Benno_R Geschrieben 24. Januar Teilen Geschrieben 24. Januar Hallo Peter für den (unterdruck)Test reicht manuelles Testen wirklich! Du machst das vie zu kompliziert. Sand kommt nicht in die Dose. Wenn der VTG fest ist und die Dose ok, kann Gymnastik helfen. Nicht aber eine neue Dose. Bis jetzt weisst Du aber nicht ist der VTG fest ist die Dosenmembran defekt (eher unwahtscheinlich) sind die Unterdruckleitungen dicht (Nr 1) ist das Ventil zur Ansteuerung intakt (Nr 2) wurde durch undichte Leitungen Sand angesaugt, wird das Ausaß demnächst SEHR GROß. >> MOTOR AUS bis das Leitungssystem geprüft ist. Solange das nicht klar ist, amputierst Du die falschen Gliedmaßen. Im Notlauf würde ich nicht weiter als nötig fahren. Wenige km und dann ENDE! Weder wird der Motor warm, noch der DPF frei und sehr bald wird der Motor dann nicht mehr starten Dann keine Heizung, ok nicht Dein Thema, kein Strom (vermutlich egal weil Du solar hast), keinerlei rangieren. Das ist dann wirklich "blöd". LG BR 4 Link zu diesem Kommentar
Peter772 Geschrieben 24. Januar Autor Teilen Geschrieben 24. Januar You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Link zu diesem Kommentar
Peter772 Geschrieben 24. Januar Autor Teilen Geschrieben 24. Januar Hallo @Benno_R war jetzt heute 4 h in einer Mercedes Werkstatt. Leitungen wurden geprüft und das VTG bewegt sich wenn man den Motor ein und ausschaltet. Die Fehlermeldung ist ja P22D500. Damit sind wir irgendwie wieder ganz am Anfang ohne zu wissen, was es ist. VW Werkstatt in Deutschland sagt mir ich kann im Notlauf 2000 km fahren. Frustrierend, aber ich könnte nichts kaputt machen. Ich bin allerdings stutzig, da man ja ausser EPC Meldung, Motorblock Symbol, Notlauf aund dem ausgelesenen Fehlercode gar nicht weiß was es ist. Ich bin aber kein Mechaniker. Alles nicht so einfach in Tunesien. Hier hat man keine Ahnung von dem Biturbo und in Deutschland muss man eine Ferndiagnose machen. Link zu diesem Kommentar
Benno_R Geschrieben 24. Januar Teilen Geschrieben 24. Januar (bearbeitet) Hallo Peter das sind doch good News. und Du bis am richtigen Weg. So scheinen Dose und VTG nicht zwingend die Ursache zu sein. Wird denn der Unterdruck gehalten? Nicht dass Richtung BKV eine Undichtigkeit besteht .. Aus der heimischen Glaskugel würde ich mir nun das Luft / Taktventil und dessen Mini Luftfilter ansehen . Habe nur den 6.0 Mono vor mir aber sollte am Bi gleich sein... Nicht dass es dir dort Sand eingesogen hat, Reinigen kann nichts schaden und Gangbarkeit also Durchgang prüfen. Google und MB können das . Danach wirds aber dünn mit Tips .. lg BR Ps hat Mercedes oder VW die Möglichkeit während Motorlauf den Unterdruck zu messen? Das wäre gut. Funktion Bremskraftverstärker io setze ich Vorraus aber eine Druckmessung wäre weiterer Indiz bilder zu den Ventilen... You do not have the required permissions to view the link content in this post. Bearbeitet 24. Januar von Benno_R 2 1 Link zu diesem Kommentar
Nendoro Geschrieben 25. Januar Teilen Geschrieben 25. Januar (bearbeitet) You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Richtig.... Es gibt zwei Unterdruckdosen. Jedoch ist nur diejenige Dose des Ladedruckstellers -G580- für den Niederdrucklader positionsüberwacht. Der Stellmotor für die VTG des Hochdruckladers wird elektrisch angetrieben und hat sein eigenes Poti G581. Die Druckdose für das Wastegate kann keinen Code verursachen, da diese Dose keine Lagerückmeldung besitzt. Insofern macht der Kauf/die Bestellung von zwei Druckdosen nicht wirklich Sinn. Im schlechtesten Fall würde der Tausch beider Dosen den Fehler nicht heilen. Wenn man sich hinsichtlich der Zuordnung des Codes nicht sicher ist, macht man einen Stellgliedtest und trennt dabei die Unterdruckleitung zum Stellglied/Aktor G580 - Ladedrucksteller und verfolgt dabei das Geschehen am Tester. Der "Freez2-Frame" -also zusätzlich im Tester gezeigte Daten können bei der Zuordnung behilflich sein. Das Ladedruckmodul für den Hochdrucklader G34 bzw. V465 hat sein eigenes Poti. G581. Hier wäre bei angenommenen Fehlfunktionen die Versorgung zu prüfen und ob die Koppelstange zur VTG physisch vorhanden und noch am Ort ist. Zur Orientierung: Der Hochdrucklader