rasch Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 Hallo Forum. Wir waren über`s Wochenende im Allgäu in Kurzurlaub. Wegen Wind, Schnee und Regen ist der Zeltbalg nun feucht. Normal wäre gewesen, jetzt zuhause das Dach aufzustellen bis der Stoff trocken ist. Aber es regnet auch hier und für den California gibt es keine Garage wo er mit offenem Dach stehen kann. Mach ich also das Dach auf und es regnet weiter drauf oder warte ich mit zugeklapptem leicht feuchten Dach (nicht naß!) bis hier wieder die Sonne scheint und trockne dann? Womöglich gar Standheizung an? Was ist besser für Stoff und Geruch? Danke und Grüße Ralf 1 Link zu diesem Kommentar
ono99 Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 Hallo, wenn der Cali nicht permanent gebraucht wird, würde ich das Dach offen lassen. Es regnet ja nicht permanent durch (typisches Aprilwetter). In einer Regenpause trocknet der Balg sehr schnell. Bei geöffnetem Dach kann dem Balg oder der Matratze rein garnichts passieren, selbst wenn es eine Woche regnet. Bei geschlossenem Dach mit feuchtem Balg kann es schnell muffig werden, gerade, wenn es wärmer wird und auch mal die Sonne drauf scheint, die Feuchtigkeit aber nicht raus kann. Link zu diesem Kommentar
Cali-5 Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 Sobald der Cali für eine Weile steht, würde ich auch auf alle Fälle das Dach öffnen. Ansonsten kann es nicht nur schnell muffig riechen, sondern auch zu Schimmelbildung kommen (das geht sehr schnell). Link zu diesem Kommentar
rasch Geschrieben 23. April 2012 Autor Teilen Geschrieben 23. April 2012 Danke für die Meinungen, ich mach`s auf. Morgen soll es wohl trocken sein, kaum Regen. Stellt sich die Frage, imprägniere ich für weitere solche Fälle? Die Meinungen sind ja eher unterschiedlich. Daß das Zelt innen feucht wird, ist ansich nicht schlimm, aber die Feuchte geht halt in`s Bettzeug wenn man an den Balg kommt. Vom alten Atlantic kannte ich, daß die Zeltbahn feucht wird. Ich dachte, bei einem drei Jahre alten California würde das Wasser eher ablaufen. Stimmt leider nicht. Egal, April ist nur einmal im Jahr. Obgleich, der September 2011 war nicht anders. Grüße Ralf Link zu diesem Kommentar
Stoffel Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo Ralf, meine persönliche Empfehlung aus der Erfahrung heraus ist ganz klar die Mütze. Selbst bei starkem Schneefall hatte ich immer einen trockenen Balg. Problematisch ist es nur, wenn man bei Regen die Mütze herunter nehmen muss. Dann kann auch der Balg nass werden und muss "nachgetrocknet" werden. Gruß Christoph Link zu diesem Kommentar
rasch Geschrieben 23. April 2012 Autor Teilen Geschrieben 23. April 2012 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo Christoph. Mütze mag schon praktisch sein, brauchen wir aber eher selten, wir nutzen den California nur von April bis Oktober. Und bei täglichem Platzwechsel stelle ich mir den Auf- und Abbau der Mütze auch etwas nervig vor. Eher würde ich mir Thermofolien zum Einknöpfen innen nähen. Wenn Umbau auf festes Hochdach nicht gar so teuer wäre, sondern der Aufpreis ähnlich wäre wie früher beim California T3, nämlich 1350 Euro, hätte ich eh kein Aufstelldach. Aber das ist ein Projekt für später. Grüße Ralf Link zu diesem Kommentar
hakopa Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Zwei Personen mit etwas technischem Spürsinn brauchen keine 5 Min. für das Auf- wie auch Abziehen der Mütze. Es liegt an der Technik, wie es gemacht wird. Was nützen Thermofolien zum Einknüpfen, wenn der Zeltbalg außen naß wird. Beim Schließen des Daches bei Regen mit Mütze ist bei richtiger Anwendung kaum die Gelegenheit gegeben, dass der Zeltbalg richtig naß wird. Das Dach wird zum großen Teil mit Mütze herabgefahren. Die verbleibenden ca. 25 cm die an der Vorderseite zum Auf- wie auch Abziehen geöffnet bleiben, geben kaum Gelegenheit zum Durchnässen des darunterliegenden Zeltbalges. Es spricht alles für eine Mütze, im Sommer und im Winter zur Temperaturregelung, bei Regen oder starkem Wind. Der originale Stoff ist doch winddurchlässig. Beim Einsatz der Mütze baut sich ein schützendes Luftpolster auf. Der Wind von außen wird durch die Mütze abgehalten und der Zeltbalg ermöglicht ein Atmen aus dem dazwischenliegenden Luftpolster. Konrad Link zu diesem Kommentar
