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Bräuchten Hilfe in Tunesien EPC Notlauf


Peter772

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Hallo Peter

 

für den (unterdruck)Test reicht manuelles Testen wirklich! Du machst das vie zu kompliziert.

 

Sand kommt nicht in die Dose.

 

Wenn der VTG fest ist und die Dose ok, kann Gymnastik helfen. Nicht aber eine neue Dose.

Bis jetzt weisst Du aber nicht

ist der VTG fest

ist die Dosenmembran defekt (eher unwahtscheinlich)

sind die Unterdruckleitungen dicht (Nr 1)

ist das Ventil zur Ansteuerung intakt (Nr 2)

wurde durch undichte Leitungen Sand angesaugt, wird das Ausaß demnächst SEHR GROß. >> MOTOR AUS bis das Leitungssystem geprüft ist.

 

Solange das nicht klar ist, amputierst Du die falschen Gliedmaßen.

 

Im Notlauf würde ich nicht weiter als nötig fahren. Wenige km und dann ENDE!

Weder wird der Motor warm, noch der DPF frei und sehr bald wird der Motor dann nicht mehr starten

Dann keine Heizung, ok nicht Dein Thema, kein Strom (vermutlich egal weil Du solar hast), keinerlei rangieren. Das ist dann wirklich "blöd".

 

LG

BR

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Hallo @Benno_R

war jetzt heute 4 h in einer Mercedes Werkstatt. Leitungen wurden geprüft und das VTG bewegt sich wenn man den Motor ein und ausschaltet. Die Fehlermeldung ist ja P22D500. Damit sind wir irgendwie wieder ganz am Anfang ohne zu wissen, was es ist. 
VW Werkstatt in Deutschland sagt mir ich kann im Notlauf 2000 km fahren. Frustrierend, aber ich könnte nichts kaputt machen. Ich bin allerdings stutzig, da man ja ausser EPC Meldung, Motorblock Symbol, Notlauf aund dem ausgelesenen Fehlercode gar nicht weiß was es ist. 
Ich bin aber kein Mechaniker. 
Alles nicht so einfach in Tunesien. Hier hat man keine Ahnung von dem Biturbo und in Deutschland muss man eine Ferndiagnose machen. 

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Hallo Peter

 

das sind doch good News. und Du bis am richtigen Weg.

So scheinen Dose und VTG nicht zwingend die Ursache zu sein. Wird denn der Unterdruck gehalten? Nicht dass Richtung BKV eine Undichtigkeit besteht ..

Aus der heimischen Glaskugel würde ich mir nun das Luft / Taktventil und dessen Mini Luftfilter ansehen . Habe nur den 6.0 Mono vor mir aber sollte am Bi gleich sein... Nicht dass es dir dort Sand eingesogen hat, Reinigen kann nichts schaden und Gangbarkeit also Durchgang prüfen. Google und MB können das . Danach wirds aber dünn mit Tips ..

 

lg BR

 

Ps hat Mercedes oder VW die Möglichkeit während Motorlauf den Unterdruck zu messen? Das wäre gut. Funktion Bremskraftverstärker io setze ich Vorraus aber eine Druckmessung wäre weiterer Indiz

 

bilder zu den Ventilen...

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Bearbeitet von Benno_R
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Richtig....

 

Es gibt zwei Unterdruckdosen. Jedoch ist nur diejenige Dose des Ladedruckstellers  -G580- für den Niederdrucklader positionsüberwacht.

 

Der Stellmotor für die VTG des Hochdruckladers wird elektrisch angetrieben und hat sein eigenes Poti G581.

 

Die Druckdose für das Wastegate kann keinen Code verursachen, da diese Dose keine Lagerückmeldung besitzt. Insofern macht der Kauf/die Bestellung von zwei Druckdosen nicht wirklich Sinn. Im schlechtesten Fall würde der Tausch beider Dosen den Fehler nicht heilen.

