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Rätselhafte Spannung Startbatterie


Peter772

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Diese Probleme kann man sehr einfach umgehen, wenn man, sobald das Trennrelais durch einen "intelligen" Ladebooster ersetzt ist, alle Ladegeräte, egal ob von Landstrom oder Sonne gespeist, auf die Starterseite des Boosters schaltet. Dann wird die Starterbatterie immer geladen und der Booster lädt die Bordbatterien(n), egal ob AGM oder LiFePo4, mit. Fertig.

 

Viele Grüße, Jochen 

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das würde aber nach meinem Verständnis nicht verhindern, dass die Fremdladeerkennung anspricht und das scheint ja hier das Problem zu sein.

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Die mag zwar ansprechen, wird aber das Trennrelais nicht mehr schließen können, da dieses durch den Ladebooster ersetzt wurde. 

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das ist schon klar, aber @Fabi696 hat das Relais bei sich ja auch ausgebaut.

Offensichtlich wird durch die Spannungsschwankungen bei Solar immer wieder die Fremdladeerkennung getriggert, bei der dann Steuergeräte geweckt werden, die offenbar nicht geizen was den Stromverbrauch angeht.

Von dem ständigen gefiepse mal abgesehen.

Bearbeitet von spillo
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Also ich weiß immernoch nicht was die Fremdladeerkennung macht. Wenn sie nur das nicht mehr vorhandene Trennrelais schaltet ist es egal. 
 

Bei mir werden mit Erhöhung der Spannung an der starterbatterie  irgendwelche Steuergeräte aufgeweckt. 
 

 

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m.E. sollte es reichen den Shunt am (-) Pol der Starterbatterie zu ziehen.

Dann ist die quasi vom Lademanagement getrennt. Es findet keine Rekuperation  mehr statt und die LiMa läuft immer blind auf Vollgas, also auch keine intelligente Regelung mehr.

Zumindest ist es das, was ich bisher so aufgeschnappt habe.

Testweise könnte man mal checken, ob die Steuergeräte dann schlafen bleiben, wenn Fremdladung anliegt.

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Das hört sich interessant an. Mhm ich werde mal nach meinem Norwegentrip evtl. einen eigenen Umbauthreat starten mit allen Infos in der Hoffnung das es den Leuten hilft und nicht diese überteuerten Sets kaufen müssen. Vielleicht löst man da ja gemeinsam das Thema mit dem StandbyCharger.

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ich zerbreche mir inzwischen schon seit geraumer Zeit den Kopf, wie ich eine funktionierende Ladung der Starterbatterie in meinem 6.1 Beach implementiert bekomme.

Hierbei sind schon die abenteuerlichsten Konstruktionen ans Tageslicht gekommen 🙄

Stand jetzt gibt es für mich nur eine Lösung, die wirklich ohne Probleme funktioniert, allerdings manuelles Eingreifen erfordert.

Das Problem ist nach wie vor diese besch… 🤬 Fremdladeerkennung an der Starterbatterie, die einem wirklich alles versaut.

Gerade, wenn man einen Landstromanschluss hat, gibt die in meinen Augen keinen wirkliche Sinn mehr, aber egal. 

Da wir auch bei Minusgraden eine gute Woche frei stehen konnten, bin ich nicht mehr „ganz so panisch“ 🙃

Ein Victron Batteriesensor zeigt mir jederzeit an, ob es im Bug kritisch wird.

Ist das der Fall, wird einfach ein Ctek o.ä. Ladegerät an den Victron Phoenix Wechselrichter unter dem Beifahrersitz angeschlossen, das bei mir noch vorhandene Trennrelais (da kein Lithium) mittels Trennschalter an der Sitzkonsole deaktiviert und schlussendlich das Ctek an die Starterbatterie angeschlossen - idealerweise an eine Einbau-Buchse direkt am Fahrersitz (Abgriff Massestern und Trennrelais), dann muss man nicht aussenrum und die Motorhaube öffnen.

Das ganze vornehmlich präventiv und bei Sonnenschein.

Die 230 V auf der Eingangseite des Ladegerätes stellen zumindest eine konstante Ladespannung sicher.

Wenn der (Lade)Spuk vorbei ist, hat man wieder für eine ganze Weile Ruhe.

Eine automatisierte Lösung (die wirklich zu 100% funktioniert) via Standby-Charger, andersherum angeschlossenen Ladebooster (Aufbau nach Starter) mit Aktivierung durch konfigurierten Lastausgang des MPPT am Remote-Anschluss des Ladeboosters, usw. habe ich meinen Hirnwindungen noch nicht entlocken können.

