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Showing most liked content since 01/28/2020 in Posts

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    Gerade geschossen nord Norwegen
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    Rückblick Entschuldige bitte Nele, dass ich Dich hier noch mal stören muss. Aber ich ging grad an Deinem Zimmer vorbei und konnte durch den Spalt Deiner Tür sehen, wie Du gedankenverhangen durch dein Fenster schaust. Wie Du an den Fensterrahmen gelehnt vor Dich hin sinnierst. Wie sich Dein hübsches, junges Gesicht in der weihnachtlich dekorierten Scheibe widerspiegelt und wie vom dunklen Draußen zurückgeworfen deine traurigen Augen zu mir durch den Türspalt blicken. Ich kann natürlich nicht anders, als vorsichtig anklopfend zu Dir hereinzuschleichen und Dich zu fragen, ob alles OK sei. Ich weiß, dass es das offensichtlich nicht ist aber was sonst sollte ich schon fragen, um ein Gespräch in Gang bringen zu können? Du blickst mich an und sofort werden Deine Augen feucht. Du sagst, Du würdest dich eingesperrt fühlen und Du sagst, dass Du Angst hast und dass Corona scheiße sei und das man das ja wohl mal bitteschön sagen dürfe. „Scheiße scheiße scheiße!“ Ich drücke Dein tränenheißes Gesicht an meinen Bauch und versuche, Dein Schluchzen aufzufangen. Sicher Bienchen, Corona ist scheiße. Große Scheiße. So scheiße sogar, dass selbst wir „Großen“ keine einfache Antwort dafür parat haben. Und, soll ich Dir was sagen? Ich habe auch Angst. Ich weiß nicht, ob es aus pädagogischer Sicht klug ist, Dir das zu sagen. Aber: Ich habe auch keinen blassen Schimmer, wie wir aus dieser Nummer wieder rauskommen. Und ich kann mich noch erinnern, wie wir rein geschlittert sind: Deine Mutter war hochschwanger mit Leopold und in freudiger Erwartung deines Bruders fuhren wir zu Oma und Opa, damit Leo in dem selben Krankenhaus zur Welt kommen konnte wie auch Du deinerzeit. Und irgendwann war es dann so weit, dass sich der kleine Mann gemeldet hat und wir ins Klinikum gefahren sind. Das war der 12. März 2020. Über Nacht erblickte Leo das Licht des Kreissaals und ich war wieder einmal der glücklichste, eingeschüchterste, von der unfassbaren Kraft Deiner Mutter überwältigste Mann auf diesem Erdenrund und ein zweites Mal nahm ich unter tränenveschleiertem Blick die Schere in die Hand und Schnitt die Nabelschnur durch. Als ich am nächsten Tag allerdings zur Klinik kam, um die beiden zu besuchen, blieben die Türen verschlossen. Von innen gestikulierte Klinikpersonal, von außen wummerten Leute, die zu ihren Angehörigen wollten, an die Scheiben. Ich stand mit meinem Blumenstrauß, mit dem ich das Zimmer Deiner Mutter etwas erhellen wollte, leicht abseits und staunte dieses Spektakel an. Die Szenerie wurde zusehends aggressiv. Ich mogelte mich vor, gab den Schwestern ein Zeichen, dass ich auf die Neugeborenenstation möchte und dann gab es auch tatsächlich für mich und meinen Blumenstrauß eine Möglichkeit, zu Mama vorzudringen. Leo ist mittlerweile neun Monate alt und kennt seine Umwelt nicht anders als unter den Zeichen der Pandemie. Du, mein Bienchen, bist unter Corona-Bedingungen eingeschult worden. Wir saßen alle mit Masken in der Turnhalle verteilt und haben uns die Ansprache vom Rektor angehört und uns mit Deiner Klassenlehrerin vertraut gemacht. Wir haben gemerkt, wie viel schwerer diese Situation nun auch noch für Schulen ist und wie viele Gedanken sich Lehrer und Betreuer machen müssen. Welche Regelungen es zu beachten gibt und welche Verantwortung jeder Einzelne trägt. Und auch das ist schon eine ganze Weile her. Leo gluckst fleißig hier zu Hause herum und Du kommst täglich freudestrahlend, das sehe ich auch unter Deiner Maske, von der Schule heim und machst erfreulicherweise sofort deine Hausaufgaben. Aber dennoch, trotz all Deiner Erfolgserlebnisse in der Schule, bist Du traurig. Weil Du Deine Freunde nicht mehr so sehen kannst wie früher, weil Du nicht mehr fort kannst und weil Dir die sozialen Kontakte fehlen. Trotz Schule. Du stehst immer noch an den Fensterrahmen gelehnt und schaust runter auf den Bulli, der sich seine Reifen eckig steht. Und Du schaust mit verschränkten Armen zu mir herüber und fragst mich, wann das endlich vorbei sein wird. Mit beiden Händen ziehe ich Dir sanft die Arme auseinander und bitte Dich, dass Du dich zu mir auf das Sofa setzt. Denn für meinen väterlichen Rat an Dich, muss ich etwas ausholen: Vor gut fünfzehn Jahre hatte ich noch nicht diese Bierpocke. Da war ich noch nicht der Kuscheldaddy, sondern tatsächlich ziemlich sportlich unterwegs. Das Fahrrad war meine Droge und ich fuhr jede Minute meiner Freizeit die Alleen entlang. Über die Wintermonate wurde dass mit meinem Aussendienstjob allerdings schwierig und ich begann mit dem Laufen und dem Schwimmen. Und mir erschien der Triathlon als probates Mittel, mich dem Alltag ein wenig zu entziehen. Deine Mutter hielt mir den Rücken frei dabei und irgendwann dann stand ich am Langener Waldsee und sprang ins Wasser. Die sportliche Vorbereitung darauf war die eine, schöne Sache an dem Thema. Die psychische Vorbereitung auf eine Triathlonlangdistanz hingegen war etwas, was ich gar nicht so im Fokus hatte. Dabei war diese die wichtigste. Ich wusste, dass der Marathon meine Schwäche ist. Ich wusste, dass ich mit meinem Körpergewicht kein guter Läufer bin. Und ich wusste, dass nach dem Radfahren der Wettkampf für mich erst wirklich beginnt und ich neben der physischen Trainiererei auch ein psychisches, mentales Training brauche. Ich begann mit autogenem Training. Am Wettkampftag lief ich wie vorgeglüht an den Schwimmstart, schwamm die 3,8km in meiner errechneten Zeit, fuhr die 180km Rad in meiner errechneten Zeit und brach nach der zweiten von vier Runden im Marathon errechneterweise ein. Ich wollte nur noch eine Fanta trinken und nach Hause gefahren werden. Und besann mich meiner autogenen Sprache: „96 Prozent der Aufgabe liegen hinter dir. Willst Du wirklich aufgeben?“ Ich hatte mir den Zieleinlauf so oft bildlich vorgestellt, dass ich so kurz vor dem Ziel nicht mehr einbrechen konnte. Die Beine mussten gehorchen, nur noch vorwärts. Und sie gehorchten. Weißt Du, was ich meine, Bienchen? Wenn man die Massen schon auf dem Römer schreien hört, wenn man den Zielbogen schon sieht, wenn man schon knapp zweihundert Kilometer hinter sich hat, aus welchem Grund sollte man dann auf den letzten dreihundert Metern schwächeln? Weshalb sollte man nicht das Gesicht seiner Liebsten in beide Hände nehmen und küssen, das Ende in Sicht? Wir werden diese Scheiße hier hinter uns bringen. Und wir werden wieder los fahren mit unserem Bulli. Zu viert dann. Und es wird die geilste Zeit unseres Lebens sein. Aber bis es so weit sein wird, feiern wir Weihnachten und das neue Jahr allein, mit uns, daheim. Und es wird muckelig schön. Lass uns Pause machen, um dann wieder „volle Pulle“ loszulegen.
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    Neuer T9 - wir schreiben das Jahr 2050 heute wurde der neue T9 vorgestellt, als Eventort wurde mit Bedacht die Trabantenstadt LUNA 3 auf dem Mond gewählt. Insider sprechen ja noch von einem T 5.8, weil sich aus deren Sicht seit dem Jahr 2004 nicht viel verändert hat. Der T 9 verfügt nun über den neuen WORP Antrieb, eine Weiterentwicklung des Luftmotors, der schon 2030 den Resourcen vernichtenden Elektroantrieb wieder abgelöst hat. Neben dem T 9 wird mit T 7 aus dem Jahr 2021 ein echter Oldtimer gezeigt, der ab diesem Jahr mit dem H-Kennzeichen fahren darf (wenn man noch einen der alten Akkus gebunkert hat). Der alte T 7 im schlichten Mojave beige wird von dem Sohn eines alten Caliboard Foristen zur Verfügung gestellt, dessen Vater immer noch einen alten T6.1 Cali aus den 20ern fährt und sich nie für eine neue Technologie und Farbe entscheiden konnte. Das gute Stück hat schon über 500.000 KM zurück gelegt, überwiegend zum sammeln von Mojave Nüssen in der Wüste. Der neue T 9 kann nach Level 5.10 nun auch autonom Kurzstrecken fliegen. Durch die Überlastung auf dem Boden ist das die logisch konsequente Weiterentwicklung. Auf den alten Straßen des Föderalstaates Europa geht schon lange nichts mehr, seit man auch im Jahre 2040 die gute alte Eisenbahn abgeschafft hat. Viele trauern noch hinterher. Man konnte sich aber wie bekannt auf keine einheitliche Schienenbreite einigen. Produziert wird der T 9 im Niedriglohn Land USA, das nach der Witschaftsreform des damaligen Präsidenten Trump sich langsam vom Wirtschaftskollaps erholt und überwiegend für China und Europa in den leer stehenden Standorten von Microsoft, Google und Tesla produziert. Wirklich tüchtige Arbeiter dort. Das autonome Fliegen des T 9 wird von einigen aber auch kritisch betrachtet. So ist aus internen Quellen zu hören, dass im September letzten Jahres 10 Prototypen des T 9 MV sich im Fly in der nächsten Stadt getroffen haben und dass T 9 California zum Gardasee zu einem Treff geflogen sind ... jeweils ohne ihre Besitzer. Da geht das autonome Fliegen ein wenig zu weit. Ein ausführlicher Einzeltest folgt auf unserer Partner Webseite Auto - Flug - Sport. Der Test wird auf dem Flughafen BER geflogen, der wohl im Jahr 2052 nach 40 Jahren die letzten Baumängel beseitigt haben soll. Antrieb: Der T 9 verfügt über die neueste Generation des WORP Antriebs, der vor 5 Jahren der Durchbruch schaffte. Bekannter maßen entzieht er der Luft CO2 und NOx und nuzt dies für den Vortrieb. Er ist nach EUR 12 c zugelassen und muss also der Luft 100 mg/ km NOx und 200 mg/ km CO2 pro KM entziehen. Aktuell führt das natürlich zu den bekannten Problemen. Außerhalb der Städte ist die Luft einfach schon zu rein und das führt dann zu Versorgungs Engpässen für den Antrieb. In Baden Würrtemberg gibt es außerhalb von Stuttgart dann auch schon erste Luftraum Sperrungen, weil die Luft schon zu sauber ist. Die Landbevölkerung klagt aktuell dagegen, wie schon die Ahnen vor 30 Jahren. Nur will man heute halt die guten, alten Stinker Antriebe zurück. Traktoren, Kettensägen, T 4, ..., damit man wieder auf dem Land fliegen kann. Auch führt die zu reine Luft wiederholt zu Atemwegs Deblokaden bei Kindern, die sich einfach schon zu sehr an die vorher schlechte Luft adaptiert hatten. Die aktuelle Bundesland Deutschland Regierungskoalition aus DHU, Wutbürger und der AFD hat an dieser Stelle wirklich versagt und läßt die neuen Klagewellen einfach geschehen. Karosserie und Aussendesign: Die Karosserie besteht aus dem neuen Werkstoff HOLGEN, eine organische Mischung aus Holzpaste und Meeresalgen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Der neue T 9 verbraucht kein Erdöl mehr, das nach dem Förderstop 2040 nur noch aus dem im Meer treibenden Plastik recycelt werden kann. Auch ist der neue T 9 somit voll kompostierbar und eignet s ich daher auch für die See- und Landbestattung von Tx Fans. Aktuell gibt es günstige Endlagerstätten in Stuttgart, wo man diesen Service im Bauloch von Stuttgart 21 in Anspruch nehmen kann. Wie man weiß wurde das Vorhaben 2032 gestoppt, nachdem man 21 Mrd. Euro Steuergelder versenkt hatte. Nun weiß man auch, dass der Name damals mit Weitsicht gewählt wurde. Das Aussendesign ist durch moderne Projektionstechnik Dank dem aktuellen G9 Standard frei skalierbar. Ganz neu ist die sogenannte Chamäleon-Option, bei dem sich der T 9 regelrecht optisch mit der Umgebung verschmilzt. Rückmeldungen von Praxistestern haben ergeben, dass sich der T 9 ganz toll und nahtlos in die Natur integriert. Nachteilig dabei ist, dass eine große Gruppe von Testern ihr Fahrzeug dann gar nicht mehr gefunden haben, erst nach Wochen, als die Energieversorgung aufgebraucht war. Technik und Sicherheit: Der T 9 ist mit neues ADFAS (automat. Drohnen und Flugbot Ausweichsystem) ausgestattet und daher zu 99 % unfallsicher. Über die neu gestaltete Docking Station können nun automatisch Fooddrohen andocken und die bestellten Leckereien liefern. Nicht mehr lieferbar ist der neue T 9 als Rechtslenker, nach dem die Absatzmärkte für Rechtsflieger in UK nach dem Brexit 2020 zum Erliegen kamen und man dort wieder zum ursprünglichen Tauschhandel zurück gekehrt ist. Die Red. … mal ein wenig Ablenkung... haben doch viele bei / wegen Corona nichts zu lachen ...
