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Showing most liked content since 06/25/18 in all areas

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    Zuziehhilfe heisst die Option von VW. Diese funktioniert wunderbar - von aussen. Man kann die Schiebetüre leise bis ganz vorne schieben und anschliessend am hinteren Rand leicht hinein drücken. Schliesst fast lautlos und die noch drinnen schlafen sind dankbar bzw merken nichts. Aber wie schliesse ich die Türe ebenso leise von innen? Dazu hab ich einen kleinen Alublechwinkel gebogen ( Z - Form ) Diesen mit doppelseitigem Teppichklebeband fixiert innen am hinteren Rand der Schiebetüre. So kann ich auch von innen die Türe ganz leise nach vorne schieben und anschliessend sanft an meinem Blechgriff ziehen. Das hatte ich bereits an unseren beiden früheren Calis und es hat sich über viele Jahre bewährt. Gruss aus der dunklen Schweiz Lorenz
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    ibgmg hat seine selbst entwickelte Lösung mustergültig dokumentiert und einige von uns zum Nachbauen inspiriert. Da eine Einzelanfertigung der Bleche nicht praktikabel war, haben wir auf eine Serienfertigung gehofft, die dann Tom tatsächlich auf sich genommen hat. Tom ging sogar einen Schritt weiter und hat einen kompletten Kit in seinen Shop aufgenommen zu einem sehr korrekten Preis. Für einige hat er sogar die Montage übernommen. Alle die wir uns darauf eingelassen haben, kannten also die detaillierte Entstehungsgeschichte und konnten selbst entscheiden, ob und in welcher Form wir die Lösung übernehmen wollten. Ich habe zum Beispiel entschieden, die Kabeleinführung nicht hinten sondern vorne am Dach vorzunehmen. Ohne die detaillierten Instruktionen von ibgmg hätte ich mich nicht an das Projekt gewagt. Auch über die Quelle der vorgeschlagenen Solarmodule und den Laderegler herrschte völlige Transparenz. Es stand uns frei eigene Varianten einzubringen. Bei mir wurde ein Laderegler mit Bluetooth-Interface von Victron Energy verbaut, der über eine App Auskunft über den Ladevorgang gibt (siehe Screenshot unten). Jetzt da sich mit den Solarmodulen Qualitätsprobleme ergeben, ergiesst sich Kritik, teils in recht fiesem Ton, über die Autoren der Lösung, die in keiner Weise für die mangelnde Qualität der Solarpanele verantwortlich sind. Die Betroffenen werden es sich genau überlegen, ob sie in Zukunft sich weiterhin die Mühe geben sollen, ihre Cali-Ausbau-Projekte im Forum vorzustellen. Das darf nicht sein, denn damit verliert das Forum seinen Hauptzweck, den Austausch von Ideen und Lösungen. Jeder, der eine vorgeschlagene Selbstbau-Lösung zum Nachbau übernimmt, tut dies in eigener Verantwortung. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind selbstverständlich willkommen, aber auf den Tonfall kommt es an. Dieser Text soll als Gegengewicht zu den Kritiken verstanden werden, um alle zu ermutigen, doch weiterhin ihre Selbstbau-Lösungen im Forum zu präsentieren. Eine Mehrheit weiss es zu schätzen, auch wenn wir dies nicht immer in zustimmenden Beiträgen zum Ausdruck bringen. Markus, Tom, und alle, die jetzt zögern, bitte ich, sich nicht entmutigen zu lassen. Eure Beiträge werden gelesen, geschätzt und manchmal nachgebaut. Danke dafür. Gruss, nemo
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    Hallo allerseits, Ich habe die Anlage entwickelt und hier vorgestellt. Nicht nur oberflächlich, sondern im Detail Schritt für Schritt und für jeden nachvollziehbar. Einfach so. Die Anlage läuft seit gerade mal eben einem halben Jahr. Ich betreibe diese Ausbauten zum Cali als Hobby und versuche euch daran teilhaben zu lassen. Immer in besten Wissen und Gewissen, damit etwas für die Cali-Gemeinde zu tun, der wir uns ja alle verschrieben haben. Tom hat sich bereit erklärt, auf die zahlreichen und nachdrücklichen Wünsche von euch so eine Solar-Anlage unbedingt in den Shop aufzunehmen, innerhalb kürzester Zeit die Entwicklung für eine Serienproduktion auf die Beine zu stellen. Die Arbeit ist mehr als anerkennenswert und nun leider von Problemen flankiert, die weder ich noch Tom vorhergesehen haben. Es kommt zu Ausfällen bei den Modulen. Betroffen ist zunächst aber nur die erste Serie der Modullieferung, die sich von den Folgelieferungen unterscheidet. Meine Module lagen sogar noch vor der ersten Lieferung, zu erkennen an der spiegelverkehrten Anordnung der Anschlussdose. Natürlich hat uns das sehr erschreckt und eine akribische Suche nach den möglichen Fehlerquellen ausgelöst. Niemand ist doch aber bisher im Regen stehen gelassen worden, wenn es zu Problemen kommt. Solange es nicht klar ist was zu den Problemen führt, oder ob es sich wie es den Anschein hat nur auf die erste Serie der Module beschränkt, ist doch wohl nachvollziehbar, dass ein Verkauf weiterer Anlagen-Sets erstmal ausgesetzt wird. Der Verkauf der Bleche hat damit rein gar nichts zu tun. Es passen ja verschiedene Module auf dieses Blech und es wollen auch viele Leute nur das Blech haben, um sich eigene Konfigurationen zusammen zustellen. Jeder der das tut begibt sich auf den Pfad des Entwicklers mit allen Risiken. Ich stehe nach wie vor zu meiner Entwicklung und zu Toms Arbeit so eine Anlage für mehr Leute verfügbar zu machen, die Interesse an sowas haben. Tom ist aber kein Wirtschaftsunternehmen wie Wattstunde oder deren zahlreichen Mitbewerber, sondern ein Enthusiast, der sich dem Cali-Gedanken voll und ganz verschrieben hat. Das spiegelt sich schon im Preis für solch ein Sets wieder, der unter rein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkte um eine vielfaches höher liegen müsste, so wie es der Wettbewerb ja zeigt. Wenn jetzt allerdings als Quittung dieser ganze Bemühungen solche Posts wie gerade eben von "Hugenduebel" hier eingestellt werden, sollte man in der Tat das Ganze beerdigen, und nicht nur das. Das wäre aber gegenüber den vielen anderen Usern hier auch keine befriedigende Lösung, dafür sind wir zu sehr mit dem Cali-Gedanken verbunden. Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten, sowohl wenn es neue Erkenntnisse zu Wattsunde gibt, wie auch bei dem Upgrade auf Solara das ich durchführe, was aber leider in eine andere Preisklasse rutscht.
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    So, nachdem wir unseren Bus jetzt gute 2 Monate besitzen und in Alltag und Urlaub schon recht intensiv genutzt haben, wollte ich ein paar unserer Eindrücke schildern...Auch wenn alles sehr subjektiv ist, ist es für den ein oder anderen vielleicht interessant oder hilfreich und ich kann etwas zurück geben, da ich hier bisher von vielen vielen Tipps profitiert habe. Danke dafür! Noch ein paar Worte zu uns: Wir campen seit etwa 15 Jahren mit unterschiedlicher Ausrüstung- die letzten Jahre waren wir mit Auto und Wohnwagen unterwegs, haben zwischendurch an Wochenenden aber auch gerne mal gezeltet. Einen VW-Bus hatten wir noch nie, das war immer ein Traum, der sich jetzt erfüllt hat. Da er unseren Skoda Octavia ersetzt hat, ist er auch Alltagsfahrzeug. Aber jetzt zum Bus. Erstmal: Er heißt Paulchen🙂 Paulchen ist (wie im Profil beschrieben)ein ursprünglich weißer California Coast mit 110kw TDI und Frontantrieb. Er kam über Luxemburg zu uns und hat als Opfer des Auslieferstopps die Zeit von Ende Dezember bis Mitte April irgendwo in Hannover verbracht. Als er dann bei uns angekommen war, bekam er als erstes eine blaue Folierung im unteren Bereich und 18Zoll Alufelgen, was ihn von einem normalen T6 zu unserem Paulchen machte. Die ersten Tage verbrachten wir in unserer Freizeit dann damit, unser (teilweise schon länger vorhandenes) Zubehör im Bus zu verteilen bzw. einzubauen- ich liste mal das wichtigste auf und berichte kurz, wie wir klar kommen: -Austausch der Matratze oben gegen ein Calibed Roof (Calishop): wir haben die original Matratze nur probe gelegen, aber das hat uns schon gereicht, und da mein Mann oft Rückenschmerzen hat, wollten wir da kein Risiko eingehen. Auf dem calibed roof schlafen wir beide super. Teils liest man ja von Problemen mit dem durchgehenden Lattenrost- das ist für uns jetzt kein Thema. Einziger Nachteil ist, dass durch die dickere Matratze das Dach schwerer zu geht. Mein Mann hat das mittlerweile super drauf, ich schaffe es nicht allein, da mir für die letzten cm einfach die Kraft fehlt. Sollte ich mal allein unterwegs sein, werde ich unten schlafen. -Einbau des 800mm Heckauszuges aus dem Calishop, Bestückung mit Eurokisten aus dem Baumarkt: Mit dem teuren Auszug haben wir schon etwas länger überlegt- und jetzt sehen wir ihn als eines der notwendigsten Zubehörteile, die wir haben. Ich stelle es mir echt nervig vor, unter dem Gitter herumzukrabbeln und das Zeug herauszukramen. Und