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Diesel oder Benziner


JohnDoe

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Moin, liebe Leute 🙂

Die Konfiguration für einen neuen California steht, lediglich beim Thema Motorisierung bin ich unentschlossen.

 

Ich nutze das Fahrzeug

 

- für Kurztrips über ein paar Tage

- als Zugfahrzeug für einen Mini-Wohnwagen 

 

Gesamtfahrleistung etwa 10.000 km pro Jahr.

 

Verbrauch beim 150 PS TDI solo 7 Liter, mit Wohnwagen 8 Liter.

Verbrauch beim Benziner weiß ich nicht.

 

Der Diesel hat ein gutes Drehmoment, mit dem ich keinen Berg scheue, aber der Motor ist laut.

 

Der Benziner läuft kultivierter, aber höherer Verbrauch und weniger Drehmoment gefallen mir im Vergleich zum Diesel nicht.

 

Ich möchte den California 15 Jahre fahren.

 

Aber bei dieser langen geplanten Laufzeit stellt sich auch die Frage, ob es hinsichtlich der Diesel- oder Benzinversorgung etwas zu beachten gibt.

Ebenso hinsichtlich des Wiederverkaufswertes.

 

Wie ist Eure Meinung dazu?

 

 

 

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Moin,

Mich persönlich würde interessieren welcher Motor keinen Zahnriemen im Ölbad hat.

Ich meine nicht den Ölpumpen Riemen.

Das kann teuer werden.

Gruß Christian 

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Wiederverkaufswert in 15 Jahren…. Eine Antwort darauf kannst Du nur mit Hühnerknochenwerfen ermitteln. Elektromobilität boomt. Ob und wer in 15 Jahren einen Verbrenner kauft steht in den Sternen. 
Gerade haben wir einen Verbrenner Golf, 13 Jahre alt, 100000 km nach Osteuropa verkauft. Hier im Westen wollte ihn keiner. 
Nach 40 Jahren 4x4 Dieselkombi, Audi und Daimler, sind wir vor 2 Jahren auf einen 4x4 Audi mit Benzinmotor umgestiegen. Der Diesel Cali soll noch  8 Jahre bleiben. 
Das AHA - Erlebnis beim Wechsel von Diesel auf Benzin in Bezug auf Vortrieb hielt sich in Grenzen. 
Aber: Ich muss mir bei regelmäßigen Winterreisen  nach SE keinen Kopf um Winterdiesel  mehr machen. Vergasertreibstoff ist auch in Skandinavien mittlerweile preiswerter wie Diesel. Für uns rechnet sich das. 

Bei einer mit 10000 km p. A. eher  unterdurchschnittlichen Laufleistung würde ich einen Benziner nehmen. 
Schreib den Cali, gedanklich, über 10 Jahre ab und dich wenn du in 15 Jahren einen ordentlichen Preis bekommst. 
 

  • Mag ich 1
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Bist du den Hybrid probegefahren? Für den kriegst du in 15 Jahren zwar auch nix mehr, aber bis dahin hattest du wenigstens Fahrspaß.

Solo: 3l E10, 10kWh auf 100km

Mit Wohnwagen (nicht mini!): 10l E10, 8kWh auf 100km (die Anteile sind durch angepasstes Ladeverhalten durchaus variabel)

 

Ich frage mich als jahrzehntelanger absolut überzeugter Dieselfahrer warum ich nicht längst auf hybrid umgestiegen bin. Die Antwort ist glücklicherweise einfach: Weil es den Cali erst seit gut 2 Jahren so gibt...

 

Grüße

Jochen 

  • Mag ich 4
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Es gibt KEINEN VW Motor der einen Zahnriemen im Öl hat.

 

Wie schon richtig gesagt, der kleine Riemen für den Antrieb der Ölpumpe ist im Ölbad. Aber der ist bislang unauffällig. Da sind mir noch keine Schäden untergekommen.

Auch unser alter T6 hat nach 440.000km noch den ersten Riemen an der Ölpumpe gehabt und lief 1A.

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Der kommt ja auch von Ford.Der T7 beim Bruder in der Firma hat das.

  • Mag ich 1
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Nein kommt er nicht. Das ist der gute alte 2.0 TDI von VM. Der Transporter (wohl der vom Bruder) ist ein Ford, der kann tatsächlich den Zahnriemen im Ölbad haben. Der California (der auf dem VW Multivan basiert) hat nen VW Motor mit trockenem Zahnriemen. Das gitl auch für den Benziner.

