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BiallaC

Cali Beach vs. Pickup mit Wohnkabine?

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BiallaC

Hallo zusammen,

 

Wir sind auf der Suche nach einem Auto für eine 4-köpfige Familie mit dem man tolle Wochenendausflüge in die Natur machen  und hin und wieder übernachten kann.

 

Außerdem sollte es geeignet für die Stadt sein und viel Platz bieten.

 

Somit bin ich eigentlich immer wieder beim California Beach gelandet.

 

Jetzt hat meine schlaue Frau aber die Alternative „Pickup + Wohnkabine“ ins Spiel gebracht, die ich auch gar nicht so schlecht finde.

 

Mich würde daher einmal interessieren, was ihr davon haltet? Warum ist der Cali Beach doch die bessere Lösung (mein Heru schlägt immer noch für ihn)?

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Guest

Moin,

da fallen mir 2 Gründe ein:

Einen Pickup braucht man nur wenn man regelmäßig Heu transportiert.

Eine Wohnkabine sieht nur auf einem Unimog oder MAN 6x6 gut aus.

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polachris

Für die Wohnkabine braucht man während der Nichtnutzung Lagerfläche. Im Straßenverkehr irgendwo abstellen geht nicht.

 

Außerdem sind die Dinger teuer, man kann den Fahrerraum nicht in den Wohnraum inkludieren wie beim Cali (Sitze drehen).

 

Das jemand einen Pickup in unseren Gefilden sinnvoll nutzt habe ich auch noch nicht gesehen. Deswegen machen die meisten ja hinten so eine Klappe oder komplette Verkleidung drauf.

 

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AndyWIL
Posted (edited)

Hallo. Wir haben uns auch schon mehrmals mit dem Gedanken befasst. 

 

Meine Frau fuhr damals einen schönen T4 Doppelkabiner mit Pritsche. Damit haben wir grün- und Strauchschnitt aus dem Garten abtransportiert, den Baumarkt immer wieder besucht und es gab immer wieder Situationen, wo es hilfreich war. Innen für 6 Personen Platz. 

 

Die Wohnkabine hätte uns auch sehr gefallen. Bimobil hat uns dabei am meisten zugesagt. Letztlich war der T4 sackteuer an Steuer, da so keine LKW Zulassung möglich war und er als PKw versteuert wurde. Also haben wir die Rückbank ausgebaut, den Finanzbehörden vorgeführt und LKW steuer gezahlt. Damit war jedoch klar, dass der Personentransport nicht mehr so üppig ausfällt. 

 

Zudem waren uns letztlich auch die Kabinen alle zu teuer und zu unbequem in der Handhabung. Eben mal eine Übernachtung kommt wohl nicht mehr so oft vor, wenn man erst aufsatteln muss. 

 

Den Platz zum Abstellen hätten wir sogar. Reichlich.

 

Ich finde diese Variante weiterhin cool und spannend. Für unseren Alltag soll es auch wieder eine Doka geben. Aber für den Urlaub und die vielen spontanen Übernachtungen freuen wir uns über den geringen Umbauaufwand - sprich Tasche rein und los - mit dem Cali. 

 

Viele Grüße 

Andreas

 

Und dieser Doka trauen wir seid 2 Jahren noch nach. 

 

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Edited by AndyWIL

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matten99

Pick-ups sind in der Doppelkabinen Variante immer länger als 5 Meter, daher für die Stadt/Alltag unter umständen ungeeigneter.

Die Grundrisse der meisten Wohnkabinen sind, ohne mich jetzt näher damit beschäftigt zu haben, eher für 2 Personen ausgelegt.

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Feli

Ein Freund von mir hatte eine Kabine mit Aufstelldach. Es war ihm auf Dauer zu hoch und zu breit, denn er musste fürs Parken immer extra Lösungen finden ( in Zürich kein Spass) 

Pick up mit Wohnkabine ist super für Wohnmobil auf Reisen.  Aber höher, breiter. Beach ist unversal tauglich, mit Abstrichen als reines Wohnmobil. 

