entscheidung getroffen ist, sind wir schon am planen, wo es noch überall hingehen soll. Noch im Juli sechs Tage in die nähere Umgebung (Deutschland, angrenzendes Ausland), im September zwei Wochen ins Warme (Kroatien? Italien?) und im Winter nach Schottland! Wir freuen uns sowas von riesig. "Man lebt nur einmal, wer weiß, was morgen ist." --> wie wahr! Vielen lieben Dank!
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    Moin, zur Ausgangslage: meinen Cali-Coast habe ich damals gleich mit den verstärkten Stabis bestellt. Die Seitenneigung beim z.B. Richtungswechsel ist damit sicherlich reduziert, wie stark die mit dem Serienfahrwerk ist, kann ich daher nicht beurteilen. Es störte mich aber weiterhin bei engen Kurven oder auch schon beim Abbiegen dieses Einknicken über das kurvenäußere Vorderrad, das etwas schwammige Reagieren aus der Mittellage beim Richtungswechsel und das Nicken beim Bremsvorgang. Irgendwie alles unpräzise. Diese Effekte noch deutlich verstärkt, wenn der Wagen mit Urlaubsgepäck und 2 E-Bikes auf dem Heckträger beladen ist. Da wirkt die 3to-Fuhre regelrecht matschig auf der Hinterhand. Das wollte ich verbessern. Daher habe ich mir jetzt die grünen Bilstein-B6-Komfort Gasdruckstoßdämpfer besorgt und von der Werkstatt meines Vertrauens einbauen lassen. Keine Höher-oder Tieferlegung vorgesehen, die Serienfedern wurden beibehalten, beim Einbau wurden die Domlager mit sämtlichen Zubehörteilen erneuert, es mussten auch die Koppelstangen neu, da die Befestigungen nach 45 TKm schon festgegammelt waren. Penibel wurde darauf geachtet, dass alle Befestigungen erst im belasteten (Fahrzeug auf den Rädern) Zustand festgezogen wurden, um Verspannungen zu vermeiden. Anschließend wurde das Fahrzeug vermessen, die HA geringfügig korrigiert und die Scheinwerfer mussten neu justiert werden. Warum das? Durch die höhere Vorspannung der Gasdruckdämpfer scheint mir der Wagen besonders hinten (ist ja super!) etwas ( 5mm?) höher in den Federn zu stehen. Vielleicht setzt sich das auch noch. Wie fährt es sich nun? Spurstabil und viel präziser, das Wanken ist weg, besonders angenehm für mich ist, dass der “Knicks“ beim Einlenken in Kurven nicht mehr da ist, liegt jetzt wie das bekannte „Brett“ auf der Straße. Ist er auch so hart? Würde ich so nicht sagen. Querfugen werden nach meinem Gefühl sogar sanfter registriert, tiefliegende Kanaldeckel kommen trocken durch. Der Fahrkomfort fühlt sich für mich insgesamt straffer und souveräner an ohne zu poltern oder gar zu hoppeln, spontanere Reaktion auf Lenkbewegungen, mehr PKW-mäßig, ich finde das gut. Der ganze Spaß hat durch die Koppelstangen dann am Ende 1300 € gekostet. Viel Holz, aber ich wollte nicht warten, bis die Seriendämpfer ausgelutscht sind, wollte schon jetzt was von den m.E. verbesserten Fahreigenschaften haben und hoffe, dass die Bilsteins in einer anderen Haltbarkeitsliga als die vom Werk verbauten Monroes spielen. Anmerkungen: die hier verbauten „grünen“ Bilsteins heißen so, weil sie weicher abgestimmt sind als die bekannten „gelben“ B6/B8. Bezugsquellen und Preise gibts im Netz, bei Bilstein selbst sind sie nicht gelistet, da die Serie auf Wunsch eines Fahrwerkspezialisten bei Bilstein für ihn aufgelegt wurde.- Habe mir die alten intakten Dämpfer mitgeben lassen. Wer sie haben möchte, kann sie kostenlos bei mir abholen. Ich konnte hier nur meine subjektiven Erfahrungen mitteilen, da hat jeder seinen eigenen oder auch gar keinen „Leidensdruck“ mit dem serienmäßigen Fahrwerk. Grüße von der Ostseeküste Axel
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    Hallöchen, unser Herr @Tom50354 hat es wohl verpennt daher von mir: Plötzlich und unerwartet aber dennoch wohl überlegt hat sich das CaliBoard-Team vergrössert! Willkommen @Friesenfrauke und @radrenner im Team! Möge das Wohlwollen der Forumsteilnehmer*Innen mit Euch sein 😉 Grüsse Chris
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    From the album: Reiseimpressionen

    Wir waren erst spät in der Nacht hier angekommen. Es war schon dunkel, nur der anstehende Vollmond gab uns ein wenig Licht. Als wir dann am nächsten Morgen von der Sonne geweckt wurden, wussten wir, dass wir eine gute Wahl getroffen hatten...

