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femto

Bordbatterien auf LiFePo umrüsten im Ocean/Coast 6.1

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femto

Hallo zusammen,

einige rüsten ja - wie auch bei den "richtigen" Wohnmoblien zunehmend en vogue - auf LiFePo-Batterien um. Wurde das im Forum bezigen auf den Ocean/Coast 6.1 schonmal im Einzelnen besprochen? Ich finde hierzu ieL threads über den Crafter/GC.

Ich würde mich hierzu gerne interessehalber ein bisschen einlesen, freue mich über "Lesetipps" jeder Art.

Stichwörter könnten sein: Änderungen an Ladeelektronik des 6.1 (Ladekurve LiPo), PV-Integration, Erfahrungen mit bestimmten Akkus usw.

Viele Grüße!

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gentleman4ever

Denke das macht nur für Enthusiasten Sinn... ich würde bevor ich auf Li Batterien wechsle lieber Solarzellen aufs Dach packen... aber nur meine Meinung... ✌

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derkuurt

E gibt LiFePo-Akkus im Starterbatterieformat, die man angeblich 1:1 gegen Bleibatterien austauschen können soll - ohne Änderungen an der Ladesteuerung. Theoretisch interessant, praktisch sind die Dinger allerdings irrsinnig teuer (so ca. 800 Euro aufwärts pro Stück für 80 Ah) und die paar gewonnenen Kilos stehen in keinem Verhältnis zum Preis. Zudem gilt das mit dem Plug&Play meistens nicht für neuere Autos mit Rekuperation (Vorschrift seit Euro 6), da braucht es dann auch Eingriffe ins Lademanagement.

 

Ich würde mir gut überlegen, ob es Dir die ca. 2000 Euro aufwärts wert ist, die beiden Wohnbatterien im Coast mitsamt Ladeschaltung auszutauschen. Zumal es Scherereien mit der Garantie geben könnte und u.U. auch eine zickige CU, die unmotiviert Warnungen oder falsche Füllstände anzeigt, denn LiFePo-Akkus haben natürlich eine andere Kennlinie als Bleiakkus. Einen effektiven Vorteil sehe ich nur darin, dass mehr Strom entnommen werden kann, ohne den Akkus zu schaden. Aber ewig halten auch LiFePo-Akkus nicht und wenn sie doch mal das Zeitliche gesegnet haben, ist der Austausch schmerzhafter als bei handelsüblichen Bleibatterien.

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marchugo

Die Suchfunktion ist dein Freund. Suche einfach nach Lifepo4.

Dan gibt es zB diese, mit genau hundert Antworten:

 

 

Schöne Grüsse aus Amsterdam,

 

Marc.

 

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hpk
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Genau das ist Geschmackssache. Die LiFePo Akkus ersparen mir die Solarzellen auf dem Dach.
Kein Problem mit der Höhe, kein Problem in der Waschanlage, kein Parken an der Sonne.
1h Fahrt (oder im Notfall auch Motor im Leerlauf) bringt 30AH back to the battery ...

Jeder, wie er's mag. 

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femto

Hallo Marc, ja ich hatte allerdings gelesen, dass beim 6.1 eine andere Ladetechnik verbaut ist als damals. Ich schaue mir das aber gerne nochmal im Einzelnen an!

Hi, und danke. Klar, so viel Geld auszugeben und dann womöglich noch Scherereien mit der Bordelektrik scheinen erstmal abtörnend. 

 

Ein 1:1 Tausch der Batterie ohne große Eingriffe in das Ladesystem aber dann höherer Entnahmemenge scheint mir allerdings nicht verkehrt zu sein, wenn man wirklich mal das Gesamtvolumen der Trenntoilette ausnutzen will und fernab der nächsten Steckdose steht 🙂

 

Vielleich dann noch mit einer Solartasche ein bisschen unterstützen, sowas in der Art habe ich diffus im Hinterkopf..

 

LG

Was hast Du denn für ein Produkt im Einsatz und welches Modell fährst Du, einen T6.1?

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Das ist tatsächlich auch spannend, lieber noch als Solartasche. Vielleicht aber halt doch ergänzt mit einer schicken LifePo..🤔😉 naja, wie gesagt, momentan bin ich da ja in der reinen nerd-Recherche und habe noch keine eigene Meinung ☺️

Edited by femto

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hpk
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Trenntoilette im Cali? Habe ich da was verpasst? Wie geht das?

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gentleman4ever

die beginnt hinter der großen Schiebetür 🤣🙈

Edited by gentleman4ever

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femto
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Hehe, die gibts nicht ab Werk. Ich hab mir einen Bausatz (MiniLoo) zugelegt, die male ich hübsch an und nehm sie mit auf die Reise. Kann man als Sitz verwenden und ansonsten als Not-Klo. 

Wir wollten kein Chemie-Portapotti, diesen Geruch von den Chemikalien kennen wir aus dem Wohnwagen, mögen wir nicht in dem engen Bus haben.