das Teil ist super verarbeitet und war schnell eingebaut. Und alles im Kofferraum hat seinen Platz und ist direkt zu finden. Für uns persönlich unverzichtbar. -Calicap (hat seinen Platz bei einem der Stühle in der Heckklappe): Haben wir bisher einmal über Himmelfahrt im Einsatz gehabt, wo es zeitweise heftig geregnet hat und wir sehr froh darüber waren. Sehr hochwertig und schnell übergezogen. Bei nur mäßigem Regen braucht man es nicht unbedingt, aber ich gehe davon aus, dass es im Herbst und Winter viel eingesetzt wird. Wir haben die Version mit 2 Fenstern in blau. -Sitzbezüge: https://www.apona-surf.de/ Etwas fummelig aufzuziehen und nicht 100% passgenau (aber fast), dafür wirklich robust und mit Feuchtigkeits- und Schmutzabweisender Beschichtung. Im Urlaub und vor allem im Kontakt mit meinem 2jährigen Bullibegeisterten Neffen haben sie sich schon mehr als bewährt. Dazu sind sie (zumindest nach unserem Empfinden) wesentlich hübscher als die karierten Originalbezüge und auch nicht zu teuer. - Brandrup-Utility und Multibox CarryBag für den Beifahrersitz: https://www.brandrup.de/de/brandrup-produkte/volkswagen-zubehoer/vw-fahrzeug-innen/vw-utilities/utilities-volkswagen-t6-t5-california-ocean-coast-comfortline/ Auch die sind zwar teuer, bieten aber für uns wichtigen Stauraum und sind qualitativ hochwertig. Wir haben darin Ladegeräte, Objektive für die Kamera, Fernglas, Lesematerial, Spiele und sowas verstaut. Die Carry Bag ist hinter dem Beifahrersitz auf dem Boden festgeklettet. -Einlegeböden in den Schrank neben dem Kühlschrank: https://calitop.eu/product_info.php?info=p15_schrankausbau-3.html Unserer Meinung nach wichtig, um den Stauraum im Schrank für Kleidung ordentlich nutzen zu können. Allerdings hat uns die Qualität nicht so umgehauen: eine der Schienen war zu lang und musste mit der Metallsäge gekürzt werden, der Einbau war fummelig. Jetzt passt aber alles. -Dachkleiderstange: https://calitop.eu/product_info.php?info=p64_dachkleiderstange.html Die hat ihren festen Platz unter dem oberen Bett und war eigentlich dafür gedacht, mal eine Jacke oder ein Handtuch aufzuhängen. Das haben wir bisher gar nicht gebraucht- was jetzt aber dranhängt, ist die Bulli- Lichterkette😉. Ob notwendig oder nicht, auf jedenfall ist es hübsch....auch wenn die kleinen Plastikbullis manchmal klappern bei schlechten Straßen.... -Positionierung des Porta Potti hinter dem Fahrersitz und Versorgung mit einer Abdeckung (https://shop.vwcamper.de/zubehoer/sanitaer/158/calipotti), damit wir tagsüber einen Hocker haben: Im Vorfeld haben wir viel überlegt, wo wir das Teil am besten unterbringen. Die Idee mit dem Küchenschrank hat uns nicht gefallen, da wir es irgendwie etwas befremdlich finden, das Klo beim Geschirr zu lagern (auch wenn es dicht ist und alles, aber trotzdem...). Vom Platz mal ganz abgesehen. Für die Bodenschiene gibt es eine Plastikhalterung mit Schraube, die irgendwas um 160 oder 170€ kostet....wir haben das Porta Potti dann zum Hocker gemacht und mit 2 Expandern hinter dem Fahrersitz festgeschnallt- hält einwandfrei und stört überhaupt nicht. Zur Außenwand hin passen noch 6 Getränkeflaschen, der Hocker dient tagsüber als Ablage für die Füße, und nachts haben wir dann die Toilette. Die ist für uns auch wirklich wichtig, da wir nachts nicht unbedingt raus möchten. -Schnur für das Aufstelldach: https://shop.vwcamper.de/zubehoer/zubehoer/102/sicherheitsleine-fuer-faltenbalg Auch wieder etwas, was wir für sehr wichtig halten. Diese günstige kleine Hilfe sorgt dafür, dass sich das Dach ganz problemlos einklappen lässt. Haben wir hier im Forum kennengelernt und würden wir jedem empfehlen. -Innenbeleuchtung in die Schränke: https://www.amazon.de/Bewegungsmelder-Iextreme-Bewegungslicht-batteriebetrieben-light/dp/B072JSS7SP/ref=mp_s_a_1_46?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1529851007&sr=8-46&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=nachtlicht+mit+bewegungsmelder&dpPl=1&dpID=41Ao5ReAb-L&ref=plSrch Machen was sie sollen und sind super praktisch. Wir haben sie in Schublade und Schrankfächern. -Matratze für unten: https://www.amazon.de/Kaltschaum-Matratze-für-California-115x200x7cm/dp/B06XDSXMSG/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1529850740&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_QL65&keywords=matratze+t6+california&dpPl=1&dpID=31RLYFAFe3L&ref=plSrch Da wir überwiegend oben schlafen, wollten wir für unten keine so extrem teure Matratze. Mit dieser hier sind wir sehr zufrieden, finden sie weder zu hart noch zu weich. Unten schlafen wir, wenn wir sehr früh wieder los wollen oder bei massivem Wind. Der Platz ist etwas eingeschränkt, aber es geht noch ganz gut. -Insektenschutz für Schiebetür (das Teil mit den Magneten aus dem Lila Bus-Shop) und Fenster(das Gitter Original VW): Das Fenstergitter ist anfangs auch etwas fummelig, funktioniert aber gut, wenn man den Griff heraus hat. Das Teil für die Schiebetür geht mit den Magneten unkompliziert und schnell, leider haben wir aber nach wenigen Einsätzen schon einige Risse im Netz- es verträgt wohl nicht, wenn man es zusammenlegt, um es zu verstauen. Das ist etwas ärgerlich. Wir werden evtl die Risse mit Panzertape kleben. -Ergänzungsset zur Standheizung, falls es richtig kalt wird: https://calitop.eu/product_info.php?info=p71_standheizung-erweiterungsset.html Bisher haben wir es noch nicht benötigt, es wird wohl im Winter zum Einsatz kommen. -Kleiner Handstaubsauger, den man an die 12V Steckdose anschließen kann (da kann ich keine Bezugsquelle angeben, da wir ihn geschenkt bekommen haben): Das Teil nimmt nicht viel Platz weg und war im Urlaub recht praktisch. -Dusche: https://meinelement.com/meinmonsun/ Auch die haben wir im Urlaub beim Freistehen mehrmals benutzt und bisher hat sie sich bewährt: der Schlauch ist stabil und aus der Brause kommt für eine solche Dusche ein ordentlicher Strahl. Der Beutel hat den großen Vorteil einer weiten Öffnung, so dass man ihn gut befüllen und hinterher ordentlich trocknen kann. -Diverse Sachen wie Geschirr, Faltkanister, Wäscheleine, Kabel, Spiele, Deko und sowas alles Im Verlauf hat Paulchen außerdem noch eine Ampire-Alarmanlage mit Wegfahrsperre und eine Anhängekupplung bekommen. Radträger für 4 Räder (der originale für die Heckklappe) war schon dran. Paulchen im Alltag Wie oben beschrieben, ist Paulchen nicht nur Urlaubs- sondern und vor allem auch Alltagsbegleiter. Und auch der Alltag mit dem Bus macht Spaß, das fängt schon bei dem Weg zur Arbeit an....Im Vergleich zum Skoda Octavia vorher ist das Fahrgefühl ganz anders und ich musste mich die ersten paar Tage daran gewöhnen. Paulchen ist höher, etwas breiter und schaukelt mehr. Mittlerweile nehme ich das schaukeln aber gar nicht mehr wahr, auch an die Abmessungen habe ich mich schnell gewöhnt. Super finde ich die hohe und sehr entspannte Sitzposition. Man ist nicht so schnell und sportlich unterwegs, aber mit dem Bus will man das auch gar nicht. Beim Parken und Wenden hat mich anfangs erstaunt, dass er viel wendiger ist als ich dachte. Normale Parkplätze sind überhaupt kein Problem. Und nachdem wir jetzt in Norwegen unterwegs waren, weiß ich auch, wie Paulchen sich auf sehr schmalen Straßen, Serpentinen und beim Ausweichen von Schafen fährt. In allem habe ich jetzt richtig Übung.... Der Spritverbrauch liegt bei 7-8l bei überwiegend Arbeitsweg (12km einfach) und zwischendurch Landstraße und Autobahn bei max. 140 (wenn möglich eher 130). Schneller wird auch zu laut auf Dauer. Erwartungsgemäß ist das Auto kein Beschleunigungswunder, im Durchzug und am Berg merkt man aber, dass Kraft da ist und man kommt gut voran. Im Vergleich zu vorher muss ich häufiger schalten, und untertouriges Fahren mag er gar nicht...Obwohl ich von vorher ein schnelleres Auto gewohnt war (mit dem ich auch gerne zügig gefahren bin), vermisse ich das überhaupt nicht. Ich würde mich jederzeit nochmal für die 110kw entscheiden. Toll finde ich gerade jetzt im Sommer, dass ich viele Sachen einfach immer dabei habe: den Kühlschrank, den ich dann eine halbe Stunde vor dem Einkaufen anmache, Wasser zum zwischendurch Hände waschen, oder auch den Bikini, um bei Freunden spontan in den Pool zu hüpfen.... Bei einem Ausflug hat man zwischendurch schnell mal das Dach aufgeklappt oder sich einen Kaffee gekocht- und dadurch ein klein wenig Urlaubsgefühl. Was fällt mir sonst ein? Die normale Klimaanlage erfüllt für uns beide vollkommen ihren Zweck. Mit mehr Mitfahrern sieht das vielleicht anders aus, aber uns reicht das. Was ich etwas vermisse, ist das Kurven- und Abbiegelicht, das ich vorher hatte. Der Octavia hatte auch Xenonlicht, aber der Unterschied zu H7 beim Bus ist nicht ganz so