 

Wenn man sich hinsichtlich der Zuordnung des Codes nicht sicher ist, macht man einen Stellgliedtest und trennt dabei die Unterdruckleitung zum Stellglied/Aktor G580 - Ladedrucksteller und verfolgt dabei das Geschehen am Tester. Der "Freez2-Frame" -also zusätzlich im Tester gezeigte Daten können bei der Zuordnung behilflich sein.

 

Das Ladedruckmodul für den Hochdrucklader G34 bzw. V465 hat sein eigenes Poti. G581. Hier wäre bei angenommenen Fehlfunktionen die Versorgung zu prüfen und ob die Koppelstange zur VTG physisch vorhanden und noch am Ort ist.

 

Zur Orientierung:

Der Hochdrucklader ist der kleine oben auf - mit dem elektrischen Stellglied für die VTG. Dieser Lader ist für das Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich verantwortlich.

 

Der Niederdrucklader ist der große mit Wastegate und Unterdruckladesteller.

 

Die grundsätzliche Prüfung/Messung des zur Verfügung stehenden Unterdruckes wurde ja schon hervorgehoben. Das ist sicher wichtig, würde aber für die Hochdruck-VTG keine Bedeutung haben. Für den richtigen "Fehlerpfad" müsste man den Fehler mit einem gescheiten Tester erstmal vernünftig zuordnen, sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass man falsch sucht und Teile wechselt, mindestens 50:50.

 

Viel Erfolg

 

Bearbeitet von Nendoro
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Hallo Neondoro


danke auch meinerseits! Ich war tendenziell am Holzweg fürchte ich. Vermutlich auch in der stillen Hoffnung dass der Fehler im Unterdruck liegt, einfacher und günstiger zu reparieren..


Ich hatte mich im 6.0 bzw alten EA288 verfangen gedanklich: Dort wurde der VTG des 1.Laders ja noch pneumatisch verstellt.  Danke daher für deine Richtigstellung.

 

Vw sollte über die Stellglieddiagnose Deiner Erklärung nach eindeutig den HD Lader bzw. dessen Umfeld als Ursache ermitteln können, richtig ? Dann aber 🤔

 

 

 

@Peter772

Bildlich Seite 25 ..

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ps: Wieder ein Grund mehr für mich mit unserem  "alten 6.0" besser mit VCDS im Gepäck außerhalb der Eu zu reisen...und das endlich einzupacken...

Bearbeitet von Benno_R
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Zur Zuordnung des Fehlers bin ich mir nur anhand des Codes eben auch unsicher, weil  der FreezeFrame fehlt. 

 

Aus dem Bauch heraus wäre ich bei diesem Code beim Hochdrucklader, dieser ist jedoch per elektr Stellglied geregelt. 

 

Ich kann pauschal nicht ausschließen, das der Code den Niederdrucklader betreffen könnte. Dann wäre der Vorrats-Unterdruck, der beim Stellgliedtest eingesteuerte Unterdruck, die Lagerückmeldung (Oszilloskop), bzw. der zu den Anschlägen passende/ geforderte Spannungspegel von Interesse.

 

Mit dem ODIS Tester erhälst Du ja quasi, ohne mitzudenken, den Prüfplan an die Hand.

Aber auch mit VCDS sollte man dann per Stellgliediagnose herausfinden können, zu welchem Aktor der Fehĺer tatsächlich gehört. Daraus resultieren dann die notwendigen Prüfmaßnahmen.

 

Mit war hier erstmal wichtig, auf den Unterschied zum T6 BiturboLader aufmerksam zu machen.

 

Was am Ende heraus kommt, wäre auch für mich hochinteressant.