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    Hi zusammen: Die Sankt Martin Kirche in Dresden: warum ist das besonders? Gegenüber liegt das Militärhistorische Museum der Bundeswehr - einen Besuch wert. Vieles macht nachdenklich. Und dieses Bild entstand genau am 17. Juni diesen Jahres, also 66 Jahre nach dem Volksaufstand in der DDR. Viele Grüße und noch einen schönen Sonntagabend, Mudie
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    Auch wir haben unseren Cali geliftet. Ergebnis, wie ich finde, topp. Reifen sind 225/65 R17 Pirelli Scorpion AT Plus...
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    Ich behaupte mal, 2/3 des Güterverkehrs würde wegfallen, wenn er das kosten würde, was er wert ist. Die Transportkosten sind viel zu niedrig. Dadurch werden Waren sinnlos du Europa kutschiert.
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    Die Bilder sind zwar schon von Ostern diesen Jahres, aber den Thread hab ich grad erst entdeckt 😅 Sind alle auf Rømø entstanden und will ich sie euch nicht vorenthalten: Greets Robert
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    Auf Abwegen an der E45 in Schweden...ein herrliches Stückchen Erde...
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    So jetzt ist alles wieder dran mit der - und siehe da: Die Lenker müssen praktisch nicht mehr verstellt werden (bis auf minimal den wirklich SEHR hohen Lenkervorbau am Rad meiner Frau herunterklappen). Hier die versprochenen Bilder. Auf manchen erkennt man auch nochmal die Fiamma-Keile unter dem Fahrradträger.
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    Hi Chris, 1. Col du Lauzet 2. am Tendepass und das 3. am Monte Saccarello Nachdem Du mich in Ingolstadt am Stammtisch nachhaltig mit Deiner Drohne beeindruckt hast, musste sowas nun auch her 😁 VG Martin
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    Zurück zum Ausbau. Mittwoch Morgen um halb Zwei fertig gebaut. 8 Stunden später ging es Richtung Fähre. Seit gestern auf Korsika im Einsatz:
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    100 Jahre bauhaus Mit dem Cali nach Weimar und Dessau Für Architektur hatte ich bislang nicht viel übrig. Häuser werden gebaut und fallen irgend wann mal wieder in sich zusammen. Oder werden abgerissen, um etwas neuem, größerem, zeitgemäßerem Platz zu machen. So ist das eben. Passiert täglich überall auf der Welt. Und gut: Das unter dem Namen „bauhaus“ wohl mal eine sehr kurze Periode entlang der jüngsten Zeitrechnung in Sachen Architektur und Design etwas bemerkenswertes entstanden sein muss, logo, schon mal gehört. Freischwingstühle aus Stahlrohren, eh klar. Dass das bauhaus heuer sein 100jähriges Bestehen feiert, las ich mit mich selbst verwunderndem Interesse kürzlich in einer „Auto Bild Reisemobil“ - Ausgabe. Ursprünglich ging es mir lediglich um den Ford Nugget, dessen technische Details mich insofern interessierten, als dass sie mir mein Abendessen, alleine in beruflicher Mission unterwegs und das Abendbrot mit zwei, drei Getränken in einem großen Biergarten voller Paare einnehmend, kurzweilig gestalten sollte. Kurzum: Ich hatte mir von dieser Lektüre nicht zu viel versprochen: Der Nugget war mir egal, aber bauhaus, 100 Jahre, Weimar, Gropius, Dessau, da schau her. Interessant. Die „Reisepläne“ meines egozentrischen Miniurlaubs waren schnell umrissen und meine beste aller Ehefrauen ist es ohnehin gewohnt, dass ich mindestens ein mal im Jahr etwas alleine machen möchte. Da sie mich mit meiner leicht hobbymisanthropischen Grundeinstellung kennengelernt hat, ist es für sie, im Gegensatz zu vielen anderen, nicht schwer verständlich, dass ich hin und wieder eine Auszeit von meinem gewohnten Umfeld brauche. Und sie lässt mich gewähren. Seit über einem Jahrzehnt mittlerweile. Ich Glückspilz. Selbst der Umstand, dass diese Auszeiten nicht mehr, wie früher, mit Mountainbike-Touren über die Alpen oder in Laufschuhen durch Deutschlands Mittelgebirge erfolgt, sondern halt im Bulli mit gut gekühltem Bier hinterm Fahrersitz, bringt sie keineswegs dazu, mir diesbezüglich Einhalt zu gebieten. So wird nicht nur mein Bauch runder, sondern auch der Blick freier. Auf Dinge, die mich früher eben gar nicht interessiert haben. Mehr Volumen bedeutet so