krass wie befürchtet. Das mit dem Licht hat sich so ergeben, wir hatten da auch LED überlegt, aber ich finde H7 auch ok und würde auch beim nächsten mal das Geld lieber in andere Ausstattung investieren. Die Standheizung funktioniert gut, ein bißchen riecht und hört man sie zeitweise auch, aber wir fanden das nicht sehr störend. Bei Temperaturen im knappen Plusbereich nachts hat Stufe 2 bisher gereicht. Dabei haben wir meistens oben geschlafen, wo es dann etwas kühler ist. Bei der Kühlbox wurde uns Stufe 3 empfohlen, aber das fand ich etwas zu warm. Stufe 4 war bisher immer genau richtig. Sie wird auch wirklich schnell kalt, das ist sehr praktisch. Mit der Gasflasche haben wir bisher so etwa 25mal Kaffee gekocht (immer ungefähr einen Liter Wasser erhitzt) und vielleicht so 8 komplette Mahlzeiten und auch mal Wasser für den Duschsack heiß gemacht. Wir wollen die Tage mal schauen, wieviel noch drin ist. Für sehr geruchsintensives Essen und Grillen haben wir noch einen externen Kocher. Kritikpunkte: Nervig ist die normale Heizung (also nicht die Standheizung). Da wir den Bus ja erst Ende April bekommen haben, ist sie noch nicht oft zum Einsatz gekommen, aber irgendwie erinnert sie an eine schlecht zu regulierende Dusche: erst muss man relativ hoch drehen bis sie warm wird, und dann wird es schnell zu heiß. Man braucht viel Fingerspitzengefühl beim betätigen des Rädchens. Einmal eingestellt, bleibt es auch nicht unbedingt so: plötzlich wird es ohne Zutun wieder kalt oder viel zu warm. Ich denke nicht, dass es so sein soll, und werde das bei der ersten Inspektion prüfen lassen. Die Verdunklungen vorne an der Windschutzscheibe wirken recht filigran und empfindlich. Die anderen sind absolut ok. Die Steckdose zum Aufladen von Handy oder Laptop, die auch ohne Landstrom funktioniert, könnte etwas weiter oben platziert sein, so ist sie etwas umständlich zu erreichen. Nicht so gut erreichbar ist auch die eine 12V- Steckdose neben der hinteren Sitzbank. Macht aber nichts, da es noch 3 andere gibt;-) Unser persönliches Fazit Ok, man kann natürlich diskutieren über neue Autos, Diesel, Lieferstopp, Verarsche, schlechte Informationspolitik und sowas alles, und ob man das unterstützen soll oder nicht.....für uns persönlich stehen diese ganzen Diskussionen im Hintergrund, aber da hat jeder seine Meinung. Camping ist unser Hobby und hat mit jeder Ausrüstung Spaß gemacht- wir haben uns aber schon oft vorgestellt und davon geträumt, mit einem VW-Bus in Europa herumzufahren. Jetzt haben wir wirklich einen, wir haben ihm monatelang entgegen gefiebert und ihm einen Namen gegeben...und es macht einfach nur Spaß. Im Vergleich zum Gespann fahren ist es sehr unkompliziert. Ich komme super mit dem Auto klar- Gespann fahren habe ich mich nur ganz selten getraut. Für meinen Mann ist es sehr entspannend, dass er im Urlaub nicht mehr die ganze Zeit fahren muss. Wir hatten etwas Bedenken wegen Platz und Schlafkomfort, aber beides klappt so gut, dass wir unseren Wohnwagen verkaufen werden. Wir haben viele Ideen, die mit einem 7m langen Wohnwagen eher nicht funktionieren. Also: wir sind erstmal sehr glücklich mit Paulchen, haben jetzt etwas mehr als 7500km und hoffen natürlich, dass wir keine enttäuschten Werkstatt-Dauergäste werden. Die Kritikpunkte sind minimal und es ist einfach ein tolles Auto. Was steht noch an? -Noch geplante Anschaffungen sind Thermomatten für den Winter (da haben wir die von Projekt Camper im Auge) und ein Calicave. -Außerdem wollen wir den Sichtschutz beim Duschen noch optimieren, das ist bisher noch etwas provisorisch. -Die Lautsprecher wollen wir evtl durch bessere ersetzen und dabei die Türen etwas dämmen lassen. -Wir überlegen, mittelfristig verstärkte Stabilisatoren nachzurüsten. -Auch die Dämpfer für die Heckklappe sollen vielleicht verbessert werden. -Und ansonsten gibt es immer wieder noch einige Kleinigkeiten zu ergänzen und zu basteln.....
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    Hallo zusammen, ich hatte schon in anderen Diskussionen meine Ideen für eine Alubox auf einem Heckklappenträger vorgestellt und über erste Bastelergebnisse berichtet. Nachdem das Projekt jetzt weitestgehend fertiggestellt ist, möchte ich es noch mal in einem eigenen Thread vorstellen. Und zwar mit einem Bild, dass man „Fiktion und Wirklichkeit“ nennen könnte, oder auch „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“. 😉 Aber der Reihe nach: Wir hatten bisher eine große Alubox auf dem AHK-Träger. Da wir zukünftig unsere Fahrräder mitnehmen wollen, musste eine Lösung mit folgenden Randbedingungen gefunden werden: - Transport von 4 Fahrrädern - Transport von zusätzlichem Gepäck in einer Box - Zugang zum Kofferraum (Heckküche) ohne Demontage von Fahrrädern oder Box Die einfachste und günstigste Lösung wäre ein AHK-Fahrradträger in Verbindung mit einer einfachen kleinen Dachbox gewesen. Neben der Problematik mit größeren Dachlasten beim manuellen Aufstelldach, der Überschreitung der 2 Metergrenze und der Zugänglichkeit sprach auch die bereits verbaute Solaranlage dagegen. Außerdem wollte ich mir die Option offen halten, demnächst mal wieder eine (kleine) Surfausrüstung mitnehmen zu können. Eine andere Lösung wäre Box auf AHK-Träger und Fahrräder auf dem Heckklappenträger, was ausscheidet, da sich das weder mit dem aufgestellten Dach vereinbaren lässt, noch die Heckklappe bei 4 Rädern öffenbar wäre. Inspiriert u.a. von der tollen Heckbox von Markus habe ich also begonnen, den Ansatz „Fahrräder auf AHK-Träger und Box an der Heckklappe“ an unsere Bedürfnisse anzupassen. Ein wesentliches Kriterium war die komfortable Zugänglichkeit des Kofferraums. Ziel war also die Minimierung der Kraft zum Öffnen und Schließen der Heckklappe. Maßgebend dafür ist nicht allein das Gewicht von Heckträger, Box und Gepäck, sondern auch der Abstand dieser Lasten zum Drehpunkt der Heckklappe (= Scharnierachse). Oder physikalisch ausgedrückt: Das Moment infolge der Lasten bezogen auf den Drehpunkt, welches sich aus Gewichtskraft mal horizontalem Abstand vom Schwerpunkt zum Drehpunkt errechnet. Um es noch etwas komplizierter zu machen: Mit Änderung des Öffnungswinkels ändert sich dieses Moment. Und je kleiner der Öffnungswinkel der Heckklappe ist, desto geringer wird die unterstützende Kraft der Gasdruckfedern. Ganz praktisch ausgedrückt: Das Eigengewicht von Träger und Box sollte möglichst klein sein, und die Box sollte möglichst nah an der Heckklappe und möglichst weit oben sitzen. Bei größerem Abstand zur Heckklappe vergrößert sich die Kraft beim Schließen der Heckklappe. Je tiefer die Box sitzt, desto größer werden die erforderlichen Kräfte zum halten der geöffneten Heckklappe. Die Box habe ich bei Krodinger bestellt. Die hohen Erwartungen, die ich nach der Beschreibung von Markus hatte, wurden nicht enttäuscht. Sie ist sehr hochwertig verarbeitet und sieht schwarz gepulvert sehr gut aus. Die Kommunikation mit Herrn Krodinger war sehr angenehm. Die Größe mit 1400x400x300 mm erlaubt zwar keine allzu sperrigen Teile, erfüllt aber die Forderung, den Schwerpunkt nach vorne/oben zu bringen. Abweichend vom Standartmodell haben wir einen Zentralverschluss verbauen lassen, womit eine Einhandbedienung möglich ist. Das nachgemessene Leergewicht beträgt 13,6 kg. Der zusätzliche Stauraum von gut 160 Liter ist nicht riesig, wir werden ihn aber bestimmt gut zu nutzen wissen, vor allem für Sachen, die eher mal feucht und/oder dreckig sind. Da wir noch keinen Heckklappenträger hatten, musste einer beschafft werden. Optisch am besten gefällt mir eigentlich der Originalträger in altem Design. Neben dem hohen Preis (selbst für Gebrauchte) sprach das sehr niedrige, untere Querrohr. Wir nutzen derzeit noch den Atera Strada DL3 als Fahrradträger. Dieser hat einen sehr hohen Haltebügel. Ich hatte Befürchtungen, dass es hier zu Kollisionen kommen könnte. Nächster Kandidat wäre der neue Originalträger gewesen. Hier war neben dem hohen Preis kritisch, dass die Box einen großen Abstand zur Heckklappe hätte und nach oben über den Träger hinaus stehen würde. So fiel die Wahl schließlich auf einen Fiamma CarryBike Pro. Dieses etwas lustlos konstruierte Teil wird mit Sicherheit niemals einen Designpreis gewinnen. Auch die Montage ist etwas kniffelig. Für meine Zwecke hat er aber einige Vorteile. Da er zerlegt geliefert wird, hat man ihn schnell „pulverfertig“. Außerdem konnte ich relativ einfach einige Teile weglassen, so dass er am Ende nur 6,6 kg auf die Waage bringt. Vom Träger ist nur noch das wesentliche geblieben. Oben ist normalerweise wie unten ein 35 mm Rohr, das über die 30 mm Seitenteile geschoben wird. Das habe ich ersetzt durch eine Kombination von einem längeren 25 mm