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Showing most liked content since 11/14/2018 in all areas

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    Servus z´sam! Jetzt bin ich aktuell nicht sicher, ob ich diese Bilder von unserer Georgienreise (2018) bereits mal vorgestellt habe... Zumindest hab ich hier nichts gefunden. Falls doch, bitte Bescheid sagen, dann werd ich sie wieder löschen Viel Spass im hochalpinen Bereich von Georgien mit Pässen bis auf 3000m und Berge, die über 5000m hoch sind (Teil1)... Paul Furten durch Schwarzwasser nach heftigen Regenfällen vom Vortag... Im Kaukasus... sehr stimmungsvoll und beeindruckend. Gemüse putzen am Logen-Stellplatz auf knapp 3.000m mit Blick zu den 5.000ern, es gibt echt schlechteres... Da ist der Weg... oder direkt daneben... oder ganz woanders? Wir sind im georgisch-/russischen Grenzgebiet, rechts im Hintergrund sind die Baracken der Grenzpolizei, wo man sich im Grenzgebiet anmelden muss. Suchbild "Stellplatz am Bachbett". Hier gibt´s wirklich keine "großen Weißen" 😉 Der "Weg" geht am nächsten Tag auf erahnbaren Fahrzeugspuren des letzen Jahres, querfeld weiter, Richtung der dunklen Berge
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    Hallo, nachdem bei mir ein paar ungewöhnliche Perspektiven von/mit dem Bus angefallen sind, dachte ich, eine eigene Rubrik ist ganz nett. Hier sehr Ihr, was ich mir unter kurios vorstelle (manche sind auch im "Schöne Cali-Bilder" schon vorhanden): Der Leuchtturmcali Vielleicht lehren ihn die Boote, wie er schwimmen kann?! Die pinkfarbige Nähmaschine - ein faux pas im Bild der roten 😳 Ohrschmuck für die Cali-Lady: Sie trägt Dorsch! Manchem Cali kann es nicht groß genug sein und er wird übermütig mit dem Riesenschneeschild Düngt man den Cali ein wenig, wachsen auch Bäume auf dem Dach (Es ist gerade Winter, die Blätter sind schon abgefallen) Wenn des Teufels Zähne (in Senja/Norwegen) aus dem goldenen Zahnfleisch leuchten, will der Cali nicht nachstehen und es wächst ihm ein roter Spitzzahn Ist der Cali nicht schnell genug, trifft ihn ein Hurtigrutenschiff volle Breitseite 😩 Merkt er den Angriff rechtzeitig, nimmt er das Schiff einfach Huckepack 😛 Eine neue Konfigurationsmöglichkeit: Der Doppeldachbalg In Norwegen kann sich der Cali bei Regen ganz extravagant unterstellen: Auf solche Ideen kommt die Fahrerin, wenn der Bus Kilometer frißt 😛 Jetzt bin ich gespannt auf Eure Kuriositäten!
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    Nachdem der Winter nun wirklich vorbei ist, habe ich mein Avatarbild der Jahreszeit angepasst. Auf meiner Maitour 2019 von Faro u Faro in Galizien: Ganz knapp zwischen Geländer und Felsen vorbei vor den Faro de Roncadoiro. (Das war übrigens zur morgendlichen Rest-blauen Stunde. Die 3 Fotografen mit ihrer Fotoausrüstung im 5stelligen €-Bereich waren gerade abgefahren 😀) Wenn die Sonne und die vielen Mitbesucher mir keinen Strich durch die Planung gemacht hätten, wäre es vielleicht der Faro de Estaca de Bares geworden. Naja, er fällt auch noch zur Seite 😢 Mit den Hunden hat's noch geklappt, aber die gehören ja in den OT-Bereich der Bilder Beim Faro do Roncudo zählt für mich eher das Wetter: 7bf, da hat's mir immer das Handy verweht. Und die Fliesen der Verkleidung des Turms waren z.T auch schon abgefallen. Aber ich konnte direkt davor fahren!😃 Wer einsame Plätze, saftiges Grün und Blütenpflanzen liebt, wer mit Temperaturen um die 20 Grad zufrieden ist, für den ist der Mai ein Paradies in Galizien. Traumhafte Sandstrände, schmale und lange werden von hohen und niedrigen Klippen eingerahmt. Mal Ententeich, mal wildes Meer mit hoher Brandung, von allem etwas. Bloß nicht auf Bestellung 😉
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    War gar nicht schlecht, so ohne Sonne. 😉 Sonst hätte ich auf die andere Elchseite gehen müssen und die Laster wären im Hintergrund gewesen. Der Elch ist in China gefertigt, aber aus Norwegen gesponsort. Er soll, wie einige andere Kunstobjekte und Aussichtspunkte, die Unfallzahlen auf der langweilig gut ausgebauten 3 senken. Bei mir hat's funktioniert: FotoPAUSE :-)
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    Cascades du Hérisson Teil 7 Im französischen Jura, dicht an der Schweizer Grenze. Der letzte geplante Stopp dieser Reise war der Parkplatz am Fuße der Kaskaden. Hier ist das Übernachten zwar offiziell verboten, wird aber in der Vorsaison toleriert. Wir kamen am Abend, da sind die Parkplatzschranken offen, blieben einen Tag für die Besichtigungstour und fuhren am nächsten Morgen, einem Montag, da war wieder die Parkplatzaufsicht unbesetzt und alle Schranken offen. Der Platz ist eine Wiese, direkt an der Pferdekoppel, unser Blick noch vor dem Aufstehen. Am frühen Vormittag ging's dann auf die Wanderschaft entlang der Kaskaden. Die Cascade de l'Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) sind Höhepunkte des 3,7 km langen Parcours und mit den beiden geht es, wenn man vom unteren Parkplatz kommt , gleich los. Unser Aufstieg bis zum obersten der 7 Wasserfälle dauerte 3 1/2 Stunden, der Abstieg war in 2 1/2 Stunden erledigt. Dabei haben wir eigentlich nur 280 Höhenmeter und gute 7 km überwinden müssen... ...Für zwei 77 jährige Rentner aber kein Scheiss! Wir haben uns bei Auf- und Abstieg je etwa 15 Minuten Pause mit einem Erfrischungsgetränk gegönnt und waren am Abend komplett alle! Zum Glück sind nur die unteren beiden Fälle relativ hoch, der Rest ist dann gemütlicher. So viel und lange sind wir in den ganzen davor liegenden 6 Wochen nicht gelaufen. Hat sich aber gelohnt! Das mitwandernde Publikum hat zum Teil in den Gumpen gebadet, war ja auch warm genug. Am Ende des Tages war uns das Lachen vergangen. Direkt nach dem Selfie haben wir am Boden vor uns diese kleine Schlange gesichtet. Von den Wasserfällen der Hérisson ging es dann am nächsten Morgen, mit einem kurzen Halt an der Quelle der Loue, weiter Richtung Heimat mit nur noch einer Übernachtung in Ettlingen bei Karlsruhe. Source de la Loue Hier plätschert keine lebliche Quelle, sondern ein fertiger Fluss kommt aus der Höhle im Berg hervor. Für die Betrachtung des imposanten Felsenkessels wurden spezielle Liegesitze in den Stein eingelassen. Fortsetzung bald oder später...
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    Hallo Sybille, die Basis-Informationen für den Reisebericht werden handschriftlich gespeichert.... .... und dann kommen noch ein paar Zeilen auf dem Tablet hinzu. 😁 Viele Grüße, Gerhard
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    Liebe Califreunde, inspiriert von den vielen Reiseberichten hier im Board, und die sind wirklich klasse, hatte ich schon lange ein Projekt im Kopf. Letztendlich hat "Tasse Kaffee" hier im Board mir den letzten Anschub gegeben. Ich wollte meine Reiseberichte mit Gleichgesinnten und auch mit der Familie teilen. Nun, wie macht mann das am besten? Eine Zeitlang habe ich mich mit Sway von Microsoft herumgeschlagen. Es gab eine mobile App in der man Texte und Fotos prima unterwegs einfügen konnte. Den Link konnte man mit Freunden und bekannten teilen. So weit so gut. Nun ist aber die mobile App endgültig eingestellt worden. Also auch nicht zukunftssicher.... Da ich meine Berichte auch von Unterwegs (Idealerweise vom iPad) pflegen möchte, bleibt da eigentlich nichts ausser einem Blog. Den Aufwand diesen zu erstellen und auch zu pflegen habe ich bisher gescheut. Aber eigentlich ist es nicht so schwer, und so habe ich mich im Januar mal mit Wordpress beschäftigt. Herausgekommen ist: www.Roadbus.de Der Blog ist noch ziemlich am Anfang, und ich hoffe Ihr verzeiht mir einige Anfängerfehler 😉 Vielleicht habt Ihr ja Lust mich auf einigen Reisen zu begleiten? Anregungen, Tips, und auch konstruktive Kritik sind natürlich gerne willkommen. Nach und nach werde ich versuchen meine Reisen von sway nach Roadbus.de zu Portieren. Das dürfte ja einige Zeit Dauern, aber die ersten sind schon online. Viel Vergnügen beim Lesen.... Den Anfang macht: Mit dem Bus auf die Insel des Feuers .... Euch einen schönen Tag .....
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    Letztendlich ist man nirgendwo 100% sicher. Aber ich denke, dass Risiko auf einer Raststätte oder einem Campingplatz ausgeraubt zu werden ist auch nicht höher als das zuhause eingebrochen wird. Allgemeines Lebensrisiko halt. Als Polizist behaupte ich auch: Gas"angriffe" sind eine Legende. Ich habe noch nie von einem verifizierten Fall gehört. Diejenigen, die immer mal wieder in Foren behaupten das irgendeinem Familienmitglied oder Nachbarn so etwas passiert ist, haben sich auch auf mehrfache Nachfrage nie wieder gemeldet. Komischerweise fahren alle mit Gas betäubten Personen am nächsten Morgen putzmunter lieber 600 km nach Hause oder weiter in den Urlaub anstatt ins Krankenhaus oder zur Polizei. Ich weiß nicht, wer schon mal so eine OP hatte. Aber auf die Idee mehrere Stunden konzentriert Auto zu fahren würde ich nicht kommen. Ich behaupte auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Laie mit den unbekannten Variablen Gasart, Gasmenge, Raumvolumen und Ort der Schlafstätte eher jemanden tötet als betäubt. Das geht bei vielen Mitteln ziemlich schnell. Deswegen gibt es ja überhaupt erst eine ganze spezialmedizinische Sparte dafür. Und von Todesfällen oder schweren Verkrüppelungen habe ich noch weniger gehört, obwohl sie häufig vorkommen müssten und auf jeden Fall polizeiliche Ermittlungen nach sich ziehen würden. In Deutschland würde sowas ganz sicher im BKA-Blatt veröffentlich werden - aber Fehlanzeige. Also entweder sind die Täter alles Anästhesisten mit Spezialausbildung "Wohnmobil" oder es sind erfundene Geschichten aus Profitgier oder Geltungssucht oder was auch immer. Raststätten sind meistens laut und kommen nur in Ausnahmefällen als Schlafstätte in Betracht. Ich habe mittlerweile hier im Umfeld bei Neubauten gesehen, dass dort Lärmschutzwände installiert werden. Das würde die Sache etwas verbessern. Im Idealfall mit genügend Zeit würde ich mir immer vor Ort ein lauschiges Lokal suchen und fragen, ob ich nach dem Verzehr noch bis zum nächsten Morgen auf dem Parkplatz nächtigen darf. Das hat bei höflicher Nachfrage noch nie jemand verneint.