ist der kleine oben auf - mit dem elektrischen Stellglied für die VTG. Dieser Lader ist für das Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich verantwortlich. Der Niederdrucklader ist der große mit Wastegate und Unterdruckladesteller. Die grundsätzliche Prüfung/Messung des zur Verfügung stehenden Unterdruckes wurde ja schon hervorgehoben. Das ist sicher wichtig, würde aber für die Hochdruck-VTG keine Bedeutung haben. Für den richtigen "Fehlerpfad" müsste man den Fehler mit einem gescheiten Tester erstmal vernünftig zuordnen, sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass man falsch sucht und Teile wechselt, mindestens 50:50. Viel Erfolg Bearbeitet 25. Januar von Nendoro 5 1 Link zu diesem Kommentar
Benno_R Geschrieben 25. Januar Teilen Geschrieben 25. Januar (bearbeitet) Hallo Neondoro danke auch meinerseits! Ich war tendenziell am Holzweg fürchte ich. Vermutlich auch in der stillen Hoffnung dass der Fehler im Unterdruck liegt, einfacher und günstiger zu reparieren.. Ich hatte mich im 6.0 bzw alten EA288 verfangen gedanklich: Dort wurde der VTG des 1.Laders ja noch pneumatisch verstellt. Danke daher für deine Richtigstellung. Vw sollte über die Stellglieddiagnose Deiner Erklärung nach eindeutig den HD Lader bzw. dessen Umfeld als Ursache ermitteln können, richtig ? Dann aber 🤔 ? @Peter772 Bildlich Seite 25 .. You do not have the required permissions to view the link content in this post. ps: Wieder ein Grund mehr für mich mit unserem "alten 6.0" besser mit VCDS im Gepäck außerhalb der Eu zu reisen...und das endlich einzupacken... Bearbeitet 25. Januar von Benno_R 3 Link zu diesem Kommentar
Nendoro Geschrieben 25. Januar Teilen Geschrieben 25. Januar You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Zur Zuordnung des Fehlers bin ich mir nur anhand des Codes eben auch unsicher, weil der FreezeFrame fehlt. Aus dem Bauch heraus wäre ich bei diesem Code beim Hochdrucklader, dieser ist jedoch per elektr Stellglied geregelt. Ich kann pauschal nicht ausschließen, das der Code den Niederdrucklader betreffen könnte. Dann wäre der Vorrats-Unterdruck, der beim Stellgliedtest eingesteuerte Unterdruck, die Lagerückmeldung (Oszilloskop), bzw. der zu den Anschlägen passende/ geforderte Spannungspegel von Interesse. Mit dem ODIS Tester erhälst Du ja quasi, ohne mitzudenken, den Prüfplan an die Hand. Aber auch mit VCDS sollte man dann per Stellgliediagnose herausfinden können, zu welchem Aktor der Fehĺer tatsächlich gehört. Daraus resultieren dann die notwendigen Prüfmaßnahmen. Mit war hier erstmal wichtig, auf den Unterschied zum T6 BiturboLader aufmerksam zu machen. Was am Ende heraus kommt, wäre auch für mich hochinteressant. Nendoro 2 1 Link zu diesem Kommentar
Simoncrafar Geschrieben 25. Januar Teilen Geschrieben 25. Januar Bin so frei: You do not have the required permissions to view the image content in this post. Nr 21 ist die Druckdose mit Bewegungsmelder. Dort ist der 3poliger Stecker, müsste folgende Belegung haben: 12V und Masse und in der Mitte der Pin mit dem pwm Signal. Das pulsweitenmodulierende Signal ist quasi die Lagerückmeldung der Bypassklappe zurück ins Steuergerät "Kommunikation von der Druckdose zum Motorsteuergerät". 22 ist das Vakuumsteuerventil welches entsprechend die Unterdruckdose ansteuert und dadurch wird die Nr 20 Bypassklappe "bewegt". Die Stellung der Bypassklappe regelt quasi den Ladedruck somit die Leistung des Motors. Für eine Reparatur im Feld würde ich wie hier bereits geschrieben, zuerst die Unterdruckverschlauchung sichtprüfen und wenn möglich m Vakuumpumpe auf Dichtheit prüfen. Sichtprüfung der elektrischen Leitung auf die Druckdose 21 (intakt oder gebrochen). Stellgliedtest mit Vakuumpumpe direkt auf den Unterdruckschlauch der Nr 21 Druckdose (Gestänge und somit die Bypassklappe bewegt sich ruckfrei über den ganzen Weg?) bei Motor aus. Klemmt die Bypassklappe oder läuft deren Bewegung zeitverzögert von den im Motosteuergerät hinterlegten Kennfeld Daten, erkennt das Motorsteuergeät dies z.B. als Fehlercode. Wichtig wäre auch ob nur dieser eine Fehlercode ausgelesen wurde oder noch andere. Ich hoffe ich habe es verständlich formuliert. 3 1 Link zu diesem Kommentar
