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    Braemar Mit zwei kurzen Klicks auf das Bedienteil der Luftstandheizung gibt Claudia den Befehl zur Innenraumtemperierung. Das russische Aggregat meldet sich umgehend mit dem Anfahren des Brenn- und des Warmluftgebläses. Nur Augenblicke später verrät ihr sibirisches Fauchen, dass die Glühkerze das Dieselluftgemisch in der Brennkammer entflammt hat. Alsbald strömt wohlig warme Luft aus der beifahrerseitigen B-Säule und erhitzt den Innenraum. Wir stehen 15km vor Braemar an einer Sesselliftstation und draußen dämmert es bereits. Der Wind fegt durch die Landschaft und soll über Nacht noch zunehmen, so dass wir uns dazu entschließen, das Dach geschlossen zu lassen und eine Muckelnacht, zu dritt unten, zu verbringen. Es wird kuschelig und stürmisch. Trotz eines traumreichen Schlafs werde ich mehrmals wach, wähne mich im Halbschlaf ob der schwankenden Karosse auf einem Minenjagdboot der Bundesmarine oder im Traumschlaf, vermutlich aufgrund der knallenden Windgeräusche, in einem hüpfenden (kurioserweise blauen) Wartburg mit Fehlzündungen. Gegen halb sechs nehme ich dankbar die Morgendämmerung zur Kenntnis und freue mich auf den Wecker, der in einer Stunde klingelt. Auf die Ellbogen gestützt liege ich noch auf der Matratze, als Claudia sich bereits der Morgenhygiene widmet. Wir stehen mit dem Bug zur Straße und durch die Windschutzscheibe sehe ich einen Rennradfahrer vor dem Bus anhalten. Er kam gerade im Vollsprint den Anstieg herauf, zieht sich nun eine Windweste an, dreht sein Rad und saust den selben Anstieg wieder hinab. Das Außenthermometer zeigt 5, 5° Celsius. "Respekt" denke ich. Nach einer Weile bin ich an der Reihe, hocke mit der Zahnbürste am Waschbecken, blicke nach draußen und sehe erneut den selben Rennradler heraufpumpen, anhalten, sich erneut seine Windjacke anziehen, sein Rad wenden und wieder hinab brausen. Als wir unsere Schlafsachen verräumen und die Rückbank hochklappen, ist er erneut zur Stelle. Wir lassen verweichlicht die Standheizung laufen und der zieht hier sein Intervalltraining durch. "Respekt" denke ich abermals. "Die Schotten, schau an. " Irgendwie bestätigt dieser Typ mein Bild von "den Schotten". Hartgesotten, stoisch, eigen und rauhbeinig. "Is was? " fragt Claudia. "Neinnein, alles gut. " Ich drehe den Zündschlüssel, setze unser Mobilehome in Gang und biege links ein in die traumhafte "military road", die uns an weiteren Wasserfällen vorbei nach Braemar führt. Braemar ist angeblich DAS Highlandgame der Highlandgames. Gepushed und gefeiert von den Royals, also erscheint es uns gerade gut genug, um doch wenigstens eine Stunde vor dem offiziellen Beginn vor Ort zu sein. Mit uns sind, in etwa, zwanzig weitere Personen der Meinung. Parkplatz als auch Wettkampfgelände kennzeichnet erstmal gähnende Leere, die uns etwas irritiert. In Daunenjacken gehüllt setzen wir uns auf unsere Plätze und harren der Dinge, die da kommen. Ein Greis in Rock tritt ans Mikro, klopft drei mal drauf und pustet hinein, um anschließend zu verkünden, dass er sich wahnsinnig freue, dass all diese Menschenmassen, aus Nah und Fern, sich hier eingefunden hätten zu den überhaupt besten Highlandgames. Etwa nun fünfzig Menschen applaudieren reichlich verhalten. Die "Games" beginnen mit einem kläglichen Hammerwerfen. Wir hingegen hatten viehische Gewalt erwartet. Männer mit Baumstammhälsen, an deren Rändern Hauptschlagadern dick wie Gartenschläuche entlanglaufen. Stattdessen steht 40 Meter vor uns ein reichlich blasser Jüngling mit vielleicht 120 Pfund Abtropfgewicht. Sein Hammer fliegt keine zwei Meter weit und er ist offenbar heilfroh über den Sachverhalt, dass er sich nicht selber damit erschlagen hat. Glücklicherweise folgen ihm im Laufe des Vormittags dann aber doch etwas bessere Kenner der Kunst, doch so wirklich beeindruckend und prickelnd wird es leider nie. Auch nicht beim Tauziehen, Kugelstoßen, Gewichte-über-eine-Latte-schmeißen und selbst beim Baumstammwerfen nicht. Dafür wird es zusehends voller. Am Nachmittag wird die Queen erwartet und das ist offensichtlich der eigentliche Grund für den Großteil der Besucher, hier her zu kommen. Ich bin, ehrlich gesagt, etwas enttäuscht und wir verlassen das Areal wieder, bevor es unerträglich voll wird. Auf der Weiterfahrt machen wir an einem wunderschönen Flusslauf Halt und vertilgen beinahe schweigend unseren Mittagssnack. Die Stimmung ist ein wenig gedankenverhangen. Wir bleiben nicht lange und brechen zu unserem nächsten Etappenziel auf. Während der Fahrt lasse ich, auf die Straße schauend, den Vormittag Revue passieren und frage Claudia: "Wenn Dich einer nach den Highlandgames in Braemar fragen würde, was würdest Du sagen? "Muss man gesehen haben!" oder "Kann man sich sparen. "? Claudia überlegt nicht