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    Sanitär-Modul + Schubladen-Modul 1.1 Nachdem mein Projekt jetzt weitestgehend fertiggestellt ist, möchte ich es in einem eigenen Thread vorstellen. Wer schon mal den Dehler VW Bus, mit seinem Konzept aus dem Yachtbau kennengelernt hat mit seinem wandlungsfähigen Innenausbau, Küchenschrank sehr ähnlich dem California, Sitze auf Bodenschienen zur Schlafgelegenheit wandelbar und dem einzigartigen Waschschrank mit Waschbecken, Spiegel, Wanne für Spritzwasser, Zahnputzbecher mit Halterung und PP, der vermisst bei den heutigen Bus Konzepten den sanitären Bereich.(Bei Reimo MultiStyle nicht wirklich schön umgesetzt) Da wir meistens mit dem neuen Cali nur zu zweit unterwegs sind, können wir auf die Zweisitzer Bank verzichten und so kann der neue Raum für ein Sanitär-Modul genutzt werden. Zusammen mit einem Einzelsitz habe ich ein Konzept umgesetzt um auf dem zur Verfügung stehendem Raumangenbot auch den Luxus den sanitären Bereich nutzen zu können. Umgesetzt habe ich das Sanitär-Modul und das Schubladen-Modul aus folgenden Materialien: - Aluprofile 30mm (Item) - Alu DIBOND® 3mm + 6mm - Hartschaumplatten Integralschaum weiß 19mm - HPL-Platten 12 mm, 6mm - Alu-Platten 3mm +4mm - Diverse Aluwinkel - Thetford Cassettentoilette C262-CWE - Dometic SNG 4237 Waschbecken - Reich Einhebelmischer Keramik Samba - Schubladen Vollauszüge und sämtliche Schrauben, Muttern, Scheiben, Scharniere, Rastbolzen mit Rastsperre usw. aus Edelstahl. - Bösenberg Universaladapter für VW Multivan Schienensystem mit 10 mm Befestigungsschrauben. - Und viele, viele Einzelteile, Kleinteile So, nun muss alles auf Reisen noch getestet werden, Änderungen und Ergänzungen folgen. Details zu Konstruktion und Materialauswahl folgen die nächsten Tage.
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    Hi und guten Abend: wo wir gerade bei Österreich sind - hier der Zebra-Bus an der Kirche in Heiligenblut (letztes Wochenende). Wir besuchen das Örtchen seit 20 Jahren regelmäßig für ein verlängertes Wochenende - Ziel ist hier immer wieder der Großglockner. Viele Grüße, Mudie
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    Hallo, bevor man so viel Geld ausgibt, informiert man sich doch vorher oder ? Habe ich jedenfalls so gemacht. Da kennt man die Haptik des Stoffes , die Beschaffenheit des Bodens , weiß das das Fahrzeug eine Handbremse besitzt und hat schon mal eine Messe besucht und sich einen Vorführer angesehen und die Funktionen getestet, auch das Drehen des Fahrersitzes ! Des weiteren bietet das WWW alle Informationen über das Fahrzeug was man zu kaufen beabsichtigt. Wer trotz aller Mängel ( in seinem Augen) dieses Fahrzeug kauft , sollte sich dann auch nicht beschweren! Übrigens lässt sich von IKEA sehr viel transportieren, wenn man die Sitzbank zur Liegefläche umbaut! Gruß Slide
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    Sirolo Nichts ist so alt wie ein Zeitplan von gestern. Das gilt im Urlaub offenbar genau so, wie auf Arbeit. Ursprünglich dachten wir, dass wir nach einer entspannten Fährfahrt noch von Ancona bis zum Lago di Trasimeno cruisen und dort ein gemütliches Nachtlager aufschlagen würden. Die Realität sah allerdings anders aus: Alle drei verließen wir ziemlich geschlaucht den kroatischen Seelenverkäufer, obwohl wir den ganzen Tag nichts anderes gemacht haben, als zu warten. Warten auf den Check-in, warten auf das Boarding, warten auf die Abfahrt, warten auf die Ankunft und so weiter. Eine einstimmig beschlossene Planänderung führte uns kurzerhand nach Sirolo, einem netten Küstenort mit Traumblick auf die Adria. Der Platz mit seinen Waschmöglichkeiten, gutem Restaurant, sehr schönen Stellplätzen und allen Annehmlichkeiten, von denen wir bislang glaubten, gut darauf verzichten zu können, läd uns nun tatsächlich auch noch für einen weiteren Tag Müssiggang ein. Nach dem Strand geht es in die alte Innenstadt auf einen Stadtbummel und heute Abend gibt es Grillplatte "mit alles", Weißwein und Meerblick. Der Bulli ging nun das erste Mal an die 230V. Ein Tag im düsteren Fährdeck verbunden mit kurzen Fahrzeiten und einem sehr schattigen Stellplatz sorgten zwar lediglich für einen Abfall von 150Ah Gesamtkapazität auf 131Ah, aber einen weiteren Tag ohne Ladung und einem vermutlichen Abfall auf unter 100Ah wollte ich den AGMs nicht antun. Die beiden Energiespeicher sind mir lieb und teuer und werden daher, so gut es geht, liebevoll behandelt. Schließlich sind sie hauptverantwortlich für wohltemperierte Getränke. Der zentralitalienische See fällt aufgrund massiver Faulheit also aus dem Fahrplan und somit auch die Fattoria La Vialla, dessen Besuch uns wärmstens ans Herz gelegt worden ist. Alternativ dafür planen wir morgen noch einen Abstecher nach San Marino ein und freuen uns schon auf einen Stadtbummel durch die kleine Republik. San Marino Im Regen fahren wir weiter nach San Marino. Verkehrspolizei regelt die Besucherströme auf diverse Parkplätze und ich werfe eine ansehnliche Handvoll Münzen in den Parkautomaten auf "P5", um gnädig ein Bleiberecht für drei Stunden eingeräumt zu bekommen. Wurde das Erklimmen der pittoresken Gipfelbebauung des Monte Titano früher noch den jeweiligen Interessenten selber überlassen, stehen mittlerweile diverse Beförderungsmittel bereit. Der Besucher hat die Wahl zwischen Seilbahn, Bimmelbahn oder Aufzug. Wir entscheiden uns für den Aufzug und lassen uns vom Strom unserer Leidensgenossen in die Kabine schieben, als sich deren Tür öffnet. Als sie sich wieder schließt, stehen wir mit weit über hundert Leuten in einem für 12 Personen zugelassenen Aufzug. Mein Gesicht ist platt an die Scheibe gequetscht und ich spüre meine Beine nicht mehr, als die Kleinstrepublik unter mir kleiner und kleiner wird. Glücklicherweise dauert die Fahrstuhlfahrt nicht all zu lang und mit einem lauten Knall öffnet sich die ausgebeulte Tür auf dem Gipfel. Bevor man registriert, das man hier jetzt wohl aussteigen sollte, schieben erneut Menschenmassen (nämlich die, die wieder nach unten wollen) und die Fahrstuhltüren schließen sich zischend erneut. Nach sechs Auf- und Abfahrten gelingt es uns, die Kabine wieder zu verlassen. Wir sind oben auf dem Monte Titano und die wunderschöne Bebauung nötigt mir tatsächlich einigen Respekt ab. Und auch die Geschichte San Marinos ist wirklich interessant. So wurde hier bspw. bereits im 15. Jahrhundert die Todesstrafe abgeschafft. Aber was, frage ich mich, treibt eine Stadtverwaltung, Republiksregierung oder was auch immer, dazu, einen so wunderbaren Ort mit grässlichster Kramladenbebauung zu verschandeln? Wozu gibt es hier Waffengeschäfte? Und weshalb so viele? Und Herr-Der-Ringe-Schachbretter, Schwerter und Gnomfiguren? Wer kauft so einen Scheiß? Und weshalb hier? Nachmittags geht es weiter nach Livorno. Unseren Weg die Superstradas entlang sehen wir viele leerstehende Gebäude. Riesige Fabrikhallen, aus denen schon lange kein Produkt mehr ausgeliefert wird. Ich habe ein kleines Fable für den morbiden Charme alter, abgeranzter Bauten und vor allem Industriearchitektur finde ich immer wieder beeindruckend. Nachdenklich stimmt uns dieser auffällige Leerstand in Italien trotzdem. Abends kommen wir in Livorno an, dürfen allerdings nicht mehr auf den Fährhafen. Die Englischkenntnisse des Schrankenindianers sind ungefähr so ausgefeilt wie unsere Italienischkenntnisse, somit erübrigt sich die Frage nach dem "Warum? ". Vor zwei Jahren war es kein Problem, im Hafengelände zu übernachten. Heute hingegen heißt es für uns: Umdrehen. Wir suchen uns einen Stellplatz in der Nähe und fahren am Folgetag wieder den kurzen Weg zurück zum Hafen. Sardinien, wir kommen.
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    CAP TENARO Wir wollen an die Südspitze der Halbinsel Mani, zum Kap Tenaro. Das Kap stellt den südlichsten Punkt des griechischen Festlandes dar und ist nach der spanischen Punta de Tarifa das zweitsüdlichste Kap Festland-Europas. Es trennt den Lakonischen Golf vom Messenischen Golf. Nahe dem Kap befindet sich in 5121 Metern Tiefe der tiefste Punkt des Mittelmeeres, das Calypsotief. In den Sommermonaten ist das Cap ein beliebtes Touristenziel. Wir folgen der schmalen Straße auf die Halbinsel und halten auch Ausschau nach einem Übernachtungsplatz. Am Ende der Straße befindet sich ein kleiner Parkplatz. Als wir ankommen, traue ich meinen Augen nicht. Der gesamte Parkplatz und die Zufahrtsstraße sind mit parkenden Autos, Wohnmobilen und Reisebussen belegt. Weil ein durchkommen nicht möglich ist, schauen wir uns das Treiben zunächst vom Parkplatz der nahen Taverne an. Schnell steht für mich fest, dass hier zuviel Menschen unterwegs sind, ganz abgesehen von der schlechten Möglichkeit zu parken. Deshalb verlassen wir diesen lebhaften Ort und suchen uns nicht weit von Vathia einen Platz zum pausieren. Jetzt ist es vielleicht an der Zeit, der Frau eine alternative Route für die Weiterfahrt vorzuschlagen. Vor Beginn unserer Reise nach Griechenland habe ich nämlich dem roten Bus einen Satz neue Reifen spendiert. Der Michelin Latitude Cross wird in den passenden Abmessungen angeboten. Mit seinem robusten Profil ist er auch für Ausflüge auf Schotterpisten besser geeignet als der Dunlop mit seinen hervorragenden Straßenprofil. Ob das so ist, möchte ich jetzt gern ausprobieren. Wir folgen also der weißen Linie auf der Landkarte und erklimmen bei toller Aussicht die Berge. In der Nähe des Bergdorfes Korogonianika habe ich einen Übernachtungsplatz ausgemacht, der laut Karte interessant sein könnte. An dem ausgesuchten Platz schaue ich mich zunächst etwas um, denn ab und zu sind merkwürdige Geräusche zu hören. Achja, hier wohnen Schweine, also im wörtlichen Sinn. Denn da sind drei Schweine in einem Felseinschnitt, der vorne und hinten mit Baustahlmatten zugemacht ist. Die werden bestimmt regelmäßig gefüttert, das bedeutet für uns umkehren, denn wir wollen ja keinen stören. Den nächste Platz erreichen wir wieder über einen kurzen Schotterweg. Aber er ist viel besser, es stehen zwar Bienenstöcke hier, aber da guckt man ja nicht täglich nach. Wir stellen uns ganz an die Seite mit Blick zur Südspitze und aufs Mittelmeer. Das scheint nett zu werden… MEIN TRAUMPLATZ Heute Morgen gibt es Sonne pur, direkt auf die Frontscheibe! Wir sind immer noch in der Nähe vom Cap Tenaro. Unten in der Bucht liegt noch alles im Schatten , aber bei uns auf dem Berg ist schon voll die Sonne. Eine Rindviehherde besucht uns gerade, aber das stört nicht. Die sind nicht besonders neugierig und drehen bald wieder um. In der Nacht konnten wir den Vollmond über dem Meer bewundern und den tollen Ausblick genießen. Wir frühstücken draußen, einen Meter von der Kante… Die Orange, die uns gestern den Abhang hinunter gerollt ist, liegt immer noch an Ort und Stelle. Es ist hier mit den losen Steinen zu rutschig, um da runter zu kraxeln. Wir werden halt vorsichtig um den Tisch herumgehen. Die Aussicht ist jedenfalls spektakulär, genau so wie ich mir das gewünscht hatte. Während wir da sitzen und relaxen kommen die Imker zu ihren Bienenstöcken. Sie grüßen uns winkend und wir müssen nicht das Weite suchen. Erst gegen 11 Uhr tuckern wir gemächlich weiter. Viele Grüße, Gerhard
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    Lysefjord_Mai 2019
