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goblin

Zweitbatterie durch LiFePO4 ersetzen

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goblin

Hallo Calinisti,

 

da ich schon einige interessante Informationen aus dem Caliboard für meine Projekte rund um meinen Bus gezogen habe, dachte ich mir, jetzt bin ich mal an der Reihe meine letztes Projekt mit Euch zu Teilen. Ich habe auch noch nichts ähnliches im Board gesehen, weshalb ich glaube, dass es für den ein oder anderen interessant sein kann.

 

Mein „Cali“ entspricht technisch grob einem T6 Beach mit 2 Schiebetüren (ich weiß, den gab es nie 😬). Keinerlei festverbautes Geschränk im Wohnzimmer, wenn ich mag schmeisse ich hinter den Vordersitzen alles raus und habe einen kleinen Ballsaal oder auch Platz um zwei ausgewachsene Motorräder zu transportieren.

Im Campermodus kommt meine Einbauküche „Alex“ (Selbstbauküchenblock auf Basis vom Ikea Alex, Grundidee hier aus dem Board), die 3er Rückbank, Selbstbau Flexboard, Heckauszug, Kühlbox und das übliche Campergerödel rein und los geht‘s.

 

Somit habe ich in meinem Parkhotel, wie die meisten Beaches und im Gegensatz zum Coast und Ocean, ‚nur‘ die ab Werk verbaute 75Ah AGM Zweitbatterie unter dem Fahrersitz. Gespeist wie üblich über die Lichtmaschine und niemals voll durch die Euro-6 Thematik und die sogenannte ‚intelligente‘ Lichtmaschine. Landstromeinspeisung und unter dem Beifahrsitz verbautes Ladegerät können dem entgegen wirken, wenn man ab und zu auf einem Campingplatz weilt. Das Solarmodul auf dem Aufstelldach steuert noch mal ein deutliches, solides Grundrauschen bei.

 

Grundsätzlich reicht das um über die Runden zu kommen. Kühlkiste, Licht, *Fon und *Pad laden, ggf. Standheizung und am Ende das elektrische Dach noch wieder runter bekommen, für 2 Tage frei stehen reicht es. Die 230V unter dem Beifahrersitz kann man nutzen, brauch ich aber selten.

Habe im täglichen Stromverbrauch sogar noch Optimierungspotential, indem ich meine Absorberkühlkiste auf Gas laufen lasse oder besser noch durch eine Kompressorbox ersetze.

 

Warum nun das Ganze?

Durch ein Werbeangebot für LiFePO4 habe ich mich tatsächlich das erste mal intensiver mit dem Thema Lithium-Eisenphosphat-Batterien auseinander gesetzt. Ich habe unterschiedliche Angaben gefunden, daher die folgenden Werte bitte nur als Richtwerte nehmen. Die Liste erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Vorteile:

  • Höhere Nennkapazität bei weniger Volumen und deutlich geringerem Gewicht
  • Tatsächlich nutzbare Kapazität deutlich höher (über 90% nutzbar, Blei/AGM 50%)
  • Spannungsstabil während der gesamten Entladung
  • Eingebautes Batterie Management (BMS), Selbstschutz der Batterie gegen Über- und Unterspannung und Über- und Untertemperatur. 
  • Oft hat das BMS eine Bluetooth Schnittstelle, macht ein eigenen Batteriemonitor überflüssig 
  • Soll 1:1 eine AGM/Blei ersetzen können (dazu später mehr)
  • Hochstromfähig, der geringe Innenwiderstand erlaubt Entnahme von deutlich höheren Strömen als bei AGM/Blei 
  • Ladeeffizient, nur sehr geringe Verluste. Insbesondere für Solaranwendung wichtig 

 

Nachteile: 

  • Temperatursensibel (Laden nur bis 0°, Entladen bis -10°)
  • Interessante Modelle oft nicht im DIN-Gehäuse (KFZ Batterie) erhältlich
  • Preis

 

Vorab sei gesagt, ich liebe technische Spielereien, solange sie funktionieren oder sie auch abschaltbar sind.

Die Nachteile habe ich mir selbst relativ schnell wegdiskutiert. Temperaturbereich ist laut technischer Daten meiner Wunschbatterie sogar größer (laden bis -10°, entladen bis -20°) und so kalt wird es ja eh nicht im Innenraum, wenn man einmal irgendwo steht. Nur nach dem abstellen nicht auskühlen und die Standheizung auf Stufe 1 durchlaufen lassen ...

