Hyperion Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Halt.. Einspruch. Zusatzakku wie jetzt auch schon. Halt noch mehr Mehrgewicht! Grüsse Nicole Zitieren Link zu diesem Kommentar
Gast Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Dabei kommt es natürlich auch auf die restlichen Komponenten an. Wenig sinnvoll fände ich einen PlugIn-Hybrid, der auf einem 2l-BiTDI-4motion aufsetzt. Dann wird es eng mit dem Gewicht. Wenn man auf einen 1,5l-TDI mit Frontantrieb aufsetzt, die Hinterachse (wenn überhaupt) rein elektrisch antreibt und natürlich die Traktionsakkus auch als Womo-Batterien nutzt, dann wäre das Mehrgewicht gar nicht so groß... Zitieren Link zu diesem Kommentar
derkuurt Geschrieben 10. Dezember 2019 Online Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Die Luftstandheizung wird aktuell mit Diesel als Energielieferant betrieben. Der Zusatzakku dient nur zur Steuerung und Zündung.. in einem reinen E-Mobil gäbe es aber keinen Dieseltank, insofern müsste man schlimmstenfalls 4 kW aus dem Akku ziehen. Das hält selbst ein 100-kWh-Akku nicht sehr lange aus (genaugenommen rechnerisch 25 Stunden, dann wäre er aber restlos leer). Bei -30 Grad in Nordschweden frei stehen würde ich damit nicht versuchen. Schon nach einer Nacht hätte man vermutlich die Reichweite halbiert.. In der Praxis wäre es nicht ganz so schlimm, wenn eine Wärmepumpe verbaut ist. Die kann dann mehr Heizleistung liefern, als sie an elektrischer Leistung aufnimmt. Nur ist der Wirkungsgrad einer solchen Wärmepumpe bei -30 Grad nahe Null und das Teil fungiert praktisch nur noch als elektrische Heizung. Natürlich könnte man zusätzlichen (fossilen) Brennstoff für eine Heizung mitnehmen. Dann bräuchte man aber noch einen Tank, also wieder Extragewicht.. oder halt eine deutlich größere Gasflasche mit Propan. Alles möglich, aber auch hier, wieder mehr Gewicht, mehr Aufwand, mehr Kosten. Ist vielleicht alles nicht technisch unmöglich, aber irgendwer soll das Fahrzeug dann ja auch noch kaufen wollen. Für den deutlich fünfstelligen Aufpreis, den das generieren würde, könnte man zumindest beim aktuellen Dieselpreis seinen Tank sehr, sehr oft füllen - und ich bezweifle, dass die Preiserhöhungen so schnell kommen, dass sich daran fundamental etwas ändert. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Gast Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 Mit der heutigen Batterietechnik machen reine Batterie-E-Antriebe auf Langstrecken oder auch bei LKW keinen Sinn. Es wird vermutlich in Zukunft nicht die eine Antriebsvariante geben, die alle derzeitigen KfZ-Nutzungsprofile abdecken wird. Im Kurzstrecken-/Ballungsraumverkehr sind Ausbau von/Umstieg auf ÖPNV und reine Batterie-E-Autos sinnvoll. Im Pendlerverkehr (bei längeren Strecken) auch Hybridfahrzeuge. Für Langstrecken und bei LKW sehe ich in naher Zukunft You do not have the required permissions to view the link content in this post. im Vorteil. Die lassen sich einfach sehr gut und sicher transportieren und das Versorgungsnetz gibt es bereits. Mit steigender Verteuerung fossiler Treibstoffe (CO2-Steuer) wird diese Technologie vermutlich ein Baustein der zukünftigen Mobilität sein. Zitieren Link zu diesem Kommentar
derkuurt Geschrieben 10. Dezember 2019 Online Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 Wen der theoretische Hintergrund dazu interessiert: You do not have the required permissions to view the link content in this post. Bei Wärmepumpen: h: Theoretischer Wirkungsgrad vT: Vorlauftemperatur (Wärme, die im Fahrzeug rauskommt) dT: Differenz zwischen Vorlauf- und Außentemperatur h = vT / dT Ist jetzt die Außentemperatur -30 °C, also 243 K und die gewünschte Vorlauftemperatur ist 45 °C, also 318 K, dann ist das Temperaturdelta 75 K und der Wirkungsgrad ist höchstens 318/75=4,24. Leider ist das ein theoretischer Wert, in der Praxis sind Wärmepumpen, die halb so hohe Werte erreichen, schon gut. Mehr als Faktor 2 wäre kaum realistisch. Das würde bedeuten, eine kWh Akkuenergie führt zu zwei kWh Wärmeenergie. Man müsste schon einen verdammt fetten Akku haben, um da mehrere Nächte durchhalten zu können. Ich bin froh, dass mein T6.1 einen Dieseltank hat.. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Dietmar1 Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 Alles schöne und vielleicht richtige Argumente gegen den Elektro California. Bitte die Gesetzeslage und den Flottenverbrauch /CO2 Flottenemission nicht vergessen. Da wird VW Prioritäten setzten müssen. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Gast Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Was hat das mit einem Cali (mit Womo-Zulassung) zu tun? Zitieren Link zu diesem Kommentar
Dietmar1 Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Sehr viel! Das Fahrzeug sowie die Komponenten müssen entwickelt werden (Ressourcen), steigende Entwicklungskosten sowie Umstellung auf neuen Messzyklus WLTP. Die emmisionsfreie Zukunft muss finanziert werden. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Stoni Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 Ich hoffe dass hier die Brennstoffzelle Einzug hält. 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Gast Geschrieben 10. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 10. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Auch gut. Am besten mit Ethanol betrieben. Dann kann man sich auch mal einen Schluck aus dem Tank gönnen 😉 Zitieren Link zu diesem Kommentar