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    Hallo, wollte Euch an meinem bisherigen 3D-Puzzle teilhaben lassen: Calidrawer 1000 - 3er Sitzbank in Schlafposition auf dem Schienensystem. Bisheriges Thema: Wenn man zum Schlafen unten umklappen möchte, aber bis ganz unter die Bank die volle Höhe der Schublade nutzt, stößt die Rückenlehne der Bank auf die Ladung und will nicht ganz nach unten (logisch). Mich hat das herumräumen dann immer sehr genervt. Lösung: Die hinteren Kisten nicht so hoch planen - es ist also eine kleine "Stufe" im Kistensystem sprich: Zur Heckklappe hin limitiert nur das (dafür total ungeeignete) Muliflexboard die Höhe, es passt aber genau eine 60er Tiefe darunter. Zwei der Boxen habe ich als "Arbeitsfläche" mit Siebdruckplatten im Deckel bestückt - leicht abwischbar. Leider ist der Zwischenraum nicht 100% optimal mit einer Box zu nutzen, da fehlt ca. ein Zentimeter, um die nächte Größe/Höhe einer Box (hier Koffer) reinzubekommen. Allerdings brauche ich für meine Heckküchen-Box auch ein wenig "Luft" um sie aufklappen zu können, somit darf da ein kleiner Ziwischenraum bleiben, der hilft auch beim umstapeln oder ein- und ausladen der Boxen (sind übrigens die RAKO Koffer - die fahre ich schon seit ca. 15 Jahren im Bus und wurden nun nur ergänzt). Umgeklappt sieht das dann so in etwa aus: Die Kühlbox ist auf einer weiteren Siebdruckplatte verschraubt, daneben eine Aussparung für die 40x30er Boxen. Diese nutze ich etweder als Proviantbox / Spülschüssel (perfekt auch für den Transport von Gemüse o-ä. während der Fahrt) oder wahlweise mit meiner mobilen Wasseranalage (auch im 40x30er Raster). Per Spanngut verzurrt und natürlich ist die Basiplatte mit dem Schienensystem verschraubt - kann aber eben alles unkompliziert ein- und ausgebaut werden, dann wird der Beach ggf. zum 7-Sitzer oder Raumwunder beim Transport. Die Wasserlösung kann ich gerne ggf. noch mal separat vorstellen, ist aber kein Hexenwerk. Mit Schlauch und Brause plus Klemm-/Saughalterung für die Scheibe universal auch als Aussendusche nutzbar. Tatsächlich brauche ich aber gar nicht sooo oft eigenes Wasser und kann so flexibel bleiben. Der Tank ist zudem sehr leicht zu reinigen - eine Horrorvorstellung für mich als Beach-Fahrer, wenn der fest verbaute Tank in einem Ocean mal sauber gemacht werden muss (duck - und weg! 😉 ) Wichtig war für mich noch: Der Tisch passt auch noch hin, falls man ihn mal drinnen braucht: Hier der Prototyp bei der letzten Tour: Es grüßt - der Florian P.S.: Die Küche ist der Edelstahl-"Mercedes" der Küchen im Euro-Format 60x40 Grundfläche https://www.mokubo.de/
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    So meine Lösung ist auch fertig! Thule G6 929 mit einer Truckbox 165 Liter. Mein Ziel war es schnell zwischen Kistentransportz und Fahrradtransport zu wechseln. Grüße Alex
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    Noch... bis zum... 14. Hardcoretreffen an der Zugspitze im Januar 2020 Holleröhdullididelldhöhiiiiiiiiiaaaa! Die Planung für das Caliboard-Hardcoretreffen in 2020 am 24.-26. Januar 2020 hat begonnen und es darf sich angemeldet werden. Das 14. Hardcoretreffen findet am 24.-26.01.2020 wieder in Ehrwald auf dem Campingplatz Zugspitz-Resort statt. Bitte beachtet, dass sich das Zugspitz-Resort im Wandel befindet und es einge Änderungen gibt. Wer vor dem 24.01.2020 anreisen möchte, stimmt dies bitte direkt mit dem Campingplatz Zugspitz-Resort ab. Das sollte wie in den vergangenen Jahren kein Problem darstellen. Die Reservierung der 15 Stellplätze mit den Nummern 1199 - 1217 ist per eMail von meiner Seite bestätigt. Auf die Bestätigung vom Zugspitz-Resort warte ich noch. Der Platz 1218 sowie die Plätze 1180 - 1196 entfallen für die Erweiterung des Parkplatzes. Eine Mehrfachbelegung der Plätze ist bestätigt. Hier der Link zum Übersichtsplan des Campingplatz: Übersichtsplan Hier der Link zu den Web-Cams: Webcams Vorläufige Planung: Freitag: - Eintreffen der Hardcorer/Innen an der Zugspitze. - Wer möchte: Abendessen im Restaurant. - Wer möchte: Grillen unterm Sternenhimmel (hoffentlich) oder im Schneegestöber. Regen ist nicht vorgesehen. - Abends, wenn wir hoffentlich genug Holz und Feuerschalen haben, Lagerfeuer mit (wer bringt was mit) Glühwein, Zaubertrank, Apfelsaft, usw.. Samstag: - Die Ski- und Snowboard fahrenden Frühaufsteher treffen sich am Skibus nach Ehrwald. - Traditionelles Weißwurstfrühstück. - Danach freie Freizeitgestaltung (Zugspitze, Langlauf, Skibus, Schneebar, Sauna, Holz hacken …). - Essen der ganzen mitgebrachten Leckereien ... - Nachmittags kann gemeinsam etwas leckeres im Kessel und Dutchoven über und in dem (hoffentlich vorhandenem) Feuer zubereitet werden. - Danach kommt der gemütliche Teil mit Lagerfeuer (Holz?), Glühwein, Zaubertrank, Apfelsaft, Murikawurstfettstichflamme, usw.. Sonntag: - Gemeinsames Frühstück mit Speck, Eiern, usw.. - Abreise der Hardcore-Truppe von der Zugspitze. - Umparken der Calis von denen die länger bleiben. Wer bringt was mit? Auch in 2019 soll das Treffen wieder über die privaten Spender versorgt werden. Gesucht wird somit: - Wer hat eine Feuerschale und bringt sie mit? - Wer hat die zweite, dritte, vierte, fünfte, ..., Feuerschale und bringt sie mit? - Wer bringt Feuerholz fürs Lagerfeuer mit? Da kann man nie genug haben! - Sponsoren für Frühstücksbrötchen? (Kauf, Bestellung vor Ort möglich) - Sponsoren für Brezeln fürs Weißwurstfrühstück? (Kauf, Bestellung vor Ort möglich) - Sponsoren für Feuerzahngenbowle? - Sponsoren für Glühwein? - Kakao für die Kinder? - Und was Euch sonst noch so alles einfällt für das gesellige Zusammensein. Wer kommen und was mitbringen oder beitragen möchte, kann das hier im Thread kundtun, ein Moderator oder ich tragen dann alles hier im Eingangspost in die Teilnehmer- und Versorgungsliste ein. Teilnehmer - und Versorgungsliste für das Wochenende im Januar 2020: 1. @Pumuggel - 2 Erw. - #1217 - ab 22.01.-26.01. - Heavy Metal (Gusseisen-Gerödel zum Kochen & Braten), elektrisch beheizter Apfelsaftbembel, Apfelsaft, hessische Rindswürste, Ketchup, Senf) 2. @calimerlin - 1 Erw. + @Nandolf #1217 - Feuerschale, Dreibein mit Zaubertrankkessel, Zaubertrank der unerfrierbar macht 3. @malle - 1 Erw. - kleine Murrikka und Glühwein, evtl. Heizdecke 4. @Cali-Kralle - 1 Erw. - kleine Feuerschale, ein Grill und Grillgut. Auch beim Sponsoring des WWF bin ich dabei. 5. @Dichter Bulli - 2 Erw. - #1205 - Melden uns noch was wir mitbringen... auf jeden Fall Feuerholz... 6. @Johnboy- 1 Erw. - Mitbringsel überlege ich noch.... 7. @velomox - 1 Erw. - Feuerschale, Holz falls nicht wieder der Spender auftritt und als Brötchensponsor für Samstag 8. @Tom50354 - 1 Erw. - erfahrener Wintercamper....noch mit ? 9. @Steffmuc - 1 Erw. - Kessel und Schöpfkelle sowie diverse Warmgetränke 10. @SuS - 2 Erw. - #1208 - 23.01.-27.01. - 1 Emmi - Mitbringsel werden wir sehen. Auf alle Fälle Mariahilfer Bier. Für Holz wird wie gehabt vor Ort gesorgt (Bänz Konnection? ) 11. @Quo vadis - 1 Erw. - #1203 - 23.01.-27.01. - Butterkuchen, Ingredienzien für Negroni Övertorneå. !Wir brauchen noch ein Ölfass! 12. @Die 3T - 2 Erw. - Feuerschale-Grill Kombi, Glühwein! 13. @Mr. Big - 2 Erw. - eine Grill-Feuerschalenkombination, Berliner Luft , Essen würden wir kurzfristig entscheiden und ganz wichtig : diesmal mit dicken Stiefeln und Heizdecke 😉 14. @maxxcamper - 2 Erw. - Was wir mitbringen werde ich später noch mitteilen... 15. @Flo83 - 2 Erw. - #1205 - Wir bringen schon mal mindestens Holz mit. Genaueres folgt... 16. @Almroad- 2 Erw. - #1207 - 23.1. - 27.1 - Holz, div. Dosen Wurst, evtl. Brot und für Abwechslung mal etwas gesundes, nämlich Äpfel 17. @chillo- 1 Erw. - 18. @4cheers- 1 Erw. - #1203 - 23.01.-27.01. - Für die Mitbringsel ist ja noch bissl Zeit ... 19. @fossilium- 2 EW, - Feuerschale, WW-Sponsoring, Feuerschale, Holz, Weiteres (wie z.B. Brodwörscht - aber nur wenn unbedingt gewünscht). 20. @piitsch- 2 Erw. - Mitrbringen werden wir auf jedenfall Holz... 21. @hardy- 2 Erw. 1 K. - 22. @Hyperion- 1 Erw. - 23. @Viriatus- 1 Erw. - Bin mit Feuerschale, Feuerholz und sonstigem Sponsoring dabei. 24. @RhönerBub- 2 Erw. - Thüringer Bratwürste und eventuell einen Kuchen. 25. @andyw80- 1 Erw. - Maximalkonfiguration wäre 2 E + 3 K - Mitbringen werde ich auf jeden Fall 2 Kisten Winzerglühwein und dazu noch was Hochprozentiges. Bei Bedarf auch Holz. 26. @Isegrim2000- 1 Erw. - Bringe original Oberpfälzer Leberwurst mit und frisch Bauernbrot aus dem Holzofen. 27. @radrenner- 2 Erw. - Feuerschale 28. @bendicht- 1 Erw. . -Wegen Holz und so das hat ja noch Zeit..... 29. @Fonic- 1 Erw. - das Feuerholz liegt noch trocken im Schuppen. Weitere Mitbringsel finden sich bis dahin noch 30. @Pep- 1 EW, 1 Cali, 20 WW aus Meisterinnenhand/ Senf korrespondierend, finanzielle Beteiligung an Brennholz und Gebäck Nachrückeroderichweißnochnichtliste: 1. @Radkäppchen- 2 Erw. 1 Hund - Hopfentrunk, Kakao (?) und Kuchen 2. @Bullicamper- 2 Erw. - 3. @AliasX- 2 Erw. - 4. @Rudi 64- 1 Erw. - 5. @Alexander70- 2 Erw. - 6. / 7. @alfonso& @Nicolas1965 - 2x Nicht-Cali auf einen Aussätzigen-Stellplatz fürs Gesinde außerhalb der Stadtmauer 8. @martlbub - 1 Erw. - 9. @Quetscherer - 2 Erw. - 1 Kind 10. @Mucmonika - 2 Erw. - Selbstreservierer, Aussätzige und Vogelfreie - hinter der Hecke: Grüße Stefan
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    Es ist zwar ein alter Spruch aber irgendwie wieder passend: Wir fahren Autos deutlich jenseits der 50K Eur und wollen einen Heizlüfter gegen die LSH gegenrechnen? Ich denke das ist keine Frage des Preises sondern der Vernunft, auf einem Campingplatz ist es doch eher eine Frage der Umwelt (da sind die Nachbarn eingeschlossen) ob man per Diesel oder Strom heizt. Wenn man ein paar Euro mehr für den Strom zahlt sollte das doch unerheblich sein, wir werden deswegen nicht weniger Essen auf dem Tisch haben, dafür wird es einem die Umwelt und (vielleicht) auch der Nachbar danken! Chris
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    Alles richtig, alles wäre möglich gewesen. Bis auf den Vorschlag von Mudie: Das übersteigt meine techn. Kenntnisse leider. Auf dem bisherigen Foto bin ich knapp so weit vorgefahren, dass die Fahrertür weit genug aufging und ich raus kam. Beim ersten Besuch hab ich mich gar nicht erst versucht, über die Schiebetür raus zu kommen. Danke, dass Ihr mich so schlank einschätzt (23cm Platz neben dem Spiegel). Geht aber, schlangenmäßig und nach einer Woche unterwegs 😉 Der Hund... nein, nein, der ist zu tolpatschig, um auf das Display des Handys zu drücken 😞 Der Hund müsste für Chris' Vorschlag mitschieben! Ich weiß gar nicht, ob ich den Spurhalteassistenten drin hab 😉 Paola: Woran siehst Du, dass ich nicht drin sitze bei der Spiegelung? Ich habe die umständlichste Variante auf dem folgenden Foto gewählt und bin über das offene Seitenfenster und die Brüstung auf die Fahrbahn gekraxelt. Nun zu SuS' Vorschlag: Die Drohne fiel mir erst ein, als ich schon weiter gefahren bin. Also heute nochmals einen Schlenker für den Test: Wie ihr seht, regnet es heute (mal wieder). Das muss die aushalten, die Drohne (mmh, irgendwas an der Belichtung stimmt nicht 😭) Und der Luftdruck auf den beiden rechten Reifen ist zu niedrig, er hängt 😜 Mit aufgestellten Ohren - passt. Und ein Blick in die Zukunft: Ein Erlkönig mit dem neuen, gestreiften Aufstelldach, etwas schmaler gehalten für Solofahrer 😃 Ich wünsch Euch eine schöne Woche!