DIN-Gehäuse wäre schon cool, Batterie raus, Batterie rein, fertig! Aber dann wird es noch teurer und ich verschenke mögliche Kapazität.

Der Preis. Ja, das ist schon eine Hausnummer! Aber es gibt ja im Moment Prozente und du wolltest doch schon lange mal die ganzen Sachen aus nicht mehr benötigten Projekten verkaufen ... die Spülmaschine schafft auch noch weitere 20 Jahre ... So wie man sich halt die Welt schön redet, wenn man was möchte.

 

Kurzer Ausflug zu den DIN-Gehäusen um dann zu meiner Auswahl zu kommen.

Ich habe drei für uns Busfahrer möglicher Weise relevante DIN Größen gefunden:

DIN H6 : 278 x 175 x 190 (Größe der originalen 75Ah AGM)

DIN H7 : 315 x 175 x 190

DIN H8 : 353 x 175 x 190

Üblich ist auch 335 x 174 x 190.

 

Diese Batterien haben alle den Wulst am Sockel, damit man sie leicht im KFZ befestigen kann. Wer also eine LiFePO4 haben möchte, den Preisaufschlag für ein DIN Gehäuse nicht scheut und dem die deutlich geringeren Kapazitäten nicht stören, der kann hier eine Abkürzung nehmen. Man besorge sich eine LiFePO4 mit BMS im DIN H6 Gehäuse und mache sich an die Arbeit. Die Batterien sind in unter einer Stunde gegeneinander getauscht! Grundsätzlich wird die neue Batterie ihren Dienst erfüllen und Kapazitätsvorteile bringen.

Ich empfehle trotzdem noch mal weiter nach unten zu blättern, das was nach „FERTIG ! 😊“ kommt.

Ich habe jedoch nur zwei Batterien gefunden, die 1:1 passen müssten. (Büttner 80Ah/85Ah, 1.450€/1.500€ Stand Februar 2020).

Alle anderen DIN Größen passen nicht ohne die Batterieaufnahme anzupassen und sie bieten in der Regel auch nicht mehr als 80Ah.

 

Aber ich will mehr für weniger! 😉

Gemessen habe ich bei mir in der Fahrersitzkonsole maximale 350mm x 210mm x 190mm, welche ich nutzen könnte.

Dann ist aber keine Luft mehr für irgendwas. Ich habe unter dem Fahrersitz eh schon Solarladeregler, Messshunt und einiges an Extrakabelei verbaut. Wer selber messen möchte um den Platz zu optimieren: nicht mehr Gesamthöhe als die 190mm einplanen! Das Sitzgestell kommt sonst schnell mit Batterie oder gar den Batteriepolen in Konflikt.

 

Wer es bis hier hin durch so viel Text geschafft hat wird nun mit ein paar Bildern belohnt! 😊

 

Das Vorher-Bild:

Platz ist da nicht mehr viel ...

Hinten (links im Bild) scheint noch Platz zu sein, hier ist jedoch die Batterie verschraubt und die hintere Sitzverkleidung (hier nicht montiert) reicht weit in die Sitzkiste rein.

 

Da ich gerne das unmögliche wage und das Maximum heraus holen wollte fiel nun meine Wahl auf die Liontron LiFePO4 100Ah:

BMS mit Bluetooth, Preis noch erträglich (dreistellig), reparaturfähig und 5 Jahre Garantie waren die ausschlaggebenden Kriterien.

Die Maße 345mm x 172mm x 208mm passen ins Maximum. Das klappt aber nur bei liegendem Einbau, wird wirklich knapp, aber sollte mir am Ende sogar etwas Höhe einsparen, sodass später vielleicht sogar noch eine Drehkonsole unter den höhenverstellbaren Sitz passt.

 

Erste Probe, hier noch stehend und oben nur oben drauf gestellt. Den Batterietrennschalter habe ich getrennt besorgt. Damit kann ich ggf. die Batterie auch mal komplett abschalten. Hier wird auch sofort klar, dass die anderen Anschlüsse etwas Anpassungsarbeit erfordern. 

Von vornherein bewusst war mir, dass die Batterieaufnahme so nicht mehr passt, sondern viel mehr sogar im Weg ist.

Das Batteriehalteblech stört.

 

345mm brauche ich! 

