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Bremsscheiben hinten - verrostet (TÜV Problematik) - VW Garantie auf Bremsen (= Null)


mountainlion

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@Benno_R:  vielen Dank für die schnelle Antwort.

Da heißt es abwarten und hoffen, dass sich der Cali besser "benimmt" als der Polo.
{OT: Beim Polo waren die vorderen Ersatz-Scheiben ein Jahr nach dem Wechsel schon wieder so verrostet, dass diese erneuert werden mussten. Da hab ich Krawall gemacht und gedroht nie mehr VW zu kaufen, wenn ich das bezahlen muss! Hat zum Glück funktioniert. Aber generell: nach zwei Jahren brauche ich beim Polo hinten neue Scheiben.}

Auf was ich hinaus will:  die Qualität ist für'n  A..imer  (immer original VW-Teile!)
Mein 1992'er T4-Kastenwagen hatte bis heute (!) noch nie Rost an den Bremsscheiben (er hat nur vorne welche)!

We are the champions  :;-):

 

Bearbeitet von Champion_
Verbesserung
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Essentiell, Danke. Da SG Fahrer im Bus hatte ich diese übersehen.

 

Nochmals Klartext:

Die Gefüge sind inzwischen dank ECE auch für Bremsscheiben ziemlich genau genormt. Egal welcher Hesteller, die Thematik ist nahezu die Selbe.

 

Kleinwagen:

Wird hinten im Alltag nicht heiss genug. Die Beläge verklemmen im Schacht. Der "Übernacht-Rost" wird dann nur noch mittig unter dem Kolben wegen der dort höchten Anpresskraft freigebremst. Die Scheibe wächst von aussen nach innen zu. Mit Handbremse 1. Gang 15 kmh Vollgas kann man die Bremse freifahren. Ich schaffe so nun auch mal 2 Jahre am Kinderpolo

 

Bus:

Die Bremescheibe rostet über den Winter an. Die Rostschicht bremst das tiefer rosten stark ein. Betrieb: Die Beläge sind immer ausreichend warm und rosten selten im Schacht fest.

1. Gang, Handbremse (hat ja noch mech. Bremse, bei E Bremse geht das alles nict mehr in meinem Kombi) Freibremse im Frühling fertig.

 

ATE VW Barum Brembo, Zimmermann, mir gammelt alles im Polo davon, hinten. > Marke egal wenn die Nutzung nicht stimmt. Mache die Beläge aber bei jedem Radwechsel gangbar, das bringt 1 Jahr extra.

  • Mag ich 2
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  • 2 Jahre später...

Ich hänge mich hier mal rein, könnte so einigermaßen passen und ich habe in der Suche nix Besseres gefunden:

mein Bulli macht mir seitens der Bremsen Sorgen: mit 17k Laufstrecke rubbelten die Bremsen dermaßen, daß ich mich schweren Herzens zu einem neuen Satz Scheiben/Belägen entschlossen hatte. Rubbeln war weg.

Vorher (klaro) Sichtprüfung der Scheiben - kein wesentlicher Rost, keine Blaufärbung. Ausgemessen habe ich sie nicht - dafür fehlt mir das Werkzeug.

Verdachtsdiagnose: a) zu viel ACC mit mehr oder weniger Dauerbremsen, oder b) im Urlaub auf z. T. heftigen Offroadbergstrecken (Stor) die Scheiben durchgeglüht.

kurzum: teurer Spaß, aber immerhin war alles paletti.

Nun erneut (25k später) das gleiche Spiel: Bremsen rubbeln als ob ich einen tierischen Schlag in den Scheiben hätte. K…e

Kein wesentlicher Rost auf den Scheiben.

Hat einer der Boarder ähnlichen Verschleiß? Ist es doch der bei mir fast exzessive Einsatz des ACC (fahre sicherlich gefühlt 80% hiermit, vermute mittlerweile, daß das System da dauernd ‚auf der Bremse‘ steht)?

Kann doch eigentlich nicht sein, daß ich nach 45k schon den 2. Neusatz Bremsen brauche….

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Moin,

Das mit dem Rost kann natürlich von den offenen Alufelgen kommen. Ist beim Yeti und WRC auch schlimm.

Bei den Stahlfelgen des GC passiert auch nach 2-3 Monaten kaum was.

Beim Kauf der Scheiben kann man drauf achten das die verzinkten Scheiben gekauft werden.

Das hilft ein wenig.

Gruß Christian 

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@Californiger Sind es wirklich die hinteren Bremsen? Hier ist eine Überhitzung nicht so leicht zu schaffen, dennoch habe ich es selbst als Škoda vollbracht…. Mit Handbremse!

Wenn die hinteren Scheiben wiederkehrt, rubbeln wegen Überhitzung (Martensitbildung) würde ich das Rad aufbacken und schauen, ob es absolut freigängig ist. Nicht, dass der Handbremshebel am Sattel korrigiert ist und dadurch die Bremsscheibe immer vorgeheizt wird….

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Hallo Californiger.

