Mr.Chicken Geschrieben 14. Juni 2021 Teilen Geschrieben 14. Juni 2021 Guten Morgen allerseits, am Wochenende habe ich erstmals meine fiamma Auffahrkeile (20 cm breit) genutzt. Bedingt durch die Größe meine Sommerreifen (235`) habe ich einen leichen "Überhang". Natürlich versuche ich die Keile mittig zu "erwischen". Dennoch stellt sich mir die Frage, ob dieser keline "Überhang", gerade bei den sommerlichen Temperaturen, für den Reifen schädlich ist. Standzeit auf den Keilen max 72 Stunden. Bin für jeden Tipp dankbar. Guten Wochenstart in diese Sommerwoche Axel Zitieren Link zu diesem Kommentar
McIntyre Geschrieben 14. Juni 2021 Teilen Geschrieben 14. Juni 2021 Ich nutze die Froli Maxi Keile. Mit 21 cm sind die nicht wesentlich breiter als Deine. Und ich habe auch die 235iger Reifen. Da mache ich mir keine Sorgen. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Andre65 Geschrieben 14. Juni 2021 Teilen Geschrieben 14. Juni 2021 Ich habe 255er Reifen und entsprechend Überstand. Es ist nicht sichtbar, dass sichdie Lauffläche verformt. Es gibt da keine Probleme. 2 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Mr.Chicken Geschrieben 14. Juni 2021 Autor Teilen Geschrieben 14. Juni 2021 Hallo vielen Dank für die Reaktion und Rückmeldung. Das beruhigt mich. Viele Grüße aus München Axel Zitieren Link zu diesem Kommentar
ActualProof Geschrieben 14. Juni 2021 Teilen Geschrieben 14. Juni 2021 Ich benutze Fiamma Level Up mit 275er Schlappen. Das ist überhaupt kein Problem bis jetzt. Ich erwarte auch nicht, dass es eines wird in der Zukunft. Zitieren Link zu diesem Kommentar
Autonova Geschrieben 15. Juni 2021 Teilen Geschrieben 15. Juni 2021 (bearbeitet) Die Sorgen des TE sind keineswegs abwegig. Denn: Einer der empfindlichsten Bereiche des Reifens ist der Übergang von der Lauffläche in die Seitenwand. Sehr schnell wird der Reifen hier sehr viel dünner, Karkasse und Stahlgürtel dünnen sich hier aus. Die Tragfähigkeit ist hier deutlich eingeschränkt. Achtet mal auf auf Park-"Spezis", die ihr Fahrzeug so abstellen, dass es ausgerechnet nur auf dieser Kante auf dem Bordstein hängt! Das führt nicht selten zu sofortigen oder schleichenden strukturellen Einbußen – bis hin zur Ablösung, vor allem wenn der Reifendruck zu gering ist und die punktuelle Belastung dann deutlich zunimmt. Das war das Stichwort: der Reifendruck, das Lebenselixier des Reifens. Ist dieser korrekt, so können selbst 275er-Cali-Reifen sorglos auf einer nur 20 cm breiten Rampe geparkt werden, WENN möglichst mittig abgestellt (und eben nicht einseitig!) und der Luftdruck stimmt. Denn dann können der Stahlgürtelverband und die Karkasse dem sensiblen Übergangsbereich zur Seitenwand stabilisierend "unter die Arme greifen". Es findet dann keine gefährliche Kraftumlenkung und Überbeanspruchung statt. Also alles gut. WENN... s.o. ☺️ P.S.: Der mit Abstanbd empfindlichste Bereich des Pneus ist übrigens die Seitenwand. Hier ist der Gummi trotz Karkassumschlag so dünn (wenige Millimeter und weniger), dass er z.B. sehr STICH- und EINDRÜCK-empfindlich ist. Prinzipiell kann man zwei dominante Reifen-Todsünden benennen: – zu geringer Reifendruck > Walkarbeit > Überhitzung > lokale Ablösungen > großflächige Ablösungen > Strukturelle Zerstörung > Geräusche und Rauch > Platzer – Üble Parkrempler, die die innere Struktur dauerhaft beschädigen > gleiche Ablauf wie oben > Platzer Beide Phänomene passieren übrigens so gut wie nie "impulsiv", sondern haben immer eine Vorgeschichte, d.h., Reifen "vergessen" nicht, was man ihnen angetan hat. Gruß Dirk Bearbeitet 15. Juni 2021 von Autonova Zitieren Link zu diesem Kommentar
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