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Tom50354

Geht der Dieselskandal in die zweite Runde?

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transalpia
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Hallo

zufällig grad gesehen. Über die DHU ist ja wahrscheinlich schon alles diskutiert worden, aber:

 

Ich frag mich immer, warum es so einen Verein eben nur bei uns gibt und eben nicht auch in Osteuropa? (Wahrscheinlich auch anderswo in Europa nicht)

Sind wir EU oder sind wirs nicht? 

 

Gruss

Dieter

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MichaelF

EU heißt ja nicht, dass es überall die gleiche juristische Grundlage für solche Vereine gibt. Es ist auch eine Frage des Lebensstandards und der politischen Prioritäten. Und gerade da hat der Osten (der EU) noch mächtig aufzuholen, was mit der weiter nach Rechts neigenden Politik nur schwieriger wird.

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Heinzi20

Wer die DUH gut findet, der soll doch bitte Fahrrad fahren. 

Dieser Verein gehört einfach verboten. 

Sich von anderen Herstellern bezahlen lassen um dann die deutschen zu melken und Fahrverbote zu erwirken ist mehr als frech. 

Wenn die nicht möchten das ich in die Stadt fahre- bitte. Bestelle ich halt noch mehr im Netz. Die Handwerker müssen sich den ganzen Fuhrpark erneuern usw. 

Wenn dann erstmal alle Einzelhändler in den Städten aufgeben werden wir sehen ob diese tolle Rechnung aufgeht. 

Wenn man dann noch Videos aus Saudi Arabien sieht, wo Tonnen von Reifen einfach mal angezündet werden und einfach verbrennen, frage ich mich warum das kleine Deutschland wieder mal die Welt retten soll. 

 

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ThomasM
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Irgendwie bist du gut darin Sachen zu verdrehen. Nicht die DUH will das, sondern die Politik. Diese hat Grenzwerte erlassen und die müssen eingehalten werden. Die DUH fordert lediglich das, was die Exekutive machen müsste. Nämlich für die Einhaltung von Gesetzen sorgen.

 

Aber Du plädierst ja scheinbar dafür Gesetze zu brechen. Klasse Einstellung 🤔

 

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ibgmg
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Sorry, aber um Fahrrad zu fahren braucht es sicherlich keine DUH. Ich faher auch ohne DUH Fahrrad. Ich bin jetzt kein Freund der DUH und halte deren Vorgehen auch für Zweifelhaft, aber die DUH ist nicht Verursacher der Misere.

 

Es wurden von unserer Regierung Grenzwerte erlassen, die von der Autoindustrie nicht eingehalten wurden. Mehr noch, es wurde betrogen und die Käufer der Fahrzeug wurden getäuscht. Allen voran haben sich da VW und Audi ein Armutszeugnis ausgestellt.

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Hendrixx

Der oben genannte Verein ist jedenfalls alles andere als gemeinnützig, dieser Status gehört ihm schnellstens entzogen. 

Und bitte bei dünnen Gegenargumenten nicht gleich persönlich werden.

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radlrob
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Lagerfeuerpolemik. Was soll denn das? Der Thread liest sich so interessant und niveauvoll und dann kommt sowas... 

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ibgmg
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Glauben kann ich das auch nicht. Aber VW ist so blöd, dass man es ihnen zutrauen könnte, nachdem was in den letzten Jahren so ans Licht kam.

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Dietmar1

Das diskutiert wird ist doch das Problem. Wir leben in einem Rechtsstaat mit Gewaltenteilung. Das letzte Wort haben die Gerichte und die haben geurteilt. In der Sache gibt es nichts mehr zu diskutieren, jetzt heißt es umsetzten.

Schlimm finde ich, dass wir diese Grundprinzipien in Frage stellen und unsere Politiker und Beamte geltendes Recht nicht umsetzten.

 

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divadrebraf
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Ich kann dem nur zustimmen. Manche argumentieren hier nach dem Motto "Polizisten sind schuld daran, daß es Verbrecher gibt". Man fragt sich ja schon manchmal , ob Gesetze nur für Normalbürger, aber nicht für Großkonzerne gelten. Wenn sich jemand wie die DUH für die EInhaltung von Vorschriften einsetzt, ist das  manchen schon zu viel Rechtsstaat.  Man könnte dabei an Karl Marx denken : "Das Sein bestimmt das Bewußtsein" -   also kann mein Cali nur in Ordnung sein; oder allgemeiner:   "Wes´Ware ich fahre des Lied ich sing". Am Ende sieht es doch so aus: Wer sich betrügen lassen will und das mit gutem Gewissen befürwortet, kann das ja tun. Ich für meinen Teil erwarte, daß mein Wagen in rechtlich einwandfreiem  Zustand ausgeliefert wird und nicht als  Mogelpackung  daherkommt.  Zurück zum Thema: Es wird spannend zu beobachten sein, zu welchem Schluß hier die Gerichte kommen. Das ist letzten Endes maßgeblich, nicht die Polemik. Da wird das Wartezimmer für den 6.1 doch nicht so schnell wegen Überfüllung geschlossen  werden müssen...

