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Showing most liked content since 04/28/2018 in Posts

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    Ich fang gleich mal an, denn das Thema ist Programm: Wir, als vierköpfige Familie, haben mittlerweile viele schöne Urlaube und Kurztrips mit dem Cali genossen. Dabei hat sich über 3 Jahre folgendes Pack-Schema entwickelt welches ich gerne mit Euch teilen möchte. Meine 6 Grundbedürfnisse: Alltagstauglichkeit so wenig wie möglich uneingeschränkt Alles sollte immer an Bord sein, um die Spontanität zu fördern Jedes Utensil schnell erreichbar Jede Wetterlage sollte abgedeckt sein Betten herrichten muß ohne umpacken jederzeit möglich sein Sitzgelegenheit und Tisch für 4 Personen Diese drei Zubehör Teile bilden meine Grundlage: Fenstertaschen: Jedes der 4 Familien Mitglieder bekommt ein Fach! Das muss reichen und tut es auch! Calidrawer 800: Das Grundelement des praktischen Verstauens im Kofferraum Tischplatte Aber Bilder sind besser: 01- Das original MFB ersetzt durch eine unbehandelte Multiplex Birke 15mm. Der ganze Klapp und Hacken Pipapo machte das Beladen zu einer Herausforderung, da immer irgendwo was ungewollt klappte oder hängen blieb 02- Zwei zusätzliche Camping Stühle 03- Stabile Zarges Alu Kiste für Geschirr und Kochzeug für 4 Personen mit allem Pipapo und R907! Wasser und Trittfest, kann draußen bleiben und findet oft als Hocker oder Trittstufe Verwendung. 04- Kleinere durchsichtige Kunstoffbox für den Vorrat (Nudeln, Kartoffeln, Zwiebeln, Reis, Dosen etc.) 05- ca. 202 Liter frei verfügbarer Stauraum für Alltag oder Urlaub Auf dem Calidrawer habe ich eine "Extension" gebaut. Anleitung hier: 06- CaliCap 07- Calicave Front (brauche ich am häufigsten), darunter Italien-Schild und Lüftungsgitter für das Schiebefenster 08- Boul-Kugeln, Ersatz-Kartusche, Beinhalterung für 2 Flammen Gaskocher 09- Schlauch Boot 10- Zwei Blockier-Keile: Handbremsen-Ersatz zwecks Fahrersitz drehen 10b- Zwei 2t Hydraulikstempel. Hinfahren, stehen bleiben, mit den Stempeln das Fahrzeug ins Wasser bringen. Quasi ein Luftstandwerk. Wackeln tut danach auch kaum noch was! 11- 2 Flammen Gaskocher (Vorteil: auch im Drawer schnell bereit, Heck-Küche) 12- Zwei TeleskopSchienen und ein Beil 13- der Rest vom CaliCave Komplett 14- die Beine vom Gaskocher (werden einfach gesteckt) + 4tes Fahrrad Befestigungsstange Au (die Erste): Schneeketten vergessen: Eingeklemmt über 14 Und auf zur Heckklappe: 15- Hängematte 16- Wasserfeste und gepolsterte Picknick-Decke (praktisch für fast alles) 17- Heringe aller Art + Markisen-Sturm-Befestigung (ein bisschen was von allem, schnell zur Hand) 18- Sonstiges Befestigungsmaterial: Schnellspanner, Gummispanner, Schnüre, Wäscheleine, Wäscheklammern etc. Stauraum zwischen Drawer und Bank: 19- Aufblasbares Doppelbett für das Vorzelt, den Spontanbesuch von Bekannten oder zum Rumlungern 20- Extra 10m Kabel für alle Fälle 21- sämtliche Heringe, Nägel, Schrauben etc. für sämtliche Untergründe und den Ultimativ-Aufbau (Calicave + Vorzelt + Sturmsicher) 22- Extra Verankerung links u. rechts für den Drawer. Ist nötig bei dem Gewicht. (Mittlerweile Serie) Au (die Zweite), die Tischplatte habe ich vergessen, mist. Man sieht sie hier etwas unter der Drawerwanne. Anleitung hier klicken. Getränkehalter hinten links: 23- Gaskartuschen-Adapter um mit Stech-Kartuschen, zur Not, den 2 Flammen Kocher betreiben zu können Der Fahrgastraum: 24- Markisen-Kurbel + Regenschirm 25- Gas-Lampe + Gaskartuschenkocher (für den schnellen Kaffee) + Leatherman+ Klopapier 26- Flickzeug aller Art inkl. Pflaster und Bandagen 27- Werkzeug aller Art 28- DriveVan Vorzelt inkl. Gestänge und Innenzelt 29- Balg-Fußluftpumpe für Doppelbett+Gummiboot 30- CFX28 (reicht uns völlig) 31- zwei Tischtennisschläger 32- Frei (Getränke Halter) 33- Frei Unter der Motor-Haube: 34- 25m Outdoor Stromkabel inkl. sämtlicher 16A Adapter Der Himmel: 35- Unter dem Rollo sind die Abdunklungen für das Fahrerhaus. Recycling des Fall Netzes, Anleitung hier: 36- Ablagenetz 37- mind. 4 starke Neodym Magnete. Zur schnellen und sicheren Befestigung alles möglichem. 38- hier sollten eigentlich die Fenstertaschen hängen, tun sie aber gerade nicht. 39- Große Auffahrkeile am Heckträger verschraubt. 40- Windabweiser. Nicht zum Windabweisen, sondern zur Frischluftversorgung auch bei Regen! 41- ständig montierte Kedersteine für das Cap. Nichts ist blöder wenn man Nachts auch noch Kedersteine suchen muß. 42- Taschenlampen, Messer, ein Satz Besteck für die Jause zwischendurch, Stifte, USB-12v Ladegeräte. 43- Atlas und Bücher unterm Beifahrersitz. Der rest des Cockpits ist leer! Beide Türen auch leer! Was noch fehlt, leider kein Bild, sind die Schlaf Utensilien: 4x Daunen Schlafsack 4x Kissen 4x Hütten Schlafsack All das kommt in eine sehr große, Spritzwasser geschützte Tasche, die mit Hilfe der Kopfstützen schnell und einfach an der hinteren Rückenlehne der 3er Bank befestigt wird. Ich werde das Bild Nachliefern! In dieser Konstellation ist das Auto ständig beladen und Einsatzbereit. Nichts ist schöner als am Wochenende auf einem Wander Ausflug doch über Nacht zu bleiben, weil es gerade so schön ist. Kein Nachdenken oder es geht nicht weil... Im Alltag hat man auch noch genügend Stauraum für den Einkauf etc. Die 3er Bank steht ständig in Schlaf Position. Was ich noch gerne hätte: - Iso-Top - Regal über dem Schiebefenster - 4 Motion, geht aber nicht. Bin über eure Pack-Tips und Tricks gespannt. lgi
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    Nachdem ich in diesem Forum schon viele Anregungen zu baulichen Änderungen und Optimierungen erhalten habe und dafür diesem Forum sehr dankbar bin, wollte ich hier mal unsere Änderungen, Lösungen und Optimierungen preisgeben. Ich bitte allerdings darum, hier keine Baupläne etc. von mir zu verlangen, da hierzu weder zeitlich noch fachlich in der Lage bin. Dieser Thread soll lediglich meine persönlichen Ansichten zu Lösungen von Dingen, die mich an dem eigentlich sehr gut konstruierten GC gestört haben, wiedergeben. Ich bin auch der Ansicht, dass es wohl kaum ein Wohnmobilhersteller jedem Recht machen kann, sodass man immer irgendwie einen Kompromiss erwirbt, den man dann auf seine persönlichen Ansprüche anpassen muss. Aus dem Segelsport kenne ich dies nicht anders. Eine erworbene Yacht passt man sich auf die eigenen Bedürfnisse (und sportlichen Erfordernisse) dann auch so an, wie man es braucht. Genauso handhaben es wir mit unserem GC 600 und sind bis auf wenige Ausnahmen mit dem Auto eigentlich sehr zufrieden. Nun zu meinen Änderungen: 1. Einbau LiFePo In einem anderen Thread hatte ich bereits dargestellt, dass ich zwischenzeitlich die Original-AGM-Batterie gegen eine Ective LC 100LT LiFePO4 Batterie getauscht habe. Beim VOTRONIC Solarregler habe ich lediglich mit den kleinen Mikroschaltern die Ladekurve auf LiFePo angepasst und seither komme ich im Sommer etwa auf 3-4 Tage und im Winter bei Frost und voller Beheizung auf etwa 2 Tage autarkes stehen ohne Landstrom. Einziger Nachteil, die Camper-Unit (zeigt seitdem aber immer 100% Ladung an, da sie mit dem in der LiFePo bereits vorhandenen Batteriemanagementsystem nicht umgehen kann und diese immer als volle Batterie ansieht). Dieser Nachteil wird jedoch durch die wesentlich genauere Anzeige per Bluetooth-App hinreichend kompensiert. Da ich die Leistung des original-verbauten Solarelementes als unzureichend ansehen, ist geplant, dieses auf der Fläche zwischen Badfenster und hinteren Dachfenster um etwa 60 WP im kommenden Frühjahr zu erweitern. 2. Sitze Ebenso habe ich bereits in einem separaten Thread schon dargestellt, dass die wunderbaren originalen hellgrauen Stoffsitze weder zum Wohnen noch zur Nutzung mit Kindern von uns als geeignet empfunden wurden und insoweit durch einen Sattler bereits in Leder ausgeführt worden sind. Der dafür gezahlte Preis entspricht etwa dem, was man bei anderen Herstellern als Aufpreis für die Lederausstattung ohnehin bezahlen würde. Wünschenswert wäre lediglich, dass VW dies als Sonderausstattung gleich hätte angeboten. Im Übrigen habe ich die Verkleidung um dass die Dinette-Fenster in diesem Zusammenhang auch gleich mit hellgrauen Kunstleder beziehen lassen, sodass damit die unmittelbar an den Tisch angrenzende Fläche abwaschbar geworden ist. 3. Tisch Der originale Tisch ist in diesem Forum schon reichlich Gegenstand von anderen vorgestellten Lösungen gewesen. Wir selbst empfinden den Tisch an sich nicht als fehlerhaft konstruiert, lediglich die vom Hersteller als Aufbewahrung während der Fahrt vorgesehene Möglichkeit des Anschnallens auf dem Bett ist nicht zu Ende gedacht und entspricht einfach nicht der Praxis. Daher haben wir unter dem klapbaren Bettteil aus Aluminium-U Profilen, welche mit Nadelfilz in den ausgekleidet wurden sowie aus Aluminium-Vierkantrohr eine Halterung gebaut und diese direkt unter dem Bett verschraubt: Der Tisch wird dort eingegangen und mit den Vorreibern (die gleichen, mit denen der Spiegel im Bad verriegelt wird) verriegelt. Für die Befestigung der Profile unter dem Bett habe ich Nietmuttern in die Profile unter dem Bett eingenietet und dann dies einfach verschraubt. Die Konstruktion hat sich in den vergangenen 10 Monaten bewährt, weil der Tisch - ohne zu stören -mitgeführt wird und nur dann wenn er gebraucht wird, in der Dinette eingehangen wird. Unabhängig davon habe ich noch einen kleineren Tisch gebaut und diesen fest unterhalb des Einhang-Profils angeschraubt. Der Tisch ist aus 6mm HPL-Platte grau (das gleiche Material aus dem der Original-Campingtisch besteht) angefertigt und ein Aluminium-U-Profil als Kantenschutz herumgezogen. Abgestützt wird der kleine Tisch durch eine Alu-Klappkonsole (z.B. Campingwagner.de, Art. 52579). Im heruntergeklappten Zustand kann einfach der Originaltisch darüber eingehängt werden. 4. Zusatzschrank Auch zu diesem Zusatz-Schrank bin ich bereits mehrfach angesprochen worden: Unsere Überlegung war, dass wir unsere mitzunehmenden Kleidungsstücke nicht jedes Mal aufwendig in teilweise schlecht zu erreichende Schränke verstauen wollten, sondern einfach Zuhause packen und dann eine Kiste in einen Schrank stellen wollten. Insofern habe ich Schwerlast-Vollauszüge verwendet, auf welchen ich aus Alu-Winkelprofil-Rahmen angeschraubt habe, in denen dann 2 handelsübliche MEORI-Faltboxen stehen. Der Schrank selber ist mit einer angepassten CARBEST-Rollladentür silber (z.B. Campnigwagner.de, Art.Nr. 61832) ausgestattet, sodass er verschlossen werden kann. Zugleich haben wir den Bereich unter der Kleiderstange hinter dem Bad mit einer klappbaren Auflage versehen, sodass dort genau ein MEORI-Einkaufskorb (http://de.meori.com/Shop/Faltbare-Loesungen/Faltbarer-Einkaufskorb) als weitere Verstau-Möglichkeit für Kleidung oder sonstiges Platz findet. Außerdem kann das Fach gut auch zum Abstellen eines iPads zum Filme anschauen aus dem Bett heraus o. ä. verwendet werden. Soll die Kleiderstange benutzt werden, wird einfach die Auflage seitlich hochgeklappt. 5. Nutzung Einbauschränke Über die Nutzungsmöglichkeit der aus unserer Sicht optisch sehr gelungenen Einbauschränke wurde er in diesem Forum schon viel diskutiert. Für unsere Begriffe sind die Schränke sehr gut nutzbar, wenn man ein paar kleine Anpassungen vornimmt. Einerseits empfiehlt es sich, die Schränke mit Nadelfilz oder ähnlichem auszulegen, da dann das Klappern deutlich geringer ist. Außerdem haben wir in den Schränken 6mm-Gummi (aus dem Segelbedarf) angebracht, sodass Gewürze, aber auch Geschirr gestapelt werden kann und durch die Gummis nicht herausfällt. 6. Technikschrank Die Tür zum Technikschrank ist aus meiner Sicht eine Fehlkonstruktion, da sie verkehrt herum angeschlagen ist. Der Schrank ist mit der original rechts angeschlagenen Tür weder vom Fahrzeuginneren noch vom Heck aus gut erreichbar. Wir haben daher die Tür einfach gedreht, die Scharniere durch 90° gekröpfte Topfscharniere ersetzt, sodass sie an der Trennwand zum hinteren Schrank nunmehr angeschlagen ist. Der Technikschrank ist daher nunmehr wesentlich besser vom Fahrzeuginneren erreichbar und kann damit auch deutlich besser genutzt werden. Es versteht sich von selbst, dass natürlich auch Einlagen zur besseren Nutzbarkeit eingebaut wurden. Außerdem haben wir eine batteriebetriebene Leuchte mit Bewegungssensor an der Tür angebracht, sodass der Schrank beim Öffnen beleuchtet wird. 7. Stauraum Wassertank Die meisten in diesem Forum haben sich wohl schon immer gefragt, weshalb der Raum oberhalb des Wassertanks vom Hersteller so überhaupt nicht zur Nutzung als Stauraum vorgesehen wurde. Da gibt es ja auch schon eine ganze Reihe von Lösungsvorschlägen. Wir haben einfach rechts und links Alu-Winkelprofile angeschraubt und mit Nadelfilz (wegen Geräuschdämmung und Antirutsch) bezogenen 4 mm Sperrholzplatten eingelegt. Man kann dann auch einfach handelsübliche Kunststoffboxen rein stellen. Aufgrund der Nähe zur Küche lagen wir dort entsprechende Vorräte. 8. Mülleimer Den Mülleimer haben wir mit einem 6 mm Gummi (Segelbedarf) an der Verkleidung des Beifahrersitzes angebracht, sodass er sowohl von Ihnen als auch von außen gut erreichbar ist. Aus unserer Sicht stört er dort sehr wenig, weil er faktisch in der Nische hinter der B-Säule „versteckt“ ist. Auch die Größe mit etwa 5 l reicht uns. 9. Anschluss Außendusche Warum der Hersteller unbedingt das Schaumstoff-Teil zur Aufbewahrung der Außendusche unterhalb des Kastens der Außendusche vorgesehen hat und auch die Beleuchtung des Kofferraumes so ganz in der linken Ecke (zur Ausleuchtung der Zwangsentlüftung?) angebracht hat, habe ich bis heute nicht verstanden. Wir haben den Kasten quasi in der Höhe halbiert, sodass jetzt unterhalb ein Tern-Faltrad samt Tasche Platz hat. Zugleich ist die Beleuchtung vorn quasi im Gang eingebaut worden, sodass sie nunmehr den gesamten Raum unter dem Bett ausgeleuchtet. Den Schlauch der Außendusche haben wir im Schrank verstaut. 10. Lüftung Kühlschrank Dem meiner Meinung nach sehr funktionalen, wenn auch teils sehr kräftig kühlenden Kühlschrank fehlt definitiv eine Lüftungsstellung! Warum diese nicht vorgesehen wurde und welche Folgen eine zur Lüftung bei Nichtgebrauch geöffnete, aber bei Fahrtbeginn vergessene Kühlschrankschublade haben kann, wurde in diesem Forum schon sehr ausführlich diskutiert (herausgerissene Schienen etc.) Ich habe mir ein simples 3 mm-Aluminiumsblech zurechtgebogen (gekröpft) , welches auf der einen Seite die gleiche Aufnahme hat, wie der Verschluss des Kühlschrankes. Auf der anderen Seite habe ich eine 12 mm - Nietmutter eingenistet, die in den Originalverschluss eingehängt wird. Das Blech dient insoweit als Distanzstück zum Verschluss, sodass der (ausgeschaltete) Kühlschrank auch während der Fahrt ca. 4 cm offenstehen kann. Bei benutztem Kühlschrank lege ich das Distanzstück einfach mit ins Kühlfach. Auch diese Konstruktion hat sich jetzt bereits 10 Monate bewährt. 11. Räder Hier habe ich auf 18 Zoll AT-Reifen 255/55 R18 109 H auf OCR-Felgen 5J x 18 H2 umgestellt und von der Dekra abnehmen lassen. Da wir häufiger auch auf nicht befestigten Straßen unterwegs sind, sind wir mit der Performance, insbesondere mit den wegen des geringeren Luftdrucks deutlich besseren Fahreigenschaften sehr zufrieden. Auch hier weiß ich, dass die Meinungen sehr auseinandergehen, sodass jeder für sich selbst das Passende entscheiden muss. 12. Multimedia Da der Hersteller es ja letztendlich nicht hinbekommen hat, den Wohnbereich doch noch mit einer Bluetooth-Anlage auszustatten, haben wir dies mit einer TEUFEL Bamster Pro an einem Bügel oberhalb der Küche nachgeholt. Außerdem haben wir dort auch eine iPad-Halterung verbaut, in der wir ein 12"-IPad Pro betreiben. Abschließend kann ich nur noch einmal bekräftigen, dass wir mit dem Fahrzeug unter Berücksichtigung der oben genannten Änderungen sehr zufrieden sind. Lediglich mit dem Antrieb hatten wir einmal dahingehend Probleme, als das eine Öldruck-Leitung am Motorblock schlecht montiert war, sich gelöst hatte und daher massiv Öl ausgelaufen ist. Das Fahrzeug wurde dann im Rahmen der Gewährleistung abgeschleppt (da fast das ganze Öl ausgelaufen ist) und schnell repariert. Unser Glück war, dass wir zu diesem Zeitpunkt nicht weit weg im Urlaub waren. Ich hoffe, wir konnten einige Erfahrungen und Anregungen weitergeben. Viele Grüße R.Wollenbecker
