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Showing most liked content on 10/24/2019 in all areas

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    Moin, ich habe unseren California im Frühjahr ordentlich sauber gemacht von oben bis unten. hat etwas mehr als ein Tag gedauert, aber war es wert. Für den Teppichboden habe ich ein Druckluftreinigungsgerät genommen von Benbow. Dort habe ich als Reiniger Greenstar von KochChemie verdünnt mit destilliertem Wasser eingefüllt. Vorher habe ich den Boden komplett abgesaugt, ebenfalls mit einen Kärcher. Was ich dann aber noch an Sand und Dreck aus den eigentlich sehr sauber wirkenden Teppich geholt habe war wahnsinn. Die Sitze habe ich auch vorher versucht damit zu reinigen, aber die hellen Polstersitze sind wirklich eine Herausforderung. Habe es am Ende mit Greenstar im Pumpzerstäuber und einer weichen Bürste geschafft, alle Wasserflecken von den Polstern zu bekommen. Danach habe ich eine Textilversiegelung aufgetragen. Aber das ist ein neues Thema. Ich hoffe ich komme die Tage mal dazu, dann werde ich mal meine Reinigungsmittel und Geräte hier vorstellen mit entsprechenden Tipps.
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    Bodiam Fast wären wir geneigt gewesen, ein zweites Mal in die City hinein zu fahren. Der Stellplatz ist fantastisch und es gefällt uns hier wirklich gut. Am Morgen gibt es selbst gebackenen Schokokuchen der Platzmitarbeiter, der freundliche Herr vom Check in schaut vorbei, um sich nach unserem Wohlergehen zu erkundigen, unter den Füßen haben wir grünen Englandrasen und über unseren Köpfen scheint eine Sonne, wie sie in England angeblich nie zu sehen ist. Einen noch warmen Schokoladennukleos auf meiner Zunge zerfließen lassend sitze ich im Klappstuhl, sehe Nele und Claudia beim Frühstücken zu und denke: „Ja, ich bin glücklich.“ Wir entschließen uns dann aber doch zur Weiterfahrt. Es ist selten gut, ein schönes Erlebnis verdoppeln zu wollen und zu viele interessante Spots liegen noch vor uns. Wir wollen uns die Südwestküste erschließen und auf dem Weg dorthin, das ist mein Wunsch, Bodiam Castle besichtigen. Vor 25 Jahren war ich schon mal dort und habe das Gemäuer in allerbester Erinnerung. Es ist die Burg des Sir Edward Dalyngrigge und in Ihrer Geschichte geht es vorrangig um den Hundertjährigen Krieg, um Bauernaufstände und um die Franzosen. Wir verbringen einige Stunden dort, vermessen den Innenhof und zählen Feuerstellen (Spielangebote für die kleineren Besucher) und erarbeiten uns so sogar eine Medaille. Nele ist begeistert. Vor der Burg werden diverse Spielereien und Basteleien angeboten. Unsere Kurze bastelt ein Katapult und ich versuche mich im Bogenschießen. (Nein, ein Naturtalent bin ich nicht.) Gegen späten Nachmittag brechen wir auf, uns einen Übernachtungsplatz zu suchen. Wir durchfahren einige kleine Dörfer und verwunschene Alleen, bis ein „Wuuaaaahh“ von Claudia und ein darauf folgender dumpfer Schlag kleinste Glassplitter durch das geöffnete Beifahrerfenster ins Auto fliegen lassen. Ich sehe im Sekundenbruchteil darauf unseren rechten Außenspiegel auf der Scheibe der Beifahrertür liegen, schmeiße den Warnblinker an und parke den Bulli am linken Straßenrand. Ein Golf überholt uns und parkt sich ebenfalls warnblinkend vor uns ab. Der Fahrer kommt auf uns zu: „Ich wollte Euch nur meine Nummer geben. Ich habe alles genau gesehen.“ Ich steige gerade aus und bin mir, ehrlich gesagt, gar nicht mal so sicher, ob ich zu weit rechts gefahren bin oder mein Gegenüber zu weit links. „Has it been my fault or his fault?“ begrüße ich charmant den Golf-Fahrer. „No no, definetely his fault. Let me write down my mailadress.“ Er hinterlässt seine Kontaktdaten und bittet mich mehrmals, ihn zu kontaktieren, wenn ich seine Hilfe brauche. Langsam kommt mir das vor wie ein Trickbetrug. Ich habe mich schonmal auf einem Rastplatz auf der A3 tüchtig verarschen lassen und bin nur dank grandioser Hilfe der Autobahnpolizeidienststelle Medenbach "sauber" aus der Nummer raus gekommen. Nicht noch mal, nicht mit mir Freunde! Ich checke umgehend alle Türen, Fahrräder, Kind und Ehefrau: Alles noch da. Geldbörse auch. Wohl doch einfach mal ein netter Mensch. Er verabschiedet sich und wir fahren weiter. Was sollen wir mit einer Zeugenaussage? Keiner von uns kennt das Nummernschild und im Zweifel... Eh