lange und antwortet: "Kann man gesehen haben. " Das trifft es ziemlich gut, denke ich. Fort William Wir fahren weiter in den Westen nach Fort William, gelegen am Loch Linnhe und bekannter Einstiegsort für Wanderungen aller Art im Glen Nevis. Dort angekommen, müssen wir uns erst einmal über die schottische Typologie sachkundig machen. Wir verstehen nämlich selbst beim Lesen der Begriffe nur Bahnhof. Falls es Euch genauso geht, hier eine ganz kurze Schottischkunde: Ein Loch ist ein Gewässer (angeblich auch im Deutschen), ein Glen ist ein Tal und der “Ben Nevis” ist der eigentliche Berg. Gut, wäre das schon mal geklärt. Jetzt bereitet uns lediglich die schottische Mundart, gespickt mit hunderten gällischer Fallstricken und uns bislang unbekannten Umlauten, noch Probleme. Als Claudia bei einem der letzten Plätze nach dem WLAN-Code fragte, holte der Platzwart leidgepfrüft schnaufend eine Landkartenkopie aus einer Schublade seines Schreibtisches, zeichnete einen komplizierten, verwinkelten Pfad quer zu den Höhenlinien und erklärte nebenher etwas, wie: “... und dann biegst Du vor der alten Brücke links ab, robbst etwa 450 Yards durch das Unterholz, springst über die Rosenbüsche und rennst so schnell Du kannst bis zu dem Kreisverkehr an dem der alte McDougal damals die drei Haselnussbüsche gepflanzt hat. Von dort aus dreieinhalb Meilen schnurgeradeaus nach Westen und du bist dort.” “Und ich bin… wo?!?” fragt Claudia. “Na, am Fahrradverleih. Da wolltet Ihr doch hin.” Die Schotten sprechen wirklich einen sehr liebenswürdigen, aber eben doch etwas merkwürdig klingenden Dialekt. Wir suchen uns eine nicht allzu schwere Wanderung zu den “Steall Falls”, dem zweithöchsten Wasserfall Schottlands, aus und sind schon bei der Anfahrt zum Wanderparkplatz begeistert. Die schmale Straße verläuft in hügeligen, engen Kurven und hebt bei flotter Fahrt den Bulli weit aus den Federn oder drückt ihn tief hinein. Nele jauchzt vor Freude “Achterbaaaaaaaaahn” und wir quitschen von Kurve zu Kurve. Auf dann aber bald schon geschotterter Straße geht es an beeindruckenden Bachläufen und über eine alte Brücke auf die bereits ersten Höhenmeter, bis sie am Wanderparkplatz “upper falls” endet. Am Wegeinstieg ist ein martialisch anmutendes Schild angebracht, welches davor warnt, seine Wanderlust mit dem Leben zu bezahlen. Ich mache amüsiert einen Schnappschuss, was einen uns entgegen kommenden Wandersmann zu der Mahnung veranlasst, dass das “no joke” sei und es weiter oben tatsächlich sehr sehr gefährlich werden würde. Claudia und ich schauen uns an, führen einen wortlosen Augenkontaktdialog mit dem Inhalt der Frage der Glaubwürdigkeit dieser Meinungsäußerung und ziehen dann, trotz allem und einfach so, der Gefahr entgegen. In einem anfangs noch recht breiten Weg, immer wieder gequert von kleinen und größeren Bachläufen, geht es in Richtung Steall Falls. Der Weg wird aber bald schmaler und auch steiler, aber nie wirklich gefährlich. Sicher, es geht rechts abwärts und ganz ganz manchmal auch etwas steiler, aber niemals wirklich beängstigend oder gar bedrohlich. Und das sage ich, der schon auf einer Zweimeterleiter ernsthafte Panikattacken erleidet. Nach nicht einmal einer Stunde öffnet sich der Anstieg in ein weites Hochtal und gibt, ganz plötzlich, den Blick auf den Wasserfall in gut zweihundert Meter Entfernung frei. Ein wirklich imposantes Bild. Nele erhält den Auftrag, einen geeigneten Rastplatz auszuwählen. Wir wollen ihr die Wanderei so schmackhaft wie möglich machen und wählen deshalb bewusst nicht zu lange Routen und nicht zu schwierige Anstiege. Gut, zugegeben, uns kommt das natürlich auch zu Gute und wir stellen immer wieder fest, dass Nele die weitaus fitteste von uns dreien ist. Zumindest wenn sie weiß, dass im Bullikühlschrank ein Überraschungsei auf sie wartet. Unterwegs gibt es immer wieder ein paar Ratespiele, die auch unsere grauen Zellen wieder auffrischen: “Welcher Baum ist das?”, “Was ist das für ein Vogel?”, “Unter welchen Gesichtspunkten wählen wir unseren Rastplatz?” Nicht alle Fragen sind ernst gemeint aber Nele ist dennoch mit einer überraschenden Ernsthaftigkeit bei der Sache und hat, so scheint uns, tatsächlich Spaß. Den Abend verbringen wir mit Schälmesser, Kochtopf und Herd vorm Bus und kochen gemeinsam eine Kartoffelsuppe " Nach Mutti´s Art”. Das beste, womit man eine schöne Wanderung abschließen kann. Sicher, die Highlandgames haben uns etwas enttäuscht, die Dudelsackmusik sagt uns nicht so zu und die Sache mit der nicht vorhandenen Unterwäsche unter dem Schottenrock ist ein albernes Klischee. Aber Schottland selber ist ein Land für alle Sinne. Nicht, wenn man einen Sportplatz von einer Holzsitzbank aus betrachtet. Aber an einem Fluss vor einem Wasserfall sitzend, dort allemal und zu einhundert Prozent.