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    Hallo an alle Hardcorer und Daheimgebliebenen, es gibt frische Bilder in der Övertorneå Galerie 2019 mit den Themen Calis, Califahrer und Fahrerinnen sowie Lodge & Ausflüge. Hier der direkte Link in das Album:
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    Moin zusammen! Auch von mir ein: Klaus, bitte weiter berichten! Ich habe manchmal den Eindruck, wer keinen komplett ausgestatteten Comfortline (oder wie heißt er jetzt? Ocean? Egal...) mit dem größten Motor fährt, wird von einigen nur belächelt. Sobald ein Beach selber ausgebaut wird, werden die Augen verdreht. Und es wundert mich, daß hier "Aliens" mit ihren schnöden Multivans oder gar Trapos überhaupt geduldet werden... Sobald es aber um "oberflächlichen Schnickschnack" wie Ambient Beleuchtung usw. geht, dann ist der Zuspruch groß. Also, bei meinem Beach ist das Multiflexboard und die elende Staubox gleich raus geflogen. Mein neues Multiflexboard besteht aus Alu-Profilen. Abenso der Heckauszug und die komplette restliche Campingausstattung. Ich muß zugeben, manchmal belächel (oder bemitleide?) ich die Comfortline Fahrer... Wie sie sich im engen Bulli quälen, wenn sie beim besten Wetter drinnen kochen und nach ihren Klamotten suchen. Wenn ich möchte, ist meine komplette Campingausstattung innerhalb ca. 15 Minuten ausgebaut und steht dann vor dem Bulli oder im Zelt. Und das alleine (!) ohne sich dabei übermäßig anstrengen zu müssen. Ich brauche den Bulli als Packesel für den Baumarkt? Kein Problem. Ich will nur mal für eine Nacht drin pennen wegen nem Konzert? Kein Problem, kommt eben nur das nötigste rein. Einen weiteren Handtuchhalter mal eben anbringen da wo ich (!) ihn brauche? Kein Problem. Beim Einladen nicht aufgepasst und dem Schrank ne üble Macke verpasst? Kein Problem, wird eben das entsprechende Teil ausgetauscht. Mir gefällt die Aufteilung meiner Innenausstattung so nicht mehr oder möchte sie erweitern? Kein Problem. Fahrzeugwechsel und die Ausstattung mitnehmen? Kein Problem. Wer sich mal mit den Möglichkeiten solcher Alu-Profile befast hat, der kann ohne viel Aufwand eine auf seine eigenen (!) Wünsche zugeschnittene Campingausstattung bauen. Und die Ideen die der Klaus hier zeigt, sind wirklich gut. Auch wenn ich davon vielleicht nichts gebrauchen kann, irgend jemand kann aber vielleicht genau eine dieser Ideen für seinen eigenen Ausbau gebrauchen. Klar, wer auf "spacigen Look" mit Hochglanzoberflächen, fließenden Übergängen und generell mehr auf Optik als auf praktischen Nutzen steht, für den ist so ein Ausbau nichts. Aber der braucht es auch nicht zu lesen, bzw. zu kommentieren. Ich halte z.B. von diesem ganzen "hochglanz- / Carbonoberflächen Look, Ambient-Beleuchtungskram, Chromleistengepimpe usw." nix. Ist für mich (!) nur überflüssiger Kram und hat nichts mit Camping zu tun. Aber da es einigen wohl gefällt, ist es doch ok wenn solche Themen hier behandelt werden. Und nur weil es mir nicht gefällt, muß ich doch keinen Kommentar dazu abgeben. Würde ich in den Foren, in denen ich unterwegs bin, alles kommentieren was mir (!) nicht gefällt, säße ich wohl nur noch tippend am Computer... Darum: Klaus, mach weiter! Guten Rutsch und bis nächstes Jahr, Tm
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    Braemar Mit zwei kurzen Klicks auf das Bedienteil der Luftstandheizung gibt Claudia den Befehl zur Innenraumtemperierung. Das russische Aggregat meldet sich umgehend mit dem Anfahren des Brenn- und des Warmluftgebläses. Nur Augenblicke später verrät ihr sibirisches Fauchen, dass die Glühkerze das Dieselluftgemisch in der Brennkammer entflammt hat. Alsbald strömt wohlig warme Luft aus der beifahrerseitigen B-Säule und erhitzt den Innenraum. Wir stehen 15km vor Braemar an einer Sesselliftstation und draußen dämmert es bereits. Der Wind fegt durch die Landschaft und soll über Nacht noch zunehmen, so dass wir uns dazu entschließen, das Dach geschlossen zu lassen und eine Muckelnacht, zu dritt unten, zu verbringen. Es wird kuschelig und stürmisch. Trotz eines traumreichen Schlafs werde ich mehrmals wach, wähne mich im Halbschlaf ob der schwankenden Karosse auf einem Minenjagdboot der Bundesmarine oder im Traumschlaf, vermutlich aufgrund der knallenden Windgeräusche, in einem hüpfenden (kurioserweise blauen) Wartburg mit Fehlzündungen. Gegen halb sechs nehme ich dankbar die Morgendämmerung zur Kenntnis und freue mich auf den Wecker, der in einer Stunde klingelt. Auf die Ellbogen gestützt liege ich noch auf der Matratze, als Claudia sich bereits der Morgenhygiene widmet. Wir stehen mit dem Bug zur Straße und durch die Windschutzscheibe sehe ich einen Rennradfahrer vor dem Bus anhalten. Er kam gerade im Vollsprint den Anstieg herauf, zieht sich nun eine Windweste an, dreht sein Rad und saust den selben Anstieg wieder hinab. Das Außenthermometer zeigt 5, 5° Celsius. "Respekt" denke ich. Nach einer Weile bin ich an der Reihe, hocke mit der Zahnbürste am Waschbecken, blicke nach draußen und sehe erneut den selben Rennradler heraufpumpen, anhalten, sich erneut seine Windjacke anziehen, sein Rad wenden und wieder hinab brausen. Als wir unsere Schlafsachen verräumen und die Rückbank hochklappen, ist er erneut zur Stelle. Wir lassen verweichlicht die Standheizung laufen und der zieht hier sein Intervalltraining durch. "Respekt" denke ich abermals. "Die Schotten, schau an. " Irgendwie bestätigt dieser Typ mein Bild von "den Schotten". Hartgesotten, stoisch, eigen und rauhbeinig. "Is was? " fragt Claudia. "Neinnein, alles gut. " Ich drehe den Zündschlüssel, setze unser Mobilehome in Gang und biege links ein in die traumhafte "military road", die uns an weiteren Wasserfällen vorbei nach Braemar führt. Braemar ist angeblich DAS Highlandgame der Highlandgames. Gepushed und gefeiert von den Royals, also erscheint es uns gerade gut genug, um doch wenigstens eine Stunde vor dem offiziellen Beginn vor Ort zu sein. Mit uns sind, in etwa, zwanzig weitere Personen der Meinung. Parkplatz als auch Wettkampfgelände kennzeichnet erstmal gähnende Leere, die uns etwas irritiert. In Daunenjacken gehüllt setzen wir uns auf unsere Plätze und harren der Dinge, die da kommen. Ein Greis in Rock tritt ans Mikro, klopft drei mal drauf und pustet hinein, um anschließend zu verkünden, dass er sich wahnsinnig freue, dass all diese Menschenmassen, aus Nah und Fern, sich hier eingefunden hätten zu den überhaupt besten Highlandgames. Etwa nun fünfzig Menschen applaudieren reichlich verhalten. Die "Games" beginnen mit einem kläglichen Hammerwerfen. Wir hingegen hatten viehische Gewalt erwartet. Männer mit Baumstammhälsen, an deren Rändern Hauptschlagadern dick wie Gartenschläuche entlanglaufen. Stattdessen steht 40 Meter vor uns ein reichlich blasser Jüngling mit vielleicht 120 Pfund Abtropfgewicht. Sein Hammer fliegt keine zwei Meter weit und er ist offenbar heilfroh über den Sachverhalt, dass er sich nicht selber damit erschlagen hat. Glücklicherweise folgen ihm im Laufe des Vormittags dann aber doch etwas bessere Kenner der Kunst, doch so wirklich beeindruckend und prickelnd wird es leider nie. Auch nicht beim Tauziehen, Kugelstoßen, Gewichte-über-eine-Latte-schmeißen und selbst beim Baumstammwerfen nicht. Dafür wird es zusehends voller. Am Nachmittag wird die Queen erwartet und das ist offensichtlich der eigentliche Grund für den Großteil der Besucher, hier her zu kommen. Ich bin, ehrlich gesagt, etwas enttäuscht und wir verlassen das Areal wieder, bevor es unerträglich voll wird. Auf der Weiterfahrt machen wir an einem wunderschönen Flusslauf Halt und vertilgen beinahe schweigend unseren Mittagssnack. Die Stimmung ist ein wenig gedankenverhangen. Wir bleiben nicht lange und brechen zu unserem nächsten Etappenziel auf. Während der Fahrt lasse ich, auf die Straße schauend, den Vormittag Revue passieren und frage Claudia: "Wenn Dich einer nach den Highlandgames in Braemar fragen würde, was würdest Du sagen? "Muss man gesehen haben!" oder "Kann man sich sparen. "? Claudia überlegt nicht lange und antwortet: "Kann man gesehen haben. " Das trifft es ziemlich gut, denke ich. Fort William Wir fahren weiter in den Westen nach Fort William, gelegen am Loch Linnhe und bekannter Einstiegsort für Wanderungen aller Art im Glen Nevis. Dort angekommen, müssen wir uns erst einmal über die schottische Typologie sachkundig machen. Wir verstehen nämlich selbst beim Lesen der Begriffe nur Bahnhof. Falls es Euch genauso geht, hier eine ganz kurze Schottischkunde: Ein Loch ist ein Gewässer (angeblich auch im Deutschen), ein Glen ist ein Tal und der “Ben Nevis” ist der eigentliche Berg. Gut, wäre das schon mal geklärt. Jetzt bereitet uns lediglich die schottische Mundart, gespickt mit hunderten gällischer Fallstricken und uns bislang unbekannten Umlauten, noch Probleme. Als Claudia bei einem der letzten Plätze nach dem WLAN-Code fragte, holte der Platzwart leidgepfrüft schnaufend eine Landkartenkopie aus einer Schublade seines Schreibtisches, zeichnete einen komplizierten, verwinkelten Pfad quer zu den Höhenlinien und erklärte nebenher etwas, wie: “... und dann biegst Du vor der alten Brücke links ab, robbst etwa 450 Yards durch das Unterholz, springst über die Rosenbüsche und rennst so schnell Du kannst bis zu dem Kreisverkehr an dem der alte McDougal damals die drei Haselnussbüsche gepflanzt hat. Von dort aus dreieinhalb Meilen schnurgeradeaus nach Westen und du bist dort.” “Und ich bin… wo?!?” fragt Claudia. “Na, am Fahrradverleih. Da wolltet Ihr doch hin.” Die Schotten sprechen wirklich einen sehr liebenswürdigen, aber eben doch etwas merkwürdig klingenden Dialekt. Wir suchen uns eine nicht allzu schwere Wanderung zu den “Steall Falls”, dem zweithöchsten Wasserfall Schottlands, aus