vielleicht auch mehr Fläche für die Innenbelichtung. Donnerstag ist Feiertag und für den Freitag habe ich mir bereits vor Monaten „Freizeit“ eingetragen. Also hüpfe ich Mittwoch nach getaner Arbeit noch fix unter die Dusche, greife ein paar Grundnahrungsmittel im örtlichen Supermarkt ab und biege, Blinker rechts, auf die Autobahn Richtung Weimar. Gute drei Stunden zieht mich der Tempomat Richtung Nordosten bis mich Hunger, Durst und generelles Pausenbedürfnis einen Rastplatz suchen lassen. Am Werraufer finde ich ein Plätzchen, das für eine Nacht gerade gut genug erscheint. Ich grille mir nach dem obligatorischen Anker-Ramazzotti einen Snack und verbringe die Zeit bis zum Dunkelwerden mit dem Stöbern in Magdalena Drostes „bauhaus“. Ein Fachbuch, von dem ich nach wie vor begeistert bin. Es liest sich stellenweise wie ein Roman und beinhaltet in unglaublich vielschichtiger Weise so ziemlich alles Wissenswerte über dieses Thema. Nachdem das schwindende Tageslicht ein Weiterlesen unmöglich macht, räume ich auf und ziehe nach drinnen um, um mich bei einem zweiten Anker-Ramazzotti (auf einem Bein steht´s sich schließlich ziemlich wackelig) mit dem Film „Lotte am Bauhaus“ auf mein Wochenende vorzubereiten.
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    Bluthochzeit... Spanien, Andalusien, Cabo de Gata, Cortijo del Fraile - Ende Mai 2019 Das hier stattgefundene Verbrechen hat den spanischen Schriftsteller Federico Garcia Lorca zu seinem Theatherstück "Bluthochzeit" inspiriert. In neuerer Zeit hat auch Sergio Leone gerne hier gedreht. Auf der Piste von Rodalquilar kommend passiert man mehrere Ruinen der ehemaligen Goldminen.
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    Tags darauf erreiche ich gegen zehn Uhr Weimar. Mein erstes Ziel ist das Unigelände, wo auch das „ursprüngliche“, wenn man so will, bauhaus steht. Ein Kunstschulbau, erbaut 1904 – 1911, und Gründungsort des „bauhaus“. Obwohl Feiertag ist, scheint Uni-Alltag zu herrschen. Auf dem Gelände ist Bewegung, junge Menschen flanieren und pausieren, gestikulieren und lachen. Ein Kommen und Gehen und: Werkstattgeräusche. Als Hochschule für Gestaltung verstand sich das bauhaus zeitlebens als eine Art Schmelztiegel von Handwerk und Design. Dem Schweizer Maler und Künstler Johannes Itten wird das Zitat zugeschrieben: „Weg mit dieser anmaßenden Unterscheidung zwischen Handwerk und Kunst!“ und Regisseur Gregor Schnitzler lässt „Lotte“ in „Lotte am Bauhaus“ sagen: „Wie soll es denn Kunst werden, wenn man noch nicht einmal das Handwerk beherrscht?“. Ich habe nach wie vor keine wirkliche Ahnung von dieser Thematik. Aber: Ich höre Kreissägen kreischen, und ich finde eine Metallwerkstatt, aus deren halb geöffneter Tür die hellblitzenden Lichtbögen eines MIG/MAG-Schweißgeräts flackern. Hier wird gearbeitet. Es scheint also nach wie vor zu gelten, dass dem Handwerk an der bauhaus-Uni eine unverrückbare Rolle eingeräumt wird. Handwerk als Grundlage, als solides, tragfähiges Fundament für gestalterische und technische Entscheidungen, welche die/der Studierende nach Abschluss in ihrem/seinem Fachgebiet zu treffen hat. Mir ist dieser Ansatz absolut sympathisch. Hinter dem Hauptgebäude befindet sich ein Versuchsaufbau aus Stahl-I-Trägern mit Knotenelementen. Dieser Versuchsträger dient einem, sich auf den ersten Blick gar nicht so erschließendem, Zweck: Jeder Architekt weiß, dass das Gebäude, welches er gerade entwirft, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit dem Bestimmungszweck alt wird, unter welchem es momentan entworfen wird. Aus industriellen Fertigungsstätten werden Wohneinheiten, aus Kleinwerkstätten Bibliotheken, aus dem Feuerwehrgebäude eine Berufsschule, wer weiß. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, gilt es also, möglichst schon beim Bau eines Gebäudes mit einzubeziehen, wie es einer späteren anderweitigen Nutzung zuzuführen ist. In diese Betrachtungen fließen grundlegende konstruktive Aspekte aber auch Materialwahl, Ausprägung von Formelementen, statische Überdimensionierung etc mit ein. Ich bin tatsächlich ein wenig fassungslos: Die paar Stahlträger, die hier vor mir stehen, sind wahrlich nicht wirklich beeindruckend, der Gedanke und die Aufgabe allerdings, die dahinter steckt, haut mich um.