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    Westalpen - light version Für den Sommerurlaub 2020 hatte ich die Fährüberfahrt von Travemünde nach Helsinki bereits im Vorjahr gebucht. Am Black Friday gab es von der Reederei DFDS einen großzügigen Rabatt, – da mussten wir einfach zugreifen. Was soll schon passieren? Naja, inzwischen wissen wir alle, was passieren kann. Aufgrund der Pandemie verweigerte u.a. Finnland die Einreise aus Deutschland. So waren wir froh, das Angebot von DFDS zur Umbuchung nutzen zu dürfen. Am 15. Juli sollte die finnische Grenze wieder geöffnet werden. Also verschoben wir die Abfahrt auf den 14. Juli und kämen halbwegs pünktlich in Finnland an. Ein trauriger Verlust in der Familie machte für diese Reise dann eine zweite (und letzte mögliche) Umbuchung in den Herbst erforderlich. Und wohin jetzt? Meine Suche nach einem alternativen Reiseziel war breit gefächert. Schweden wäre möglich gewesen, allerdings war die Wetterprognose nicht so doll. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass aktuell in Schweden besonders viel Reisende unterwegs sind. Zwei Tage vor Abfahrt stand unser Reiseziel fest: Die Westalpen. Endlich kommt der „Denzel“ mal zum Zuge und die rasch bestellten Straßenkarten waren schon am nächsten Tag im Briefkasten. Die verbleibenden restlichen Urlaubstage werden wir also mit möglichst großem Abstand zu anderen Menschen in den Westalpen verbringen. Für uns ein neues Terrain mit vielen interessanten Straßen. Juli 2020 Wir stehen mit dem roten Bus an einem schattigen Plätzchen am Ufer der Durance, im Département Hautes-Alpes. Das ist im südlichen Teil der Westalpen. Zuvor haben wir bei Intermarche in Guillestre Brot und Eier gekauft. Frischwasser ist auch aufgefüllt, also können wir wieder ein paar Tage autark leben und frei Übernachten. Angesichts der aktuellen Corona Lage ist dies unsere bevorzugte Art zu Reisen. Col des Combes Von unserem herrlichen Mittagsplatz fahren wir nach La Bourgea und machen über die D38 einige Höhenmeter. Nach 4,5 Kilometern halten wir uns links und folgen dem Schotterweg. Die aufmerksamen Schutzhunde einer Schafherde jagen uns mit ihrem Gebell einen gehörigen Schreck ein. Zum Glück sind die Seitenscheiben oben und ein Weidezaun zwischen uns. Es folgen 11 Kehren, über die wir bis auf 1620 Meter zum Col des Combes kommen. Den Stichweg bis auf 2017 Meter lassen wir aus und folgen der Schotterstraße ins Tal. Dabei passieren wir zunächst ein steil abfallendes Geröllfeld, dann geht es mit 15% Gefälle und engen Kehren steil bergab. Westlich von Freissinières überqueren wir auf einer Holzbrücke den Bach Baiysse und folgen der D238 auf Asphaltbelag nach Westen. Für die folgenden Durchfahrten der Dörfer und Brücken gibt es Beschränkungen für die Fahrzeugabmessungen. Außerdem ist die Straße teilweise einspurig und erfordert bei Begegnungen das Zurücksetzen von Fahrzeugen. Übernachtungsplatz Kurz bevor der Weg auf die andere Bachseite wechselt, finden wir eine idyllische Stelle mit Platz zum Übernachten. Ein Gewitter zwingt uns am Abend in den Bus. Wegen der heftigen Niederschläge kontrolliere ich mit der Taschenlampe den anschwellenden Bach. Als der Wasserstand zurück geht, können wir uns beruhigt schlafen legen. Der nächste Morgen ist wieder sonnig und wir frühstücken am Wasser. Die Sonne hat sogar das Wasser im „Schweizer Armee Wassersack“ angenehm temperiert, so dass die für den Vorabend geplante Dusche nachgeholt werden kann. Soweit mein Reisebericht für heute. ich wünsche euch allen einen schönen 1. Advent. Viele Grüße, Gerhard
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    Nachdem ich in diesem Forum schon viele Anregungen zu baulichen Änderungen und Optimierungen erhalten habe und dafür diesem Forum sehr dankbar bin, wollte ich hier mal unsere Änderungen, Lösungen und Optimierungen preisgeben. Ich bitte allerdings darum, hier keine Baupläne etc. von mir zu verlangen, da hierzu weder zeitlich noch fachlich in der Lage bin. Dieser Thread soll lediglich meine persönlichen Ansichten zu Lösungen von Dingen, die mich an dem eigentlich sehr gut konstruierten GC gestört haben, wiedergeben. Ich bin auch der Ansicht, dass es wohl kaum ein Wohnmobilhersteller jedem Recht machen kann, sodass man immer irgendwie einen Kompromiss erwirbt, den man dann auf seine persönlichen Ansprüche anpassen muss. Aus dem Segelsport kenne ich dies nicht anders. Eine erworbene Yacht passt man sich auf die eigenen Bedürfnisse (und sportlichen Erfordernisse) dann auch so an, wie man es braucht. Genauso handhaben es wir mit unserem GC 600 und sind bis auf wenige Ausnahmen mit dem Auto eigentlich sehr zufrieden. Nun zu meinen Änderungen: 1. Einbau LiFePo In einem anderen Thread hatte ich bereits dargestellt, dass ich zwischenzeitlich die Original-AGM-Batterie gegen eine Ective LC 100LT LiFePO4 Batterie getauscht habe. Beim VOTRONIC Solarregler habe ich lediglich mit den kleinen Mikroschaltern die Ladekurve auf LiFePo angepasst und seither komme ich im Sommer etwa auf 3-4 Tage und im Winter bei Frost und voller Beheizung auf etwa 2 Tage autarkes stehen ohne Landstrom. Einziger Nachteil, die Camper-Unit (zeigt seitdem aber immer 100% Ladung an, da sie mit dem in der LiFePo bereits vorhandenen Batteriemanagementsystem nicht umgehen kann und diese immer als volle Batterie ansieht). Dieser Nachteil wird jedoch durch die wesentlich genauere Anzeige per Bluetooth-App hinreichend kompensiert. Da ich die Leistung des original-verbauten Solarelementes als unzureichend ansehen, ist geplant, dieses auf der Fläche zwischen Badfenster und hinteren Dachfenster um etwa 60 WP im kommenden Frühjahr zu erweitern. 2. Sitze Ebenso habe ich bereits in einem separaten Thread schon dargestellt, dass die wunderbaren originalen hellgrauen Stoffsitze weder zum Wohnen noch zur Nutzung mit Kindern von uns als geeignet empfunden wurden und insoweit durch einen Sattler bereits in Leder ausgeführt worden sind. Der dafür gezahlte Preis entspricht etwa dem, was man bei anderen Herstellern als Aufpreis für die Lederausstattung ohnehin bezahlen würde. Wünschenswert wäre lediglich, dass VW dies als Sonderausstattung gleich hätte angeboten. Im Übrigen habe ich die Verkleidung um dass die Dinette-Fenster in diesem Zusammenhang auch gleich mit hellgrauen Kunstleder beziehen lassen, sodass damit die unmittelbar an den Tisch angrenzende Fläche abwaschbar geworden ist. 3. Tisch Der originale Tisch ist in diesem Forum schon reichlich Gegenstand von anderen vorgestellten Lösungen gewesen. Wir selbst empfinden den Tisch an sich nicht als fehlerhaft konstruiert, lediglich die vom Hersteller als Aufbewahrung während der Fahrt vorgesehene Möglichkeit des Anschnallens auf dem Bett ist nicht zu Ende gedacht und entspricht einfach nicht der Praxis. Daher haben wir unter dem klapbaren Bettteil aus Aluminium-U Profilen, welche mit Nadelfilz in den ausgekleidet wurden sowie aus Aluminium-Vierkantrohr eine Halterung gebaut und diese direkt unter dem Bett verschraubt: Der Tisch wird dort eingegangen und mit den Vorreibern (die gleichen, mit denen der Spiegel im Bad verriegelt wird) verriegelt. Für die Befestigung der Profile unter dem Bett habe ich Nietmuttern in die Profile unter dem Bett eingenietet und dann dies einfach verschraubt. Die Konstruktion hat sich in den vergangenen 10 Monaten bewährt, weil der Tisch - ohne zu stören -mitgeführt wird und nur dann wenn er gebraucht wird, in der Dinette eingehangen wird. Unabhängig davon habe ich noch einen kleineren Tisch gebaut und diesen fest unterhalb des Einhang-Profils angeschraubt. Der Tisch ist aus 6mm HPL-Platte grau (das gleiche Material aus dem der Original-Campingtisch besteht) angefertigt und ein Aluminium-U-Profil als Kantenschutz herumgezogen. Abgestützt wird der kleine Tisch durch eine Alu-Klappkonsole (z.B. Campingwagner.de, Art. 52579). Im heruntergeklappten Zustand kann einfach der Originaltisch darüber eingehängt werden. 4. Zusatzschrank Auch zu diesem Zusatz-Schrank bin ich bereits mehrfach angesprochen worden: Unsere Überlegung war, dass wir unsere mitzunehmenden Kleidungsstücke nicht jedes Mal aufwendig in teilweise schlecht zu erreichende Schränke verstauen wollten, sondern einfach Zuhause packen und dann eine Kiste in einen Schrank stellen wollten. Insofern habe ich Schwerlast-Vollauszüge verwendet, auf welchen ich aus Alu-Winkelprofil-Rahmen angeschraubt habe, in denen dann 2 handelsübliche MEORI-Faltboxen stehen. Der Schrank selber ist mit einer angepassten CARBEST-Rollladentür silber (z.B. Campnigwagner.de, Art.Nr. 61832) ausgestattet, sodass er verschlossen werden kann. Zugleich haben wir den Bereich unter der Kleiderstange hinter dem Bad mit einer klappbaren Auflage versehen, sodass dort genau ein MEORI-Einkaufskorb (http://de.meori.com/Shop/Faltbare-Loesungen/Faltbarer-Einkaufskorb) als weitere Verstau-Möglichkeit für Kleidung oder sonstiges Platz findet. Außerdem kann das Fach gut auch zum Abstellen eines iPads zum Filme anschauen aus dem Bett heraus o. ä. verwendet werden. Soll die Kleiderstange benutzt werden, wird einfach die Auflage seitlich hochgeklappt. 5. Nutzung Einbauschränke Über die Nutzungsmöglichkeit der aus unserer Sicht optisch sehr gelungenen Einbauschränke wurde er in diesem Forum schon viel diskutiert. Für unsere Begriffe sind die Schränke sehr gut nutzbar, wenn man ein paar kleine Anpassungen vornimmt. Einerseits empfiehlt es sich, die Schränke mit Nadelfilz oder ähnlichem auszulegen, da dann das Klappern deutlich geringer ist. Außerdem haben wir in den Schränken 6mm-Gummi (aus dem Segelbedarf) angebracht, sodass Gewürze, aber auch Geschirr gestapelt werden kann und durch die Gummis nicht herausfällt. 6. Technikschrank Die Tür zum Technikschrank ist aus meiner Sicht eine Fehlkonstruktion, da sie verkehrt herum angeschlagen ist. Der Schrank ist mit der original rechts angeschlagenen Tür weder vom Fahrzeuginneren noch vom Heck aus gut erreichbar. Wir haben daher die Tür einfach gedreht, die Scharniere durch 90° gekröpfte Topfscharniere ersetzt, sodass sie an der Trennwand zum hinteren Schrank nunmehr angeschlagen ist. Der Technikschrank ist daher nunmehr wesentlich besser vom Fahrzeuginneren erreichbar und kann damit auch deutlich besser genutzt werden. Es versteht sich von selbst, dass natürlich auch Einlagen zur besseren Nutzbarkeit eingebaut wurden. Außerdem haben wir eine batteriebetriebene Leuchte mit Bewegungssensor an der Tür angebracht, sodass der Schrank beim Öffnen beleuchtet wird. 7. Stauraum Wassertank Die meisten in diesem Forum haben sich wohl schon immer gefragt, weshalb der Raum oberhalb des Wassertanks vom Hersteller so überhaupt nicht zur Nutzung als Stauraum vorgesehen wurde. Da gibt es ja auch schon eine ganze Reihe von Lösungsvorschlägen. Wir haben einfach rechts und links Alu-Winkelprofile angeschraubt und mit Nadelfilz (wegen Geräuschdämmung und Antirutsch) bezogenen 4 mm Sperrholzplatten eingelegt. Man kann dann auch einfach handelsübliche Kunststoffboxen rein stellen. Aufgrund der Nähe zur Küche lagen wir dort entsprechende Vorräte. 8. Mülleimer Den Mülleimer haben wir mit einem 6 mm Gummi (Segelbedarf) an der Verkleidung des Beifahrersitzes angebracht, sodass er sowohl von Ihnen als auch von außen gut erreichbar ist. Aus unserer Sicht stört er dort sehr wenig, weil er faktisch in der Nische hinter der B-Säule „versteckt“ ist. Auch die Größe mit etwa 5 l reicht uns. 9. Anschluss Außendusche Warum der Hersteller unbedingt das Schaumstoff-Teil zur Aufbewahrung der Außendusche unterhalb des Kastens der Außendusche vorgesehen hat und auch die Beleuchtung des Kofferraumes so ganz in der linken Ecke (zur Ausleuchtung der Zwangsentlüftung?) angebracht hat, habe ich bis heute nicht verstanden. Wir haben den Kasten quasi in der Höhe halbiert, sodass jetzt unterhalb ein Tern-Faltrad samt Tasche Platz hat. Zugleich ist die Beleuchtung vorn quasi im Gang eingebaut worden, sodass sie nunmehr den gesamten Raum unter dem Bett ausgeleuchtet. Den Schlauch der Außendusche haben wir im Schrank verstaut. 10. Lüftung Kühlschrank Dem meiner Meinung nach sehr funktionalen, wenn auch teils sehr kräftig kühlenden Kühlschrank fehlt definitiv eine Lüftungsstellung! Warum diese nicht vorgesehen wurde und welche Folgen eine zur Lüftung bei Nichtgebrauch geöffnete, aber bei Fahrtbeginn vergessene Kühlschrankschublade haben kann, wurde in diesem Forum schon sehr ausführlich diskutiert (herausgerissene Schienen etc.) Ich habe mir ein simples 3 mm-Aluminiumsblech zurechtgebogen (gekröpft) , welches auf der einen Seite die gleiche Aufnahme hat, wie der Verschluss des Kühlschrankes. Auf der anderen Seite habe ich eine 12 mm - Nietmutter eingenistet, die in den Originalverschluss eingehängt wird. Das Blech dient insoweit als Distanzstück zum Verschluss, sodass der (ausgeschaltete) Kühlschrank auch während der Fahrt ca. 4 cm offenstehen kann. Bei benutztem Kühlschrank lege ich das Distanzstück einfach mit ins Kühlfach. Auch diese Konstruktion hat sich jetzt bereits 10 Monate bewährt. 11. Räder Hier habe ich auf 18 Zoll AT-Reifen 255/55 R18 109 H auf OCR-Felgen 5J x 18 H2 umgestellt und von der Dekra abnehmen lassen. Da wir häufiger auch auf nicht befestigten Straßen unterwegs sind, sind wir mit der Performance, insbesondere mit den wegen des geringeren Luftdrucks deutlich besseren Fahreigenschaften sehr zufrieden. Auch hier weiß ich, dass die Meinungen sehr auseinandergehen, sodass jeder für sich selbst das Passende entscheiden muss. 12. Multimedia Da der Hersteller es ja letztendlich nicht hinbekommen hat, den Wohnbereich doch noch mit einer Bluetooth-Anlage auszustatten, haben wir dies mit einer TEUFEL Bamster Pro an einem Bügel oberhalb der Küche nachgeholt. Außerdem haben wir dort auch eine iPad-Halterung verbaut, in der wir ein 12"-IPad Pro betreiben. Abschließend kann ich nur noch einmal bekräftigen, dass wir mit dem Fahrzeug unter Berücksichtigung der oben genannten Änderungen sehr zufrieden sind. Lediglich mit dem Antrieb hatten wir einmal dahingehend Probleme, als das eine Öldruck-Leitung am Motorblock schlecht montiert war, sich gelöst hatte und daher massiv Öl ausgelaufen ist. Das Fahrzeug wurde dann im Rahmen der Gewährleistung abgeschleppt (da fast das ganze Öl ausgelaufen ist) und schnell repariert. Unser Glück war, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht weit weg im Urlaub waren. Ich hoffe, wir konnten einige Erfahrungen und Anregungen weitergeben. Viele Grüße R.Wollenbecker
