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Der eHybrid und seine Besonderheiten


dedetto

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Ich habe mir von Berger eine Kompressor Kühlbox gekauft die ich zwischen die vorderen Sitze platzieren möchte. Der 12V Anschluss befindet sich dort ja ebenfalls.

Diese Kühlbox kann auch Minus 18 Grad. 
Wie könnte ich diese Kühl-Gefrierkombination für ein Wochenende ohne verfügbaren Landstrom nutzen? Ginge das evtl. dauerhaft über den Hochvoltakku?

 

Viele Grüße 

Paul

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Über den HV Akku geht das nicht (der hätte auch mal lässige 400V), da bleibt wohl nur die Campingbatterie oder eine zusätzliche Power Station.

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Geschrieben (bearbeitet)

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Nein, meines Wissens nicht.
Du musst sie an einer 12V Quelle, gespeist durch die Camperbatterie, anschließen.

Dann musst du den Unterspannungsüberwachung der Kühlbox auf Lithium Batterie stellen. Die Standardeinstellungen für AGM Batterien ist zu niedrig. Da blockiert die Camperbatterie längst. 
Sodann musst du die Camperbatterie überwachen und schaun wie lange sie die Kühlbox und den Rest mit Strom versorgen kann. Halte sie zunächst einmal auf min 50%. Dann, so denke ich, bleibt bleibt die Funktion der Camperbatterie auch bezgl. der Hilfestellung für die Starterbatterie erhalten. 
Sollte die Camperbatterie zu niedrig werden musst du leider von Hand die Camperbatterie aus der Hochvoltbatterie nachladen. Den Rhythmus müsst ihr selber rausbekommen.
Wichtig ist die richtige Einstellung der Unterspannungsüberwachung. Notfalls frag den Hersteller.

 

Viele Grüße vom Waginger See

de.detto

 

Bearbeitet von dedetto
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Spannend, ich habe die Camperbatterie auf 40 % heruntergehen lassen. Die Starterbatterie war auch bei ca. 70 %. Über Nacht habe ich dann die Hochvoltbatterie auf 80 % geladen. Am Morgen war die Camperbatterie bei 30 % und die Starterbatterie immer noch bei 70 %.

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Hallo.

Ich beziehe immer alle Versuche auf meinen eHybrid. Er ist erst nach den Weihnachtsferien gebaut worden. 
Vielleicht hat es da noch eine Änderung gegeben.

 

Bei der Starterbatterie bin ich mir bzgl.  AC Laden ganz sicher. Die Camperbatterie ist und bleibt im Alltag voll (80%), da habe ich noch kein passendes Beweisfoto. Aber ich denke die kriegt auch etwas ab. Wenn nicht ist es auch egal. Ich lade eh am Schnelllader die HV bevor ich auf einen Campingplatz oder Stellplatz fahre. Ich bin hier in Waging am Freitag mit 60% angekommen und habe jetzt noch 50% in der HV. Das reicht dicke bis Ende der Woche.
 

Steckt doch mal eure eigenen Wagen an AC, ladet die Hochvoltbatterie und setzt euch hinten rein, dann seht ihr es ja und wisst wie es geht. 
Und schaut auch mal ob das automatische Nachladen der Starterbatterie durch eine volle Camperbatterie funktioniert. Das gibt Sicherheit…
 

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo.

Mittlerweile habe ich 50 Übernachtungen in unserem T7 eHybrid Coast und mich kann fast nichts mehr überraschen. Wir verstehen uns, er hat seine Stärken und nur wenige Schwächen.

 

Der T7 eHybrid Coast fährt um Kassen besser als der T6.1. 

Er ist leiser, sparsamer und agiler.

Die Assistenten assistieren ohne zu bevormunden. 

Das Dach ist dicht und das Bett oben besser.

Die Schiebefenster kann man nutzen, sie sind, wieder geschlossen, auch wieder dicht.

Die fehlende Schublade unter der Bank gleichen die leicht verstellbaren Sitze aus.

Die Schränke samt Ablage davor sind besser als gedacht.

 

Auf was muss man sich als Umsteiger einstellen?
Die Zuladung des eHybrid erfordert eine Entscheidung: Entweder Camping zu zweit oder ohne viel Gepäck zu Viert. Das ist das Hauptmanko des eHybrids.
Der T7 ist außen länger und innen nicht kleiner, nur anders. 

