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Wie ist euer Camping-Setup?


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Wenn die Nächte kalt sind, stelle ich die Standheizung immer auf Stufe 1 ein. Das verhindert dass die Innentemperatur unter 12° fällt. Damit kann ich gut schlafen.

So eine Standheizung ist essenziell, wenn man auch mal Mitte Januar in Ehrwald beim Treffen übernachten will.

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@yps77die nächsten Jahre werden es nur Campingplätze mit Landstrom. Wild campen kann man e kaum noch, und mit zwei kleinen Kindern brauch ich einen Waschraum, Kochgelegenheit usw! Danke jedenfalls

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Beim frei stehen kommt es immer auch anf das Land bzw. die Gegend an. Nördlich vom Polarkreis wird es generell besser :;-):

 

Ich finde viele Campingplätze mittlerweile auch deutlich überteuert bei schlechtem Service.

 

Viele Campingplätze verlangen mittlerweile überteuerte Strompreise, dass der Ecomat auch nicht mehr wirtschaftlich betrieben weden kann.

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@snipyJa, Polarkreis wäre spannend, das geht bei uns in 5-10 Jahren :). Leider haben wir nur eine „Thermo Top Evo“ Standheizung die hilft uns nichts. Wir schauen noch. Wie oft man die Heizung braucht

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Richtiges "Wilcampen" mit allem Pipapo machen wir auch nicht, weil es ja kaum Orte gibt, an dem sowas geht. Wenn wir mehrere Tage irgendwo bleiben wollen, gehen wir auf einen echten Campingplatz, allein schon wegen der sanitären Anlagen.

 

Aber die Möglichkeit, mal einfach so, auf der Durchreise, irgendwo autark eine Nacht auf einem abgelegenen Parkplatz zu verbringen, will ich nicht mehr missen. Wenn man schlau packt, klappt das auch zu viert.

 

Und wenn man dann wirklich nur übernachtet und dabei kein ausgewiesenes Campingverhalten an den Tag legt, dann kann man das in den allermeisten Ländern und Regionen auch problemlos. Außerhalb von Touri- und Naturschutzgebieten, versteht sich.

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@yps77 ja. Unsere Großmutter hatte auch ein Grundstück, das an einen See grenzte. Natürlich könnte man sich dort hinstellen ... da gibt es auch keinen Strom, kein WC - es ist eine Wise mit Wasser. Baden kann man in dem See (bzw. besserer Schotterteich) nicht. Angler hätten damit ihre Freude.. aber mit 2 kleinen Kindern, unsere sind 5 und 2 Jahre alt, braucht es derzeit einfach einen Platz zum herumtollen. Hauptsache es gibt einen Spielplatz und einen Eisstand :)

 

Freunde von uns haben auch erst eine Europatour gemacht als die Kinder 10 und 8 waren. So lange sind wir "Stationär" und ich muss sagen, mit Kindern find ich es auch besser für mich, ein paar Tage an einem Ort zu bleiben. So toll ist es nicht mit Kindersitzen/Aufstelldach, Rückbank Umlehnen usw. weiter zu fahren oder irgendwo stehen zu bleiben. Also für mich derzeit zumindest. 

 

Kann mich noch erinnern als wir zu zweit in Irland waren mit VW Bus. Da sind wir überall stehen geblieben wo es gerade gepasst hat, runter zum Strand, Sonnenuntergang anschauen, eine Büchse Bohnen mit Toast gegessen, und hat gepasst :)

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Unser Setup scheint sich von dem der meisten hier zu unterscheiden. 
Der Cali ist sozusagen unser Basislager, wir schlafen und frühstücken im/beim Cali und unternehmen anschliessend was: Wandern, Sightseeing, Museum, Anlass usw ... Zur heissesten Zeit des Tages sind wir selten beim Cali. Darum haben wir inzwischen auch die Markise abgebaut, wir haben die jahrelang nicht benutzt dafür immer ziemlichen Ärger bei der Nutzung einer Waschstrasse. 
Im Verlauf des Nachmittags oder gegen Aband sind wir dann wieder beim Cali, kochen und essen etwas, sitzen noch etwas draussen und gehen dann Schlafen. Bevorzugte Plätze sind Wanderparkplätze, die leeren sich abends immer sehr schnell und vielfach ist man nachts dann auch ganz alleine dort. Dasselbe gilt für abgelegene Friedhöfe, Gassiparkplätze usw. Manchmal sehen wir auf einer Wanderung auch ein schönes Plätzchen, das wir erst nach dem Essen beim Einnachten aufsuchen, um keine 'schlafenden Hunde' zu wecken :;-):  Wir sind da sehr flexibel und entspannt. Das hat sich auch auf längeren Reisen bewährt, z.B. bei mehreren Reisen nach Sardinien oder bei einer längeren Tour in Skandinavien. Natürlich gibt es dann auch Ausnahmen, auf den Lofoten z.B. nehmen wir auf die Befindlichkeiten der geplagten Einwohner Rücksicht und stellen uns auf einen offiziellen Stellplatz und suchen nichts Wildes ... 

 

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Ich denke, das ist wirklich oft das Empfinden der Eltern und weniger der Kinder...

Wir waren mit unseren Beiden von Anfang an auf Reisen und mit 3 bzw 6 für 4 Wochen auf Overlanding in Marokko. Spielplatz war die Wüste und das Eis ein kaltes Wasser... Beide habe so viele positive Erlebnisse aus den Reisen mitgenommen.

 

Aber klar, jeder wie er braucht und mag.

 

Viele Grüße Martin 

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Ich habe auf meinen Reisen auch in kälteren Ländern oft junge Eltern mit Babys oder kleinen Kindern angetroffen, die teilweise nur ein kleines Zelt als Unterkunft dabei hatten. 

Die Kinde halten viel mehr aus, als man ihnen zutraut.

 

Besuche mal einige Sami Museen in Lappland und mache Dir ein Bild über das Leben dort vor einhundert Jahren im Winter ... die haben überlebt 🙂 und damals hatte man keine Zeit sich übermäßig um die Kinder zu kümmern.

 

Wenn es unterwegs so sein soll wie zu Hause, dann kann man auch gleich zu Hause bleiben.

Bearbeitet von snipy
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Wieso? Weil die Kids vorher zu jung dafür gewesen wären? 

Unsere Tochter war von Anfang an dabei, sechs Wochen Norwegen in nem Caddy, da konnte sie noch nicht mal laufen. 

 

Bei unserer Europatour war sie gerade 6 Jahre alt, da hatte ich vorher auch hier im Forum mal gefragt, wie so die Meinungen dazu sind. Wir wurden durchweg bestärkt, das zu machen und rückblickend war es genau richtig. Ich sehe die "Gefahren" da eher ganz woanders: Wir sind mit einem Kind losgefahren und mit zwei Kindern wiedergekommen. Da musst aufpassen 🙂

 

 

 

Absolut. Sehe ich auch so. 

 

Grüße

Robert 

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