Stoffel Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 Hallo Ralf, genau so sehe ich das auch. Ich bin froh die Mütze auch bei Nichtgebrauch dabei gehabt zu haben. Ich nutze sie öfter als ein Nichtbesitzer das glauben mag. Gruß Christoph Link zu diesem Kommentar
rasch Geschrieben 23. April 2012 Autor Teilen Geschrieben 23. April 2012 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo. Da geht`s schon los. Die zweite Person mit technischem Spürsinn fehlt mir eigentlich immer. Die Überlegung zu Thermofolie kam daher, daß ich mir dachte, Zeltbalg naß ist nicht dramatisch, entspricht schließlich der Konstruktion des California. Bett trocken schien mir wichtig. Aber da habe ich mich wohl auch falsch erinnert, schon beim T3 war der Isolierfaltenbalg außen. Ich denke nach über Mütze. Erstmal scheint aber jetzt doch die Sonne auf`s Auto. Grüße Ralf Link zu diesem Kommentar
friesenfrank Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo Ralf, wenn deine bessere Hälfte zuhause die Betten frisch bezogen bekommt dann bekommt sie das mit der Mütze auch hin ;-) Meine Frau (nur 1,66m) und ich ziehen das Ding in nicht einmal fünf Minuten drauf, inkl. Auspacken usw. Und der Komfortgewinn (Nässeschutz, Dunkelheit, Lautstärke, Windgeräusche) war uns das Geld schon wert. Das einzige was ein wenig stört ist das Zusammenfalten, das klappt am besten wenn man die Mütze hinlegt. Ist aber alles naß und dreckig um einen herum bleibt nur das schnelle Verpacken in zwei IKEA-Tüten. Link zu diesem Kommentar
Sue Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 Hallo, wir sind auch völlig happy mit der Mütze. Das Auf-und Abziehen ist nach ein wenig Übung in allerkürzester Zeit erledigt. Und wenn die Mütze nass ist, kommt sie in eine große Plastiktüte, aber der Zeltbalg bleibt trocken. Auch wenn es stark windet, ist die Mütze ein Segen. Und wenn man auf dem CP direkt neben einer hellen Lampe geparkt hat, ohnehin. Wir könnten ebenfalls unser Calidach nicht zum Trocknen öffnen, das haut mit unserer Tiefgarage (2,20m) nicht hin, da müssten wir dann schon einen offenen Parkplatz suchen und uns danebenhocken, bis der Zeltbalg trocken ist. Gruß Sue, (1,67m) Link zu diesem Kommentar
calimerlin Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo Ralf, Das Aufziehen der Mütze ist auch für eine Person mit etwas Übung unproblematisch. Ich mach das auch immer alleine und brauche dafür keine fünf Minuten. Das zusammenpacken bei Regen ist auch kein Problem, einfach die Kapuze nach vorne vom Dach ziehen und sie landet nicht im Dreck sondern auf Frontscheibe und Motorhaube. Hier lässt sie sich ganz gut zusammenfalten und kommt in eine Plastiktüte. Gruss, Stephan Link zu diesem Kommentar
callivan Geschrieben 23. April 2012 Teilen Geschrieben 23. April 2012 Hallo Ralf, wir haben die Mütze auch schonmal aufgezogen, als der Balg schon völlig durchnässt war. Am Tag darauf war es noch so kalt, dass wir die Heizung brauchten und der Balg war in Nullkommanix wieder trocken. Dann kam noch Wind, danach Sonne und wir sind gemütlich weitergefahren und brauchten uns um den nassen Balg nicht mehr zu sorgen. Für den Fall, dass wir das Dach doch mal nass / feucht zumachen müssen, haben wir einen einfachen Duschvorhang an Bord, den wir dann auf die Matratze legen. Das haben wir auch schonmal gemacht. Das Teil passt gut (wie die Mütze auch) zwischen die Stühle und klaut uns dadurch auch keinen Lebensraum. Trockene Grüße von Heike Link zu diesem Kommentar
rasch Geschrieben 23. April 2012 Autor Teilen Geschrieben 23. April 2012 Fast überzeugt. Fragt sich nur noch, schlachte ich das 1/3 volle Sparschwein für das Seikelfahrwerk und leiste mir gleich die Mütze oder spar ich weiter auf Seikel und verzichte auf die Mütze? Grüße Ralf Link zu diesem Kommentar
Lefty75 Geschrieben 24. April 2012 Teilen Geschrieben 24. April 2012 Kommt drauf an wie schnell sich dein Sparschwein wieder füllt! Wenn das schnell genug geht würde ich ich so schnell es geht seikeln und dann im Herbst bei der Mütze zuschlagen. Link zu diesem Kommentar
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