derkuurt Geschrieben 11. Dezember 2019 Online Teilen Geschrieben 11. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Es würde mich nicht wundern, wenn VW den California ggf. einfach kurzerhand aus dem Programm wirft, sollten Verbrenner in Zukunft durch weitere Verschärfung der regulatorischen Anforderungen und der Besteuerung unverkäuflich bzw. unwirtschaftlich werden. Nur für die Wohnmobile wird man keine Plattform entwickeln und bauen. Das sind ein paar zigtausend Stück im Jahr - für VW nur Peanuts. Und für VW ist das ja kein Kerngeschäft, sondern nur ein Zubrot, das man bisher gerne mitgenommen hat, weil man die Busse als Basis sowieso gebaut hat. Sicher dürfte sein, dass sich die Gewichtsproblematik noch deutlich verschärfen wird, wenn tatsächlich irgendwann elektrische Wohnmobile kommen. Die 500-1000kg Extragewicht für den Akku erfordern nunmal massivere Fahrwerkskonstruktionen und das Bauvolumen muss auch irgendwo hin. Alles läuft darauf hinaus, dass es erstmal sehr viel teurer werden wird als bisher. Ich glaube jedenfalls, dass man einen zukünftigen Elektro-Bus nicht mehr so einfach zum Wohnmobil umbauen können wird wie den T6. Es muss eine Lösung her für das Gewichtsproblem, das Volumenproblem und die Standheizung und außerdem muss die Reichweite wegen des Nutzungsprofils tendenziell höher sein als bei „normalen“ PKW. Nur für 40000 Einheiten im Jahr wird VW keine Neukonstruktion in Angriff nehmen. Erfahrungsgemäß werden Individuallösungen in geringer Stückzahl von spezialisierten Anbietern für die allermeisten unbezahlbar bleiben. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Currywurst Geschrieben 11. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 11. Dezember 2019 Ein Vorteil des E Motors ist seine kompakte Bauweise. Gerade diese würde einem Wohnmobil gut tun. Bei Cali dürften bei gleicher Fahrzeuglänge bestimmt ein halber Meter mehr Innenraum zur Verfügung stehen, vielleicht mehr. 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Almroad Geschrieben 11. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 11. Dezember 2019 Moin, na ja, wenn dann zukünftig auch das Autonome Fahren ohne Fahrer kommt, ist das mit dem Mehrgewicht ja nicht mehr so tragisch. Die Insassen können ja zum Urlaubsort fliegen, während der Cali alleine anreisen kann.🤔 Ironie aus😂 2 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Gast Geschrieben 11. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 11. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Der Cali wird seit je her auf der "Transporter-Plattform" gebaut. Und das wird auch weiterhin so sein. Und es wird auch weiterhin "Transporter" geben, denn der Kundenkreis umfasst nicht nur die 40.000 Cali-Käufer, sondern einige Hunderttausend "Handwerker-Karren-Käufer". Die brauchen auch zukünftig einfache, günstige Fahrzeuge, die eine Tonne Nutzlast und echte 500-1000 km Reichweite haben. VW splittet ja derzeit die Plattformen. Der Multivan (T7) wird auf dem MQB basieren und eher ein Grand Sharan sein. Parallel soll es irgendwann den rein elektrischen ID Buzz geben. Es wird aber weiterhin den Transporter, zunächst als T6.1, geben. Ich bin mir sicher, dass der auch irgendwann einen Nachfolger bekommt, auf dem dann auch der Cali wieder aufsetzen wird. Das wird sicherlich kein reiner klassischer Verbrenner auf Basis fossiler Brennstoffe sein. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass bis dahin die Batterie-Technik soweit sein wird, dass es ein reines BEV (Battery Electric Vehicle) wird. Schon wegen des Schwerverkehrs wird es Alternativen geben müssen. Ob das dann Lösungen wie auf dem You do not have the required permissions to view the link content in this post. (A5 zwischen Weiterstadt und Frankfurter Kreuz) sein werden, wird sich zeigen... Ich denke eher, dass es für diesen Bereich PHEV geben wird, die lokal (in Ballungsräumen) elektrisch fahren können und für die Langstrecken Verbrenner bzw. Range-Extender haben, die zunächst noch mit fossilen, später dann mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden. Wie genau diese Range-Extender aussehen, und welche Treibstoffe darin genutzt werden ist schwer einzuschätzen. Ich denke aber, dass es Kraftstoffe sein werden, die sich bei normalen Temperaturen und normalem Druck transportieren lassen. Zitieren Link zu diesem Kommentar
maui Geschrieben 11. Dezember 2019 Teilen Geschrieben 11. Dezember 2019 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Ich könnte mir vorstellen, dass Hybride nicht mehr lange angeboten werden. Die sind so lange interessant, wie man sie mit 0,5% vom Brutto-Listenpreis als Dienstwagen versteuern kann. Da der Gesetzgeber dies aber nun beschränkt bzw. sukzessiv höhere E-Reichweiten fordert, werden die bald keine große Nachfrage mehr haben. Ich will den bösen Namen hier schon gar nicht mehr nennen. Aber wartet mal ab, bis der TESLA Semi Truck kommt. Ein kalifornisches Start Up hat ebenfalls grade einen E-LKW bzw. Zugmaschine vorgestellt. Wieso soll dann ein California nicht möglich sein? Einige hier haben doch auch Solarpanels auf dem Cali, noch sauberer kannst du deinen E-Motor doch gar nicht laden. 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
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