Auf die Tasche im Fenster könnte ich verzichten da man sie wegen der Sitzlehne schlecht öffnen kann, aber dann ist da kein Rollo.


Dann noch ein paar Worte zu meinen „Irritationen“. Sie gehen weiter und VW Hannover ist dran. Allerdings sind meine nicht reproduzierbare Auffälligkeiten die Hölle für jeden Support. Ich kenne das beruflich: Wie soll man ein Problem richten das man nicht sehen kann…

Das wird dauern und demnächst wird mein Cali erst mal ausgiebig auf Hardwarefehler getestet. Der Auslöser war ein (einmalig) rot leuchtender SOS Schalter. 

Solange ich für alle meine auftretenden „Irritationen“ eine einfache Sofort-Lösung habe, bin ich weiterhin im Urlaub… Man soll da nichts überstürzen.

 

Alle folgenden Punkte können daher auch wirklich ganz besondere Eigenheiten meines Calis sein:

 

Die Batterie im T6.1 wurde durch das öffnen und schließen der Fahrertür belastet. In meinem T7 eHybrid habe ich das Gefühl das alle Türen überraschen viel Strom brauchen, bzw. irgendwelche Stromverbraucher starten. Ich komme z.Z. so auf 25 Türöffnungen, dann ist die geladene Starterbatterie auf unter 12V und man sollte nachladen. Mir reicht das für 2 Tage, meiner Frau nicht. Sie schafft es in einem Tag…
 

Da sind dann die Calis mit Camperbatterie und Hochvoltakku im Vorteil. Denn man kann nachladen, entweder automatisch von der Camperbatterie oder manuell vom Hochvoltakku. 
Egal wie man es macht, oder ob man auch nur die Zündung an/Aus macht; Ich mache danach alle Türen zu und verschließe den Wagen mit dem Funkschlüssel. So gehen alle Steuergeräte am schnellsten in den Ruhemodus und ich kann beruhigt weiter campen.

 

Viele Grüße vom Urlauber

de.detto

 

 

Bearbeitet von dedetto
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Ich habe die Stand Klimatisierung auf einem Musik Festival intensiv ohne Landstrom genutzt. Wow, das Teil frisst mir rasant den Hochvoltakku leer. Jetzt kann ich verstehen, dass die Funktion nach 30 Minuten automatisch abschaltet. Ich habe die Cali App geöffnet nachdem ich bereits dreimal 30 Minuten Stand Klima durchlaufen ließ. Da war der Hochvoltakku von 93% auf 65% runter..

Gleichzeitig hatte ich den Kühlschrank auf Höchststufe 5/5. Wundersamerweise hielt sich hierbei die Camperbatterie immer zwischen 90% und 100% da sie vom Hochvoltakku(?) automatisch gespeist wurde(?)

Das Zusammenspiel der Batterien untereinander und/oder dem Hochvoltakku je nach Anwendungsfall bedarf eines übersichtlichen und überschaubaren Diagrammes.

 

Viele Grüße 

Paul

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Interessant... 

Normalerweise musst du (zumindest bei mir, ) die Zündung anschalten um aus der Hochvolt Batterie in die Camper Batterie zu laden.

 

Aber vielleicht geschieht dieser Effekt, auch, wenn man die Stand Klima laufen lässt. 
 

Muss ich mal testen. 

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Richtig.

Auch die Klima läuft nur mit den 12 V Lüftern. Daher werden die 12V Batterien geladen. 30 Minuten reicht aus um alle 12 V Batterien wieder auf 100% zu bringen.

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Moin,

nach dem Fusion Festival mit mehreren Tag Hitze bis 40Grad wollte ich ja noch von meinen Erfahrungen berichten.

Mittwoch morgen 8:00 stand der Cali auf dem Acker bis Montag mittag blieb er stehen.

 

Ich bin mit 75% Akku auf das Gelände gefahren. Starter- und Campingbatterien waren voll.

 

Meine 120W Solartasche hat leider nicht den gewünschten Ertrag gebracht, vermutlich war es ihr zu heiß. Mehr wie 80W Pmax. waren nicht drin.

 

Anfangs war ich sehr optimistisch das es reicht und habe zusätzlich zu unserem Kühlschrank, Licht, ein bißchen Festivalbeleuchtung und regelmäßig Duschen und Wasserentnahme, noch die 12V Kühltasche von Freunden angeschlossen. Das hat die Batterie dann doch schnell in die Knie gezwungen.