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    Es geht weiter: Plötzlich entdecken wir neben der Piste einen weiteren California Minibus. Dieser ist offensichtlich von Weg abgekommen und in den Graben gerutscht. Beide Fahrzeuginsassen sind wohlauf und nehmen den Fauxpas gelassen. Im norwegischen Winter ist ihnen das anscheinend schon einmal passiert und eine Schneefräse hat sie zurück auf die Straße gezogen. Hier ist natürlich weit und breit keine Schneefräse verfügbar, deshalb muss der rote Bus ran und den Kollegen bergen. Auch hier kann die DJI Bumblebee 2 interessante Blickwinkel bieten liefern. Nachdem der dunkle Bus wieder auf der Piste steht, beschließen wir, die Fahrt gemeinsam fortzusetzen. Vielleicht brauchen wir ja die gegenseitige Hilfe noch einmal. Selbstverständlich können wir die Reise ohne weitere Zwischenfälle abschließen. Zu guter Letzt finden wir einen schönen Übernachtungsplatz und verbringen den Abend am Lagerfeuer. Das war mein kleiner Osterausflug 2020 im Lockdown der Corona Pandemie. Ich wünsche Euch allen noch einen schönen (Rest-) Ostermontag und bleibt gesund. Viele Grüße, Gerhard
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    Hi, Anbei noch ein paar Bilder von unserem Beat (Finnland, Island, Westalpen) Viele Grüsse, Flo
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    Hallo Freunde, ein langer Wunsch wird endlich wahr. In vielen Themen kommt es ja vor das beim antworten auf einen Beitrag dieser voll zitiert wird. Bei kurzen Beiträgen ist das nicht schlimm, bei viel Text der vielleicht noch bebildert ist kann das lesen aber schonmal anstrengend werden, vor allem wenn die Antwort nur ein Einzeiler ist. Ich habe das nun umgestellt und Zitate werden nun gekürzt wenn diese länger als 5 Zeilen sind und einem Hinweis versehen. Das Zitat kann daneben auch zur vollen grösse aufgeklappt werden um den vollen Beitrag zu lesen. Beispiel: Hoffe es gefällt und unterstützt das lesen... Ein Bild wird übrigens als eine Zeile gewertet, an manchen Stellen kann es also noch etwas grösser werden als es eigentlich sollte.. Habt Spass! Chris
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    Westalpen - bei Nacht Klare Luft, kühle Nächte, wolkenfreier Himmel und wenig Lichtverschmutzung, – das sind gute Voraussetzungen für Nachtaufnahmen und Sternenfotografie. In den Westalpen haben wir nach Sonnenuntergang die Kameras auf das Stativ gestellt und mit langen Belichtungszeiten den Nachthimmel fotografiert. Zudem gab es im Juli noch ein außergewöhnliches Schauspiel am Himmel: Der Komet Neowise, mit seinem langen Schweif, war mit bloßem Auge am nördlichen Nachthimmel zu sehen. Auf dem Campingplatz Aire Naturelle de Camping Val de Tamie nordwestlich von Albertville gab es wenig störende Lichter. Dafür trübte der Rauch von zahlreichen Lagerfeuern die Umgebung ein. Immerhin gelang mit der kleinen Kompaktkamera meiner Frau ein Foto vom roten Bus und dem Kometen Neowise. Bei der Übernachtung in 2780 Meter Höhe am Col de l’Iseran konnten wir nicht nur den Kometen, sondern auch die Milchstraße sehen. Der helle Lichtschein vom 60 Kilometer entfernten Turin ist hinter den Bergen am Nachthimmel zu erkennen. Am Canyon du Verdun waren die Bedingungen nicht so optimal. Denn wir befinden uns weit im Süden, wo die Nacht nur wenig Abkühlung brachte. Trotzdem konnten wir bei der Übernachtung nicht weit von der Brücke Pont de l’Artuby wieder den Kometen und die Milchstraße sehen. Während der Übernachtung in der Nähe des Fortin de Restefond, in 2558 m Höhe, waren die Lichtverhältnisse ganz anders. Bis Mitternacht erhellte Mondlicht die Landschaft und ermöglichte ein paar Aufnahmen mit der Milchstraße und dem roten Bus. Hier endet meine kleine Nachtwanderung. Am zweiten Advent gehts mit meinem Bericht weiter. Dann gibt es auch wieder etwas Schotter und eine Begegnung mit dem roten Minibus. Viele Grüße, Gerhard
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    Hallo, gerade noch vor Jahresende kam heute ein Anruf, dass unser Kastenwagen- Paulchens Nachfolger- geliefert wird und wir ihn wohl im Januar abholen können Ich habe mir deshalb überlegt, nochmal ein Fazit über unsere Zeit mit Paulchen zu schreiben. Vorab: Es war eine tolle Zeit, die wir nie vergessen werden, und der Abschied macht uns schon etwas traurig. In knapp 3 Jahren sind wir etwa 58000 km gefahren. Unsere Gründe für den Wechsel: bei unserem Nutzungsverhalten wären wir schon öfter über eine „richtige“ Nasszelle und damit noch etwas mehr Unabhängigkeit froh gewesen. Das hat sich jetzt unter Corona nochmal verstärkt. Dass wir irgendwann umsteigen, war klar, Corona hat es etwas beschleunigt, würde ich sagen. Dazu das doch teils etwas umständliche Geräume: wenn man z.B. unten schlafen möchte und dann die Sachen von hinten nach vorne schaffen muss und Bank umklappen und so....oder das Phänomen, wenn man frische Kleidung aus dem Schrank braucht- das was man möchte, liegt immer gaaaanz unten...oder im Kofferraum, wo es bei strömendem Regen und/oder den Rädern auf der Heckklappe sehr umständlich ist, dranzukommen. Na ja, das sind schon Dinge mit denen man klar kommt, und dafür hat man ein Auto, das im Alltag super funktioniert und mit dem man überall parken kann, wo man auch vorher mit dem Kombi geparkt hat. Wir haben uns also viele Gedanken gemacht und abgewogen. Und letztendlich entschieden, den Umstieg jetzt schon zu planen. Zurück zu unserem Bus: Wir haben ihn damals sehnsüchtig erwartet. Bestellt hatten wir ursprünglich einen Coast Edition mit Allrad. Dann kam der Dieselskandal und es war erstmal ziemlich unklar, wie lange das alles dauert- so sind wir auf ein Modell aus dem Vorlauf umgeschwenkt. Kein Edition, kein Allrad, kein LED- Licht, dafür günstiger und daher noch einiges an Spielraum für Zubehör. Die Wartezeit haben wir uns mit vielen Plänen vertrieben, und das Auto bekam seinen Namen Paulchen. Dann kam er, Ende April 2018 nach 7 Monaten Wartezeit- für die Umstände nicht so schlecht. Im Mai dann nach 2x kurz ancampen die erste größere Tour: Norwegen. Wir waren danach so begeistert, dass wir direkt unseren Wohnwagen verkauft haben. Wir waren (und sind auch heute noch) sicher, nicht mehr so ein großes Teil hinterherziehen zu wollen. 2019 dann Korsika, auch das war eine tolle Tour. Kurz hatten wir hier Probleme: auf kurviger Strecke im Hinterland schaltete der Motor auf Notprogramm. Nach kurzer Pause war es, als sei nie etwas gewesen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir irgendwas zwischen 22000 und 24000 km. Zuhause wurde der Fehler ausgelesen- irgendein Softwarefehler. Bislang blieb es dabei, es kam nie mehr eine ähnliche Situation. Zusätzlich zu den großen Touren gab es kürzere Urlaube meistens in den Bergen, und vor allem viele Kurztrips am Wochenende- für uns besonders wertvoll und unbezahlbar. 200-300km nur an einem normalem Wochenende hätten wir mit dem Wohnwagen nie gemacht. Mit dem Riesen Teil hätten wir uns ja auch nicht einfach auf irgendeinen Stellplatz stellen können. So kamen wir zum Beispiel 2019 auf insgesamt 80 Übernachtungen, und auch in diesem Jahr trotz Corona noch auf über 50. Jede einzelne davon war besonders. Im Alltag fand ich es oft richtig toll, alles mögliche dabei zu haben: vom Platzregen total durchnässt- kein Problem, im Auto ist Kleidung zum Wechseln. Einkaufen im Sommer, aber man fährt nicht gleich nach Hause? Kein Problem, Kühlschrank an und Einkäufe rein. Spontan noch nach der Arbeit am Schwimmbad vorbei? Klar, Badesachen sind immer im Auto. Oder mal schnell ein Kaffee unterwegs. Oder oder.... Auch der Winter hat uns nicht davon abgehalten, mit Paulchen unterwegs zu sein. Das Calicap hat dafür gesorgt, dass wir auch bei Minusgraden oben nie gefroren haben. Dazu haben wir manchmal noch den Schlauch benutzt, um Wärme nach oben zu leiten. Die Temperatur der Heizung war selten höher als Stufe 4; meistens so um Stufe 3, wenn es kalt war. Dazu hatten wir im Winter immer unsere Matten von Projekt Camper zum isolieren, die fanden wir sehr hochwertig und sie passen gut. Nur die Matte für die Windschutzscheibe ist recht sperrig, daher haben wir die meistens zuhause gelassen und eine Abdeckung für außen genommen- ziemlich hässlich, aber sie hat ihren Zweck erfüllt und war besser zu verstauen. Kondenswasser: hatten wir eigentlich immer an den Fenstern (v.a. beim unten schlafen) und im Dach an der Aluleiste am schmalen Fußende. Mit Mikrofasertuch weggewischt- fertig. Ach ja, zu den Verdunklungen: ich hab eigentlich immer damit gerechnet, dass die kaputt gehen, vor allem die an der Windschutzscheibe. Aber sie halten mehr aus als man denkt und funktionieren immer noch einwandfrei... Fahrverhalten: Vom Kombi kommend, hatte ich mich nach wenigen Tagen an die größeren Abmessungen gewöhnt. Parken war nie ein Problem, engere Straßen auch nicht. Geholfen haben da aber auch sicher die Fähren und engen Fjordstraßen in Norwegen, als wir das Auto gerade 4 Wochen hatten. Das war eine sehr gute Übung für mich... Die Beschleunigung auf der Autobahn ist etwas gemütlicher als vorher beim Kombi, und bei Steigungen muss man öfter mal runterschalten, aber auch das stört uns nicht weiter, die 150 PS finden wir ausreichend, aber auch auf keinen Fall zuviel. Der Spritverbrauch liegt bei uns etwa bei 8-9l bei überwiegend kürzeren Strecken (Weg zur Arbeit einfach 13 km, etwa einmal pro Woche 25-30km Autobahn einfache Strecke); wenn wir unterwegs sind, liegt die Reisegeschwindigkeit bei 130-140. Schneller fahren geht auch, macht mir aber nicht wirklich Spaß. Da habe ich mich ziemlich umgestellt und entschleunigt in den letzten 3 Jahren, was sicher sein Gutes hat... Die Geräuschkulisse im Auto fand ich auch nie sehr laut, wobei ich auch eigentlich nie ohne Musik fahre, da bin ich nicht so empfindlich. Den Adblue- Verbrauch kann ich gar nicht so angeben...sehr hoch ist der nicht, würde ich sagen. Vielleicht so alle 5-7000km? Werkstattkosten fand ich bisher auch ok- die letzte Inspektion hat um 150€ gekostet, die erste lag irgendwo zwischen 200 und 300€. Bremsen waren bisher nicht fällig. Die ersten Sommerreifen haben 2 Sommer gehalten, im März sind neue draufgekommen. Winterreifen sind hinten jetzt den dritten Winter drauf und müssen wohl für die nächste Saison erneuert werden. Vorne war die Erneuerung wegen einer Schraube im Reifen vor etwa 4 Wochen nötig. Gasprüfung hat um 38€ gekostet. Eine Umstellung war anfangs das Licht: wenn man Xenon gewohnt ist und dann H7 hat...da wir das jetzt aber auch wieder bekommen, bin ich ganz froh, dass wir kein LED hatten 😉 Allrad habe ich jetzt nie vermisst (hatte unser Kombi vorher), da hatten wir sehr überlegt, aber wir sind tatsächlich überall gut ohne klargekommen. Auch wenn ich auf Schotter das ein oder andere Mal das Gefühl hatte, etwas mehr zu rutschen. Kann aber auch an meiner Fahrweise gelegen haben... Unsere Zubehör- Must-Haves: Ordentliche Matratzen, oben ein Calibed Roof und unten auch eine Kaltschaumauflage (woher die war, habe ich gerade nicht mehr im Kopf) Das Porta Potti für nachts, allerdings nicht im Geschirrschrank, sondern lieber hinter dem Fahrersitz... Der Heckauszug, der uns glaube ich viele Verrenkungen und Wühlereien erspart hat Das Calicap bei starkem Regen, Schnee und Kälte Die absolut unempfindlichen Sitzbezüge, die unsere Sitze auch wesentlich hübscher gemacht haben Die Brandrup-Taschen, in die soviel reinpasst Ich glaube, das sind so die wichtigsten... Ach ja, ich würde auch jederzeit wieder eine Folierung machen, die hat gut gehalten, war pflegeleicht und wesentlich günstiger als eine Zweifarblackierung. Auch jederzeit wieder würde ich mich für einen Reimport entscheiden, und kann da Auto Lauer absolut uneingeschränkt empfehlen. Also alles in allem hatten wir mit Paulchen eine tolle Zeit mit sehr vielen schönen Momenten. Wir hoffen, dass wir den Umstieg nicht bereuen werden, freuen uns aber schon auf ein bisschen mehr Komfort, Organisation und noch mehr Unabhängigkeit. Und die Automatik 😉 Arrangieren müssen wir (bzw. vor allem ich) uns mit etwas mehr Größe und Masse im Alltag und dem „Transportercharme“ mit Lautstärke und allem...und auch wenn wir ihn so gut es geht aufhübschen, es ist kein Bulli....aber wir freuen uns drauf. Und ich hoffe, dass unsere Erfahrungen für den ein oder anderen vielleicht hilfreich sein können. Liebe Grüße und guten Rutsch- und im nächsten Jahr hoffentlich wieder mögliche schöne Urlaube und viele tolle Momente....