 

Achtung Spoiler: Ich wollte nach Möglichkeit auf jegliche spanende Bearbeitung an der Sitzkiste verzichten. Hier (rot markiert) wird es span(n)end und der Akkudremel kann sich mal beweisen. Statisch irrelevante Millimeter mussten dort entfeinert werden 😉, damit der neue Stromspeicher ausreichend Spielraum zur Montage bekommt. 

Die graue Pappe entspricht der Batteriefläche. Gelb markiert die kritischen Stellen. Die Batterie muss noch einen Zentimeter nach vorne, die Schrauben im Bild links oben und unten halten nicht nur das Batterieblech, sondern die gesamte Sitzkiste.

 

Die Batterie lose eingelegt auf das bestehende Halteblech. Spack! Aber passt.

 

Blick von hinten auf die Sitzkiste und auf den Batterieboden. Die Schraube kann raus, war für das Halteblech der AGM. Aber die Kunststoffverkleidung benötigt noch etwas Platz in der Kiste.

 

Hier noch mal die originale Batterie und die Höhe innerhalb der Sitzkiste (Gummiüberzug kommt noch hinzu!):

Das Batteriegehäuse geht leicht über den Rand der Kiste hinaus, die Anschlussklemmen gehen sogar sehr deutlich drüber. Das verhindert auch den Einbau einer Drehkonsole, insbesondere bei dem höhenverstellbaren Fahrersitz.

 

Die LiFePO4 (noch mit dem störenden Blech drunter!) bleibt deutlich unterhalb der Oberkante der Sitzkiste!

 

Was ist sonst noch im Weg?

Links vorne in der Sitzkiste sind ein paar Anschlusssterminals der originalen Verkabelung, die der Batterie im Wege sein werden. Hier reicht es mit etwas sorgsamen biegen am Halteblech das ganze etwas senkrechter zu montieren und den notwendigen Platz für den Akku zu schaffen. An der roten Markierung konnte sich der Dremel auch ein paar Milimeter austoben.

Die genannten Dremelarbeiten sind nicht zwingend notwendig, mir war jedoch das Risiko zu groß, daß das Batteriegehäuse an diesen Stellen unnötig leidet. 

 

Nächste Herausforderung: das originale Batteriehalteblech muss raus. Dazu habe leider nichts gefunden und selbst die erfahrenen T5/6 Bastler im direkten Umfeld meinten es würde nicht ohne Flex gehen, da es ja angeschweisst ist. Habe ich mich dann für einen anderen Weg entschieden. Auch um mir ein bisschen Zeit zu kaufen, da die neue Halterung ja auch noch gebaut werden musste. Und dazu benötige ich die Sitzkonsole auf der Werkbank. Also kurzerhand eine gebrauchte Konsole über das üblichen Online-Auktionshaus geordert. Direkt eine Version aus einem T5/6 ohne Zweitbatterie.

Heute weiss ich, dass es nur 6 kleine Bohrungen gebraucht hätte um die Konsole vom  angepunktete Blech zu befreien. Aber so konnte ich in Ruhe bauen und später die Komplette Konsole tauschen.

 

Auch hier stört noch etwas. Diese Kante muss weg, um ausrechend Auflagefläche für die neue Batterieaufnahme zu haben und nicht unnötig Höhe zu verlieren.

 

... und hier ...

Und das sind die drei Stellen nach der Anpassung.

Nicht schön, aber es reicht. Ohne Grate und mit Rostschutz versehen weilen die Stellen eh im Dunkel.

Hier Platz schaffen durch biegen des Haltebleches (oben schon mal erwähnt)

 

Gerne hätte ich ein durchgehendes Blech eingebaut um punktuelle Belastungen auf das Batteriegehäuse zu vermeiden. Dafür fehlt mir leider die entsprechend ausgestattete Werkstatt. 

Aber die 3 Alubleche tun auch was sie sollen. Das hintere wird zusammen mit der Sitzkiste am Boden verschraubt.

 

Anprobe.

In der Mitte verklebt, vorne angeschraubt, zum Teil schon abgepolstert. Der Riemen hält die (deutlich leichtere) Batterie sicher an ihrem Ort.

 

Fertig! Muss nur noch eben den Bus an die Konsole schrauben 😉. Rechts eine 12V Steckdose für meine Einbauküche. War vorher von innen durch die Konsolenrückwand verbaut und musste der Batterie nach aussen weichen.

 

 

Davor hat es mir gegraut, das Kabelchaos ... hier schon mal alles gelöst.

 

Gelöstes Chaos ... ohne das Sitzblech ... 

Der gelb markierte Bolzen fliegt raus.