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    Strandleben... Spanien, Andalusien, Cabo de Gata, Playa Playazo - Ende Mai 2019 Der Strand____________ __________ _Das Hinterland_____________ _______Blick vom Fuß der Festung Die ganze Pracht
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    Am Tendapass, Seealpen bzgl. Müllsack müssen wir noch optimieren 😉
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    Ich habe mir ein Modul von Vangear gekauft, mal ein paar erste Informationen dazu: Ausgangslage: Beach T6 mit 3er Bank, 2 Personen ohne Kinder, Nutzung zum Klettern, Hochtouren, Skitouren, Urlauben,... Wir schlafen grundsätzlich oben, bisher auch im Winter mit vernünftigen Schlafsäcken, ohne dass die Shz durchgehend läuft. Uns war es daher nicht so wichtig, schnell unten komplett auf schlafen um zu bauen. Gleichzeitig war uns wichtig, im Innenraum kochen zu können, Wasser zu haben, einen vernünftigen Tisch nutzen zu können weil wir häufig eben nicht am sonnigen Strand stehen. Und trotzdem ALLES flott ausbauen zu können um den Bus als leeres Alltagsauto zu haben. Damit hat sich der Markt für mich auf das altbekannte Maxxcamp und das eher unbekannte Vangear reduziert. Maxxcamp fand ich optisch nicht ansprechend, der Kocher taugt mir nicht wirklich und vor allem aber für mich im Preis nicht nachvollziehbar. Eigene Erfahrung von 7 Tagen Mietwagen vorhanden, Funktion kann ich absolut nix schlechtes sagen, die ist zweifelsfrei top. Vangear dagegen wirkte optisch sehr ansprechend, Infos bekommt man kaum aus dem deutschen Raum, aber ein Verleiher in Portugal stattet seine Busse komplett mit Vangear aus. Unschlagbar fand ich den Preis: man bekommt das Modul bereits ab 1150Euro mit Tisch, Kocher, Spüle/Wasserbehälter und Versand. Ich hab mich dann einfach für die britische Katze im Sack entschieden und gekauft.. hier ist das Ergebnis (vorläufig) - genutzt bisher 5 Tage wild stehend und 5 Tage am Campingplatz. Total zufrieden und happy. - Optik wie erwartet und auf Fotos erkennbar - Qualität sehr viel besser als erwartet. Sehr sehr ordentlich gefertigt mit einer stabilen Sandwichholz/Alurahmen Bauweise innen, robuste Außenhaut und sehr ordentlichen Übergang zu Spüle/Herd - - Erwartungen ganz deutlich übertroffen - Funktion wie erwartet. Wasser gut, Herd top. Alles dabei, Anschluss für Canpinggazflaschen. - Innenraum.. Noch nicht ganz zufrieden. Da will ich zusätzlich Schubladen und organisierten Stauraum schaffen. Zusätzliche Schubladen sind in Arbeit. - Zunächst wollte ich einen Ausschnitt hinten machen, so dass das Modul bündig über dem ollen Flaschenhalter vom Bus steht. Das habe ich erst mal auf Eis gelegt. Jetzt sitzt das Modul ca. 8cm von der Seitenwand weg. Der als tot vermutete Platz dahinter erweist sich in der Realität als äußerst praktisch. Den Tisch habe ich selten im Modul, weil man nicht mehr an die Sachen ran kommt, insb. wenn man länger steht. Der findet da hinter hervorragend Platz zusammen mit der Solartasche. - Elektronik habe ich angepasst. Vom einfachen Anschluss der Wasserpumpe hab ich aufgerüstet auf die Spannungsanzeige, 2x USB Port, Wasserpumpe sowie einen Hauptschalter dafür. Das ganze hängt an einem Spannungswächter von Kemo, der bei 11,8V abschaltet und mit 10A abgesichert ist. Angeschlossen direkt an der Batterie mit Neutrik Steckern. - Noch am grübeln bin ich, ob ich die mitgelieferte Schiene für den mitgelieferten Tisch durch die VW Schiene ersetze und den Standarttisch nutzen will. Tatsächlich passt der neue Vangear Tisch innen von den Ausmaßen besser. Auch die Konstruktion mit einem Tischbeim erleichtert ein und aussteigen im Vergleich zum Bullitisch erheblich. Und wie gesagt, hinter der Kiste geht er nicht im Weg um. Eine Stellprobe mit dem Bullitisch hab ich gemacht, das passt grundsätzlich auch. Einbau wäre einfach. - Sitzen hinten: mittlerer und rechter Platz beide uneingeschränkt nutzbar. Auch der Mittlere. Die Box schränkt nicht die Beinfreiheit ein. Sowohl bei der Fahrt als auch zum Essen. - Einbau ging alleine. Wiegt nackig ca 20kg, mit Schrauben in den Schienen befestigt. - Lässt sich wie Maxxcamp um 90 Grad drehen, dann ist die Bett Funktion unten nicht eingeschränkt. Zeitansatz.. 