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sprungimdach

Preis des kleinsten Calis im Vergleich

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sprungimdach
Posted (edited)

Wir dürfen nun ein 3/4 Jahr den GC 600 haben, und täglich freue ich mich, dass man so viel Camper überhaupt bekommen kann auf 599 cm. Und dann ist soviel reingepackt worden für einen anständigen Preis, nenne nur mal den 177 PS 8Gang Autom. Motor, sanfter geht's kaum, und sogar der Verbrauch bleibt bei Tempomat im Rahmen. Aber hier geht's um den Caddy:

 

Also, warum sollte unsere Tochter mit Anfang dreißig und  berufstätig nicht auch in einen kleinen Camper einsteigen? - Haben wir gedacht!

 

Also schaut man sich das Wägelchen an: was es hat, und was es alles nicht hat, und das ist extrem viel, also frage ich mich am Ende? Was kriegt man für 30 T€ hier außer dem großen Namen (und einem netten Bett, ja!)? Mit  25 t€ wäre ein Caddy Cali gut bezahlt: wir leben in E-mobilen Zeiten, also ehrlich.

 

Nicht, dass ich von dem Thema schon ganz weg wäre, aber den GC 600 und den kleinen darf man niemals zusammen sehen, ist nur zum Weinen bei den Preisen; nur es kann sich nicht jeder einen GC leisten, weiß ich auch. Ich empfinde die Preispolitik von VW nur gemein und unsozial, denn auch der normale Caddy ist eigentlich  5 t€ überteuert, ist das konzerninterne Querfinanzierung, schon traurig?

 

Wie seht Ihr das, ist (nur) der Name das wert?

 

Johannes

Edited by sprungimdach

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Breitler

Das ist ein rein emotionales Thema und führt als Diskussion üblicherweise ins Nirgendwo. Jeder wirft seine vorgefertigten Argumente je nach persönlicher Überzeugung rein und am Ende nimmt kein einziger irgendwas davon mit.

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danshred
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Hallo Johannes,
 

warum ist ein Unternehmen / VW unsozial, wenn ein Caddy 30k kostet ?

Bei VW gibt es doch für jeden Geldbeutel etwas. Für die kleinen einen UP oder Polo und für die großen Porsche & Co. 

 

Wenn du dir die Margen von den OEMs anschaust bleibt da meistens nur 2-4% übrig. Da finde die Preispolitik von anderen Firmen wesentlich „krimineller“. VW bezahlt auch hier auch immerhin ordentlich Steuern und sorgt für Arbeitsplätze. Da gibt es ganz andere Firmen, z.B. Nike, die kaum steuern bezahlen durch irgendwelche Unterfirmen.

 

Wenn du jetzt noch den Entwicklungsaufwand eines Fahrzeuges betrachtest, ergeben sich nun einfach diese Preise.

 

Geld wird da meistens erst durch den Service oder im After Sales verdient.

 

Da ein Fahrzeug ein Luxusgegenstand ist kann man meiner Meinung nach nicht von „unsozial“ sprechen.

 

Daniel

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sprungimdach

Lieber Daniel,

 

in den seltensten Fällen sind Fahrzeugpreise wirklich realistisch, fast immer sind sie - nach meiner langjährigen Beobachtung! - Ergebnisse (markt)politischer Entscheidungen.

 

Beispiele?

 

- Unser geliebter BMW i3 wird nur so spärlich vom Hersteller beworben, weil er dem Hersteller fast nix bringt. Als ich ihn erwarb, gab der übergeordnete Verkaufsleiter unumwunden zu, dass der i3 soviel kostet, wie ein 7er - in der Herstellung: Fast alles aus Carbon und Aluminium wie ein Formel 1, nur um zu beweisen, dass so ein Ding 1300 kg wiegen kann, dabei fast nicht rostet etc.. Die Nachfolger wiegen heute mindestens 300 kg mehr (rosten auch wieder), und haben genauso viel weniger Fahrspaß... . 

- realistisch müsste der GC mindestens 70 000.-€ kosten (da ist auch von allem das Beste drin (Beispiel: Motor (s.o), Truma 6 etc) und - ich bleibe dabei der CC ist maximal 25 000.-€ "wert".