 

Nun ein kleiner Zeitsprung ...

„mal eben“ die neue Konsole verbaut. Alles wieder sauber und einigermassen ordentlich unterzubekommen dauert ...

Das passt doch ! 🤓 

 

Das Nachher-Bild:

Alles angeschlossen und wieder ordentlich verpackt.

 

Da kommt noch eine Gummiabdeckung drüber, der Optik wegen und um die Pole vor Berührung zu schützen.

 

FERTIG ! 😊

 

Fast ...

 

Laut Beschreibung lässt sich eine AGM 1:1 gegen diese LiFePO4 tauschen. Grundsätzlich nicht ganz falsch, das BMS der Batterie kümmert sich um alles was die Batterie betrifft. Es sollte nicht so einfach sein der‚ Batterie etwas anzutun.  

 

Aaaaber ... 

auf der ersten Testfahrt hatte ich sowohl die Spannung der Starterbatterie als auch den Status der neuen Bordbatterie im Blick.

Die Starterbatterie war relativ leer. Also hat die Lima gegeben, was sie kann. 14,7-14,8V, fein. Aber Moment! Warum erzählt mit die Neue (über Bluetooth), dass sie gerade nicht laden möchte? Fast voll, ok, aber nur fast. Etwas genauer geschaut war der Grund klar: Überspannung. Die Lithium-Eisenphosphat Energiebündel haben einen Spannungsbereich von 11V bis maximal 14,6V ! 14,8V waren dem BMS zu viel und es hat dicht gemacht. 

Sobald die Lima runter regelt, weil die Starter voll ist, dann wird auch die LiFePO4 wieder geladen. 

Die Neue verhält sich gänzlich anders als es im Gesamtkonzept der werten VWN-Ingenieure vorgesehen ist. Nicht unbedingt schlechter, es kann auch zu pass kommen.

Mir gefällt es jedoch nicht so gut, dass die Bordbatterie hier dicht machen muss, obwohl gerade viel Strom zum Laden da ist. Und was dann noch hinzu kommt: die LiFePO haben einen sehr geringen Innenwiderstand und können mit sehr hohen Strömen laden. Und sie nehmen sie sich, was sie bekommen können!

Sobald also das Trennrelais anzieht fliesst bei leerer Bordbatterie ein ungewöhnlich hoher Strom von der Starterbatterie nach hinten. Vorher war das systembedingt selbstlimitiert. Ein AGM/Blei nimmt durch den hohen Innenwiderstand einfach nicht so viel auf einmal. Ist ja ein Vorteil, der LiFePo4, dass sie schnell lädt und alles effizient aufsaugt.

Hier limitiert dann eher die relativ dünne aber lange Leitung von vorne nach hinten. Das gefällt mir garnicht. Ich habe aber keine ernsthaften Bedenken, dass es da zu größeren Problemen kommt, es ist ja auch alles ausreichend abgesichert.

Nichtsdestotrotz habe ich mich dann entschieden doch noch einen Laderegler einzubauen (Votronic VCC 1212-30), der die Spannung von vorne jederzeit LiFePO4 gerecht aufbereitet, auf 30 A limitiert (hätte gerne 50A-80A gehabt, aber dazu fehlt der Platz) und zusätzlich noch der Starterbatterie etwas zukommen lässt, wenn ich am Landstrom stehe.

 

Eingebaut aber noch nicht fixiert:

 

Und da ich grundfaul bin und gerne Dinge weiterverwende habe ich meine Konstruktion aus dem Vorgänger-MV übernommen um den Laderegler anzuschliessen. Fast alles (bis auf Masse mit hohem Kabelquerschnitt und Temperatursensor) liegt am Trennrelais an! Da der VCC auch die Funktion des Trennrelais übernimmt liegt es nahe den Steckkontakt des Trennrelais zu übernehmen 🤓. Dazu habe ich mir ein passendes Relais besorgt (hier reicht ein altes, defektes), die Innereien ausgenommen und die Lötfahnen mit den passenden Kabelquerschnitten verlötet. Achtung, hier sollte keiner den Lötkolben anlegen, der nicht weiss was eine kalte Lötstelle ist und wie man diese verhindert! Mein nächster Beitrag wird dann der Verbau eines Feuerlöschers gegen heisse Hintern 😉

Das Trennrelais beim MV und meines Wissens auch beim Beach. 

