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Ölverbrauch beim T7 2.0 TDI New California


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Also ich habe jetzt auf 14 tkm 1 Liter Öl rein… Anscheinend gut eingefahren ;)

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Ja, nicht nur ungewöhnlich, sondern ggf. auch folgenreich*. Dazu gleich mehr. Diskutiert werden muss hinsichtlich der eventuellen Folgen*, ob die Verwendung der Öle gemäß Spezifikation dann tatsächlich alternativlos ist, oder hingenommen werden sollte. 

 

Worauf will ich hinaus:

 

Gemäß dem derzeitigen Kenntnisstand sind die dünnflüssigen Öle der Norm 50800/50900 der Hauptverursacher für die Verbräuche unter Last. Andere Ursachen sind noch nicht bekannt. Die dünnflüssigen Öle dienen der Senkung des Flottenverbrauches.

Das ist insbesondere bei 2.0 Liter Dieselmotoren beachtlich, da diese Fahrzeuge im Vergleich zu älteren Fahrzeuggenerationen relativ häufig den DPF regenerieren und dementsprechender Kraftstoffeintrag stattfindet. Der Kraftstoffeintrag seinerseits ist dazu geeignet, den "normalen" Ölverbrauch zu kaschieren. So war es jedenfalls bei den "alten" T5, T6. Wenn sonst technisch alles in Ordnung war, hat man zwischen den Intervallen kaum Änderungen am Peilstab feststellen können (Ausnahme - Motorschäden Beispiel CFCA).

 

 

Kommen wir nun zu den möglichen Folgen*:

 

Kurz- bis mittelfristig wird es keine spürbaren Folgen für den Fahrzeugbesitzer geben.

 

Langfristig wäre zu befürchten, dass die erhöhten Mengen an verbranntem Öl die Lebensdauer des DPF/SCR-Kat, - mithin auch OPF -  bzw. der Abgasnachbehandlungskomponenten spürbar verkürzen. Die Folge-Schäden werden also ggf. erst eintreten, bzw. sichtbar werden, wenn man keine Garantieansprüche mehr hat. VW hat seinen Flottenverbrauch gesenkt und ihr tragt die Kosten dafür.

 

Um das etwas mit Leben zu erfüllen:

 

Ein DPF für einen 2.0 Liter Diesel T7 und PR Code NI9 kostet derzeit inkl. Mwst. ca 2512€. Hinzu kommen Aufschläge, Lohnkosten und Kleinmaterial, sodass Rechnungen von 4000-5000€ schnell geschrieben sind.

 

Für Fahrzeuge mit PR-Code NI1 kostet der DPF für Fahrzeuge ab November 2025 4505€ inkl MWst. + Aufschläge + Lohnkosten + Kleinmaterial........ 

 

Zum Zeitpunkt, bzw in der Übergangsphase der Einführung der neuen Spezifikationen 50800/50900 gab es in allen Produktbereichen Servicehinweise zur Anwendbarkeit von 50700/50400 auf die neue Motorengeneration.

 

Hier wurde unter anderem geklärt, dass die neuen Öle in keinem Fall rückwärtskompatibel sind und nicht in die "alten" Motoren befüllt werden darf.

 

Hierzu ein Zitat aus einem alten Service-Hinweis:

 

"Wird das Öl mit der VW-Motorölnorm 508 00/509 00 in Motoren
verwendet, für die es nicht empfohlen wird, kann das zu
Motorschäden führen."   -
darüber hinaus --->  "Das neue Öl ist mischbar."

 

Soweit geklärt.

 

 

Wie verhält sich das nun aber mit den neuen Motoren und den "alten" Spezifikationen? Zur damaligen Zeit, bzw. in der Übergangsphase gab es dazu folgenden Service-Hinweis:

 

"Motoren mit Partikelfilter (Otto und Diesel) dürfen im Servicefall auch
mit den Ölnormen VW 504 00/507 00 befüllt werden. Das kann ggf.
zu höherem Kraftstoffverbrauch und CO2 Ausstoß führen."

 

Es ist also technisch unbedenklich, 50700 mit 5W30 zu befüllen.