 

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fossilium

Hallo und ein gutes gesundes neues Jahr!

 

Mich würde am meisten stören, dass der Huckepack ständig irgendwo rumsteht und viel Platz wegnimmt. Bevor es dann losgehen kann muss aufgesattelt werden, was aber wahrscheinlich nicht lange dauert. Dann aber hockt man bei der Fahrt "vorne" in seinem Auto und kann nicht mal eben schnell nach hinten an den Kühlschrank für ein bisschen Futter oder schnelles Fahrbier 😉 Man hat einfach zwei Räume, beim Campen kann man vorne nur als Stauraum nutzen und lebt hinten, beim Fahren lebt man vorne und kann hinten nicht nutzen. Mir gefällt eben gerade das Bus-Konzept. Man hat einen Raum, der permanent genutzt werden kann und auch beim campen hat man ein Wohnzimmer mit Lenkrad. Dennoch hat es auch seine Vorteile: solltest du länger an einem Ort bleiben wollen, musst du eben nicht immer alles fahrtauglich zusammenräumen für Ausflüge, sondern du fährst einfach ohne die Kiste hintendrauf los. Trotz allem, ich hätte keine Lust auf Pickup mit Wohnkabine - aber das muss ja jeder für sich entscheiden. Überlegt doch mal genau, wie eure Ausflüge werden sollen und was ihr so an Urlauben plant.

 

Was ist eigentlich mit der Fahrzeughöhe, wenn die Kiste drauf ist? Gibt's Kisten, die unter 2m bleiben? Wäre für mich auch ein wichtiger Grund für die Entscheidung.

 

Und schau doch mal HIER, da baut gerade jemand seinen Pickup aus. Vielleicht hilft dir das bei der Entscheidungsfindung.

 

Und wenn du Lust und Zeit hast, geh doch mal auf eine Camping-Messe: nächste Woche z.B. fängt in Stuttgart die CMT an. Da findest du alle Varianten von Ausbauten sowohl für die Busse und auch Pickups.

 

Viel Erfolg,

Mario

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Alcali

Hallo und euch allen ein frohes neues Jahr!

 

Frag doch mal @Klaus-TDI. Ich meine, er hat sich ganz bewusst für den Pick-up entschieden. Vorher hatte er einen T5.2 Cali Beach u.a. mit der legendären Heckkisten-Lösung. Jetzt fährt er einen robusten 4x4 spazieren und im Urlaub kommt die Kabine hinten drauf. Je nach Nutzungsverhalten (2-3 Personen, Gelände) kann so ein Pick-up für den ein- oder anderen durchaus eine interessante Alternative darstellen.

Ich vermute allerdings, dass es zu viert bei so einer Lösung doch sehr eng würde...

 

Viel Spass beim grübeln/abwägen.

 

Gruß,

Alcali

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exCEer
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Hallo BiallaC,

du hast eine sehr schlaue Frau! 👍

Wir sind (seit einem Jahr) in Warteposition auf eine absetzbare Wohnkabine - die T5 Doka ist bereits da, der Cali mit festem Hochdach wurde verkauft (was mir nicht leicht gefallen ist).

 

Letztlich sind es zwei völlig verschiedene Arten, mobil zu verreisen. Wenn du/ihr hin- und hergerissen seid empfehle ich dringend, beide Varianten mal für ein verlängertes Wochenende auszuprobieren und an diesen Tagen sowohl das Thema "Wohnen und Schlafen (bzw. das Herstellen/Umrüsten dieser Situationen) und "Spontanausflüge vom Campingplatz" zu testen und auf eure Bedürfnisse zu testen.

 

Wir (2E + 6 jähriger Sohn + Hund) erwarten uns von dem neuen Konzept einen deutlich gesteigerten Wohnkomfort mit deutlich vergrößerter Bettstatt im Alkoven (1,9 x 2m) und eine flexiblere Möglichkeit, Spontanausflüge vom Campingplatz mit der Doka zu machen, ohne jedesmal das komplette Geraffel im und am Auto (Markise, Calicave, ...) abfahrtauglich machen zu müssen. Wir sind aber auch inzwischen eher "Langsteher" am Campingplatz und keine "morgen hier/morgen da-Campingnomaden" (mehr). Wobei auch das mit der Absetzkabine ja problemlos ginge, man muss zum Bewohnen derselben ja nicht absatteln.