Rohr, das in die Seitenteile geschoben wird, und ein 30 mm Rohr zwischen den Seitenteilen. Das 25 mm Rohr hatte ich noch mit Panzerband umwickelt, so dass es schön straff in den 30 mm Rohren sitzt, und anschließend alles vernietet. Bei Gelegenheit werde ich mal die silbernen Nieten schwarz machen, dann sollte er ganz passabel aussehen. Die Box sollte ja möglichst hoch auf dem Heckträger platziert werden. Dabei sollte natürlich nicht die Zweimetergrenze überschritten werden, und die Box sollte bei offener Heckklappe nicht mit dem aufgestellten Dach kollidieren. Letzterer Punkt ist maßgebend. Nachdem die Box eingetroffen war, wurde also Maß genommen: Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil vom Fiamma-Träger: Die Oberkante der Box schließt schön mit der Oberkante vom Träger ab. Die Befestigung der Box erfolgt mit 2 gekanteten Alublechen, mit denen die Box einfach am Oberrohr eingehängt werden kann. Hier zu sehen mit noch provisorischer Verschraubung. Da kommen noch Schrauben in passender Länge und mit Sicherungs-Hutmuttern rein: Danach wird die Box noch mit 4 Schrauben befestigt. Dafür verwende ich die Kunststoffverbinder vom Träger. Die oberen Schrauben sitzen in den oberen Verbindern. Im Bereich vom unteren Rand der Box habe ich zusätzliche Verbinder eingesetzt, die beim „strippen“ des Trägers übrig geblieben waren. Jetzt ging es endlich ans testen! Funktioniert der Plan? Also Box dran, Fahrradträger dran und Fahrräder drauf (die beiden großen, also kritischen): Passt! Und wie sieht es mit der Heckklappe aus? Ich habe derzeit noch die originalen 1200 N Dämpfer drin. Bei 18 Grad Außentemperatur haben die die Klappe mit Träger und leerer Box locker oben gehalten. Als nächstes kam mein 6x3-Meter-Partyzelt (gut 16 kg) als Ballast rein. Auch das blieb oben. Beim Schließen der Klappe merkte man dann schon die nachlassende Dämpferkraft ganz zum Schluss. Da muss man etwas gegenhalten, bis die Zuziehhilfe die Klappe ganz schließt. Ich habe von Markus dessen Originaldämpfer (1270 N) erstanden, die er wegen „Terrangerumbau“ nicht mehr benötigt. Einbau und Test stehen noch aus. Im geöffneten Zustand hat die Box mit 20 cm etwa die gleiche Ausmitte zum Drehpunkt wie die Dämpfer (ca. 18 cm). Rein rechnerisch ist es so, dass die zusätzliche Dämpferkraft im Verhältnis der Hebelarme in zusätzliche Auflast umgesetzt werden kann. Es steht damit 2 x 70 N x 18/20 = 126 N = ca. 12,6 kg mehr Zuladung zur Verfügung. Damit läge die Zuladung bei knapp 30 kg. Eventuell werde ich noch die kleineren Busschmiededämpfer (1340 N) beschaffen. Wobei ich hier nicht übertreiben möchte, da sonst das Schließen der Klappe ohne Stühle und mit leerer Box für mich zum Kraftakt und für meine Frau zur „Hängepartie“ wird 😉 Die Fahrräder können ohne Drehen des Lenkers montiert werden. Die Box kann ohne Wegklappen des Fahrradträgers geöffnet werden. Einziger Wermutstropfen: Bei geöffneter Heckklappe, was bei uns wegen der Heckküche häufig der Fall ist, ist die Box schlecht bis gar nicht zugänglich. Hier werden wir uns umgewöhnen müssen. Viele Grüße Mark PS: Unsere bisherige Box übernimmt Sven (hier aus dem Forum), der sie als junger Zwillingspapa sicher gut gebrauchen kann, samt AHK-Träger. Wir werden uns einen Strada EVO3 zulegen, der dann auch für die immer größer werdenden Räder meiner Jungs ausreichende Tragfähigkeit mitbringt. Der muss dann ggf. noch umgebaut werden, damit die Heckklappe problemlos auf geht. Dazu gibt es ja schon Umbauberichte und natürlich auch schon eigene Gedanken. Es wird also nicht langweilig 😉
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    Hallo und noch ein frohes neues Jahr euch allen! Nachdem wir Donnerstag nach einer Woche in Bayern nachhause gekommen sind, wollte ich unsere Wintercamping- Erlebnisse etwas mit euch teilen. Und da "die ersten Wochen California" jetzt doch schon eine ganze Weile vorbei sind, habe ich ein neues Thema dafür aufgemacht. Also: Wir haben zunächst eine Nacht in Nürnberg auf einem Stellplatz übernachtet (Dach geschlossen, Standheizung Stufe 1bei Temperaturen so um den Gefrierpunkt bzw. leichte Minusgrade). Dann hatten wir 4 Nächte in Bad Füssing mit überwiegendem Schmuddelwetter, teils recht heftigem Wind und Temperaturen mit leichten Minusgraden nachts und so 4-6 Grad tagsüber (Dach aufgeklappt, Calicap, Standheizung Stufe 2-3, anfangs zum Durchheizen kurzfristig mal 4, aber nicht lange). Neujahr ging es weiter Richtung Allgäu mit Schnee und etwas kälter: wir standen eine Nacht in Pfronten auf dem Stellplatz (Dach geschlossen, Standheizung Stufe 1), danach noch eine Nacht im Schwarzwald bei minus 8 Grad nachts und minus 6 Grad tagsüber (auch hier hat Standheizung Stufe 1 bei geschlossenem Dach gereicht). Unsere persönlichen Eindrücke: - Ein paar Tage vor dem Urlaub hat Paulchen noch eine Alubox (Baumarkt, 140l Volumen) für den Fahrradträger bekommen, in der wir Keile, Schuhe für den Schnee und leichte, sperrigere Sachen untergebracht hatten. Wir waren froh um den zusätzlichen Stauraum; praktisch war auch, dass wir dann nach den 4 Tagen auf dem Campingplatz die nassen Vorzeltteile und das Calicap darin verstauen konnten und diese Dinge nicht im Auto im Weg waren. - Wir haben zum erstenmal Vorder- und Seitenteile für die Markise benutzt. Es war bei dem Wetter hilfreich, z.B. Schuhe und nasse Jacken dort ausziehen zu können und dort auch mal zu kochen. Für häufigeren Standortwechsel oder andere Wetterbedingungen brauchen wir das aber eher nicht, denken wir. Wird also mehr im Winter zum Einsatz kommen. Die Teile sind jedenfalls mit den Reißverschlüssen und dem Klett gut und schnell zu befestigen und haben doch teils recht starken Wind ohne Probleme ausgehalten. Calicap war ja jetzt schon öfter im Einsatz, und das macht gerade bei Kälte wirklich einen deutlichen Unterschied. - Den Schlauch,den man am Auslass der Standheizung befestigen kann, um die warme Luft nach oben zu leiten, hatten wir ja vorher schon getestet und waren erstmal nicht sicher was der bringt. Nach Vergleichen mit und ohne Schlauch merkt man aber doch einen Unterschied. Am besten hat bei uns folgendes funktioniert: Schlauch hinter den Gurt des Beifahrersitzes klemmen, damit er nicht so im Weg ist. Es reicht, ihn irgendwann am frühen Abend festzumachen (denn etwas im Weg ist er doch, und er nimmt auch etwas von der Wärme unten...) und ist gut, das Bett dann schon ein klein wenig nach unten zu ziehen. Wenn wir es so gemacht haben, war für uns die Temperatur oben immer angenehm zum Schlafen. - Generell mussten wir die Standheizung nie sehr hoch stellen (siehe oben). Da es in den Schränken doch recht kalt war, haben wir die etwas aufgeschoben. Das kennen wir aber auch vom Wohnwagen im Winter. Vor allem bei geschlossenem Dach ist es im Auto zum Schlafen überhaupt nicht kalt gewesen, selbst am Ende im Schwarzwald nicht. Verbrauch liegt so ungefähr bei einem Achtel Tank für die gesamte Woche. - Kondenswasser hatten wir innen an den Scheiben, an denen wir abends Thermomatten (Projekt Camper) angebracht haben. Das ging morgens schnell weg- in der letzten sehr kalten Nacht war es halt kein Wasser mehr, sondern Eis. Aber auch das ging schnell weg. Die Matten sind ganz umkompliziert anzubringen und aus relativ dickem hochwertigen Material. Für das Führerhaus haben wir eine Abdeckung von außen, damit haben wir dort das Kondenswasser vermieden. Das Teil wirkt eher etwas billig, hat aber auch gehalten und seinen Zweck erfüllt. - Den Wassertank haben wir leer gelassen und hatten stattdessen einen kleinen Faltkanister dabei. - Trotz allem muss man unserer Meinung nach gerade im Winter darauf achten, sich gut zu organisieren und nicht zuviel dabeizuhaben, was wir auch überwiegend geschafft haben. Teilweise hatten wir so schlechtes Wetter, dass wir keine große Lust hatten rauszugehen, und dann merkt man zwischendurch doch, dass es eben ein Bus ist mit begrenztem Platz. Zu zweit ist das aber noch gut machbar. Außerdem hatte unser Campingplatz noch ein Thermalbad mit Sauna dabei, das war schon angenehm und wir waren oft dort. Alles in allem hat das Wintercamping auch eine Woche am Stück super funktioniert. Wir waren wesentlich flexibler als vorher mit dem großen Gespann und hatten genau die richtige Mischung aus abhängen und so gut wie gar nichts tun und dann auch noch ein paar Tage aktiver sein. Vor allem das Freistehen haben wir auch wieder genossen. Der Sonnenaufgang in Todtnauberg im Schwarzwald in der Schneelandschaft war herrlich, und den Neujahrsnachmittag auf der Zugspitze werden wir so schnell auch nicht vergessen.... Dann mal ganz liebe Wintergrüße (wobei bei uns wieder nettes Schmuddelwetter herrscht) und ein schönes Restwochenende!