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    Hallo Calinisti, da ich schon einige interessante Informationen aus dem Caliboard für meine Projekte rund um meinen Bus gezogen habe, dachte ich mir, jetzt bin ich mal an der Reihe meine letztes Projekt mit Euch zu Teilen. Ich habe auch noch nichts ähnliches im Board gesehen, weshalb ich glaube, dass es für den ein oder anderen interessant sein kann. Mein „Cali“ entspricht technisch grob einem T6 Beach mit 2 Schiebetüren (ich weiß, den gab es nie 😬). Keinerlei festverbautes Geschränk im Wohnzimmer, wenn ich mag schmeisse ich hinter den Vordersitzen alles raus und habe einen kleinen Ballsaal oder auch Platz um zwei ausgewachsene Motorräder zu transportieren. Im Campermodus kommt meine Einbauküche „Alex“ (Selbstbauküchenblock auf Basis vom Ikea Alex, Grundidee hier aus dem Board), die 3er Rückbank, Selbstbau Flexboard, Heckauszug, Kühlbox und das übliche Campergerödel rein und los geht‘s. Somit habe ich in meinem Parkhotel, wie die meisten Beaches und im Gegensatz zum Coast und Ocean, ‚nur‘ die ab Werk verbaute 75Ah AGM Zweitbatterie unter dem Fahrersitz. Gespeist wie üblich über die Lichtmaschine und niemals voll durch die Euro-6 Thematik und die sogenannte ‚intelligente‘ Lichtmaschine. Landstromeinspeisung und unter dem Beifahrsitz verbautes Ladegerät können dem entgegen wirken, wenn man ab und zu auf einem Campingplatz weilt. Das Solarmodul auf dem Aufstelldach steuert noch mal ein deutliches, solides Grundrauschen bei. Grundsätzlich reicht das um über die Runden zu kommen. Kühlkiste, Licht, *Fon und *Pad laden, ggf. Standheizung und am Ende das elektrische Dach noch wieder runter bekommen, für 2 Tage frei stehen reicht es. Die 230V unter dem Beifahrersitz kann man nutzen, brauch ich aber selten. Habe im täglichen Stromverbrauch sogar noch Optimierungspotential, indem ich meine Absorberkühlkiste auf Gas laufen lasse oder besser noch durch eine Kompressorbox ersetze. Warum nun das Ganze? Durch ein Werbeangebot für LiFePO4 habe ich mich tatsächlich das erste mal intensiver mit dem Thema Lithium-Eisenphosphat-Batterien auseinander gesetzt. Ich habe unterschiedliche Angaben gefunden, daher die folgenden Werte bitte nur als Richtwerte nehmen. Die Liste erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vorteile: Höhere Nennkapazität bei weniger Volumen und deutlich geringerem Gewicht Tatsächlich nutzbare Kapazität deutlich höher (über 90% nutzbar, Blei/AGM 50%) Spannungsstabil während der gesamten Entladung Eingebautes Batterie Management (BMS), Selbstschutz der Batterie gegen Über- und Unterspannung und Über- und Untertemperatur. Oft hat das BMS eine Bluetooth Schnittstelle, macht ein eigenen Batteriemonitor überflüssig Soll 1:1 eine AGM/Blei ersetzen können (dazu später mehr) Hochstromfähig, der geringe Innenwiderstand erlaubt Entnahme von deutlich höheren Strömen als bei AGM/Blei Ladeeffizient, nur sehr geringe Verluste. Insbesondere für Solaranwendung wichtig Nachteile: Temperatursensibel (Laden nur bis 0°, Entladen bis -10°) Interessante Modelle oft nicht im DIN-Gehäuse (KFZ Batterie) erhältlich Preis Vorab sei gesagt, ich liebe technische Spielereien, solange sie funktionieren oder sie auch abschaltbar sind. Die Nachteile habe ich mir selbst relativ schnell wegdiskutiert. Temperaturbereich ist laut technischer Daten meiner Wunschbatterie sogar größer (laden bis -10°, entladen bis -20°) und so kalt wird es ja eh nicht im Innenraum, wenn man einmal irgendwo steht. Nur nach dem abstellen nicht auskühlen und die Standheizung auf Stufe 1 durchlaufen lassen ... DIN-Gehäuse wäre schon cool, Batterie raus, Batterie rein, fertig! Aber dann wird es noch teurer und ich verschenke mögliche Kapazität. Der Preis. Ja, das ist schon eine Hausnummer! Aber es gibt ja im Moment Prozente und du wolltest doch schon lange mal die ganzen Sachen aus nicht mehr benötigten Projekten verkaufen ... die Spülmaschine schafft auch noch weitere 20 Jahre ... So wie man sich halt die Welt schön redet, wenn man was möchte. Kurzer Ausflug zu den DIN-Gehäusen um dann zu meiner Auswahl zu kommen. Ich habe drei für uns Busfahrer möglicher Weise relevante DIN Größen gefunden: DIN H6 : 278 x 175 x 190 (Größe der originalen 75Ah AGM) DIN H7 : 315 x 175 x 190 DIN H8 : 353 x 175 x 190 Üblich ist auch 335 x 174 x 190. Diese Batterien haben alle den Wulst am Sockel, damit man sie leicht im KFZ befestigen kann. Wer also eine LiFePO4 haben möchte, den Preisaufschlag für ein DIN Gehäuse nicht scheut und dem die deutlich geringeren Kapazitäten nicht stören, der kann hier eine Abkürzung nehmen. Man besorge sich eine LiFePO4 mit BMS im DIN H6 Gehäuse und mache sich an die Arbeit. Die Batterien sind in unter einer Stunde gegeneinander getauscht! Grundsätzlich wird die neue Batterie ihren Dienst erfüllen und Kapazitätsvorteile bringen. Ich empfehle trotzdem noch mal weiter nach unten zu blättern, das was nach „FERTIG ! 😊“ kommt. Ich habe jedoch nur zwei Batterien gefunden, die 1:1 passen müssten. (Büttner 80Ah/85Ah, 1.450€/1.500€ Stand Februar 2020). Alle anderen DIN Größen passen nicht ohne die Batterieaufnahme anzupassen und sie bieten in der Regel auch nicht mehr als 80Ah. Aber ich will mehr für weniger! 😉 Gemessen habe ich bei mir in der Fahrersitzkonsole maximale 350mm x 210mm x 190mm, welche ich nutzen könnte. Dann ist aber keine Luft mehr für irgendwas. Ich habe unter dem Fahrersitz eh schon Solarladeregler, Messshunt und einiges an Extrakabelei verbaut. Wer selber messen möchte um den Platz zu optimieren: nicht mehr Gesamthöhe als die 190mm einplanen! Das Sitzgestell kommt sonst schnell mit Batterie oder gar den Batteriepolen in Konflikt. Wer es bis hier hin durch so viel Text geschafft hat wird nun mit ein paar Bildern belohnt! 😊 Das Vorher-Bild: Platz ist da nicht mehr viel ... Hinten (links im Bild) scheint noch Platz zu sein, hier ist jedoch die Batterie verschraubt und die hintere Sitzverkleidung (hier nicht montiert) reicht weit in die Sitzkiste rein. Da ich gerne das unmögliche wage und das Maximum heraus holen wollte fiel nun meine Wahl auf die Liontron LiFePO4 100Ah: BMS mit Bluetooth, Preis noch erträglich (dreistellig), reparaturfähig und 5 Jahre Garantie waren die ausschlaggebenden Kriterien. Die Maße 345mm x 172mm x 208mm passen ins Maximum. Das klappt aber nur bei liegendem Einbau, wird wirklich knapp, aber sollte mir am Ende sogar etwas Höhe einsparen, sodass später vielleicht sogar noch eine Drehkonsole unter den höhenverstellbaren Sitz passt. Erste Probe, hier noch stehend und oben nur oben drauf gestellt. Den Batterietrennschalter habe ich getrennt besorgt. Damit kann ich ggf. die Batterie auch mal komplett abschalten. Hier wird auch sofort klar, dass die anderen Anschlüsse etwas Anpassungsarbeit erfordern. Von vornherein bewusst war mir, dass die Batterieaufnahme so nicht mehr passt, sondern viel mehr sogar im Weg ist. Das Batteriehalteblech stört. 345mm brauche ich! Achtung Spoiler: Ich wollte nach Möglichkeit auf jegliche spanende Bearbeitung an der Sitzkiste verzichten. Hier (rot markiert) wird es span(n)end und der Akkudremel kann sich mal beweisen. Statisch irrelevante Millimeter mussten dort entfeinert werden 😉, damit der neue Stromspeicher ausreichend Spielraum zur Montage bekommt. Die graue Pappe entspricht der Batteriefläche. Gelb markiert die kritischen Stellen. Die Batterie muss noch einen Zentimeter nach vorne, die Schrauben im Bild links oben und unten halten nicht nur das Batterieblech, sondern die gesamte Sitzkiste. Die Batterie lose eingelegt auf das bestehende Halteblech. Spack! Aber passt. Blick von hinten auf die Sitzkiste und auf den Batterieboden. Die Schraube kann raus, war für das Halteblech der AGM. Aber die Kunststoffverkleidung benötigt noch etwas Platz in der Kiste. Hier noch mal die originale Batterie und die Höhe innerhalb der Sitzkiste (Gummiüberzug kommt noch hinzu!): Das Batteriegehäuse geht leicht über den Rand der Kiste hinaus, die Anschlussklemmen gehen sogar sehr deutlich drüber. Das verhindert auch den Einbau einer Drehkonsole, insbesondere bei dem höhenverstellbaren Fahrersitz. Die LiFePO4 (noch mit dem störenden Blech drunter!) bleibt deutlich unterhalb der Oberkante der Sitzkiste! Was ist sonst noch im Weg? Links vorne in der Sitzkiste sind ein paar Anschlusssterminals der originalen Verkabelung, die der Batterie im Wege sein werden. Hier reicht es mit etwas sorgsamen biegen am Halteblech das ganze etwas senkrechter zu montieren und den notwendigen Platz für den Akku zu schaffen. An der roten Markierung konnte sich der Dremel auch ein paar Milimeter austoben. Die genannten Dremelarbeiten sind nicht zwingend notwendig, mir war jedoch das Risiko zu groß, daß das Batteriegehäuse an diesen Stellen unnötig leidet. Nächste Herausforderung: das originale Batteriehalteblech muss raus. Dazu habe leider nichts gefunden und selbst die erfahrenen T5/6 Bastler im direkten Umfeld meinten es würde nicht ohne Flex gehen, da es ja angeschweisst ist. Habe ich mich dann für einen anderen Weg entschieden. Auch um mir ein bisschen Zeit zu kaufen, da die neue Halterung ja auch noch gebaut werden musste. Und dazu benötige ich die Sitzkonsole auf der Werkbank. Also kurzerhand eine gebrauchte Konsole über das üblichen Online-Auktionshaus geordert. Direkt eine Version aus einem T5/6 ohne Zweitbatterie. Heute weiss ich, dass es nur 6 kleine Bohrungen gebraucht hätte um die Konsole vom angepunktete Blech zu befreien. Aber so konnte ich in Ruhe bauen und später die Komplette Konsole tauschen. Auch hier stört noch etwas. Diese Kante muss weg, um ausrechend Auflagefläche für die neue Batterieaufnahme zu haben und nicht unnötig Höhe zu verlieren. ... und hier ... Und das sind die drei Stellen nach der Anpassung. Nicht schön, aber es reicht. Ohne Grate und mit Rostschutz versehen weilen die Stellen eh im Dunkel. Hier Platz schaffen durch biegen des Haltebleches (oben schon mal erwähnt) Gerne hätte ich ein durchgehendes Blech eingebaut um punktuelle Belastungen auf das Batteriegehäuse zu vermeiden. Dafür fehlt mir leider die entsprechend ausgestattete Werkstatt. Aber die 3 Alubleche tun auch was sie sollen. Das hintere wird zusammen mit der Sitzkiste am Boden verschraubt. Anprobe. In der Mitte verklebt, vorne angeschraubt, zum Teil schon abgepolstert. Der Riemen hält die (deutlich leichtere) Batterie sicher an ihrem Ort. Fertig! Muss nur noch eben den Bus an die Konsole schrauben 😉. Rechts eine 12V Steckdose für meine Einbauküche. War vorher von innen durch die Konsolenrückwand verbaut und musste der Batterie nach aussen weichen. Davor hat es mir gegraut, das Kabelchaos ... hier schon mal alles gelöst. Gelöstes Chaos ... ohne das Sitzblech ... Der gelb markierte Bolzen fliegt raus. Nun ein kleiner Zeitsprung ... „mal eben“ die neue Konsole verbaut. Alles wieder sauber und einigermassen ordentlich unterzubekommen dauert ... Das passt doch ! 🤓 Das Nachher-Bild: Alles angeschlossen und wieder ordentlich verpackt. Da kommt noch eine Gummiabdeckung drüber, der Optik wegen und um die Pole vor Berührung zu schützen. FERTIG ! 😊 Fast ... Laut Beschreibung lässt sich eine AGM 1:1 gegen diese LiFePO4 tauschen. Grundsätzlich nicht ganz falsch, das BMS der Batterie kümmert sich um alles was die Batterie betrifft. Es sollte nicht so einfach sein der‚ Batterie etwas anzutun. Aaaaber ... auf der ersten Testfahrt hatte ich sowohl die Spannung der Starterbatterie als auch den Status der neuen Bordbatterie im Blick. Die Starterbatterie war relativ leer. Also hat die Lima gegeben, was sie kann. 14,7-14,8V, fein. Aber Moment! Warum erzählt mit die Neue (über Bluetooth), dass sie gerade nicht laden möchte? Fast voll, ok, aber nur fast. Etwas genauer geschaut war der Grund klar: Überspannung. Die Lithium-Eisenphosphat Energiebündel haben einen Spannungsbereich von 11V bis maximal 14,6V ! 14,8V waren dem BMS zu viel und es hat dicht gemacht. Sobald die Lima runter regelt, weil die Starter voll ist, dann wird auch die LiFePO4 wieder geladen. Die Neue verhält sich gänzlich anders als es im Gesamtkonzept der werten VWN-Ingenieure vorgesehen ist. Nicht unbedingt schlechter, es kann auch zu pass kommen. Mir gefällt es jedoch nicht so gut, dass die Bordbatterie hier dicht machen muss, obwohl gerade viel Strom zum Laden da ist. Und was dann noch hinzu kommt: die LiFePO haben einen sehr geringen Innenwiderstand und können mit sehr hohen Strömen laden. Und sie nehmen sie sich, was sie bekommen können! Sobald also das Trennrelais anzieht fliesst bei leerer Bordbatterie ein ungewöhnlich hoher Strom von der Starterbatterie nach hinten. Vorher war das systembedingt selbstlimitiert. Ein AGM/Blei nimmt durch den hohen Innenwiderstand einfach nicht so viel auf einmal. Ist ja ein Vorteil, der LiFePo4, dass sie schnell lädt und alles effizient aufsaugt. Hier limitiert dann eher die relativ dünne aber lange Leitung von vorne nach hinten. Das gefällt mir garnicht. Ich habe aber keine ernsthaften Bedenken, dass es da zu größeren Problemen kommt, es ist ja auch alles ausreichend abgesichert. Nichtsdestotrotz habe ich mich dann entschieden doch noch einen Laderegler einzubauen (Votronic VCC 1212-30), der die Spannung von vorne jederzeit LiFePO4 gerecht aufbereitet, auf 30 A limitiert (hätte gerne 50A-80A gehabt, aber dazu fehlt der Platz) und zusätzlich noch der Starterbatterie etwas zukommen lässt, wenn ich am Landstrom stehe. Eingebaut aber noch nicht fixiert: Und da ich grundfaul bin und gerne Dinge weiterverwende habe ich meine Konstruktion aus dem Vorgänger-MV übernommen um den Laderegler anzuschliessen. Fast alles (bis auf Masse mit hohem Kabelquerschnitt und Temperatursensor) liegt am Trennrelais an! Da der VCC auch die Funktion des Trennrelais übernimmt liegt es nahe den Steckkontakt des Trennrelais zu übernehmen 🤓. Dazu habe ich mir ein passendes Relais besorgt (hier reicht ein altes, defektes), die Innereien ausgenommen und die Lötfahnen mit den passenden Kabelquerschnitten verlötet. Achtung, hier sollte keiner den Lötkolben anlegen, der nicht weiss was eine kalte Lötstelle ist und wie man diese verhindert! Mein nächster Beitrag wird dann der Verbau eines Feuerlöschers gegen heisse Hintern 😉 Das Trennrelais beim MV und meines Wissens auch beim Beach. Die schönen Lötstellen kann man leider nicht sehen, dafür aber die stümperhafte Gehäusebearbeitung 🙄 Vorteil der Geschichte: Rückbau jederzeit spurlos möglich. Um ohne Laderegler (so wie vorher) das Ganze zu betreiben muss ich nur das originale Trennrelais wieder einsetzen. 🤓 Leider bin hatte ich noch die Chance ausführlich zu testen. Warum noch nicht, kann sich jeder denken, uns allen ist da eine elektronenmikroskopisch Kleinigkeit dazwischen gekommen. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat! Meine Bordkapazität hat sich damit nominell von 75Ah auf 100Ah erhöht. Und als aufmerksamer Leser kann man sich auch ausrechnen, dass die nutzbare Kapazität meiner Neuen einer AGM-Kapazität von 160Ah entspricht. Ein Coast oder Ocean hat 2 x 75Ah AGM-Bordstrom - ha! 😝 😉 Ich hoffe der Praxistest straft mich nicht Lügen! Viel Spass beim Nachbau. Grüße Klaus Disclaimer: Es ist lediglich ein Serviervorschlag und eine Beschreibung dessen was ich gebastelt habe. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit meiner Angaben. Ich kann auf Grund der nicht genannten Situation nicht einmal behaupten, dass es gut funktioniert. Ich bin neugierig, ob es Ähnliche Projekte gibt!
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    Moin, gibt es hier eigentlich noch Menschen, die sich am California T6.1 erfreuen? Gefühlt sind inzwischen im 6.1-Unterforum 80% der Beiträge negativ. Die Standheizung ist Mist, das Radio, die Rückfahrkamera ist nicht scharf genug, das elektrische Aufstelldach ist sowieso eine Fehlkonstruktion, die Schrankverschlüsse brechen ab, das neue Logo sieht unmöglich aus, die Fernbedienbarkeit der LSH geht nicht, die Schlüsselzuweisung ebenso, das Kindersicherungsnetz passt nicht und so weiter. Alles ist Mist! Weshalb gibt es eigentlich immer noch Leute, die sich den Cali T6.1 neu bestellen. Die Probleme sind doch inzwischen hinlänglich bekannt? Warum verkaufen nicht alle diese Mistkarre wieder und holen sich einen MP, Pössl oder Nugget? Gefühlt fehlt in diesem Forum derzeit viel von der gelebten Legende des Hotel California. Die Begeisterung über das Auto, die ich erleben durfte, als ich mich hier vor ca. 1,5 Jahren neu angemeldet habe, ist hier größtenteils verflogen. In den Beiträgen dominiert mittlerweile die Unzufriedenheit. Es macht mir zunehmend weniger Spaß, hier zu lesen und Informationen über das Fahrzeug wie ein Schwamm aufzusaugen, mich auszutauschen mit anderen Cali-Fahrern Ist wirklich alles so schlecht am 6.1? Muss man sich darüber aufregen, dass die LSH keine Saunatemperaturen erreicht? Schafft es die Heizung zu Hause in eurem Wohnzimmer zu Hause, innerhalb von 10 Minuten 35 Grad zu erreichen, wenn ihr nach einem Winterspaziergsng durchgefroren zum Auto zurückkommt? Nein? Schafft sie nicht? Weshalb regt man sich denn beim Cali darüber auf? Wir reden hier doch von einer Heizung, nicht von einem Saunaofen. Sind 26 Grad auf Stufe 10 nicht genug? Bei 26 Grad sitze ich in T-Shirt und kurzer Hose im Auto. Wenn mein Kaminofen zu Hause das Wohnzimmer auf 26 Grad aufgeheizt hat, reiße ich das Fenster auf, weil es viel zu warm wird. Warum braucht es da noch höhere Temperaturen im Cali? Ja, es gibt Probleme am neuen Cali! Und ja, einige Dinge müssen behoben werden! Aber momentan erscheinen mir einige Beiträge weniger lösungsorientiert als mehr stimmungsmachend verfasst zu sein. Ein sachlicher Austausch und die Überlegung von Lösungsmassnahmen sind zielführend, sie werden jedoch leider immer wieder von Meckerei über das neue Auto unterwandert. Das hilft dann weniger. Ich für meinen Teil würde mich sehr freuen, wenn die derzeit negative Stimmung sich wieder zum positiven hin wandelt und der Spirit California wieder mehr in den Vordergrund gerückt wird. Jeden Tag auf’s Neue freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn ich in den Dicken einsteigen und losfahren darf. Ich will mich nicht jeden Tag über die Unzulänglichkeiten des 6.1 aufregen sondern mich an den positiven Dingen des Fahrzeugs erfreuen. Kurzum: Trotz der vorhandenen Probleme finde ich den VW California T6.1 einfach klasse!