Mit einer Trenntoilette kannst Du ggf. deutlich länger autark stehen und auf Klo gehen als mit einem Portapotti.

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marchugo

Thema ist hier Bordelektrik und LiFePo4.

 

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abgeordneter

Hi,

 

genau, LifePo4 im T6.1 ist hier das Thema ... das sollte aufgrund des wesentlich verbesserten Lademanagement des T6.1 im Vergleich zu T6 und T5 doch problemlos machbar sein ... nur: hat das schon jemand gemacht?
 

Die „Lithium LiFePO4 -Caravan / Wohnmobil- VW T6 Untersitz-Batterie 12V / 100Ah“ von CS-Elektronik zum Beispiel ... da wird geworben dass diese 1:1 tauschbar sei ... 

 

Ladebooster (die T6-Fraktion verbaut Votronic, wie im T6-LifePo4-Thread nachzulesen) denke ich braucht der T6.1 auch nicht, denn wie am Bild zu sehen ist, schafft der 6.1 auch so 45A Ladestrom. Damit sind auch die 200Ah von zwei LifePo4-Batterien im Coast/Ocean schnell voll ... und der Aufwand umzurüsten kleiner ...

 

Dank für Erfahrungsberichte! 
 

lg Gü

 

(Oder ist das verbesserte T6.1 AGM Batt-Mgmt mit der einfachen Solar-Integration ausreichend und LifePo4 daher nicht nötig?)

 

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derkuurt
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Also bei CS-batteries.de steht "Anwendung Reihenschaltung: Nein, Anwendung Parallelschaltung: Nein". Wahrscheinlich mag das der integrierte Laderegler nicht.. ich kenne den Schaltplan der Wohnbatterien im 6.1 Coast nicht, aber es würde mich nicht wundern, wenn die einfach parallel geschaltet wären. Vielleicht klappt es mit der einen Batterie im Beach.. wobei ich mir vorstellen könnte, dass auch die zum Laden einfach parallel geschaltet wird zur Starterbatterie. (E-Techniker und Elektriker bitte Gnade walten lassen, bin keiner..)

 

Für mich bleibt intransparent, was eigentlich "Euro-6-tauglich" konkret heißt. Also wie das Lademanagement ausgeführt ist und wie es mit Rekuperation umgeht. Das müsste man wohl erstmal wissen, um einschätzen zu können, was passiert, wenn man eine Wohnbatterie oder beide oder beide plus Starterbatterie dadurch ersetzt.

 

Die Vorstellung hätte schon was, Starterbatterie und beide Wohnbatterien durch LiFePo4 zu ersetzen. Wär eine nette Gewichtsersparnis und Startprobleme würden damit sicher lange Zeit der Vergangenheit angehören. Allerdings, selbst wenn man mal davon absieht, dass man dafür in Summe mehr Kohle los wird als andere für ihr komplettes Auto bezahlen, scheint mir das Ganze doch noch sehr experimentell zu sein. Und zumindest die Füllstandsanzeige könnte man dann wohl vergessen, denn bei einer Nennspannung von 13,2V würde die einen LiFePo4-Akku immer als voll anzeigen (12V-Bleibatterien sind schon bei 12,8V rappelvoll).

 

Fände es aber spannend, wenn das jemand mit soliden Elektrotechnik-Kenntnissen mal gescheit aufbauen und von seinen Erfahrungen berichten würde. Ist sicher kein Hexenwerk, wie ein funktionierendes Lademanagement für eine 1:1-Tauschbatterie im 6.1 Coast/Ocean aufgebaut sein müsste. Eventuell wäre das sogar eine Marktnische für eine Kleinserie.

Mea culpa, es gibt da offenbar doch eine Batterie, die 12,8V und Parallelschaltung bietet.. genau die von Dir genannte "Untersitz-Batterie". Wäre interessant zu wissen, ob das wirklich so funktioniert wie beworben.

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ThomasM
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Also ich weiss nicht, wo du das her hast. Hier aus dem Handbuch der CS Batterie.

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derkuurt
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Ja, wie ich ja im letzten Absatz schon schrieb: CS bietet auch spezielle Camperbatterien an, ich hatte bei den "normalen" Starterbatterien geschaut. Die Camperbatterien erlauben Reihen- und Parallelschaltung. Auch scheinen die Camperbatterien eine niedrigere Nominalspannung von 12,8V zu haben, gegenüber 13,2V bei den Starterbatterien. Das dürfte den Einsatz im Coast/Ocean in der Tat interessant machen. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass es mit der Füllungsanzeige immer noch Probleme gibt, denn die LiFePo4-Batterien verkraften Spannungen unterhalb von 9V, bevor sie leer sind, und bei dieser Spannung ist eine Bleibatterie schon teilsulfatiert.

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ThomasM
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Die Anzeige der CU ist sowieso ziemlich unbrauchbar. Mein Umbau, eine LiFePo unter dem Fahrersitz, keine Batterie mehr im Schrank, wird durch den Victron Smart Shunt ergänzt. Damit ist auch dieses Thema erledigt...

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