Nendoro Geschrieben 25. Januar Teilen Geschrieben 25. Januar Hallo @Simoncrafar am Poti der Unterdruckdose wird keine Pulsweite moduliert und die Referenzpannung beträgt 5V. Am Anschlag für die mit 500mbar beaufschlagte Druckdose G580 werden 0,75V erwartet. Wird das nicht erreicht, kommt eine Fehlermeldung. Ich fürchte nur, dass das dem @Peter772 für die Heimfahrt auch nicht viel hilft. Die Heimatwerkstatt wirds ja dann hoffentlich richten. Nendoro 2 Link zu diesem Kommentar
Simoncrafar Geschrieben 25. Januar Teilen Geschrieben 25. Januar Hier noch eine Anmerkung: wie Nendoro schon schrieb, ist der Fehlercode auch im tx-board schon einige male diskutiert worden (auf google auch). In einigen Fällen war die Ursache wohl tatsächlich im Bereich der Unterdruckansteuerung der beiden Druckdosen zu finden (z.B. die Druckwandler dazu). Ich habe gerade im VW OE Rep.Anleitung nachgeschaut: sollte wirklich eine der beiden Unterdruckdosen defekt sein, ist es nicht einfach diese zu ersetzen, da eine genaue Einstellung des Gestänges mit Kalibrierung erfolgen soll (mit Diagnosegerät). Sicher geht es auch pi mal Auge aber so 2000km nach Hause fahren würde ich nicht. Da sollte Tunesien schon wissen wie es von VW im Rep. leitfaden vorgeschrieben wird. Link zu diesem Kommentar
Peter772 Geschrieben 25. Januar Autor Teilen Geschrieben 25. Januar You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo Benno, ja, die Ventile hatte man bei VW schon mit dem Mund durchgeblasen. Schien nichts auffälliges rausgekommen zu sein. Danke. Na ob ich Laie denen das so erklärt bekomme (selbst mit Ggogle Translate) und ob die das dann auch technisch so umsetzen können. Mal sehen, wie weit wir kommen. ☺️ Link zu diesem Kommentar
Peter772 Geschrieben 25. Januar Autor Teilen Geschrieben 25. Januar Hallo @Nendoro und @Simoncrafar, ihr habt das prima beschrieben, auch wenn mein sehr laienhafter technischer Sachverstand das nicht mehr auf die Reihe bringt. Ich häng mal an, was ich von VW bekommen hab. Vielleicht erkennt ihr ja da was. Ich wollte versuchen vielleicht morgen oder übermorgen noch eine dritte Werkstatt (VW) anzufahren und denen dann ggf noch genauer zu erklären was sie wie prüfen sollen. Das müsste aber so einfach formuliert sein, dass ich denen das auch genau so einfach erklären kann. Jetzt schon lieben Dank. You do not have the required permissions to view the image content in this post. Link zu diesem Kommentar
Peter772 Geschrieben 25. Januar Autor Teilen Geschrieben 25. Januar Teil 2 You do not have the required permissions to view the image content in this post. Link zu diesem Kommentar
Peter772 Geschrieben 25. Januar Autor Teilen Geschrieben 25. Januar Teil 3/3 You do not have the required permissions to view the image content in this post. Link zu diesem Kommentar
Nendoro Geschrieben 26. Januar Teilen Geschrieben 26. Januar Guten Morgen, in den Protokollen steht, dass sich der Fehler auf den G580 bezieht, sowie aktiv und statisch anliegt. Der Fehler muss sich also relativ einfach eingrenzen lassen, da man keinen Phantomen hinterjagen muss. Wenn sich die Druckdose für den Ladedrucksteller beim Stellgliedtest optisch einwandfrei bewegt, muss der Wert am Anschlag geprüft werden. Der Anschlag muss physisch erreicht werden und der Wert von 0,75V gemessen werden. Wird der Anschlag nicht erreicht, ist der eingesteuerte Unterdruck bzw. vorab der Unterdruckvorrat zu prüfen. Die Leitungen sind mit Unterdruck sektionsweise auf Leckagen zu prüfen. Die Leckgage des Magnetventils muss geprüft werden. Stromlos darf das Magnetventil nicht mehr als 60mbar durchlassen. Wenn sowohl die Unterdruckanlage inklusive des Magnetventils/Druckwandler o.B. ist, muss die Versorgung des Potis geprüft werden (Masse und 5V). Wenn das ebenfalls o.B. ist, wäre ggf das Poti in der Druckdose defekt. Dann bleibt es bei der Druckdose für den Ladedrucksteller 2 G580. Die Signalleitung vom Poti bis zum MSG sollte im Zweifel vor dem Tausch der Druckdose geprüft werden. Insbesondere dann, wenn das Signal direkt am Poti einwandfrei und mit dem notwendigen Spannungspegel dargestellt wird (Oszilloskop). Nendoro 6 1 Link zu diesem Kommentar
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