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12V-Dosen an Startbatterie !?!


peso

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Im California Beach (MJ2020) mit Original VW-Landanschluss/Bordladegerät habe ich als ersten Schritt mal das Trennrelais durch einen Ladebooster «Victron Orion XS 12/12 50A» ersetzt. Die AGM-Aufbaubatterie soll dann in einem zweiten Schritt durch eine LiFePO4 ersetzt werden. Vorab möchte ich aber den Wechsel Trennrelais zu Ladebooster umsetzen und testen, ob alles so läuft, wie ich es mir wünsche.

Tim_Jochen hat mir mit

viel Planungsarbeit abgenommen – Danke!

 

Das war die Ausgangssituation:
Original.thumb.png.85a9cd0c1c13d87f2c97f05e2328974f.png

 

Und so sieht die Änderung aus (effektiv habe ich schon früher PV, Wechselrichter und Energiemessung integriert, was hier aber keine Rolle spielt):

1864528613_nurLadebooster.thumb.png.1c706b6e1712b9cdc5a8ad83e0f61852.png

 

Ich habe also:
- die Leitungen am Trennrelais auf 80A-Sicherungen und von dort aus zum Ladebooster geführt
- die Leitung des Bordladegeräts an der Batterie abgehängt und (etwas Verlängerung war nötig) an den Eingang des Ladeboosters geklemmt

 

Danach habe ich das Ladeverhalten des Systems gründlich getestet.

 

Ich habe für das Laden durch die Lichtmaschine:
- mit einer elektronischen Last an der 12V-Dose unter der Bordküche (linke Seite) die Batterie entladen
- im Fahrbetrieb getestet, was der Ladebooster so tut und wie sich die Spannung an der Batterie verhält
Fazit: Ladebooster lädt wie er soll (Spannungen und Ströme am Ladebooster sind plausibel und Spannun an Batterie ebenfalls).

 

Dann habe ich für das Laden mit Landstrom nochmals das Gleiche gemacht (Entladen / Laden und Beobachten) und bin zum gleichen Fazit gekommen – der Ladebooster lädt wie er soll.

 

Bei der Auswertung der Messungen ist mir aber aufgefallen, dass die Spannung das der 12V-Dose unter der Bordküche nicht der Spannung der Aufbaubatterie entspricht.

Das Nachmessen aller sechs 12V-Dosen (Dashboard, Schaltkonsole, Küche, Seitentüre, Heckraum, Aufstelldach) hat die gleichen Messwerte ergeben (mit kleinen Abweichungen von max. 0.04V). Als ich das genauer untersucht habe, ist mir aufgefallen, dass die Spannung an den 12V-Dosen gleich ist wie die Spannung der Starterbatterie und nicht wie die der Aufbaubatterie! Es scheint, als ob alle 12V-Dosen an der Starterbatterie hängen…

 

Ich habe dann die elektronische Last nochmals an der "Küchen-Dose" angehängt und der vollen Batterie 21Ah entnommen. Dabei ist die Spannung der Starterbatterie in die Knie gegangen von unbelastet 12.88V bzw. belastet 12.60V auf 12.08V, hat sich nach dem Abhängen der Last wieder auf 12.32V erhöht und innerhalb einer guten Stunde auf 12.41V "erholt" (die CU hat übrigens immer 13.0V und volle Kapazität angezeigt).

 

Für mich ist eindeutig: die 12V-Dosen hängen an der Starterbatterie. ODER hat jemand eine andere Interpretation/Erklärung?

 

Dass ich damit nicht glücklich bin, das ist wohl leicht nachvollziehbar…

 

Was tun?
- Zu VW gehen kommt kaum in Frage. Die Garantie ist abgelaufen und VW habe ich nicht eben kulant erlebt… Dazu kommt, dass ich wohl meine ganzen Ausbauten rückbauen müsste :-((
- Selber umklemmen – geht das und wenn ja, wo/wie?
- Was sonst?

 

Ich will nicht eines Tages mit zu schwacher Starterbatterie nicht losfahren können.