Wenn die Bremse hinten nicht freigängig werden würde, könnte man eher rotbraune Ablagerungen auf den Felgen finden. 

Meine Vermutung: Der Cali wird bei Regen oder Schnee mit angezogener Handbremse abgestellt und ein, zwei Tage, oder länger nicht bewegt. Dann rosten die Bremsbeläge an die Scheiben. Hauptsächlich die inneren Beläge. Steht der Cali in einer geschlossenen Garage ohne Lüftung verstärkt sich dieser Effekt. Ist der Rostauftrag auf der Scheibe hoch genug, geht der nie mehr weg. Also. immer darauf achten, dass bei Regenwetter das Fzg. mit warmen Bremsen abgestellt und die Handbremse nicht angezogen wird. Ein nasses Auto, wenn es geht, nicht in die geschlossenen Garage stellen. Wenn nicht anders möglich, das Tor offen lassen.

Grüße Charly

  • Mag ich 1
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👍 Handbremse killt jede Trommel und Scheibe. Aber das kann ich täglich der Familie erklären … die Rostnaben IN das Material sind nicht wegzubremsen, rubbeln aber eher nicht 

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Danke @Benno_Rund @redone.

Also, die beschriebene Fehlnutzung der Handbremse kann ich ausschließen, die nutze ich eigentlich nur beim Übernachten, im normalen Tagesgeschäft steht der Wählhebel in P und sonst nix.

Mich irritiert, daß schon wieder beim leichten Bremsen dieses Rubbeln auftritt, wenn ich kräftig aufs Pedal trete ist das schon fast heftig.

Macht mir das ACC die Bremsen kaputt, vulgo: sollte ich den Finger hiervon lassen (außer auf der BAB beim gepflegten Cruisen)?

oder ein anderer Vorschlag, wie ich die - nun wieder notwendigen - Kosten für einen neuen Satz Scheiben/Beläge in der Zukunft vermeiden kann?

Hilfe!

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Ich fahre, wann immer möglich, also auch innerorts, mit Tempomat und ACC. Der 1. Satz Scheiben hat mehr als 100t Km gehalten.

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Von welchen Bremsen sprechen wir jetzt, vorne oder hinten hattest du neu gemacht seinerzeit? Zittert das Lenkrad wenn du bremst?

Meine Erfahrung ist, dass die 17"-Bremse vorne enorm standfest ist und praktisch kaum zum Fading neigt, egal wie lange man eine Passstraße bergab auf der Bremse steht. Die ist wirklich Top!!

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Hallo @Californiger,

 du hast dich hier an einen Fred angehängt wo es um die hinteren Bremsen geht.

 Wurde bei dir komplett v+h getauscht (Scheiben und Beläge)?

 

 Ich vermute, du hast bei den vorderen Scheiben das Problem, dass sich durch das ewige „sachte“ Bremsen des ACC (und von dir selbst auch?) ein Belagabrieb auf der Bremsscheibe gebildet hat (Zementit), der sich immer weiter verstärkt und dadurch minimale Erhöhungen und Vertiefungen auf der Scheibe ausbildet. Das fängt ganz zart an und wird immer mehr, solange bis das Bremsrubbeln unerträglich wird. Oft wird dann (fälschlicherweise) von einer verzogenen Bremsscheibe gesprochen, die ausgetauscht gehört.

 

 Was du machen kannst: Spätabends eine ruhige Bundesstraße oder Autobahnzubringer suchen. 10x aus 100km/h auf 10km/h runterbremsen, dabei zunehmend stärker bis in den Regelbereich des ABS bremsen. Nie den rückwärtigen Verkehr aus den Augen lassen! Und auch nicht auf null runterbremsen, die Beläge dürfen während dieser Rosskur nicht auf der stehenden Scheibe festkleben.

 Nach dieser Rosskur nicht über die glühenden (und stinkenden) Scheiben wundern, genau das ist der Zweck der Übung: Das Zementit muss verbrannt werden.

 Unbedingt die Bremse auch wieder kalt fahren, also das Fahrzeug nicht mit derart heißen Bremsen irgendwo abstellen.

 

 Neue Scheiben und Beläge brauchst du sowieso, vielleicht kannst du aber so das vorhandene Material noch retten. An Belagstärke wird es ungefähr einen der 10mm kosten.

 

 Bei meinem T5 hat es geholfen, das rubbeln war danach weg!

 

 Grüße

 Jochen

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Martensit (Zementit) kann man nicht Rückwandeln. Das Rubbeln entsteht dadurch, dass bei Wärmebildung der Martindir aus der Oberfläche hervor tritt, weil das Gefüge etwas größer ist. Theoretisch kann man es abschleifen. Praktisch ist mir es noch nicht gelungen. Die Ursache ist immer eine Überhitzung…. 

Also ich denke wir reden von vorne?

zukunft: 

Da hilft nur einmal neu und zukünftig mehr

Motorbremse  bergab und alte Regel: bergauf und bergab nutzt man den gleichen Gang.

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