 

Alltagstauglich mit gleichzeitiger Schlafoption ist sicher der Beach, eine Doka mit der kurzen Pritsche ist aber ebenfalls völlig alltagstauglich. Mit Flachplane sogar sehr!

 

Viele Grüße

Jochen

 

 

 

 

 

 

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Q-RockZ

Pickup und Wohnkabine ist definitiv auch was feines. Aber aufgrund des Gewichts würde ich zur Ortec Minicamp mit Ausbau greifen, da dies billiger ist, weniger Gewicht hat und ein individueller Ausbau auch was hat. 

Ich steige gerade um. Von Pickup mit Dachzelt zum Cali. Meine Frau wollte, demnächst mit zweitem Kind, einfach wieder ein Bulli haben. Es fällt mir schon schwer... Pickup fahren ist auch ein Traum. Mit 5,3m geht das Fahren in der Stadt vollkommen. Ich habe eine 360Grad Kamera, damit parkt das Ding jeder ein. 

 

Wer überlegt, auf Pickup umzusteigen, ich verkaufe meinen gerade 😉

 

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Dieses Angebot habe ich bei mobile.de gefunden:

Nissan NP300 Tekna Automatik
Erstzulassung: 09/2016
Kilometerstand: 56.000 km
Kraftstoffart: Diesel
Leistung: 140 kW (190 PS)

Preis: 27.500 €

 

Viele Grüße 

 

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Hermann_D
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Mich persönlich würde eine Fahrzeughöhe über 2,00 m stören, weil dann wieder die meisten Durchfahrsbeschränkungen greifen.

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Hügi

Dazu kann ich vielleicht auch was beitragen.

Bei uns in der Strasse gibt es eine T3 Doppelkabine mit Wohnaufsatz und unseren Westfalia Joker. Sind zwar beides relativ alte Fahrzeuge aber durchaus auf deine Frage projezierbar.

Unser Joker kann praktisch alles. Fährt mich zur Arbeit und meine Familie in der Gegend herum. Kann Dinge transportieren und ist SOFORT urlaubsfertig, wenn uns danach ist. Wir haben ausser dem Bus noch einen normalen Kombi aus Tschechien und einen alten Kleinwagen für meine spasslosen Pflichtkilometer. Damit sind sind wir super flexibel ausgestattet.

Der T3 Doka vorne in der Strasse steht praktisch 48 Wochen im Jahr herum. Mit Kabine. Mit so einem Ding fährst du nicht mal eben wo hin, das ist viel zu unhandlich. Mit einem Cali aber schon.

Wie lange dauert das absetzen der Kabine? Das machst du garantiert nicht oft. Sprich, dein Pickup-Camper wird wohl die meiste Zeit in einem seiner beiden möglichen Konfigurationen dastehen. Entweder als WoMo, das du dann kaum anders nutzt oder als Pickup ohne Wohnaufsaz, was für mich ein besserer LKW ist und dem die tollen Universaleigenschaften des Cali definitiv fehlen.

Die Leute aus unserer Strasse haben übrigens noch einen Minivan, den sie für den Alltag nutzen. Die Doka steht wie gesagt nur rum.

Mein Favorit wäre ganz klar der Bus. Den könnt ihr sogar als einziges Auto nutzen, wenn ihr nicht sowieso 2 Autos braucht.

 

Gruss Dirk

 

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ibgmg
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Klar 😀

 

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Quelle Amazon. 

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fossilium
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 🤣

nein, Markus, falsch verstanden, aber ganz schön frech 😁 

 

von 2m tiefer war nicht die Rede :undwech:

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Klaus-TDI
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Die AluBox-AHK-Lösung war eine Laderaumerweiterung bei der Nutzung des Beach mit 4 Personen dringend notwendig. 😉

 

Ich denke nicht, dass in diesem Forum eine wirklich fundierte Diskussion möglich wäre.