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    Hallo, ich bin auch eine der ganz neuen, die erst im März auf camping umstieg. Ich hatte immerschon die Sehnsucht im freien zu übernachten, träumte vom biwak im freien Gelände, von der Einsamkeit und ursprünglichkeit, sich auf die basalen Dinge zu reduzieren, weg von der Zivilisation und anderen Menschen. Jedoch als ich mal in einem Zelt übernachtete wurde mir sehr schnell klar, dass das am Boden liegen nichts für mich ist, mir tat einfach alles weh, weiters die Feuchtigkeit, das klamme Gefühl im Zelt und das engegefühl im Schlafsack. Zelten war vom Tisch. Den VW california kannte ich nicht, bis ein arbeitskollege mir davon erzählte. Und schon war ich angefixt. Ein Jahr später teilte ich meiner Freundin den Wunsch nach dem campingbus mit, sie selber hatte mal vor Jahren eine caravelle, und letzten november bestellten wir den coast. Ohne testen, ohne auszuprobieren ob mir das überhaupt gefällt haben wir 70k Euro auf den Tisch gelegt. Ich war mir sicher, das wird die Erfüllung meines biwakwunsches gepaart mit den mir wichtigen angenehmlichkeiten und ich hatte recht. Ich bin total verliebt in unseren Bus. Okay, das erste mal auf einem engen campingplatz zu Ostern am attersee war ein Schock, davor standen wir frei oder auf "verlassenen" Campingplätzen, aber wundersamerweise, auch ich zeigte mich als anpassungsfähiges Individuum und beim nächsten mal in Kroatien ging es schon viel besser. Nochimmer bevorzuge ich die einsamen Plätze aber insgesamt genieße ich jeden campingtag und die verbundene freiheit mit dem komfort des coasts nah an und manchmal in der Natur zu sein. Im Alltag nützen wir den Bus weniger oft, dennoch genießen wir auch da immer alles dabei zu haben, wie zB kleidung, Lebensmittel, haushaltsartikel... Warum kein großes wohnmobil? Ich will keinen behäbigen LKW durch die Gegend fahren. Warum erst jetzt? Frage ich mich auch, aber der Kollege erzählte erst vor 2 Jahren von seinem T5. Und durch die bekannten medien hat sich das phänomen nicht zu mir geschlagen, das war umgekehrt, erst kam der Bus, dann bemühte ich die diversen Medien. Alles Liebe, paola
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    Hi, wir haben unsere Solarseite komplett überarbeitet. Die aufgeklebten SOLARA Zellen sind jetzt online. Wir haben auch mal testweise Komplettpakete mit Montage auf der Seite. Mit den Victron Ladegeräten, die es jetzt auch mit 20A Ladeleistung gibt, haben wir uns auch beschäftigt und auch hier eine CU Integration hinbekommen. Und da mich der zweite Anruf diese Woche nach einer BlackFriday Aktion gefragt hat, waren wir auch hier nicht untätig.
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    Danke Robert. Dieser Reisebericht ist schlichtweg genial und sollte viel mehr Leute erreichen, Leute, die zweifeln, suchen und verstehen wollen oder sollten. Du hast es gut verstanden, uns mitzunehmen und Geschichte, Land und Leute vorzustellen und zu verstehen. Danke! Viele Grüße von Heike.
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    Was im Allgemeinen die Probleme verursacht, da absolute Wasserdichtheit eben nur sehr schwierig zu erreichen ist und die Herstellung mit hohen Kosten verbunden ist. So ist es halt. Alles wird zu Tote optimiert, ausgehungert und ohne Sicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Der Kunde muss es dann richten. Eines muss man aber auch feststellen. Nicht nur die Industrie und Händler "optimieren" hier. Der Kunde ist doch selbst schuld und fordert es heraus. Da wird gespart auf Teufel komm raus, jeder Bruchteil eines Prozents wird versucht noch raus zu quetschen, immer und überall. Das kann man ja gut hier im Forum verfolgen, wenn es z. B. um die Reimportpreise geht, oder qualitativ gute und hochwertige Entwicklungen von Zubehörteilen für einen exquisiten Markt, mit billigstem Bastelschrott verglichen und für überteuert befunden werden.
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    Hallo zusammen, bin endlich mal wieder dazu gekommen, etwas für den Bus zu bauen. Schon länger hatte ich geplant einen kleinen Tisch für die Seitenschiene zu bauen, der groß genug ist um darauf mit einem Laptop zu arbeiten oder eine Pizza aus dem Pizzakarton zu essen. Das Anbringen sollte schnell und unkompliziert gehen (nicht wie das Entnehmen, Ausklappen und Aufstellen des original Capingtisches im Innenraum!) Mit Hilfe des mittlerweile vorhandenen 3D-Druckers, ist folgende erste Lösung entstanden: Ansicht von unten:
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    Servus an alle Freunde des Wintercampings!  Für die erfolglosen Nachrücker anbei ein Zufallsfund im heutigen DerStandard.at: Wintercampingplätze in den Alpen. Natürlich inklusive Zugspitz Resort, aber zusätzlich auch  Caravan Park Sexten am Dolomiti Superski-Karussel  Camping Vidor am Dolomiti Superski-Karussel  Camping Seiser Alm Ferienparadies Natterer See Camping Eienwäldli am Skigebiet Engelberg-Titlis  Campingplatz Koren am Kanin-Massiv in Slowenien  Hells Ferienresort bei der Zillertal Arena  Huttopia in Bourg St. Maurice (Paradiski)  Schluga Camping Hermagor am Nassfeld  Vielleicht ist für die eine oder den anderen etwas dabei? Ich bekomme selber richtig Lust... Ich hoffe Ihr verzeiht mir die Platzierung hier - bitte ggf. gerne verschieben - aber die sonstigen Campingplatzempfehlungen im Forum sind ja national, nicht thematisch sortiert. Ich war mir also nicht sicher...  Liebe Grüße,  Martin