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    Neuer T9 - wir schreiben das Jahr 2050 heute wurde der neue T9 vorgestellt, als Eventort wurde mit Bedacht die Trabantenstadt LUNA 3 auf dem Mond gewählt. Insider sprechen ja noch von einem T 5.8, weil sich aus deren Sicht seit dem Jahr 2004 nicht viel verändert hat. Der T 9 verfügt nun über den neuen WORP Antrieb, eine Weiterentwicklung des Luftmotors, der schon 2030 den Resourcen vernichtenden Elektroantrieb wieder abgelöst hat. Neben dem T 9 wird mit T 7 aus dem Jahr 2021 ein echter Oldtimer gezeigt, der ab diesem Jahr mit dem H-Kennzeichen fahren darf (wenn man noch einen der alten Akkus gebunkert hat). Der alte T 7 im schlichten Mojave beige wird von dem Sohn eines alten Caliboard Foristen zur Verfügung gestellt, dessen Vater immer noch einen alten T6.1 Cali aus den 20ern fährt und sich nie für eine neue Technologie und Farbe entscheiden konnte. Das gute Stück hat schon über 500.000 KM zurück gelegt, überwiegend zum sammeln von Mojave Nüssen in der Wüste. Der neue T 9 kann nach Level 5.10 nun auch autonom Kurzstrecken fliegen. Durch die Überlastung auf dem Boden ist das die logisch konsequente Weiterentwicklung. Auf den alten Straßen des Föderalstaates Europa geht schon lange nichts mehr, seit man auch im Jahre 2040 die gute alte Eisenbahn abgeschafft hat. Viele trauern noch hinterher. Man konnte sich aber wie bekannt auf keine einheitliche Schienenbreite einigen. Produziert wird der T 9 im Niedriglohn Land USA, das nach der Witschaftsreform des damaligen Präsidenten Trump sich langsam vom Wirtschaftskollaps erholt und überwiegend für China und Europa in den leer stehenden Standorten von Microsoft, Google und Tesla produziert. Wirklich tüchtige Arbeiter dort. Das autonome Fliegen des T 9 wird von einigen aber auch kritisch betrachtet. So ist aus internen Quellen zu hören, dass im September letzten Jahres 10 Prototypen des T 9 MV sich im Fly in der nächsten Stadt getroffen haben und dass T 9 California zum Gardasee zu einem Treff geflogen sind ... jeweils ohne ihre Besitzer. Da geht das autonome Fliegen ein wenig zu weit. Ein ausführlicher Einzeltest folgt auf unserer Partner Webseite Auto - Flug - Sport. Der Test wird auf dem Flughafen BER geflogen, der wohl im Jahr 2052 nach 40 Jahren die letzten Baumängel beseitigt haben soll. Antrieb: Der T 9 verfügt über die neueste Generation des WORP Antriebs, der vor 5 Jahren der Durchbruch schaffte. Bekannter maßen entzieht er der Luft CO2 und NOx und nuzt dies für den Vortrieb. Er ist nach EUR 12 c zugelassen und muss also der Luft 100 mg/ km NOx und 200 mg/ km CO2 pro KM entziehen. Aktuell führt das natürlich zu den bekannten Problemen. Außerhalb der Städte ist die Luft einfach schon zu rein und das führt dann zu Versorgungs Engpässen für den Antrieb. In Baden Würrtemberg gibt es außerhalb von Stuttgart dann auch schon erste Luftraum Sperrungen, weil die Luft schon zu sauber ist. Die Landbevölkerung klagt aktuell dagegen, wie schon die Ahnen vor 30 Jahren. Nur will man heute halt die guten, alten Stinker Antriebe zurück. Traktoren, Kettensägen, T 4, ..., damit man wieder auf dem Land fliegen kann. Auch führt die zu reine Luft wiederholt zu Atemwegs Deblokaden bei Kindern, die sich einfach schon zu sehr an die vorher schlechte Luft adaptiert hatten. Die aktuelle Bundesland Deutschland Regierungskoalition aus DHU, Wutbürger und der AFD hat an dieser Stelle wirklich versagt und läßt die neuen Klagewellen einfach geschehen. Karosserie und Aussendesign: Die Karosserie besteht aus dem neuen Werkstoff HOLGEN, eine organische Mischung aus Holzpaste und Meeresalgen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Der neue T 9 verbraucht kein Erdöl mehr, das nach dem Förderstop 2040 nur noch aus dem im Meer treibenden Plastik recycelt werden kann. Auch ist der neue T 9 somit voll kompostierbar und eignet s ich daher auch für die See- und Landbestattung von Tx Fans. Aktuell gibt es günstige Endlagerstätten in Stuttgart, wo man diesen Service im Bauloch von Stuttgart 21 in Anspruch nehmen kann. Wie man weiß wurde das Vorhaben 2032 gestoppt, nachdem man 21 Mrd. Euro Steuergelder versenkt hatte. Nun weiß man auch, dass der Name damals mit Weitsicht gewählt wurde. Das Aussendesign ist durch moderne Projektionstechnik Dank dem aktuellen G9 Standard frei skalierbar. Ganz neu ist die sogenannte Chamäleon-Option, bei dem sich der T 9 regelrecht optisch mit der Umgebung verschmilzt. Rückmeldungen von Praxistestern haben ergeben, dass sich der T 9 ganz toll und nahtlos in die Natur integriert. Nachteilig dabei ist, dass eine große Gruppe von Testern ihr Fahrzeug dann gar nicht mehr gefunden haben, erst nach Wochen, als die Energieversorgung aufgebraucht war. Technik und Sicherheit: Der T 9 ist mit neues ADFAS (automat. Drohnen und Flugbot Ausweichsystem) ausgestattet und daher zu 99 % unfallsicher. Über die neu gestaltete Docking Station können nun automatisch Fooddrohen andocken und die bestellten Leckereien liefern. Nicht mehr lieferbar ist der neue T 9 als Rechtslenker, nach dem die Absatzmärkte für Rechtsflieger in UK nach dem Brexit 2020 zum Erliegen kamen und man dort wieder zum ursprünglichen Tauschhandel zurück gekehrt ist. Die Red. … mal ein wenig Ablenkung... haben doch viele bei / wegen Corona nichts zu lachen ...
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    Hallo zusammen, zum Thema Werbung / Produktlinks sind einige Fragen aufgetaucht, daher möchten wir noch einmal folgendes verdeutlichen. Wir möchten gewerbliche Werbung nicht im Board haben, es sei denn, sie ist mit den Caliboardverantwortlichen abgesprochen. Das betrifft Händler, Kleinunternehmer - aber auch Boardnutzer, die durch das Posten von Links irgendwie geartete Vorteile haben (z.B, 3D-Druckstücke oder sonstige Gegenstände gegen Geld anbieten). Damit sind auch Links zu eigenen Internetseiten gemeint, auf denen dann Produkte verlinkt sind. Wir wollen nicht die kostenlose Werbeplattform für Unternehmer rund um den Cali werden. 3 Firmen sind uns in der Vergangenheit mit ihrem Verhalten so unangenehm aufgestoßen, dass wir weder deren direkte Werbung bei uns im Board möchten, noch die indirekte (und vom Boardnutzer sicher im Regelfall völlig arglos eingestellte) Verlinkung deren Produkte. Zum besseren Verständnis: diese Firmen hatten sich im Board aus unserer Sicht „klammheimlich“ als normale private User angemeldet und ihr Produkt dann mit Formulierungen beworben wie "Ich habe mir xy gekauft und bin begeistert!" Oder "was haltet ihr hiervon?" Nach aufwändigen Überprüfungen haben wir dann bemerkt, dass es sich um die Shopbetreiber selber handelte. Dabei kam es regelmäßig vor, dass die Shopbetreiber tatsächlich täglich neue Usernamen generiert und darunter gepostet haben. Auch Fantasie-Abwandlungen der eigentlichen Shopnamen waren dabei, die unverblümt erkennen ließen, um welchen Shop es sich realiter handelte. Wir haben uns dadurch wirklich „veräppelt“ gefühlt - und wollen daher diese dreiste Werbung nicht mehr zulassen. Daher haben wir die Namen und Links gesperrt. Beiträge, in denen gesperrte Namen und Links enthalten sind, bleiben unsichtbar, bis sie von einem Moderator freigeschaltet werden. Die Namen oder Links der Shops werden dabei mit einem entsprechenden Hinweis im Beitrag entfernt. Wir betreiben das Board mit Herzblut und Engagement - vor allem auch viel Freizeiteinsatz. Da haben wir wirklich keine Muße, solchen „billigen Maschen“ hinterher zu moderieren. Aufrichtig fänden wir, wenn man mit uns Kontakt aufnimmt (und man dann entweder zusammen kommt oder nicht). Das ist aber nicht geschehen. Wir haben lange diskutiert, ob wir diese 3 Shops beim Namen nennen sollen, wie es einzelne hier fordern. Wir haben uns jedoch aus mehreren Gründen dagegen entschieden. Ansonsten seid euch bitte Folgendem gewiss: Das Caliboard lebt von euch und euren tollen Beiträgen! Davon, dass wir uns untereinander Tipps geben, Ideen austauschen. Dazu gehören auch Links. Als Privatpersonen könnt ihr also selbstverständlich sagen und zeigen, wo ihr eure Neuerwerbungen her habt, auch gern mit Links. Denn so kann jeder gleich nachschauen und bewerten, ob das Produkt vielleicht auch für einen selbst passt. Dabei sind natürlich wie überall die geltenden rechtlichen Regeln (Urheberrecht) zu beachten. Wir hoffen, damit etwas Klarheit geschaffen zu haben. Für das Caliboardteam Frauke
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    Hallo zusammen, ich habe mir inspiriert von anderen Beiträgen hier eine zusätzliche Ablage gebaut die ich in der vorhanden Tischschiene einhängen kann. Die Vorgaben waren kompakte Abmessungen und eine Nutzung auch in der Schlafposition der dreier Bank. Die Abmessungen sind so gewählt das die Ablage in einer der Boxen unter der Rücksitzbank ihren Platz findet und immer dabei ist. Für Interessierte Nachbauer habe ich eine Zeichnung mit Bestellnummer der Bügel und den Abmessungen erstellt. Gruß Thorsten
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    Der GC hat insbesondere im Winter zu wenig Batteriekapazität an Bord. Die im Motorraum verbaute 92 Ah-Batterie sollte maximal zur Hälfte entladen werden, hat also eine nutzbare Kapazität von 46 Ah. Kühlschrank und Dieselheizung verbrauchen als Daumenwert im Mittel ca. jeweils 1A die Stunde, d.h. nach 24 Stunden sind 48A verbraucht und die AGM ist damit leer. Mehr zu den mit einem Batteriecomputer ermittelten Verbrauchswerten hatte ich hier aufgeschrieben: https://www.caliboard.de/topic/25171-einbau-batteriecomputer-solarcomputer-datenlogger-batterieentladung-schätzeisen-messungen-stromverbräuche/ Es gibt hier im Forum bereits verschiedene inzwischen etwas unübersichtliche Threads in denen verschiedene Lösungen, wie man die Batteriekapazität erhöhen kann, vorgestellt werden: https://www.caliboard.de/topic/22727-workshop-gc-600-ladebooster-lifepo4-anschl-solartasche/ https://www.caliboard.de/topic/22013-umbau-auf-150-ah-lifepo-ladebooster-sinuswandler-dämmung-fahrerhaus/ https://www.caliboard.de/topic/21113-2-bordbatterie/ https://www.caliboard.de/topic/22623-bordbatterie-agm-gegen-lifepo4-tauschen/ Hier nun eine Beschreibung einer weiteren m. E. einfachen und wirtschaftlichen Lösung für eine Verdopplung der zur Verfügung stehenden Batteriekapazität durch den Verbau einer zweiten 92Ah AGM-Batterie hinten im Stauschrank neben dem Technikschrank mit Option auf späteren Tausch / Umbau auf LifePo4. Ausgangslage: Die Werksverkabelung im GC macht die Vergrößerung der Batteriekapazität nicht so einfach: Das verbaute Ladegerät hat nur ein Ladekennlinie für AGM-Batterien, die Lichtmaschine lädt mit Spannungen bis zu 15,0 Volt, der Einbauort im Motorraum ist für LifePo4-Batterien nicht optimal und die Versorgung des Aufbaus erfolgt über zwei verschiedene Kabelstränge, die erst an der Aufbaubatterie im Motorraum zusammen laufen. Es bietet sich daher m. E. an, eine Erweiterung der Batteriekapazität hinten vorzunehmen, wo die stärksten Energieverbraucher (Heizung, Kühlschrank) angeschlossen sind. Wenn statt einer LifePo4 eine zusätzliche AGM-Batterie verbaut wird, hat dies den Vorteil, dass die Ladeelektronik des GC nicht angefasst werden muss und eine Ladung beider Batterien sowohl über die Lichtmaschine als auch über Landstrom mit der ab Werk verbauten Technik möglich ist. Die zusätzliche Batterie hängt einfach parallel zur ersten Batterie (Anbindung über den Hauptschalter): Der Nachteil dieser ist Lösung ist jedoch das zusätzliche Gewicht von 26 kg auf der Hinterachse (allerdings ausgleichend gegenüber vom Wassertank). Eine 100 Ah-LifePo4-Batterie wiegt demgegenüber nur ca. 14 kg, bedingt jedoch einen größeren Eingriff in die Fahrzeugverkabelung. Umsetzung: Um das Bohren von Befestigungslöchern in den Schrankboden zu vermeiden, habe ich zunächst eine Siebdruckplatte passend gesägt und auf dem Schrankboden verschraubt. Darunter befindet sich zum Ausgleich von Schraubenköpfen eine 1cm dicke Styroporplatte. Anschließend habe ich eine Batteriehalterung darauf befestigt, die später auch für eine LifePo4-Batterie genutzt werden könnte. Bei den Aluschienen handelt es sich um Aluminiumprofile 20x10L I-Typ Nut 5, danke an @KA-lifornia für diesen Tipp hier im Forum. Die Plusanbindung habe ich über einen modifizierten Hauptschalter im Technikschrank realisiert. Dieses Modell (https://www.amazon.de/gp/product/B07GVGT4P) passt von den Bohrlöchern exakt an die Stelle des originalen Hauptschalters und bietet die Möglichkeit, zwischen der vorderen oder der hinteren Batterie umzuschalten oder auch beide parallel zu betreiben (dann werden auch während der Fahrt beide geladen): (Das vierte rote Kabel geht zu einem Wechselrichter). Den Masseanschluss der Batterie habe ich über die Bodenschraube der Verzurröse im hinteren Teil des Schranks realisiert (siehe Bild oben). Dadurch wird eine Kabelverlegung des Massekabels nach vorne vermieden und die Prozentanzeige in der Camperunit stimmt weiterhin. Die in der CU angezeigten Ströme sind dagegen halbiert wenn die hintere Batterie zugeschaltet ist, da der VW-Shunt vorne dann nur noch die Hälfte sieht. Alternativ könnte man auch ein Massekabel nach vorne verlegen und direkt am Batteriepol der Aufbaubatterie anschließen (so hat Tom das realisiert). Der VW-Shunt sieht dann weiterhin den gesamten Stromfluss und zeigt ihn korrekt in der Camperunit an. Die Camperunit würde dann aber falsche Restkapazitäten anzeigen, da sie von 92Ah Gesamtkapazität ausgeht und nicht von 184 Ah (Kann man per VCDS / OBDEleven umprogrammieren). Der Verlust an Stauraum im Schrank hält sich in Grenzen, es passen trotzdem noch eine Klappbox und ein Gasgrill hinein. Neben der Batterie bleibt noch ein 40 cm x 25 cm großes Staufach übrig. Fazit: Der Verbau einer zweiten AGM verschafft eine Verdopplung der Batteriekapazität zu vergleichsweise geringen Kosten. Ich habe die zweite AGM-Batterie seit einigen Wochen im Einsatz und bin zufrieden. Im Sommer kann ich sie bei Bedarf (Gewicht) aufgrund des verbauten Batterieschalters leicht rausnehmen, da dann keine Heizung benötigt wird und in Kombination mit der Solaranlage auch eine Batterie ausreichend ist. Im Winter verdoppelt die zusätzliche Batterie die Freistehzeit auf 48h und somit ausreichend lang für ein Wochenende, passt so für mich. Der Eingriff in die Fahrzeugelektrik fällt sehr gering aus (wichtig für die Garantie). Die Gesamtkosten dieser Lösung liegen unter 200,- Euro (50,- Euro für Kabel, anderen Hauptschalter und die Batteriehalterung sowie Kosten für die zusätzliche AGM-Batterie). Ich sehe zur Zeit keinen ausreichenden Mehrwert darin, eine 100A Lithiumbatterie für 1000,- Euro + Booster für ca. 160,- Euro und ein neues Ladegerät für 150,- Euro zu verbauen, um dann als Gegenleistung 10-20 kg Gewicht zu sparen und eine bessere Ladeleistung zu erreichen. Vielleicht werden die Lithiumbatterien in ein paar Jahren günstiger, dann werde ich wechseln und kann dann auf die jetzt verbaute Infrastruktur leicht aufsetzen (skizzierter Booster oben im Anschlussbild).