 

- Übrigens ist das m.E. im Vergleich T6 Cali und GC genauso, verkehrte Welt: Der GC müsste mind. 10 000.-€ über dem T6 liegen, tut er aber nicht, weil VW um jeden Preis der leader auf dem KaWa Sektor werden will - und so auch werden kann.

 

Für den Hersteller muss die Kasse stimmen, und das tut sie auch bei VW, aber beim Käufer sollte sie das halt auch, und darum ärgert der CC Preis einfach nur, so "nett" das Fahrzeug auch sein mag.

 

Johannes 

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Lieber Daniel

 

Zum Kern Deiner Antwort:

 

Unsere Tochter fährt einen Up mit sechsstelligem km-Stand.

 

Und ich träume nun mal von einer Welt, in der die Menschen, die wenig bekommen  (Tochter arbeitet im Pflegebereich für ein Gehalt, wofür sich die Leistungsträger schämen müssten!), eben nicht zeitlebens UP fahren müssen, sondern auch mal mehr Spaß haben können sollen.

 

Und ein Hersteller (wofür steht hier noch mal das "V" im Namen) könnte das auch anders machen; den CC billiger und den GC teurer, alles andere ist unfair und - ich bleibe dabei - unsozial.

 

Johannes

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danshred

Ja genau der Markt bestimmt den Preis. Ist ein iPhone 1500€ Wert ? Nein aber die Leute kaufen es trotzdem. Somit ist es ja doch so viel Wert, den CEO und die Aktionäre / Kleinanleger freut es.  

Das ist leider auch falsch. In einem 7er steckt genau so die neueste Technik drin wie in einem i3. Natürlich ist der 7er kein Elektroauto und nicht auf Leichtbau getrimmt aber dort gibt es andere Entwicklungsziele.

Der Herstellungspreis liegt da noch einmal deutlich über dem i3. Gerade die Oberklasse Modelle müssen sich gegenseitig immer mit den neusten Entwicklungen übertrumpfen und diese Technik wird dann ein paar Jahre später in den unteren Modellen in Serie verkauft. Bedeutet auch für uns, dass die Autos immer sicherer werden. :) 

Soll VW den GC jetzt teurer machen, damit es optisch besser Aussieht aber damit keinen GC mehr verkauft ? Du schreibst ja schon selbst der GC ist im Kastenwagen Segment platziert und da herrschen nun mal andere Preisekämpfe. VW ist kein Wohlfahrtsverein, sondern möchte Autos verkaufen.

Ja VW verdient gutes Geld aber nur wenn etwas nicht in sein persönliches Budget passt kann man doch nicht die Firma welche das Produkt verkauft dafür verantwortlich machen.  Ein gebrauchter Camper bietet einem doch genau das gleiche Urlaubsfeeling wie ein Neuwagen. 

Volle Zustimmung, die Pflegeberufe sind leider schlecht bezahlt. Da ist aber halt VW die falsche Anlaufstelle.

 

Wieso bezahlen dann nicht die Eltern den Aufpreis von 5000€ und tun Ihrer Tochter dann etwas gutes damit. :) 

 

Oder den eigenen GC kann man der Tochter doch für ihren Urlaub ausleihen.

Wie gesagt es führen viele Wege nach Rom aber andere dafür verantwortlich machen, sehe ich persönlich nicht als richtigen Weg.

Der CC ist nun mal ein Nischenprodukt und wird sich auch niemals so gut wie ein richtiger Bulli oder GC verkaufen. VW hat hier eine Verantwortung gegen seinen Mitarbeitern und ist schon wie erwähnt kein Wohlfahrtsverein. Wenn hier im Management falsche Entscheidungen getroffen werden kostet das gleich tausende von Arbeitsplätze. 

 

VW ist keine heilige Firma, VW hat auch sehr viele Fehler in der Vergangenheit gemacht und wird in Zukunft auch keine Vorzeigefirma werden aber "unsozial" ist meiner Meinung doch ein wenig weit her geholt. 

 

Da gibt es ganz andere Firma, welche schlechte Arbeitsbedienungen haben, Steuern hinterziehen, Kinderarbeit dulden usw...

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Hallo Johannes,

 

ich habe einmal zwischen den Zeilen kommentiert, wie schon oben erwähnt die Diskussion bringt eh nichts aber es ist schlechtes Wetter und im Lockdown kann man eh nicht viel anderes machen außer spazieren gehen und ein wenig im Caliboard surfen. Siehe oben. :)  

 

Daniel

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