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    Hi zusammen, nachdem ich 4 Jahre lang unseren nicht umgebauten T6 über die Schotterpisten Europas gejagt habe, nennen wir seit Oktober einen T6.1 unser Eigen. Er kam gleich nach der Lieferung zu Terranger und dann zum Folierer. Und voilá, ich darf vorstellen ....: Ein paar Kleigikeiten und ein Heckträger in Eigenumbau, nach der Anleitung von @Hsk2000 sind noch in Arbeit. Ein Update gibt es zur gegebenen Zeit. Grüße.
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    Der GC ist ab Werk mit der Camperunit ausgestattet. Diese zeigt die aktuelle Batteriespannung sowie den momentanen Stromverbrauch an und gibt eine Abschätzung über die Restlaufzeit und den Füllstand der Aufbaubatterie. Genauigkeit: Die angezeigte Batteriespannung stimmt mit der Wirklichkeit überein. Der angezeigte Momentanstromverbrauch ist ebenfalls genau, allerdings auf 1A gerundet. Eine seriöse Auswertung des Strombedarfs einzelner Komponenten oder des Ruhestrombedarfs ist damit nicht möglich. Die Restlaufzeit und die Batterie-Füllstandsbewertung gehören eher in die Kategorie Schätzeisen und sind nach meiner Wahrnehmung nicht besonders verlässlich. Was ab Werk fehlt: Eine Darstellung des aktuellen sowie tageweise akkumulierten Solarzellenertrags (bei verbauter Solaranlage) Eine Darstellung des Momentanstromverbrauchs auch im mAh-Bereich, um z. B. ungewünschten Ruhestromverbrauchen auf die Spur kommen zu können Eine Aufzeichnung und Darstellung akkumulierter Tagesverbräuche, um realistisch bewerten zu können, wie lange die Batterie beim Freistehen noch reicht Eine Bestimmung der verbleibenden Batteriekapazität auf Basis der rein- und rausfließenden Ströme. Eine Aufzeichnung und Darstellung der Temperatur in der Umgebung der Aufbaubatterie, z.B. zur Einschätzung, ob eine LifePo4-Batterie an Stelle der AGM-Batterie ohne Risiko verbaut werden kann Außerdem wünschenswert: Eine integrierte Aufzeichnung der Daten (Datenlogger), ohne dass beispielsweise ein Smartphone die ganze Zeit im GC verbleiben muss Eine Exportfunktion der Daten, um detaillierte Auswertungen z. B. in Excel vornehmen zu können Lösung: Um all diese Funktionen zu erhalten, ist die Installation eines Solar- und Batteriecomputers erforderlich. Eine Möglichkeit wäre, die Auswertung des Solarertrags mit Hilfe des von Votronic angebotenen Bluetooth-Connector S-BC (https://www.votronic.de/index.php/de/produkte/mess-anzeigegeraete/energy-monitor-app) nachzurüsten. Die Batteriemessung kann hier ebenfalls integriert werden, dazu ist dann zusätzlich der LCD Batterie-Computer 200 S (https://www.votronic.de/index.php/de/produkte/mess-anzeigegeraete/lcd-batterie-computer) erforderlich. Ich habe mich stattdessen für den BlueBattery D2 (https://www.blue-battery.com/product-page/bluebattery-d2-black-edition) entschieden, da ich die Entwicklung bereits im Nugget-Forum mitverfolgt habe und dieser Computer beide Funktionen vereint. Einbau: Eine Herausforderung beim Einbau des Shunts ist die feuchte Umgebung, da die Aufbaubatterie ja beim GC leider im Motorraum verbaut ist. Ich nahm Kontakt mit dem Entwickler @_Kai_ auf und er empfahl mir, den BlueBattery mit einem wasserdichten Gehäuse zu kapseln: Die Befestigung des Gehäuses habe ich mit vier Neodym-Magneten gelöst, an der Spritzschutzwand gibt es eine ausreichend große ebene Fläche: Die Anbindung an die Batterie ist einfach, da das Massekabel des VW-Shunt, der an der Aufbaubatterie hängt, mit einer M8-Schraube an der Fahrzeugwand befestigt ist. Dies lässt sich leicht lösen und der Batteriecomputer dort einschleifen: Batteriecomputer und VW-Shunt sind dann in Serie hintereinander angeschlossen. Zuletzt musste eine Verbindung zwischen dem Solarregler im Heck und den Batteriecomputer hergestellt werden. Hier bin ich unter dem Fahrzeug durchgegangen, dort liegen bereits andere Kabel. Der Eingang hinten erfolgte über den Bodenluftanschluss, die dünnen Kabel schränken den Querschnitt nicht nennenswert ein. Erste Erkenntnisse: Der Solarertrag im Winter lag in einer bedeckten Woche im Durchschnitt bei nur ca. 0,8A pro Tag. Um den Ruhestrombedarf kompensieren zu können, darf dieser also nicht höher als ca. 30 mAh sein. Die gemessene Ruhestromaufnahme bei eingeschaltetem Hauptschalter im Technikschrank beträgt allerdings 200 mAh (!). Kein Wunder, dass hier im Forum einige von leeren / tiefentladenen Aufbaubatterien nach einigen Wochen Standzeit berichten. Ein Eigenversuch ergab nach 10 Tagen Standzeit eine Restkapazität von ca. 60% nach vorheriger Vollladung. Im Bild sieht man gut die abnehmende Batteriespannung trotz täglicher Solarladung. Alle Verbraucher waren abgeschaltet. Am Ende der Messreihe erfolgte der Anschluss an den Landstrom, man sieht hier gut die erfolgte Vollladung mit zunächst steigender Spannung bis 14,4 Volt und dann die Weiterladung mit 13,6 Volt (IUoU-Kennlinie) durch das im GC verbaute Ladegerät. Die gemessenen Werte passen auch mathematisch: 0,200 mAh * 24 Stunden * 10 Tage = 48 Ampere Verbrauch 48 Ampere - 10 Ampere Solarertrag = 38 Ampere Nettoverbrauch 38 Ampere / 92 Ampere Batteriekapazität = 41% Verlust. Bei eingeschaltetem Hauptschalter muss die Aufbaubatterie nach 12 Tagen durch Landstrom / Lichtmaschine also auf jeden Fall aufgeladen werden, wenn man die Batterie nicht tiefer als 50% entladen möchte. Ohne Solaranlage dauert es nur knapp 10 Tage, bis diese Grenze erreicht ist. Zur Beruhigung: Bei abgeschaltetem Hauptschalter habe ich nur eine Stromaufnahme von rund 10 mAh gemessen, dies kann die Solarzelle sogar im Winter locker kompensieren. Bis zu 20 mAh ist auch ein typischer Wert heutiger Fahrzeuge im Ruhemodus. Die Batterie hält eine solche Belastung auch ohne Solarzelle mehr als vier Monate aus. Man sieht hier im zweiten Messzeitraum mit abgeschaltetem Hauptschalter trotz noch schlechterem Solarertrag von durchschnittlich nur 0,3A pro Tag, dass die Batteriespannung dieses mal nicht absinkt und bei 12,8 Volt verbleibt. Was verursacht nun den hohen Ruhestrombedarf bei eingeschaltetem Hauptschalter? Um das genauer zu bestimmen, habe ich Einzelmessungen mit einem Multimeter an den Sicherungen im Technikschrank vorgenommen: USB-Ladesteckdosen (Sicherung 1) : 74 mAh Kühlschrank (ausgeschaltet) (Sicherung 2) : 27 mAh Camperunit & Truma Bedienung (Displays dunkel) (Sicherung 3) : 62 mAh Truma 6 DE (Sicherung 4) : 0,7 mAh 12 V Steckdose hinten (Sicherung 6) : 0 mAh Relais für Lichtsteuerung (Sicherung 7) : 0 mAh Leseleuchten & Badlicht (ausgeschaltet) (Sicherung 9) : 19 mAh Wasserstandsgeber (Sicherung 11) : 8 mAh --------- 190,7 mAh Ein LTE-Router (Sicherung 5) bzw. das Ambientelicht (Sicherung 7) ist bei mir nicht verbaut, hier ist ein zusätzlicher Ruhestrombedarf zu erwarten. Auch die induktive Ladeschale habe ich nicht, diese wird vermutlich ebenfalls die Ruhestromaufnahme erhöhen. Ich finde die Werte einzeln betrachtet im Grundsatz plausibel und nicht unerwartet hoch - es addiert sich eben. Der GC hat (sicherlich auch auf Anforderung der VW-Marketingabteilung) im Gegensatz zu anderen Aufbauherstellern eine moderne Camperunit, auch wurden eine Vielzahl von USB-Steckdosen verbaut. Diese Ausstattung hat sicherlich für den ein- oder anderen auch einen Kaufanreiz dargestellt. Es hat aber eben auch seinen Preis in Form des gestiegenen Standby-Strombedarfs. Bei der Camperunit gibt der Hersteller Dometic (https://www.dometic.com/de-de/de/neuigkeiten/emea/dometic-connect) einen Standby-Verbrauch von 75 mAh an (https://www.manualslib.de/manual/572187/Dometic-Connect-Panel.html), da liegt der gemessene Wert (62 mAh) sogar darunter, ist aber trotzdem recht hoch. (Die Fotos der GUI sehen auf der Webseite von Dometic anders aus, da muss für VW eine dedizierte Software entwickelt worden sein). Darin ist auch der Standby-Bedarf des Truma CP enthalten, diesen gibt Truma mit 4 mAh an. Die acht USB-Ladedosen weisen in Summe auch einen erheblichen Leerlaufverlust auf. Pro Doppeldose sind es ca. 19 mAh. CU & USB-Ladesteckdosen machen schon 70% des Gesamtbedarfs aus. Den Rest verbrauchen im wesentlichen die modernen Soft-off Geräte (Kühlschrank und Leselampen). Hardwareschalter sind out. Durch die Wasserstandsgeber fließen dauerhaft 8 mAh. Weitere Messdaten: Indirekte Beleuchtung (maximale Lichtstärke): 4,26 Ah Außenbeleuchtung: 0,5 Ah Camper-Unit eingeschaltet (Beleuchtung): 0,10 Ah Leseleuchten Tisch, Küche: jeweils 0,4 Ah Leseleuchten Hochbett, Hinten links, Hinten rechts (2x): jeweils 0,15 Ah Badlicht: 0,5 Ah Innenleuchte Kofferraum: 0,2 Ah Fazit: Der Hauptschalter muss im Winter unbedingt abgeschaltet werden, wenn das Fahrzeug für mehr als ein paar Tage ohne Landstromanschluss abgestellt wird. Beim Freistehen im Winter lässt sich Strom sparen, wenn statt der indirekten Beleuchtung abends nur 1-2 Leseleuchten genutzt werden. Weitere Messungen (insbesondere Heizung und Kühlschrank) folgen später. Hier noch einige Screenshots der Android-App: Linkes Bild: Um 8:14 Uhr erkennt der Solarladeregler die Sonne. Die Ladeleistung setzt erst später ein. Mittleres Bild: Man sieht die IUoU-Ladekennlinie des Solarladereglers. Rechtes Bild: Tagessolarertrag im Dezember. Ich bin zufrieden und kann nun den Energiebedarf und -zustand vernünftig einschätzen. Als Zusatznutzen wird auch die Umgebungstemperatur durch den Bluebattery alle zehn Minuten mitgeloggt. Nach dem nächsten Sommer habe ich dann eine Entscheidungsgrundlage, ob ich eine LifePo4-Batterie im Motorraum in Bezug auf die Umgebungstemperaturen verbauen mag. P.S.: Eigentlich wollten wir eine Wintertour mit dem GC machen - der Lockdown hat nun diese Messungen ermöglicht. Vielleicht sind die Erkenntnisse für den ein- oder anderen nützlich.
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    Es gab heute im Ocean einen kleinen Happen und ein Glas Crémant d´Alsace, den uns die Lauers noch in den Bus gelegt hatten. Vorher haben wir die Heizung mal laufen lassen, die zuverlässig ihren Dienst getan hat. Nach der Einführung in die zum Teil sehr merkwürdige Elektrik, z.B. das "Lichtkonzept" noch ein herzliches Danke an die Lauers, die das Gesamtkunstwek California wirklich leben, und dann ging es los. Zuerst zur Tankstelle, um genug aufzufüllen, um locker in die Hauptstadt zu kommen und von da direkt auf die Autobahn. Zum Glück begann es dann auch zu regnen und auch Nebel wurde uns beschert. Also beste Bedingungen, um die Systeme mal zu testen. Den Test haben sie alle bestanden, besonders das ACC arbeitete absolut zuverlässig. Zwischendurch spielte ich mal an den Knöpfen und der Tempomat spielte plötzlich nicht mehr mit. Ein kurzer Anruf bei Ralf Lauer brachte Licht ins Dunkel und weiter ging die wilde Fahrt. Die aufgezogenen 235er Allwettereifen taten ihren Dienst auch in dem Moment als so etwas wie Aquaplaning die Freude etwas trübte und die fantastische Lenkung ließ mich meinen T3 ohne Servolenkung, den ich irgendwann mal fuhr doch fast vergessen. Da ich bisher immer ein Polyroof Hochdach hatte, gestaltete sich die Fahrt mit 0,55m weniger Höhe noch angenehmer bei dem Wetter. Irgendwann bekommt man dann auch mal Hunger und so fuhren wir auf eine Raststätte. Vorsichtig rückwärts in eine der engen Lücken eingeparkt, das Piepen des Sensors störte nur wenig, und rein zu "Chéz Donald", einem Restaurant, das gleich neben einem anderen Spezialitätenrestaurant, das sich "Roi de Bourgeoisie" nannte, oder so. Was für eine Welt für einen, der richtiges Essen gewöhnt ist... Eine Bestellung war nur auf riesigen Bildschirmen möglich an denen sich die meist jugendlichen Gourmets mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit ihr "Menue" zusammenstellten. Für uns hieß das raus aus dem Schuppen und weiter. An der nächsten Raststätte dann ein pappiges Baguette und eine Cola für den Zuckerhaushalt gekauft und einfach weitergefahren. Und dann kam die Müdigkeit, denn der Tag hatte ja bereits um 4:30 Uhr begonnen. Was tut man in einer solchen Situation? Die letzten 200km weiterfahren in der Hoffnung keine Leitplanke zu streifen beim eintretenden Sekundenschlaf, oder eine Pause einlegen. Und da kam uns dann die rettende Idee. Wir hatten ja gerade einen Campingbus gekauft, in dem man auch schlafen konnte. Also die Rückbank umgeklappt, die Seiten verdunkelt und einfach hingelegt. Zum Glück hatte meine kluge Frau zwei leichte Decken mitgenommen, so kam fast eine Art Campinggefühl auf als wir Sekunden später einschliefen und nach 90 Minuten Schlaf erwachten um weiterzufahren. Die letzten 200 km waren völlig problemlos, kein Regen, kein Nebel, kaum noch LKW Fahrer, die glaubten sich Elefantenrennen liefern zu müssen, und Musik der 70er/80er Jahre aus den guten Lautsprechern. Insgesamt hat der California "Coronia" nun fas 900km runter, im Schnitt 8,1 Liter verbraucht und mich bisher voll überzeugt. Mich hat es in keiner Phase der Fahrt gereizt mal die Sau rauszulassen und die digitale Tachonadel auf 180 zu bringen, denn das hätte meine Frau ebenfalls auf 180 gebracht, und darauf verzichte ich gerne. So schloss ich um etwa 3:10 Uhr die Türen des Ocean, die Zuziehhilfe ist sehr leise, bewunderte noch einmal die exclusive Farbe, die im Mondlicht noch eindrucksvoller aussieht und beschloss den Ocean doch nicht sofort wieder zu verkaufen. Nun wird fleißig die Bedienungsanleitung, die leider in serbo-makreolisch geschrieben ist, gelesen, um auch die Sache mit dem Licht im Innenraum während der Fahrt, und andere Kleinigkeiten zu klären. Mir gefällt mein T6.1 und die noch Wartenden dürfen sich auf ihn freuen. Bis Sonntag gilt noch das Kurzkennzeichen, dann steht er noch etwa eine Woche bis er in der Hauptstadt zugelassen ist. Und dann werden die Plastikschrauben, weil es ja ein Reimport ist, nach und nach ausgewechselt... Danke für die guten Hinweise hier im Forum und ein besonderer Dank an Ralf Lauer und Frau, die wirklich nette, voll mit dem California Virus infizierte Menschen sind. Hier noch ein Hinweis für alle, die sich noch nicht entschlossen haben : >>Sei ein Schlauer, kauf bei Lauer.<< noch was, das Dach ist in Wagenfarbe wie man sehen kann, nur die schwarzen haben auch schwarze Dächer.