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    Paket war 8,5 Jahre unterwegs... Vor ein paar Tagen klingelte die Deutsche Post an unserer Haustür in Amsterdam, mit einem riesigen Paket, das ich nicht sofort zuordnen konnte. Also schnell geöffnet, und sie da: Eine Thermoschutzhülle von Camper-Himmel.de. Und zwar für T5.1, unsere damals nagelneue, und inzwischen auf Alter gekommene Cali. Ich konnte mich nicht erinnern, so etwas bestellt zu haben. Etwas verwirrt nahm ich die beigefügte Rechnung in die Hand. Komisch: Die Hülle erwies sich als bereits bezahlt. Und noch schöner war die Zahlungsdatum: 11.12.2012: Das Auftragsdatum wurde ebenfalls angezeigt: 17.12.2012. Ich gratuliere Camper-Himmel.de zu seiner Meisterleistung: Das Paket ist seit achteinhalb Jahren unterwegs. Dass ich so etwas noch in meinem Alter erleben kann! Gehimmelte Grüsse aus Amsterdam, Marc.
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    Hallo Calinisti, da ich schon einige interessante Informationen aus dem Caliboard für meine Projekte rund um meinen Bus gezogen habe, dachte ich mir, jetzt bin ich mal an der Reihe meine letztes Projekt mit Euch zu Teilen. Ich habe auch noch nichts ähnliches im Board gesehen, weshalb ich glaube, dass es für den ein oder anderen interessant sein kann. Mein „Cali“ entspricht technisch grob einem T6 Beach mit 2 Schiebetüren (ich weiß, den gab es nie 😬). Keinerlei festverbautes Geschränk im Wohnzimmer, wenn ich mag schmeisse ich hinter den Vordersitzen alles raus und habe einen kleinen Ballsaal oder auch Platz um zwei ausgewachsene Motorräder zu transportieren. Im Campermodus kommt meine Einbauküche „Alex“ (Selbstbauküchenblock auf Basis vom Ikea Alex, Grundidee hier aus dem Board), die 3er Rückbank, Selbstbau Flexboard, Heckauszug, Kühlbox und das übliche Campergerödel rein und los geht‘s. Somit habe ich in meinem Parkhotel, wie die meisten Beaches und im Gegensatz zum Coast und Ocean, ‚nur‘ die ab Werk verbaute 75Ah AGM Zweitbatterie unter dem Fahrersitz. Gespeist wie üblich über die Lichtmaschine und niemals voll durch die Euro-6 Thematik und die sogenannte ‚intelligente‘ Lichtmaschine. Landstromeinspeisung und unter dem Beifahrsitz verbautes Ladegerät können dem entgegen wirken, wenn man ab und zu auf einem Campingplatz weilt. Das Solarmodul auf dem Aufstelldach steuert noch mal ein deutliches, solides Grundrauschen bei. Grundsätzlich reicht das um über die Runden zu kommen. Kühlkiste, Licht, *Fon und *Pad laden, ggf. Standheizung und am Ende das elektrische Dach noch wieder runter bekommen, für 2 Tage frei stehen reicht es. Die 230V unter dem Beifahrersitz kann man nutzen, brauch ich aber selten. Habe im täglichen Stromverbrauch sogar noch Optimierungspotential, indem ich meine Absorberkühlkiste auf Gas laufen lasse oder besser noch durch eine Kompressorbox ersetze. Warum nun das Ganze? Durch ein Werbeangebot für LiFePO4 habe ich mich tatsächlich das erste mal intensiver mit dem Thema Lithium-Eisenphosphat-Batterien auseinander gesetzt. Ich habe unterschiedliche Angaben gefunden, daher die folgenden Werte bitte nur als Richtwerte nehmen. Die Liste erhebt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vorteile: Höhere Nennkapazität bei weniger Volumen und deutlich geringerem Gewicht Tatsächlich nutzbare Kapazität deutlich höher (über 90% nutzbar, Blei/AGM 50%) Spannungsstabil während der gesamten Entladung Eingebautes Batterie Management (BMS), Selbstschutz der Batterie gegen Über- und Unterspannung und Über- und Untertemperatur. Oft hat das BMS eine Bluetooth Schnittstelle, macht ein eigenen Batteriemonitor überflüssig Soll 1:1 eine AGM/Blei ersetzen können (dazu später mehr) Hochstromfähig, der geringe Innenwiderstand erlaubt Entnahme von deutlich höheren Strömen als bei AGM/Blei Ladeeffizient, nur sehr geringe Verluste. Insbesondere für Solaranwendung wichtig Nachteile: Temperatursensibel (Laden nur bis 0°, Entladen bis -10°) Interessante Modelle oft nicht im DIN-Gehäuse (KFZ Batterie) erhältlich Preis Vorab sei gesagt, ich liebe technische Spielereien, solange sie funktionieren oder sie auch abschaltbar sind. Die Nachteile habe ich mir selbst relativ schnell wegdiskutiert. Temperaturbereich ist laut technischer Daten meiner Wunschbatterie sogar größer (laden bis -10°, entladen bis -20°) und so kalt wird es ja eh nicht im Innenraum, wenn man einmal irgendwo steht. Nur nach dem abstellen nicht auskühlen und die Standheizung auf Stufe 1 durchlaufen lassen ... DIN-Gehäuse wäre schon cool, Batterie raus, Batterie rein, fertig! Aber dann wird es noch teurer und ich verschenke mögliche Kapazität. Der Preis. Ja, das ist schon eine Hausnummer! Aber es gibt ja im Moment Prozente und du wolltest doch schon lange mal die ganzen Sachen aus nicht mehr benötigten Projekten verkaufen ... die Spülmaschine schafft auch noch weitere 20 Jahre ... So wie man sich halt die Welt schön redet, wenn man was möchte. Kurzer Ausflug zu den DIN-Gehäusen um dann zu meiner Auswahl zu kommen. Ich habe drei für uns Busfahrer möglicher Weise relevante DIN Größen gefunden: DIN H6 : 278 x 175 x 190 (Größe der originalen 75Ah AGM) DIN H7 : 315 x 175 x 190 DIN H8 : 353 x 175 x 190 Üblich ist auch 335 x 174 x 190. Diese Batterien haben alle den Wulst am Sockel, damit man sie leicht im KFZ befestigen kann. Wer also eine LiFePO4 haben möchte, den Preisaufschlag für ein DIN Gehäuse nicht scheut und dem die deutlich geringeren Kapazitäten nicht stören, der kann hier eine Abkürzung nehmen. Man besorge sich eine LiFePO4 mit BMS im DIN H6 Gehäuse und mache sich an die Arbeit. Die Batterien sind in unter einer Stunde gegeneinander getauscht! Grundsätzlich wird die neue Batterie ihren Dienst erfüllen und Kapazitätsvorteile bringen. Ich empfehle trotzdem noch mal weiter nach unten zu blättern, das was nach „FERTIG ! 😊“ kommt. Ich habe jedoch nur zwei Batterien gefunden, die 1:1 passen müssten. (Büttner 80Ah/85Ah, 1.450€/1.500€ Stand Februar 2020). Alle anderen DIN Größen passen nicht ohne die Batterieaufnahme anzupassen und sie bieten in der Regel auch nicht mehr als 80Ah. Aber ich will mehr für weniger! 😉 Gemessen habe ich bei mir in der Fahrersitzkonsole maximale 350mm x 210mm x 190mm, welche ich nutzen könnte. Dann ist aber keine Luft mehr für irgendwas. Ich habe unter dem Fahrersitz eh schon Solarladeregler, Messshunt und einiges an Extrakabelei verbaut. Wer selber messen möchte um den Platz zu optimieren: nicht mehr Gesamthöhe als die 190mm einplanen! Das Sitzgestell kommt sonst schnell mit Batterie oder gar den Batteriepolen in Konflikt. Wer es bis hier hin durch so viel Text geschafft hat wird nun mit ein paar Bildern belohnt! 😊 Das Vorher-Bild: Platz ist da nicht mehr viel ... Hinten (links im Bild) scheint noch Platz zu sein, hier ist jedoch die Batterie verschraubt und die hintere Sitzverkleidung (hier nicht montiert) reicht weit in die Sitzkiste rein. Da ich gerne das unmögliche wage und das Maximum heraus holen wollte fiel nun meine Wahl auf die Liontron LiFePO4 100Ah: BMS mit Bluetooth, Preis noch erträglich (dreistellig), reparaturfähig und 5 Jahre Garantie waren die ausschlaggebenden Kriterien. Die Maße 345mm x 172mm x 208mm passen ins Maximum. Das klappt aber nur bei liegendem Einbau, wird wirklich knapp, aber sollte mir am Ende sogar etwas Höhe einsparen, sodass später vielleicht sogar noch eine Drehkonsole unter den höhenverstellbaren Sitz passt. Erste Probe, hier noch stehend und oben nur oben drauf gestellt. Den Batterietrennschalter habe ich getrennt besorgt. Damit kann ich ggf. die Batterie auch mal komplett abschalten. Hier wird auch sofort klar, dass die anderen Anschlüsse etwas Anpassungsarbeit erfordern. Von vornherein bewusst war mir, dass die Batterieaufnahme so nicht mehr passt, sondern viel mehr sogar im Weg ist. Das Batteriehalteblech stört. 345mm brauche ich! Achtung Spoiler: Ich wollte nach Möglichkeit auf jegliche spanende Bearbeitung an der Sitzkiste verzichten. Hier (rot markiert) wird es span(n)end und der Akkudremel kann sich mal beweisen. Statisch irrelevante Millimeter mussten dort entfeinert werden 😉, damit der neue Stromspeicher ausreichend Spielraum zur Montage bekommt. Die graue Pappe entspricht der Batteriefläche. Gelb markiert die kritischen Stellen. Die Batterie muss noch einen Zentimeter nach vorne, die Schrauben im Bild links oben und unten halten nicht nur das Batterieblech, sondern die gesamte Sitzkiste. Die Batterie lose eingelegt auf das bestehende Halteblech. Spack! Aber passt. Blick von hinten auf die Sitzkiste und auf den Batterieboden. Die Schraube kann raus, war für das Halteblech der AGM. Aber die Kunststoffverkleidung benötigt noch etwas Platz in der Kiste. Hier noch mal die originale Batterie und die Höhe innerhalb der Sitzkiste (Gummiüberzug kommt noch hinzu!): Das Batteriegehäuse geht leicht über den Rand der Kiste hinaus, die Anschlussklemmen gehen sogar sehr deutlich drüber. Das verhindert auch den Einbau einer Drehkonsole, insbesondere bei dem höhenverstellbaren Fahrersitz. Die LiFePO4 (noch mit dem störenden Blech drunter!) bleibt deutlich unterhalb der Oberkante der Sitzkiste! Was ist sonst noch im Weg? Links vorne in der Sitzkiste sind ein paar Anschlusssterminals der originalen Verkabelung, die der Batterie im Wege sein werden. Hier reicht es mit etwas sorgsamen biegen am Halteblech das ganze etwas senkrechter zu montieren und den notwendigen Platz für den Akku zu schaffen. An der roten Markierung konnte sich der Dremel auch ein paar Milimeter austoben. Die genannten Dremelarbeiten sind nicht zwingend notwendig, mir war jedoch das Risiko zu groß, daß das Batteriegehäuse an diesen Stellen unnötig leidet. Nächste Herausforderung: das originale Batteriehalteblech muss raus. Dazu habe leider nichts gefunden und selbst die erfahrenen T5/6 Bastler im direkten Umfeld meinten es würde nicht ohne Flex gehen, da es ja angeschweisst ist. Habe ich mich dann für einen anderen Weg entschieden. Auch um mir ein bisschen Zeit zu kaufen, da die neue Halterung ja auch noch gebaut werden musste. Und dazu benötige ich die Sitzkonsole auf der Werkbank. Also kurzerhand eine gebrauchte Konsole über das üblichen Online-Auktionshaus geordert. Direkt eine Version aus einem T5/6 ohne Zweitbatterie. Heute weiss ich, dass es nur 6 kleine Bohrungen gebraucht hätte um die Konsole vom angepunktete Blech zu befreien. Aber so konnte ich in Ruhe bauen und später die Komplette Konsole tauschen. Auch hier stört noch etwas. Diese Kante muss weg, um ausrechend Auflagefläche für die neue Batterieaufnahme zu haben und nicht unnötig Höhe zu verlieren. ... und hier ... Und das sind die drei Stellen nach der Anpassung. Nicht schön, aber es reicht. Ohne Grate und mit Rostschutz versehen weilen die Stellen eh im Dunkel. Hier Platz schaffen durch biegen des Haltebleches (oben schon mal erwähnt) Gerne hätte ich ein durchgehendes Blech eingebaut um punktuelle Belastungen auf das Batteriegehäuse zu vermeiden. Dafür fehlt mir leider die entsprechend ausgestattete Werkstatt. Aber die 3 Alubleche tun auch was sie sollen. Das hintere wird zusammen mit der Sitzkiste am Boden verschraubt. Anprobe. In der Mitte verklebt, vorne angeschraubt, zum Teil schon abgepolstert. Der Riemen hält die (deutlich leichtere) Batterie sicher an ihrem Ort. Fertig! Muss nur noch eben den Bus an die Konsole schrauben 😉. Rechts eine 12V Steckdose für meine Einbauküche. War vorher von innen durch die Konsolenrückwand verbaut und musste der Batterie nach aussen weichen. Davor hat es mir gegraut, das Kabelchaos ... hier schon mal alles gelöst. Gelöstes Chaos ... ohne das Sitzblech ... Der gelb markierte Bolzen fliegt raus. Nun ein kleiner Zeitsprung ... „mal eben“ die neue Konsole verbaut. Alles wieder sauber und einigermassen ordentlich unterzubekommen dauert ... Das passt doch ! 🤓 Das Nachher-Bild: Alles angeschlossen und wieder ordentlich verpackt. Da kommt noch eine Gummiabdeckung drüber, der Optik wegen und um die Pole vor Berührung zu schützen. FERTIG ! 😊 Fast ... Laut Beschreibung lässt sich eine AGM 1:1 gegen diese LiFePO4 tauschen. Grundsätzlich nicht ganz falsch, das BMS der Batterie kümmert sich um alles was die Batterie betrifft. Es sollte nicht so einfach sein der‚ Batterie etwas anzutun. Aaaaber ... auf der ersten Testfahrt hatte ich sowohl die Spannung der Starterbatterie als auch den Status der neuen Bordbatterie im Blick. Die Starterbatterie war relativ leer. Also hat die Lima gegeben, was sie kann. 14,7-14,8V, fein. Aber Moment! Warum erzählt mit die Neue (über Bluetooth), dass sie gerade nicht laden möchte? Fast voll, ok, aber nur fast. Etwas genauer geschaut war der Grund klar: Überspannung. Die Lithium-Eisenphosphat Energiebündel haben einen Spannungsbereich von 11V bis maximal 14,6V ! 14,8V waren dem BMS zu viel und es hat dicht gemacht. Sobald die Lima runter regelt, weil die Starter voll ist, dann wird auch die LiFePO4 wieder geladen. Die Neue verhält sich gänzlich anders als es im Gesamtkonzept der werten VWN-Ingenieure vorgesehen ist. Nicht unbedingt schlechter, es kann auch zu pass kommen. Mir gefällt es jedoch nicht so gut, dass die Bordbatterie hier dicht machen muss, obwohl gerade viel Strom zum Laden da ist. Und was dann noch hinzu kommt: die LiFePO haben einen sehr geringen Innenwiderstand und können mit sehr hohen Strömen laden. Und sie nehmen sie sich, was sie bekommen können! Sobald also das Trennrelais anzieht fliesst bei leerer Bordbatterie ein ungewöhnlich hoher Strom von der Starterbatterie nach hinten. Vorher war das systembedingt selbstlimitiert. Ein AGM/Blei nimmt durch den hohen Innenwiderstand einfach nicht so viel auf einmal. Ist ja ein Vorteil, der LiFePo4, dass sie schnell lädt und alles effizient aufsaugt. Hier limitiert dann eher die relativ dünne aber lange Leitung von vorne nach hinten. Das gefällt mir garnicht. Ich habe aber keine ernsthaften Bedenken, dass es da zu größeren Problemen kommt, es ist ja auch alles ausreichend abgesichert. Nichtsdestotrotz habe ich mich dann entschieden doch noch einen Laderegler einzubauen (Votronic VCC 1212-30), der die Spannung von vorne jederzeit LiFePO4 gerecht aufbereitet, auf 30 A limitiert (hätte gerne 50A-80A gehabt, aber dazu fehlt der Platz) und zusätzlich noch der Starterbatterie etwas zukommen lässt, wenn ich am Landstrom stehe. Eingebaut aber noch nicht fixiert: Und da ich grundfaul bin und gerne Dinge weiterverwende habe ich meine Konstruktion aus dem Vorgänger-MV übernommen um den Laderegler anzuschliessen. Fast alles (bis auf Masse mit hohem Kabelquerschnitt und Temperatursensor) liegt am Trennrelais an! Da der VCC auch die Funktion des Trennrelais übernimmt liegt es nahe den Steckkontakt des Trennrelais zu übernehmen 🤓. Dazu habe ich mir ein passendes Relais besorgt (hier reicht ein altes, defektes), die Innereien ausgenommen und die Lötfahnen mit den passenden Kabelquerschnitten verlötet. Achtung, hier sollte keiner den Lötkolben anlegen, der nicht weiss was eine kalte Lötstelle ist und wie man diese verhindert! Mein nächster Beitrag wird dann der Verbau eines Feuerlöschers gegen heisse Hintern 😉 Das Trennrelais beim MV und meines Wissens auch beim Beach. Die schönen Lötstellen kann man leider nicht sehen, dafür aber die stümperhafte Gehäusebearbeitung 🙄 Vorteil der Geschichte: Rückbau jederzeit spurlos möglich. Um ohne Laderegler (so wie vorher) das Ganze zu betreiben muss ich nur das originale Trennrelais wieder einsetzen. 🤓 Leider bin hatte ich noch die Chance ausführlich zu testen. Warum noch nicht, kann sich jeder denken, uns allen ist da eine elektronenmikroskopisch Kleinigkeit dazwischen gekommen. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat! Meine Bordkapazität hat sich damit nominell von 75Ah auf 100Ah erhöht. Und als aufmerksamer Leser kann man sich auch ausrechnen, dass die nutzbare Kapazität meiner Neuen einer AGM-Kapazität von 160Ah entspricht. Ein Coast oder Ocean hat 2 x 75Ah AGM-Bordstrom - ha! 😝 😉 Ich hoffe der Praxistest straft mich nicht Lügen! Viel Spass beim Nachbau. Grüße Klaus Disclaimer: Es ist lediglich ein Serviervorschlag und eine Beschreibung dessen was ich gebastelt habe. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit meiner Angaben. Ich kann auf Grund der nicht genannten Situation nicht einmal behaupten, dass es gut funktioniert. Ich bin neugierig, ob es Ähnliche Projekte gibt!
