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Rätselhafte Spannung Startbatterie


Peter772

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Als Stand-by Charger habe ich keins gefunden. Das scheint irgendwie immer das gleiche Teil zu sein mit einem anderen Markennamen. Alternative wäre eine Solar Tasche an die Starterbatterie zu hängen. Aber ich möchte eine Lösung haben, an die ich nicht mehr denken muss.
Hattest du bisher bereits Lithium Batterien im Aufbau? Aufgrund der erhöhter Spannung müsste ja eigentlich die Start Batterie dauerhaft geladen worden sein. Da wäre ja der 0,7 V unterschied kein Problem und sogar eher hilfreich.

 

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Also ich habe mit einer Supervolt 150Ah LiFePO4 als Aufbauakku in Kombination mit Standby-Charger und Orion XS ohne D+ eher schlechte Erfahrungen gemacht.

 

Sobald die Starterbatterie bei ausgeschaltetem Motor über die normale Ruhespannung angehoben wird, kommt beim T6.1 offenbar einiges durcheinander. Bei mir sind dadurch ständig Steuergeräte aufgeweckt worden – das bekannte Surren aus dem Motorraum. Am Ende waren beide Batterien leer: Die Aufbaubatterie ging in die Notabschaltung und die Starterbatterie hatte nur noch 12,2 V.

 

Zusätzlich hat sich der Orion XS trotz verzögerter Einschaltung immer wieder aktiviert. Richtig aufgefallen ist mir das erst, als ich die Aufbaubatterie über das 230V-Ladegerät geladen habe. Der Orion wollte dann ebenfalls alle 120 Sekunden wieder mit bis zu 50 A aus der Starterbatterie ziehen. Da die Spannung sofort eingebrochen ist, lief das zwar immer nur ein paar Sekunden, aber genau das zeigt für mich das Problem.

 

Mir ist danach außerdem aufgefallen, dass ich beim Laden der Starterbatterie den Orion inzwischen entweder komplett deaktivieren muss oder das Ladegerät mehr Leistung liefern muss als die im Orion eingestellte Ladeleistung. Sonst versucht der Orion sofort wieder gegenzuarbeiten bzw. Leistung aus der Starterbatterie zu ziehen.

Gerade deshalb halte ich klassische Standby-Lader mit gezielter Erhaltungsladung für deutlich sinnvoller, als die Starterbatterie permanent bis zur Ladeschlussspannung hochzuziehen. Beim T6.1 scheint jede künstliche Spannungserhöhung auf der Starterbatterie schnell irgendwelche Steuergeräte zu triggern.

Ich habe bisher eigentlich nur zwei passende Geräte gefunden:

Votronic StandbyCharger Pro

WCS Rapid

 

Daher auch meine Frage:
Was ist der konkrete Vorteil davon, die Starterbatterie dauerhaft auf 100 % zu halten statt sie bei etwa 70–80 % zu belassen?

Anspringen tut der Bus so oder so problemlos. Und bei längeren Standzeiten wird durch die Erhaltungsladung ja trotzdem alles sauber ausgeglichen.

 

Mich würde interessieren, ob andere T6.1-Fahrer mit Orion XS ohne D+ ähnliche Effekte hatten.

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Ich bin kein Experte, aber ich glaube, dass Sulfatierung und damit Lebensdauer das Kernproblem von 70-80 % Ladung sind. Ich habe ChatGPT mal gefragt und die Antwort war, dass man die Ladeentspannung in diesem Fall auf 13,6 V einstellen sollte.

 

Wenn aber Ladung im Stillstand des Fahrzeugs vorne irgendwelche Steuergeräte anstößt, die viele Ampere ziehen (und genau das ist tatsächlich auch mein Eindruck, dass irgendwas vorne Strom verbraucht), dann wirst du das Problem auch nicht mit dem Stand-by Charger Pro in den Griff bekommen. Du wirst an der Startbatterie einen Ladewert einstellen, der ja höher sein muss als der an der Aufbaubatterie. Vorne wird dann durch Ladung und Entladung (durch die Steuergeräte?), so lange geladen und entladen, bis der eingestellte Minimalwert der Aufbaubatterie erreicht ist. Damit gewinnt man am Ende gar nichts ausser Strom zu verbrauchen. Es ist also aus meiner Sicht notwendig herauszufinden, was da tatsächlich passiert und wie man es unterbinden kann. @Benno_R hat ja das Thema der Fremdladererkennung angeführt. Stellt sich die Frage, ob das hier tatsächlich zum Tragen kommt, wenn ja wie und wie man es gegebenenfalls abstellen kann. Ich weiß nicht, ob das auch etwas mit den Steuergeräten zu tun hat? @Fabi696, wenn du Messgeräte hast, wäre es natürlich super, wenn du mal messen könntest, was da tatsächlich im Motorraum an Ströme fließen und was da genau passiert. Eigentlich hätte ich mir sowas von Votronic erwartet, die Angaben, dass sogar einer ihrer Techniker auch einen T6.1 Cali fährt. Früher waren Techniker noch angefixt von sowas und hätten das Werkzeug nicht eher weggelegt, bis sie dem auf den Grund gegangen wären. 

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Also ich sehe da wegen Sulfatierung kein großes Problem. Die Batterie wird beim Fahren ohnehin wieder vollständig geladen. Den Standby-Lader werde ich auf eine Ladeschlussspannung von 12,7 Volt einstellen. Ich will die Batterie bewusst nicht permanent auf 100 % halten, sondern lediglich sicherstellen, dass sie auch nach längerer Standzeit noch zuverlässig startfähig ist.

 

Gravierende Sulfatierung entsteht meiner Ansicht nach vor allem bei längerer starker Entladung bzw. Tiefentladung. Eine Batterie, die regelmäßig genutzt und wieder geladen wird, nimmt dadurch normalerweise keinen nennenswerten Schaden. 12,7 Volt entsprechen außerdem ohnehin schon fast einem vollen Ladezustand.

 

Dauerhaftes Float-Laden mit 13,5 bis 13,8 Volt halte ich persönlich langfristig eher für unnötig. Das bedeutet letztlich permanente Ladespannung, obwohl die Batterie gar nicht gebraucht wird. Für meinen Einsatzzweck erscheint mir ein leicht reduzierter Ladezustand als sinnvoller Kompromiss zwischen Schonung und Startbereitschaft.

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Und was denkst du zu dem Thema des möglichen stillen Verbrauchs unter der Motorhaube, Stichwort Fremdladeerkennung oder Steuergeräte?

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ich habe hier im Bord noch einen älteren Thread aus dem Jahr 2021 gefunden, der sich ganz interessant liest.. insbesondere der Beitrag auf Seite 14

 

 

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Ich werde es wohl Ende der Woche sehen was passiert. Glaube aber nicht das in Ausgeschaltetem Zustand und einer Ladeschlussspannung von 12,7 Volt irgendwas getriggert werden sollte. Das komische Pfeifen aus dem Motorraum hat auch nur angefangen als die Ladespannung der AGM weit über 13V war.

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Also bei mir pfeift definitiv nichts im Motorraum. 

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