klar. Und heh: Es geht um einen Spiegel. Ich bin heilfroh, dass Claudia nichts passiert ist. Das Fenster war halb geöffnet und das hätte tatsächlich „ins Auge“ gehen können. Am nächsten Tag fahren wir zu „Eurovans“ nach Eastbourne. Ich lege unsere „Zulassungsbescheinigung Teil II“ auf den Tresen und ein erneut überdurchschnittlich gut gekleideter Herr hört sich meine Ersatzteilwünsche an, entschuldigt sich für zwei Minuten und geht ins Lager. Während meiner Wartezeit kommen nacheinander zwei weitere, überflüssig zu erwähnen, dass sie fantastisch sitzende Maßanzüge tragen, Herren auf mich zu und fragen, ob mir schon geholfen wird. „Yes“ grinse ich Ihnen debil entgegen, bevor dann auch wieder „mein“ Anzugträger erscheint. Ich liebe diesen britischen Style. Hier hat es nicht diese gläserne, chromblitzende VW-Verkaufsarena Deutschlands, wo einem ein Youngstar-Schnösel in Essengeldturnschuhen versucht, die Welt zu erklären. Hier steht ein gestandener Mann mit besten Manieren hinter einem schlecht weiß gestrichenen Tresen mit Lacknasen, der eben nach purer Werkstatt riecht (Der Tresen, nicht der Mann), und besorgt einem innerhalb ein paar Minuten die Teile, die man benötigt. Lagerhaltig! Wir hatten uns bereits auf einen Tag Wartezeit eingestellt. Daraus wurden, ich schätze, zehn Minuten. Dann liegen zwei Gehäuseteile und ein Spiegelglas vor mir auf dem Tisch. Mein Gegenüber schaut mich allerdings etwas verunsichert an: "I´m not sure... Ihr Fahrzeug ist ja ein Linkslenker. Bei uns hier ist der rechte Spiegel als "Spiegelglas Fahrerseite" eingetragen. Sieht der anders aus als Ihrer vom Festland?" Er hält mir das Glas entgegen und ich blicke abermals in ein fragendes Gesicht. In meins. "Keine Ahnung, ein Spiegel halt." ziehe ich ratlos die Schultern hoch. "But an english mirror is much better than no mirror." versuche ich die ratlose Stille mit Worten zu füllen. "Let´s try it out." spricht der Verkäufer und bedeutet mir, ihm zu folgen. Wir gehen gemeinsam zum Bulli, er hält das Spiegelglas in unser Bruchgehäuse an der rechten Tür und ich nehme auf dem Fahrersitz platz. "Looks pretty much the same to me." nicke ich ihm zu. Er lächelt. "Brilliant. Anything else I can do for you?" "Ja." will ich sagen. "Bitte, eröffnen sie eine Werkstatt in Deutschland. Möglichst zentral. Wir sind es nicht gewohnt, zuvorkommend behandelt zu werden und auf Mitarbeiter zu treffen, die sich Zeit für unsere Probleme nehmen. Was halten sie von, sagen wir, Fulda?" Nach weiteren fünfzehn Minuten war alles montiert und der rechte Spiegel wie neu. Wir zogen, äußerst dankbar, weiter. Der Weg nach Land´s End zieht sich jedoch, so dass wir an der East Fleet eine Pause einlegen. Claudia sucht einen Platz heraus und als wir ankommen, sind wir erneut begeistert. England ist Camperland. Die Plätze sind bislang durchweg top und sauber. Waren wir in Italien und selbst Frankreich bislang froh, überhaupt eine Klobrille auf der Keramik vorzufinden (von Toilettenpapier reden wir ja gar nicht...), gibt es in England Plätze, die unseren hygienischen Vorstellungen durchaus eher entsprechen. Und alles in einem Zustand, der keine Wünsche offen lässt. Hier auf der Insel kommen uns Bullis entgegen, wie wir sie in dieser Dichte und auch in dieser Vielfalt auf dem Festland bisher nie erlebt haben. Mein persönliches Highlight heute war eine T4-Limousine im shabbychic-Look: Doppelachse hinten, sicher um die 7m lang und von Rost geprägt. Aber auch aktuelle Umbauten auf T5.1, T5.2 und T6 fahren hier rum. Und mit absolut interessanten Ausbaukonzepten. Am Anfang unserer Reise haben wir uns einige Male gefragt, ob wir nicht doch besser hätten andersherum fahren sollen: Schottland im Sommer und Richtung Herbst hin Sardinien. Aber wir wollten eben die Highlands Ende August, Anfang September erleben. Das war der Grund. Und aus momentaner Perspektive ist das genau richtig so.
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    Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass die Testfahrten und die Funktionsfähigkeit für Navi, Traffic & Co bei VWN nur innerhalb Niedersachsens gefahren/getestet wurden.
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    (Nur am Runde und weil es jetzt so oft falsch hier steht, es heißt: Souviens-toi! Souvenir ist der Infinitiv.)
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