Das hat die "Kiste unter 2 m" hier in diesem Thread auch wieder bereits nachhaltig gezeigt.

 

Es gibt eben Gründe für den Bus und dagegen, so wie bei den meisten Dingen im Leben.

In einem T5/T6-California-Forum ist die Gewichtung der Argumente verständlicherweise klar positioniert.

 

Und auch ein Pick Up mit einer Wohnkabine hat nicht nur Vorteile, ..... 

 

Man sollte wirklich gut informiert sein und genau abwägen.

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Klaus-TDI
Posted (edited)
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Die beste Lösung für euch müsst ihr schon selbst finden.

Wie groß / alt wäre den Person 3 und 4 ?

 

Auch die großen Kabinen habe nicht wirklich viel Platz. Fahr auf eine Messe, stellt Dich mit einem Verkäufer in die Kabine und lass Deine Frau dann erst einsteigen. 😉

Edited by Klaus-TDI

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exCEer
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Hallo Klaus,

wo wenn nicht im Caliboard kann man Vor- und Nachteile vom Cali vs. "anderer Womo-Form" diskutieren - die Stinkstiefelbeiträge der engstirnigen "Das ist doch hier ein Califorum"-Fraktion muss man einfach ausblenden! Und ein bißchen Humor hat allerdings auch noch niemandem geschadet 😉, du gehst doch sonst zum Lachen auch nicht in den Keller, oder?

 

Ich fand und finde es übrigens sehr schade, dass du deinen sehr interessanten Beitrag über deine Wohnkabine nicht fortgeführt hast, nicht zuletzt weil ich mich auch dem Cali ab- und einem anderen Konzept zugewandt habe (bzw. gerade dabei bin).

 

Und genauso sehe ich auch die Diskussion hier: Die wenigsten hier sind im Cali gezeugt, geboren, groß geworden und gestorben - manche kommen vom Zelt, manche vom Dickschiff mit allem Zipp und Zapp, landen beim Cali und wenden sich dann gelegentlich einem anderen mobilen oder immobilen Konzept zu - alles Erfahrungsschätze, die man hier in solchen Themen entdecken und diskutieren kann. Warum darauf verzichten?

 

Klassischen europäischen/japanischen Pick Up mit Wohnkabine sehe ich übrigens auch eher als 2er-Mobil, alleine schon wegen der Herausforderung, ein vernünftiges Basisfahrzeug mit Doppelkabine (d.h. mit mind. 4 vollwertigen Sitzplätzen) mit einer ausreichend großen Wohnkabine für 4  zu kombinieren. Deshalb sind wir bei der T5 Doka gelandet, wobei auch dort erst mal die untaugliche hintere Bauarbeitersitzbank gegen die MV/Cali-Einzelsitze getauscht werden müssen. Bei uns sitzt jetzt halt Sohnemann hinten rechts und hinten links hat der Hund seine Box. Der Aufbau wird von der Fa. Batari im Februar auf Kiel gelegt, im April soll Abholung sein. Dann werde ich hier auch einige Erfahrungen zum besten geben, was für den ein oder anderen sicher erheiternd werden wird. So war mir z.B. nicht unbedingt klar, wie manche Stellplätze auf Campings für Absetzkabinen allein schon wegen der Absetzproblematik gar nicht nutzbar sind. Oder ich verzichte gleich auf's Abkoppeln 🤣 Und da kommt bestimmt noch mehr...

 

Viele Grüße

Jochen

 

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Klaus-TDI
Posted (edited)

Hallo Jochen,

dankenswerterweise muss ich mich, wie ehemals als Mod,  heute und hier nicht mehr mit dieser speziellen Form von Beiträgen aktiv "rumschlagen".

Allerdings gönne ich mir  - nach vielen Jahren - einfach derartige Threads diesem "speziellen" Niveau zu überlassen.

Substanzielle Beträge kommen von diesen "Forenteilnehmern" zwar nicht, warum auch, aber der Thread ist in der Regel tot.