 

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Die schönen Lötstellen kann man leider nicht sehen, dafür aber die stümperhafte Gehäusebearbeitung 🙄

 

Vorteil der Geschichte: Rückbau jederzeit spurlos möglich. Um ohne Laderegler (so wie vorher) das Ganze zu betreiben muss ich nur das originale Trennrelais wieder einsetzen. 🤓

 

Leider bin hatte ich noch die Chance ausführlich zu testen. Warum noch nicht, kann sich jeder denken, uns allen ist da eine elektronenmikroskopisch Kleinigkeit dazwischen gekommen.

 

Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat!

Meine Bordkapazität hat sich damit nominell von 75Ah auf 100Ah erhöht.

Und als aufmerksamer Leser kann man sich auch ausrechnen, dass die nutzbare Kapazität meiner Neuen einer AGM-Kapazität von 160Ah entspricht. Ein Coast oder Ocean hat 2 x 75Ah AGM-Bordstrom - ha! 😝 😉

Ich hoffe der Praxistest straft mich nicht Lügen!

 

Viel Spass beim Nachbau.

 

Grüße

Klaus

 

Disclaimer: Es ist lediglich ein Serviervorschlag und eine Beschreibung dessen was ich gebastelt habe. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit meiner Angaben. Ich kann auf Grund der nicht genannten Situation nicht einmal behaupten, dass es gut funktioniert. Ich bin neugierig, ob es Ähnliche Projekte gibt!

 

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Edited by goblin
uups, ein Bild zuviel

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Knox16

Hallo Klaus,

 

eigentlich hätte ich auch den Gefällt-mir-Button gedrückt. Ein tolles Projekt, schön umgesetzt und dokumentiert. Was mir nicht gefällt sind die Änderungen an der Sitzkonsole. Auch mein Bus, einschließlich Sitzkonsolen, entsprechen nicht dem Serienzustand. Aber Eingriffe dort sollten wohl überlegt sein.

 

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Diese „Kante“ sorgt mit für die Steifigkeit der Konsole im Bereich der Verschraubung. Im Falle eines Falles wirken besonders auf die hinteren Schrauben große Kräfte. Daher finde ich das ziemlich gewagt. 
Ich denke, die Batterie hätte um das Maß höher eingebaut auch noch gepasst. 
Eine Alternative wäre noch die Beifahrerkonsole gewesen. Da wäre das eventuell ganz ohne Anpassungen gegangen.

Wenn man den Raum nutzt, kann man auch auf 160Ah AGM kommen. Einschließlich Ladebooster und Wechselrichter:


 

Und in die Fahrersitzkonsole passen dann noch Solarregler und Ctek:

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Gruß

Mark

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goblin

Hallo Mark,

 

die Beifahrerkonsole war leider keine Option, hier leben schon Wechselrichter, Ladegerät, Netzvorrangschaltung, Autopi, „Elektrische Schnittstelle für externe Nutzung“, Steckdosen und etwas Reserveplatz für zukünftige Nutzung. Keine Chance da noch eine Batterie unter zu bringen. Ansonsten wäre es natürlich eine Möglichkeit für mich gewesen. Wäre auch noch einiges günstiger geworden. Allerdings gehen dann aber auch ca. 32 kg von dem teuer erkauften erhöhten zGG runter. Also eine Milchmannrechnung 😬

 

Und Du hast Recht! Es ist ein Eingriff in die Struktur. Ich hätte gern darauf verzichtet. Allein schon wegen der Arbeit und es Drecks der dabei entsteht. 😉

Und ja, es geht auch besser. Die Luft oben lässt sich nutzen um die zitierte Kante leben zu lassen. Wie erwähnt wäre mir in durchgehendes Blech als Träger für ie LiFePO4 lieber gewesen, aber mir fehlen die Möglichkeiten dieses zu bauen. Ich bin gespannt auf andere Umsetzungen der gleichen Idee! 

 

Ich habe allerdings auch keinerlei Bedenken bei der von Dir zitierten Modifikation und bin mir sehr sicher auch dafür den Segen eines technischen Überwachers bekommen zu können! Wenn man sich die „Versteifung“ ansieht und mal kurz überlegt, welche Kräfte in welcher Richtung sie aufnehmen kann, bzw. welche relevanten Kräfte überhaupt auftreten können, dann kommt man schnell zu dem Schluss: keine. 

 

Wenn ich Bedenken hätte, dann eher bei dieser Modifikation (das weiß markiere Material wurde entfernt😞

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Diese Strebe nimmt Kräfte von der Seitenwand auf, die nach innen wirken. Auf der anderen Seite ist der Handbremshebel. Relevant also, wenn Hulk mal die Handbremse zieht. 

