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Hochdach als Hindernis?


Schimmi79

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Hallo zusammen,

 

wir ĂŒberlegen, uns einen T6.1 mit Hochdach anzuschaffen, weil wir darin fĂŒr uns den den besten Kompromiss zwischen Bulli und Kastenwagen sehen.

Jetzt hat mir ein langjĂ€hriger T3-California-Fahrer  (ebenfalls Hochdach) gesagt, dass er eher zum Aufstelldach greifen wĂŒrde, da die (interessanten) ParkplĂ€tze mittlerweile

ĂŒberwiegend eine HöhenbeschrĂ€nkung haben, durch welche man mit einem Hochdach auch nicht durchkommt. Da ist er mittlerweile wohl ziemlich genervt von.Wie sind da Eure Erfahrungen/Meinungen?

 

Viele GrĂŒĂŸe,

 

Schimmi

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Hallo,

 

stimmt so,zumindest in Frankreich.

Erst waren es meist 2 m, inzwischen geht es auch gerne mal auf 1,90m.

Ausprobieren ist auch angesagt, evtl. ist auch die Schildangabe niedriger als die tatsÀchliche Höhe.  :-))

 

Gruß

 

Uli

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Ich sehe keinen Vorteil darin, ein Fahrzeug nur in die Höhe wachsen zu lassen (ein Kastenwagen wĂ€re ja auch etwas breiter). Eigentlich gewinnt man nur ein klein wenig Stauraum oben, verliert dafĂŒr aber die Garagentauglichkeit und bekommt mehr Seitenwindempfindlichkeit und StirnflĂ€che. Der Kompromiss "Hochdach" vereint fĂŒr mich das Schlechteste aus beiden Welten (fĂ€hrt nicht so sicher, kommt nicht mehr ĂŒberall hin und ist immer noch schmal), und so richtig wie ein Bulli sieht das fĂŒr mich auch nicht mehr aus.

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Ich habe mir das auch mal ĂŒberlegt (eher fĂŒr die mittler Zukunft). Aber nach 5 Jahren sehe ich viel mehr Vorteile, dass ich unter 2m bin (mit LFW sogar deutlich). Es kommt aber auch darauf an, wie du den California brauchst. Wenn du hauptsĂ€chlich auf CampinplĂ€tzen bist, spielt es weniger eine Rolle.

 

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Man gewinnt einiges an Wetterfestigkeit. Und die Breite ist ja ein Vorteil des California. Ich möchte nicht breiter und lÀnger.

 

Felix

 


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Hallo,

 

wir haben weder bei unserem Jetzigen noch beim VorgĂ€nger die Hochdachhöhe als störend empfunden. Wo sind denn die HöhenbeschrĂ€nkungen? Doch in erster Linie dort, wo die Massen sind. Und da haben wir uns noch nie hineinbegeben wollen. Das Hochdach hat u.a. Vorteile bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit - und ein hochgestelltes Aufstelldach zeigt sofort, daß da jemand campt.

 

Wir sind jedenfalls mit dem Hochdach sehrn zufrieden.

 

Ich wĂŒnsche eine gute Entscheidung

 

Gustav

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Also bei uns sind die HöhenbeschrĂ€nkungen im örtlichen Parkhaus. Und da begebe ich mich bisweilen sogar sehr schnell hin, wenn wir mal wieder Extremhagel haben (Tendenz zunehmend, wir haben deshalb schon seit einigen Jahren sogar eine Telefonkette). Diverse "Weißware" ohne diese Fluchtmöglichkeit ist hier schon zerschlagen worden - und ich hab sogar noch die teuren Solarplatten drauf. 

 

Abgesehen davon hab ich mal einen Ford Nugget mit Hochdachhöhe von einer Windböe ĂŒber zwei Fahrspuren gedrĂŒckt gesehen, das war nicht lustig. Deshalb wĂŒrde ich mir bei einem entsprechend hoch gezogenen Fahrzeug eine entsprechend verbreitete Basis wĂŒnschen. 

 

Aber dass man nicht sofort den Übernachtungsmodus erkennt, ist schon auch was wert... 