und sind schon bei der Anfahrt zum Wanderparkplatz begeistert. Die schmale Straße verläuft in hügeligen, engen Kurven und hebt bei flotter Fahrt den Bulli weit aus den Federn oder drückt ihn tief hinein. Nele jauchzt vor Freude “Achterbaaaaaaaaahn” und wir quitschen von Kurve zu Kurve. Auf dann aber bald schon geschotterter Straße geht es an beeindruckenden Bachläufen und über eine alte Brücke auf die bereits ersten Höhenmeter, bis sie am Wanderparkplatz “upper falls” endet. Am Wegeinstieg ist ein martialisch anmutendes Schild angebracht, welches davor warnt, seine Wanderlust mit dem Leben zu bezahlen. Ich mache amüsiert einen Schnappschuss, was einen uns entgegen kommenden Wandersmann zu der Mahnung veranlasst, dass das “no joke” sei und es weiter oben tatsächlich sehr sehr gefährlich werden würde. Claudia und ich schauen uns an, führen einen wortlosen Augenkontaktdialog mit dem Inhalt der Frage der Glaubwürdigkeit dieser Meinungsäußerung und ziehen dann, trotz allem und einfach so, der Gefahr entgegen. In einem anfangs noch recht breiten Weg, immer wieder gequert von kleinen und größeren Bachläufen, geht es in Richtung Steall Falls. Der Weg wird aber bald schmaler und auch steiler, aber nie wirklich gefährlich. Sicher, es geht rechts abwärts und ganz ganz manchmal auch etwas steiler, aber niemals wirklich beängstigend oder gar bedrohlich. Und das sage ich, der schon auf einer Zweimeterleiter ernsthafte Panikattacken erleidet. Nach nicht einmal einer Stunde öffnet sich der Anstieg in ein weites Hochtal und gibt, ganz plötzlich, den Blick auf den Wasserfall in gut zweihundert Meter Entfernung frei. Ein wirklich imposantes Bild. Nele erhält den Auftrag, einen geeigneten Rastplatz auszuwählen. Wir wollen ihr die Wanderei so schmackhaft wie möglich machen und wählen deshalb bewusst nicht zu lange Routen und nicht zu schwierige Anstiege. Gut, zugegeben, uns kommt das natürlich auch zu Gute und wir stellen immer wieder fest, dass Nele die weitaus fitteste von uns dreien ist. Zumindest wenn sie weiß, dass im Bullikühlschrank ein Überraschungsei auf sie wartet. Unterwegs gibt es immer wieder ein paar Ratespiele, die auch unsere grauen Zellen wieder auffrischen: “Welcher Baum ist das?”, “Was ist das für ein Vogel?”, “Unter welchen Gesichtspunkten wählen wir unseren Rastplatz?” Nicht alle Fragen sind ernst gemeint aber Nele ist dennoch mit einer überraschenden Ernsthaftigkeit bei der Sache und hat, so scheint uns, tatsächlich Spaß. Den Abend verbringen wir mit Schälmesser, Kochtopf und Herd vorm Bus und kochen gemeinsam eine Kartoffelsuppe " Nach Mutti´s Art”. Das beste, womit man eine schöne Wanderung abschließen kann. Sicher, die Highlandgames haben uns etwas enttäuscht, die Dudelsackmusik sagt uns nicht so zu und die Sache mit der nicht vorhandenen Unterwäsche unter dem Schottenrock ist ein albernes Klischee. Aber Schottland selber ist ein Land für alle Sinne. Nicht, wenn man einen Sportplatz von einer Holzsitzbank aus betrachtet. Aber an einem Fluss vor einem Wasserfall sitzend, dort allemal und zu einhundert Prozent.
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    Irgendwann, wenn die Kinder groß sind......... *träum*
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    Abend Zusammen, auch von uns ein herzliches Dankeschön. War ein sehr schönes Treffen , bei dem man sich als Neuling zu keiner Zeit im Abseits befand. Haben viel gesehen und hatten eine gesellige Zeit. Wir werden gerne wieder kommen. VG Jana, Lea, Michaela und Frank
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    Über die E134 nun zum südlichen Bereich des Hardangervidda Nationalpark. Die nächste Trekking Tour war geplant. Schön wenn es Vorsaison ist. Man sieht auf den Wanderungen nur Natur, nix Mensch. Ruhe pur. Und allein auf dem Wanderparkplatz. Weiter geht es über Tyssedal zum Stausee Ringedalsvatnet. Entweder man geht zur Trolltunga (Trollzunge) für ein Instagram Selfie (auch in der Vorsaison voll und man sollte vor 10 Uhr los) oder man wandert am Stausse entlang und ist nahezu allein unterwegs in einer überwältigenden Umgebung. Kirschblüte am Hardanger Fjord. Weiter Richtung Norden über den 160 Meter hohen Wasserfall Voringsfossen in den Hardangervidda Nationalpark, diesmal in den nördlichen Teil. Mitte Mai schon noch reichlich schattig. Aber dafür gänzlich ohne Fliegen. Nach der Wanderung im Norden des Hardangervidda nun ab nach Undredal, ein paar wenige Häuser am Aurlandsfjord. Einfach einen Bauern gefragt, ob ich auf der Wiese am Fjord stehen darf. Bei ein paar fränkischen Hopfengetränken ein paar nette Stunden gequatscht.
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    Moin, zur Ausgangslage: meinen Cali-Coast habe ich damals gleich mit den verstärkten Stabis bestellt. Die Seitenneigung beim z.B. Richtungswechsel ist damit sicherlich reduziert, wie stark die mit dem Serienfahrwerk ist, kann ich daher nicht beurteilen. Es störte mich aber weiterhin bei engen Kurven oder auch schon beim Abbiegen dieses Einknicken über das kurvenäußere Vorderrad, das etwas schwammige Reagieren aus der Mittellage beim Richtungswechsel und das Nicken beim Bremsvorgang. Irgendwie alles unpräzise. Diese Effekte noch deutlich verstärkt, wenn der Wagen mit Urlaubsgepäck und 2 E-Bikes auf dem Heckträger beladen ist. Da wirkt die 3to-Fuhre regelrecht matschig auf der Hinterhand. Das wollte ich verbessern. Daher habe ich mir jetzt die grünen Bilstein-B6-Komfort Gasdruckstoßdämpfer besorgt und von der Werkstatt meines Vertrauens einbauen lassen. Keine Höher-oder Tieferlegung vorgesehen, die Serienfedern wurden beibehalten, beim Einbau wurden die Domlager mit sämtlichen Zubehörteilen erneuert, es mussten auch die Koppelstangen neu, da die Befestigungen nach 45 TKm schon festgegammelt waren. Penibel wurde darauf geachtet, dass alle Befestigungen erst im belasteten (Fahrzeug auf den Rädern) Zustand festgezogen wurden, um Verspannungen zu vermeiden. Anschließend wurde das Fahrzeug vermessen, die HA geringfügig korrigiert und die Scheinwerfer mussten neu justiert werden. Warum das? Durch die höhere Vorspannung der Gasdruckdämpfer scheint mir der Wagen besonders hinten (ist ja super!) etwas ( 5mm?) höher in den Federn zu stehen. Vielleicht setzt sich das auch noch. Wie fährt es sich nun? Spurstabil und viel präziser, das Wanken ist weg, besonders angenehm für mich ist, dass der “Knicks“ beim Einlenken in Kurven nicht mehr da ist, liegt jetzt wie das bekannte „Brett“ auf der Straße. Ist er auch so hart? Würde ich so nicht sagen. Querfugen werden nach meinem Gefühl sogar sanfter registriert, tiefliegende Kanaldeckel kommen trocken durch. Der Fahrkomfort fühlt sich für mich insgesamt straffer und souveräner an ohne zu poltern oder gar zu hoppeln, spontanere Reaktion auf Lenkbewegungen, mehr PKW-mäßig, ich finde das gut. Der ganze Spaß hat durch die Koppelstangen dann am Ende 1300 € gekostet. Viel Holz, aber ich wollte nicht warten, bis die Seriendämpfer ausgelutscht sind, wollte schon jetzt was von den m.E. verbesserten Fahreigenschaften haben und hoffe, dass die Bilsteins in einer anderen Haltbarkeitsliga als die vom Werk verbauten Monroes spielen. Anmerkungen: die hier verbauten „grünen“ Bilsteins heißen so, weil sie weicher abgestimmt sind als die bekannten „gelben“ B6/B8. Bezugsquellen und Preise gibts im Netz, bei Bilstein selbst sind sie nicht gelistet, da die Serie auf Wunsch eines Fahrwerkspezialisten bei Bilstein für ihn aufgelegt wurde.- Habe mir die alten intakten Dämpfer mitgeben lassen. Wer sie haben möchte, kann sie kostenlos bei mir abholen. Ich konnte hier nur meine subjektiven Erfahrungen mitteilen, da hat jeder seinen eigenen oder auch gar keinen „Leidensdruck“ mit dem serienmäßigen Fahrwerk. Grüße von der Ostseeküste Axel
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    Hallo zusammen, da dies auch mein erster Beitrag ist und ich bereits seit einem Jahr mitlese, möchte ich mich vorab für die vielen Beiträge und den tollen Tips in diesem Forum bedanken. Wir sind vor 18 Monate vom Wohnwagen auf einen VW T5 Beach umgestiegen, die Kinder wollen nicht mehr mit und der Bus ist für unser Hobby (Kajak) wesentlich besser geeignet. Im Grunde genommen bin ich von dem Beach völlig begeistert, gestört hat mich von Anfang an der Staukasten, da die Klappe oben ist , war die Zugänglichkeit für unsere Zwecke völlig ungeeignet. Einen kompletten Ausbau benötigen wir nicht, da wir zu zweit nicht soviel Platz brauchen. Anbei ein paar Bilder von unserem umgebauten Staukasten.Sämtliche Beschläge sind von der Originalklappe. Die gesägten Flächen des Staukasten erhalten noch den entsprechenden Umleimer. Um mal schnell einen Kaffee zuzubereiten ist alles in der oberen Kiste, Kochgeschirr und Vorräte befinden sich im Staukasten und wenn draußen gekocht wird ist alles zugänglich. Die Kiste hat einen Faltdeckel und läßt sich dadurch auch öffnen wenn der Tisch innen aufgebaut ist bzw. unsere kleine Ablage installiert ist. Den Dachschrank habe ich nachgebaut, auf Anregung der vielen unterschiedlichen Beispielen hier aus dem Forum. Ich hoffe ich kann euch auch ein paar Anregungen geben. Grüße, Holger
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    Hallo, Also aus ökologischer Sicht sollte man vor allem ganz auf diese Kapselmaschinen verzichten.
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    caliboards gesammelte Plätze
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    Mir wird der Sinn dieser Diskussion nicht klar. Während der Fahrt gehört jeder angeschnallt auf seinen Sitzplatz. Alles andere ist lebensgefährlicher Leichtsinn. Wenn das Kind hinten versorgt werden soll, gibt es alle paar Kilometer einen Parkplatz oder eine Abfahrt. Im Notfall den Standstreifen.