 

In den 5Tagen konnte ich alles was hier so beschrieben wurde beobachten. Die Campingbatterie wurde von den Solarzellen geladen und hat Energie an die Starterbatterie weitergegeben. Zwischendurch habe ich das Nachladen aus der Hochvoltbatterie getestet. Sowohl Starter- als auch Campingbatterie wurden sehr flott mit über 120A wieder auf 80% gebracht.

 

Standklima habe ich auch einmal getestet. Die war gegen die Hitze chancenlos hat aber viel Energie aus dem Hochvoltakku verbraucht.

 

Mein Fazit, Der Stromverbrauch im T7 ist schon exorbitant hoch im Vergleich zum T6.1. Eine etwas stärkere Solartasche mit 200W oder 260W würde Sinn machen, dann wäre so eine Standzeit von fünf Tagen auch ohne Nutzung der Hochvolt Energie möglich. So ist es halt gut das man die Energie dabei hat.

 

Viele Grüße aus Hamburg.

 

 

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Hallo 

 

heute eine interessante Beobachtung gemacht. 
 

Ich bin bei 70% mit Aufbaubatterien rein elektrisch losgefahren. Nach bereits 3 KM waren die Aufbaubatterien wieder komplett voll.

 

das bedeutet, dass die Aufbaubatterien auch beim rein elektrischen fahren nachgeladen werden - also nicht nur im Stand mit aktivierter Zündung und Bremspedal gedrückt.

 

Gruss Thomas


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Aufgeladen wird sobald das grüne ‚Ready‘ aufleuchtet, also mit dem Einsetzen der sogenannten Fahrbereitschaft. Ob man dann steht oder fährt ist egal.

 

Viele Grüße 

Paul

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Hallo.

Das Aufladen im Stand ist nur eine Abart des normalen elektrischen Fahrbetriebs. Anders würdest du keine 3 Fahrten zum Bäcker usw. überstehen. Das schnelle Aufladen der 12V Batterien bei Fahrtantritt durch die HV ist, besonders bei elektrischen Kurzstrecken und der Starterbatterie, zwingend notwendig.

 

Das war mir schon vor Auslieferung klar, denn mein alter i3 fängt damit schon an wenn ich ihn aufschließe. Daher war mir auch klar, das VW es irgendwie ähnlich machen muss. 

 

Wichtig ist für euch zu verstehen:

Die VW Ladekurven sind auch abhängig von der voraussichtlichen Ladedauer. 

Landstrom, Wallbox und Fahrtantritt, alles anders...

 

Bearbeitet von dedetto
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Unbefriedigend ist für mich, dass es offensichtlich keine Möglichkeit gibt den Verbrenner dauerhaft in Betrieb zu lassen.

Auch im Sport Modus wird aufgrund bestmöglicher Effizienz zwischendurch unerwünscht und unerwartet auf Elektroantrieb umgestellt was ein sportliches Fahren sehr einschränkt.

Noch störender ist der Umstand, dass der aktuell eingelegte Gang des DSG (manueller Schaltmodus) beim (ungewollten) Umswitchen von Hybrid- auf Elektroantrieb nicht mitdenkt sondern verharrt. 
Folge: Die Drehzahl ist dann im Keller oder plötzlich voll am Anschlag bei Rückkehr zum Hybridantrieb. Ich kann die Schaltwippen eigentlich gar nicht richtig benutzen.


Ich wünschte es gäbe einen Sport+ Modus mit dauerhaftem Hybridantrieb, also Verbrenner und beide E-Motoren gleichzeitig ohne das Umschalten bei jeder kleinen Veränderung der Gaspedalstellung.

 

Viele Grüße 

Paul

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Hallo Paul.

Ich gebe dir recht, die Schaltwippen sind überflüssig und nur für den Stammtisch. Bei den Verbrennern mag das interessant sein, beim eHybrid muss man sich eher auf den Fuß konzentrieren.
 

Und ein Sport+ mag für einige wenige interessant sein, es ist aber beim Cali mE sinnlos darauf zu warten. Das ist EU-seitig nicht mehr erwünscht und VW hat kein Geld.

 

Platz genug wäre ja im Motorraum, geh mal zum Tuner und lass einen dicken 5 Zylinder einbauen. Dann hast du ein Unikat. Nicht billig, aber du kannst dann auch gleich wegen der Auflastung fragen.

 

Bearbeitet von dedetto
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