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    Liebe Calinisten, werde mich nun auch hochoffiziell aus dem Wartezimmer verabschieden, nachdem ich meinen CaliCamper heute in Hannover abgeholt habe und gleich schon mit zwei Kaffeefleckchen individualisiert habe. Auf der entspannten Heimfahrt durch die Lüneburger Heide habe ich dann auch so das wichtigste mal ausprobiert und bisher noch keine Mängel finden können. Anbei mal ein Paar Bildereindrücke und haltet weiter durch. Lieben Gruß aus dem Norden von Rolf
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    Hi, Anbei noch ein paar Bilder von unserem Beat (Finnland, Island, Westalpen) Viele Grüsse, Flo
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    Der GC ist ab Werk mit der Camperunit ausgestattet. Diese zeigt die aktuelle Batteriespannung sowie den momentanen Stromverbrauch an und gibt eine Abschätzung über die Restlaufzeit und den Füllstand der Aufbaubatterie. Genauigkeit: Die angezeigte Batteriespannung stimmt mit der Wirklichkeit überein. Der angezeigte Momentanstromverbrauch ist ebenfalls genau, allerdings auf 1A gerundet. Eine seriöse Auswertung des Strombedarfs einzelner Komponenten oder des Ruhestrombedarfs ist damit nicht möglich. Die Restlaufzeit und die Batterie-Füllstandsbewertung gehören eher in die Kategorie Schätzeisen und sind nach meiner Wahrnehmung nicht besonders verlässlich. Was ab Werk fehlt: Eine Darstellung des aktuellen sowie tageweise akkumulierten Solarzellenertrags (bei verbauter Solaranlage) Eine Darstellung des Momentanstromverbrauchs auch im mAh-Bereich, um z. B. ungewünschten Ruhestromverbrauchen auf die Spur kommen zu können Eine Aufzeichnung und Darstellung akkumulierter Tagesverbräuche, um realistisch bewerten zu können, wie lange die Batterie beim Freistehen noch reicht Eine Bestimmung der verbleibenden Batteriekapazität auf Basis der rein- und rausfließenden Ströme. Eine Aufzeichnung und Darstellung der Temperatur in der Umgebung der Aufbaubatterie, z.B. zur Einschätzung, ob eine LifePo4-Batterie an Stelle der AGM-Batterie ohne Risiko verbaut werden kann Außerdem wünschenswert: Eine integrierte Aufzeichnung der Daten (Datenlogger), ohne dass beispielsweise ein Smartphone die ganze Zeit im GC verbleiben muss Eine Exportfunktion der Daten, um detaillierte Auswertungen z. B. in Excel vornehmen zu können Lösung: Um all diese Funktionen zu erhalten, ist die Installation eines Solar- und Batteriecomputers erforderlich. Eine Möglichkeit wäre, die Auswertung des Solarertrags mit Hilfe des von Votronic angebotenen Bluetooth-Connector S-BC (https://www.votronic.de/index.php/de/produkte/mess-anzeigegeraete/energy-monitor-app) nachzurüsten. Die Batteriemessung kann hier ebenfalls integriert werden, dazu ist dann zusätzlich der LCD Batterie-Computer 200 S (https://www.votronic.de/index.php/de/produkte/mess-anzeigegeraete/lcd-batterie-computer) erforderlich. Ich habe mich stattdessen für den BlueBattery D2 (https://www.blue-battery.com/product-page/bluebattery-d2-black-edition) entschieden, da ich die Entwicklung bereits im Nugget-Forum mitverfolgt habe und dieser Computer beide Funktionen vereint. Einbau: Eine Herausforderung beim Einbau des Shunts ist die feuchte Umgebung, da die Aufbaubatterie ja beim GC leider im Motorraum verbaut ist. Ich nahm Kontakt mit dem Entwickler @_Kai_ auf und er empfahl mir, den BlueBattery mit einem wasserdichten Gehäuse zu kapseln: Die Befestigung des Gehäuses habe ich mit vier Neodym-Magneten gelöst, an der Spritzschutzwand gibt es eine ausreichend große ebene Fläche: Die Anbindung an die Batterie ist einfach, da das Massekabel des VW-Shunt, der an der Aufbaubatterie hängt, mit einer M8-Schraube an der Fahrzeugwand befestigt ist. Dies lässt sich leicht lösen und der Batteriecomputer dort einschleifen: Batteriecomputer und VW-Shunt sind dann in Serie hintereinander angeschlossen. Zuletzt musste eine Verbindung zwischen dem Solarregler im Heck und den Batteriecomputer hergestellt werden. Hier bin ich unter dem Fahrzeug durchgegangen, dort liegen bereits andere Kabel. Der Eingang hinten erfolgte über den Bodenluftanschluss, die dünnen Kabel schränken den Querschnitt nicht nennenswert ein. Erste Erkenntnisse: Der Solarertrag im Winter lag in einer bedeckten Woche im Durchschnitt bei nur ca. 0,8A pro Tag. Um den Ruhestrombedarf kompensieren zu können, darf dieser also nicht höher als ca. 30 mAh sein. Die gemessene Ruhestromaufnahme bei eingeschaltetem Hauptschalter im Technikschrank beträgt allerdings 200 mAh (!). Kein Wunder, dass hier im Forum einige von leeren / tiefentladenen Aufbaubatterien nach einigen Wochen Standzeit berichten. Ein Eigenversuch ergab nach 10 Tagen Standzeit eine Restkapazität von ca. 60% nach vorheriger Vollladung. Im Bild sieht man gut die abnehmende Batteriespannung trotz täglicher Solarladung. Alle Verbraucher waren abgeschaltet. Am Ende der Messreihe erfolgte der Anschluss an den Landstrom, man sieht hier gut die erfolgte Vollladung mit zunächst steigender Spannung bis 14,4 Volt und dann die Weiterladung mit 13,6 Volt (IUoU-Kennlinie) durch das im GC verbaute Ladegerät. Die gemessenen Werte passen auch mathematisch: 0,200 mAh * 24 Stunden * 10 Tage = 48 Ampere Verbrauch 48 Ampere - 10 Ampere Solarertrag = 38 Ampere Nettoverbrauch 38 Ampere / 92 Ampere Batteriekapazität = 41% Verlust. Bei eingeschaltetem Hauptschalter muss die Aufbaubatterie nach 12 Tagen durch Landstrom / Lichtmaschine also auf jeden Fall aufgeladen werden, wenn man die Batterie nicht tiefer als 50% entladen möchte. Ohne Solaranlage dauert es nur knapp 10 Tage, bis diese Grenze erreicht ist. Zur Beruhigung: Bei abgeschaltetem Hauptschalter habe ich nur eine Stromaufnahme von rund 10 mAh gemessen, dies kann die Solarzelle sogar im Winter locker kompensieren. Bis zu 20 mAh ist auch ein typischer Wert heutiger Fahrzeuge im Ruhemodus. Die Batterie hält eine solche Belastung auch ohne Solarzelle mehr als vier Monate aus. Man sieht hier im zweiten Messzeitraum mit abgeschaltetem Hauptschalter trotz noch schlechterem Solarertrag von durchschnittlich nur 0,3A pro Tag, dass die Batteriespannung dieses mal nicht absinkt und bei 12,8 Volt verbleibt. Was verursacht nun den hohen Ruhestrombedarf bei eingeschaltetem Hauptschalter? Um das genauer zu bestimmen, habe ich Einzelmessungen mit einem Multimeter an den Sicherungen im Technikschrank vorgenommen: USB-Ladesteckdosen (Sicherung 1) : 74 mAh Kühlschrank (ausgeschaltet) (Sicherung 2) : 27 mAh Camperunit & Truma Bedienung (Displays dunkel) (Sicherung 3) : 62 mAh Truma 6 DE (Sicherung 4) : 0,7 mAh 12 V Steckdose hinten (Sicherung 6) : 0 mAh Relais für Lichtsteuerung (Sicherung 7) : 0 mAh Leseleuchten & Badlicht (ausgeschaltet) (Sicherung 9) : 19 mAh Wasserstandsgeber (Sicherung 11) : 8 mAh --------- 190,7 mAh Ein LTE-Router (Sicherung 5) bzw. das Ambientelicht (Sicherung 7) ist bei mir nicht verbaut, hier ist ein zusätzlicher Ruhestrombedarf zu erwarten. Auch die induktive Ladeschale habe ich nicht, diese wird vermutlich ebenfalls die Ruhestromaufnahme erhöhen. Ich finde die Werte einzeln betrachtet im Grundsatz plausibel und nicht unerwartet hoch - es addiert sich eben. Der GC hat (sicherlich auch auf Anforderung der VW-Marketingabteilung) im Gegensatz zu anderen Aufbauherstellern eine moderne Camperunit, auch wurden eine Vielzahl von USB-Steckdosen verbaut. Diese Ausstattung hat sicherlich für den ein- oder anderen auch einen Kaufanreiz dargestellt. Es hat aber eben auch seinen Preis in Form des gestiegenen Standby-Strombedarfs. Bei der Camperunit gibt der Hersteller Dometic (https://www.dometic.com/de-de/de/neuigkeiten/emea/dometic-connect) einen Standby-Verbrauch von 75 mAh an (https://www.manualslib.de/manual/572187/Dometic-Connect-Panel.html), da liegt der gemessene Wert (62 mAh) sogar darunter, ist aber trotzdem recht hoch. (Die Fotos der GUI sehen auf der Webseite von Dometic anders aus, da muss für VW eine dedizierte Software entwickelt worden sein). Darin ist auch der Standby-Bedarf des Truma CP enthalten, diesen gibt Truma mit 4 mAh an. Die acht USB-Ladedosen weisen in Summe auch einen erheblichen Leerlaufverlust auf. Pro Doppeldose sind es ca. 19 mAh. CU & USB-Ladesteckdosen machen schon 70% des Gesamtbedarfs aus. Den Rest verbrauchen im wesentlichen die modernen Soft-off Geräte (Kühlschrank und Leselampen). Hardwareschalter sind out. Durch die Wasserstandsgeber fließen dauerhaft 8 mAh. Weitere Messdaten: Indirekte Beleuchtung (maximale Lichtstärke): 4,26 Ah Außenbeleuchtung: 0,5 Ah Camper-Unit eingeschaltet (Beleuchtung): 0,10 Ah Leseleuchten Tisch, Küche: jeweils 0,4 Ah Leseleuchten Hochbett, Hinten links, Hinten rechts (2x): jeweils 0,15 Ah Badlicht: 0,5 Ah Innenleuchte Kofferraum: 0,2 Ah Fazit: Der Hauptschalter muss im Winter unbedingt abgeschaltet werden, wenn das Fahrzeug für mehr als ein paar Tage ohne Landstromanschluss abgestellt wird. Beim Freistehen im Winter lässt sich Strom sparen, wenn statt der indirekten Beleuchtung abends nur 1-2 Leseleuchten genutzt werden. Weitere Messungen (insbesondere Heizung und Kühlschrank) folgen später. Hier noch einige Screenshots der Android-App: Linkes Bild: Um 8:14 Uhr erkennt der Solarladeregler die Sonne. Die Ladeleistung setzt erst später ein. Mittleres Bild: Man sieht die IUoU-Ladekennlinie des Solarladereglers. Rechtes Bild: Tagessolarertrag im Dezember. Ich bin zufrieden und kann nun den Energiebedarf und -zustand vernünftig einschätzen. Als Zusatznutzen wird auch die Umgebungstemperatur durch den Bluebattery alle zehn Minuten mitgeloggt. Nach dem nächsten Sommer habe ich dann eine Entscheidungsgrundlage, ob ich eine LifePo4-Batterie im Motorraum in Bezug auf die Umgebungstemperaturen verbauen mag. P.S.: Eigentlich wollten wir eine Wintertour mit dem GC machen - der Lockdown hat nun diese Messungen ermöglicht. Vielleicht sind die Erkenntnisse für den ein- oder anderen nützlich.