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Die Entscheidung ist wohl meist abhĂ€ngig von der individuellen Situation. Bei der Entscheidung fĂŒr ein Hochdach

 

Pro

- Wetter BestÀndigkeit

- bessere "Tarnung" da nicht immer klar dass jemand oben schlÀft wenn du stehst. Kannst ja theoretisch auch einfach parken

- weniger UmrÀumen von Schlafsachen

- kein Ärger mit HĂ€ngedach etc oder undichtem

 

Contra

- fĂŒr private Tiefgarage nicht geeignet sowie die meisten Garagen wenn nicht extra dafĂŒr gebaut

- EinschrĂ€nkungen fĂŒr auch alle öffentlichen Tiefgaragen wenn man mal VorrĂ€te in einer Stadt auffrischt bzw teilweise EinschrĂ€nkungen selbst am Eingang von normalen ParkplĂ€tze

- WindanfÀlligkeit

- Verbrauch wegen Widerstand 

- teilweise EinschrĂ€nkungen im Strassenverkehr (ich habe zum Beispiel eine UnterfĂŒhrung mit 2.2m aber das ist eher die Ausnahme, dennoch in Kopf haben)

- einzelne FĂ€hren haben höhere Tarife - Irland glaube 2.25m meist bleibt man aber auch mit Hochdach noch in der gleichen Klassen wenn nicht ĂŒber 2.6m nach nicht reprĂ€sentativen eigenen Erinnerungen

- viel kleinerer Nutzerkreis, daher falls du dann doch irgendwann wieder verkaufen willst eben weniger Markt und schwieriger (nicht unbedingt zwingend teurer oder billiger)

Bearbeitet von SWIMS
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Hallo,

 

also der Mehrverbrauch ist fĂŒr mich tatsĂ€chlich kein zwingendes Argument. Wenn ich ohnehin schon so einen Wahnsinnsbetrag investiere, darf es nicht an 1-2 Litern Sprit scheitern.

FĂŒr mich ĂŒberwiegt da schon bisl die UnabhĂ€ngigkeit von der Wetterlage, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass das Fahrzeug vollisoliert und wintertauglich ist.

Und mein Bauch hÀngt auch ein bisl mehr an so einem Modell....es ist einfach wohnlicher und durch den zusÀtzlichen Stauraum etwas besser sortiert.

Tief (-garage) ist fĂŒr mich auch nicht entscheidend. Die Autos stehen bei uns auch so schon im Hof trotz vorhandener Garage (immer Frischluft, keine Rostgefahr) und fĂŒr ein Parkhaus findet sich in der Stadt auch eine Alternative. Und in der Stadt sind wir eher selten (wohnen auf dem Land). 

Mich hĂ€tte nur interessiert, ob der Eindruck mit den Schranken auch so intensiv bestĂ€tigt wird, dass ggf. wirklich einen Grund gibt, nochmal drĂŒber nachzudenken.

 

Vielmehr mach ich mir gerade noch Gedanken, ob ich vom Ausbau eine Variante wÀhle, die  ohne Kompromisse auf zwei Personen ausgerichtet ist (oben Möbelausbau, unten ein Bett mit 1,65m Breite) oder mir oben noch ein Hochbett reinmachen lasse mit der Option, auch zu viert darin schlafen zu können. Unten wÀre die LiegeflÀche dann aber eingeschrÀnkt durch einen Seitenschrank. Hintergrund ist, dass unsere Kinder aktuell noch in einem Alter sind, wo sie mitfahren (11 und 14 Jahre). Dies wird sich aber in drei-vier Jahren Àndern und dann Àrgern wir uns vielleicht, nicht auf die erste Variante gegangen zu sein. Theoretisch könnten wir ja auch ein Zelt mitnehmen. 

 

Wie sind denn Eure Meinungen oder Erfahrungen dazu?

 

Viele GrĂŒĂŸe

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Na, Schimmi, mit deinem Wunsch nach einem Hochdach bist du ziemlich festgefahren. Sei es drum.

Ich bin fast 2 Jahrzehnte mit einem Hochdachbulli mit langem Radstand unterwegs gewesen, davor mit eine Klappdach Joker.

Jetzt liebe ich das hydraulische Dach seit 10 Jahren.