 

Nendoro

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Bin so frei:

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Nr 21 ist die Druckdose mit Bewegungsmelder. Dort ist der 3poliger Stecker, müsste folgende Belegung haben: 12V und Masse und in der Mitte der Pin mit dem pwm Signal. Das pulsweitenmodulierende Signal ist quasi die Lagerückmeldung der Bypassklappe zurück ins Steuergerät "Kommunikation von der Druckdose zum Motorsteuergerät". 22 ist das Vakuumsteuerventil welches entsprechend die Unterdruckdose ansteuert und dadurch wird die Nr 20 Bypassklappe "bewegt". Die Stellung der Bypassklappe regelt quasi den Ladedruck somit die Leistung des Motors.

 

Für eine Reparatur im Feld würde ich wie hier bereits geschrieben, zuerst die Unterdruckverschlauchung sichtprüfen und wenn möglich m Vakuumpumpe auf Dichtheit prüfen. Sichtprüfung der elektrischen Leitung auf die Druckdose 21 (intakt oder gebrochen). Stellgliedtest mit Vakuumpumpe direkt auf den Unterdruckschlauch der Nr 21 Druckdose (Gestänge und somit die Bypassklappe bewegt sich ruckfrei über den ganzen Weg?) bei Motor aus. Klemmt die Bypassklappe oder läuft deren Bewegung zeitverzögert von den im Motosteuergerät hinterlegten Kennfeld Daten, erkennt das Motorsteuergeät dies z.B. als Fehlercode.  Wichtig wäre auch ob nur dieser eine Fehlercode ausgelesen wurde oder noch andere.

 

Ich hoffe ich habe es verständlich formuliert.

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Hallo  @Simoncrafar

 

am Poti der Unterdruckdose wird keine Pulsweite moduliert und die Referenzpannung beträgt 5V. Am Anschlag für die mit 500mbar beaufschlagte Druckdose G580 werden 0,75V erwartet. Wird das nicht erreicht, kommt eine Fehlermeldung.

 

Ich fürchte nur, dass das dem @Peter772 für die Heimfahrt auch nicht viel hilft.  Die Heimatwerkstatt wirds ja dann hoffentlich richten.

 

Nendoro

 

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Hier noch eine Anmerkung: wie Nendoro schon schrieb, ist der Fehlercode auch im tx-board schon einige male diskutiert worden (auf google auch).

In einigen Fällen war die Ursache wohl tatsächlich im Bereich der Unterdruckansteuerung der beiden Druckdosen zu finden (z.B. die Druckwandler dazu). 

 

Ich habe gerade im VW OE Rep.Anleitung nachgeschaut: sollte wirklich eine der beiden Unterdruckdosen defekt sein, ist es nicht einfach diese zu ersetzen, da eine genaue Einstellung des Gestänges mit Kalibrierung erfolgen soll (mit Diagnosegerät). Sicher geht es auch pi mal Auge aber so 2000km nach Hause fahren würde ich nicht. Da sollte Tunesien schon wissen wie es von VW im Rep. leitfaden vorgeschrieben wird.

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Hallo Benno, ja, die Ventile hatte man bei VW schon mit dem Mund durchgeblasen. Schien nichts auffälliges rausgekommen zu sein. 

 

Danke. Na ob ich Laie denen das so erklärt bekomme (selbst mit Ggogle Translate) und ob die das dann auch technisch so umsetzen können. Mal sehen, wie weit wir kommen. ☺️

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Hallo @Nendoro und  @Simoncrafar,

ihr habt das prima beschrieben, auch wenn mein sehr laienhafter technischer Sachverstand das nicht mehr auf die Reihe bringt. Ich häng mal an, was ich von VW bekommen hab. Vielleicht erkennt ihr ja da was. Ich wollte versuchen vielleicht morgen oder übermorgen noch eine dritte Werkstatt (VW) anzufahren und denen dann ggf noch genauer zu erklären was sie wie prüfen sollen. Das müsste aber so einfach formuliert sein, dass ich denen das auch genau so einfach erklären kann. Jetzt schon lieben Dank. 
 

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