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    Moin, mal kurz zum Kaffee trinken. ☺️
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    Oh Mann, wie ich das kenne. "Das alles" und auf Nachfrage herrscht dann Schweigen. Das hat auch enorm viel mit der Medien-Überflutung zu tun, vor allem mit den überwiegend schlechten Nachrichten, "Only bad news is good news" Und das bleibt dann hängen, ohne sich selber etwas mehr zu informieren. Aber ich hab's aufgegeben. Ich stimme absolut mit dir überein, uns geht's gut. Und uns Busle Fahrern sehr gut. Ich freue mich schon auf meinen/deinen/euren/unseren nächsten Trip Safe travels P.S.: Ich schrieb ja mal was von wegen Reisejournalist. Jetzt erweitere ich auf Reisephilosoph 😀
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    Toll, das freut mich für Dich. 🤔 Aber vielleicht ist es Dir auch möglich dies zu veröffentlichen. Dann werden evtl. Suchende auch fündig. PS: Ein Forum lebt nicht von Fragen und Problemen allein, sondern auch von Antworten und Lösungen. 😉
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    Ich habe mich einfach getraut! Nachdem ich diese 40 Seiten in den letzten 4 Wochen auswendig gelernt habe, bin ich ohne eine weitere Frage zu stellen, weil überzeugt zu meinem Raumausstatter des Vertrauens gegangen und habe es gemäß Anleitung hier für oben bestellt. Der Herr war über meine angebliche Kompetenz sehr verwundert 😉 .zum Ende der letzten Woche wurde geliefert und meine Frau und ich konnten die neue Matraze am diesem Campingwochenende in Wulsbüttel testen. Mir bleibt nichts anderes zu tun als mich tief zu verneigen und hochachtungsvoll: "Herzlichen Dank lieber Werner, ich wünsche Dir und deiner Familie eine liebevolle Zeit über Weihnachten!" zu sagen. Grüße Ralle
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    Also das Gerücht, dass wegen eines rechten Fensters die Lieferzeit länger werden kann, kann ich nicht bestätigen. Aktuell werden die ersten bei den Händlern ausgeliefert. Darunter auch welche mit dem rechten Fenster. Der Verriegelungsmechanismus sieht anders aus! Danke für die Bilder an Autoweibel/goodmorning
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    Hallo! Vielleicht kann ich den ein oder anderen zusätzlichen Aspekt beleuchten. Ich habe beruflich mit sehr vielen verschiedenen Menschen zu tun und viele von denen campen auch. Da kommt man zwangsläufig auf das Thema. Es gibt mehrere, bei denen war das schlichtweg eine wirtschaftliche Entscheidung. Einer meinte, er hat zuletzt für einen schnöden Mallorca-Urlaub zu viert in den Schulferien 6000 EUR aufwärts bezahlt. Dann hat er sich nach einem Wohnwagen umgeschaut. Zwei Jahre später war der Anschaffungspreis schon durch die Urlaubsersparniss beglichen. Bei uns ist es so, dass uns Fliegen keinen Spaß macht. Meine Frau hat irrationale Sorgen um die Sicherheit, mir gehen die entwürdigenden Durchsuchungen davor auf den Zeiger. Teilweise gab es sehr chaotische Zustände auf den Flughäfen, wenn das Personal mal wieder überlastet war oder gestreikt hat. Da wir beide schon als Kinder gecampt haben, war der Schritt nicht weit. Ich war die Jahre vor dem Cali auch öfter mit dem Zelt unterwegs. Nur der Auf und Abbau war nicht so meins, daher haben wir das Zelt jetzt zwischen Fahrzeug und Dach fest verklebt dabei. In meinem Bekanntenkreis wird sehr viel gecampt, sind halt auch viele Familien dabei. Allerdings sind wir die Einzigen mit einem Cali, alle anderen haben entweder WoWa oder WoMo. Daher teile ich die hier oftmals verbreitete Abneigung gegen solche Fahrzeuge nicht. Grüße, Chris
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    Das kann ich betätigen. Wenn ich hin und wieder mal den Bus zur Arbeit nehme, genügt der Blick in den Innenspiegel und ich bin voll drin :-)
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    Ich glaube ich muss noch ein Semi-Hardcore in Livigno organisieren. Chris @calimerlin: Darfst Du eigentlich in die Schweiz und Italien einreisen oder ist Livigno schon zu weit weg? 🙂 Chris
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    Keine Angst... seit gestern läuft die Produktion auf Hochtouren
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    Holleröhdullihöh, Liste ist aktualisiert. Damit ist @Radkäppchen von der Nachrückerliste auf den Platz von @Almroad vorgerückt. Gruss, Stephan
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    Servus an die Fans der elektrobeheizten Oberstube. Bei mir steht der Ecomat selbst in der oberen Etage auf einem Regal welches ich auch ohne Ecomat 2000 Select gerne als Ablage nutze. Ich hatte mich für diese Lösung entschieden, da ich dann auch den Ecomaten mal nachregeln. Den Schlauch hatte ich noch nicht probiert, da vermutlich die automatische Temperaturregelung dann nicht mehr funktioniert, wenn die ganze warme Luft z.B. von unten ins Dachgeschoss gepustet wird. Gruß an alle, die die Wärme aus dem Ecomat zu schätzen wissen. Steffen P.S. Ich will gar nicht anfangen die Kosten für die E-Wärme, Zubehör und Calis an sich auszurechnen, denn das würde nicht zum von mir gewünschten (unvernünftigen) Freiheits-Ergebnis führen und mir die Zeit für Calitouren nehmen.