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    Servus zusammen, wir haben die Zeit Zuhause sinnvoll genutzt und mal ein kleines Video zusammen geschnitten. Nachdem ja viele schon sehnsüchtig auf Eindrücke von diesem Jahr gewartet haben, nehmen euch jetzt mit auf unsere Reise Das Video zeigt hoffentlich, wie genial das Treffen war 😊 Viel Spaß beim Anschauen und beim Schwelgen in nostalgischen Erinnerungen! Bleibt alle gesund & liebe Grüße Daniela & Romano P.S. Weitere Fotos könnt ihr auch noch bei Insta finden
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    Hallo, letztens wieder daran gedacht, das eine Pizza vom Lieblingsitaliener (Holzofen) schön wäre🍕❤️🍕....aber bestellen und liefern lassen...dann ist diese kalt und lapperig und schmeckt noch dazu Kartonage!! Hinzukommt, dass der Flair nicht gegeben ist....also kurzum in den Bulli gesprungen und eine Pizza zum Mitnehmen bestellt aber quasi frisch vor Ort gegessen und den Aperoli dazu genossen😉 Für was haben wir alle unsere Bulli‘s.... den wir alle so lieben.... und Unterstützung für den Lieblingsitaliener ist zusätzlich gegeben.
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    Unser Projekt "Boba the Bulli" ist nun auch fertig foliert. Als nächstes wird das Fahrwerk kommen. Ich habe lange nach einem guten Folierer und Designer gesucht. Aber ich finde es hat sich gelohnt. Die Jungs von BIGHA verstehen Ihr Handwerk.
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    Es rumpelt ganz schön laut im Minibus, - kein Wunder ohne Seikel Fahrwerk. Behutsam weiche ich den großen Steinen aus und versuche nicht in den tiefen Spurrillen zu fahren. An einem fotogenen Geländeeinschnitt halte ich an, um ein paar Fotos zu machen. Dies ist auch eine gute Gelegenheit die neue DJI Bumblebee 2 auszuprobieren und die Location aus der Luft zu betrachten. Nachdem die Fotos auf dem Speicher sind, geht meine Reise weiter. Noch habe ich keine Ahnung, dass meine Fahrt unerwartet unterbrochen wird...... Demnächst gehts weiter 😄
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    Hallihallo, hab meinen GC jetzt seit Juli 2020. War trotz Corona recht viel unterwegs und es ist Zeit für ein Fazit. Grundsätzlich ist der Wechsel vom kleinen Cali auf den großen schon nicht so einfach wie gedacht. Das Verreisen mit so einem Fahrzeug ist ja auch immer ein bisschen eine Einstellungssache. Man begibt sich ja bewusst in eine beschränkte Art zu Leben. Camping heisst für mich immer Einschränkung. Aber gewollte Einschränkung. Eben ein bisschen Abenteuer. Diese Einschränkung bz.w das Gefühl sich einzuschränken ist beim GrandCali natürlich lange nicht so groß wie beim Ocean oder gar beim Beach. Trotzdem ist man raus aus dem Alltag und in die Jahre gekommen ist es halt einfacher für mich in einen so riesigen Auto. Mittagsschläfen ohne zu klettern oder umzubauen - herrlich! Grundfahrzeug: Ich habe in meiner Firma einen 6m Crafter Transporter mit 103KW. Weil ich mit dem Fahrzeug total zufrieden bin und der 103KW Motor doch sehr spritzig ist, dachte ich dass der GC680 trotz Mehrgewicht mit 130KW in etwa auch so spritzig ist. Leider muss ich hier alle enttäuschen. Die beiden Fahrzeuge haben überhaupt nix voneinander. Der GrandCali ist viel schwerfälliger, aber auch über eine Tonne schwerer. Deshalb kein Wunder aber das habe ich unterschätzt. Wenn der GC aber einmal rollt, dann rollt er sehr schön. Beim Fahren auf der Autobahn vergisst man oft, dass man mit fast 4t unterwegs ist. Auch wenns mit >3,5t verboten ist 120-130 km/h ist ne tolle Reisegeschwindigkeit. Die 6,8m gegenüber dem 6m finde ich nicht schlimm. Die stören mich nur beim Parken. Der Wendekreis ist gar nicht so viel anders wie beim 6m. Die Werte muss ich mal raussuchen. Ist jetzt nur mein Bauchgefühl. Beim zurückschalten vom 5 in den 4 ruckt das Getriebe bei mir. Mein Händler sagt dass er nichts ungewöhnliches feststellen kann. Vielleicht bin ich zu empfindlich. Zur Campingeinrichtung und da kann ich viel negatives berichten: - Der Tisch ist ein Lacher. Wer sich den ausgedacht hat? Unser 82x42cm Tisch ist für unsere dreiköpfige Familie ausreichend und im Vergleich zum Hymer Camper Van auch nicht kleiner. - Der Kühlschrank ist gefühlt kleiner wie im Cali Ocean/Coast. Keine Ahnung wie die auf die Literzahl kommen. Der sollte ja eigentlich doppelt so groß sein. Da bin ich sehr enttäuscht. Mit einer drei köpfigen Familie muss man fast zwingend einen Zusatzkühlschrank mitnehmen. - Die Aussenbeleuchtung ist viel zu hell und sehr störend. Die muss dimmbar ausgeführt werden. Genau wie diese völlig nutzlose und überteuerte Ambientebeleuchtung. Was ein Quatsch! - die Markise ist ohne Abdichtung ans Auto geschraubt. Bei Regen und offener Schiebetüre läuft Wasser in Strömen ins Fahrzeug. Da muss ein Kunstoffwinkel oder was ähnliches auf ganzer Länger verklebt werden. Wer Vorschläge hat oder wenn jemand schon eine Lösung hat: her damit! - Die Schwerlastschienen der beiden großen Schubladen (für Töpfe usw) sind mit sagenhaften zwei klitzekleinen Schräubchen in 12mm Pappelsperrholz geschraubt. Nach den ersten 2km Wellblechpiste in Sardinien haben sich beide Schubladenschienen herausgerissen und die Schubladen lagen verteilt im Grand Cali. Ich war den Tränen nah! Ich hab mir dann Möbel-Schrauben mit Vollgewinde, 6 x 10,5 mm für Bohrung Ø 5 mm besorgt und diese jedoch nur mit 4,5mm vorgebohrt. Jede Schiene ist jetzt mit 8 Schrauben befestigt. Das sollte halten. Kann nur jedem Empfehlen sich mindestens die Schrauben und einen 4,5mm Bohrer mit Zentrierspitze mit zu führen. Und da ich weiss, dass VW hier mitliest: Leute das geht nicht. Da müssen viel mehr Schrauben rein. - Über den nicht funktionierenden Wasserhahn bzw. Wasserhahnschalter an der Spüle wurde hier schon viel berichtet. Ich werde den Verdacht nicht los, dass einige Nutzer nicht glauben können, dass so wenig Wasser aus dem Hahn kommt und sie deshalb mit Gewalt versuchen den Hahn weiter zu öffnen. Ich glaube ich selbst habe den Fehler auch gemacht. Seit dem der Hahn neu ist, und ich weiss, dass ich ihn mit Vorsicht behandeln muss geht er. Stauraum und Schränke: Ich weiss gar nicht was ich alles einpacken soll. Der GC hat so viel Stauraum das ist unglaublich. Ich habe Sachen mit auf die Reise mitgenommen, die habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr mitgenommen. Unter dem Bett hat sogar mein kleiner 45km/h Roller (Der Revoluzzer 3.0) Platz. Im Vergleich zum Ocean ist der Unterschied gewaltig! Die riesigen Schränke sind ohne innenliegende Schubladen oder wenigstens Einlegeböden unbrauchbar. Ich habe mir Auszüge für die beiden vorderen Schränke gemacht. Jeweils drei ausziehbare Blechwannen. Die Idee ist gut, aber die Schienen, die ich verwendet habe sind für meine Ansprüche nicht stabil genug. Da muss ich nachbessern bevor das marktreif ist. Alle anderen besser zugänglichen Schränke habe ich mit Einlegeböden aus 15mm Pappelsperrholz versehen. Das Bad: Es ist das Highlight für mich. Es ist wirklich angenehm. Für das "kleine Geschäft" bin ich fast ausschliesslich auch die Cali eigene Toilette. Frau und Kind auch. Toilette wurde dann halt einmal am Tag entleert. So eine Casettentoilette ist was feines. Was ich nachbessern muss: Einen mobilen Abwassertank muss ich mitführen. Die Entsorgung mit Eimern auf dem CP ist nervend. Im Gegensatz zum kleinen Cali macht man den hier doch recht schnell voll. Wenn mir die Tage noch etwas einfällt schreibe ich es hier auf. Nachtrag.... ich habe aufgehört zu zählen... Aber ich habe bestimmt jeden Tag 10 mal über die fehlende Zuziehhilfe geflucht. Wenn im Fahrzeug alles zu ist, muss man die Türe richtig zuschmeissen.
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    Hallo zusammen, habe mir die Tage mal eine Einhandbedienung für den Heckauszug aus dem Shop Konstruiert. Somit braucht man nicht immer zwei Hände zum öffnen. Und wollte euch die Konstruktion natürlich nicht vorenthalten und hier auch mal zeigen. Sorry für das schlechte Video und die Bilder bei uns regnet es gerade wie aus Eimer. Und in der Tiefgarage fehlt leider das Licht. Grüße Marc Einhandbedienung Auszug.mp4
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    Liebe Calinisten, seit einigen Tagen verfolge ich hier im Forum die Nachrichten zum Thema Reisen in Zeiten von Corona und “Autarkie“ beim Besuchen von Stell- bzw. Campingplätzen. Ein Portapotti oder eine andere Toilettenlösung haben ja schon recht viele von euch dabei. Wir natürlich auch. Auch das Thema Aussendusche wurde ja schon in vielen Variationen vorgestellt und das Für und Wieder diskutiert. Da wir am liebsten aber frei stehen wollen, haben wir uns dem Thema Duschen im “Innenraum vom California“ einmal angenommen und wollen euch gerne hier eine Möglichkeit vorstellen eine warme Dusche im Fahrzeug zu genießen. Hierzu ist natürlich auch warmes Wasser von Vorteil. Auch hier möchten wir im Video eine einfache kostengünstige Lösung präsentieren. Wer nicht das ganze Video sehen möchte, springt direkt zum Thema: Direkter Zeitsprung: 5:17 min - Warmwasserbereitung mit Heizstab 8:39 min - Innendusche Praxistest In den nächsten Tagen schreibe ich auf meinem Blog noch einen Bericht zur Entstehung der DIY Innendusche mit Materialliste und einer Kostenaufstellung. Aber soviel kann ich euch schon verraten, die Dusche kostet knapp über 60€. Ich hoffe, euch gefällt mein Video. Selbstverständlich freue ich mich über einen netten Kommentar, ein Like, einen Daumen nach oben und einen Besuch auf meinem Blog. Dort gibt es noch viel mehr praktische Dinge zum Thema Reisen mit dem California. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende Hubert von Roadbus.de
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    Hallo, in die interessierte Runde, Ende August kehrte ich nach sechs Wochen von meiner Norwegenreise zurück, bei der ich mich zeitlich überwiegend in der Finnmark (Varangerhalbinsel) aufhielt und insgesamt fast 8.000 km gefahren bin. Das erwähne ich, um meinen zu schildernden Erfahrungen Gewicht zu verleihen. Dabei will ich mich zunächst auf die Erfahrungen mit den Fahrzeug (Grand California 600) beschränken. Hier meine Erfahrungsschwerpunkte: 1. Fahrzeug Von allen im Internet werden von den Testern die Fahreigenschaften des Crafter hervorgehoben. Damit will ich hier in etwas differenzierter Form beginnen: Die VW-Festlegung auf die Motorleistung in Verbindung mit dem Automatikgetriebe stellt für mich das Optimum an Wohnmobil-Fahrkomfort dar. Das gilt auch im Zusammenhang mit dem Assistenzsystem Geschwindigkeitsregelanlage und automatischer Abstandshaltung. Da in Norwegen zu 70 Prozent 80 km/h und 70 km/h vorgeschrieben sind und geblitzte Überschreitung finanziell sehr schmerzhaft sind, und sich die verbleibenden 30 Prozent auf 60 km/h, 50 km/h – und selten 90 km/h beschränken, genoss ich die im Lenkrad integrierten „+“ bzw „-„ Tasten, mit denen man in 10 km/h Schritten die Geschwindigkeit erhöht oder herabsetzt. Ich konnte ohne Betätigung der Fußpedale für Gas bzw. Bremsen sehr lange Strecken fahren und habe die wechselnden vorgeschriebenen Geschwindigkeiten nur mit Daumendruck reguliert. Das lernte ich als sehr entspanntes Fahren schätzen. Auch beim sich immer wieder ergebenden Fahrten in der Kolonne sorgte das Abstands-Assistenzsystem für deutliche Fahrerleichterungen. Auch die Licht- und Scheibenwischerautomatik gehören dazu. Das Navi, gemäß Anleitung vor der Reise aktualisiert, ließ keine Wünsche offen. Der Kraftstoffverbrauch lag in Norwegen bei durchschnittlich 8,5 l auf 100 km. Gesamtnote: Sehr gut 2. Heizung / Solaranlage Da sich die Durchschnittstemperatur in meiner Reiseregion um 10 Grad bewegte, war die Dieselheizung im Standbetrieb im Dauereinsatz. Auch deren Funktionsweise war eine absolut positive Überraschung. Nahezu geräuschlos versah sie ihren Dienst und die früher kritisierte Außenstänkerei gehört der Vergangenheit an. In den eher seltenen Fällen, wenn das Fahrzeug am Stromnetz angeschlossen war, arbeitete die eingebaute Elektroheizung gleichermaßen effektiv. Der ehemals mitzuführende Heizlüfter erübrigt sich. Die Solaranlage lieferte bei bedecktem Himmel beim Heizen im Dauerbetrieb für 48 Stunden die erforderliche Energie. Vorschlag an VW: So konsequent wie man sich auf Motor/Getriebe festlegte, sollte auch die Grundausstattung Dieselheizung sein. Camper nördlich des Polarkreises mußten verärgert ihre Reiseroute von den selten Gasflaschen-Tankstellen abhängig machen. Außerdem kann werkseitig hinten das Staufach für die entbehrliche zweite Gasflasche sinnvoll ausgebaut werden – mit der Öffnung natürlich nach hinten und nicht zur Seite. Gesamtnote: Gut und besser 3. Sanitärbereich / Wasserversorgung Der Sanitärbereich wird für die bisherigen California-Fahrer ein Gewinn sein. Gemessen an meinen Erfahrungen ist hier nichts Überschwängliches zu berichten. Die automatische Absauganlage der Toilette sollte Standard sein. Sie ist ein absoluter Gewinn und macht Chemie entbehrlich. Duschen innerhalb des Fahrzeugs kam für mich angesichts des Vor- und Nachbereitungsbedarf nicht in Betracht. Da stellte ich mich lieber mit dem Heck sichtgeschützt und duschte mit der hinteren Dusche im Freien. Diese Möglichkeit finde ich bemerkenswert gut. Zu- und Abfluss des Wassers war problemlos. Die Abwasserentsorgung im Originalzustand schwierig. Ich hatte vor der Reise mit Rohradaptern dafür gesorgt, dass ich neben die Abwasserstellen fahren konnte. Für das Öffnen des Sperrhahns reichte meine Kraft gerade noch aus. Gesamtnote: Befriedigend 4. Innenausstattung Zunächst das überwiegend Positive: Die Lichtgestaltung ist aus meiner Sicht absolut gut gelungen. Die Anschlußstellen für 220 V und USB sind gut und ausreichend. Was fehlt, ist ein hochwertiger Konverter, den ich nachrüsten ließ, damit ich auch ohne Stromanschluß meine Geräte im Foto- und PC-Bereich betreiben konnte. Über das kärgliche Stauangebot im „Wohnbereich“ wurde hier schon genug diskutiert und zahlreiche Abhilfevarianten wurden vorgestellt. Ich hatte hier die Rubrik „Bauliche Optimierungen“ eröffnet und meine Lösungen vorgestellt, die sich im mehrwöchigen Einsatz zufriedenstellend bewährten. Unverzichtbar war der Vorhang im Bettbereich. Die Seitenvorhänge im Fahrerbereich sind noch achselzuckend hinzunehmen. Der mitgelieferte Sichtschutz im Windschutzscheibenbereich ist für die tägliche Praxis völlig ungeeignet. Man kann da nur auf die Zubehörindustrie hoffend warten. Der zur Grundausstattung gehörende Moskitoschutz war für mich in Mückenhochburgen sehr hilfreich. Im Heckbereich konnte ich ein E-Klapprad zugriffsbereit unterbringen. Bei Fahrtantritt fuhr ich vollgetankt auf eine Waage: 3.5 t (grenzwertig). Gesamtnote: Die Nachrüstungen und Umbauten einbeziehend: Befriedigend 5. Abschluss: Wer an meinem fotografischen Reisetagebuch interessiert sein sollte, kann folgenden Link aufrufen: https://www.fotografisches-von-hus-to-hus.de/2020-norwegenreise Gruß Ulf
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    Hallo zusammen, so hier meine neuste Anschaffung. Einmal Folieren.