3min? Geht flott. - linker hinterer Sitz nutzen wir für Taschen und Krempel. Kopfstütze ist ausgebaut, denn dahinter steht aufm MFB die Kühlbox (außer am Campingplatz). Lässt sich gut über die Sitzbank erreichen Soll erst einmal reichen. Ich bin sehr zufrieden. Für mich steht unterm Summenstrich eine deutlich bessere Preis/Leistung, bessere Optik und was Individuelleres. Bei Fragen gerne. Achtung.. Der kommende Brexit kann da durchaus die Würfel neu mischen was Zölle oder so angeht... PS: Wer die 2er Sitzbank hat, schaut besser das Maxi Xs Modul an, damit lasst sich auch die Schlaffunktion unten voll nutzen. Angeblich, natürlich nicht ausprobiert. Ich habs verworfen, weil mir die Raumaufteilung nicht zugesagt hat und für die 3er Bank keine Vorteile erkennbar waren.. (Bilder sind aus dem wahren Leben gegriffen, ohne Anspruch auf Ordnung und Sauberkeit )
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    Am Lubān-See, Lettland, Juli 2019
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    mal schaun was es jetzt wieder zum Aussetzen gibt 😉 zum Glück hab ich ja genug gemacht Ligurische Grenzkammstrasse ist wohl ein Ufo in der Nacht gelandet ....
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    Hallo Zusammen, nachfolgend möchte ich kurz erläutern, wie ich meine Solaranlage geplant und durchgeführt habe. Endlose Zeit habe ich in den einschlägigen Foren verbracht und recherchiert wie ich eine Solaranlage auf dem T6 California aufbauen könnte. Dabei sei nun erstmal Danke an Alle gesagt, denn alle zusammen bringen das Forum nach vorne und tragen zur Bereicherung bei. Nur so können wir zusammen weiterkommen und neue „Horizonte“ erreichen. Spezieller Dank an LumoBulli, ibgmg, Alexander70 und Ansgi.Mobil und Widby aber auch der gute Tom50354 hat schließlich erklärend auf die Sprünge geholfen. Die Grundfrage zunächst, welche Solarkollektoren, dann die Anordnung, längs oder quer zur Fahrtrichtung. Wie ist es am besten mit der Befestigung an der C-Schine auf dem Dach. Später ein wichtiger Punkt die Kabeldurchführung ins Wageninnere, dann die Kabellage selbst im inneren des Bullis. Welche weiteren elektronischen Bauteile neben dem Laderegler, welcher Laderegler überhaupt? Aber der Reihe nach: Die Grundfrage nach den Kollektoren und die Befestigung Es stellt sich die Frage nach der Ausrichtung und damit zusammenhängend die Frage nach der Größe und Leistung der Kollektoren. Ich fand die 300 Watt Idee der schweizerischen Spezialfirma Calisolar immer recht nett. Mir schien der Aufwand gegen über der hier üblichen Solarausrichtung (quer zur Fahrtrichtung) aus dem Shop vergleichbar. OK, dann sollte es ein Nachbau des Solarfeldes der schweizerischen Firma werden. Das Ausmessen der Abstände und Fläche für ein großes Aluträgerblech ist nicht einfach. Aber ebenso die Umsetzung durch die Metallbauer. Eine Schwierigkeit bestand darin zu erkennen, dass das Blech um 2 Grad geknickt sein muss, also zu den Fixpunkten 90 Grad gegen Fahrtrichtung, zusätzlich ist das Dach in Fahrtrichtung gewölbt, dieser Bogen muss ebenfalls flexibel mit dem Kollektor zu vereinbaren sein. Die 2 Grad hatten die Metallbauer gebogen, zusammen mit den anderen Kanten. Die in Fahrrichtung ausgeschnittenen Blechrandteile sind wichtig, damit sich das Blech in Fahrtrichtung biegen lässt, die Verkanntung verhindert das ansonsten. Vom Metallbauer hatte ich bewusst keine Löcher und Abstände einschneiden lassen um evtl. selbst die korrekten Bohrungen einzuschneiden. Das ist zwar prinzipiell richtig gedacht, beim nächsten Mal würde ich das Blech komplett mit allen Löchern und Schnitten in Längsrichtung anfertigen lassen. Im Fachbetrieb haben die das Blech mit dem Laser geschnitten, ich