Bearbeitet von LaserLord
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OK wieder was gelernt ,also 2 Produktionslinen.

Danke 

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@JohnDoe

Ich war vor der gleichen Entscheidung gestanden und habe mich für den TDI entschieden.

Für mich waren Verbrauch und Reichweite relevant. Mit Anhänger würde ich erst recht zum Diesel greifen. Der einzige Nachteil, den ich beim Diesel sehe, ist die komplexere Abgasnachbehandlung. Die kann nach 10-15 Jahren durchaus mal Probleme machen. Das Geld, das Du bis dahin gespart hast, kannst dann für die Reperatur wieder ausgeben. 😅

 

Wiederverkauf ist mir wurschd. Ich fahre meine Autos immer bis sie ein wirtschaftlicher Totalschaden sind. Mein letztes fuhr ich jetzt 17 Jahre, ebefalls ein Diesel von VW. Da sind jetzt aber die Querlenker durch, was sich nicht mehr lohnt.

Bearbeitet von LaserLord
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2 unterschiedliche Standorte in 2 unterschiedlichen Ländern... 😁

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Wie sieht dein Fahrprofil im Alltag aus?

 

Bei mir kommen neben Kurztrips und 2x pro Jahr 1700kg Wohnwagen noch Pendelstrecken <100km dazu.

Daher hatte ich mich bewusst für den eHybrid entschieden. Zeit und Kosten für die Anhängelasterhöhung habe ich bewusst in Kauf genommen - im Grunde auch das Risiko, da es meines Wissens erst Ende letzten Jahres mit den Prüfbescheinigungen losging.

 

Der Verbrauch liegt bei mir höher: mit Wohnwagen, vier Personen und einem 35kg Hund ohne Ladestopp: 11l/100km und 1,7 kWh/100km. Nachts mit 100km/h, weil wir nur eine Woche unterwegs sind. Das geht definitiv besser.

Im Alltag, am Beispiel September: 1.200km, 19,4 kWh/100km und 2,1 l/100km. Für mich mit PV Anlage top.

 

Ohne Alltag und mit wenig km Leistung würde ich ebenfalls zum eHybrid greifen. Das Nachladen der Camper-Batterie, das elektrische Ankommen / Wegfahren auf dem Platz auch zu späten Stunden danken die Mitcamper und Allrad kann ein Argument sein (bisher aber nicht gebraucht).

 

Ich hatte souveränerer Zugfahrzeuge - auch das gehört zur Wahrheit. Den Simplon Pass, den ich mit Tiguan Allspace und damals noch 1800kg am Haken gefahren bin, würde ich nicht machen. Hat auch 9% Steigung und das dürfte ich laut Papieren auch nicht (Anhängelasterhöhung gilt nur bis 8% Steigung).

 

Wenn Du Fragen dazu hast, melde dich gerne. Ansonsten viel Spaß beim Entscheiden!

  • Mag ich 1
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Zunächst vielen Dank für Eure Antworten.

 

Ich nutze den California nur für Campingausflüge und nicht im Alltag.

 

Beispiel:

1 x jährlich eine Reise von 5.000 km mit Miniwohnwagen

10 x jährlich Wochenendtrips von 500 km ohne Wohnwagen

 

In den Bereichen, in denen ich unterwegs bin, benötige ich keinen Allradantrieb, ich nutze das Auto nicht bei Schnee oder Glatteis und ich wohne im hügelfreien Norddeutschland.

Ich fahre keine Kurzstrecken, für die ich den Strom nutzen könnte, sondern könnte pro Trip nur die ersten 80 km oder so mit Strom fahren, danach würde ich Benzin verbrennen und die Lademöglichkeiten auf Campingplätzen werden zwar besser, sind aber noch nicht so, dass man sie wirklich berücksichtigen könnte. Deshalb lohnen sich die 12.000 EUR Mehrkosten für einen Hybrid meines Erachtens nicht.

 

Komme ich bei einem Benziner ohne Hybrid und ohne Anhänger bei gemäßigter Fahrweise

 

- 60% BAB (nicht schneller als 130 km/h)

- 30% Landstraße

- 10% Stadt

 

mit einem Verbrauch von 10 Litern aus?

 

 

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