Wie von diesen "Forenteilnehmern" gewünscht und provoziert. 

Deshalb machen wir es dann einfach kurz und schmerzlos und sparen uns viele unsinnige Tastenanschläge.😉

 

Mittlerweile habe ich meine Kabine dreimal innen umgebaut, letztes Jahr auf 4 Schlafplätze.

Geht alles und der Urlaub mit unseren zwei erwachsenen Töchtern hat noch mal richtig Spaß gemacht.

Aber es sind viele Punkte bei der Kabinen-Fahrzeug-Auswahl zu beachten.

Batari sollte nicht schlecht sein, viel Spaß mit der Kabine. 

 

Die großen Kabinen würde ich auch nicht auf die kleinen Pick Ups setzen, das hast Du richtig erkannt. 😉

Und - ich setze die Kabine am CP nicht ab, war auch niemals geplant. 

 

 

 

Edited by Klaus-TDI

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BiallaC

Hallo zusammen,

 

vielen Dank für die vielen Anregungen - und Schmunzeln musste ich hier und da auch mal ;)

 

Ich sehe das größte Problem auch darin, dass es für 4 Personen keine wirklich komfortable Lösung Pickup + Wohnkabine gibt. Ich glaube, wir haben uns das zu einfach vorgestellt und uns ein bisschen schön geredet. Schade. Fand die Idee wirklich gut. Aber nimmt einen glaube ich dann doch viel Flexibilität und vor allem Spontanität weg.

 

Auch das Argument „nicht alles in einem Raum“ finde ich für mich schlüssig. Das würde ich tatsächlich beim Bus auch besser finden.

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Klaus-TDI
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Der Cali ist für 4 Personen als Wohnmobil ebenfalls deutlich zu klein.

Als Reisemobil für 4 Personen (mit jungen Eltern) optimal. Jedenfalls das Fahrzeugkonzept, ob es noch ein VW sein muss - das muss jeder selbst entscheiden.

Flexibiliät und Spontanität haben beide Konzepte - beim Pick Up allerdings nur bei aufgesattelter Kabine. Sonst bedarf es schon einiger Vorbereitung zur "Spontanität".

"Alles in einem Raum" ist beim Cali Fluch und Segen.

Was mir jetzt beim PU+Kabine fehlt, der Griff während der Fahrt zu den gekühlten Getränken.

Was mir nicht fehlt ist der gesamte Umräumsaustall zwischen, auf und vor den Vordersitzen auf dem Campingplatz im Standmodus.

Was mir fehlt - der unkomplizierte Zugang zum hinteren Bereich ("Kofferraum"). Bei der Kabine muss man immer Tür auf - Leiter raus, oft Dach auf.

Was mir nicht fehlt, die "vorgetäuschte" Stehhöhe des Cali bei abgeklappter Bettplatte. Höhe hat man, Platz nicht. Du stehst praktisch zwischen den Vordersitzen.

Und die Bettplatte ist bei 4 Personen oft abgeklappt, zumindest morgens und abends und nachts. 

(Fahr zum Händler und nimm eine Hose mit. Dach auf, Bettplatte runter, im Stehhöhebereich einfach mal die Hose ausziehen und eine andere Hose anziehen.)

Was mir fehlt - die 2 m Fahrzeughöhe. Der PU hat ca. 180 cm + Kabine (in unserem Fall) knapp 230 cm. 

Was mir wahrlich nicht fehlt, der schwache, aber doch durstige Motor, die SOZI-Zulassung (T5), die kurze Garantiezeit, die Fehleranfälligkeit des Motors, die Abgasfaxen. Nicht zu vergessen, die nasse Wiese als sportliche Anforderung. Das waren beim T4 (Vorgängerfahrzeuge) keine Themen. Überraschung. 😨

BTW: Was mir auch nicht fehlt - wir benötigen keine Alubox auf AHK mehr, der Stauraum ist kein Problem.

 

 

Der aufmerksame Leser kann erkennen:

Im Tagesgeschäft, auch Ausflugsfahrt, ist das Cali-Konzept eigentlich besser, den PU muss man sich schon anpassen und die Kabine zumindest während der Saison aufgesattelt lassen.

