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Cala del Plomo/Cabo de Gata/Andalusien


masoze

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Cala del Plomo

Dieser Platz gehört zu den 3 schönsten, die ich in Südspanien gefunden habe.

 

Wie so oft gibt es einen Haken, er liegt im Naturpark Cabo de Gata , wo das Campieren grundsätzlich verboten ist. Aber anders als an den populären und leicht erreichbaren Stellen im übrigen Park, wird das Verbot hier nur an besonderen Tagen (z.B. Pfingsten und wahrscheinlich in der Hochsaison) von der Guardia durchgesetzt. Vorher habe ich tagelang am Strand gestanden und der Streifenwagen fuhr kommentarlos vorbei.

Auf Google und YouTube kann man sich durch Eingabe von "Cala del Plomo" leicht überzeugen, dass zu allen Jahreszeiten der Strand ein beliebtes Ziel für Campingfahrzeuge jeder Art ist.

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Stellmöglichkeit gibt es direkt am Sandstrand der je nach Brandungslage teilweise tiefschwarz ist, oder auch auch auf den zurückgesetzten, mit Grobkies bedeckten Flächen. Das umliegende Felsgestein besteht zum großen Teil aus Resten vulkanischer Aktivität und man sieht im gepressten Fels aus Vulkanasche oft die typischen eingeschlossenen schwarzen "Bomben".

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Der Strand ist über Tag gut besucht von Einheimischen, die mit ihren PKWs hauptsächlich auf einem Parkplatz in der Nähe der wenigen Häuser stehen. Das Badepublikum ist eine zwanglose Mischung aus bekleideten und hüllenlosen Gästen, was für Spanische Verhältnisse allerdings schon bemerkenswert ist.

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Wie bei allen meinen Empfehlungen ist hier rundum Selbstversorgung angesagt, die naheliegenden Häuser am Hang sind nur Wochenend- und Ferienhäuser, keine Restaurants, Bäcker oder Supermarkets in der Nähe.

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Für einen guten Kaffee und einen Eisbecher bin ich ca. 5 km über Berg und Tal nach Agua Amarga gelaufen. Bei über 30° eine Erfahrung, die mich andeutungsweise die Wüste spüren ließ. Unterwegs, bei der Cala de Enmedio, gabs an einer Hausruine einen Baum mit frischen Feigen. Im Vorbeilaufen konnte ich die Höhlenunterkünfte besichtigen und mit Staunen feststellen, dass die Rambla inzwischen mit Wohnmobilen zugestellt war.

Die Cala Enmedio ist übrigeens mit dem 4Motion leicht zu erreichen und wäre ein noch exklusiverer Stellplatz. Ich habe es versucht und mußte auf halbem Weg umkehren.

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In der Cala del Plomo habe ich insgesamt 9 Nächte gestanden, erst vollkommen allein und später auch in Gesellschaft von 2- bis zu 8 Bussen und einigen besonders wagemutigen Womopiloten. Wer die Sonne nicht mag findet auf dem Platz auch einen großen Baum (sehr selten in dieser Gegend) in dessen Schatten schon so mancher Lagerplatz aufgeschlagen wurde.

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Die Zufahrtstraße von Agua Amarga kommend (insgesamt ca. 12 km) ist zuerst Asphalt, dann aber eine recht staubige Piste von etwa 6,5 km Länge mit Anfangs vielen Wellen:

Es gibt auch eine Alternativroute die ich ebenfalls gefahren bin, kurz hinter Agua Amarga links durch das trockene Flussbett. Spart nur wenig, dauert aber doppelt so lange und fügt dem Aufenthalt am Cabo de Gata etwas Wild-West-Würze hinzu.

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Platz in den MAPS zu finden unter: wSP CALA DEL PLOMO / Andalusien

  • Danke 1
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  • 3 Jahre später...

Hier war ich letzte Woche. Leider sind die schönen Stellplätze direkt am Strand nicht mehr zugänglich.

 

Man hat die Zufahrt mit dicken Steinen blockiert. Der normale Parkplatz war für uns dann nicht mehr so einladend.

 

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  • 5 Jahre später...

vorne am Meer ist alles zugepollert

der offizielle Parkplatz ist landeinwärts und ohne Meerblick

Schade, die Polleritis breitet sich aus 😞

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Polleritisbilder & Schildaritisbilder 2023 @ Cala de Plomo

Parkplatz is nicht schön (kein Meerblick)

 

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Bearbeitet von HaLa
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Hallo Dirk,

ich finde es durchaus nachvollziehbar, dass man mit Fahrzeugen keine Strände besuchen darf. Die Spanier sind natürlich außerdem auch daran interessiert, etwas Geld mit dem Tourismus zu verdienen. Daher sollen CP's angefahren werden, was auch nachvollziehbar ist. In den letzten Jahren haben der Anteil an Womos und Campervans einfach zu stark zu- und das Wohlverhalten auf wilden Stellplätzen abgenommen. Die Konsequenzen daraus bekommen jetzt alle zu spüren. Da ist es egal, in welchem Teil Europas man unterwegs ist.

Dennoch denke ich, hast du in Spanien deine Freude gehabt!?

VG von Heike

  • Mag ich 6
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  • 4 Wochen später...

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das hab ich so nicht beobachten können,

im Gegenteil es gab Einige die Müll aufsammelten, der von Anderen war.

(mglw. auch von den Einheimischen)

 

Die Aufkonzentration wird u.a. auch durch die vielen zunehmenden Verbote verursacht,

was wiederum zu einer Spirale führt.

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Hallo Dirk,

du warst jetzt in der absoluten Nebensaison unterwegs. Ich denke, in der Hauptsaison ist die Menschen- und Fahrzeugdichte einfach viel größer, damit auch die Unvernunft der menschlichen Spezies (egal ob Touri oder Einheimischer). Verbotsschilder stehen dann dennoch übers ganze Jahr. Lediglich die Strenge bei der Überwachung der Einhaltung wird vermutlich in der Hauptsaison erheblich größer sein. Das ist auch auf Korsika und Sardinien sehr ähnlich. Natürlich spielt auch der Wille der Ordnungshüter zur Pflichtausübung eine große Rolle. Dieser Wille ist (bekanntermaßen) in Mitteleuropa besonders stark ausgeprägt und nimmt konzentrisch von Deutschland ausgehend zunehmend ab. "Horch und Guck" waren / sind nicht nur ein Problem der DDR! (auch wenn das meine Wunschvorstellung war / gewesen wäre)

Viele Grüße

Von Heike

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