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Nach vier Wochen Standzeit alle Batterien tot bei fast neuem T6.1 Coast


ebi111

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Gebe zu, auf die Idee wäre ich nicht gekommen. Klingt gut.

Was sagen unsere ‚Elektriker‘ im Forum hierzu??? @Benno_R.??

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Das funktioniert und hat nur geringe Verluste durch die Wechselrichtung. 

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Das habe ich auch schon gemacht. 

Funktioniert. 

Ist halt umständlich... 

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unser Ziel war es immer, dass sämtliche „basics“ im Hintergrund laufen und ihren Dienst verrichten - ohne irgendwelche Stecker oder Kabel anpacken oder sich Gedanken machen zu müssen.

Parken, Klappdach hoch, Urlaub!

Frei stehen zu können, ohne zwischendurch den Motor starten zu müssen oder einen Landstromanschluss zu benötigen, war immer das Ziel - egal wie lange.

Eine Lösung braucht aber auch immer Erfahrungswerte und ist nicht in Stein gemeißelt - jeder so, wie er mag!

Wir haben für uns - zumindest auf dem Papier - das perfekte Setup gefunden.

Ob es das auch ist, wird sich wie immer zeigen müssen 🙂

Bearbeitet von spillo
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Ich halte einen Standby-Charger grundsätzlich für eine gute Lösung. Allerdings überzeugen mich die Geräte von Votronic in der Praxis nicht wirklich.

 

Der Standard-Standby-Charger lässt lediglich 3 A durch und beginnt erst bei einer Spannungsdifferenz von 0,7 V mit dem Laden der Starterbatterie. Das erweist sich im Alltag häufig als problematisch: Es dauert lange, bis diese Differenz überhaupt erreicht wird, und selbst dann stellt der geringe Strom von 3 A einen deutlichen Flaschenhals dar. Bei nur mäßiger Sonneneinstrahlung kann es daher passieren, dass durch Verbraucher wie das Auf- und Zufahren des Dachs sowie weitere Hintergrundverbraucher die Starterbatterie trotz Solarunterstützung über den Tag hinweg an Kapazität verliert. Damit das System zuverlässig funktioniert, ist eine längere und starke Sonneneinstrahlung notwendig.

 

Auch der Standby-Charger Pro stellt aus meiner Sicht keine echte Alternative dar. Zwar erlaubt er einen höheren Strom von bis zu 8 A und bietet die Möglichkeit, eine Mindestspannung für die einspeisende Batterie festzulegen. So lässt sich sicherstellen, dass diese durch den Ladevorgang nicht unter einen bestimmten Wert entladen wird. Allerdings muss zusätzlich definiert werden, bis zu welcher Spannung die aufnehmende Batterie, also die Starterbatterie, geladen werden soll.

 

Ein grundlegendes Problem dabei ist, dass der Ladevorgang ohne echte Ladekennlinie erfolgt. Wird beispielsweise eine Zielspannung von 14,4 V eingestellt, lädt das System konstant weiter, bis entweder diese Spannung erreicht ist oder die eingestellte Mindestspannung der Versorgungsbatterie unterschritten wird. Durch den integrierten DC/DC-Wandler kann es sogar dazu kommen, dass eine einspeisende Batterie mit nur 12,5 V weiterhin hartnäckig versucht, die Starterbatterie auf etwa 14,2 V zu bringen. Das ist aus meiner Sicht technisch ungünstig, da keinerlei angepasste Ladecharakteristik berücksichtigt wird.

 

Hätte man auf diese feste Spannungsregelung für die aufnehmende Batterie verzichtet, könnte stattdessen die Ladekennlinie des Solarreglers greifen, was deutlich sinnvoller wäre.

 

Insgesamt halte ich daher beide Votronic-Geräte für keine besonders gute Wahl.

 

Geeigneter Stand-by Charger  habe  ich leider nicht gefunden. 
 