Im Urlaubsmodus spielt der Cali seine Schwachpunkte aus, im Vergleich zum PU+Kabine.

In unserem Fall wurden sogar die beiden T4-Multivans mit Dachzelt für den Urlaub nachträglich besser bewertet. Von meiner Familie.

Der Cali mit Aufstelldach war unser Traum, wie bei vielen hier auch. Nach zwei Jahren war - aus vielen Gründen - ausgeträumt. 

 

Letzendlich sind wir eigentlich wieder beim Multivan + Dachzelt gelandet - Urlaubsmodus und Tagesmodus getrennt, aber jeweils optimiert.

Nur diesmal als PU + Kabine.

Meine persönliche Meinung auf Grund der langjährigen Erfahrungswerte T4 / T4 + Dachzelt / T4 + Dachzelt / T5.2 Cali Beach / Navara + Expeditionskabine.

 

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Klaus-TDI
Posted (edited)

Die 4 Personenproblematik - haben wir über die letzten (fast) 20 Jahre in dieser Form gelöst:

(Anmerkung: Weder der Cali noch die Expeditionskabine ist aus unserer Sicht eine optimale Wohnmobillösung für 4 Personen.)

 

Unser Start mit 4 Personen, der grüne T4-Multivan mit Dachzelt.

 

 

Ein neuer Multivan - für die Nordkapp-Rundreise war eine flexible Raumerweiterung nötig.

Die AluBox auf den Fahrradheckträger und das Quechua Base Seconds II.

(Finnland, Rovaniemi, Polarkreis)

 

 

Immer noch die gleiche Konstellation - hatte sich über Jahre bewährt.

Mit neuer Markise und den Faltstühlen - mehr ging im MV nicht.

(Frankreich, Atlantikküste, Lit-Et-Mixe)

 

 

Nun der T5 Beach - gleich mit der AluBox auf dem AHK-Träger ausgestattet.

 

 

Im Urlaubsmodus, immer noch mit dem Quechua und den Faltstühlen.

(Nordsee)

 

 

Jetzt mit der Kabine, immer noch mit dem Quechua, aber mit richtigen, bequemen Campingstühlen + Fußhocker.

Deutlich mehr Platz und Komfort.

Frankreich, Bretagne, bei Nevez)

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Die 4 Personenproblematik haben wir über das Quechua gelöst. Alle schlafen grundsätzlich im Dachzelt / Bus / Kabine.

Das Wurfzelt ist schnell auf- und abgebaut, hat einen ausreichend großen Innenraum zum Lagern und Sitzen. Ein geniales Teil. Ergänzt hervorragend.

Wird offensichtlich leider nicht mehr hergestellt.

Und: Die Kabine wird für einen Tagesausflug nicht abgesattelt. Einfach Dach zu, Leiter weg, Tür zu und los.

Vielleicht noch die eine oder andere Flasche in der Kabine aufräumen, das sollte man. 😉

 

Edited by Klaus-TDI

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BiallaC

@Klaus-TDI: Vielen, vielen Dank für Deine Beiträge!!!

 

Die Unterscheidung zwischen Wohnmobil und Reisemobil trifft den Nagel auf den Kopf. Ich glaube ich bin eher auf der Suche nach einem Reisemobil, als nach einem Wohnmobil. Das war mir bis jetzt so nicht bewusst.

 

Die Fotos zeigen schön: Genütlich ist es - komfortabel nicht. Aber für spontane Übernachtungen mehr als ausreichend.

 

Wir tendieren jetzt wieder mehr zum Cali Beach. Wenn die Dinger nur nicht so teuer wären...

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Andre

Dem schließe ich mich an. Ich habe das hier in den letzten Tagen auch mit Interesse verfolgt weil das Thema PU für uns auch immer interessant war.

Letztlich gab es für uns mehr Argumente für den Cali aber wir kommen trotzdem an den PU´s auf den Messen nie vorbei. 