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    Hallo Freunde, ein langer Wunsch wird endlich wahr. In vielen Themen kommt es ja vor das beim antworten auf einen Beitrag dieser voll zitiert wird. Bei kurzen Beiträgen ist das nicht schlimm, bei viel Text der vielleicht noch bebildert ist kann das lesen aber schonmal anstrengend werden, vor allem wenn die Antwort nur ein Einzeiler ist. Ich habe das nun umgestellt und Zitate werden nun gekürzt wenn diese länger als 5 Zeilen sind und einem Hinweis versehen. Das Zitat kann daneben auch zur vollen grösse aufgeklappt werden um den vollen Beitrag zu lesen. Beispiel: Hoffe es gefällt und unterstützt das lesen... Ein Bild wird übrigens als eine Zeile gewertet, an manchen Stellen kann es also noch etwas grösser werden als es eigentlich sollte.. Habt Spass! Chris
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    Hallo, Da kaum zu erwarten ist, dass hier noch irgendein halbwegs brauchbarer Beitrag kommt, Mache ich das Thema jetzt zu. Der in letzter Zeit hier teilweise auftauchende Umganston missfällt mir doch sehr. Ich möchte daran erinnern, dass wir hier im Caliboard einen höflichen und freundlichen Umgang pflegen. Und das soll (und wird) auch so bleiben..... Gruss, Stephan
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    Hallo zusammen, ich hatte schon in anderen Diskussionen meine Ideen für eine Alubox auf einem Heckklappenträger vorgestellt und über erste Bastelergebnisse berichtet. Nachdem das Projekt jetzt weitestgehend fertiggestellt ist, möchte ich es noch mal in einem eigenen Thread vorstellen. Und zwar mit einem Bild, dass man „Fiktion und Wirklichkeit“ nennen könnte, oder auch „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“. 😉 Aber der Reihe nach: Wir hatten bisher eine große Alubox auf dem AHK-Träger. Da wir zukünftig unsere Fahrräder mitnehmen wollen, musste eine Lösung mit folgenden Randbedingungen gefunden werden: - Transport von 4 Fahrrädern - Transport von zusätzlichem Gepäck in einer Box - Zugang zum Kofferraum (Heckküche) ohne Demontage von Fahrrädern oder Box Die einfachste und günstigste Lösung wäre ein AHK-Fahrradträger in Verbindung mit einer einfachen kleinen Dachbox gewesen. Neben der Problematik mit größeren Dachlasten beim manuellen Aufstelldach, der Überschreitung der 2 Metergrenze und der Zugänglichkeit sprach auch die bereits verbaute Solaranlage dagegen. Außerdem wollte ich mir die Option offen halten, demnächst mal wieder eine (kleine) Surfausrüstung mitnehmen zu können. Eine andere Lösung wäre Box auf AHK-Träger und Fahrräder auf dem Heckklappenträger, was ausscheidet, da sich das weder mit dem aufgestellten Dach vereinbaren lässt, noch die Heckklappe bei 4 Rädern öffenbar wäre. Inspiriert u.a. von der tollen Heckbox von Markus habe ich also begonnen, den Ansatz „Fahrräder auf AHK-Träger und Box an der Heckklappe“ an unsere Bedürfnisse anzupassen. Ein wesentliches Kriterium war die komfortable Zugänglichkeit des Kofferraums. Ziel war also die Minimierung der Kraft zum Öffnen und Schließen der Heckklappe. Maßgebend dafür ist nicht allein das Gewicht von Heckträger, Box und Gepäck, sondern auch der Abstand dieser Lasten zum Drehpunkt der Heckklappe (= Scharnierachse). Oder physikalisch ausgedrückt: Das Moment infolge der Lasten bezogen auf den Drehpunkt, welches sich aus Gewichtskraft mal horizontalem Abstand vom Schwerpunkt zum Drehpunkt errechnet. Um es noch etwas komplizierter zu machen: Mit Änderung des Öffnungswinkels ändert sich dieses Moment. Und je kleiner der Öffnungswinkel der Heckklappe ist, desto geringer wird die unterstützende Kraft der Gasdruckfedern. Ganz praktisch ausgedrückt: Das Eigengewicht von Träger und Box sollte möglichst klein sein, und die Box sollte möglichst nah an der Heckklappe und möglichst weit oben sitzen. Bei größerem Abstand zur Heckklappe vergrößert sich die Kraft beim Schließen der Heckklappe. Je tiefer die Box sitzt, desto größer werden die erforderlichen Kräfte zum halten der geöffneten Heckklappe. Die Box habe ich bei Krodinger bestellt. Die hohen Erwartungen, die ich nach der Beschreibung von Markus hatte, wurden nicht enttäuscht. Sie ist sehr hochwertig verarbeitet und sieht schwarz gepulvert sehr gut aus. Die Kommunikation mit Herrn Krodinger war sehr angenehm. Die Größe mit 1400x400x300 mm erlaubt zwar keine allzu sperrigen Teile, erfüllt aber die Forderung, den Schwerpunkt nach vorne/oben zu bringen. Abweichend vom Standartmodell haben wir einen Zentralverschluss verbauen lassen, womit eine Einhandbedienung möglich ist. Das nachgemessene Leergewicht beträgt 13,6 kg. Der zusätzliche Stauraum von gut 160 Liter ist nicht riesig, wir werden ihn aber bestimmt gut zu nutzen wissen, vor allem für Sachen, die eher mal feucht und/oder dreckig sind. Da wir noch keinen Heckklappenträger hatten, musste einer beschafft werden. Optisch am besten gefällt mir eigentlich der Originalträger in altem Design. Neben dem hohen Preis (selbst für Gebrauchte) sprach das sehr niedrige, untere Querrohr. Wir nutzen derzeit noch den Atera Strada DL3 als Fahrradträger. Dieser hat einen sehr hohen Haltebügel. Ich hatte Befürchtungen, dass es hier zu Kollisionen kommen könnte. Nächster Kandidat wäre der neue Originalträger gewesen. Hier war neben dem hohen Preis kritisch, dass die Box einen großen Abstand zur Heckklappe hätte und nach oben über den Träger hinaus stehen würde. So fiel die Wahl schließlich auf einen Fiamma CarryBike Pro. Dieses etwas lustlos konstruierte Teil wird mit Sicherheit niemals einen Designpreis gewinnen. Auch die Montage ist etwas kniffelig. Für meine Zwecke hat er aber einige Vorteile. Da er zerlegt geliefert wird, hat man ihn schnell „pulverfertig“. Außerdem konnte ich relativ einfach einige Teile weglassen, so dass er am Ende nur 6,6 kg auf die Waage bringt. Vom Träger ist nur noch das wesentliche geblieben. Oben ist normalerweise wie unten ein 35 mm Rohr, das über die 30 mm Seitenteile geschoben wird. Das habe ich ersetzt durch eine Kombination von einem längeren 25 mm Rohr, das in die Seitenteile geschoben wird, und ein 30 mm Rohr zwischen den Seitenteilen. Das 25 mm Rohr hatte ich noch mit Panzerband umwickelt, so dass es schön straff in den 30 mm Rohren sitzt, und anschließend alles vernietet. Bei Gelegenheit werde ich mal die silbernen Nieten schwarz machen, dann sollte er ganz passabel aussehen. Die Box sollte ja möglichst hoch auf dem Heckträger platziert werden. Dabei sollte natürlich nicht die Zweimetergrenze überschritten werden, und die Box sollte bei offener Heckklappe nicht mit dem aufgestellten Dach kollidieren. Letzterer Punkt ist maßgebend. Nachdem die Box eingetroffen war, wurde also Maß genommen: Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil vom Fiamma-Träger: Die Oberkante der Box schließt schön mit der Oberkante vom Träger ab. Die Befestigung der Box erfolgt mit 2 gekanteten Alublechen, mit denen die Box einfach am Oberrohr eingehängt werden kann. Hier zu sehen mit noch provisorischer Verschraubung. Da kommen noch Schrauben in passender Länge und mit Sicherungs-Hutmuttern rein: Danach wird die Box noch mit 4 Schrauben befestigt. Dafür verwende ich die Kunststoffverbinder vom Träger. Die oberen Schrauben sitzen in den oberen Verbindern. Im Bereich vom unteren Rand der Box habe ich zusätzliche Verbinder eingesetzt, die beim „strippen“ des Trägers übrig geblieben waren. Jetzt ging es endlich ans testen! Funktioniert der Plan? Also Box dran, Fahrradträger dran und Fahrräder drauf (die beiden großen, also kritischen): Passt! Und wie sieht es mit der Heckklappe aus? Ich habe derzeit noch die originalen 1200 N Dämpfer drin. Bei 18 Grad Außentemperatur haben die die Klappe mit Träger und leerer Box locker oben gehalten. Als nächstes kam mein 6x3-Meter-Partyzelt (gut 16 kg) als Ballast rein. Auch das blieb oben. Beim Schließen der Klappe merkte man dann schon die nachlassende Dämpferkraft ganz zum Schluss. Da muss man etwas gegenhalten, bis die Zuziehhilfe die Klappe ganz schließt. Ich habe von Markus dessen Originaldämpfer (1270 N) erstanden, die er wegen „Terrangerumbau“ nicht mehr benötigt. Einbau und Test stehen noch aus. Im geöffneten Zustand hat die Box mit 20 cm etwa die gleiche Ausmitte zum Drehpunkt wie die Dämpfer (ca. 18 cm). Rein rechnerisch ist es so, dass die zusätzliche Dämpferkraft im Verhältnis der Hebelarme in zusätzliche Auflast umgesetzt werden kann. Es steht damit 2 x 70 N x 18/20 = 126 N = ca. 12,6 kg mehr Zuladung zur Verfügung. Damit läge die Zuladung bei knapp 30 kg. Eventuell werde ich noch die kleineren Busschmiededämpfer (1340 N) beschaffen. Wobei ich hier nicht übertreiben möchte, da sonst das Schließen der Klappe ohne Stühle und mit leerer Box für mich zum Kraftakt und für meine Frau zur „Hängepartie“ wird 😉 Die Fahrräder können ohne Drehen des Lenkers montiert werden. Die Box kann ohne Wegklappen des Fahrradträgers geöffnet werden. Einziger Wermutstropfen: Bei geöffneter Heckklappe, was bei uns wegen der Heckküche häufig der Fall ist, ist die Box schlecht bis gar nicht zugänglich. Hier werden wir uns umgewöhnen müssen. Viele Grüße Mark PS: Unsere bisherige Box übernimmt Sven (hier aus dem Forum), der sie als junger Zwillingspapa sicher gut gebrauchen kann, samt AHK-Träger. Wir werden uns einen Strada EVO3 zulegen, der dann auch für die immer größer werdenden Räder meiner Jungs ausreichende Tragfähigkeit mitbringt. Der muss dann ggf. noch umgebaut werden, damit die Heckklappe problemlos auf geht. Dazu gibt es ja schon Umbauberichte und natürlich auch schon eigene Gedanken. Es wird also nicht langweilig 😉
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    Hallo, gerade noch vor Jahresende kam heute ein Anruf, dass unser Kastenwagen- Paulchens Nachfolger- geliefert wird und wir ihn wohl im Januar abholen können Ich habe mir deshalb überlegt, nochmal ein Fazit über unsere Zeit mit Paulchen zu schreiben. Vorab: Es war eine tolle Zeit, die wir nie vergessen werden, und der Abschied macht uns schon etwas traurig. In knapp 3 Jahren sind wir etwa 58000 km gefahren. Unsere Gründe für den Wechsel: bei unserem Nutzungsverhalten wären wir schon öfter über eine „richtige“ Nasszelle und damit noch etwas mehr Unabhängigkeit froh gewesen. Das hat sich jetzt unter Corona nochmal verstärkt. Dass wir irgendwann umsteigen, war klar, Corona hat es etwas beschleunigt, würde ich sagen. Dazu das doch teils etwas umständliche Geräume: wenn man z.B. unten schlafen möchte und dann die Sachen von hinten nach vorne schaffen muss und Bank umklappen und so....oder das Phänomen, wenn man frische Kleidung aus dem Schrank braucht- das was man möchte, liegt immer gaaaanz unten...oder im Kofferraum, wo es bei strömendem Regen und/oder den Rädern auf der Heckklappe sehr umständlich ist, dranzukommen. Na ja, das sind schon Dinge mit denen man klar kommt, und dafür hat man ein Auto, das im Alltag super funktioniert und mit dem man überall parken kann, wo man auch vorher mit dem Kombi geparkt hat. Wir haben uns also viele Gedanken gemacht und abgewogen. Und letztendlich entschieden, den Umstieg jetzt schon zu planen. Zurück zu unserem Bus: Wir haben ihn damals sehnsüchtig erwartet. Bestellt hatten wir ursprünglich einen Coast Edition mit Allrad. Dann kam der Dieselskandal und es war erstmal ziemlich unklar, wie lange das alles dauert- so sind wir auf ein Modell aus dem Vorlauf umgeschwenkt. Kein Edition, kein Allrad, kein LED- Licht, dafür günstiger und daher noch einiges an Spielraum für Zubehör. Die Wartezeit haben wir uns mit vielen Plänen vertrieben, und das Auto bekam seinen Namen Paulchen. Dann kam er, Ende April 2018 nach 7 Monaten Wartezeit- für die Umstände nicht so schlecht. Im Mai dann nach 2x kurz ancampen die erste größere Tour: Norwegen. Wir waren danach so begeistert, dass wir direkt unseren Wohnwagen verkauft haben. Wir waren (und sind auch heute noch) sicher, nicht mehr so ein großes Teil hinterherziehen zu wollen. 2019 dann Korsika, auch das war eine tolle Tour. Kurz hatten wir hier Probleme: auf kurviger Strecke im Hinterland schaltete der Motor auf Notprogramm. Nach kurzer Pause war es, als sei nie etwas gewesen. Zu dem Zeitpunkt hatten wir irgendwas zwischen 22000 und 24000 km. Zuhause wurde der Fehler ausgelesen- irgendein Softwarefehler. Bislang blieb es dabei, es kam nie mehr eine ähnliche Situation. Zusätzlich zu den großen Touren gab es kürzere Urlaube meistens in den Bergen, und vor allem viele Kurztrips am Wochenende- für uns besonders wertvoll und unbezahlbar. 200-300km nur an einem normalem Wochenende hätten wir mit dem Wohnwagen nie gemacht. Mit dem Riesen Teil hätten wir uns ja auch nicht einfach auf irgendeinen Stellplatz stellen können. So kamen wir zum Beispiel 2019 auf insgesamt 80 Übernachtungen, und auch in diesem Jahr trotz Corona noch auf über 50. Jede einzelne davon war besonders. Im Alltag fand ich es oft richtig toll, alles mögliche dabei zu haben: vom Platzregen total durchnässt- kein Problem, im Auto ist Kleidung zum Wechseln. Einkaufen im Sommer, aber man fährt nicht gleich nach Hause? Kein Problem, Kühlschrank an und Einkäufe rein. Spontan noch nach der Arbeit am Schwimmbad vorbei? Klar, Badesachen sind immer im Auto. Oder mal schnell ein Kaffee unterwegs. Oder oder.... Auch der Winter hat uns nicht davon abgehalten, mit Paulchen unterwegs zu sein. Das Calicap hat dafür gesorgt, dass wir auch bei Minusgraden oben nie gefroren haben. Dazu haben wir manchmal noch den Schlauch benutzt, um Wärme nach oben zu leiten. Die Temperatur der Heizung war selten höher als Stufe 4; meistens so um Stufe 3, wenn es kalt war. Dazu hatten wir im Winter immer unsere Matten von Projekt Camper zum isolieren, die fanden wir sehr hochwertig und sie passen gut. Nur die Matte für die Windschutzscheibe ist recht sperrig, daher haben wir die meistens zuhause gelassen und eine Abdeckung für außen genommen- ziemlich hässlich, aber sie hat ihren Zweck erfüllt und war besser zu verstauen. Kondenswasser: hatten wir eigentlich immer an den Fenstern (v.a. beim unten schlafen) und im Dach an der Aluleiste am schmalen Fußende. Mit Mikrofasertuch weggewischt- fertig. Ach ja, zu den Verdunklungen: ich hab eigentlich immer damit gerechnet, dass die kaputt gehen, vor allem die an der Windschutzscheibe. Aber sie halten mehr aus als man denkt und funktionieren immer noch einwandfrei... Fahrverhalten: Vom Kombi kommend, hatte ich mich nach wenigen Tagen an die größeren Abmessungen gewöhnt. Parken war nie ein Problem, engere Straßen auch nicht. Geholfen haben da aber auch sicher die Fähren und engen Fjordstraßen in Norwegen, als wir das Auto gerade 4 Wochen hatten. Das war eine sehr gute Übung für mich... Die Beschleunigung auf der Autobahn ist etwas gemütlicher als vorher beim Kombi, und bei Steigungen muss man öfter mal runterschalten, aber auch das stört uns nicht weiter, die 150 PS finden wir ausreichend, aber auch auf keinen Fall zuviel. Der Spritverbrauch liegt bei uns etwa bei 8-9l bei überwiegend kürzeren Strecken (Weg zur Arbeit einfach 13 km, etwa einmal pro Woche 25-30km Autobahn einfache Strecke); wenn wir unterwegs sind, liegt die Reisegeschwindigkeit bei 130-140. Schneller fahren geht auch, macht mir aber nicht wirklich Spaß. Da habe ich mich ziemlich umgestellt und entschleunigt in den letzten 3 Jahren, was sicher sein Gutes hat... Die Geräuschkulisse im Auto fand ich auch nie sehr laut, wobei ich auch eigentlich nie ohne Musik fahre, da bin ich nicht so empfindlich. Den Adblue- Verbrauch kann ich gar nicht so angeben...sehr hoch ist der nicht, würde ich sagen. Vielleicht so alle 5-7000km? Werkstattkosten fand ich bisher auch ok- die letzte Inspektion hat um 150€ gekostet, die erste lag irgendwo zwischen 200 und 300€. Bremsen waren bisher nicht fällig. Die ersten Sommerreifen haben 2 Sommer gehalten, im März sind neue draufgekommen. Winterreifen sind hinten jetzt den dritten Winter drauf und müssen wohl für die nächste Saison erneuert werden. Vorne war die Erneuerung wegen einer Schraube im Reifen vor etwa 4 Wochen nötig. Gasprüfung hat um 38€ gekostet. Eine Umstellung war anfangs das Licht: wenn man Xenon gewohnt ist und dann H7 hat...da wir das jetzt aber auch wieder bekommen, bin ich ganz froh, dass wir kein LED hatten 😉 Allrad habe ich jetzt nie vermisst (hatte unser Kombi vorher), da hatten wir sehr überlegt, aber wir sind tatsächlich überall gut ohne klargekommen. Auch wenn ich auf Schotter das ein oder andere Mal das Gefühl hatte, etwas mehr zu rutschen. Kann aber auch an meiner Fahrweise gelegen haben... Unsere Zubehör- Must-Haves: Ordentliche Matratzen, oben ein Calibed Roof und unten auch eine Kaltschaumauflage (woher die war, habe ich gerade nicht mehr im Kopf) Das Porta Potti für nachts, allerdings nicht im Geschirrschrank, sondern lieber hinter dem Fahrersitz... Der Heckauszug, der uns glaube ich viele Verrenkungen und Wühlereien erspart hat Das Calicap bei starkem Regen, Schnee und Kälte Die absolut unempfindlichen Sitzbezüge, die unsere Sitze auch wesentlich hübscher gemacht haben Die Brandrup-Taschen, in die soviel reinpasst Ich glaube, das sind so die wichtigsten... Ach ja, ich würde auch jederzeit wieder eine Folierung machen, die hat gut gehalten, war pflegeleicht und wesentlich günstiger als eine Zweifarblackierung. Auch jederzeit wieder würde ich mich für einen Reimport entscheiden, und kann da Auto Lauer absolut uneingeschränkt empfehlen. Also alles in allem hatten wir mit Paulchen eine tolle Zeit mit sehr vielen schönen Momenten. Wir hoffen, dass wir den Umstieg nicht bereuen werden, freuen uns aber schon auf ein bisschen mehr Komfort, Organisation und noch mehr Unabhängigkeit. Und die Automatik 😉 Arrangieren müssen wir (bzw. vor allem ich) uns mit etwas mehr Größe und Masse im Alltag und dem „Transportercharme“ mit Lautstärke und allem...und auch wenn wir ihn so gut es geht aufhübschen, es ist kein Bulli....aber wir freuen uns drauf. Und ich hoffe, dass unsere Erfahrungen für den ein oder anderen vielleicht hilfreich sein können. Liebe Grüße und guten Rutsch- und im nächsten Jahr hoffentlich wieder mögliche schöne Urlaube und viele tolle Momente....