Liebe Grüße 

Peter

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unsere Erfahrung nach einer Woche ohne Landstrom, - 5 bis + 2 Grad mit stets bedecktem Himmel,

viel Standheizung, häufigem Öffnen der Türen, Zuziehilfe am Heck und der Schiebetür, Kühlbox (hatte Nachts bei ausgeschalteter Standheizung nicht allzu viel zu tun) und Laden eines E-Bike Akkus über den werkseitigen Wechselrichter mit 310 Wp auf dem Dach:

Aufbaubatterie fast immer Voll und die meiste Zeit im FloatModus bei 13,7 V

In dem Fall gingen rund 13V an die Starter (laut Votronic nur 0,6 V Differenz).

Ein Entladen der Starterbatterie auf ein Level, bei dem kein Motorstart mehr möglich wäre, ist bei diesem Setup faktisch nicht möglich und darum geht es uns ja - nicht darum die Starter nach AGM-Kennlinie zu laden.

Beim letzten Campen bei Minusgraden ist der Cali nach einer Woche trotzdem angesprungen, aber ganz wohl habe ich mich dabei nicht gefühlt (Zuziehilfen hängen an der Starter) - der Votronic ist noch nicht verbaut.

Ich kann mir bei der verbauten Solaranlage nach den bisherigen Erfahrungen nicht vorstellen, dass es hier irgendwann einmal knapp werden könnte - ausser ich betreibe eine Ladestation für e-Bike Akkus.

Das bisschen Strom, das der Starterbatterie durch das Wecken von Steuergeräten, Zuziehilfen, etc. entnommen wird, wäre mit dem Standby-Charger im Handumdrehen wieder ausgeglichen - selbst mit 0,7 V Defizit.

 

 

Bearbeitet von spillo
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Hallo @spillo, ich gebe zu, besser wenig zu haben als gar nichts. Als wir noch keinen Standby-Charger hatten, war die Starterbatterie nach etwa fünf Tagen Standzeit leer (täglich Dach auf und zu, Zuziehhilfen, etc.). Wir mussten uns dann mit Hilfe vieler sehr freundlicher Menschen und einem ca 200 Meter langen Stromkabel an den Landstrom anschließen, sonst hätten wir nicht einmal mehr die Türen öffnen können (das Auto war per App abgeschlossen und der Schlüssel lag im Fahrzeug 😱😅).

Seid ihr in der Woche, die du beschreibst, gefahren, oder habt ihr tatsächlich die ganze Zeit gestanden? Euer Ertrag ist echt sehr hoch. Wir haben zwar nur 260 Wp, aber aktuell im Baltikum sind wir schon froh, wenn die Batterie abends überhaupt den Float-Modus erreicht (eher sehr selten) und die Starterbatterie noch etwas mitgeladen wird.

Wie gesagt: Wir werden den Standby-Charger natürlich behalten, es sei denn, wir finden noch eine bessere Lösung (die momentan nicht in Sicht ist ohne für uns größeren Aufwand).

 

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Hallo @Peter772

ja, wir haben die ganze Zeit gestande, kein Motorlauf, etc.

Diese Beobachtungen haben wir auch schon bei längeren Standzeiten und wärmeren Temperaturen gemacht.

Selbst wenn es ein paar Tage sehr schattig ist, reichen wenige Stunden mit etwas klarerem Himmel aus um die Batterien wieder in den sicheren Hafen zu bringen.

Ich kann mir aktuell kein Szenario vorstellen, in dem es wirklich einmal eng werden sollte.

Und wenn, dann muss zur Not doch der Motor einmal gestartet werden, aber da sind wir nach den derzeitigen Beobachtungen weit von entfernt.

 

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Hi @spillo. Du hast aber AGM und keine Lithium Batterien? Ich habe den Eindruck, meine Batterien haben schon so viel Innenwiderstand, dass im Herbst wahrscheinlich drei neue fällig werden.