 

Freilich wird man diese alten Service-Hinweise nicht mehr finden. Die wurden alle aus dem System entfernt, aber....

 

Ein vergleichsweise junge TPI aus dem Juli-2026 thematisiert die Produktknappheit im Bereich der Öle 50700 mit 0W30. Die TPI gibt hier "temporär" die Nutzung von 5W30 Ölen frei.

 

Mein subjektives Fazit:

 

Die Spezifikationen 50800und 50900 wurden zur Optimierung des Flottenverbrauches eingeführt. In der Übergangsphase durfte per Servicehinweis  von VW weiterhin 50700 verwendet werden. 

 

Aus meiner Sicht spricht nichts gegen die Verwendung von 50700 mit 5W30. Die Entscheidung dazu obliegt jedem Nutzer/Schrauber selbst. Die Angst von Schäden ist unbegründet. Die zu erwartenden Spätschäden durch frühzeitige Fehler des DPF stehen hinsichtlich der zu erwartenden Kosten in keinem Verhältnis zum gewünschten Ziel:

Zitat aus dem Service-Hinweis von VW :

"In den meisten Motoren bei Volkswagen kommt eine neue VWMotorölnorm
508 00/509 00 zum Einsatz. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass der Kraftstoffverbrauch und der CO2 Ausstoß gesenkt werden
kann."

 

Bei den DSG Ölen gab es eine ähnliche Entwicklung. Das Zeug ist dann für viele Typen des Konzerns auch irgendwann dünner geworden, bzw. hatte eine geänderte Norm.

 

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Bearbeitet von Nendoro
  • Mag ich 2
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Moin,

 

Um es mal noch etwas weiter zu spinnen.

Die Senkung des Flottenverbrauchs ist das eine. Daraus resultiert aber auch die CO2 Reduzierung.

Denn durch die "dünneren Öle" werden die Motoren schneller warm. 

 

Reibung erzeugt nun mal Wärme.

Ist beim Motorenöl durch eine schlechte Reinheitsklasse nichts anderes. Hierdurch wird das Öl auch wärmer. 

 

So wie @Nendoro schon geschrieben hat. Einfach mal auf ein 5W... setzen.

 

Grüße 

Dirk

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Also mein Fazit nach 11! Seiten. Gute Entscheidung seitens VW, denn wenn ich mit einem Durchschnittsverbrauch von unter 7Liter und einer VMax über 200 laut Tacho die nächsten 4,5 Jahre in der Garantie schon an den ganzen Elektrohupen vorbeifahre, dann hat der Motor danach sogar noch Reserven...

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Hallo

die neuen Öle sind mit Markern versehen, sogar die Konzentration ist per Analyse ermittelbar. In der Garantiezeit hast du dann alles verloren beim 504 507. Das wäre mir zu heiß .

 

lg

Benno

der 5-30 jährlich alle gut 10.000 wechselt und so weder den DPF zuascht noch Motor innerlich zerschleift mit Diesel-Russ Gemisch. Bin aber im Jahr 7 fein raus aus den Knebeln …

und im 1.5 TSI wird gelegentlich 1l nachgelegt…Leasing Pkw, es trifft den nächsten dann.

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Hast du den Diesel oder den Hybrid?

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Hallo Benno,

sicher ein gutes Argument, davon in der Garantiezeit die Finger zu lassen. Ist es das wirklich?

 

Was ist denn genau "alles verlieren"?  Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, in den ersten zwei Jahren einen kapitalen Schaden zu erleiden, der eine Ölanalyse nach sich zieht? Und wieviel höher ist im direkten Vergleich dazu die  Wahrscheinlichkeit, sich mit den hohen Ölverbräuchen die oben geschilderten, mithin erwartbaren, Kosten ins Haus zu holen?

 

Ich kann an dieser Stelle nur vermuten, dass man davon nichts merkt, insofern man das Fahrzeug nicht länger als ca.150000km fahren wird. Die prognostizierten Probleme können später, aber auch viel früher eintreten. Im besten Fall treten sie garnicht ein. 