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    Hallo zusammen, nun hat mein Bulli T6 California Coast 100 TKM auf der Bimmel und ich wollte einmal berichten. Es gibt sicher viele, die noch mehr als ich fahren, aber sicher fährt die Mehrheit weniger und fragt sich oft, wie es denn bei 100 TKM aussehen wird. Vorweg schicken möchte ich, dass ich ihn fast nur auf Langstrecke bewege, so 3-4 TKM im Monat, weitere 2 TKM fahre ich noch mit einem anderen Auto. Deswegen sind meine Erfahrungen bzgl. Verbrauch und Verschleiß nicht 1:1 auf andere übertragbar. Ich versuche wirklich eine objektive Sichtweise ein zu nehmen. Das Auto hat grundsätzlich sehr viel gekostet (in meinem Fall knapp 80.000, heute ca. 83.000), ist aber denke ich (hoffe ich) recht wertstabil. Ich habe ihn als Reimport für ca. 60.000 € gekauft und in der Zeit keinerlei negative Erfahrungen oder Behandlung zweiter Klasse erlebt (wie bei 3 anderen Reimporten vorher auch noch nie) Viele lehnen Reimporte ab und denken, den lokalen Händlern zu schaden. Meine Sicht der Dinge ist anders. Ich kaufe alles lokal wenn möglich, bringe meinen T6 lokal zum Händler und habe ihm bei Kauf evtl. 1-2% Marge am VK genommen. Geschädigt habe ich nur die Top Mgr. in Wolfsburg, die den Reimport zulassen. Damit haben sie an mir 10.000 € weniger Gewinn gemacht und ihre Boni fallen kleiner aus. D ist das einzigste Land in der Welt, bei dem VW bei seinen treuen Kunden einen Aufschlag gegenüber anderen Ländern durchsetzt und somit die subventionierten Kaufpreise der anderen Länder gegen finanziert. ZUSAMMENFASSUNG: Der Eindruck bei 100 TKM ist immer noch sehr positiv. In den ersten 9 Monaten mußte ich 3 x außerhalb vom Service zum Händler. Einmal ein Software Update, einmal war der Differenzdrucksensor defekt und einmal ein Schlauch im Abgasbereich. Das sind sicherlich 2 x zu viel. Evtl. waren es „Kinderkrankheiten“, bei meinem T6 sind sie nicht wieder aufgetaucht und in den letzten 1 ½ Jahren war dann nichts mehr. Also kann ich bei meinem über die Zuverlässigkeit nicht klagen, ich bin somit auch noch nie liegen geblieben. Unschön sind die häufigen Besuche als Vielfahrer für Service und Ölwechsel, immer zu unterschiedlichen Terminen. Das läuft wirklich unprofessionell und ist ärgerlich. So bin ich 3-4 x im Jahr beim Händler. Das kann und muss VW sicher besser lösen. Der letzte Inspektion und Ölwechseltermin war jetzt zusammen bei 100 TKM vor 2 Tagen, da lief es nun besser.Die Kosten dafür fallen in D ja extrem unterschiedlich aus. Ich habe gestern 269 € brutto (inkl. MWSt) für Inspektion + Ölwechsel inkl. Öl bezahlt. Das finde ich angemessen und fair, ist halt ein ländlicher Händler mit einem zuvorkommenden Service. Bei 60 TKM war DSG Ölwechsel fällig und ist es wieder in 20 TKM. Der Verschleiß bei den Reifen ist bei mir sehr unterschiedlich, aber generell auch eher niedrig. Ich fahre SR 215er 17 Zoll Leichtlaufreifen ab Werk. Die sind nun nach 2 Sommern und ca. 60 TKM hinüber, was aber sicher normal ist. Die WR von Nokia (auch 215er 17 Zoll) haben nun ca. 40 TKM runter und sind nun den 3. Winter drauf. Sie haben noch überall 6,5 mm Profil. Das finde ich gerade für WR einen extrem niedriger Verschleiß. Am Anfang habe ich noch über die WR gelästert. Sie sind schon sehr laut, aber scheinbar sehr haltbar. Der Ölverbrauch zwischen 2 Ölwechseln Intervallen war ca. 1,5 Liter nachgefüllt, bei 20 TKM, also absolut im üblichen Rahmen. Auch der Bremsverschleiß ist für so einen Klops finde ich beachtlich, bisher wurden nur die Bremsbeläge hinten ersetzt, alles andere ist noch original Erstausstattung und wird sicher nicht von 120 TKM fällig. Der Dieselverbrauch ist bei mir im Sommer bei ca. 8,3 Liter konstant, im Winter sind es ca. 9 Liter. Natürlich alles gemessen und nicht nach MFA. Nach MFA sind es ca. 0,7 Liter weniger. Extrem niedrigster Verbrauch war in diesem Jahr ein „Sparfahrt“ in Norwegen, wo man eh nur 80 km/h fahren darf und ich dann mal ein paar Hundert km sparsam gefahren bin. Min. Verbrauch waren da 6,4 Liter! Da sieht man das Potential. Auf der AB in Nachbarländern wo so 120-130 km/h erlaubt sind, komme ich bei sparsamer Fahrt auf so ca. 7,5 Liter. Für den schweren Klops mit Allrad und DSG denke ich ein extrem guter Verbrauch. Die Federung (habe Standardfahrwerk) ist bei Stadttempo etwas rumpelig, auf der Autobahn für mich souverän (17 Zoll Standardbereifung Alufelge). Ob die verstellbaren Dämpfer deutlich besser sind, kann ich nicht beurteilen, bin noch keinen zur Probe gefahren. Der Motor (150 kw) ist toll, sehr ruhig und hat eine gleichmäßige Kraftentfaltung, beschleunigt auch noch bei 130 km/h auf der Autobahn eindrucksvoll. Schnell über 160 km/h fahre ich sehr selten, möchte die Kraftreserve aber beim Überholen auf Landstraßen nicht missen. Das DSG finde ich in „D“ etwas träge und in „Sport“ etwas hektisch. Evtl. fehlt eine 3. Stufe, die z. B. alle Wandlerautomaten haben. Das Licht ist mit den LED`s einfach eine Wucht, es wird regelrecht taghell bei Fernlicht. Das Automatiklicht ist für mich nicht wirklich gut, das kann aber z. B. der BMW besser, der das Licht nicht ein-/ausschaltet, sondern mehrere Lichtkegelder Reihe nach ein-/ausblendet, um den Gegenverkehr nicht zu blenden. Wenn man viel fährt, ist LED Licht ein hoher Sicherheitszugewinn, das würde ich immer mitbestellen (lieber woanders sparen). Das Automatiklicht würde ich nicht mehr mitbestellen. Es kann nur an und aus und das auch unzuverlässig. Das Navigationssystem (Media Plus) ist rein von den Funktionen und der aktiven Zielführung bei Staus Klasse und immer noch Stand der Technik. Ich konnte es oft live testenund es hat mich zuverlässig (auch in kleinen Städten) um die Staus herum geführt. Auch die Darstellung und die verschiedenen Zoomstufen sind Klasse. Insgesamt finde ich die ganze Bedienung aber etwas unlogisch und unübersichtlich (einige Einstellungen übers Lenkrad, die meisten über das Media Plus und noch weitere für Kühlschrank, Heizung, ... im Dachhimmel). Das lenkt bei der Fahrt extrem ab, auch das Drücken der diversen Tasten. Bei BMW z. B. gibt es einen Dreh-Drückregler mit ein paar Direktasten, das war es dann. Die Parkpiepser mit Rückfahrkamera kann ich gerade beim Bus empfehlen. Ich denke, dass ich ohne auch einparken kann (nach 35 Jahren Autofahren und ca. 1,5 Mio. km), aber es gibt einige tiefe, nicht sichtbare Bereiche, wo man schnell gegen einen Stein oder Pfosten fahren kann. Das relativiert dann den Preis für dieses Extra. Auch Situationen auf Parkplätzen für Super-/Baumärkten, wo aus gegenüber liegenden Parklücken 2 Autos gleichzeitig heraus fahren (ist mir auch schon passiert). Die Kamera sieht es, bevores piepst. Ich habe das ACC mitbestellt und es funktioniert sehr gut, nur in Stausituationen muss man es nach Stillstand immer wieder über "RES" aktivieren, das geht bei anderen Herstellern einfacher und besser, es bleibt aktiv und man muss nur wieder kurz das Gaspedal antippen. Vermissen tue ich die Verkehrsschildererkennung, auf die man sich sicherlich nicht immer verlassen kann, man aber meistens weiß, wie schnell man aktuell fahren darf. Das Armaturenbrett ist sicherlich hübscher geworden und bei meinem T6 serienmäßig, die frühere Version war aber auch funktionell und ich persönlich würde dafür jetzt kein Geld ausgeben. Toll ist das Innenlicht -Paket mit den ganzen LED Spots, gerade bei einem Wohnmobil, das ist ein große Verbesserung zum alten T 5.1, der hatte noch nicht einmal Licht bei geöffneter Heckklappe. Ich habe die Zusatzfenster mit Fliegengitter mitbestellt, die es damals noch nicht gab oder ich nicht bestellt hatte. Die Fliegengitter sind vom Handling aus meiner Sicht eine Katastrophe und für mich das Geld absolut nicht wert. Da bastelt man sich schneller eine bessere Lösung selber. Das man so etwas nicht mit einem Schieberollo hinbekommt?! Das Aufstelldach ist bei mir manuell, in meinem Cali 5.1 Comf. war es elektrisch. Am Anfang habe ich es bedauert, nicht das elektrische genommen zu haben. Da hatte aber auch etwas beim Schließmechanismus geklemmt. Nach Einstellung beim Händler bin ich sehr zufrieden damit. Ich übernachte so 30-40 mal im Jahr darin und ich persönlich würde aktuell den Aufpreis für ein hydraulisches nicht zahlen. Auch macht es recht viel Krach. Viele Grüße Norbert
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    Servus z´sam! Hab mal zum Thema "Schöne Cali-Bilder" ein Beitrag (Teil 1) aus unserer diesjährigen, 6 wöchigen "Georgien Offroad Adventure 2018" (bei FB)... ein paar Lichtblitze, mehr nicht Als erstes der richtige Beginn der Reise mit der "Luxus"-LKW und Eisenbahnfähre "Helden von Odessa", von Bulgarien über das schwarze Meer nach Georgien und dort erstmal weiter in den östlichen Zipfel - bis zur azerbaijanischen Grenze. Gruß, Paul Das einzige private Auto an Bord... Die leichten MT´s waren eine Top-Entscheidung! Im Waschlowani Nationalpark 1 Waschlowani 2 In der großen Steppe, paralell zur azerbaijanischen Grenze. Hier gibt es sogar noch Antilopen und Leoparden (haben wir aber nicht gesehen...)
