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Cali bei Unwetter?


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Gewitter-Erfahrung haben wir noch keine, aber 19m/s Böhen auf Gotland waren problemlos sowohl für manuellem Aufklappdach mit Calicap wie auch für das Dometic Boracay TC401.  Das Zeug hält schon richtig was aus :)

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Wir haben mit unserem Beach inzwischen schon mehrfach bei Windstärke 5 bis 6 und heftigen Böen teils über mehrere Tage gestanden.

Das Dach (manuell) und auch die Markise waren dabei die ganze Zeit aufgebaut, letztere sogar mit einem Rainblocker Seitenteil, das voll im Wind hing wie ein Segel.

Aber! Die Markise muss dabei ordentlich und sicher abgespannt werden, zusätzlich haben wir zur Stabilisierung und auch zur Verhinderung von Wassersäcken zwei zusätzliche Teleskopstangen unter dem Markisentuch angebracht (den Markisenkasten und den Ausleger habe ich dazu angebohrt, damit die Stangen auch bombenfest sitzen).

Das Dach hat inzwischen wegen einer 20 kg schweren Solaranlage verstärkte Dämpfer mit 590 Nm verbaut bekommen, vorher ist es durch teils heftigen Wind an einer Ecke vorne schonmal leicht eingeknickt.

Wir haben schon mehrfach verwunderte Blicke auf uns gezogen, während andere vorsorglich Dächer geschlossen und Markisen eingekurbelt hatten.

Ich habe mich hier aber vorsichtig herangetastet und weiß nach nunmehr knapp 4 Jahren, dass der Cali mehr abkann, als zunächst angenommen.

Anders sieht es dagegen bei Regen aus.. ein leidiges Thema beim neuen Balg vom 6.1 ab 09/22

Inzwischen haben wir nach dem 3. Tausch den aktuellen 06S verbaut und zusätzlich mit Nahtdichter behandelt.. Ein wirklicher Test hat bisher mangels stärkerem Regen im letzten Jahr noch nicht stattfinden können.

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Letztes Jahr verbrachten wir zu Beginn unseres Norwegen-Trips einige Nächte bei stürmischem Wetter und starkem Regen, der auf das Dach und an den Zeltbalg prasselte. Weder der Wind noch die Stabilität des hydraulischen Dachs oder die Dichtheit unseres 02S-Zeltbalgs bereiteten uns dabei Sorgen. Dank etwas Tuning ist der 02S bis heute dicht, und auch die Bewegungen des Dachs führten nie zu Unruhe. Vielmehr waren es die Geräusche von Wind, Regen und Donner, die trotz Iso-Top einen ruhigen und erholsamen Schlaf kaum zuliessen.

Wir haben es darum dann vorgezogen, bei wiederum stürmischem Wetter das Dach zu schliessen und im Innern zu nächtigen. 

  • Mag ich 2

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Meine Erfahrungen in Norwegen waren folgende.

Wind:

Die Anleitung spricht von 40-50 km/h als maximal zulässiger Wert für das Aufstelldach. Sobald der Wind 50 km/h übersteigt, fahre ich das Bett runter und schlafe unten, außer ich kann sicherstellen, dass der Wind durchgehend von hinten kommt. Da hatte ich schon über 50 km/h, aber ein sehr entspanntes Gefühl im Hochdach. Sobald jedoch ein leichter Windschutz vorhanden ist, z.B. ein Wall, eine Mulde oder mehrere Bäume, waren über 100 km/h überhaupt kein Problem, siehe angehängtes Foto ⬇️.

 

Regen/Schnee:

In keiner Situation trat bei mir Feuchtigkeit ins Innere. Mehrtägiger starker Regen, auch waagerecht 🤪, Schneefall, alles kein Thema. Der Balg trocknete immer extrem schnell, dennoch bin ich vor dem Herunterfahren des Dachs immer einmal mit einem Lappen drüber gegangen. Nach inzwischen fast 4 Jahren zeigen sich keinerlei Spuren/Abnutzungserscheinungen.

 

Lessons Learned für mich:

  1. Wenn Unwetter mit Kälte einhergeht, lässt das hydraulische Aufstelldach bei mir nach einem Tag leicht nach. Automatisches Nachregulieren findet nicht statt, nach 24h betätige ich deshalb wiederholt die Aufstellfunktion, um eine saubere Spannung des Balgs zu gewährleisten.
  2. Gehörschutz ist bei Unwetter Standardausstattung im Bulli 😉

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Bearbeitet von Bodie
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Gutes Thema, wir waren mit dem Bus letztes Jahr an einem Spot auf den Lofoten/Andenes und  mussten das erste und einzige Mal das Dach bei ca. 8 BFt dann schließen weil die Böen noch mal etwas stärker waren und da hat der Isolationsschal leider auch nicht mehr geholfen. Irgendwann mitten in der Nacht dann nach unten umgezogen 😏

 

Gruss Thomas

Bearbeitet von Calimaso
  • Mag ich 1

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Hallo

Im T5.1 haben wir nur einmal das Dach gesenkt. Das war in Bad Karlshafen an der Weser als uns die Vorzelte der Wohnwagen um die Ohren flogen…

 

Leider hatte ich keine Zeit ein Bild zu machen. Man hätte auch nicht viel gesehen. Die Weser war 3 m vorm Auto im Regen verschwunden.

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