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    Hallo, Wir haben uns für den Ocean ein Pavillon zugelegt. Ich habe mich für ein Model aus England entschieden: BNIB Eurohike Dome Event Shelter Ich bin zufällig auf dieses Pavillon gestoßen und habe es einfach mal bestellt und heute zur Probe aufgestellt. Der Bezug ist etwas schwierg, aber über den ebay-Link hat es geklappt. Kosten 190,- EUR. Ich sehe bei der Verwendung große Vorteile in Verbindung mit dem Cali: - sehr stabile Konstruktion, die mit den Fiberglasstangen schnell aufgebaut ist - es entsteht ein wirklich großzügiger Raum mit einer Grundfläche von 3,50 x 3,50m - die Höhe von 2,20m ergibt eine sehr luftige Raumsituation - sehr stabile Konstruktion, die sich gut verankern lässt - bietet viel Schatten und Regenschutz - hat 4 integrierte Seitenteile (verstaubar in dafür vorgesehen Seitentaschen), die jeweils mit einem Fliegengitter ausgestattet sind - kann mit der Markise und den Seitenteilen des Calicave kombiniert werden - die Markise kann über einen der Eingänge gefahren werden. Die Eingangsform des Pavillons leitet Regen seitlich ab Die technischen Daten: - Spacious and versatile shelter - Four zip-away doors which can be zipped closed, feature full height mesh panelling for protection against bugs, and can also be zipped open in warmer conditions - Storage pockets ideal for storing the doors when unzipped, and other items - Fully taped seams - High-visibility guylines - Fire-retardant fabrics tested to the European EN 5912 safety standard - Hydrostatic head: 1500mm - Dimensions: 350cm (L) x 350cm (W) x 220cm (H) - Carry bag dimensions: 65x23x21cm - Weight: 9.4kg Ein großer Vorteil des Pavillons ist für mich vor allem auch, dass der Cali sehr einfach und ohne viel umbauen zu müssen vom Platz weggefahren werden kann und ein solider, guter Unterstand auf dem Platz bleibt, wo alles stehen bleiben kann. Das Pavillon passt mit seinem kompakten Packmaß und relativ geringen Gewicht noch super in meine Heckbox. Den Boden werden ich mit einem 3,0 x 5,0m großen Bodenteppich ausstatten, der dann von der Schiebetürkante bis zum Ende des Pavillons reicht. Jetzt noch die Bilder dazu:
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    Hier muss einfach mal wieder Farbe rein 😈 Am Ostseeufer, Estland, Juli 2019
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    Dänemark ist so wunderschön... Das erste mal auf jütland 😊
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    Hallo Zusammen, nachfolgend möchte ich kurz erläutern, wie ich meine Solaranlage geplant und durchgeführt habe. Endlose Zeit habe ich in den einschlägigen Foren verbracht und recherchiert wie ich eine Solaranlage auf dem T6 California aufbauen könnte. Dabei sei nun erstmal Danke an Alle gesagt, denn alle zusammen bringen das Forum nach vorne und tragen zur Bereicherung bei. Nur so können wir zusammen weiterkommen und neue „Horizonte“ erreichen. Spezieller Dank an LumoBulli, ibgmg, Alexander70 und Ansgi.Mobil und Widby aber auch der gute Tom50354 hat schließlich erklärend auf die Sprünge geholfen. Die Grundfrage zunächst, welche Solarkollektoren, dann die Anordnung, längs oder quer zur Fahrtrichtung. Wie ist es am besten mit der Befestigung an der C-Schine auf dem Dach. Später ein wichtiger Punkt die Kabeldurchführung ins Wageninnere, dann die Kabellage selbst im inneren des Bullis. Welche weiteren elektronischen Bauteile neben dem Laderegler, welcher Laderegler überhaupt? Aber der Reihe nach: Die Grundfrage nach den Kollektoren und die Befestigung Es stellt sich die Frage nach der Ausrichtung und damit zusammenhängend die Frage nach der Größe und Leistung der Kollektoren. Ich fand die 300 Watt Idee der schweizerischen Spezialfirma Calisolar immer recht nett. Mir schien der Aufwand gegen über der hier üblichen Solarausrichtung (quer zur Fahrtrichtung) aus dem Shop vergleichbar. OK, dann sollte es ein Nachbau des Solarfeldes der schweizerischen Firma werden. Das Ausmessen der Abstände und Fläche für ein großes Aluträgerblech ist nicht einfach. Aber ebenso die Umsetzung durch die Metallbauer. Eine Schwierigkeit bestand darin zu erkennen, dass das Blech um 2 Grad geknickt sein muss, also zu den Fixpunkten 90 Grad gegen Fahrtrichtung, zusätzlich ist das Dach in Fahrtrichtung gewölbt, dieser Bogen muss ebenfalls flexibel mit dem Kollektor zu vereinbaren sein. Die 2 Grad hatten die Metallbauer gebogen, zusammen mit den anderen Kanten. Die in Fahrrichtung ausgeschnittenen Blechrandteile sind wichtig, damit sich das Blech in Fahrtrichtung biegen lässt, die Verkanntung verhindert das ansonsten. Vom Metallbauer hatte ich bewusst keine Löcher und Abstände einschneiden lassen um evtl. selbst die korrekten Bohrungen einzuschneiden. Das ist zwar prinzipiell richtig gedacht, beim nächsten Mal würde ich das Blech komplett mit allen Löchern und Schnitten in Längsrichtung anfertigen lassen. Im Fachbetrieb haben die das Blech mit dem Laser geschnitten, ich hatte mit der Stichsäge ein schwächeres Hilfsmittel. Das Alublech ist nicht eloxiert worden. An der Unterseites des Alubleches wurden im Abstand der vorgegebenen Dachstruktur Moosgummistreifen 20x3mm verklebt. Insgesamt etwa 6 m zusätzlich die Auflage des Alubleches am C-Profil. Das fertige Blech mit den Ausschnitten wurde zuerst mit 200er Schmirgelpapier angeschliffen, dann mit Aceton, dann Alkohol (Isopropanol) und schließlich mit Primer behandelt. Bevor ich das Modul geklebt habe, habe ich Nichtklebebereiche mit Kreppband abgeklebt, damit man überflüßiges Klebezeug leicht entfernen kann. Danach wurden die Kollektoren mit Sikaflex 252 geklebt. Zusätzlich habe ich die Kollektoren mit Senkkopfschrauben in den Ösen festgeschraubt, das könnte man sich sparen, denn Sikaflex hält super, wie mir scheint. Das Alublech selbst hält in der Verankerung in dem C-Profil auf dem Dach. Hier habe ich eine U-Aluleiste genommen und in 7 cm lange Stücke zerschnitten, in der Mitte habe ich eine Bohrung für eine 8mm selbstsichernde Mutter eingelassen, diese wurde hier festgeklebt. Das U-Profil wird nun auf dem Kopf in die C-Schiene eingeschoben, so dass die Mutter unten ist. Zum Festschrauben habe ich Linsenkopfschrauben verwendet. Meine waren leider 3 mm zu lang, so dass sie oben auf dem Alublech mit 3mm Abstand unterfüttert werden mussten, mit Unterlegscheiben wäre es eleganter. Mir reichte das, da man das sowieso nicht sieht. Man muss jedoch aufpassen, die Schrauben nicht einfach zu tief einzudrehen, dann durchstoßen sie die C-Schiene an der Basis. Ich hatte zunächst auch die Idee, hier mit Hammerkopfschrauben (die hätten ein Verdrehen in der C-Schiene verhindert) zu arbeiten und oben eine selbstsichernde Hutmutter zu nehmen, das hätte aber nicht so gut von der Seite ausgesehen und das Auto wäre 1,5 cm in der Höhe gewachsen Bei den Kollektoren war ich zunächst bei der Firma Wattstunde im Gespräch, es zeigte sich jedoch schnell, dass die keine Garantie der aufgeklebten Kollektoren übernehmen wollten. Das erschien mir jedoch wichtig, denn aus den Problemen hier im Forum, wollte ich hier mir kein Ei ins Nest legen. Deshalb kam ich so zu Offgridtec. Hier muss ich sagen, dass die Firma mich immer gut supportet hat und nie müde wurde, meine quälenden Fragen zu beantworten. Der Preis für das Gesamtpaket war schließlich auch in Ordnung. Alles passte. Deshalb habe ich hier meine Kollektoren und das andere Zeugs gekauft. Während des Klebeprozesses der Kollektoren beschwerte ich sie gleichmäßig mit PET Flachen 1,5 kg, das erschien mir OK, denn das Blech war ja gebogen und ich wollte unbedingt einen gleichmäßigen Andruck erzeugen. Die Verkabelung im Innern des California Grundsätzlich ist es prinzipiell nicht schwierig, die Verkabelung vom Solargleichrichter an die Campingbatterie anzuschließen. Aber des führen immer mehrere Weg nach Rom. a) eine permanent Ladung der Starterbatterie und der Einsatz des CU Solarmoduls machten eine paarige Kabelführung vom hinteren oberen Schrank bis unter den Fahrersitz nötig. Die Funktionsweise des CU Solarmoduls wird an anderer Stelle hier im Forum ausgiebig erläutert. 1. Batterie im Schrank herausholen, Zugdraht unter den Kühlschrank und ein doppelt Kabel einziehen. a) Kabel vom Laderegler (oben im Beschränk hinten) zur Erhaltungsladung zur Starterbatterie, b) violettes Kabel unter dem Kühlschrank ebenfalls (a+b) nach vorne unter den Fahrersitz ziehen. (Die CU-Solarcontrolmodul verlangt den Kontakt zu dem violetten Kabel) Das Kabelpaar über den Schutzwassertank nach vorne an die B-Säule, hier dann die Seitenverkleidung der Fahrertür B-Säule abnehmen und das Kabelpaar nach unten auf den Fußboden führen. Die Verkleidung muss unten am Teppich ausgeklinkt (angebohrt) werden, da ansonsten das Verkleidungsteil nicht in die vorgesehenen Klipps zurückgesteckt werden kann. Wenn das Kabel unten rauskommt, kommt es an der hinteren Fahrersitzklappe in den Innenraum des Fahrersitzes und wird dann an die Starterbatterie bzw. an das Steuergerät der CU Solarcontrolmodul angeschlossen. Hierbei erwies es sich als schwierig, welches nun das Starterbatteriekabel war, denn alle Batterien waren stromlos. Wenn man die Starterbatterie nun wieder angeschlossen hätte, hätte es einen Fehlereintrag (Airbag) wegen des ausgebauten Fahrersitzes gegeben. Ich glaube ich habe die Campingbatterie angeschlossen und konnte nun die Starterbatterie als Quelle ausschließen. Leider kommt man mit der Kabelführung im Küchenschrank vom Schutzwassertank nicht direkt nach unten zum Fahrersitz, dann könnte man sich den Ausbau der B-Säulenverkleidung sparen. Dieser Ausbau war mit Sicherheit der elendigste Part der Demontage, hier insbesondere die richtige Position beim Rückbau des Anschnallgurtes wieder richtig einzusetzen war „tricky“ Die Position des Solar-Ladereglers sollte bei mir im obersten hinten Schrank sein. Von hier aus dann das Kabel zu Campingbatterie im unteren Schrank, die Kabel werden hier am Wassertank vorbeigeführt, das ist problemlos möglich. Die Kabelführung muss allerdings nur mit einem (!) Kabel (+-Pol) vom Laderichter zur Batterie geführt werden. Der „Minus-Strom“ wird vom Laderichter direkt an die Masse (Fahrzeugmasse) angeschlossen, davon hat es im Schrank einen brauchbaren Punkt (siehe Foto) der evtl. im Forum als solcher bestätigt werden kann, ich habe jedenfalls keinen extra geschaffen. Außerdem habe ich einen Temperaturfühler mit installiert, den habe ich am +-Pol der Campingbatterie zusammen mit dem +Kabel angeschlossen. Ob das Sinn macht vermag ich nicht zu sagen, habe das Gefühl, dass man den Temperaturfühler sich schenken kann. Soeben lese ich das eine parallel Verschaltung der beiden Campingbatterien eine diagonalen Anschluss an den beiden Batterien verlangen. Das habe ich so nicht gemacht, evtl. ist es so auch nicht möglich, da ich das CU Solarmodul eingesetzt habe. Der „Minuspol“ wir hier als Masseanschluss definiert - oder? Evtl. bitte korrigieren, Danke! OK, dann haben wir die Kabelführung auch im Wesentlichen abgehandelt. Kabeldurchführung ins Wageninnere Das ist das Kapitel, welches am heftigsten im Forum diskutiert wird. Tja, ich kann auch nicht sagen, wieso. Aber schließlich weiß es jeder für sich am besten, wie man mit den 2 oder 4 Kabeln ins innere kommt. Die Version, das Dach anzubohren, kam für mich nicht in Frage, denn ich wollte die Hülle nicht anbohren, die schweizerische Firma Calisolar bauen Spiralkabel ein, damit der Hub des Daches flexibel aufgefangen werden kann, andere gehen durch die Gummischläuche der Heckklappe. ich habe eine viel einfachere Version gewählt. Ich bin durch den Zeltbalg gegangen. Einfach zwei Ösen in den Stoff eingefügt und fertig. Hat ein Sattler schnell und einfach gefertigt. Das Loch wurde übrigens mit einem Lötkolben ausgeschnitten, das hat sogleich den Stoff verschweißt. Die Hülse wurde hinten mit einem Kunstleder verfüttert, damit sie nicht klappert und auf jeden Fall fest sitzt, das tut sie nun auch Die Ösen haben zusätzlich den Vorteil das sie in er Nähe der Federn sind, in denen die Kabel weiter nach unten geführt werden können. Sollte man die Solaranlage später mal rückbauen, sind die Ösen eine kleine Frischluftöffnung (als wenn die immer schon da wären,…, oder sie bekommen einen Stopfen). Von den Solarkollektoren also durch den Balg, dann durch die Feder unter die Matratze, dann an der linken Bettschale (Alu) in den Schrank, von dort 40 cm zum Laderichter. Das Solarkabel (Kollektor) habe ich unmittelbar nach dem Eintritt, also hinter der Öse (innen) abgeschnitten und mit einem flexiblem Kabel 6mm2 verbunden, da durch das ständige hoch- und runterfahren des Daches das steife Solarkabel brechen kann. Die Kabel sind dann nach der Feder zusammengeführt (re+li Kollektor) und parallel geschaltet. Dann als 2 x 6mm2 zum Laderegler. Beim Durchstossen des Bettrahmes (Aluschale) muss unbedingt die scharfe Kante, die durch das Bohren entstanden ist, mit einer Hülse geschützt werden, ansonsten könnte das Kabel hier durchscheuern. Die Kabel habe ich zusammen gelötet und mit 2 Lagen Schrumpfschläuchen behandelt. Ebenfalls auf die Polarität der Kabel achten, hier nichts vertauschen. Nach dem Laderegler habe ich zusätzlich ein Bluetooth Connector und ein LCD-Solar Computer eingerichtet. Leider habe ich es nicht hingekriegt, den Solarcomputer bündig in das Seitenteil einzulassen, wie andere das im Forum gemacht haben. Es war nicht möglich, da das Ding einfach zu dick ist und das Seitenteil gibt hier zu wenig Tiefe frei. Alle Votronic Komponenten habe ich mit Klettband an den Schrank angeklebt. Das hält bisher super. Kabelführung habe ich mit Kabelsockel für Kabelbinder ausgestattet. Ganz oben auf dem Dach fehlen noch schwarze Sockel. Und das Wichtigste: Die Anlage läuft! Viel Spass bei der nachmache und immer viel Strom und nette Touren Geoluchs