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    Ich fang gleich mal an, denn das Thema ist Programm: Wir, als vierköpfige Familie, haben mittlerweile viele schöne Urlaube und Kurztrips mit dem Cali genossen. Dabei hat sich über 3 Jahre folgendes Pack-Schema entwickelt welches ich gerne mit Euch teilen möchte. Meine 6 Grundbedürfnisse: Alltagstauglichkeit so wenig wie möglich uneingeschränkt Alles sollte immer an Bord sein, um die Spontanität zu fördern Jedes Utensil schnell erreichbar Jede Wetterlage sollte abgedeckt sein Betten herrichten muß ohne umpacken jederzeit möglich sein Sitzgelegenheit und Tisch für 4 Personen Diese drei Zubehör Teile bilden meine Grundlage: Fenstertaschen: Jedes der 4 Familien Mitglieder bekommt ein Fach! Das muss reichen und tut es auch! Calidrawer 800: Das Grundelement des praktischen Verstauens im Kofferraum Tischplatte Aber Bilder sind besser: 01- Das original MFB ersetzt durch eine unbehandelte Multiplex Birke 15mm. Der ganze Klapp und Hacken Pipapo machte das Beladen zu einer Herausforderung, da immer irgendwo was ungewollt klappte oder hängen blieb 02- Zwei zusätzliche Camping Stühle 03- Stabile Zarges Alu Kiste für Geschirr und Kochzeug für 4 Personen mit allem Pipapo und R907! Wasser und Trittfest, kann draußen bleiben und findet oft als Hocker oder Trittstufe Verwendung. 04- Kleinere durchsichtige Kunstoffbox für den Vorrat (Nudeln, Kartoffeln, Zwiebeln, Reis, Dosen etc.) 05- ca. 202 Liter frei verfügbarer Stauraum für Alltag oder Urlaub Auf dem Calidrawer habe ich eine "Extension" gebaut. Anleitung hier: 06- CaliCap 07- Calicave Front (brauche ich am häufigsten), darunter Italien-Schild und Lüftungsgitter für das Schiebefenster 08- Boul-Kugeln, Ersatz-Kartusche, Beinhalterung für 2 Flammen Gaskocher 09- Schlauch Boot 10- Zwei Blockier-Keile: Handbremsen-Ersatz zwecks Fahrersitz drehen 10b- Zwei 2t Hydraulikstempel. Hinfahren, stehen bleiben, mit den Stempeln das Fahrzeug ins Wasser bringen. Quasi ein Luftstandwerk. Wackeln tut danach auch kaum noch was! 11- 2 Flammen Gaskocher (Vorteil: auch im Drawer schnell bereit, Heck-Küche) 12- Zwei TeleskopSchienen und ein Beil 13- der Rest vom CaliCave Komplett 14- die Beine vom Gaskocher (werden einfach gesteckt) + 4tes Fahrrad Befestigungsstange Au (die Erste): Schneeketten vergessen: Eingeklemmt über 14 Und auf zur Heckklappe: 15- Hängematte 16- Wasserfeste und gepolsterte Picknick-Decke (praktisch für fast alles) 17- Heringe aller Art + Markisen-Sturm-Befestigung (ein bisschen was von allem, schnell zur Hand) 18- Sonstiges Befestigungsmaterial: Schnellspanner, Gummispanner, Schnüre, Wäscheleine, Wäscheklammern etc. Stauraum zwischen Drawer und Bank: 19- Aufblasbares Doppelbett für das Vorzelt, den Spontanbesuch von Bekannten oder zum Rumlungern 20- Extra 10m Kabel für alle Fälle 21- sämtliche Heringe, Nägel, Schrauben etc. für sämtliche Untergründe und den Ultimativ-Aufbau (Calicave + Vorzelt + Sturmsicher) 22- Extra Verankerung links u. rechts für den Drawer. Ist nötig bei dem Gewicht. (Mittlerweile Serie) Au (die Zweite), die Tischplatte habe ich vergessen, mist. Man sieht sie hier etwas unter der Drawerwanne. Anleitung hier klicken. Getränkehalter hinten links: 23- Gaskartuschen-Adapter um mit Stech-Kartuschen, zur Not, den 2 Flammen Kocher betreiben zu können Der Fahrgastraum: 24- Markisen-Kurbel + Regenschirm 25- Gas-Lampe + Gaskartuschenkocher (für den schnellen Kaffee) + Leatherman+ Klopapier 26- Flickzeug aller Art inkl. Pflaster und Bandagen 27- Werkzeug aller Art 28- DriveVan Vorzelt inkl. Gestänge und Innenzelt 29- Balg-Fußluftpumpe für Doppelbett+Gummiboot 30- CFX28 (reicht uns völlig) 31- zwei Tischtennisschläger 32- Frei (Getränke Halter) 33- Frei Unter der Motor-Haube: 34- 25m Outdoor Stromkabel inkl. sämtlicher 16A Adapter Der Himmel: 35- Unter dem Rollo sind die Abdunklungen für das Fahrerhaus. Recycling des Fall Netzes, Anleitung hier: 36- Ablagenetz 37- mind. 4 starke Neodym Magnete. Zur schnellen und sicheren Befestigung alles möglichem. 38- hier sollten eigentlich die Fenstertaschen hängen, tun sie aber gerade nicht. 39- Große Auffahrkeile am Heckträger verschraubt. 40- Windabweiser. Nicht zum Windabweisen, sondern zur Frischluftversorgung auch bei Regen! 41- ständig montierte Kedersteine für das Cap. Nichts ist blöder wenn man Nachts auch noch Kedersteine suchen muß. 42- Taschenlampen, Messer, ein Satz Besteck für die Jause zwischendurch, Stifte, USB-12v Ladegeräte. 43- Atlas und Bücher unterm Beifahrersitz. Der rest des Cockpits ist leer! Beide Türen auch leer! Was noch fehlt, leider kein Bild, sind die Schlaf Utensilien: 4x Daunen Schlafsack 4x Kissen 4x Hütten Schlafsack All das kommt in eine sehr große, Spritzwasser geschützte Tasche, die mit Hilfe der Kopfstützen schnell und einfach an der hinteren Rückenlehne der 3er Bank befestigt wird. Ich werde das Bild Nachliefern! In dieser Konstellation ist das Auto ständig beladen und Einsatzbereit. Nichts ist schöner als am Wochenende auf einem Wander Ausflug doch über Nacht zu bleiben, weil es gerade so schön ist. Kein Nachdenken oder es geht nicht weil... Im Alltag hat man auch noch genügend Stauraum für den Einkauf etc. Die 3er Bank steht ständig in Schlaf Position. Was ich noch gerne hätte: - Iso-Top - Regal über dem Schiebefenster - 4 Motion, geht aber nicht. Bin über eure Pack-Tips und Tricks gespannt. lgi
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    Diese Traumstrasse werde ich sicher nie vergessen. Sie ist was ganz besonderes und übersteigt nicht nur landschaftlich vieles, was ich bisher gefahren bin. Aber, sie ist auch anstrengend und nicht ohne Risiko. Wer sie fährt, sollte sein Auto beherrschen, auch im Rückwärtsgang, in engen Galerien und auf einspurigen Schotterpisten, ohne Randbefestigung und Abgründen die gerne 100 und mehr Meter neben der Strasse warten. Wir starten in Anfo am schönen Lago de Idro und fast hätte ich schon den Abzweig zum Passo Baremone verpasst. Ist da nicht gerade noch ein schwerer LKW hochgefahren? Die Strasse windet sich am Hang empor, kaum Platz für den LKW, geschweige denn etwaigen Gegenverkehr. Immerhin ist sie asphaltiert. Bald biegt der LKW links ab und ich habe das Strässlein für mich alleine. Kurve um Kurve zieht es sich nach oben. Meist einspurig und in engen Spitzkehren, aber immer wieder gibt es Ausweichstellen. Bald ist der unscheinbare Passo Baremone erreicht. Das Strässlein windet sich weiter durch den Wald nach oben. Endlich endet der Wald und die Panoramafahrt beginnt. Immer wieder ergeben sich weite Sichten in die Berglandschaft, aber auch die Strasse fordert Aufmerksamkeit. Irgendwann kommt ein unbeleuchteter, einspuriger Tunnel und kurz danach endet der Asphalt. Auf groben Schotter geht es weiter. Eng, ausgesetzt, aber mit grandiosen Blicken auf die umliegenden Berge. Hoffentlich kommt mir niemand entgegen… Bald darauf ist das kritische Stück geschafft. Auf Asphalt geht es weiter hinauf, bis zum Passo del Dosso Allo. Ein schöner Aussichts- und Pausenplatz. Was folgt ist eine abwechslungreiche Fahrt, mal auf Asphalt, mal auf Schotter, entlang atemberaubender Tiefblicke und durch eine sehr enge Galerie bis zum Giogo del Maniva. Hier ist die Fahrt aber noch nicht zu Ende. Es folgen noch eine Panoramastrecke, die ihres gleichen sucht. In der ersten Kehre hinter dem Giogo del Maniva, biege ich rechts ab in Richtung Dosso del Galli. Die Strasse ist zunächst zweispurig ausgebaut und windet sich oben dem Bergkamm entlang. Bald kommen die Spiegel des Observatoriums auf dem Dosso del Galli in Sicht. Leider ist die Strasse hinauf abgeschlossen. Also geht es direkt weiter. Nun wird auch die Strasse schlechter. Erst schmaler, dann zur einspurigen Schotterpiste. Hoffentlich kommt… Am Giogo della Bala beginnt dann wieder eine recht gut ausgebaute Asphaltstrasse, aber nur kurz und wieder geht es auf groben Schotter weiter. Die Piste wird schlechter, tief zerfurcht und mit losem Geröll geht es ausgesetzt zum Passo Croce Domini. Am Passo Croce Domini endet diese Traumstrasse nach etwa 35 km äusserst anspruchsvoller Fahrerei. Wer sich dieser Strecke hingibt, wird mit erstklassigen Blicken über die grandiose Bergwelt der Lombardei belohnt. Wichtig ist noch anzumerken, dass diese Strecke vom Fahrer und vom Auto vieles abverlangt. Wer hier fährt, fährt auf eigenes Risiko. Bei Nebel ist der erste Teil der Strecke offiziell gesperrt. Auch die Tre Valli würde ich bei Nebel nur ungern fahren. Viele Grüsse, Martin