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    Hallo, Gela und ich würden einen Stellplatz in den Pfingstferien anbieten. Es scheint in dieser kurzen Zeit bis Pfingsten doch etwas schwierig zu sein, einen Campingplatz zu finden. Selbstverständlich ist es möglich Abstand zu halten. Nur Masken würden wir zuhause nicht gerne tragen wollen. Der Stellplatz wäre in unserer Garageneinfahrt oder davor. Garten kann gerne benutzt werden, der Aufbau eines Zeltes ist möglich. Ein Sandkasten für Kleinkinder ist vorhanden. Wir stellen unser Erdgeschoßbad zur Verfügung. Ihr würdet einen Haustürschlüssel bekommen. Anreise ab Montag, Abreise am Freitag. (max 5 Tage) Kosten: Nix Fragen, bitte PN schicken. Gruß Charly
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    Servus z´sam! Und hier mal etwas zur Ablenkung vom "Coronagedönse": Die Chefin kämpft sich mit Diff.-Sperre, etc., im losen Schotter die "Auffahrt" zum "Stairway to Heaven", einer Offroad-Route auf Sardinien, 8km südl. von Guspini, hoch. Runter war es dann auch nicht unspannend... Die Beschreibung ist im "Trackbook Sardinien" vom Matthias Göttenauer nachzulesen. Ach ja, und bevor jemand Bedenken äußert: Dies ist als "Fahrweg" deklariert... weiter oben stehen nämlich ein paar Antennen. Bleibt gesund, Paul und Familiy
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    Unsere neuste Anschaffung ist unser VW California Ocean 6.1 inkl. speziellem Design mit Dingen, die uns wichtig sind... 😄😄😄
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    Ich abe fertich mit Wartezimmer. Alles super bis jetzt, muss nur noch mein Profil aktualisieren. Allen eine kurzweilige Zeit. VG Hendrik
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    Hallo allen, nach 45 jahre wieder mahl 1 ganzen tag mit Lego gespielt ! War echt gut 😀👍 grusse frank
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    So meine lieben wartenden, wir hatten dieses Wochenende einen tollen Familienausflug. Samstag früh ging es mit dem Zug nach St. Ingbert zu Lauers Frau Lauer hat uns am Bahnhof abgeholt. Mit ordentlich Zeit gab es eine Fahrzeug Übergabe. Im Anschluss sind wir dann für eine Nacht in die Pfalz gefahren. Bisher konnten wir nichts negatives feststellen. - das Dach stand zwei Tage bei Herrn Lauer in der Halle und auch die Nacht in der Pfalz - die Radio Sender Logos wurden sofort geladen - es glimmt keine LED - Kühlschrank und LSH liefen tadellos - alle Assistenten tun absolut was sie sollen und haben die heutige Fahrt sehr angenehm gestaltet Morgen werden dann weiter Sachen durchgesehen. Weconnect einrichten etc. Wir sind auf jeden Fall begeistert und freuen uns über den Zuwachs. Ach ja, das vergessen Schiebefenster ist tatsächlich bei uns vorgekommen und wird auf Kosten von VW Luxemburg getauscht. Die haben bereits einen Termin und die Kostenübernahme bei unserem VWN Partner im Ort gemacht. Somit melde ich mich dann hiermit aus dem Wartezimmer ab. Ich wünsche allen noch viel Vorfreude
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    Guten Abend, melde mich aus dem Wartezimmer ab. Heute in Hannover abgeholt, fährt sich super👍🏻 Und der Tag war auch gut organisiert. Das Warten hat sich gelohnt.
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    Gotland Sweden, paradise for the wild camper, zwei wochen 2020: Awaken by cows licking water from the van, very special rocking: A small lake in Schweden:
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    ... so, war ein langer Tag, aber ich darf mich hier mal abmelden 🙂 T6.1 California Beach Camper Edition 150PS DSG (Händler in D) Bestellung: KW04 Auftragsbestätigung: KW05 Unverbindlicher Liefertermin Q2/2020 1. Lieferprognose: Mai 2020 2. Lieferprognose: KW20 3. Lieferprognose: KW22 4. Lieferprognose: Nicht verfügbar (Corona) 5. Lieferprognose: Oktober 2020 (Corona) 6.1 Lieferprognose: KW34 (Priorisierung) 6.2 Händlersystem: KW32 08.07. (KW28): FIN 16.07. (KW29): Produktion gestartet 22.07. (KW30): Bus-Silhouette 23.07. (KW30): Bus-Foto 24.07. (KW30): WeConnect 28.07. (KW31): Termin Werksabholung 31.07. (KW31): Auf dem Transportweg 04.08. (KW32): Rechnung/Bezahlung 06.08. (KW32): Fahrzeugbrief erhalten 11.08. (KW33): Zulassung 12.08. (KW33): Werksabholung Gruß Nietnagel
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    Moin, wollte bei dem Schietwetter etwas südlichen Flair in den Cali bringen: habe die Tische mit portugiesischen Azulejos gefliest. Jetzt strahlt die Sonne wieder. Grüße von der Ostseeküste Axel l
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    Hallo, angeregt durch die Um- und Einbauten von HUSir, habe ich mir zwei zusätzliche Schubladen im Küchenbereich und eine Boxen-Schiebeschiene gebaut. Die Bilder sagen mehr als viele Worte. Das Ganze ist ohne Veränderungen am Fahrzeug entstanden. Die Befestigung erfolgt in den Zurschienen am Boden und der vordere Anschlag ist die Gleitschiene für die original Bordwände. Zur Zeit fehlen noch die Beschläge an den Schubladen und Klappen. Dafür habe ich die Gleichen bestellt die auch im Fahrzeug von VW verbaut werden. Leider haben die Beschläge 3 Wochen Lieferzeit. Viel Spaß beim Bilder ansehen. Grüße Edmund
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    Hallo zusammen, es ist eine außergewöhnliche Situation für alle – wir werden in einem nicht vorstellbaren Ausmaß in unser persönlichen Freiheit sich zu bewegen und Reisen eingeschränkt. Das führt zwangsläufig zu Spannungen wie die Beiträge auch hier zeigen. Keiner wird die Unbedingte Schutzwürdigkeit unserer älteren Mitmenschen in Frage stellen. Keiner wird nicht die furchtbaren Bedingungen ignorieren können unter denen ein bis an ihre körperliche und seelische Belastungsgrenze gebrachtes Pflegepersonal und Ärzte versuchen Menschen zu helfen und zu retten. Keiner wird die dramatischen Auswirkungen auf unsere Wirtschaft nicht sehen, auch wenn er in der glücklichen Lage ist sie nicht selber unmittelbar spüren zu müssen. Also was tun? Körperliche Distanz halten zu anderen Menschen – Punkt! Wenn ich in einem kleinen Dorf auf dem Land lebe mit Wiesen und Kuhweide vor der Tür und dann raus spazieren gehe ist Distanz halten eine andere Frage als in Berlin, wo alle sich zusammen auf einem kleinen Fleckchen Grün tummeln. Wenn ich mir der Situation und der notwendigen Verhaltensregeln bewusst bin und dann alleine im Wald stehe, ist es eine andere Frage als wenn sich eine Gruppe Menschen draußen trifft und zu Sechst auf einer Bank sitzend und davor stehend sich unterhält. Aus dieser Diskrepanz heraus kommen sicher die verschiedenen Ansätze, die hier diskutiert werden, ob man sich jetzt mit seinem Cali rausbewegen darf oder nicht. Aus dieser Diskrepanz heraus kommt auch die Vehemenz der Diskussion, ob man um Bedrohliches Fehlverhalten unterbinden zu können zu drastischen Maßnahmen wie einer behördlich verhängten Ausgangssperre greifen muss oder nicht. Was ist meine persönliche Konsequenz? Ich bleibe zu Hause, arbeite von zu Hause, bespassse mein Kind zu Hause, genieße die Sonne im Garten, genieße die Gelassenheit nicht der normalen Hektik meines sonstigen Alltages unterworfen zu sein, genieße Zeit zu haben in Ruhe zusammen mit meiner Familie zu kochen, genieße Zeit zu haben ein Buch in Ruhe zu lesen. Ich schreibe den mir wichtigen Menschen in meinem Leben und telefoniere mit ihnen. In diesem Sinne wünsche ich allen eine sichere und ruhige Zeit, bleibt gesund! Viele Grüße, Sabine PS: Ich bin mir durchaus bewusst mich in einer Privilegierten Lage zu befinden. PS 2: ich finde das Wort Social distancing furchtbar – gerade in Zeiten wie diesen ist emotionale Nähe wichtig. Nur die Ausdrucksformen muss andere Wege finden, eben keine körperliche Nähe.
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    Hallo zusammen, der Umbau ist abgeschlossen. 150 Ah LiFePo unter dem Beifahrersitz, 60A Triple-Ladebooster (Ladebboster, Landstromladegerät, Solar-MPP) unter dem Fahrersitz, und Sinuswandler mit NVS im Technikschrank. So wie es nach den ersten Tests aussieht ist endlich genug Energie an Board. Durch das BMS der Batterie und dem Votronic Charge Control S ist der Ladezustand und Verbrauch transparent und vorhersehbar. Nach 4 Tagen Standzeit mit Heizung und Kühlschrank bei durchschnittlich 0°C hatte die Batterie noch gut 40%. Nach einer Stunde Fahrt war sie auch wieder voll. Die Originale-Zweitbatterie ist weiterhin verbaut. Diese übernimmt auf Grund der werkmäßigen Verkabelung mit dem Steuergerät für Sonderfahrzeuge momentan noch die Versorgung der dimmbaren Innenbeleuchtung sowie andere kleine Verbraucher. Der Einbauort des Sinuswandlers im Technikschrank ist bis jetzt ok (momentan nur provisorisch). Ein Test mit 10 Minuten 1500 Watt Haarföhn haben jedoch keine merkliche Erwärumung gezeigt. Wenn es mittelfristig Probleme gibt wandert dieser ganz nach hinten wo er gut belüftet wird. Der komplette Fußraum im vorderen Bereich wurde mit 10 mm Isolierung sowie die Türen mit 20 mm ausgedämmt. Die B-Säulen sind mit PU-Schaum ausgefüllt. Der GC hat für uns damit wesentlich an Komfort und Unabhängigkeit gewonnen. Die verbauten Komponenten sind: Votronic VBCS 60/40/430 Triple-CI Votronic LCD-Charge Control S Liontron LiFePo4 150 Ah Ective TSI152
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    Ist zwar etwas offtopic. Aber in meinem noch neuen T6.1 hatte irgendwie die Blumenvase gefehlt. Ein Bulli braucht ne Vase 😉🥰🤓 Kurzerhand haben wir aus dem 3D-Drucker eine gedruckt. Da das Handschuhfach sowieso etwas seltsam ist, wurde sie da mit tesastripes eingeklebt : gruß Hans-Peter
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    (1) - mit Sicherheit. (2) - mit Sicherheit. (3) - mit Sicherheit. Du bist seit knapp 2 Jahren in diesem Fahrzeugbereich, ich seit über 20 Jahren. Fast würde ich sagen: Same procedure as every year .... Vom T3 auf den T4 - der Frontmotor, damals sind wir nur knapp dem Weltuntergang entkommen. Vom T4 auf den T5 - PD und CR - Motoren, Qualitätsmängel (die man noch nie kannte), seltsame, von Geisterhand ausgeführten Funktionen, die Geisterhände geisterten auch gern mal sehr eigensinnig - wie Geister nun mal sind. Vom T5 auf den T6 - da war aber alles besser ? Vom T6.1 auf den T6.2 - warum sollte sich das System nun ändern ? Muss man entspannter sehen. Der "Spirit" ist schon lange "minimiert". Früher war eben alles besser. War es nicht, wurde aber so empfunden. Zwei Dinge haben sich verändert: Die Fahrzeug-Qualität hat abgenommen, die Fahrzeug-Preise haben deutlich zugenommen, die Fahrzeug-Werbung lebt (im California-Bereich) von alten Zeiten. Spirit. Das Anspruchsverhalten der Käufer hat zugenommen, die aktuelle Generation um die 35 ist die Anspruchsgeneration. Weil, man hat Anspruch: Auf den Krippenplatz, dann den Kindergartenplatz, die kostenlose Mittagsbetreuung in der Schule, die Raucherpause, auf die Systemrelevanz, mir steht dies und das und jenes zu. Sofort und in vollem Umfang. Anspruch auf die maskenlose, abstandslose Corona-Demo. In der Innenstadt. Den vollen Anspruch gönnt man sich. Kompromisslos. Jetzt kollidieren das kaum mehr vorhandene, aber erwartete Spiritfeeling (kenne ich auch noch) mit dem Zustand der teuren Klapperkiste und der Erwartungshaltung auf ein SuperdruperHighEndAlleFeelingsErfüllendes "Auto". Die T3-TD-Motoren - sensible Diven auf die Hinterachse montiert. Am T4 gibt es kaum eine Schraube, die ich nicht kenne. Warum wohl ? Der T5 - "meine" Enttäuschung. Erwartung + Spirit trifft auf Klapperkiste und Stress im Tagesgeschäft / Urlaub. Der T6 - keine Ahnung mehr, wird wohl nicht besser geworden sein. Sicher aber teurer. Je mehr in der rollenden Kiste verbaut ist, umso mehr geht kaputt. Je mehr in der rollenden Kiste verbaut ist. umso mehr stört sich gegenseitig. Je mehr in der rollenden Kiste verbaut ist, umso mehr Komfort und Feeling will man haben. Je mehr in der rollenden Kiste verbaut ist, umso teuerer wird die Kiste. Je teurer die Kiste wird, umso mehr will man an Komfort und Feeling haben. Persönlicher Anspruch und Fahrzeugbaurealität - driftet schon lange auseinander. Freu Dich an deinem T6.1, sei froh wenn keine oder nur kleine Mängel auftreten, überlegt euch, welcher Anspruch wirklich bedient werden muss / kann. Die anderen Hersteller / Fahrzeuge sind auch nicht besser ..