Verbaut man z.B. im Rahmen einer Drehkonsoleninstallation einen Tieferlegungssatz für den Handbremshebel (natürlich mit Segen vom techn. Überwacher), dann kommt an der Stelle nicht ein Newtonmeter an.

 

Dank Deines Hinweises möchte ich aber noch mal potentielle LiFePO4-Umbauer deutlich darauf hinweisen, dass es sich bei meinen Ausführungen nur um, die Beschreibung meines Projektes handelt! Es erhebt keinen Anspruch darauf perfekt und technisch 100% einwandfrei zu sein. (VW sieht es ja genauso und nennt es dann “Stand der Technik“. 😉)

Für meinen Umbau bin ich in der Lage die Verantwortung zu übernehmen. Auch im Hinblick auf Dritte, z.B. Mitfahrende, andere Verkehrsteilnehmer oder auch einem zukünftigen Besitzer des Fahrzeugs. Jeder Hobby-Umbauer sollte das auch tun können. Nur weil ein anderer es macht, heisst es nicht, dass es für einen selbst auch ok ist. Man sollte verstehen, was man da tut oder beauftragt besser einen Profi.

 

Beste Grüße

Klaus

 

PS: was hast Du da für eine interessante Leiste auf er Oberkante der Fahrerkonsole?

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Radix

Hatte selber auch schon den Gedanken die Batterien Auszutauschen ,

 

 

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goblin

Hallo Radix,

ein sehr interessantes Angebot. 

Wäre allerdings etwas vorsichtig, da bei der Vergleichskapazität etwas reisserisch mal eben verdoppelt wird. Trotzdem verlockend, selbst wenn man dafür realistischere Werte annimmt. Wenn da aber schon geschönt wird werde ich insgesamt skeptisch.

Ich glaube aber nicht, dass die Batterie mit den  Maße passt. Ich habe noch die originale Konsole in der Garage, ich werde gleich mal Fotos machen.

Das Thema mit den unterschiedlichen Spannungen und dem daraus resultierenden Ladeverhalten, bzw. nicht-Ladeverhalten, wird bleiben. Auch die höheren Ströme, welche die VW Ingenieure nicht vorgesehen haben. Es funktioniert irgendwie und der Bus wird dir nicht sofort abfackeln.

Wenn die Batterie passt wäre das eine Alternative. Bluetooth ist nett, muss aber nicht. Vor allem wenn man eh eine CU verbaut hat. 

 

Grüße

Klaus

 

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Radix

Hallo Klaus,

das es mit dem Austausch der Batterien alleine nicht getan ist sollte jedem klar sein der den Batterie Typ ändern will  , würde dann gerne auf die Batterie im Heck und dem VW Ladegerät verzichten um das Gewicht auf der Hinterachse verringern   .Verbauern würde ich dann zwei LiFePO4 unter den Fahrer und Beifahrersitz  , Ladebooster , Ladegerät  und die Verkabelung natürlich neu Anpassen auf dem nötige Querschnitt .

 

Grüße Andy

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goblin

Hallo Radix, Alle!

 

mir ist da ein Fehler unterlaufen, sorry!

 

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DAS IST FALSCH!!

 

die DIN Größen sind korrekt, aber unsere 75Ah ist eine DIN H7!

  • DIN H6 : 278 x 175 x 190
  • DIN H7 : 315 x 175 x 190 (Größe der originalen 75Ah AGM)
  • DIN H8 : 353 x 175 x 190
  • Üblich ist auch 335 x 174 x 190.

Somit passt die von Dir, o.g. Batterie von den Maßen!

Die erwähnten Büttner Batterien sind DIN H6, haben also etwas Luft. Die von Dir gefundene Größe habe nirgendwo finden können.

 

Hier noch mal Bilder mit dem Original in der unbehandelten Sitzkiste:

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Wenn Du die BAtterie kaufst würde ich sie gerne mal von innen sehen 😉. Wo versteckt der Hersteller da mehr Ah auf weniger Platz zum Preis von günstigen LiFePO4 Zellen?

 

Viel Spass beim Planen und umbauen. 

Und wenn Du fertig bist, dannn gibt es doch sicher einen ausführlichen Bericht? 😊

 

Grüße

Klaus

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ibgmg

Hallo,

 

Das hatte ich auch schonmal als Resümee zu meinen Überlegungen zu einer Umrüstung auf LiFePo4 gezogen und hier geschrieben. In Konsequenz habe ich dann lieber in eine Solaranlage investiert und kann Bord- und Starterbatterien kontinuierlich laden.