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    Wow, extra für den Bashingstart angemeldet? Was hast Du denn erwartet? Markus hat seine eigene Anlage vorgestellt und dann wurde schnell der Ruf derjenigen laut, die eine haben wollten. Deiner ja offensichtlich auch. Dem Wunsch sind die beiden (und sicher noch andere, fleißige Hände und Köpfe) nachgekommen und haben etwas tolles auf die Beine gestellt und zu einem, wie ich finde, äußerst fairen Preis vertrieben. Nun gibt es ein Zulieferproblem, das wurde hier öffentlich und transparent kommuniziert und nun muss eine Lösung her. Wenn Tom, Markus und der Rest hinter dem Projekt regelmäßig solche Mails kriegen wie Deinen Post oben, kann ich es gut nachvollziehen, dass der Zeitpunkt kommt, wo man einfach mal keinen Bock mehr hat. Im Verlauf dieses Threads wurde von einem Mitglied geschrieben, dass es gerade in solchen Situationen darauf ankommt, zusammenzuhalten. Unterstützung ist da zielführender als der verbale Knüppel. Und wo ich gerade dabei bin: Es ist doch grandios, dass Mitglieder eines Forums Ihre Erfahrungen, die guten wie die schlechten, so öffentlich teilen. Die caliboard-Solaranlage ist ja fast schon etwas "open-source". Markus seine Posts geben alles her, was man zum Nachbau benötigt. Völlig kostenfreie Infos verfügbar für Jedermann, der will und kann. Und wer nicht will oder kann, der konnte die Anlage kaufen. Und zwar im vollen Bewusstsein dessen, dass der Prototyp erst seit kurzem auf einem weißen T6 durch Franken fährt. Grüße Robert
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    Leider habe ich es aber bis jetzt noch nicht geschafft, einen kompletten Bericht über die Reise zu erstellen. Das wird auch noch etwas dauern. Ein paar Bilder möchte ich Euch aber dennch zeigen. Wenn Ihr Lust habt, lasst Euch doch von mir hier in die atemberaubende Landschaft der Pyrenäen entführen... Viel Spass dabei, Martin
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    Sehe ich auch so. Das ist ja auch der Sinn eines Forums, verschiedene Sichtweisen auszutauschen. Eine Meinung, die nicht der eigenen entspricht ist ja keine Einschränkung sondern ein Zugewinn, weil man sich damit auseinandersetzen kann und sie mit den eigenen Vorstellungen abgleichen muss. Das kann ja auch dazu führen, dass man andere Aspekte ins eigene Weltbild übernimmt. Ich will hier keinem die Freude an seinem Cali nehmen. Wir fahren die Fahrzeuge schließlich alle aus ähnlichen Gründen. Ob man ihn schön findet ist ja Geschmackssache, aber er ist eines der flexibelsten Fahrzeuge am Markt, er ist klein genug um in die meisten Parkhäuser zu passen und groß genug um darin zu wohnen. Zumindst zeitweise. Trotzdem hat das meiner Ansicht nach nichts mit dem Erlebten zu tun, welches Fahrzeug mich ans Ziel bringt. Das Betrachten eines Blechhaufens ist für mich kein Erlebnis. Ein Auto ist ein Mittel zum Zweck und ich muss einen Gegenstand nicht dafür bewundern und loben, dass er seinen Zweck erfüllt. Und außerdem - jede Medaille hat zwei Seiten. Man muss sich doch nur mal die Themen hier im Forum anschauen. Klar kann man sich daran freuen, dass man sich ein schickes, teures Gefährt geleistet hat (tue ich selber ja auch) und mit vielen weiteren Optimierungen "personalisiert" hat. Viele Themen hier beschäftigen sich aber auch mit Diebstahlschutz, Pflege, Pannen, Instandhaltung, Wiederverkaufswert und Haltbarkeit. Das bedeutet, man macht sich abhängig von seinem teuren Schätzchen und hat permanent Angst darum. Das ist gegenüber dem Urlaubserlebnis doch kein Gefühl von Freiheit, wenn man ständig Angst hat, dass einem die Kiste geklaut oder beschädigt wird, kaputt geht oder durch staatlich angeordnete Maßnahmen an Wert verliert. Ich fahre seit meinem 18. Geburtstag und Erwerb des Führerscheins Bus, weil es für mich immer das flexibelste und perfekte Transportmittel war. Und ich freue mich auch, dass ich mir so einen teuren Hobel leisten kann. Ich sehe aber auch ganz realistisch, dass es sich nur um einen Gegenstand handelt der meine Bequemlichkeit fördert und die Freude auch ihren Schattenseiten, nämlich Abhängigkeiten mit sich bringt. Ist nur ein Hinweis um mal drüber nachzudenken ... Du hast Recht. Ich hatte früher immer Multivans oder ähnlich ausgestattete Fahrzeuge. Da hat mir nur das Schlafdach gefehlt, aber ich konnte sowohl viele Personen transportieren als auch mal einen Umzug machen und sogar drin übernachten. Für mich war das die größtmögliche Flexibilität. In den letzten Jahren hat der Stellenwert von Reisen gegenüber dem Bedürfnis Menschen und Möbel zu transportieren stark zugenommen. Deshalb ist es ein Coast geworden. War ein Versuch - ein Beach hätte es wohl auch getan. Vielleicht sogar besser. Um wieder auf das ursprüngliche Thema zu kommen und meine Sichtweise nochmals zu verdeutlichen eine ganz kurze Geschichte vom letzten Urlaub. Am Zielort angekommen haben wir festgestellt, dass die komplette Tasche mit den Hundeutensilien noch zuhause steht. Natürlich hätten wir jetzt zum nächsten Freßnapf fahren können, alles für den Hund neu kaufen und für immer im Cali verstauen damit wir es nie wieder vergessen können. Stattdessen haben wir aber Gegenstände, die wir sowieso dabei hatten für den Hund umfunktioniert und gar nichts neu gekauft. Im Gegensatz zum Menschen ist es dem Hund nämlich völlig egal aus welchem Behältnis er frisst und säuft und welche Farbe das Auto hat. Ich schätze er hat auch nichts dagegen, wenn er mal in Eiche rustikal durch die Lande chauffiert wird. Für mich ist Einfachheit und geistige Flexibilität das Essentielle am Campen. Wenn man was zuhause vergessen hat, dann muss man halt mal improvisieren. Nachdem mir hier schon mangelndes Vorstellungsvermögen vorgeworfen wird, weil ich meinen Cali nicht per se als Erlebnis betrachten kann - ich sehe es genau andersherum. Wer seinen Cali ständig optimiert und dauernd bewundernd um ihn herumschleicht, dem fehlt die Vorstellung und Fantasie dafür was man eigentlich alles "nicht" zum Leben und Urlaub machen braucht. Ich muss meinem Campingplatznachbarn nicht ständig meine top Zubehörsammlung vorführen. Das ist mir nicht wichtig und bereichert mich auch nicht. Ich schätze mal die meisten Calis sind schon überladen noch bevor der Fahrer und das reguläre Reisegepäck drin ist 😉 Ein Camper muss auch nicht schick sein sondern zweckmäßig. Wenn ich drei Wochen am Strand stehe ist kiloweise Sand im Auto und alle Oberflächen von einer dicken Staubschicht überzogen. Wozu brauch ich da Schiffsdielenoptik und Klavierlackoberflächen. Das ist doch nur unnützes Beiwerk was ich ständig pflegen muss. Ich will wirkliche Erlebnisse im Urlaub und keine Putzorgien veranstalten. Das ist keine Freiheit - das ist eine Belastung. Zumindest empfinde ich es so. So viel wie nötig und so wenig wie möglich ist mein Rezept, weil es mich von Zwängen befreit, zu ungeplanten Situationen und echten Erlebnissen führt und damit meine geistige Flexibilität und Fantasie fördert. Wir können uns alle glücklich schätzen, dass wir gesund geboren wurden, in einer Zeit ohne Krieg (in unserem Land) leben dürfen und dass es uns finanziell so gut geht, dass wir uns diesen ganzen Blödsinn leisten können. Meinem Hund ist das alles Wurscht und das erdet einen immer wieder mal. Also freut Euch an euren Calis, aber nehmt sie auch nicht zu wichtig! Gruß HJ
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    Mein bester Kumpel! Er ist gross und stark und bringt mich, wenn es sein muss, auch sehr schnell ans Ziel. Er trägt für mich all die Dinge die ich brauche um mich überall wohl zu fühlen. Er zieht für mich schwere Dinge, die ich nie im Leben bewegen könnte und es ist ihm egal wohin. Er fährt mit mir durch engste Gassen, legt manchmal sogar seine Ohren an und begnügt sich auch mit kleinen Plätzen, wenn er auf mich wartet. Er kriecht für mich an entlegenste Orte, steile Schotterpisten oder Wiesen, auch auf allen Vieren wenn es sein muss. Er hilft mir beim Einkauf, wenn ich viele neue und sperrige Dinge gekauft habe und bringt sie für mich nach Hause. Er kennt die schönsten Plätze dieser Welt und bringt mich wohlbehalten auch dort hin wenn ich Zeit habe. Er verhält sich immer leise, macht für mich aber laute Musik, wenn mir danach ist. Er ist auch DJ, kennt tausende aktuelle Songs und geht immer auf meine Musikwünsche ein. Er hält in seinem kleinen Kühlschrank immer etwas kühles zu trinken (meist Bier) für mich bereit. Er erhitzt für mich die Pfannen und Töpfe wenn ich Hunger habe. Er hilft beim Abwasch nach dem Essen, ohne zu mucken und zu murren. Er hält für mich ein grosses und bequemes Bett bereit, wenn ich müde bin. Er spendet mir Schatten, wenn die Sonne ringsum alles verbrennt. Er hält für mich immer Wasser bereit, dass ich mich waschen kann, wenn ich schmutzig bin oder nicht mehr so gut rieche. Er schleppt Stuhl und Tisch für mich mit, dass ich bei gutem Wetter draussen frühstücken kann. Er gewährt mir Zuflucht, wenn der Wettergott es nicht so gut mit uns meint. Er heizt für mich schön mollig warm ein, wenn es draussen bitter kalt ist. Er achtet unterwegs stets auf den Vordermann und bremst für mich, falls ich nicht aufmerksam genug bin. Er warnt und lädt mich zu einem Kaffee ein, wenn ich während der Fahrt müde werde. Er schaut beim überholen immer auf den Hintermann und gibt mir ein Zeichen, falls ich ihn nicht sehe. Er schaltet für mich das Licht ein und macht auch die Scheibe sauber, damit ich immer den Überblick bewahre. Er stellt Nachts das Licht so ein, dass niemand gefährdet wird und blendet ab, wenn ihm ein anderes Fahrzeug entgegen kommt. ... Für all das will er nur hin und wieder ein bisschen Diesel! Einfach ein toller Kumpel! Ja, ich hab wirklich einen an der Klatsche... Grüsse Virtulex
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    Gut, dass wir gestern trotz angesagtem schlechten Wetter nochmal ans Haringvliet gefahren sind 🙂 Nach einem ordentlichen Regenguss gabs nen wahnsinns-Regenbogen - einmal ganz rum!