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    Gude, ...und wieso nur aaner? noch viel hungrischere Grüsse, Nandolf
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    In Anlehnung an den verlinkten Beitrag von Hyperion möchte ich die gestellte Frage aufgreifen: Woher kommt der aktuelle Run auf Campingfahrzeuge aller Art? Camping boomt bereits seit ein paar Jahren. Aber weshalb gerade jetzt? Warum nur Camping, weshalb kein Hotel-, Ferienwohnung-, oder All-Inclusive-Urlaub? Meine These dazu: Der Druck und die Belastung im Job werden immer höher, die Burn-Outs werden zur Volkskrankheit und das Bedürfnis nach schneller Erholung steigt. Kein Urlaub lässt sich so schnell realisieren wie der Campingurlaub. Mal eben schnell ins eigene Auto, ein paar Kilometer gefahren und die Entschleunigung beginnt. Keine Reisebuchung, kein Kofferpacken, kein Taxi zum Flughafen bestellen. Wie seht ihr das? Was hat euch, insbesondere die neuen Cali-Besitzer, dazu veranlasst, eure Urlaubsgewohnheiten zu verändern? Natürlich möchte auch ich meine Beweggründe darlegen. Auch meine Frau und ich sind „Neucamper“. Bereits vor etwa 30 Jahren haben wir uns einen Camper geliehen und fanden das auch damals schon toll. Wenn man aber jung ist, fehlt meist das Geld, die Familiengründung steht im Vordergrund und ein eigenes Nest will erworben werden. Vor fünf Jahren wollten wir eines unserer Traumziele - Norwegen - erkunden und kamen zu der Auffassung, dass eine Reise mit einem Camper das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet. Also haben wir uns erneut einen Camper geliehen und sind vier Wochen durchs Land gereist. Als wir zurück waren, waren wir so angefixt, dass ein eigenes Fahrzeug her musste. Bis hierhin decken sich die eigenen Erfahrungen nicht mit meiner oben genannten These... Während der Auswahl-und Sparphase kamen dann andere Gedanken dazu. - inzwischen sind wir auch schon um die 50 - die „Einschläge“ kommen näher - weshalb erst zur Rente geniessen - wir wollen was von der Welt sehen - ja, die Leistungsfähigkeit ist nicht mehr wie mit 30 und die Regenerationsphasen werden länger An der Stelle bekommen wir teilweise Überschneidungen mit der These.
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    Danke für den Link. Interessant ist auch, was dort zur "Einzelabnahme" steht. Zitat: "Der Paragraph 19 Absatz 2 in Verbindung mit Paragraph 21 der StVZO ebnet den Weg in den nationalen Rechtsbereich. Die EU-Verordnung zum Nutzlastbedarf ist dabei nicht bindend." So kenne ich das auch. Es gab vor einigen Jahren ein Urteil (ich meine OLG München, ich finde es leider gerade nicht mehr) zu einem ähnlichen Fall: Der Inhaber eines normalen PKW-Führerscheine war in seinem Kleinbus mit 9 weiteren Fahrgästen unterwegs. Der Vorwurf lautete zunächst u.a.: Fahren ohne Führerschein der Klasse D1 bzw. D und Fahren ohne Personenbeförderungsschein. In erster Instanz wurde er dafür verurteilt. Diese Punkte hat das OLG aber kassiert: Die zusätzliche Person ändert nichts an der Zulassungsart des Fahrzeugs. Und nur die ist für führerscheinrechtliche Fragen maßgebend.
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    Schau mal unter jumpinoo. Da haben sich hier einige ihre Matratze nach ihren individuellen Vorstellungen zuschneiden lassen. Ich im uebrigen auch und bin seit Jahren damit super zu Frieden.
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    Das habe ich so auch nicht wirklich geschrieben. Ich sehe gerade auf den Komfortcampingplätzen enorme Zuwächse.
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    Betriebsanleitung...Habe bei mir den Eindruck das es wenig automatische Resets gibt. Ich beobachte es mal...
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    Hochachtung zu deinem erstklassigen Bericht. Du hast mich auf verschiedene Arten bewegt. Zum einen durch die Bilder und Berichte von den Orten eurer Reise und zum anderen durch die Emotionalität mit der du alles umschrieben hast. Vielen Dank dafür und euch drei, bald vier, alles Gute!
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    Vielen Dank fürs mitnehmen und die Mühe, welche Du Dir gemacht hast. Sehr toller Bericht! Gruß Jean
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    https://tx-board.de/media/albums/regal-im-einstieg-schiebetuer.2500/ Hier meine Bauanleitung zum Regal Gruß Frank
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    Ich denke ein Grund für diesen Hype ist auch, dass immer mehr Menschen sich das Leisten können. Wir leben in einer Zeit der Erben vom dem was sich unsere Eltern aufgebaut haben. Früher war ein Campingmobil für die meisten unbezahlbar. Insbesondere viele der heutigen Rentner (ich bin jetzt auch einer 😁) haben mehr Geld für Freizeitspass zur Verfügung als früher. Das eigene Haus ist als Rentner nicht mehr so wichtig - man bekommt sehr viel Geld dafür und kann dann für den Rest des Lebens damit unterwegs sein. Spanische und Marokkanische Campingplätze sind im Winter voll von deutschen, holländischen, skandinavischen Rentner. Früher als man sich das noch nicht leisten konnte, haben viele die Hippies und Konsorten mit ihren VW Californias bewundert - und das für sich als Traum abgespeichert. Dann - nachdem Kinder aus dem Haus sind, Schulden alle abbezahlt, Leben eintönig geworden, haben sich viele Menschen für diese Art des Lebens entschieden um sich einen kleinen Traum von Freiheit zu erschaffen. Natürlich gibt es auch jüngere Menschen die sich einen schweineteuren Bully leisten können - bzw. locker finanzieren können - aber die Mehrheit sind doch Rentner oder solche die es bald sind - oder? Ich selbst habe mit 24 mir eine alte Gurke von T2 gekauft, diese selbst zum Camper umgebaut und bin dann 11 Monate damit durch die Welt gereist. Dann kam Familie, gut bezahlter Job und viele Urlaube - ohne Campingmobil. 