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    Hi zusammen, nachdem ich 4 Jahre lang unseren nicht umgebauten T6 über die Schotterpisten Europas gejagt habe, nennen wir seit Oktober einen T6.1 unser Eigen. Er kam gleich nach der Lieferung zu Terranger und dann zum Folierer. Und voilá, ich darf vorstellen ....: Ein paar Kleigikeiten und ein Heckträger in Eigenumbau, nach der Anleitung von @Hsk2000 sind noch in Arbeit. Ein Update gibt es zur gegebenen Zeit. Grüße.
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    Genau die Frage hatte ich auch, da ich gerne die Schlafsäcke oben liegen lassen wollte. Ich dachte mir, ich messe es einfach nach. Habe dazu einen Pack "Mohrenköpfe" gekauft und jeweils in eine Tüte gesteckt. Diese dann an die Ecken und in der Mitte verteilt und das Dach geschlossen und dann wieder geöffnet. Dann habe ich gemessen um wie viel sie eingedrückt wurden. Es sah danach aus, dass die flach ausgebreiteten Schlafsäcke noch Platz haben sollten. Gesagt getan, und siehe da, es ließ sich nicht schließen. Ich vermute das es daran liegt, das die Kraft um auf der gesamten Fläche die Schlafsäcke auch nur ein wenig zu komprimieren einfach zu hoch ist. Sechs Schaumküssen lassen sich da viel leichter zerdrücken. Ergebnis: mir der original Matratze kann man nichts sinnvoll oben liegen lassen und mit der Zubehör Matratze (die um einiges bequemer ist) erst recht nicht. Schade Ausgangssituation Detail vor dem Schließen Detail nach dem vollständigen Schließen des Daches Überblick nach dem Schließen - Da denkt man, etwas flaches sollte Platz haben. PS: Es wurden keine Mohrenköpfe verschwendet. Die Messkandidaten wurden nach dem Test ordnungsgemäß verspeist!
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    Passend zum Geburtstag wurde er heute gebracht. VB Luftfahrwerk ist noch nicht drin.
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    Nach ziemlich genau 7 Monaten und einer Woche durfte ich am vergangenen Donnerstag (dem grünen) unseren Bulli in St. Ingbert in Empfang nehmen. Es war auf den letzten Etappen noch recht wild, bis hin zur Zulassung. Dort konnte nur mit viel Geduld ein "Problem" in der Versicherungsgescheinigung gelöst werden. Gottlob war meine Ansprechpartnerin der Versicherung erreichbar. Die Papiere wiederum kamen erst eine knappe Stunde vor dem Zulassungstermin an, trotz des zeitigen Versands per Express. Und der 1.4. wäre ja fast der Osterruhe zum Opfer gefallen. Sei es drum, wie der gesamte Prozess so hat auch hier alles toll geklappt. Nicht zuletzt dank der Bemühungen unseres Reimporteurs. Auch von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung für Ralf Lauer aus St. Ingbert. Vom ersten Tag der telefonischen Beratung bis zum Abschied bei der Abholung fühlten wir uns jederzeit sehr gut beraten, immer proaktiv über alle Entwicklungen informiert und nicht zuletzt herzlich willkommen. Das wir da keine Ausnahme sind sondern diese Art, mit Kunden zu sein, Programm ist, belegt auch die erfreuliche Tatsache, dass ich einige Grüße aus dem Forum an Lauers aufgetragen bekam über die sich auch ehrlich gefreut wurde. Die Übergabe fand in aller Ruhe und Ausführlichkeit statt und unter Einhaltung der Abstandsregeln. Ralf Lauer weiß dabei sehr gut, was wichtig zu erklären ist. Strukturiert und gründlich bekamen wir eine coronagerechte und doch umfängliche Einweisung. Die Rückführung erfolgte inklusive zweier Übernachtungen. Natürlich nur deshalb, weil die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt werden musste. 😉 Wir sind rundum begeistert von dem Auto. Trotz 4Motion empfinden wir die 110kw als vollkommen ausreichend. Manch Unzufriedenheit mit Details können wir überhaupt nicht nachvollziehen. Von der Rückfahrkamera zum Beispiel dachte ich nach den unzufriedenen Berichte hier, sie wäre praktisch unbrauchbar. Dem ist nicht so! Klar, kein HD aber für den Zweck mehr als gut mMn. Die Standheizung kam zum Einsatz, es war um null Grad in der ersten Nacht. Auch hier finde ich die Leistung gut. Wenn es ein Problem gibt, dann, dass im Oberstübchen mehr Wärme ankommen könnte. Caliheat wird also Einzug halten, zumal das Schlafboard schon geliefert ist. Unten war es bullig warm. Verarbeitung insgesamt Top und bisher funktioniert alles so wie es soll. Wir sind in Summe ca. 800 Kilometer gefahren und empfinden das Auto als komfortabel, leise und gemütlich. Mit dem Infotainment werden wir uns noch etwas vertraut machen müssen, damit haben wir uns noch nicht beschäftigt. Nun ist es Zeit Abschied zu nehmen. Wir sind uns bewusst darüber, dass viele nicht so viel Glück hatten und haben wie wir. Die prognostizierte Lieferzeit war unverbindlich mit 7-10 Monaten angegeben. Wir wünschen allen wartenden viel Geduld und Vorfreude. Das Objekt der Begierde, ob nun in Candy Weiss oder Kanzlerfarbe, ob für den Strand oder den großen Teich, als Frontkratzer oder gesiedelt, es ist ein spezielles Auto und das Warten wert!
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    Nachdem ich nun am Dienstag den Bulli in Hannover abgeholt habe, möchte ich mich nun heute offiziell aus dem Wartezimmer verabschieden. Die Abholung in Hannover hat super funktioniert. Sehr freundlich und trotz der aktuellen Situation sehr persönlich. Das Fahrzeug ist einfach perfekt. Ich habe keinerlei Mängel festgestellt und bin absolut begeistert. Die 550 km Heimfahrt aus Hannover waren das reinste Vergnügen. Allen Wartenden wünsche ich eine kurzweilige Zeit hier im Forum. Freut euch auf euren Cali - das warten lohnt sich!
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    Unser Projekt "Boba the Bulli" ist nun auch fertig foliert. Als nächstes wird das Fahrwerk kommen. Ich habe lange nach einem guten Folierer und Designer gesucht. Aber ich finde es hat sich gelohnt. Die Jungs von BIGHA verstehen Ihr Handwerk.
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    So, nun darf ich mich nach Wartezeit mit Verlängerung am Flughafen aus dem Wartezimmer verabschieden 😄 Heute haben wir ihn beim Händler abgeholt. Das warten hat sich gelohnt, tolles Auto.
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    So, ich steh jetzt auf und verlasse das Wartezimmer. 😅 Die Abholung in Hannover war einfach aber trotzdem ganz gut. Die Mitarbeiter setzen ja auch nur das um was derzeit notwendig ist. Laut Mitarbeiterin soll vermutlich ab Donnerstag wenn die Zahlen weiter sinken eine normale Abholung möglich sein. Also inkl. Einweisung und geöffneten Shops und Bars. Der Rückweg war sehr entspannt trotz mancher Wetterkapriolen. Die ersten 620km sind nun auch schon auf dem Tacho. 😅 Also haltet durch, es lohnt sich und die erste Fahrt entschädigt für die Wartezeit! 😎
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    Hallo! ich hatte ja gross eine Aktualsierung der Forensoftware angekündigt, daraus ist aber leider nichts geworden! Trotz guter Vorbereitung scheitere ich jetzt an einem Plugin welches die Prefixe vor neuen Beiträgen stellt. In den ganzen Testläufen gab es hier nie ein Problem, in der Zwischenzeit wurde eine neue Version des Plugins veröffentlicht welches nun die Probleme macht. Daher habe ich mich dazu entscheiden das Update zu einem späteren Zeitpunkt in 1 oder 2 Wochen noch einmal anzugehen. Der Tag war aber nicht völlig für den 🤬! Bis auf die Forensoftware konnte ich soweit alles Aktualisieren, ein frisches PHP, die Datenbank hat (hoffentlich) ein paar PS mehr und das Caching hat auch ein neues Fahrwerk bekommen. Das sind alles Jobs die beim nächsten mal schon entfallen und die ganze Sache beschleunigen Das noch positiviste von diesem Tag findet ihr hier: Grüsse Chris
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    Interessantes Thema, dessen Fortführung ich sehr begrüßen würde! Als ehemaliger Redakteur der Reisemobilzeitschrift promobil kenne ich das Dilemma. Der Unterschied zwischen schöner idealisierter VW-Werbewelt und der Realität "on location" ist gewaltig und nimmt noch zu. Das selbe gilt für die "Not" der größeren Wohnmobile, die keine Stellplätze mehr finden und deren Präsenz allein schon Ablehnung erregt. Und gleichzeitg boomt die Reisemobilindustrie mit 30%igen Zuwachsraten und haut immer mehr und immer mehr übefrachtete Fahrzeuge raus. Das wird irgendwann mal zu einem Riesenproblem, das von Verband, Industrie und Zeitschriften immer noch kleingeredet wird. Reisemobile waren vor Ort noch nie gerne gesehen (außer wenn sie Geld bringen), sie sind eine Heuschrecken-ähnliche Plage geworden. Das Freistehen ist sicher die Königsklasse des Übernachtens, setzt aber ein Höchstmaß an Fingerspitzengefühl, Umweltbewusstsein und Rücksichtnahme voraus. Leider sind es die schwarzen Schafe, die das Bild des "typischen" Freistehers prägen. Man muss nicht hinter den Busch gehen, wenn man mal muss – es gibt auch mobile Toiletten. Man muss keinen Müll hinterlassen, man kann ihn auch mitnehmen. Man muss keinen Hausfriedensbruch begehen, man kann den Eigentümer auch fragen. Es ist eine Frage der Intelligenz und des gesunden Menschenverstands. Deshalb hoffe ich, dass die oben geschilderte Vision des ausgelagerten Spielplatzes für die Kinder in freier Natur sowie des ausgelagerten Lagerraums nicht ernst gemeint war. Gerade diese Inanspruchnahme von Freiheiten erzeugt die Ablehnungen und Aggressionen im Kontakt mit Wanderern oder anderen Naturliebhabern. Man muss sich nur gedanklich für einen Moment in die Lage des anderen versetzen und versteht sofort. Zigeunertum ist Zigeunertum, auch wenn es sich im preislichen Obersegment abspielt. Meine Frau und ich praktizieren ausschließlich das oben erwähnte "diskrete" Übernachten, was wir sehr wohl vom "wilden" Campieren unterscheiden. Das machen wir ein paar Tage so und gehen dann auf den regulären Campingplatz. Oder wir machen es im ständigen Tageswechsel. Tische und Stühle und Kocher usw. bleiben "draußen" grundsätzlich drinnen. Es sei denn, wir sind wirklich derart ab vom Schuss, dass keine Begegnung zu befürchten ist. Und manchmal findet man ja auch Plätze, wo es ausdrücklich gestattet oder zumindest geduldet st. Doch die vielen wilden und rücksichtslosen Freisteher werden automatisch dafür sorgen, dass diese eine der letztren Freiheiten immer weiter zurückgedrängt wird. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Campingplätze, die uns wirklich gefallen, nicht zu, die Zahl der Reisemobilisten aber ständig zu. Ein bedenklicher Prozess. Das "wahre" Bulli-Campen ist und bleibt eine Nische, die unbedingt wie ein Schatz gehütet werden muss. Dirk
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    Da ist er endlich! Nach langen 10 Monaten und etliche Stunden hier im Wartezimmer, kann ich endlich den Raum verlassen auch wenn ich sicher immer mal wieder reinschauen werde! Gestern war die Übergabe und bis auf ein paar Kleinigkeiten, ist alles super und wir freuen uns alle riesig... Ich hoffe man trifft sich mal unterwegs...