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    Reisebericht in Etappen: Vom ersten Weihnachtsfeiertag bis Mitte Januar fahren wir von über Lyon ans Mittelmeer. Dort beginnen wir mit der Camargue, dann die Küste entlang bis Barcelona - und zurück. Wir drei (Evi, Marco und die Hovawart Hündin Charlotte) reisen jahreszeitlich bedingt diesmal nicht mit dem Cali, sondern zum ersten Mal mit einem teilintegrierten Womo auf Ducato-Basis, geliehen von Papa. Der Bericht ist also ein ständiger Vergleich aus Cali-Perspektive. Und eine Orientierung über die Reisegegend zu dieser Jahreszeit. Jahreszeitlich - und Handybedingt sind nicht alle Aufnahmen so funky. Es ist ein live-Report, geschildert wie gesehen und empfunden. (Falls die Rubrik verkehrt ist, bitte ich die Moderatoren um geeignete Zuordnung. Danke) Einen Tag vor Weihnachten geht es mit dem fertig gepackten Cali Richtung Ruhrgebiet. Weihnachten feiern bei Papi. In den Cali kommt alles, was für diese Reise im Sunlight T68, einem 7,50m Teilintegrierten auf Ducato, untergebracht werden soll. Denn das wird unser Mobil für die nächsten 3 Wochen. Da wir keine Erfahrung mit dem Wetter dort zu dieser Zeit haben, und längerer Regen im Cali mit Hund das K.O. Kriterium darstellt, und weil es uns auch einfach mal interessiert, mit einem „richtigen“ Reisemobil in den Urlaub zu fahren, nehmen wir das Angebot gerne an, um Erfahrungen zu sammeln. Heiligvormittag wird das Womo bepackt. Papas E-bike hält als Zugmaschine für den Hundeanhänger her (mit Hund 50 Kilo), außerdem ein MTB, 2 Liegestühle und eine Kiteausrüstung nebst vielen anderen Plorren, kommen in der Heckgarage unter. Im „leeren“ Zustand hat der TI ein Gewicht von 3240 Kilo, bedingt durch einige Einbauten, wie Standklima, TV etc. Zulässiges GG ist 3,5 Tonnen. Es ist also klar, dass man gut überlegen muss, was man mit nimmt. Wir 3 wiegen schon zusammen 180 Kilo, bleiben also 80 Kilo für alles andere. Ein generelles Problem aller größeren Womos. Am ersten Weihnachtsfeiertag gegen 12 schwingen wir uns also mit dem 3,6 Tonner auf die Autobahn. Ich muss mich erst zurecht finden, also alles in Ruhe. Vom Cali kommend, ist hier im Ducato alles anders. Die Sitzposition sehr hoch, man sitzt als Normalo mit der Augenpartie knapp unter der Oberkante der Frontscheibe. Ungewöhnlich ist es auch, einen langen offenen Raum hinter sich zu haben. Von irgendwo klappert und windet es sich, eine gewisse Nähe zum Segeln, wo auch ständig Spannungen entstehen, lässt sich nicht von der Hand weisen. Die mir seit Jugendzeiten vertraute kleine Steigung zur Autobahn nahm mein erster T3, damals in den 80ern, mit luftgekühlten 50 PS, maximal mit 50. Der hier auch. Ich ahne schon, dass die Reise in ähnlicher Geschwindigkeit statt findet wie mit dem T3. Die 130 PS haben ordentlich zu tun und ich Reihe mich erst einmal brav hinter den LKW auf der rechten Spur ein. Mit 85 (85!! Nicht 90!) versuche ich mich zu akklimatisieren. Irgendwo müsste man doch den Boardcomputer nullen können. Links 2 Hebel, einer der Blinker, und der andere? Licht zum drehen, Franzose halt, ach nee, ist ja Italiener, egal, hab’s gefunden. Irgendwo wo in der Eifel, nach ca 250 km, die erste Pause. Aber eben mal anhalten, wie mit dem Cali, ist ja nicht. Also erst mal die Tankstellendurchfahrt auf 3 Meter Höhe kalibrieren. Und auf einen Hecküberhang, der in engen Radien durchaus abräumt, was man im vorbei fahren glaubt, neben sich stehen zu haben. Auf dem LKW - Parkplatz an der Raststätte „schwarzer Mann“ finden wir ausreichend Platz und tanken. Im angrenzenden Imbiss ist man an der Kasse sehr freundlich, geduldig, und ich frage mich, ob es an der regionalen Mentalität oder an der Weihnachtszeit liegt. Weiter im nächsten Teil.
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    https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-reportage/zu-kalt-gibts-nicht-100.html Guckt den Trailer an! Wir kommen im Fernsehen! Läuft am Sonntag 3.2.2019 18:00 Uhr im ZDF!
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    Auf dem Auszug steht die Küche mit klappbarer Spüle. Dahinter die andere Kiste. Die Küche im Kochmodus. Die Küche Kombiniert mit der Kiste um im Vorzelt zu kochen. Der Ausbau im Normalbetrieb. Grüße, Calitalia
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    Hallo Klaus Du hast sicher nicht fertig!!!! Stephan hat dazu schon alles gesagt! Ich schaue gespannt zu und freue mich auf die Bilder des fertigen Ausbaus! Einigen hier empfehle ich vom hohen Caliross herunterzusteigen und ein wenig mehr offen für andere Fahrzeuge zu sein. Schrecklich, wenn man sich hier für Kastenwagen und Co. entschuldigen muss! Kein Wunder hört man immer wieder, Califahrer sind arrogante Menschen! Verärgerte Grüsse Nicole
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    Das erklär bitte den Kindern, die an Asthma erkrankt sind und darunter leiden. Die WHO empfiehlt sogar eine Jahresmittelgrenze von 20 Mikrogramm/m³. Vielleicht ist der NOx Grenzwert nur bei denen umstritten, die nicht darunter leiden? (Pendler, die auf'm Dorf wohnen, gesunde, nicht Alte, nicht Schwangere) Wir kommen allerdings Jahr für Jahr ein Stückchen näher an unsere 40 Mikrogramm in vielen deutschen Städten, aber halt nicht in allen. Die Messstationen-Thematik darf hier auch nicht als Ausrede benutzt werden. Aber auch hier sollten (einheitliche) Standards gesetzt werden, das steht außer Frage. Ehrlich gesagt, kann ich das Gejammere über die ach so strengen Grenzwerte nicht mehr hören... Wenn sich einer 25 Autos im Leben kauft, kann er das gerne machen. Aber sich dann über die WLTP-Werte und die damit verbundenen (höheren) Steuern zu beschweren ist für mich nicht nachvollziehbar. Und dann noch eine Umweltdebatte hier zu eröffnen, naja... Wie so oft in den letzten Jahren machen es sich viele zu einfach, a la "im Berufsleben dürfen Arbeitnehmer 8 Stunden an 5 Wochentagen eine Dosis von 950 mg NOx inhalieren lt. Arbeitsschutzgesetz." Sorry, aber in meinem Büro (und ich würde behaupten in ALLEN Büros) ist das schlicht nicht möglich. So viele Laserdrucker kannst du gar nicht aufstellen... 1. In dem Gesetz steht diese Grenze nicht! -->bitte einfach mal das Gesetz lesen! 2. Du meinst sicher 950 MIKROgramm NOx nicht Milligramm, sonst hätten die Betroffenen Arbeiter sicher ein Problem. Du meinst also sicher 0,95 mg/m³ NO2. -geschenkt! 3. Der Grenzwert (950 Mikrogramm NOx/m³) leitet sich aus der „Maximalen Arbeitsplatzkonzentration“ (MAK), einer wissenschaftlichen Empfehlung der ständigen Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der deutschen Forschungsgemeinschaft ab. 4. Dieser Grenzwert betrifft Industriearbeiter, wie z.B. Schweißer, die aufgrund dieser erhöhten Belastung regelmäßig ärztlich untersucht werden und natürlich auch entsprechende Schutzausrüstung nutzen (sollten). 5. Im Büro gilt der Grenzwert 60 Mikrogramm/m³ Ich weiß, es ist immer verlockend die einfachen Antworten zu finden... Aber Bitte nicht dieses hohle nachplappern unfundierter Stammtischparolen. -zumindest habe ich so das Caliboard nicht kennengelernt. Und zum Thema CO2 und Kohle: Wir sind uns hoffentlich einig, dass wir etwas tun müssen. Und es wird sich hier auch etwas tun: Stichwort "Kohlekommission". Das wird ein langer Prozess, aber am Ende wird es weniger Kohleförderung bis keine mehr geben. Bis dahin müssen Lösungen gefunden werden auch im Hinblick auf die sozialverträglichkeit in den betroffenen Regionen. Ich glaube, so einen Strukturwandel werden (glücklicherweise) die wenigsten von uns erlebt haben oder noch erleben. Aber es gibt halt betroffene Menschen... Auch hier würde ich sagen, ich wünschte es ginge schneller... Um auf das Thema des TE zurückzukommen: Ich betrachte es als Privileg einen Cali zu fahren. Die KfZ-Steuern sind letztlich Strafsteuern für die CO2 Belastung unserer Umwelt. Wer da überreagiert, dem ist nicht zu helfen.
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    Hallo zusammen, ich möchte euch gerne unser selbst gebautes Schränkchen zeigen. Vielleicht dient es ja auch jemandem als Inspiration. Die üblichen Aubauten von Reimo, Maxxcamper und wie sie alle heißen haben uns nicht gefallen, deshalb haben wir beschlossen selbst ein Kasterl mit integriertem Kühlschrank zu bauen. Wasser und Kochfeld brauchen wir nicht, wohl aber einen Kühlschrank. Da der Platz im California neben der Rückbank ja beschränkt ist, musste ein Kühlschrank mit abnehmbarem Kompressor her (Kompressor musste sein). Gebaut ist das ganze aus 12mm Pappelsperrholz, das ausziehbare Tischlein ist aus Ahorn massiv. Zur Befestigung haben wir die im California mitgelieferte Truhe missbraucht und dort die Befestigungsschiene ausgebaut. Hoffe es gefällt! hier ist der Kompressor versteckt: noch zwei Bilder aus der Werkstatt: Die Löcher in der Seitenwand sind zur Ventilation für den Kompressor. Liebe Grüße, Gerhard & Nadine
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    Servus, ich hab mich über den Winter mal an einem Dachstaukasten versucht. 😎 Die Idee war es mit Hilfe von Alu-Dibond einen leichten aber denoch stabilen Schrank für den Beach zu bauen. Da ich auf der CMT nichts interessantes zum Thema entdecken konnte habe ich mich an den bekannten Varianten von California Camping und CamperX orientiert. Angefangen hab ich mit einer Schablone aus Pappe mit der ich die Formen direkt am Bus abgenommen habe. Diese wurde dann auf eine Alu-Dibond Platte übertragen und mit der Stichsäge ausgesägt, für die späteren Knicke wurden mit der Oberfräse V-Nuten gefräst. Es folgten Aussparungen für die Scharniere und die Schranktür wurde ausgesägt Danach wurde an den gefrästen V-Nuten abgekantet und in den Ecken mit Silkaflex verklebt und verfugt Der Boden bekam noch einen Bezug mit Teppichboden welcher mittels doppelseitigem Klebeband an den Kanten fixiert wurde und die Kanten wurden mit Schonern versehen Zur Verschraubung im Bus benutzte ich eine Kombination aus verschiedenen M6 Schrauben, Unterlegscheiben und Alurohren Die Klappe hält mit Magneten und wird mittels eines Loches mit dem Finger geöffnet. Ob sich diese Verschlusstechnik bewährt wird sich zeigen. Montiert passt sich der Kasten gut ins Gesamtbild ein. Ich hoffe ich konnte den einen oder anderen für meinen DIY Dachkasten und das Material AluDibond begeistern. Grüße an alle Busbastler 😃 splatter
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    Liebling, der Besuch ist da... | Arcalis | Andorra aus dem Album Reiseimpressionen Viele Grüsse, Martin
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    Nach dem Gewitter... | Parque Natural Valles Occidentales | Spanien
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