 

Das Thema Gewicht ist sicherlich ein Aspekt, aber kein entscheidender. Die Lage der hinteren Batterie im Küchenblock geht ja nur zum Bruchteil in die Hinterachslast ein. Zudem ist die Vorderachse im Serienzustand beim Ocean/Coast ebenfalls bereits hoch ausgelastet. Eine Auflastung für das zGG und die Achslasten vorn und hinten ist da sicherlich die weitaus nachhaltigere Investition.

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Da gibt es auch von

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ein gute 100Ah LiFePo4 Batterie, die im T6 vo. und hi. ohne Änderungen vornhemn zu müssen verwendet werden kann.

Edited by ibgmg

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Radix

Da wir auch im Winter unterwegs sind und den Bus als Alltagsauto nutzen glaube ich das es den LiFePO4 Batterien im Heck zu kalt werden könnte und hätte sie nicht nur wegen dem Gewicht sondern auch wegen den Temperaturunterschieden unter den Sitzen .

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goblin

Hallo Markus,

die Größe 335mm x 174mm x 190mm findet man sogar recht häufig als LiFePO4. Daher hatte die Größe überhaupt genannt, wollte aber nicht damit sagen, dass sie ohne Modifikation passt. Ich denke nicht, daß die zuzsätzlichen 2 cm in den Halter passen! Schaue dir mal die Bilder aus Beitrag #7 an. 

 

Grüße

Klaus

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ibgmg

Er nimmt z.B. einen anderen Zelltyp mit mehr Energiedichte. Das kann aber z.B. auf die Lebensdauer gehen oder erfordert ein restriktiveres BMS.

 

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Das Thema Kälte ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Unterhalb +10°C fangen bereits die Einschränkungen an. Im Minusbereich schaut es düster aus. Nicht umsonst werden bei den E-Mobilen aufwändige Heizsysteme zu Temperierung der Lithiumzellen eingesetzt

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Radix

Habe noch vergessen den langen Weg den das Kabel nach hinten muss , für das neue Staufach im Heck müsste man  dann auch noch einen neuen Verwendungszweck finden . 

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goblin
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Welches lange Kabel muss nach hinten? Da liegt doch schon eins, welches dann frei wird ?! Und in welche Richtung der Strom fliesst ist dem Kabel egal 😉

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Radix
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goblin

Welches Kabel muss nach hinten? Da liegt doch schon eins, was von vorne kommt. Du brauchst lediglich ein dickes Kabel zwischen den Sitzkisten. 

Der zusätzliche Stauraum im Heck ist natürlich eine Herausforderung!

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Radix

Hallo Klaus.

Kabel nach hinten (10mm2 oder 16mm2) würde dann bei mir wegfallen , da ich ja hinten keine Batterie mehr haben möchte,  das freie Stau Fach braut dann eine neue Verwendung .

Beim Ladegerät (220V) weiß ich auch noch nicht welches und wo ich es verbauen würde.

Werde aber für Winter einen Ladebooster ( VCC 1212-30) verbauen für das Trennrelais und das Projekt mit den LiFePo4 Batterien im nächsten  Jahr im Angriff nehmen  , sind ja auch kosten von ca. 2000€ zur Zeit +Ladegerät.

 

Grüße Andy

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Knox16
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Super Idee! Prost!

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goblin
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Hi Andy,

 

ah, ok, hatte verstanden , daß Du noch ein Kabel nach hinten benötigst. So macht es für mich wieder Sinn 😊.

 

Platz für Ladegerät und Ladebooster, hmmm, ich wüsste da eine frei gewordene Ecke im Heck 😉. Zumindest für das Ladegerät wäre die Idee ja nicht soooo dumm. 230V, Platz und ein dickes Kabel nach vorne zu den Batterien hättest Du dort.

 

Da ich das Ladegerät beim MV eh selbst verbauen musste habe ich mich zum Glück für eins entschieden, welches auch LiFePO4 kann ( ohne zu wissen, dass ich es mal bräuchte). Um den Anschlüsse auf den meisten CP nicht zu überfordern habe ich mich sehr bewusst für eines entschieden, was sich nicht zu viel auf einmal von den kostbaren Amperen nimmt. Es ist das Victron BlueSmart IP65 12/10 geworden. Lässt sich schick remote über Bluetooth einstellen, managen und überwachen. Ausserdem lässt sich der maximale Strom auch von 10A auf 3A beschränken (auch über die App). Gut für die ganz dünnen Leitungen. Es ist ja ggf. noch ein anderer Stromabnehmerim Bus, der parallel vom Landstrom saugt (z.B. der Ecomat).