hatte mit der Stichsäge ein schwächeres Hilfsmittel. Das Alublech ist nicht eloxiert worden. An der Unterseites des Alubleches wurden im Abstand der vorgegebenen Dachstruktur Moosgummistreifen 20x3mm verklebt. Insgesamt etwa 6 m zusätzlich die Auflage des Alubleches am C-Profil. Das fertige Blech mit den Ausschnitten wurde zuerst mit 200er Schmirgelpapier angeschliffen, dann mit Aceton, dann Alkohol (Isopropanol) und schließlich mit Primer behandelt. Bevor ich das Modul geklebt habe, habe ich Nichtklebebereiche mit Kreppband abgeklebt, damit man überflüßiges Klebezeug leicht entfernen kann. Danach wurden die Kollektoren mit Sikaflex 252 geklebt. Zusätzlich habe ich die Kollektoren mit Senkkopfschrauben in den Ösen festgeschraubt, das könnte man sich sparen, denn Sikaflex hält super, wie mir scheint. Das Alublech selbst hält in der Verankerung in dem C-Profil auf dem Dach. Hier habe ich eine U-Aluleiste genommen und in 7 cm lange Stücke zerschnitten, in der Mitte habe ich eine Bohrung für eine 8mm selbstsichernde Mutter eingelassen, diese wurde hier festgeklebt. Das U-Profil wird nun auf dem Kopf in die C-Schiene eingeschoben, so dass die Mutter unten ist. Zum Festschrauben habe ich Linsenkopfschrauben verwendet. Meine waren leider 3 mm zu lang, so dass sie oben auf dem Alublech mit 3mm Abstand unterfüttert werden mussten, mit Unterlegscheiben wäre es eleganter. Mir reichte das, da man das sowieso nicht sieht. Man muss jedoch aufpassen, die Schrauben nicht einfach zu tief einzudrehen, dann durchstoßen sie die C-Schiene an der Basis. Ich hatte zunächst auch die Idee, hier mit Hammerkopfschrauben (die hätten ein Verdrehen in der C-Schiene verhindert) zu arbeiten und oben eine selbstsichernde Hutmutter zu nehmen, das hätte aber nicht so gut von der Seite ausgesehen und das Auto wäre 1,5 cm in der Höhe gewachsen Bei den Kollektoren war ich zunächst bei der Firma Wattstunde im Gespräch, es zeigte sich jedoch schnell, dass die keine Garantie der aufgeklebten Kollektoren übernehmen wollten. Das erschien mir jedoch wichtig, denn aus den Problemen hier im Forum, wollte ich hier mir kein Ei ins Nest legen. Deshalb kam ich so zu Offgridtec. Hier muss ich sagen, dass die Firma mich immer gut supportet hat und nie müde wurde, meine quälenden Fragen zu beantworten. Der Preis für das Gesamtpaket war schließlich auch in Ordnung. Alles passte. Deshalb habe ich hier meine Kollektoren und das andere Zeugs gekauft. Während des Klebeprozesses der Kollektoren beschwerte ich sie gleichmäßig mit PET Flachen 1,5 kg, das erschien mir OK, denn das Blech war ja gebogen und ich wollte unbedingt einen gleichmäßigen Andruck erzeugen. Die Verkabelung im Innern des California Grundsätzlich ist es prinzipiell nicht schwierig, die Verkabelung vom Solargleichrichter an die Campingbatterie anzuschließen. Aber des führen immer mehrere Weg nach Rom. a) eine permanent Ladung der Starterbatterie und der Einsatz des CU Solarmoduls machten eine paarige Kabelführung vom hinteren oberen Schrank bis unter den Fahrersitz nötig. Die Funktionsweise des CU Solarmoduls wird an anderer Stelle hier im Forum ausgiebig erläutert. 1. Batterie im Schrank herausholen, Zugdraht unter den Kühlschrank und ein doppelt Kabel einziehen. a) Kabel vom Laderegler (oben im Beschränk hinten) zur Erhaltungsladung zur Starterbatterie, b) violettes Kabel unter dem Kühlschrank ebenfalls (a+b) nach vorne unter den Fahrersitz ziehen. (Die CU-Solarcontrolmodul verlangt den Kontakt zu dem violetten Kabel) Das Kabelpaar über den Schutzwassertank nach vorne an die B-Säule, hier dann die Seitenverkleidung der Fahrertür B-Säule abnehmen und das Kabelpaar nach unten auf den Fußboden führen. Die Verkleidung muss unten am Teppich ausgeklinkt (angebohrt) werden, da ansonsten das Verkleidungsteil nicht in die vorgesehenen Klipps zurückgesteckt werden kann. Wenn das Kabel unten rauskommt, kommt es an der hinteren Fahrersitzklappe in den Innenraum des Fahrersitzes und wird