2 Jahre vor Rentenbeginn - Kinder waren aus dem Haus, Gehalt hatte den höchsten Stand erreicht, Schulden waren keine da, die Frau weg - da habe ich mir dann meinen früheren Traum wieder zurück geholt. Ich bin sicher das ich nicht der einzige auf dieser Welt bin der so oder so ähnlich gehandelt hat. Daraus ist dann diese Massenbewegung entstanden. Wie alle Massenbewegungen ebbt diese auch wieder ab. Das zeigt sich schon in dem Sterben der Verbrennungsmotoren - die E-Auto Ära wird noch ein Weile brauchen ehe die sich auch bei Wohnmobilen durchsetzt . Aber ganz bestimmt wird diese Massenbewegung irgendwann den Leuten auf den Keks gehen. Es folgen Regulierungen, Verbote und Einschränkungen. Und die Masse sucht sich was neues. Und dann macht Reisen mit den Wohnmobilen wieder Spass optimistische Grüsse Gerd
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    @mpglueck & @RawShore Der Lüfter des Kühlschranks sitzt hinter dem Gitter Richtung Schiebetür. An die Schrauben kommt man jedoch ohne Ausbau des Kompressors nicht ran - das habe ich mir nicht angetan. Der Originallüfter lässt sich mit ein paar einfachen Handgriffen auch ohne das Ausdrehen der Schrauben zu entfernen. Den neuen Lüfter habe ich dann an selber Stelle mit Kabelbindern am Wärmetauscher befestigt. Ist zwar nicht die supersauber Lösung, aber ich habe keine andere Möglichkeit gesehen, ohne den Ausbau des kompletten Kühlschranks an die Schrauben zu kommen - und das stand für mich nicht in der Relation zu einer auch so einwandfrei funktionierenden Lösung. Von den 4 Litzen einfach die beiden mit Masse und 12 V mit den vorhandenen Anschlüssen verbinden. Als Lüfter habe ich einen BeQuiet Pure Wings 2 verwendet: https://www.bequiet.com/de/casefans/449 - damit ist es nachts um einiges ruhiger.
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    Ach was. Wer will schon einen Eiszapfen im Gesicht😜 Jeder heizt bei Minustemperaturen! Chris, ich finde, mein roter Dachbalg schmückt ungemein. Deshalb ist das Dach bei Sonne/NL und Minustemperaturen für Fotos auch oben. 👍 Ich gaube, da ist es bei mir oben ohne Mütze und Innenisolierung sicher kälter als unten! Für die Extended-Teilnehmer habe ich einen interessanten Beitrag vom großen gelben Helfer gefunden: Skandinavien Wintertipps ADAC
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    Ich hatte gestern mein wow erlebnis mit einem bodenreiniger. Ich habe schon mehrfach versucht den gummiboden richtig sauber zu bekommen, das wollte jedoch nicht recht gelingen. Ich versuchte orangenreiniger, pinienölreiniger, küchenreiniger, badreiniger, haushaltsreiniger, alkoholhältige reinigungstücher, kunststoffreiniger und "schmutzradierer". Mit warmem Wasser und bürste. Der Boden wurde nicht "wie neu". Bis meine Freundin einen reiniger nach Hause brachte. Einen bodenreiniger von einer reinigungsfirma, die Büros etc putzen. die begleitende Information erklärte wofür alkalische, saure und neutrale reiniger eingesetzt werden. Sie brachte den Neutraler fussboden unterhaltsreiniger Jontec 300 Der schaffte jedenfalls mit warmem Wasser und bürste blitzartig und mühelos einen porenreinen boden. Mein fazit, ein neutraler bodenreiniger führt zum Erfolg. Lg Paola
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    Bei mir steht in dieser Ablage ein nettes, praktisches Körbchen.😍😄 ....und ich habe mich wegen den (für mich praktischen) Ablagen extra gegen die Deckelvariante entschieden. Das Lackzeug kommt mir erst recht nicht in den Camper! So sind die Geschmäcker verschieden! Aber ja, eine Auswahl wie beim T6 fände ich für die Ästheten auch sinnvoll! Grüsse Nicole
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    Auch ich bin wieder dahoam. Bin als letzter vom Hof, der Schneefall wurde noch etwas intensiver und war dann schlagartig in Regen übergegangen. Hier noch ein paar Bilder aus dem neuen Eingangsbereich und neuen Shop Dann noch eine Impression von den Übergangs-Toiletten die euch im Januar zu Verfügung stehen Jedenfalls hat @Paulinzkidie letzten Flocken genossen... ... bevor es dann zuhause gleich wieder ans Putzen ging! Vielen Dank an die Organ und an die TeilnehmerInnen, die Krautsuppn war der Knaller, das Hühnchen und die Zubereitung genial, der Pankace ein krönender Abschluss! Bei den Weisswürstchen gebe ich mich dieses mal geschlagen! Grüsse Chris
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    Hallo Friesenfrauke, mit zunehmenden Alter auch kein Problem! Gruss Wolfi
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    Meine Güte, was für traumhafte Fotos! 😍 Ich kenne euch zwar alle nicht und bewege mich als Neuling ehrlich gesagt noch etwas schüchtern durch dieses Forum und seine Gemeinde, aber da muss ich jetzt ehrlich gestehen: ich wäre gern dabei. 😊 Euch allen weiterhin viel Spaß und ein tolles Wochenende. LG Simi
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    Hallo in den Schnee, das wird ja ein großes "mit und ohne Mütze bei Schneefall" testen! Wird kein Problem für die "nackigen". Nur Mini-Minustemperaturen 😀 Genießt die ersten Flocken!
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    Ich glaube tatsächlich, dass wir mit Dächern und Fassaden noch signifikante Kapazitäten haben. Vor allem wenn man hierbei berücksichtigt, dass man bei den aktuellen Preisen nich zwingend Südlage und perfekten Winkel braucht und die Preise fallen noch. Wälder müssen nicht abgeholzt werden, Lärmschutz entlang von Straßen und Autobahnen etc. Ein weiteres noch unterschätztes Potential liegt bei der Reduzierung des Verbrauchs.