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    Strandleben... Spanien, Andalusien, Cabo de Gata, Playa Playazo - Ende Mai 2019 Der Strand____________ __________ _Das Hinterland_____________ _______Blick vom Fuß der Festung Die ganze Pracht
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    Hallo zusammen, so habe jetzt auch die VB-Coilspring Federn für die Hinterachse verbaut, Selber gemcht, Dauer 40 min. Der Cali steht gerade. Heute war ich bei der DEKRA und hab eine Auflastung von 3,0t auf 3,25t bekommen, das ganze ohne das teure VB-Spezial-Gutachten. Habe das allgemeine Gutachten was früher gratis dabei war im Internet gefunden und ausgedruckt, für die DEKR kein Problem und ausreichend. Also wer das brauch einfach melden per PN. Habe neue Felegne mit einer höheren Taraglast benötigt. Kosten für die DEKRA kanpp 60€ für die Auflastung, Eintragung der Felegen, Reifen und Federn. Kosten Landratsamt 12,10€ Der TÜV-Süd wollte 170,-€ für den ganzen Spass, mehr als das Doppelte!!!!! Ergebnis: Der Cali steht gerade, Hängearsch ist Geschichte, Fahrkomfort herrlich. Höhe in der Mitte 201cm, Hinten 203cm. Beim Abklappen des Thule 929 AHK-Fahrradträgers liegen jetzt die Lenker der Räder nimmer am Boden auf. ca. 3,5cm mehr Bodenfreiheit hinten. Kurzum hat sich das Projekt gelohnt. Gruß Alex
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    Bevor es jedoch ins Bett geht, wird zum ersten Mal die bereits angedrohte vollautomatische Alden SAT-Anlage aktiviert. Das funktioniert sehr komfortabel. Man drückt auf dem Receiver einfach das Antennensymbol. Auf dem Dach geht der Spiegel senkrecht und fährt solange Kirmes, bis er seinen Satelliten gefunden hat. Wenn Bäume im Weg stehen, klappt es auch schon mal nicht. Dann muss man nur noch den Fernseher einschalten, und schon kommt meine Lieblingsserie pünktlich um 19.30: GZSZ! Also schauen wir das Fernsehprogramm von zu Hause, an einem Wunschort in der Ferne, mit dem Wetter einer nichtvorhandenen Jahreszeit. Einer der wenigen Momente des Lebens, in dem der illusionäre Wunsch, alles auf einmal haben zu können, tatsächlich real wird. Manchmal läuft es halt 🙂. Es wird auch schön gekocht und ein Fläschchen geöffnet. Immerhin liegen zwischen Dämmerung und Bettzeit 4-5 Stunden. Man schläft hier übrigens daher früh und dennoch gut. Abends hat Frau auch viel Zeit, zb. zum Haare schön machen Kleiner Blick ins Womo: Vorne Sitzgruppe, dann L- Küchen, dann links Toilette und rechts Dusche, dann die Längsbetten. Nach gutem Frühstück am nächsten Tag gibt es noch einen kleinen Spaziergang. Hier in Saint Maries de la mer ist in den 90ern von Pascal Makka der Speed Rekord im surfen aufgestellt worden. Ungefähr 42 Knoten. Der heutige speedrekord im surfen liegt bei ca 100 km/h. Wir verlassen nun dieses schöne Fleckchen und fahren zum nächsten geplanten Ziel, nach Aigues-Mortes, ein historisches Örtchen am Rande der Camargue. Hier gibt es einen großen Parkplatz mit vielen Wohnmobilen. Hinter uns ein Zwillingsbruder. weiter im nächsten Teil
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    Egal in welchem Fahrzeug, man lässt keine Hunde für Stunden im Sommer im Auto, auch nicht im Schatten. Grundsätzlich. Niemals. Entweder man nimmt sie mit oder lässt sie zuhause. Chris
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    Hallo zusammen, ich möchte Euch kurz meine selbst bezogene Schiebetür-Verkleidung (mit California-Tisch-Aufnahme) zeigen. Grund ist, dass mir das unschöne und kratzempfindiche Hart-Plastik schon länger nicht gefiel. Dabei habe ich die gegenüberliegende Verkleidung gleich mitgemacht. Material: Echt-Alcantara "Anthrazit" und "Seasand". LG Dirk
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    Es ist kalt, die Sonne fehlt und es wird früh dunkel. Dafür sind die Übernachtungsplätze direkt am Ufer ein Traum. Zwischen Inari und Kirkenes gestern und heute. Gut, dass der Sandstrand gefroren ist. So trägt die Sima selbigen nicht in den Bus. +2°C Wassertemperatur ist selbst ihr als Wasserhund zu kalt. Ich habe meinem Mann zum Geburtstag eine Fiskars gekauft und schon mal getestet. Wenn ich besser zielen könnte, gäbe es auch schneller Anzündeholz.😛 Und - es war schon immer teurer, etwas unter Zeitdruck kaufen zu wollen: Doppelter Preis wie in D 😱 Bis ich heute mit den Vorarbeiten fertig war, war es mir zu kalt für ein Feuer. Außerdem muss es vor dem Heizungsausströmer noch trocknen. Weihnachten naht: Pinienduft im Bus Stimmt. Wäre ich auch nicht. Wat mut, dat mut. Wie wäre uni schwarz? Sieht auch nicht so schnell schmutzig aus 😉 Deswegen benutze ich überhaupt keines.
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    Ich fang gleich mal an, denn das Thema ist Programm: Wir, als vierköpfige Familie, haben mittlerweile viele schöne Urlaube und Kurztrips mit dem Cali genossen. Dabei hat sich über 3 Jahre folgendes Pack-Schema entwickelt welches ich gerne mit Euch teilen möchte. Meine 6 Grundbedürfnisse: Alltagstauglichkeit so wenig wie möglich uneingeschränkt Alles sollte immer an Bord sein, um die Spontanität zu fördern Jedes Utensil schnell erreichbar Jede Wetterlage sollte abgedeckt sein Betten herrichten muß ohne umpacken jederzeit möglich sein Sitzgelegenheit und Tisch für 4 Personen Diese drei Zubehör Teile bilden meine Grundlage: Fenstertaschen: Jedes der 4 Familien Mitglieder bekommt ein Fach! Das muss reichen und tut es auch! Calidrawer 800: Das Grundelement des praktischen Verstauens im Kofferraum Tischplatte Aber Bilder sind besser: 01- Das original MFB ersetzt durch eine unbehandelte Multiplex Birke 15mm. Der ganze Klapp und Hacken Pipapo machte das Beladen zu einer Herausforderung, da immer irgendwo was ungewollt klappte oder hängen blieb 02- Zwei zusätzliche Camping Stühle 03- Stabile Zarges Alu Kiste für Geschirr und Kochzeug für 4 Personen mit allem Pipapo und R907! Wasser und Trittfest, kann draußen bleiben und findet oft als Hocker oder Trittstufe Verwendung. 04- Kleinere durchsichtige Kunstoffbox für den Vorrat (Nudeln, Kartoffeln, Zwiebeln, Reis, Dosen etc.) 05- ca. 202 Liter frei verfügbarer Stauraum für Alltag oder Urlaub Auf dem Calidrawer habe ich eine "Extension" gebaut. Anleitung hier: 06- CaliCap 07- Calicave Front (brauche ich am häufigsten), darunter Italien-Schild und Lüftungsgitter für das Schiebefenster 08- Boul-Kugeln, Ersatz-Kartusche, Beinhalterung für 2 Flammen Gaskocher 09- Schlauch Boot 10- Zwei Blockier-Keile: Handbremsen-Ersatz zwecks Fahrersitz drehen 10b- Zwei 2t Hydraulikstempel. Hinfahren, stehen bleiben, mit den Stempeln das Fahrzeug ins Wasser bringen. Quasi ein Luftstandwerk. Wackeln tut danach auch kaum noch was! 11- 2 Flammen Gaskocher (Vorteil: auch im Drawer schnell bereit, Heck-Küche) 12- Zwei TeleskopSchienen und ein Beil 13- der Rest vom CaliCave Komplett 14- die Beine vom Gaskocher (werden einfach gesteckt) + 4tes Fahrrad Befestigungsstange Au (die Erste): Schneeketten vergessen: Eingeklemmt über 14 Und auf zur Heckklappe: 15- Hängematte 16- Wasserfeste und gepolsterte Picknick-Decke (praktisch für fast alles) 17- Heringe aller Art + Markisen-Sturm-Befestigung (ein bisschen was von allem, schnell zur Hand) 18- Sonstiges Befestigungsmaterial: Schnellspanner, Gummispanner, Schnüre, Wäscheleine, Wäscheklammern etc. Stauraum zwischen Drawer und Bank: 19- Aufblasbares Doppelbett für das Vorzelt, den Spontanbesuch von Bekannten oder zum Rumlungern 20- Extra 10m Kabel für alle Fälle 21- sämtliche Heringe, Nägel, Schrauben etc. für sämtliche Untergründe und den Ultimativ-Aufbau (Calicave + Vorzelt + Sturmsicher) 22- Extra Verankerung links u. rechts für den Drawer. Ist nötig bei dem Gewicht. (Mittlerweile Serie) Au (die Zweite), die Tischplatte habe ich vergessen, mist. Man sieht sie hier etwas unter der Drawerwanne. Anleitung hier klicken. Getränkehalter hinten links: 23- Gaskartuschen-Adapter um mit Stech-Kartuschen, zur Not, den 2 Flammen Kocher betreiben zu können Der Fahrgastraum: 24- Markisen-Kurbel + Regenschirm 25- Gas-Lampe + Gaskartuschenkocher (für den schnellen Kaffee) + Leatherman+ Klopapier 26- Flickzeug aller Art inkl. Pflaster und Bandagen 27- Werkzeug aller Art 28- DriveVan Vorzelt inkl. Gestänge und Innenzelt 29- Balg-Fußluftpumpe für Doppelbett+Gummiboot 30- CFX28 (reicht uns völlig) 31- zwei Tischtennisschläger 32- Frei (Getränke Halter) 33- Frei Unter der Motor-Haube: 34- 25m Outdoor Stromkabel inkl. sämtlicher 16A Adapter Der Himmel: 35- Unter dem Rollo sind die Abdunklungen für das Fahrerhaus. Recycling des Fall Netzes, Anleitung hier: 36- Ablagenetz 37- mind. 4 starke Neodym Magnete. Zur schnellen und sicheren Befestigung alles möglichem. 38- hier sollten eigentlich die Fenstertaschen hängen, tun sie aber gerade nicht. 39- Große Auffahrkeile am Heckträger verschraubt. 40- Windabweiser. Nicht zum Windabweisen, sondern zur Frischluftversorgung auch bei Regen! 41- ständig montierte Kedersteine für das Cap. Nichts ist blöder wenn man Nachts auch noch Kedersteine suchen muß. 42- Taschenlampen, Messer, ein Satz Besteck für die Jause zwischendurch, Stifte, USB-12v Ladegeräte. 43- Atlas und Bücher unterm Beifahrersitz. Der rest des Cockpits ist leer! Beide Türen auch leer! Was noch fehlt, leider kein Bild, sind die Schlaf Utensilien: 4x Daunen Schlafsack 4x Kissen 4x Hütten Schlafsack All das kommt in eine sehr große, Spritzwasser geschützte Tasche, die mit Hilfe der Kopfstützen schnell und einfach an der hinteren Rückenlehne der 3er Bank befestigt wird. Ich werde das Bild Nachliefern! In dieser Konstellation ist das Auto ständig beladen und Einsatzbereit. Nichts ist schöner als am Wochenende auf einem Wander Ausflug doch über Nacht zu bleiben, weil es gerade so schön ist. Kein Nachdenken oder es geht nicht weil... Im Alltag hat man auch noch genügend Stauraum für den Einkauf etc. Die 3er Bank steht ständig in Schlaf Position. Was ich noch gerne hätte: - Iso-Top - Regal über dem Schiebefenster - 4 Motion, geht aber nicht. Bin über eure Pack-Tips und Tricks gespannt. lgi
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    Weil es so schön war, noch zwei. Gruß Slide
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    Letztes Wochenende ☺️ Dieses Wochenende ☺️
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    Auf Abwegen an der E45 in Schweden...ein herrliches Stückchen Erde...