dann an die Starterbatterie bzw. an das Steuergerät der CU Solarcontrolmodul angeschlossen. Hierbei erwies es sich als schwierig, welches nun das Starterbatteriekabel war, denn alle Batterien waren stromlos. Wenn man die Starterbatterie nun wieder angeschlossen hätte, hätte es einen Fehlereintrag (Airbag) wegen des ausgebauten Fahrersitzes gegeben. Ich glaube ich habe die Campingbatterie angeschlossen und konnte nun die Starterbatterie als Quelle ausschließen. Leider kommt man mit der Kabelführung im Küchenschrank vom Schutzwassertank nicht direkt nach unten zum Fahrersitz, dann könnte man sich den Ausbau der B-Säulenverkleidung sparen. Dieser Ausbau war mit Sicherheit der elendigste Part der Demontage, hier insbesondere die richtige Position beim Rückbau des Anschnallgurtes wieder richtig einzusetzen war „tricky“ Die Position des Solar-Ladereglers sollte bei mir im obersten hinten Schrank sein. Von hier aus dann das Kabel zu Campingbatterie im unteren Schrank, die Kabel werden hier am Wassertank vorbeigeführt, das ist problemlos möglich. Die Kabelführung muss allerdings nur mit einem (!) Kabel (+-Pol) vom Laderichter zur Batterie geführt werden. Der „Minus-Strom“ wird vom Laderichter direkt an die Masse (Fahrzeugmasse) angeschlossen, davon hat es im Schrank einen brauchbaren Punkt (siehe Foto) der evtl. im Forum als solcher bestätigt werden kann, ich habe jedenfalls keinen extra geschaffen. Außerdem habe ich einen Temperaturfühler mit installiert, den habe ich am +-Pol der Campingbatterie zusammen mit dem +Kabel angeschlossen. Ob das Sinn macht vermag ich nicht zu sagen, habe das Gefühl, dass man den Temperaturfühler sich schenken kann. Soeben lese ich das eine parallel Verschaltung der beiden Campingbatterien eine diagonalen Anschluss an den beiden Batterien verlangen. Das habe ich so nicht gemacht, evtl. ist es so auch nicht möglich, da ich das CU Solarmodul eingesetzt habe. Der „Minuspol“ wir hier als Masseanschluss definiert - oder? Evtl. bitte korrigieren, Danke! OK, dann haben wir die Kabelführung auch im Wesentlichen abgehandelt. Kabeldurchführung ins Wageninnere Das ist das Kapitel, welches am heftigsten im Forum diskutiert wird. Tja, ich kann auch nicht sagen, wieso. Aber schließlich weiß es jeder für sich am besten, wie man mit den 2 oder 4 Kabeln ins innere kommt. Die Version, das Dach anzubohren, kam für mich nicht in Frage, denn ich wollte die Hülle nicht anbohren, die schweizerische Firma Calisolar bauen Spiralkabel ein, damit der Hub des Daches flexibel aufgefangen werden kann, andere gehen durch die Gummischläuche der Heckklappe. ich habe eine viel einfachere Version gewählt. Ich bin durch den Zeltbalg gegangen. Einfach zwei Ösen in den Stoff eingefügt und fertig. Hat ein Sattler schnell und einfach gefertigt. Das Loch wurde übrigens mit einem Lötkolben ausgeschnitten, das hat sogleich den Stoff verschweißt. Die Hülse wurde hinten mit einem Kunstleder verfüttert, damit sie nicht klappert und auf jeden Fall fest sitzt, das tut sie nun auch Die Ösen haben zusätzlich den Vorteil das sie in er Nähe der Federn sind, in denen die Kabel weiter nach unten geführt werden können. Sollte man die Solaranlage später mal rückbauen, sind die Ösen eine kleine Frischluftöffnung (als wenn die immer schon da wären,…, oder sie bekommen einen Stopfen). Von den Solarkollektoren also durch den Balg, dann durch die Feder unter die Matratze, dann an der linken Bettschale (Alu) in den Schrank, von dort 40 cm zum Laderichter. Das Solarkabel (Kollektor) habe ich unmittelbar nach dem Eintritt, also hinter der Öse (innen) abgeschnitten und mit einem flexiblem Kabel 6mm2 verbunden, da durch das ständige hoch- und runterfahren des Daches das steife Solarkabel brechen kann. Die Kabel sind dann nach der Feder zusammengeführt (re+li Kollektor) und parallel geschaltet. Dann als 2 x 6mm2 zum Laderegler. Beim Durchstossen des Bettrahmes (Aluschale) muss unbedingt die scharfe Kante, die durch das Bohren entstanden