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    Wie nett mir eine intakte Nase abzusprechen und wie überaus vermessen zu meinen, dass man ZWEIFELSFREI festlegen kann, um was es sich hier handelt. Du bestätigst hier etwas ("es SIND Abgase") ohne Beleg. Ich wiederhole mich ja nur ungerne, aber einige haben Kohlendioxid Messungen vornehmen lassen - mit negativem Ergebnis (siehe z.B. Beitrag von Grandmaster hier aus 2017) - und wenn nichts gemessen wird, dann sind es auch keine Abgase - ganz egal, was Deine intakte Nase meint zu erkennen.
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    Es folgen noch ein paar Videos:
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    Hallo Lupus, Interessantes Thema, das du hier ins Spiel bringst. Ich bin als Ausbilder in der Internationalen Luftfahrt oft auf der ganzen Welt unterwegs und mache mir oft über solche Dinge Gedanken. Mein CO2 Fussabdruck ist logischerweise desaströs und ich versuche, wenigstens wenn ich zu Hause bin, bewusst etwas dagegen zu tun. Wenn man anschaut, welchen Anteil die Fahrzeuge am gesamten CO2 Austoss der Welt haben, gibt es da aus meiner Sicht grössere Baustellen, was natürlich nicht heisst, dass man nicht trotzdem genau in diesem Bereich etwas tun kann oder sollte. Nur ist meine Beobachtung die Folgende: Solange der Mensch es nicht schafft, endlich die sinnlose Lebensmittelverschwendung in den Griff zu kriegen wir die Fahzeugindustrie oder auch die Luftfahrt unnötig verteufelt. Die gesamte Nahrungsproduktion trägt zwischen 21 und 37 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen bei. 25 - 30% der Lebensmittel landen im Abfall. Ich denke, wenn wir HIER alle besser ansetzen, brauchen wir kein schlechtes Gewissen zu haben, einen California zu bewegen. Wenn es in einem Luxushotel als "guten Service" angesehen wird, eine halb leere Wasserflasche zu entsorgen und eine Volle hinzustellen, haben wir nach wie vor ein Problem. Wenn Leute an irgendwelchen Buffets einfach mal Brotkörbe und Teller füllen, um dann 10% davon zu essen, machen wir uns am falschen Ort ein schlechtes Gewissen, finde ich. Solange in Megastädten wie Bangkok die permanenten Staus uf 6 Spuren pro Richtung dafür sogen, dass in dieser Strasse die Temperatur wegen der laufenden Motoren um 4 Grad höher ist als in der verkehrsarmen Seitenstrasse (ist kein Witz), dürften wir weit grössere Baustellen haben, als Calis. Zudem attestiere ich dem "Duchschnittscalifahrer" jetzt einfach mal eine gewisse Sensibilität was die Natur anbetrifft und er und sie tatsächlich die Natur mit entsprechendem Respekt behandelt und zum Beispiel keinen Abfall irgendo in der Natur zurück lässt. Ohne jetzt all zu langfädig zu werden: Klar, man soll immer bei sich selber beginnen und nicht darauf warten, dass auch andere etwas tun. Ich bin aber überzeugt, dass wenn du konsequent darauf achtest, Nahrungsmittelverschwendung einzudämmen und auch deine Freunde sensibilisierst, wirst du die grössere Wirkung erzeugen, als wenn du schweren Herzens auf den Cali verzichtest. Meine fünf Cents.... Gewissensbissefreie Grüsse, Beat
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    DANKE Robert!
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    Schick, zumindest von außen! Wenn ich mal auf den Crafter wechseln sollte darf der bei seiner Größe aber auch eine separate Toilette/Dusche/Waschbecken haben und kein PP. Dann kann ich nämlich auch beim Cali bleiben...
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    Hallo Califreunde, weil ich hier immer nur lese und nie schreibe erstmal kurz zu mir. Ich fahre seit knapp 10 Jahren einen geilen aber auch leider immer älter werdenden T4 Cali. Folglich lese ich hier fleissig seit fast 10 Jahren mit (er war halt auch damals schon alt...). Eigentlich glücklich mit dem T4, aber auch immer heiß auf einen moderneren Bus. Erst mit einem Auge auf einen T5.1 No Limit, später haben mich dann die Edition Modelle mit 4Motion und DSG und weißem Mobiliar echt angefixt. Die Evolution mit dem T6, hier vor allem das ACC und weitere Verbesserungen im Bereich des Cali-Ausbaus (wenn auch wieder mit häßlicheren Möbeln) waren nachdrücklich zielführend. Was VWN jetzt auf die Beine gestellt hat enttäuscht mich umfassend. Ok… CU, Möbelrollos und Assistenzsysteme sind weiterentwickelt worden, aber diese Weiterentwicklung war zumindest bei den beiden erstgenannten Punkten auch bitter nötig und bei letztgenannten zumindest dringend angebracht. Wenn ich mir die Einstiegsleisten, das Möbeldesign (Gelsenkirchener Barock) aber vor allem und damit im Schwerpunkt das Armaturenbrett anschaue, frage ich mich ernsthaft, ob VWN das ernst meint. Tom hat schon in einem anderen Beitrag über vermeintliche Zwänge bezüglich des Interieurs ausgeführt, doch bei der geplanten Laufzeit des T6.1 , auch im Premiumbereich, erscheint mir das völlig unverständlich. Und in der ganzheitlichen Betrachtung rede ich ganz bewusst weder über die Gestaltung der Fahrzeugfront noch das Design der „Edition“-Modelle, denn beides ist nicht objektiv schlechter sondern lediglich subjektiv nicht „optimal“ ausgefallen. Bei der Preisgestaltung hingegen ist VWN unverändert reichlich selbstbewusst. Ich zumindest hab mir eben erstmal noch nen Bier aufgemacht. Ausstattungsbereinigt liegen zwischen dem T6 (92.300€) und T6.1 (94.000€) knapp 1700€. Das wäre sportlich, wenn die o.a. Punkte nicht wären. So ist es zumindest für mich nach erster Bewertung nur schwerlich zu akzeptieren. Ganzheitlich betrachtet muss ich feststellen, dass ich, obgleich die Kaufabsicht vollumfänglich da war, den T6.1 als schweren Brocken empfinde, bei dem ich noch nicht weiss, ob ich ihn werde schlucken können. Mal sehen, ob es nicht doch ein doch ein T6 Lagerfahrzeug wird. Just my 2 cents... Grüsse Nick