Die Isolierung eines Kastenwagens ist nicht wirklich wintertauglich. Ein Kfz mit Klappdach kĂŒhlt bei Hitze schneller ab. 
Jeder Eierdieb  sieht dem HD den Camper/Beute an. Ähnliches gilt auch  fĂŒr ParkwĂ€chter.
Mehr oder weniger Spritverbrauch ist auch eine Frage der ökologischen Haltung. 
Mit dem Klappdach fĂ€hrst du in die Waschstraße und hast auf FĂ€hren Preisvorteile.

Es ist vorteilhaft wenn du in StĂ€dten ins Parkhaus kannst und selbst um Hotel ĂŒbernachtest. 
Die wachsende Anzahl der HöhenbeschrĂ€nkungen reguliert in der Saison die Massen und Dauercamper an Hotspots, macht aber die PlĂ€tze 365 Tage  im Jahr untauglich fĂŒr hohe Fahrzeuge. Selbst in Skandinavien, nicht nur auf den Lofoten, gibt es mittlerweile Balken. 
Untenschlafen ist Ă€tzend😉. Du must vorher aufrĂ€umen und umbauen. 

Es gab vor Jahrzehnten ein Buch von Sigrid und Will Tondok zum Ausbau eines Hochdach Bulli‘s. Damit sind die beiden jahrelang um die Welt gereist. 
Nach meinen letzten Informationen steht der Wagen im Archiv des Deutschen Museums in MĂŒnchen. 



 

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Also richtig festgefahren bin ich nicht wirklich, habe nur eine Tendenz.  Bin nach wie vor auf der Suche nach Argumenten fĂŒr oder gegen beide Varianten. Lebe da momentan ĂŒberwiegend von meiner Vorstellungskraft und weniger von eigenen Bulli-Erfahrungen. (Bisher nur vollintegrierter Hymer und Wohnwagen) Wenn das Hochdach eine große Dachluke hat, denke ich,  dass man ihn auch halbwegs zĂŒgig runterkĂŒhlen kann. Aber ich lasse mich auch gerne ĂŒberzeugen von Euren Erfahrungen. Möchte ja auch nicht die Katze im Sack kaufen. ich denke halt nur, dass wir zum Beispiel in Skandinavien schon etwas mehr vom besseren Wetterschutz profitieren. Auch die  Isolierung wĂ€re ja in unserem Fall nicht die Standard-California-Variante, so dass ich mir schon etwas mehr davon verspreche.

Aber gerne weiter Feuer frei! 😉

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Ja. MĂŒtzen...

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Die Frage hier ist doch letztendlich eine AbwÀgung zwischen Komfort und Alltagstauglichkeit.

Wenn man ausschließlich zum campen unterwegs ist, dann bietet das hohe Dach mehr Komfort. Im Alltag ist es mehr lĂ€stig.

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Wir nutzen unseren HD-Cali konsequent als 2-Personen-Camper. Die Sitzbank  wurde durch einen Einzelsitz ersetzt (die Bank wartet in der Garage, ob sie jemals wieder benutzt wird). Hinter dem Einzelsitz ateht die WC-Box. Damit haben wir unten eine großzĂŒgigen Wohnraum, der auch durch das sehr große Dachfenster sehr schön erhellt wird.

 

Nehmen wir Enkelkinder mit (wir haben noch einen 2. Einzelsitz, den wir ggf. einstellen), dann gehen wir eh auf einen CP und nutzen dann ein Busvorzelt mit Liege darin.

 

Wie schon erwĂ€hnt: die HöhenbeschrĂ€nkungen sind vor allem an touristisch ĂŒberlaufenen Orten und zu ebensolchen Zeiten; außerhalb des Massenandrangs werden die oft abgebaut.

 

Wir haben das HD noch nie bereut,

 

 

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Eins wird hier vergessen: Das Aufstelldach öffnet weiter als das Hochdach hoch ist. Ich, Mann, Schnarcher, schlafe oben, Frau unten. Bin aber 67 und die Blase hĂ€lt nicht bis zum FrĂŒhstĂŒck. Mit so nem Mini-Einmal-Urinal ist das oben kein Ding, ich kann da entspannt aufrecht knien und muss niemanden stören. Vielleicht ist das ein Sonderfall, aber ich kenne einige schnarchende MĂ€nner, deren Frau kein Auge zu bekommt. Die Jalousie ist natĂŒrlich zu. Temperatur ist ok dank Isotop, Wintercamping bisher kein Thema.

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