 

Und ja: so sieht mein komplettes Setting (ohne Energiemessung) aus:

komplett.thumb.jpg.81370242d6be30fb6b43553f408c22fd.jpg

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Ich möchte noch etwas nach- und zusammenfassen:

  1. Gibt es eine andere Erklärung als dass die 12V-Dosen (fälschlicherweise) an der Starterbatterie hängen?
  2. Könnte das mit meinem Umbau Trennrelais -> Ladebooster bzw. dem Umhängen des Bordladegerät zusammenhängen?
  3. Wenn die Situation so ist, wie ich es wahrnehme/vermute/befürchte, wie bringe ich die 12V-Dosen (ausser Dashboard und Schaltkonsole) an die Aufbaubatterie?
    Das ist mir wichtig, weil die Kühlbox an der "Küchendose" hängt und mir nicht die Starterbatterie leersaugen darf...
Bearbeitet von peso
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Vermute ich mal.

Klemm mal den Ladezweig zur Starterbatterie ab.

Was passiert dann an den Aufbaudosen?

 

Besorge Dir mal den Stromlaufplan, vlt ist da sonst noch irgendwo eine Verbindung. 

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Wenn Du die Batterien abklemmst und von der 12V Dose die Leitungen jeweils zu den Plus-Kabeln der Batterien durchklingelst, weißt Du wo die Dose angeschlossen ist.

 

Wenn beide Batterien unterschiedlich geladen sind, also unterschiedliche Spannung haben, sollte eine Spannungsmessung an der 12V Dose auch für Klarheit sorgen.

 

 

Mich würde noch interessieren, warum Du das Bordladegerät an die Starterbatterie und den Solarladeregler an die Aufbaubatterie geklemmt hast.

  • Mag ich 1
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@snipyDass ich bei unterschiedlichen Spannungen an den beiden Batterien an allen 12V-Dosen ziemlich genau die 12.4V der Starterbatterie und nicht die 12.9V der Aufbaubatterie gemessen habe, das hat mich "aufgeweckt". Damit herrscht für mich die von dir im zweiten Absatz beschriebene Klarheit.

 

Ich werde bei Gelegenheit mal durchklingeln, wäre aber sehr erstaunt, wenn ich nicht sehen würde, dass die 12V-Dosen an der Starterbatterie hängen. Ich melde mich anfangs kommender Woche dazu.

Ich habe das Bordladegerät an den Ladebooster (und damit an die Starterbatterie) geklemmt, weil zukünftig eine LiFePo4 als Aufbaubatterie eingesetzt werden soll. Das Bordladegerät kann keine LiFePo4-Kennlinie, das erledigt bei dieser Beschaltung dann der Ladebooster. Ein schöner Nebeneffekt ist das Mitladen der Starterbatterie. Ich finde, dass dieses Umhängen des Bordladegeräts eine Superlösung ist.

  • Mag ich 2
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Hallo @peso

 

falls sich bewahrheitet, dass die 12-V-Dosen im Starterkreis hängen, kann das eigentlich nur am Umklemmen des Bordladers liegen. Dafür gibt es ja verschiedene Möglichkeiten - wie hast du das praktisch umgesetzt? 

 

Vielen Dank für dein Dankeschön im Eingangspost, ich hoffe, ich habe bei dir keine Probleme verursacht. Aber unsere Beache (ist das der Plural von Beach?) sind beide vor der Sommerpause gebaut, müssten sehr ähnlich sein, oder hast du schon einen Twindose? 

 

Viele Grüße, Jochen 

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Das kann man ja überprüfen: Wenn man den Bordlader an der 60A Midi Sicherung mal abklemmt müßte auch die 12V Dose tot sein.

 

Dann kann man den Bordlader durch ein z.B. Victron Ladegerät ersetzen und entsprechend parametriert an die Aufbaubatterie klemmen.

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Hallo @tonitest, @Tim_Jochen und @snipy

Vorab mal Danke für's Mitdenken.
Ich bin derzeit etwas knapp an freier Zeit und komme erst morgen zum Umsetzen, was mir eure Inputs an Erkenntnissen und Vermutungen gebracht haben.