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    wenn jetz Pep, Chris und Ich auch Weisswürscht mitbringen (Contest...) reichts locker wenn jeder ca 10 mitbringt ...dann kriegt der Platzwart auch noch welche ...is nämlich immer gut wenn man den bei Laune hält ...z.B. bei Feuerholtzmangel ! 😉
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    Hallo Michael, wir haben das sperrige Multiflex seit ca. einem Jahr durch das zweiteilige Vanessa System ersetzt. Bisher hatten wir es ohne Dreierbank und nur mit einem Einzelsitz im Einsatz. WIr sind sehr zufrieden. Sitz schnell umklappen und das Bett nach vorne ziehen geht ruckzuck. Wenn ich alleine unterwegs bin ziehe ich nur eine Hälfte nach vorne. Als Auflage verwenden wir allerdings nicht die Vanessa Matratze, sondern eine Exped SIM 7,5. Im letzten Urlaub waren wir ohne Bank unterwegs und haben die linke Hälfte dauerhaft aufgebaut gelassen als Tisch oder für die Pause zwischendurch. Ich würde es wieder kaufen. Grüße Matthias
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    Tag 9 Heute ist mein letzter Tag in der Region, denn in der kommenden Nacht geht es mit dem Postschiff nach Süden. Vormittags fahre ich rüber an den Kaldfjord. Hier biege ich aber zu früh ab und fahre dann auf der 862 in Richtung Hillesøya, anstatt nach Tromvik. Die Route ist aber auch sehr ansprechend und folglich stark von Mietwagen befahren. Ich muss zugeben, dass das tolle Wetter und die eisige Winterlandschaft den schlechten Start auf den Lofoten wieder wettmachen. Ich verbringe jedenfalls den ganzen sonnigen Tag mit Landschaft gucken und fotografieren. Am Abend warte ich auf einem Parkplatz auf das Nordlicht. Dummerweise setzt es heute etwas später ein als gestern. Meinen ersten Standplatz räume ich recht bald, denn ein Berg wirft im Vollmond einen störenden Schatten. Jetzt bin ich also auch einer von denen, die bei anschwellendem Nordlicht über die vereisten Straßen brausen und eine Parkmöglichkeit suchen. Naja, mein Brausen ist mehr ein cruisen. Skifahren bei Vollmond Jedenfalls wird das Nordlicht immer kräftiger und meine Zeit immer knapper. Es ist aber auch ergreifend schön, dem Nordlicht in einer klaren Vollmondnacht zuzuschauen. Ich flitze von Motiv zu Motiv, während die Zeit weiter abläuft. Wow, da wabert gerade so ein Nordlicht Schleier vor mir, der könnt vielleicht bis zu der Bergspitze wandern. Schnell am Straßenrand anhalten, Kamera und Stativ raus und los knipsen. HA, das passt, sieht aus wie ein grüner Vulkan. Wahrscheinlich hat das Postschiff mittlerweile schon angelegt, aber ich stehe immer noch hier. Jetzt aber schnell auf nach Trondheim. Halt Stopp! Da ist ja schon wieder ein schönes Motiv. Anhalten, Stativ und Kamera raus, nur grob ausrichten, schnell ein paarmal den Auslöser drücken und weiter. Ansehen kann ich mir die Bilder auch auf dem Schiff. Auf diese Weise reize ich die zur Verfügung stehende Zeit maximal aus. Am Kaldfjord Als ich endlich in Tromsö ankomme, muss ich mich erst einmal orientieren. Meinen ursprünglichen Plan, mich im Laufe des Tages vor Ort schlau zu machen, habe ich ja nicht befolgt. Anscheinend muss ich mit meinem Gepäck eine lange Treppe hinauf, durch das Terminal, und am Ende wieder eine lange Treppe hinunter zum Schiff. Wie blöd ist das denn? Es checken bestimmt 80 Passagiere neu ein, aber ich habe Glück. Weil ich nicht den Fahrstuhl runter zum Anleger genommen habe, sondern die Treppe, bin ich einer der ersten die ihre Kabinenkarte bekommen. Meine Kabine ist auf Deck 2, also gleich bei den Autos. Aber wo bekomme ich das Auto an den Ladekai? Es gibt keine Zufahrtsschilder aber dafür überall Schranken. Ich klettere über eine Absperrung und laufe vor dem Schiff hin und her auf der Suche nach Auskunft. Endlich sagt mir jemand, wo ich mit dem Auto warten soll. Am Terminal von Tromsö gibt es jedenfalls noch viel Potenzial für Verbesserungen. Nach einiger Zeit geht die Schranke endlich auf und ich kann direkt auf das Schiff fahren. Schlüssel abgeben, einparken lassen, dann schnell die 10 Schritte zur Kabine um Kamera und Stativ zu holen. Vielleicht kann ich ja noch Nordlicht fotografieren. Leider ist nur noch ein schwacher Bogen zu sehen, aber ein paar Hafenmotive sehen auch nett aus. Das neue Terminal in Tromsö Um 1 Uhr dreißig legt die MS Kong Harald in Tromsö ab. Für mich endlich Zeit für eine heiße Dusche 😁
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