Edited by divadrebraf

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hangloose69
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Wow, das haben die Medien wieder mal geschafft......selbst in diesem Board (geht es hier nicht um das beste im Leben...Freizeit geniessen) fetzen sich die Leute uber den einen oderanderen Verein oder ueber die Normen. Alles ist richtig was gesagt wurde... keiner hat sich aber bislang ueber die GRENZWERTE selbst beschwert.?

 

Glaubt hier wirklich jemand, das der Austoss der PKW's unser Thema ist und dass Elektromobiltaet das Thema verbessern wird. Denkt man an die Herstellung der Batterien und Gewinnung der Rohstoffe dafuer, dann wird in 30 Jahren, dies das Thema sein, welches die Medien eben medienwirksam nutzen. 

 

Kurz zum Thema  Elektromobilitaet und E Roller in den Staedten...ha, das ist doch der Lacher. Ich war gerade in Berlin und habe die Flut an E Rollern sehen muessen. Die Dinger sind nicht dafuer da, das die Menschen damit zur Arbeit fahren, sondern das Geschaeft der Verleiher ist, die Touristen zu bespassen... die nun alle zu faul sind die Stadt zu Fuss oder per OPNV zu erkunden. Die Batterieherstellung nur fuer diesen Zweig der Quasi-Mobiltaet is gigantisch. Sorry fuer das OFF Thema.

 

So geniesst Euren Cali.

 

Gruss

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Andre

Und nachts werden die Leihscooter mit zahlreichen Diesel-Sprintern die ganze Nacht hindurch eingesammelt um sie zu laden. So jedenfalls in Mainz.

:kopfpatsch:

 

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Nnjoerch
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Die Diskussion über Sinn oder Unsinn von Elektromobilität läuft schon länger. Je nach dem, was man als Ergebnis haben möchte nutzt man halt die passenden Voraussetzungen.

 

Gegen Elektro:

- Herstellung von Auto und Batterien mit Energie aus 100% fossilem Brennstoff

- Betrieb mit durchschnittlichem Energiemix (inkl. Kohle- Gas- und Atomstrom)

- Auswahl des Vergleichsfahrzeugs (Up gegen Model X, sind ja beides 4-Sitzer)

- wenn der Unterschied noch nicht krass genug ist kann man ja auch mal den CO2 Ausstoß bei der Herstellung des Vergleichsfahrzeugs weglassen

- Batterie Recycling findet nicht statt (das ist zur Zeit tatsächlich fast so, wird sich aber mit steigender Menge lohnen. Das richtet der Markt!)

- Die Förderung der Rohstoffe zur Batterieherstellung verursachen Umweltzerstörung und werden unter Menschenunwürdigen Bedingungen gefördert.

 

Für Elektro

- Herstellung von Auto und Batterien mit 100% erneuerbarer Energie

- Betrieb mit 100% erneuerbarer Energie

- Auswahl eines wirklich vergleichbaren Vergleichsfahrzeugs

Auch die Elektrobeführworter können nicht leugnen, dass die Batterierohstoffe ein Problem sind. Lithium-Förderung verbraucht große Mengen Wasser und kommt bevorzugt in Wüstenregionen vor. Durch Wasser-Recycling könnte der Wasserbedarf auf ein Minimum begrenzt werden. Hier sind die Hersteller der Batteriezellen gefordert nur Lithium aus schonender Förderung einzusetzen. Die seltenen Erden bleiben ein Problem. Der Bedarf davon sinkt mit jeder neuen Generation von Batteriezellen, problematisch sind sind sie aber weiterhin.

 

Ich fahre im Alltag schon komplett elektrisch (bis das der TÜV uns scheidet). Das ist aber nicht die Lösung des Problems!

Wir brauchen keine Antriebswende, wir brauchen eine Mobilitätswende!

Die Angebote des ÖPNV müssen so attraktiv sein, dass ich neben dem Bus kein anderes Auto mehr brauche, das ich morgens auf den Büroparkplatz stelle und abends wieder in der Tiefgarage auflade. Warum kann ich nicht morgens in den Rufbus einsteigen, mich mit ein paar Umwegen ins Büro fahren lassen und auf gleichem Weg wieder zurück? Und zum Einkaufen nehme ich mir das Teilauto, bei dem ich mich noch nicht mal um die Wartung kümmern muss. 

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MichaelF
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In Städten ist das doch heute schon quasi Realität, dank getaktetem ÖPNV. Das Problem besteht doch primär im ländlichen Raum bzw. in den Vorstädten oder für die, welche einen weiteren Arbeitsweg haben

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Dietmar1
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Warum fährst Du überhaupt täglich ins Büro? Im Rahmen der Digitalisierung werden sich diese Anforderungen erledigen. Ich habe heute schon für 35 Mitarbeiter nur 6 Büroarbeitsplätze. Erfordert ein Umdenken, ist nicht für jeden. Aber, der der das nicht kann muss woanders arbeiten.

Für Produktion für viele noch unvorstellbar, aber auch dort wird dieser Trend folgen.

VG

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