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    Der neue Cali ist abgeholt. Die Übergabe war ok! Man musste mir ja nur die Neuigkeiten erklären. Diese dafür aber etwas genauer. Wie jeder Cali hat meiner auf einen Hängehintern. Schon in der Ausstellung im unbeladenen Zustand sieht das blöd aus. Da muss ich ran! Das Infotainmentsystem macht einen tollen Eindruck. Ich hatte befürchtet, dass es nicht so brillant wie im Touareg ist. Aber die Bildschirmauflösung ist mit 1280 x 640 Pixeln wirklich toll und identisch mit der im Touareg! Kein Vergleich zu der Auflösung im T6 mit Bildschirmauflösung 800x480. Messerscharfe Grafik und tolle Rechenleistung! Die Verkehrszeichenerkennung funktioniert toll. Man kann auch einstellen, dass man optisch und oder akustisch eine Warnung bekommt wenn man zu schnell fährt. Einstellbar 0, 5 oder 10km/h zu schnell. Beim fahren ist die neue Lenkung der größte Unterschied. Der Laneassist funktioniert exakt so feinfühlig wie im Touareg! Kein Vergleich mit dem eher groben einwirken im Crafter. Man kann auch einstellen, dass man kurz vor eingreifen eine Vibration aufs Lenkrad bekommt. Ein bisschen anders empfinde ich die Warnung, dass man das Lenkrad wieder übernehmen muss. Diese Warnung bekam ich öfters obwohl ich eine Hand am Lenkrad hatte. Das habe ich im Touareg nur wenn ich das Lenkrad ganz loslasse. Die neue CU sieht schön aus und die Steuerung der Lampen macht Spass. Toll, dass jetzt wirklich alle Lampen angehen, wenn man das Fahrzeug aufschließt. Die nervige doppelklickerei am Lichtschalter des Geschränks ist Geschichte. Wie und ob hier Hochdachhersteller wie Polyroof die Dachhydraulik aus der CU herausprogammieren können, konnte nicht beantwortet werden. Ich denke das Ding ist jetzt im Datenbus des Fahrzeugs eingebunden. Wir werden die Tage mal auslesen. Traurig: Ich habe Wasserzustandheizung und Luftzusatzheizung bestellt. Man kann aber laut dem Übergabepersonal nur eine Heizung gleichzeitig anschalten. Die Auswahl erfolgt in der CU. Diese Auswahl ist dann auch per Fernbedienung aktivierbar. Die neue Fernbedienung ist winzig und sieht edel aus! Was mir auch keiner erklären konnte, ist ob die Funktion "Standlüften" Serie ist oder nur aktivierbar ist, wenn man eine WWZH bestellt hat. Die Funktion ist im Sommer bestimmt hilfreich um warme Luft aus dem Fahrzeug zu pumpen. Im Laufe der nächsten Tage werde ich weiter berichten. Wir bauen auch noch einiges um. (Solar und großer 230V Wechselrichter sind geplant)
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    Hallo zusammen, ich verabschiede mich nach relativ kurzer Wartezeit aus dem Wartezimmer und wünsche allen, dass ihr schnell zu eurem Cali kommt. Haben unseren grauen heute beim Händler bei schönstem Wetter in Empfang nehmen können. Auf der kurzen Rückfahrt, knappe 40km, sind wir volle Möhre in einen Platzregen geraten. Keine 20 Minuten später , blauer Himmel , Sonnenschein und der Bulli trocknete. Er sieht aus als wären wir 3 Monate in der Sahara auf Expedition gewesen… Morgen erstmal waschen fahren. Aber es trübt die Freude nicht… Aus diesem Grund aber auch nur ein Bild von der Abholung in geschützter Umgebung… Schüss…
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    Melde mich hier ab, gestern bei SCANIA Kloten unser 150kw / 4Motion abgeholt. Exakt 10 Monate durfte ich hier mit euch verbringen, danke dafür!
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    Tschüß liebes Wartezimmer, großen Dank an die ehrenamtlichen Sprechstundenhilfen hier. Ich bringe bestimmt ab und zu mal Blumen vorbei. Ich habe von September bis März hier verbracht und bin jetzt aber auch froh die seelsorgerische Hilfe beim Warten hinter mich lassen zu können. Mache mich jetzt in die Spur, ohne Spurhalteassistenten 😉 Und hier noch ein Bild vom Cali unten rum, so sauber wird er nie wieder sein 😉 Gruß und Dank!
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    Moin, gibt es hier eigentlich noch Menschen, die sich am California T6.1 erfreuen? Gefühlt sind inzwischen im 6.1-Unterforum 80% der Beiträge negativ. Die Standheizung ist Mist, das Radio, die Rückfahrkamera ist nicht scharf genug, das elektrische Aufstelldach ist sowieso eine Fehlkonstruktion, die Schrankverschlüsse brechen ab, das neue Logo sieht unmöglich aus, die Fernbedienbarkeit der LSH geht nicht, die Schlüsselzuweisung ebenso, das Kindersicherungsnetz passt nicht und so weiter. Alles ist Mist! Weshalb gibt es eigentlich immer noch Leute, die sich den Cali T6.1 neu bestellen. Die Probleme sind doch inzwischen hinlänglich bekannt? Warum verkaufen nicht alle diese Mistkarre wieder und holen sich einen MP, Pössl oder Nugget? Gefühlt fehlt in diesem Forum derzeit viel von der gelebten Legende des Hotel California. Die Begeisterung über das Auto, die ich erleben durfte, als ich mich hier vor ca. 1,5 Jahren neu angemeldet habe, ist hier größtenteils verflogen. In den Beiträgen dominiert mittlerweile die Unzufriedenheit. Es macht mir zunehmend weniger Spaß, hier zu lesen und Informationen über das Fahrzeug wie ein Schwamm aufzusaugen, mich auszutauschen mit anderen Cali-Fahrern Ist wirklich alles so schlecht am 6.1? Muss man sich darüber aufregen, dass die LSH keine Saunatemperaturen erreicht? Schafft es die Heizung zu Hause in eurem Wohnzimmer zu Hause, innerhalb von 10 Minuten 35 Grad zu erreichen, wenn ihr nach einem Winterspaziergsng durchgefroren zum Auto zurückkommt? Nein? Schafft sie nicht? Weshalb regt man sich denn beim Cali darüber auf? Wir reden hier doch von einer Heizung, nicht von einem Saunaofen. Sind 26 Grad auf Stufe 10 nicht genug? Bei 26 Grad sitze ich in T-Shirt und kurzer Hose im Auto. Wenn mein Kaminofen zu Hause das Wohnzimmer auf 26 Grad aufgeheizt hat, reiße ich das Fenster auf, weil es viel zu warm wird. Warum braucht es da noch höhere Temperaturen im Cali? Ja, es gibt Probleme am neuen Cali! Und ja, einige Dinge müssen behoben werden! Aber momentan erscheinen mir einige Beiträge weniger lösungsorientiert als mehr stimmungsmachend verfasst zu sein. Ein sachlicher Austausch und die Überlegung von Lösungsmassnahmen sind zielführend, sie werden jedoch leider immer wieder von Meckerei über das neue Auto unterwandert. Das hilft dann weniger. Ich für meinen Teil würde mich sehr freuen, wenn die derzeit negative Stimmung sich wieder zum positiven hin wandelt und der Spirit California wieder mehr in den Vordergrund gerückt wird. Jeden Tag auf’s Neue freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn ich in den Dicken einsteigen und losfahren darf. Ich will mich nicht jeden Tag über die Unzulänglichkeiten des 6.1 aufregen sondern mich an den positiven Dingen des Fahrzeugs erfreuen. Kurzum: Trotz der vorhandenen Probleme finde ich den VW California T6.1 einfach klasse!
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    Hallihallo, hab meinen GC jetzt seit Juli 2020. War trotz Corona recht viel unterwegs und es ist Zeit für ein Fazit. Grundsätzlich ist der Wechsel vom kleinen Cali auf den großen schon nicht so einfach wie gedacht. Das Verreisen mit so einem Fahrzeug ist ja auch immer ein bisschen eine Einstellungssache. Man begibt sich ja bewusst in eine beschränkte Art zu Leben. Camping heisst für mich immer Einschränkung. Aber gewollte Einschränkung. Eben ein bisschen Abenteuer. Diese Einschränkung bz.w das Gefühl sich einzuschränken ist beim GrandCali natürlich lange nicht so groß wie beim Ocean oder gar beim Beach. Trotzdem ist man raus aus dem Alltag und in die Jahre gekommen ist es halt einfacher für mich in einen so riesigen Auto. Mittagsschläfen ohne zu klettern oder umzubauen - herrlich! Grundfahrzeug: Ich habe in meiner Firma einen 6m Crafter Transporter mit 103KW. Weil ich mit dem Fahrzeug total zufrieden bin und der 103KW Motor doch sehr spritzig ist, dachte ich dass der GC680 trotz Mehrgewicht mit 130KW in etwa auch so spritzig ist. Leider muss ich hier alle enttäuschen. Die beiden Fahrzeuge haben überhaupt nix voneinander. Der GrandCali ist viel schwerfälliger, aber auch über eine Tonne schwerer. Deshalb kein Wunder aber das habe ich unterschätzt. Wenn der GC aber einmal rollt, dann rollt er sehr schön. Beim Fahren auf der Autobahn vergisst man oft, dass man mit fast 4t unterwegs ist. Auch wenns mit >3,5t verboten ist 120-130 km/h ist ne tolle Reisegeschwindigkeit. Die 6,8m gegenüber dem 6m finde ich nicht schlimm. Die stören mich nur beim Parken. Der Wendekreis ist gar nicht so viel anders wie beim 6m. Die Werte muss ich mal raussuchen. Ist jetzt nur mein Bauchgefühl. Beim zurückschalten vom 5 in den 4 ruckt das Getriebe bei mir. Mein Händler sagt dass er nichts ungewöhnliches feststellen kann. Vielleicht bin ich zu empfindlich. Zur Campingeinrichtung und da kann ich viel negatives berichten: - Der Tisch ist ein Lacher. Wer sich den ausgedacht hat? Unser 82x42cm Tisch ist für unsere dreiköpfige Familie ausreichend und im Vergleich zum Hymer Camper Van auch nicht kleiner. - Der Kühlschrank ist gefühlt kleiner wie im Cali Ocean/Coast. Keine Ahnung wie die auf die Literzahl kommen. Der sollte ja eigentlich doppelt so groß sein. Da bin ich sehr enttäuscht. Mit einer drei köpfigen Familie muss man fast zwingend einen Zusatzkühlschrank mitnehmen. - Die Aussenbeleuchtung ist viel zu hell und sehr störend. Die muss dimmbar ausgeführt werden. Genau wie diese völlig nutzlose und überteuerte Ambientebeleuchtung. Was ein Quatsch! - die Markise ist ohne Abdichtung ans Auto geschraubt. Bei Regen und offener Schiebetüre läuft Wasser in Strömen ins Fahrzeug. Da muss ein Kunstoffwinkel oder was ähnliches auf ganzer Länger verklebt werden. Wer Vorschläge hat oder wenn jemand schon eine Lösung hat: her damit! - Die Schwerlastschienen der beiden großen Schubladen (für Töpfe usw) sind mit sagenhaften zwei klitzekleinen Schräubchen in 12mm Pappelsperrholz geschraubt. Nach den ersten 2km Wellblechpiste in Sardinien haben sich beide Schubladenschienen herausgerissen und die Schubladen lagen verteilt im Grand Cali. Ich war den Tränen nah! Ich hab mir dann Möbel-Schrauben mit Vollgewinde, 6 x 10,5 mm für Bohrung Ø 5 mm besorgt und diese jedoch nur mit 4,5mm vorgebohrt. Jede Schiene ist jetzt mit 8 Schrauben befestigt. Das sollte halten. Kann nur jedem Empfehlen sich mindestens die Schrauben und einen 4,5mm Bohrer mit Zentrierspitze mit zu führen. Und da ich weiss, dass VW hier mitliest: Leute das geht nicht. Da müssen viel mehr Schrauben rein. - Über den nicht funktionierenden Wasserhahn bzw. Wasserhahnschalter an der Spüle wurde hier schon viel berichtet. Ich werde den Verdacht nicht los, dass einige Nutzer nicht glauben können, dass so wenig Wasser aus dem Hahn kommt und sie deshalb mit Gewalt versuchen den Hahn weiter zu öffnen. Ich glaube ich selbst habe den Fehler auch gemacht. Seit dem der Hahn neu ist, und ich weiss, dass ich ihn mit Vorsicht behandeln muss geht er. Stauraum und Schränke: Ich weiss gar nicht was ich alles einpacken soll. Der GC hat so viel Stauraum das ist unglaublich. Ich habe Sachen mit auf die Reise mitgenommen, die habe ich seit ewigen Zeiten nicht mehr mitgenommen. Unter dem Bett hat sogar mein kleiner 45km/h Roller (Der Revoluzzer 3.0) Platz. Im Vergleich zum Ocean ist der Unterschied gewaltig! Die riesigen Schränke sind ohne innenliegende Schubladen oder wenigstens Einlegeböden unbrauchbar. Ich habe mir Auszüge für die beiden vorderen Schränke gemacht. Jeweils drei ausziehbare Blechwannen. Die Idee ist gut, aber die Schienen, die ich verwendet habe sind für meine Ansprüche nicht stabil genug. Da muss ich nachbessern bevor das marktreif ist. Alle anderen besser zugänglichen Schränke habe ich mit Einlegeböden aus 15mm Pappelsperrholz versehen. Das Bad: Es ist das Highlight für mich. Es ist wirklich angenehm. Für das "kleine Geschäft" bin ich fast ausschliesslich auch die Cali eigene Toilette. Frau und Kind auch. Toilette wurde dann halt einmal am Tag entleert. So eine Casettentoilette ist was feines. Was ich nachbessern muss: Einen mobilen Abwassertank muss ich mitführen. Die Entsorgung mit Eimern auf dem CP ist nervend. Im Gegensatz zum kleinen Cali macht man den hier doch recht schnell voll. Wenn mir die Tage noch etwas einfällt schreibe ich es hier auf. Nachtrag.... ich habe aufgehört zu zählen... Aber ich habe bestimmt jeden Tag 10 mal über die fehlende Zuziehhilfe geflucht. Wenn im Fahrzeug alles zu ist, muss man die Türe richtig zuschmeissen.
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    Hallo liebe Calinisten, Corona und Cali…. Das passte schön zusammen. Wir haben trotz mancher Einschränkung Gelegenheiten genutzt und genossen, uns frei zu fühlen. Der Saunagang blieb uns leider verwehrt- und so reifte der Gedanke das eine mit dem anderen zuverbinden. Die eigene Sauna für den Cali sollte her. Die Idee am Lagerfeuer mit Calinisten dieser Community zuerst als Sanitärmobil diskutiert reifte also zur Sauna. Spontan konnte ich an Heiligabend in Osnabrück einen alten noch zugelassenen Pferdeanhänger erwerben und in den Hunsrück ziehen. Saniert und mit Hilfe einiger Calinisten (brachten unverhofft eine alte Sauna zum Geburtstag vorbei) brauchte es etwas Handarbeit, einen neuen Ofen und Kamin und so entstand unsere neue Errungenschaft. Besonderen Dank an Maxxcamper! Andreas, Du bist ein klasse Typ und wir sind mit einigen Kleinigkeiten noch nicht am Ende. Aber ohne Dein Mitspinnen, deine Recherchen und Anregungen, deine tatkräftige Unterstützung und das eine oder andere Bier wäre das nix geworden. Auch die vielen anderen teils ungläubigen Anmerkungen waren Ansporn! Toll, dass es Euch gibt und ich deshalb erst recht alles dran setzen konnte! Ich bin selbst begeistert. Es funzt, sie heizt und nix überhitzt. Jetzt nur noch das Finish mit frischem Look und die Dusche im vorderen Abteil! glg Andreas
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    Liebe Calinisten, seit einigen Tagen verfolge ich hier im Forum die Nachrichten zum Thema Reisen in Zeiten von Corona und “Autarkie“ beim Besuchen von Stell- bzw. Campingplätzen. Ein Portapotti oder eine andere Toilettenlösung haben ja schon recht viele von euch dabei. Wir natürlich auch. Auch das Thema Aussendusche wurde ja schon in vielen Variationen vorgestellt und das Für und Wieder diskutiert. Da wir am liebsten aber frei stehen wollen, haben wir uns dem Thema Duschen im “Innenraum vom California“ einmal angenommen und wollen euch gerne hier eine Möglichkeit vorstellen eine warme Dusche im Fahrzeug zu genießen. Hierzu ist natürlich auch warmes Wasser von Vorteil. Auch hier möchten wir im Video eine einfache kostengünstige Lösung präsentieren. Wer nicht das ganze Video sehen möchte, springt direkt zum Thema: Direkter Zeitsprung: 5:17 min - Warmwasserbereitung mit Heizstab 8:39 min - Innendusche Praxistest In den nächsten Tagen schreibe ich auf meinem Blog noch einen Bericht zur Entstehung der DIY Innendusche mit Materialliste und einer Kostenaufstellung. Aber soviel kann ich euch schon verraten, die Dusche kostet knapp über 60€. Ich hoffe, euch gefällt mein Video. Selbstverständlich freue ich mich über einen netten Kommentar, ein Like, einen Daumen nach oben und einen Besuch auf meinem Blog. Dort gibt es noch viel mehr praktische Dinge zum Thema Reisen mit dem California. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende Hubert von Roadbus.de
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    Hallo, letztens wieder daran gedacht, das eine Pizza vom Lieblingsitaliener (Holzofen) schön wäre🍕❤️🍕....aber bestellen und liefern lassen...dann ist diese kalt und lapperig und schmeckt noch dazu Kartonage!! Hinzukommt, dass der Flair nicht gegeben ist....also kurzum in den Bulli gesprungen und eine Pizza zum Mitnehmen bestellt aber quasi frisch vor Ort gegessen und den Aperoli dazu genossen😉 Für was haben wir alle unsere Bulli‘s.... den wir alle so lieben.... und Unterstützung für den Lieblingsitaliener ist zusätzlich gegeben.
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    So, jetzt zum Abschluss noch zwei Bilder mit Sommerrädern 😎
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    Ich melde mich auch aus dem Wartezimmer ab. Beach Liberty Spirit 150PS DSG, bestellt im September 2020. Am letzten Freitag durfte ich ihn abholen. Mit Bay Leaf Green wurde die einzig wahre Farbe gewählt. Sie schafft es Eleganz, Dynamik, Frechheit, Gelassenheit und Naturverbundenheit zu vereinen. Man musste vor dem Bestellvorgang zwar einige aufdringliche Zeugen Mojave's abwimmeln, schlussendlich sind wir aber froh haben wir uns nicht bekehren lassen.