Die sprichwörtliche Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 

 

Wenn dann doch -  entgegen jeglicher Hoffnung - Fehler auftreten, wird man die im ersten Anlauf womöglich garnicht mir dem hohen Ölverbräuchen in Verbindung bringen und munter Teile tauschen.

 

Das werden die Langzeiterfahrungen dann zeigen . Wenn man sich also alle 100000km einen neuen Bus gönnt, ist alles fein. Für Fahrzeughalter, die mit dem Fahrzeug 10 Jahre oder 200000km Laufleistung planen, lassen sich die zusätzlichen Kosten bei Nutzung des dünnen Öls, bzw. den hohen Ölverbräuchen mit einiger Sicherheit vorhersagen.

Im Bereich OPF an  Ottomotoren fehlt es allgemein  -und mir speziell - noch an Langzeiterfahrungen, wie die Dinger auf zu hohe Beladung reagieren. Fehlercodes habe ich dazu am Fabia schon gesehen.

Aber ich schweife ab.

 

 

Der 1,5 TSi verträgt ebenfalls das 50700 in 5W30.

Der alte Servicehinweis dazu  (Beispiel Golf SportsVan) liegt mir vor.

 

Ich habe im kleinen privaten Kundenkreis mindestens vier 1,5 -er in unterschiedlichen Modellen, die ich seit mehreren Jahren mit 50700 im 5W30 befülle. Weil es so erlaubt war, halte ich daran fest. Von Garantiezeit ist da natürlich keine Rede mehr.

Ich hätte ein schlechtes Gewissen, denen das 0W20 zu füllen.

 

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Ich kann dem, was Du sagst beipflichten und kann die 0W20 Öle auch nicht gut heissen.

Die Motivation von den Herstellern auf solch dünne Öle zu gehen, sind weniger technischer Natur. Sondern ausschließlich auf verminderte Reibungswerte und damit einhergehend niedrigere Kraftstoff-Verbräuche zurückzuführen.

Also von der technischen Seite, absolut klare Sache. Das 5W wäre sinnvoller.

 

Aber, Du vergisst, dass man mittlerweile 5 Jahre Garantie bei VWN bekommt.

Das heißt, man hat mehr als die doppelte Zeit, für das Auftreten eines solchen Schadens. Und da waren die üblichen Verdächtigen vom T5 und T6 schon fast immer an der magischen Öl-Verbrauchs-Schwelle angelangt.

 

Zudem gibt es ja auch noch die Kulanz. Die wird man sich mit dem "falschen" Öl, sicher auch komplett verspielen.

Und das Öl, wird im Schaden/Garantiefall wohl tätsächlich getestet. Das bestätigte man mir bei VW auf Nachfrage.

 

 

Was das Thema DPF Regenerationsintervall betifft:

Ich hatte hier ja schon gezeigt und mit Daten belegt, dass der Regenerationsintervall vom T7 drastisch höher ist als die üblichen Intervalle beim T5 und T6.

Unser T6 hat spätestens alle 500km, erzwungen, eine DPF Regeneration gestartet. Oftmals schon bei 300-400km.

 

Beim T7 sind es nicht selten 900 - 1.000km die er mit einer DPF Füllung fährt.

Ich habe regelmäßig Intervalle über 900km bei unserem TDI.

 

Dementsprechend niedriger ist der Kraftstoffeintrag ins Öl.

 

Ich habe entschieden, bei unserem TDI einfach immer einen Zwischen-Ölwechsel durchzuführen.

Das heisst bei KM-Stand 15.000, wechsle ich das Öl selbst. Mit original VW Filter und einem entsprechend der 508/509 Freigabe entsprechenden Öl.

Bei 30.000km lasse ich den Ölwechsel bei VW machen.

Bei 45.000km wieder selbst usw.

 

Ob es was bringt, wird man langfristig sehen.

Aber es dürfte die Ruß Thematik und damit einhergehend den Verschleiß drastisch verbessern.

Und man bleibt auf der sicheren Seite was die VWN Garantie betrifft.

Bearbeitet von Stefan4832
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