 

Vielleicht noch eine kleine AGM aus dem Motorrad nur für die Standheizung daneben stellen, damit man im Ernstfall die LiFePO4s wieder auftauen kann? 😉 Dann ist auch eine Lösung für den restlichen, freien Platz gefunden 😊.

 

Grüße Klaus

 

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Radix
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Hallo Klaus ,

die Idee mit der Kleinen AGM und der Standheizung ist  nicht schlecht , da ich meine Standheizung ja fast jeden Tag brauche November bis Mai.

 

Grüße Andy  

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Radix

Hallo Klaus ,

 

nach dem ich mich mit dem Tema LiFePo4  in meiner Corona Woche aus lauter Langeweile intensiv beschäftigt habe , glaube ich das das es eine gute Entscheidung war die Konsole mit minimal Einsatz für den LiFePo4 Akku von LionTron anzupassen .

Der LiFePo4 Akku hat den großen Vorteil das der Hersteller LionTron  fünf Jahre Garantie gibt . Vorteil ist auch das man ihn Öffnen und mit wenig aufwand  Instandsetzungen kann ,die  Versorgung der nötigen Ersatzteilen soll auch für zehn Jahre gegeben sein ,

so das ich mich wenn ich heute umbauen würde, mich  auch für den selben 100Ah Akku LionTron mit Ladebooster ( VCC 1212-30)  entscheiden würde . Beim Ladegerät würde ich mein Altes von CTEK MXS 5.0 verwenden ,da wir selten länger als drei bis fünf Tage an einem Campingplatz oder Stellplatz mit 220V Anschluss uns aufhalten .   

 

Was mich wohl noch interessieren würde  wie deine Erfahrung mit deiner Solrtasche  sind ?, reichen da eventuell auch  eine 100-120W Anlage um die Versorgung des Akkus mit genug Strom zu sichern und denn Kühlschrank + kleine Verbraucher dauerhaft zu betreiben ?

 

Grüße Andy

 

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Stoni

OT:

Wie wärs denn damit ?

Müssten halt auf den Heckauszug 😁

 

 

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Radix

und was wiegen die zwei zusammen ? reicht der Heckauszug für das Gewicht .? bleibt die Frau dann zu Hause damit das Reisegewicht noch passt?  ,-)

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Stoni

ca. 140kg, würde locker auf den Heckauszug passen.

 

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Nein, sie reagiert da mit Unverständnis 😁

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Knox16

Ist das deine Insellösung fürs Gartengrundstück? Da würde ich die Priorität eher auf das Nahrungsmittel legen 😉

 

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Diese 10 bzw. 3A beziehen sich auf den Ladestrom auf Ausgangsseite. Ich habe zum Victron keine Angabe gefunden, aber mein Ctek MXS10 ist mit max. 1,4A Stromaufnahme (230V) angegeben. Wenn  der Landstromanschluss das nicht bringt, würde ich weiterfahren...

Die Begrenzung der Ladeleistung auf 3A ist für kleine Batterien („Motorradbatterien“) gedacht.

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goblin

Hallo Andy,

 

zur Solartasche kann ich leider noch  nichts sagen. Habe sie erst ein paar Wochen und seit den paar Wochen geht alles etwas daneben ... sprich testen war noch nicht. 

An anderer Stelle hier im Board wirst Du aber bestimmt allgemeine Infos bekommen, wie sich die Taschen bewähren. Dann wahrscheinlich auf AGM fokussiert. Die LiFePo4 kann es nur noch besser machen.

 

Grüsse

Klaus

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Das ist klar, aber es es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Ausgangs- und Eingangsleistung. Dass 10A Ausgangsstrom bei 12V Gleichspannung nicht 10A Eingangsstrom bei 230V Wechselspannung entspricht, sollte jedem bewusst sein, der solche Dinge selbst verbastelt. 

Ich meine ich hätte damals die Werte bei Victron gefunden. Das Ladegerät hat sich bisher bei der AGM bewährt. Zur Zeit ist die LiFePO4 ständig voll. Sonne und kaum Verbraucher aktiv. Sonst hätte ich einfach mal für Dich gemessen.

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