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    Hallo zusammen, bei uns war dann am Freitag der große Tag und wir durften unseren Cali in Hannover abholen. Bestellt hatte wir am 16.09. In Hannover hat alles gut geklappt. Das will ich hier gar nicht weiter ausführen. Vielleicht noch kurz zur Farbe Pure Grey. Ich war doch in den letzten zwei Wochen vor der Auslieferung sehr unsicher, ob die Farbe die richtige Wahl war und war entsprechend nervös. Als ich dann am Freitag in die Halle geführt wurde sind meine Zweifel aber sofort verflogen. Auf Fotos wirkt die Farbe manchmal etwas seltsam. Aber wenn man vor dem Auto steht, ist die Farbe für meinen Geschmack wirklich schön auch in Kombination mit den Aracaju Felgen. Auch wenn es schon ein paar Bilder zur Pure Grey gibt, hier noch ein paar Fotos. Ich habe mich immer über neue Bilder im Wartezimmer gefreut: Spannend wurde es dann nochmal in der Tiefgarage. Viel Platz noch oben ist an der ein oder anderen Stelle nicht. Gerade im hinteren Bereich der Markise stimmen die 1,99 nicht wirklich. Aber es passt. Ich bin nicht nur rein, sondern auch wieder raus gekommen. 🙂 Allen Wartenden noch viel Vorfreude. 🙂 Ik freu mir schon mega auf den ersten Urlaub...
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    Es gab heute im Ocean einen kleinen Happen und ein Glas Crémant d´Alsace, den uns die Lauers noch in den Bus gelegt hatten. Vorher haben wir die Heizung mal laufen lassen, die zuverlässig ihren Dienst getan hat. Nach der Einführung in die zum Teil sehr merkwürdige Elektrik, z.B. das "Lichtkonzept" noch ein herzliches Danke an die Lauers, die das Gesamtkunstwek California wirklich leben, und dann ging es los. Zuerst zur Tankstelle, um genug aufzufüllen, um locker in die Hauptstadt zu kommen und von da direkt auf die Autobahn. Zum Glück begann es dann auch zu regnen und auch Nebel wurde uns beschert. Also beste Bedingungen, um die Systeme mal zu testen. Den Test haben sie alle bestanden, besonders das ACC arbeitete absolut zuverlässig. Zwischendurch spielte ich mal an den Knöpfen und der Tempomat spielte plötzlich nicht mehr mit. Ein kurzer Anruf bei Ralf Lauer brachte Licht ins Dunkel und weiter ging die wilde Fahrt. Die aufgezogenen 235er Allwettereifen taten ihren Dienst auch in dem Moment als so etwas wie Aquaplaning die Freude etwas trübte und die fantastische Lenkung ließ mich meinen T3 ohne Servolenkung, den ich irgendwann mal fuhr doch fast vergessen. Da ich bisher immer ein Polyroof Hochdach hatte, gestaltete sich die Fahrt mit 0,55m weniger Höhe noch angenehmer bei dem Wetter. Irgendwann bekommt man dann auch mal Hunger und so fuhren wir auf eine Raststätte. Vorsichtig rückwärts in eine der engen Lücken eingeparkt, das Piepen des Sensors störte nur wenig, und rein zu "Chéz Donald", einem Restaurant, das gleich neben einem anderen Spezialitätenrestaurant, das sich "Roi de Bourgeoisie" nannte, oder so. Was für eine Welt für einen, der richtiges Essen gewöhnt ist... Eine Bestellung war nur auf riesigen Bildschirmen möglich an denen sich die meist jugendlichen Gourmets mit nahezu traumwandlerischer Sicherheit ihr "Menue" zusammenstellten. Für uns hieß das raus aus dem Schuppen und weiter. An der nächsten Raststätte dann ein pappiges Baguette und eine Cola für den Zuckerhaushalt gekauft und einfach weitergefahren. Und dann kam die Müdigkeit, denn der Tag hatte ja bereits um 4:30 Uhr begonnen. Was tut man in einer solchen Situation? Die letzten 200km weiterfahren in der Hoffnung keine Leitplanke zu streifen beim eintretenden Sekundenschlaf, oder eine Pause einlegen. Und da kam uns dann die rettende Idee. Wir hatten ja gerade einen Campingbus gekauft, in dem man auch schlafen konnte. Also die Rückbank umgeklappt, die Seiten verdunkelt und einfach hingelegt. Zum Glück hatte meine kluge Frau zwei leichte Decken mitgenommen, so kam fast eine Art Campinggefühl auf als wir Sekunden später einschliefen und nach 90 Minuten Schlaf erwachten um weiterzufahren. Die letzten 200 km waren völlig problemlos, kein Regen, kein Nebel, kaum noch LKW Fahrer, die glaubten sich Elefantenrennen liefern zu müssen, und Musik der 70er/80er Jahre aus den guten Lautsprechern. Insgesamt hat der California "Coronia" nun fas 900km runter, im Schnitt 8,1 Liter verbraucht und mich bisher voll überzeugt. Mich hat es in keiner Phase der Fahrt gereizt mal die Sau rauszulassen und die digitale Tachonadel auf 180 zu bringen, denn das hätte meine Frau ebenfalls auf 180 gebracht, und darauf verzichte ich gerne. So schloss ich um etwa 3:10 Uhr die Türen des Ocean, die Zuziehhilfe ist sehr leise, bewunderte noch einmal die exclusive Farbe, die im Mondlicht noch eindrucksvoller aussieht und beschloss den Ocean doch nicht sofort wieder zu verkaufen. Nun wird fleißig die Bedienungsanleitung, die leider in serbo-makreolisch geschrieben ist, gelesen, um auch die Sache mit dem Licht im Innenraum während der Fahrt, und andere Kleinigkeiten zu klären. Mir gefällt mein T6.1 und die noch Wartenden dürfen sich auf ihn freuen. Bis Sonntag gilt noch das Kurzkennzeichen, dann steht er noch etwa eine Woche bis er in der Hauptstadt zugelassen ist. Und dann werden die Plastikschrauben, weil es ja ein Reimport ist, nach und nach ausgewechselt... Danke für die guten Hinweise hier im Forum und ein besonderer Dank an Ralf Lauer und Frau, die wirklich nette, voll mit dem California Virus infizierte Menschen sind. Hier noch ein Hinweis für alle, die sich noch nicht entschlossen haben : >>Sei ein Schlauer, kauf bei Lauer.<< noch was, das Dach ist in Wagenfarbe wie man sehen kann, nur die schwarzen haben auch schwarze Dächer.
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    Servus zusammen, wir haben die Zeit Zuhause sinnvoll genutzt und mal ein kleines Video zusammen geschnitten. Nachdem ja viele schon sehnsüchtig auf Eindrücke von diesem Jahr gewartet haben, nehmen euch jetzt mit auf unsere Reise Das Video zeigt hoffentlich, wie genial das Treffen war 😊 Viel Spaß beim Anschauen und beim Schwelgen in nostalgischen Erinnerungen! Bleibt alle gesund & liebe Grüße Daniela & Romano P.S. Weitere Fotos könnt ihr auch noch bei Insta finden
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    Hallo, Nach einer gefühlten Ewigkeit ist unser California Ocean am 14ten Juli endlich angekommen. Wartezeit 12 Monate und 2 Wochen ! Bei Schlagregen konnten wir Ihn dann nach Hause fahren, das hat aber sowohl dem Fahrgefühl wie auch der riesigen Freude keinen Abbruch getan. Dass der Bericht etwas spät erfolgt hängt damit zusammen dass wir beide nicht mehr aus dem Bulli rauszubekommen sind. Eine Test Nacht haben wir auf einem Stellplatz in Remich ( LUX ) verbracht, alles verlief tadellos. An alle die noch warten, es lohnt sich. So es folgen noch einige Fotos, wie Ihr seht haben wir die Farbe unseres Bulli passend zu unserer Haarfarbe ausgesucht.
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    Auch ich verabschiede mich zumindest als Wartender hier aus dem Thread. Heute habe ich endlich unseren Cali abholen können! Vielen Dank euch allen für die sehr unterhaltsame Zeit.
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    Heute war es soweit und durfte den Cali entgegennehmen Gute Nacht
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    So nach 9 Monaten war es dann so weit. Aus Donnerstag letzter Woche und der Abholung beim Händler wurde dann leider Dienstag. Lag aber an der Versicherung und der Zulassungsstelle. Der Service vom Autohaus einfach nur top. Such wenn es länger gedauert hat. Dafür kann nun mal der Verkäufer nichts. Beratung, Infos und Abholung waren einfach top. Die Chemie muss einfach passen. Auch wenn es geregnet hat, die Freude auf das neue Auto ist einfach unglaublich gross. Es fährt sich einfach Klasse. Nicht zu vergleichen vom Komfort, Dynamik und bspw. beim Türen schließen zum Vorgänger T5. Der war schon Klasse. Aber es sind so einige Kleinigkeiten im T6.1 die ihn noch besser machen. In diesem Sinne habt weiterhin Geduld und freut euch auf euren neuen Multivan oder Bulli. Es lohnt sich!
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    Ahoi zusammen, wir haben es getan! Nach vielem Überlegen, Abwägen unseres Nutzungsverhaltens und unserer nächsten Reiseplanungen sowie unendlich vielen Lesestunden hier im Forum, ist unser Nimbus heute seinen Kinderschuhen entwachsen. Wir haben das Originalfahrwerk unseres California gegen ein Seikel Desert mit Koni Dämpfern und die Aracaju Felgen-/ Reifenkombination des Edition-Pakets gegen Twin-Monotube-Projekt AT-Felgen 8x17“ mit Falken Wildpeak AT 3 WA in 235/65 R17 ausgetauscht. Bei der Gelegenheit gab es dann auch gleich noch eine Auflastung auf 3.200kg zGM und einen Motor- und Getriebeschutz Seikel „Widder“. Das Setup gefällt uns im Ergebnis extrem gut. Nimbus steht jetzt satt und bullig da. Das Fahrverhalten ist besser als vorher und die Reifen empfinden wir bisher nicht als lauter ggü. den vorherigen Serien-Ganzjahresreifen (Goodyear Vector4Seasons). Wir haben uns bewusst gegen die brachialen BFG entschieden und sind unserem Nutzungsverhalten entsprechend auf einen zu auf 70% Straßen- und 30% Offroad- Nutzung ausgelegten Reifen gegangen. Der Optik tut das keinen Abbruch und wir sind optimistisch den Wildpeak gut als Ganzjahresreifen bei Regen und Schnee fahren zu können (das wird die Zeit zeigen). Hendrik Soetbeer von HS-Offroad in Lüneburg hat uns sehr gut beraten und Tipps gegeben, welche Maßnahmen in welchem Step wirklich Sinn machen. Den Weg von der Schlechtwegetauglichkeit bis zu den Umrüstungen für einen Islandurlaub können wir damit gut vom jeweiligen Wasserstand im Geldbeutel abhängig machen. Auch die Koordination des Montagetermins, die Auftragsabwicklung und Abholung alles absolut termingerecht und unkompliziert. Wer noch zögert, ob er oder sie in eine Höherlegung mit einem Seikel oder Eibach Fahrwerk und größere Räder investieren soll: Die 5-6cm mehr Höhe machen echt was aus und vom ersten Meter an war uns das Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht zu bekommen. Positiver Nebeneffekt – selbst ich habe mit meinem 193cm Körpergröße jetzt Stehhöhe unter der geöffneten Heckklappe😉
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    Hallo zusammen, unser GC600 ist nun seit über 4 Monaten im Einsatz und für alle die es interessiert, hier ein kleiner Bericht. Wir sind von einem California-Ocean auf einen GC600 umgestiegen. Wir haben das Fahrzeug nicht bestellt, sondern einen bereits produzierten Neuwagen bei einem VW-Händler spontan gekauft. Man merkt dass das Fahrzeug an vielen Stellen am Innenausbau noch etwas Erfahrung braucht, aber im Großen und Ganzen ist das Fahrzeug ein Traum. Das Handling und die Motorisierung sind wirklich gut und die Fahrerassistenzsysteme sorgen für entspanntes Fahren. Die meisten Mängel, welche bis jetzt aufgetaucht sind, habe ich nicht über den Service machen lassen, sondern selbst behoben. Meiner Erfahrung nach werden Sachen nur wieder auf Werkszustand gebracht, und daher ist es wahrscheinlich dass diese Dinge im gleichen Zeitraum wieder auftauchen. (Termin vereinbaren, hinbringen, abholen, die Hälfte ist nicht gemacht, noch einen Termin, etc.) Auch müssen momentan alle Probleme von den Vertragspartnern erst an VW gemeldet werden und die entscheiden dann was wie gemacht wird. Daher behebe ich die meisten Sachen selbst und somit ist der GC momentan öfters ein kleines Bastelobjekt, aber fast alle Probleme lassen sich meist einfach in besserer Form schnell lösen und reparieren. Was bis jetzt defekt war: Tür Schrank Bad: Hier sind die Schrauben von den Scharnieren am Korpus ausgerissen. Die Bügel haben zu viel Kraft für die kleinen Schrauben. Schrauben durch dickere getauscht. Tür Serviceklappe Heizung: das Selbe wie Türe Badschrank Scharniere Klappbett: auch diese haben sich komplett verabschiedet. Mit 3x 30 mm Schrauben befestigt. Die Leisten der Regale im Bad sind nur mit weichem Klebeband befestigt. Bei 35°C Außentemperatur und vollen Regalen hat das Klebeband sich verflüssigt. Das Band lässt sich leicht entfernen. Jetzt mit Kleber verklebt. Die Frischwasserpumpe hatte mehrere Wochen keine Funktion: Den Grund habe ich bis heute nicht gefunden. Die Frischwasserpumpe läuft anscheinend über eine Zentralelektrik. Diese prüft Wasserstand und alle Schalter und entscheidet dann, ob die Pumpe aktiviert wird. 2 Tage vor dem Servicetermin ging es natürlich wieder. In der Zeit hatten wir die Pumpe mit einem Schalter manuell betätigt. Optimierungen: Befestigung Tisch: Der Tisch wird mit 2 Halterungen und einen Hebel rechts hinten eingesetzt und befestigt. So geht er nicht im Weg um, lässt sich leicht befestigen und der Zugang zum Gasschrank ist leicht möglich. Solar: Die Solaranlage von VW an der Front macht wenig Sinn. Hier habe ich 2 Solarmodule mit je 60 Watt auf das Dach gepackt. Etwas Tetris, aber es hat geklappt. großer Schrank hinten unten: hier gab es 2 Böden und Licht. Befestigung Klappmechanismus Bett: Das Bett seitlich zu klappen und dann mit den Bändern zu fixieren ist eine Tortur. Vor allem wenn man schnell an die Schänke will. Hier habe ich die Bänder entfernt und eine Fixierklammer am Heck gedruckt. Jetzt lässt es sich einfach hochklappen und es rastet von selbst ein. Kühlschrank: Der verbaute China-Lüfter hat uns in der Nacht oft genervt. Dieser wurde gegen einen Silent-PC-Lüfter getauscht. Frontverdunkelung: hier verwenden wir Thermomatten von Projekt Camper. Diese lassen sich nicht nur schneller einsetzen, sondern sind auch dunkel (https://www.project-camper.de/shop/magnet-thermomatten-vw-crafter-2) Alle Schränke oben haben wir mit IKEA Boxen bestückt. Die Schränke haben zwar durch den verbauten Holm innen ein etwas eigenwilliges Platzangebot, aber für 2 Wochen und 3 Personen ist Platz genug. Nächstes Projekt: Wintercamptauglich machen. - 2. Batterie - Heizung Abwassertank - Dämmung Türen und Fußraum Frontbereich Soweit, so gut.
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    & jetzt die Konfiguration fürs Wintercamping im Vorzelt, wenn es der Holden für draussen zu kühl wird, aber dennoch hübsch bekocht werden möchte... grins LG Busolini
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    Hallo zusammen, habe mir die Tage mal eine Einhandbedienung für den Heckauszug aus dem Shop Konstruiert. Somit braucht man nicht immer zwei Hände zum öffnen. Und wollte euch die Konstruktion natürlich nicht vorenthalten und hier auch mal zeigen. Sorry für das schlechte Video und die Bilder bei uns regnet es gerade wie aus Eimer. Und in der Tiefgarage fehlt leider das Licht. Grüße Marc Einhandbedienung Auszug.mp4
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    Liebe Cali-Freunde, liebe Wartende, 😊 wie es sich gehört, melde ich mich mit ordentlichen Bildern aus diesem "Fred" ab. Am Montag habe ich das gute Stück nach der üblichen Schwangerschaftszeit (9,5 Monate) erfolgreich in Hannover abgeholt. Gleich mal gute 500 km abgespult, mit überwiegend Autobahn und max. 3.000 1/min. Verbrauch 9,1 Liter. Da geht noch was, wenn er ordentlich eingefahren ist aber für 2.604 kg Leergewicht ist das schon ganz okay 😉
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    Hallo zusammen, so hier meine neuste Anschaffung. Einmal Folieren.
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