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    Unser „Nachbar“ in der brandenburgischen Pampa letztes Wochenende: Bj. 78, 50 PS Käfermotor, komplett restauriertes ehemaliges Bundeswehrfahrzeug (deswegen hinten keine Scheiben), Hubdach möchte der Eigentümer wohl noch einbauen... Aber auch ohne Aufstelldach, ein schöner Bulli! Man beachte auch das Zubehör: "Calichair" und Tisch sowie Hocker. ☀️
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    Begegnung auf Peloponnes, Ostern 2019
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    Heute geht es nach Pisa - das darf wohl auf keiner bucket list fehlen, zumal der Rest der Familie noch nie da war. Rein ins Getümmel, eine kleine Runde durch die Stadt, einmal auf den Turm. Noch ein Eis, dann geht es weiter. Nächstes Ziel ist San Gimignano. Der Ort mit den unzähligen Türmen ist noch immer so malerisch, wie ich ihn von vor 25 Jahren in Erinnerung habe. Leider kein Geheimtipp mehr, dementsprechend voll sind die Straßen, trotz des sich verdunkelnden Himmels. Wir übernachten auf dem CP Boschetto die Piemma, von wo aus die Stadt mit dem Bus schnell erreichbar ist. Der Platz ist recht groß, aber sehr schön in einem Wäldchen am Hang gelegen. Am Abend mal wieder Pizza aus dem Steinofen des netten Restaurants auf dem Campingplatz.
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    Auf dem Parkplatz, der auch Stellplatz ist, steht meist nur Weißware wie unserer. Calis sieht man um diese Jahreszeit leider kaum. Aber es gibt auch alternative Gefährte: Die Stadt lohnt sich auf jeden Fall. Direkt hinter dem SP beginnt die historische Stadtmauer. Im Innenstadtbereich fühlt man sich wie das in Frankreich zu sein hat: Alte Mauern, alte Autos, und französische Randonneur- Fahrräder mit Gepäck. Fast so alt wie die Stadt selbst. Nun wollen wir es wissen: wir suchen uns ein Restaurant und wollen eintauchen, mitten rein in das Savoir-vivre, wie man es zum Beispiel aus Filmen kennt. Auf dem historischen Marktplatz finden wir, was danach aussieht. Ein belebter Platz, eingedeckte Tischchen mit polierten Weingläsern, flatternde Tauben, eilende Kellner in Schürzen, neben uns ein Pärchen weit nach der Diamanthochzeit mit liebevollen Blicken und einem Fläschchen Roten. Wüsste man nicht genau, es ist 2019, könnte die Szene auch durchaus aus einem Luis-Defunes Film 30 Jahre früher stammen. Um die Mittagszeit gibt es oft eine „plate du jour“, das Mittagessen zum Vorzugspreis. Sollte man wissen. Leider sind wir 20 Minuten zu spät, können aber das gleiche bestellen. Kostet aber 5 Euro mehr. Egal. Monsieur „Le garcon“ hat mächtig zu tun, die Organisation scheint leider grauenhaft. Einer räumt nur irgendwas ab, aber nix richtig, ein anderer kann nur kassieren, und ein Dritter macht den Rest- also fast alles. Die, die nichts machen stehen ständig bei uns, und der, der alles macht, hat keine Zeit. Evi wäre beinahe schon 3 mal aufgestanden, aber ich dachte denn „es ist Urlaub, er tut sein bestes, bestimmt wird alles gut“ Irgendwann nach einer Stunde kam denn das Bestellte. Stierfleisch war es, glaube ich. Der Name des Restaurants ist kulinarisches Programm der Gegend. Man muss aber sagen -und dies ist ja unser erstes Essen hier im Urlaub- hier schmeckt wirklich alles anders und besser. Jedes Mal Essen gehen ist ein Geschmackserlebnis der anderen, aber sehr guten Art. Anders halt als zu Hause. Man muss nur Geduld haben. Es dauert, aber das ist vielleicht auch ein Teil der Kultur. So ergab es sich , dass man einen großen Teil des Tages mit Essen zugebracht hat, weil es sich so hingezogen hat. Für den eigentlichen Stadtbummel blieb denn nur wenig Zeit. Reichte auch für heute. Wir bleiben nicht über Nacht, sondern weiter zieht die Karavane Richtung Süden. ...weiter im nächsten Teil...
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    Nach der ersten Nacht kann man eins mal sagen: Die Betten sind super. Wir haben sehr gut geschlafen. Besser als im Cali. Soviel Wahrheit muss sein. Abgesehen vom „nicht machen müssen“ und dafür „nicht teilweise raus gehen müssen“. Und es muss ziemlich kalt gewesen sein, draußen ist das Wasser teilweise gefroren. Der morgendliche Hundespaziergang zeigt einen schönen Stellplatz mit Hausbooten und frostigem Antlitz in weiß. Zur Heizung: Sie ist im Heck eingebaut und muss somit eine Distanz von 7 Metern warme Luft nach vorne zu den gedrehten Vordersitzen bringen. Dort ist es aber bei Kälte am kältesten. Und von der warmen Luft kommt hier wegen der Distanz am wenigsten an. Also hinten alle Klappen schließen. Würde ich entscheiden, hätte ich also eine Diesel- Elektro Heizung wegen „keine Gasflaschen“ - und würde auf einen Einbauort in der Mitte achten. Damit vorne genug ankommt. Nach gediegenem Frühstück stand nun eine neue Aufgabe an: Wasservorrat auffüllen. Aus Gewichtsgründen hatten wir nur ein paar Liter im Tank. Leider ist es jedoch so, dass viele Zapfstellen an Stellplätzen auf dieser Reise im Winter außer Betrieb sind, daher sollte man Möglichkeiten nutzen. Hier fand ich erst mal keinen Aussenhahn, aber ein freundlicher Franzose klärte mich auf, dass es bei den Duschen einen Wasserhahn gäbe. Zum Glück hat Papa in seiner Heckgarage auch einen 12 Liter Faltkanister, der über den Urlaub unser bester Freund werden sollte, denn oft kam man mit dem Mobil nicht in die Nähe der Zapfstelle und war auf manuelles Nachfüllen per Kanister angewiesen. In unserem Cali Beach haben wir ja ohnehin nur Tragkanister, da wäre mir die Problematik der Tankbefüllung gar nicht aufgefallen. Hier auf der Suche nach Wasser wäre ich ohne meine schmalen Französischkentnisse auch nicht weiter gekommen, und auch das war ein Indikator, der sich im ganzen Urlaub bestätigen würde. Beim Wasser suchen, beim LPG tanken, beim Bäcker suchen: Grundkenntnisse von „wo ist“ oder „wie geht das“ waren unerlässlich. Man sagt ja oft „Die Franzosen wollen nicht“ - ich würde eher sagen „sie können wirklich nicht“. Denn selbst wenn man nur die Betonung falsch setzt, wird man oft schon nicht verstanden. Man durchquert hier irgendwo auch auch die Gegend des ersten Weltkriegs. Das ein oder andere Museum hätten wir gerne besucht, es gibt beispielsweise einen kompletten Nachbau einer Stellungskrieg-Unterwelt. Hat aber alles zu - am 2. Feiertag. Auf den Raststätten der ein oder andere Hinweis. Aber auch das ist französisch: Ein Wrack und ein Schild mahnt über Handynutzung. So genau verstehe ich es aber auch nicht. Es rollt sich weiter gen Süden. Bei Lyon denn die Tunnels. Immer im Bild: les gilets jaunes. Nicht um die Sicht durch Reflektion zu beeinträchtigen, sondern fürs Miteinander. Dazu später mehr.
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    Tag 9 Der Tag begrüßt uns schon morgens beim Aufstehen mit viel Sonne und Wärme. Wir sitzen bereits um halb acht beim Frühstück, als Autos vorfahren und dann noch ein Reisebus. Eigentlich geht das erste Boot über den See Richtung Gletscher doch erst um 10 Uhr. Eine Reisegesellschaft, bestehend aus jungen Leuten, erstürmt das Plumsklo, dann das Boot, welches kurz darauf ablegt. Okay, eine frühe Gruppe, die auch zügig starten. Allmählich trudeln immer mehr Besucher ein, auch Ältere und Kinder darunter. Das beruhigt die Frau etwas, denn sie ist gestern am Mamorschloss ausgerutscht und gestürzt. Aber es sollte trotz Schmerzen auch für sie zu schaffen sein. Wir starten unsere Exkursion mit dem Boot, welches im Fahrgastraum einen Höllenlärm verbreitet. Kaum wieder an Land geht das Kraxeln schon los. Der Weg ist mit rot bemalten Steinen markiert und gut zu erkennen. Uns kommen gleich zu Beginn die ersten jungen Leute von vorhin entgegen. Auf dem Hinweg fotografieren wir viel, mit Mini-Bus und Glaskugel, das dauert. Aber nach anderthalb Stunden sehen wir den Gletscher --- mindestens noch 1 km entfernt! Und die rote Markierung hört auch auf. Wir suchen wie alle anderen auch unseren Weg selbst, müssen immer wieder rauf und runter, vor und zurück, weil es da nicht weiter geht, zumindest für uns. Zu großer Spalt, zu hoher Fels, oder endet am Gletschersee. Wir sehen zwar Leute am Gletscher, aber irgendwann reicht es uns mit den vielen Sackgassen und wir treten den Rückweg an. Da wir kaum noch Fotos machen - oder erheblich weniger als auf dem Hinweg - sind wir schon um 14 Uhr am Anleger. Wir stärken uns und freuen uns auf unseren Bus. Zurück auf der E6, die eine 30 Kilometer lange Baustelle ist, flicke ich an einer Tankstelle mit Druckluft den kaputten Reifen. Das Flickset hatte ich anlässlich unserer Islandreise gekauft. Jetzt kann ich es endlich mal ausprobieren. Zunächst wird das Loch im Reifen mit einer Art Raspel durchstoßen und aufgeraut. Mit einem zweiten Dorn, der eine Öse wie bei einer Nähnadel hat, drückt man einen Streifen klebriges Gummi in das Loch. Dann dreht man den Dorn eine halbe Umdrehung und zieht ihn rasch aus dem Reifen. Der Gummistreifen verschließt jetzt das Loch im Reifen. Dann kommt schon wieder Druckluft auf den Reifen - Fertig. Jetzt haben wir wenigstens noch einen Notreifen für alle Fälle und zu Belohnung gibt es für mich ein Softeis. Nach einer knappen Stunde fahren wir weiter bis zum Polarkreiscenter und von dort noch etwas weiter bis zum Sukkertoppen. Hier wollen wir übernachten. Ein Parkplatz mit einem kleinen Weg hinter einen Hügel - wie für uns gemacht! Die Sonne knallt vom Himmel und heizt den Bus auch in der Nacht gut auf.
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