 

@Klaus

Danke Dir das Du hier so ausführlich berichtest. Da waren einige Aspekte dabei die ich so noch nicht auf dem Schirm hatte. 

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Klaus-TDI
Posted (edited)

Wichtig scheint mir die richige Einschätzung der persönlichen realen Situation und der "Erwartungshaltung".

Vom T4 mit Dachzelt kommend hat mich der T5.2 Beach eher enttäuscht. 

Lange Jahre wurde das Dachzelt montiert, demontiert. Die Fahrt mit dem Dachzelt war problemlos, Dieselverbrauch + 1 l / 100 km. Fahrzeughöhe knapp 240 cm.

Jetzt wollten wir uns die Montage / Demontage sparen und komfortable Stehhöhe im Fahrzeug haben. 

 

Erhalten hatten wir einen Beach (103 kW) mit "harmonischer Leistungsentfaltung" = fährt wie ein nasser Sack, der einen höheren Dieselverbrauch hatte als die beiden T4

 (75 kW / 111 kW)  mit Dachzelt garniert mit deutlich schwächerem Durchzug. Die meisten Pferde unter der Haube waren wohl nur ganz ganz kleine junge Ponys.

 

Die komfortable Stehhöhe war bedingt durch die Vier-Schlafplätze-Nutzung oft nicht wirklich nutzbar, das mimosenhafte Aufstelldach nahezu bei jedem Öffnen und Schließen ein Event.

Knickt die Segellatte vorne nun oder nicht, klemmt der dünne Baumwollstoff in den Scheren nun oder nicht, vom wirbelsäulenbeanspruchenden VerdrehtSitzenUndDieDachklammernSchließenNachDemStoffHineinstopfen gar nicht zu sprechen. 

 

Der Baumwollstoff wurde mehrmals innen (nachhaltiges Nordseeregenwetter) feucht und trocknete mehrere Tage nicht, ein spezielles Feuchraumklima im Fahrzeug entstand und hielt sich hartnäckig.

 

Die Ablaufkanäle des Aufstelldaches bzw. deren speziellen Reinigungsanforderung - mehrmals verstopft. Von Pflegeaufwand konnte keine Rede sein, eher war eine liebevolle Permanentbetreuung Pflegestufe 2 erforderlich. An jedem CP, Sichtprüfung - was liegt in der Regenrinne, gleich alles wieder saubermachen.

 

Den Fahrersitz haben wir nur einmal gedreht, eine Fummelarbeit die richtige und eindeutige Position zu finden, sonst ist die Handbremse im Weg. Geschenkt.

 

Beim T4 waren beide Sitze problemlos zu drehen, die Dachzeltmontage (einmaliger Vorgang pro Jahr) war plötzlich das kleinere Übel. Der Stoff des Dachzeltes war atmungsaktiv und dicht.

Es wurde über 4 Gasdruckfedern problemlos geöffnet und geschlossen, kein Stoffeinklemmen möglich, größere Liegefläche, besseres Raumgefühl oben - alles easy. 

 

Der Innenraum des T5 ist gegenüber dem T4 kleiner. Aber hier könnte man nacharbeiten.

 

Dann kam der CP in Verdun. 😨

Edited by Klaus-TDI

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Klaus-TDI

CP Verdun, ganz hinten -> eher der feuchte, schattige Teil des Campingplatzes.

 

Eigentlich ein normaler Platz, leicht schräg -> also die Auffahrkeile raus.

 

Und jetzt kommts: Der Beach schaffte die Auffahrkeile nicht, weil das Gras nass war. Durchdrehen der Räder vorn an der Kante der Keile. 
Keile neu positioniert, neuer Versuch mit etwas "Anlauf". Erfolg.

 

Beim T4 niemals ein Thema, eine nasse Wiese. Bei T5.2 oft eine Herausforderung.

 

Die Zweier-Sitzbank, im Sitzmodus bei langer Fahrt ein besondere Art der Körperverletzung, im Liegemodus super.

 

Irgendwann stellte sich die Frage - was ist beim T5.2 gegenüber dem T4 eigentlich besser (in unserem Nutzungprofil) ? 

 

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