N.Stirner Geschrieben 16. Dezember 2025 Teilen Geschrieben 16. Dezember 2025 Guten Abend zusammen, ich habe einen T6.1 Multivan, den ich gerade zum Camper ausbaue. Nachdem ich heute die Fahrersitzkonsole entfernt habe, stellte ich fest, dass der Original-Massepunkt an der Zeitbatterie keinen weiteren Anschluss zulässt. Ich möchte jedoch ein 35-mm²-Kabel für meine Wechselrichter anschließen. Das wird auf der originalen M8-Schraube zu eng. Erst recht bei den hohen Strömen, die der WR zieht. Nun meine Frage: Wäre es in diesem Kontext zulässig, hinten an der Sitzkonsole eine Stelle vom Lack zu befreien, ein Loch zu bohren und eine M8 Schraube als neuen Massepunkt zu setzen, die von beiden Seiten gekontert wird? Das hätte für mich auch den Vorteil kurzer Kabelwege zum Wechselrichter, der sich direkt hinter dem Sitz befindet. Die Sitzkonsole ist – soweit ich weiß – mit 4 × M10 an dem Fahrzeugboden befestigt. Das sollte doch ausreichend leiten. Selbstverständlich würde ich nicht eine Befestigungsschraube der Sitzkonsole als neuen Massepunkt verwenden. Kann man das in der Praxis so lösen? Wäre das fachgerecht? Oder ist dies so nicht zulässig? Ich möchte ungern in ein Karosserieblech bohren. Die Konsole könnte ich bei Bedarf austauschen, sollte ich mich eines Tages daran stören. Würde mich über einen fachkundigen Rat freuen. Besten Dank N. Stirner Link zu diesem Kommentar
Wolle27 Geschrieben 17. Dezember 2025 Teilen Geschrieben 17. Dezember 2025 Hallo @N.Stirner, ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe: Meinst Du mit "der Original-Massepunkt an der Zweitbatterie" den Minuspol? Wenn ja: Du hast einen Massepunkt unter dem Teppich unter dem Fahrersitz. Wenn nein: Du hast noch einen zweiten Massepunkt unter dem Teppich unter dem Beifahrersitz, die Kabelverlegung dahin ist unsichtbar möglich. Zum Anschluss an die Sitzkonsole zitiere ich einen anderen User (der mehr Ahnung von Technik und Elektrik hat als ich): "Die Massepunkte sind mit entsprechenden Masseleitungen "sternförmig" mit der Batteriemasse verbunden. Dadurch wird ein minimaler Übergangswiderstand sichergestellt. Außerdem fließen die Ströme auf definierten Bahnen, so dass keine elektromagnetischen Störungen entstehen. Würde man die Masse eines Geräts an irgendeiner Schraube anklemmen, kann der Strom irgendwo (er sucht den Weg des geringsten Widerstands) entlangfließen. Dabei ist nicht definiert, welche Potential Dein Anschraubpunkt tatsächlich hat und welche Störungen verursacht würden, bzw. welche Verlustleistung in Form von Wärme in der Karosserie entsteht." Den dazugehörigen Thread findest Du hier (klick). Darüber hinaus möchte ich Dir für das Thema Elektrik folgenden Thread ans Herz legen: Sammlung Batterie und Lademanagement Infos T5 >>> T6.1 Viel Erfolg. 2 Link zu diesem Kommentar
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