 

In der Vorbereitung für den Umbau habe ich die Sicherung SH11 mal gezogen und mit Messen festgestellt, dass an Anschluss 6 das Bordladegerät hängt und der Anschluss bei 5 zur Aufbaubatterie führt (siehe Bild unten).

Zuerst war der Plan, 6 (das Bordladegerät) auf den Eingang des Ladeboosters (4) zu legen. Weil ich aber bemerkt habe, dass 6 direkt zu 1 an der Aufbaubatterie geht, habe ich mich für die "saubere Lösung" entschieden und das Kabel, das von 6 an 1 geht, direkt an den Ladebooster gelegt (und weil das Kabel dazu zu kurz ist, habe ich es in 2 geführt und von dort aus mit 3 verlängert und so an den Eingang des Ladeboosters (4) gehängt.

 

Was ich nun vermute (und völlig übersehen habe) ist, dass (von der Aufbaubatterie aus "betrachtet") 1 schon an 5 aber nicht nur, sondern wohl auch an den Sicherungen der 12V-Dosen (SH6...SH9) hängt und damit die 12V-Dosen so versorgt werden. Und da ich nun 1 an den Eingang  des Ladeboosters und somit an die Starterbatterie angeschlossen habe, hängen nun die 12V-Dosen an der Starterbatterie. Voilà!!

 

Ich werde (hoffentlich) morgen

  • mal die neue Verbindung von 5 nach 3 unterbrechen (das geht locker wegen der Verlängerung in 2)
    und wenn dann die 12V-Dosen "tot sind", dann bin ich wohl auf der Zielgeraden...
  • testhalber 5 wieder an 1 hängen
    und wenn ich dann an den 12V-Dosen wieder die Aufbaubatteriespannung messe, dann bin ich wohl vor dem Ziel

Wenn das so ist, dann stellt sich mir die Frage, wo ich an die Zuleitung des Bordladegeräts rankomme.  Ich könnte die Sicherung SH11 ziehen und bei eine Verbindung (mit Sicherung) an den Eingang des Ladeboosters (4) legen. Aber das behagt mir nicht sonderlich - Sicherungsverteiler sind keine Anschlussklemmen...
Hat jemand eine Idee dazu, die sehr gerne ohne Kabel zu trennen = rückbaubar machbar ist?

 

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  • Mag ich 2
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Du kannst die Kabel aus den Sicherungsträgern nach unten auspinnen und neu verlegen und verrasten. Wäre die sauberste Lösung, fällt überhaupt nicht auf. Sollte aber sehr klar dokumentiert werden, damit es nachvollziehbar bleibt, denn in ner Werkstatt wird das keiner sehen und vermuten, dass da und wie umgeklemmt wurde.

(Habe ich ähnlich gemacht für die Sicherungen des Solarladers und des Boosters, alles in Original-Sicherungsträger von VW). 

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@tonitest


zu deinem Input zum Stromlaufplan:
Ja den habe ich, aber so richtig benutzer-/lesefreundlich ist er nicht bei 1756 Seiten...
Weisst du zufälligerweise auf welcher Seite das abgehandelt wird?

Und: Danke für den Hinweis zum Anschliessen am Sicherungsträger

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@Tim_Jochen

Ja, es scheint, dass wir +/- das gleiche Fahrzeug haben (ich fahre "von Hand" und habe keine Wasserheizung).
Wenn eine Twindose eine ist, die direkt nebeneinander zwei 12V-Dosen hast, dann habe ich sowas nicht verbaut.

Meine Fragen:

  • Wie/wo hast du das Bordladegerät abgegriffen, um es auf den Eingang des Ladeboosters zu legen?
  • Was hast du wie bei den Konfigurationen angepasst
    - Typ/Kapazität der Aufbaubatterie
    - für stimmige Anzeige der CU
    - allfällige Probleme mit Abschaltung Standheizung
     - ...

Alles Gute, Peter

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Nee, ist ja auch für die unterschiedlichen Calis (Beach, Ocean/ Coast) sowie Modelljahre anders. 

Aber irgendwo in der Mitte oder weiter hinten sind die Campingfahrzeug-spezifischen Pläne.

Über die Lesezeichen/Inhaltsverzeichnis eigentlich ganz gut zu finden.

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