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    Auf unserer spontanen Reise in die Westalpen haben wir bereits viele Pässe hinter uns gelassen und auch die ein oder andere Schotterstraße gemeistert. Der „Denzel“ gab uns gute Vorschläge und ab und zu haben wir uns auch von seinen Fotos leiten lassen. Aber immer wieder bleibe ich an einer Route hängen: Tunnel du Parpaillon. Dosi16 / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0) Die Streckenbeschreibung lässt ahnen, dass sie für unseren roten Bus mit Serienfahrwerk eigentlich nicht geeignet ist. Hmm, – Tunnel du Parpaillon -, je öfter ich die Bilder anschaue, umso mehr will ich dahin. Ach was soll’s, wir sind sowieso in der Nähe. Das probieren wir jetzt! Auf zum Tunnel du Parpaillon Wir kommen von Südwesten und müssen folglich die Routenbeschreibung rückwärts lesen. Das klappt auch ganz gut. An dem Brunnen am Ende der Asphaltstraße füllen wir noch den Wasserkanister auf, dann geht es auf dem Schotterweg weiter. Die Steine auf dem Weg sind schon etwas grober als auf den vergangenen Pisten. Aber im ersten und zweiten Gang suchen wir behutsam die passende Spur. Ich frage mich, ob es wohl bei den Cali-Kollegen mit Seikelfahrwerk im Fahrzeug genauso rumpelt und poltert. Wir werden jedenfalls ganz schön heftig von links nach rechts sowie vor und zurück geschüttelt. In Island hatte es sich ja bewährt, die übelsten Schlaglochstrecken mit hoher Geschwindigkeit zu befahren. Dann bleibt dem Rad fast keine Zeit, in das Schlagloch einzutauchen. 60-70 km/h sahen zwar verwegen aus, waren aber trotzdem recht komfortabel. Hier verkneife ich mir das lieber. Die großen Schottersteine sind viel zu scharfkantig und am Ende bleibt vielleicht, wie 2018 in Norwegen, wieder ein Reifen auf der Strecke. Nach knapp 2 Kilometern überqueren wir eine Holzbrücke, dann folgen zwei Kehren, die wir auch mit geringer Geschwindigkeit durchfahren. Als wir die Baumgrenze erreichen und den Wald hinter uns lassen, kommen wir zu einer weiteren Brücke. Diese ist jedoch gesperrt und wird durch eine (trockene) Furt umfahren. Auch dieses Stück meistern wir, wenngleich hier die Vorderräder bereits kräftig durchdrehen. Die folgende Fahrspur lässt keine Möglichkeit zum Ausweichen erkennen und wir rumpeln immer weiter nach oben. Bevor wir die Hälfte der Strecke geschafft haben, kann ich hören, wie auf dem Beifahrersitz ein Stein vom Herzen fällt. Denn gerade habe ich meiner Frau mitgeteilt, dass wir umkehren werden, weil ich Ihr und dem Bus nicht noch mehr zumuten möchte. Wir kehren um Also geht es erstmal Rückwärts zurück, bis zu einer Stelle, wo wir mit 7x vor und zurück, wenden können. Dafür lässt sich jetzt auch noch das ein oder andere Foto machen. An einer der Kehren im Wald stellen wir uns in den Schatten und machen gemütlich Mittagspause. Tunnel du Parpaillon - , Tunnel du Parpaillon, – da muss der rote Bus einfach hin. Beim Blick auf die staubige Heckklappe vom Bus fällt mir plötzlich die Lösung ein. Dazu muss ich nur was passendes finden. Am Wegrand suche ich ein paar Steinchen, aber das Richtige ist noch nicht dabei. „Was suchst Du denn?“ fragt die Frau, – „Einen Tunnel für den roten Bus“. – „ Nimm doch die leere Klopapierrolle….“. 😆 Hier seht Ihr also doch noch den roten Minibus auf dem Weg zu meinem Tunnel du Parpaillon. Wenigstens ER hat den Tunnel erreicht 😁 Denzel Kz475 – Denzel Skala SG 3-4 Das war der Teil mit dem roten Minibus in den Westalpen. Im nächsten Beitrag bewegen wir uns über eine alte Straßenbahntrasse und diesmal ist nicht nur der Bus rot 😉 Euch allen einen schönen 2. Advent. Viele Grüße, Gerhard
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    ...Abholung Teil 1...Teil 2 folgt... Am 15.Oktober, also sechs Monate nach der Bestellung war es nun soweit. Morgens um 7:33 mit Frau und Gepäck mit der Bahn nach St.Ingbert mit einmal Umsteigen in Mannheim. Leider ging eine Tür des ICE in Frankfurt nicht mehr zu (...gleiche Ingenieure wie beim Aufsttelldach waren da am Werk, vermute ich...) und somit verzögerte sich die Weiterfahrt nach Mannheim um 15 Minuten. Damit war der Anschlusszug dann auch weg... Also mit der S-Bahn weiter von Mannheim nach Kaiserslautern mit 5 Minuten Verspätung bei 4 Minuten Zeit zum Umsteigen. Zum Glück war man sich bei der Bahn bewusst, dass ich einen California in Mojave Beige Metallic in St.Ingbert abholen wollte, also wartete der Zug so wie es sich gehört. Etwa fünf Sekunden nach dem Einsteigen fuhr der Zug dann los. Die vielen Zwischenhalte in der pfälzischen Provins erspare ich mir mal, da gab es Orte von deren Existenz ich bisher nichts wusste und deren Namen ich auch schon wieder vergessen habe. Mit einer Verspätung von 45 Minuten kamen wir dann in St.Ingbert an. Die Trachtenkapelle "Calli 7.4M war leider schon abgezogen, weil sie zu einer anderen Beerdigung mussten. Aber Ralf Lauer war da und begrüßte uns herzlich. Da stand er nun der Ocean aus Luxemburg, in Rentnerfarbe und mit all den schlechten Schrauben und Teilen, die einen Reimport so "billig" machen. Da wir noch am selben Tag die 700km zurück in die Hauptstadt wollten fiel die Einführung auf unseren Wunsch kurz und knapp, aber dennoch sehr informativ was die Neuheiten und Assistentsysteme betrifft aus. Ich fahre seit 32 Jahren VW Campingbusse, da brauchte ich keine Erklärung wie man einen Stuhl aufklappt. Um Euch nun die lange Wartezeit zu versüßen, hier mal ein paar Appetithappen: Was lag denn da noch so im Bus? Ein schöner Schlüsselanhänger von den Lauers 10l Faltkanister plus Schlauch Verbandszeug plus extra Sicherheitsweste für meine Frau LED Taschenlampe für die 12V Steckdose Adapter für die Außensteckdose zwei Ausgleichskeile 25m CEE Verlängerungskabel plus Tragehilfe Wasserentkeimer Kleinkram wie Becher, Mini Papierkorb für die Seitentür, Auffangnetz für das Bett oben, Notverriegelungsset, falls mal das Dach manuell gesichert werden muss (was ja nie passieren wird...) und natürlich ein Kugelschreiber in Wagenfarbe aus reinem Platin mit Gravur von Ralf Lauer, passend für das gekühlte Handschuhfach mit Stifthalter Fortsetzung folgt
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    & jetzt die Konfiguration fürs Wintercamping im Vorzelt, wenn es der Holden für draussen zu kühl wird, aber dennoch hübsch bekocht werden möchte... grins LG Busolini
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    Hier auf alten Militärpisten im Grenzgebiet zwischen Nordmazedonien und Kosovo - im Hintergrund der Korab 2764m (in Albanien ist man offziell der Meinung das er 10m "kleiner" ist 👌 ) Übernachtsplatz im Durmitor NP in Montenegro (ja auf diesem Foto gibt es einen Cali)
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    Hallo, mir geht das so langsam gehörig auf die Eier! Ständig dieses gefragte „kann ICH denn wohl“ „ja wenn nur ICH alleine losfahre dann“ „ICH ICH ICH“ Rundrum verrecken die Menschen elendig und einige wenige haben nichts besseres zu tun, über „vereinzelte Kurztripps“ nachzudenken. Was privilegiert einige wenige da draußen eigentlich gegenüber anderen??? Guck mal nach Frankreich und Italien, was passiert da? Da sterben jeden Tag tausende Menschen! Das ist vor unserer Haustür! Mich kotzt das langsam an. So, jetzt fallt über mich her... Sorry für die drastischen Worte, aber das musste mal raus. Michael
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    Hallo in die Runde, gestern war ich aufgrund einiger Beiträge entschlossen, mich hier abzumelden. Aber nachdem ich jetzt einige ermutigende Beiträge las, habe ich mich zum Bleiben entschlossen. Dazu veranlasst mich auch der heutige Beitrag von Mark. Vielleicht habe ich versäumt, meine Ausgangslage und meine sicherlich eher ungewöhnlichen Nutzungsansprüche transparent zu machen, was vielleicht meinen 10-Punkte-Optimierungsplan nachvollziehbar machen könnte. Darum will ich das knapp nachholen: Für den GC 600 entschied ich mich in erster Linie wegen des ungewöhnlichen guten Fahrverhaltens des Crafters, der angebotenen Maschine plus Automatik und der angebotenen Assistenzsysteme und nahm die für meine Bedürfnisse kargen Unterbringungsmöglichkeiten im „Wohnzimmer“ in Kauf, weil ich Abhilfemöglichkeiten sah. In der Regel halte ich mich mit dem Wohnmobil von Mai bis August in Norwegen und dabei überwiegend nördlich des Polarkreises (Varanger-Halbinsel) aus naturfotografischen Gründen auf. Selbst im Juni liegt dort die Durchschnittstemperatur unter 10 C. Weil ich manchmal zum Fotografieren – z.B. Balzverhalten des Kampfläufers – mehrere Regen- und Sturmtage überbrücken muss, bin ich auf eine Dieselheizung angewiesen. (Die nächste Gasfüll-Station befindet sich im 500 km entfernten Alta). Wegen der Länge meines Aufenthaltes reicht also ein kleinerer Gasbehälter nicht. Nun zu meinen Optimierungen: Das „Schubladending“ (Zitat) ist optisch sicherlich nicht so ansprechend wie das Original-Schottbrett. Aber mit dessen Hilfe kann ich mich bedeutsamer Versorgungsgüter innerhalb des „Wohnzimmers“ bedienen, ohne die Koje hochklappen zu müssen oder zur Hintertür zu gehen. Die Alternative wäre das Weglassen des oberen Schottbrettes gewesen, um an eine darunter zu plazierende Versorgungsbox zu gelangen. Das kam für mich nicht in Betracht. Dass meine handwerklichen Ausfertigungen nicht den Ansprüchen einiger Innungsmeister des Möbeltischler-Handwerks genügen, nehme ich hin, weil ich mich weder zur Gesellenprüfung angemeldet oder das „Schubladending“ zum Kauf angeboten habe. Für mich ist Funktionalität angesichts der Eigennutzung vorrangiger Maßstab – und hier im Forum dient es lediglich als Anregung. Das mögen bitte die beherzten Harsch-Kritiker wohlwollend berücksichtigen. Sowohl die Umgestaltung des Gaskastens als auch der Umbau des heute vorgestellten hinteren Stauschrankes nahm ich deshalb vor, um ohne Aus- und Wegräumen anderer Ausrüstungsgüter von hinten an häufiger benötigte Gegenstände leichter zu gelangen. Abschließend: Das letzte Foto zeigt meine bisherigen Umbaumaßnahmen – und für mich als 78jährigen mit akademischer Ausbildung signalisiert es meine handwerkliche Zufriedenheit. In diesem Sinne in friedfertiger Stimmung… Ulf
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    Ich hätte mal einen anderen Vorschlag: Dreht doch bitte mal das seitliche Gitter Richtung Sitz an der B-Säule um. Dann ändert sich die Richtung für die warme Luft von linksunten (Richtung Lufteinlass der Luftstandheizung) nach rechtsoben. Wenn ich es gerade richtig in Erinnerung habe, sind am Gitter unten haken dran und oben ist es nur geklemmt und lässt sich leicht entfernen. Dadurch ergeben sich bei mir die folgenden Änderungen beim Betrieb und Heizwerte: Messung bei geschlossenem Dach und ca. 6°C Aussentemperatiur, Messung auf der Küche mittels PT-1000 (Bild) Stufe 5: Es wird eine konstante Temperatur von ca. 22,5°C erreicht und die Standheizung läuft auf kleiner Stufe durch (viel besser als das ständige aus und an von vorher mit den Schwankungen) Stufe 10: Bei dieser Stufe erreiche ich jetzt Temperaturen von über 30°C, bevor die Standheizung anfängt die Leistung zu reduzieren, das passiert bei ca. 30,5°C. Für mich sind das ausreichende Werte. Bei 30,6°C hab ich aufgehört zu messen, da wurde es schon unangenehm warm. Für mein Empfinden läuft es nun so, dass ich mit dieser kleinen Änderung zufrieden bin. @Tom50354 Du hattest ja die Werte im Ansaugtrakt gemessen und mit den per VCDS ausgelesenen verglichen. Das habe ich jetzt dank neuem Interface auch gemacht. Ich habe wenn ich es genauso messe wie du, die gleichen großen Abweichungen. Viele Grüße Jörg Stufe 10: Stufe 5:
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    California zum Schnäppchenpreis Mal etwas für die Schnäppchenjäger beim Cali Kauf. Ich habe ein wenig im Internet recherchiert und 2 Anbieter gefunden, die noch deutlich unter 35.000 € brutto für einen neu(er)en Cali kommen und damit alle Reimporteure deutlich unterbieten… 1.) Bei der Fa. Car-to-go aus Kiew bekommt man ihn schon ab 29.500 €, aus erster Hand. Bei den Farben und Motoren kann man für das Frühjahr 2021 ziemlich frei wählen, bei der Ausstattung muss man ihn so nehmen, wie er kommt. Die Webseite von denen klingt sehr seriös, die kommen aus dem Bereich Organisation. Lt. Google Übersetzer kam sinngemäß raus, dass sie Dein Auto für Dich organisieren. Der Kfz Brief wäre zwar in kiryllisch, wird aber wohl von einer dt. Fima ausgestellt, die Fa. Mustermann in 12345 Musterstadt. Garantie bekommt man wohl auch, man muss sich dann bloß an den Vornutzer wenden. Insgesamt ein faires und interessantes Angebot, finde ich… 2.) Noch günstiger gibt es ihn dann bei der Fa. KIKEA, da bekommt man dann den Bausatz „BILLY-CALI“, dort schon ab 27.999 €. Dabei ist eine detaillierte, 8000-teilige Explosionszeichnung auf 12 qm. Eine ausführliche Bedienungsanleitung ist auch dabei … natürlich auf schwedisch, man bekommt sie aber auch auf Wunsch in dänisch und in finnisch (zielt wohl auf Skandinavien ab?) Lt. Webseite soll der Zusammenbau recht einfach sein, wer schon mal andere Produkte selber zusammen geschraubt hat, schafft das wohl einfach. Doppelte oder überflüssige Teile können auch auf fehlende Teile gegen gerechnet werden. Als Hilfe gibt es gratis die praktische Kreuzschlitzimbusratsche dazu, dann geht es wie von selbst. In der jetzigen Zeit sicher eine sinnvolles Projekt für alle, die Zeit- und Energieüberschuss haben. Auch die Ökologie kommt nicht zu kurz. Bei dem Bausatz ist der Anhänger im Preis schon mit enthalten. Er ist voll kompostierbar und die Transportbox lässt sich danach als Wohnwagen ausbauen und im Süden oder in regenarmen Gebieten gut nutzen. Eine Abbildung findet Ihr nachfolgend Viele Grüße Norbert
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    Vollmondnacht auf dem Passo del Dosso Alto Italien Lombardei 2019
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    Hallo. Im Forum sind ja auch ein paar Kollegen mit 3d-Druckern die ich hiermit mal ansprechen möchte. In den deutschen Altenheimen fehlt es noch an Ausrüstung. In unserem Ort haben sich daher viele Frauen zusammengeschlossen und nähen einfache Stoffmasken. Der hilft etwas, aber lange nicht ausreichend. Das Gesicht, speziell die Augen sind nicht geschützt. Das Problem: In den Altenheimen wissen sie nicht was privater 3d-Druck leisten kann. Als mich unser Altenheim bzgl. einer Skype-Verbindung anfragte habe ich darauf hingewiesen das man eine BehelfsGesichtsMaske mit einfacher Folie auch ausdrucken könnte. Das würde dem Altenheim im Falle eines Falles wirklich weiterhelfen. Mit mehreren 3d-Drucker Besitzern im Ort haben wir uns jetzt zusammengeschlossen und produzieren für unser Altenheim zunächst mal 20 Gesichtsmaskenbügel. z.Z. laufen die ersten Drucke dieses Models an: https://www.thingiverse.com/thing:4233193 Die notwendigen Folien findet man noch für wenig Geld unter der Bezeichnung "Bindefolien" ( Die heutigen Overheadfolien sind Inkjet-beschichtet und werden zu schnell blind). Ich probiere es mal mit 0,2 und 0,5 mm Varianten. Wenn es interessiert berichte ich euch weiter über diese Aktion. Und falls ihr einen 3d-Drucker besitzt, oder jemanden kennt, sprecht doch mal die das Altenheim im Ort an. Die machen einen tollen Job, sind aber oft erst am Ende der Beschaffungskette. Natürlich gilt das auch für andere Dienste mit notwendigerweise engem menschlichen Kontakt, z.B. Rettungsdienst usw. Bleibt gesund. de.detto
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