ist, mit einer Hülse geschützt werden, ansonsten könnte das Kabel hier durchscheuern. Die Kabel habe ich zusammen gelötet und mit 2 Lagen Schrumpfschläuchen behandelt. Ebenfalls auf die Polarität der Kabel achten, hier nichts vertauschen. Nach dem Laderegler habe ich zusätzlich ein Bluetooth Connector und ein LCD-Solar Computer eingerichtet. Leider habe ich es nicht hingekriegt, den Solarcomputer bündig in das Seitenteil einzulassen, wie andere das im Forum gemacht haben. Es war nicht möglich, da das Ding einfach zu dick ist und das Seitenteil gibt hier zu wenig Tiefe frei. Alle Votronic Komponenten habe ich mit Klettband an den Schrank angeklebt. Das hält bisher super. Kabelführung habe ich mit Kabelsockel für Kabelbinder ausgestattet. Ganz oben auf dem Dach fehlen noch schwarze Sockel. Und das Wichtigste: Die Anlage läuft! Viel Spass bei der nachmache und immer viel Strom und nette Touren Geoluchs
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    Und hier kommt jetzt die (bewusste??) falschinformation ins spiel: der verkehr wurde nicht blockiert. Die autobahn war natürlich offen und der lkw verkehr wurde gedrosselt, damit die pkw's halbwegs durchkommen. Auch die brennerbundesstraße war nicht blockiert!! Lediglich kleine Nebenstraßen wurden gesperrt, auf welche die navis umgeleitet haben. Zum schutz der dortigen bewohner. Den durchzugsverkehr auf der autobahn und Bundesstraße muss die Bevölkerung ohnehin aushalten. Eine zahl von heute aus dem radio (Ö3): über den brenner fahren heute mehr lkw als über alle schweizer und französischen alpenpässe zusammen! Und bei diesem Thema vermissen wir hier die angesprochene lösung unter "eu freunden". Sg aus innsbruck
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    Ich verlasse das Gebäude und gehe noch ein mal drumherum, bevor ich „heim“ zum Bulli laufe. Anfang der dreißiger Jahre errangen die Nationalsozialisten immer mehr Sitze in den Landtägen, es wurden erstmals Mehrheiten gebildet. Im Oktober 1931 hetzten Dessauer Nazis anlässlich der Gemeindewahlen mit einem Flugblatt. Als Punkt 1 steht geschrieben: „Wir fordern: Sofortige Streichung sämtlicher Ausgaben für das Bauhaus. Der Abbruch des Bauhauses ist sofort in die Wege zu leiten.“ Gropius war bereits 1928 zurückgetreten, Hannes Meyer trat seine Nachfolge an und übergab den Staffelstab schließlich an Ludwig Mies van der Rohe. 1934 galt die Moderne bei den Nazis endgültig als „undeutsch“. Dem bauhaus-typischen Flachdach wurde eine orientalische Anmutung zugesprochen. Freies Denken, unpolitisches Denken und undeutsche Handelsweisen waren mittlerweile untragbar. Auch ein letztes Aufbäumen mit einem erneuten Neubeginn in Berlin brachte keine wirkliche Wendung mehr. Es war eine neue Zeit angebrochen in Deutschland. Eine Zeit, in die das bauhaus nicht hinein passte. Walter Gropius emigrierte in die USA und verstarb 1969 in Boston. Friedl Dicker wurde 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und organisierte dort, trotz aller Repressalien, Zeichenkurse für Kinder. 1944 wurden sie und ihr Mann nach Ausschwitz überstellt. Friedl Dicker wurde dort in einer Gaskammer umgebracht, ihr Mann überlebte. Alma Siedhoff-Buscher kam 1944 durch einen Bombenangriff in der Nähe Frankfurts ums Leben. Franz Ehrlich fertigte als Häftling des KZ Buchenwald die Buchstaben des Haupttorschriftzugs: „JEDEM DAS SEINE“ steht dort in wohl proportionierter bauhaus-Typologie. Welch grausame, perverse Ironie.
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    Und wenn wir schon beim Thema „freien Reiseverkehr“ sind, könnte man auch mal über die bayerischen Grenzkontrollen diskutieren. Die nerven nämlich nicht weniger, nur ist der Grund ein ungleich sinnloserer. https://www.sueddeutsche.de/bayern/grenzpolizei-bayern-herrmann-1.4296629 https://www.sueddeutsche.de/bayern/sicherheit-bayerische-grenzkontrollen-gutachten-verfassungswidrig-1.4178884
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