Aktuell kommen wir allerdings selbst im Bulkmodus zur Mittagszeit bei blauem Himmel und mit aufgestelltem Dach nur auf etwa 170 Watt Pmax. Wir haben insgesamt 260 Watt Peak, sind im Baltikum unterwegs und die Batterien haben rund 11 Grad.
Wir müssten vielleicht doch hin und wieder öfter an Landstrom, weil die AGM Akkus oft nur halb voll geladen sind und die das hassen.

In den letzten drei Jahren waren wir nur einmal im letzten Juni für zwei Wochen bei Bekannten mit Landstrom.

Vielleicht lohnt sich bei uns auch eine dritte Solarpaneele auf dem Dach, damit die Batterien regelmäßiger wirklich voll geladen werden. 😊

 


 

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Hallo Peter
Ich hatte das viel weiter oben schon mal geschrieben. Du kommst mit nahezu leerer  und alter Starterbatterie an beziehungsweise zum Stehen... natürlich kann man jetzt dafür sorgen dass ordentlich nachgeladen wird etc. etc. aber dein Grundproblem würde ich zuallererst lösen. Dann sollten viele Tage Standzeit möglich sein...  

Das Original Setup ist deutlich besser als viele meinen oder einem von den Zubehörverkäufern eingeredet wird. Solange es wie erdacht funktioniert...

 

Der 6.1 Ocean der Eltern steht wiederholt vier Tage ohne Strom und im orig Setup am Strand oder in den Bergen ... und die Herrschaften kontrollieren mit 85 Jahren den Batteriestand nicht! Sondern reisen dann einfach wieder weiter... das geht.

 

ps AGM halbvoll vertragen die Batterien relativ gut im Vergleich zur Säurebatterie die dann tot ist... ab 12.3 wirds dauerhaft kritischer... aber da muss man erst mal hinkommen wenn man bei 12,9 startet. Eine AGM mal komplett leer ziehen und dann sofort wieder voll laden: kein Thema. 

Bearbeitet von Benno_R
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ja, genau.. Beach mit 1 x AGM 75Ah.

Die Batterie ist jetzt 3 1/2 Jahre alt und dank artgerechte Haltung immer noch in guter Verfassung.

Lithium ist für uns stand jetzt nicht geplant.

Bearbeitet von spillo
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Lithium wollen wir auch nicht. Wir haben 3 Batterien, die mit 260 Wp geladen werden wollen. Da dauert es etwas länger, bis die im Float sind, aber ich glaube es liegt auch an den Batterien. Wir nutzen die Batterien natürlich auch sehr stark @Benno_R. Das mag bei deinen Eltern vielleicht anders aussehen, die ggf mal damit für ein paar Wochen in Urlaub fahren und ihn dann wieder zum Vollladen an den Landstrom zu Hause hängen können. Das ist natürlich schön für die Batterien. Wir leben seit drei Jahren im Cali und waren erst einen Tag auf einem Campingplatz (noch nie auf einem Stellplatz). Und ja, wir haben die Batterie(en) auch schon (leider) hin und wieder unter die 12 V entladen. Mittlerweile schauen wir da dank BatterieSense hinten UND vorne etwas genauer hin und zur Not läuft halt auch mal der Motor. Wenn im Herbst wohl neue Batterien reinkommen, dann gibt es wahrscheinlich auch noch eine dritte Platte aufs Dach (dann 390 Wp). Dann ist hoffentlich wieder eine ganze Zeit lang Ruhe. Und wie @spillo sagt, mit dem standby charger und dann über 300 Wp ist man mit dem setup dann hoffentlich weit von leeren Batterien entfernt. 🤞🙏😀

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Das Ladegerät im Motorraum vom Innenraum aus mit Strom versorgen ist wirklich etwas umständlich. 

Aber wie oft macht man das. Da relativiert sich der Aufwand schon......😁

 

Oder man hat immer eine Starthilfe in Form eines Kondensators dabei.

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