Es könnte alles so einfach sein 😩

 

heulende Grüße 😭

Jörg

Bearbeitet von spillo
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Ich denke tatsächlich das der StandbyCharger hier auch einfach zu wenig Leistung hat und deswegen diese Spirale erzeugt wird. Ich Probier nächste Woche mal ein 10A Ladegerät. Wenn da die Steuergeräte nicht immer wieder aufgeweckt und dann schlafen gehen werde ich mir was dafür überlegen.

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ja, so sehe ich das inzwischen auch. Mit einem Ladegerät an 230 V hast Du zumindest eine konstante Ladequelle mit einer auf den Batterietyp abgestimmten Ladekennlinie. Die Fremdladeerkennung wird zwar aktiviert, aber dieses ständige auf und ab sollte Geschichte sein. Dein Setup bietet zudem genug Rückendeckung.. LifePO4 + potentem Wechselrichter . Ein Trennrelais hast Du ja nicht mehr.

Für meine Fälle (alles AGM) wäre es so easy, wenn ich einfach von Hand das Trennrelais aktivieren könnte, um bei gut gefüllter Aufbaubatterie einen Ausgleich zur Starter anzustoßen - das geht zwar recht einfach, indem man das Trennrelais über einen Schalter aktiviert, dann hat man aber die Batterieüberwachung übergangen und es könnten schlimmstenfalls ein zu hoher Ausgleichstrom fließen.

Zugegeben: Wenn die Starter halbwegs gut gefüllt ist und ich hin und wieder das Relais triggere, kann da nichts passieren - es könnte aber.. und daher ist es für mich raus.

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Ich glaube tatsächlich das es mit dem WCS Rapid funktionieren müsste. Aber 350 Öken ist schon hart. 

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Fremdladererkennung oder Steuergerät, irgendetwas hält den standby-charger davon ab sinnvoll zu laden. Dass VW dazu sein ok gegeben haben soll wundert mich (oder vielleicht auch nicht wirklich). Irgendwie ist auf alle Fälle der Wurm drin. Schade, dass Votronic kein Interesse daran hat, eine Ursache und Lösung zu finden. 
 

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 Also diese Woche werde ich den Standbycharger Pro einbauen.

Wenn ich die Ladeschlussspannung auf 12,6V einstelle sollte alles passen.

 

Tatsächlich ist mir noch eingefallen dass ebenfalls bei mir ein Fehler war.

Ich nutze kein D+ Signal sondern nur die Motorlauferkennung über die Spannung. 
Beim Laden über Landstrom oder Solar bei einer fast vollen Lifepo4 Aufbaubatterie war die Spannung auf der Starterbatterie über den Spannungsfall von 0,7V trotzdem so hoch dass der Orion Xs angesprungen ist.

 

Auf der Califaktur Website wird jetzt teils ebenfalls der Pro von Büttner vertrieben und nicht mehr der  normale von Votronic.

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Bei mir war das Problem auch erst bei einer komplett vollen Aufbaubatterie.

 

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Das Hauptproblem des Votronic Pro ist, dass die Bedienlogik nur halb durchdacht wirkt.

Auf der Eingangsseite (Aufbaubatterie) lässt sich eine Mindestspannung einstellen, unter die die Batterie nicht entladen werden soll. Auf der Ausgangsseite (Startbatterie) muss man dagegen eine feste Ladespannung vorgeben, ohne jegliche Ladekennlinie. Das Gerät arbeitet komplett linear und hält die Startbatterie dauerhaft auf dem eingestellten Wert.

Stellt man beispielsweise 13,8 V ein, lädt der Pro die Startbatterie bis auf diesen Wert und hält sie dann permanent darauf, solange genug Leistung von der Aufbaubatterie zur Verfügung steht. Fällt die Aufbaubatterie unter die eingestellte Mindestspannung, schaltet der DC/DC-Wandler ab.

Damit ergibt sich ein unangenehmes Dilemma:

Stellt man die Mindestspannung auf der Eingangsseite zu hoch, setzt der Ladevorgang der Startbatterie erst sehr spät ein.

Stellt man sie zu niedrig, wird die Aufbaubatterie unnötig stark entladen.

Zusätzlich wird die Startbatterie durch die starre Spannungshaltung nie richtig vollgeladen, sie bleibt dauerhaft im Bereich der Erhaltungsladung.

Insgesamt halte ich das für eine ähnlich fragwürdige Lösung wie den unnützen 0,7-V-Unterschied zum Laden beim normalen standby-charger. Man fragt sich wirklich, was sich Votronic bei diesem Konzept gedacht hat.

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Aber gibt es dann überhaupt ein Gerät das die Starterbatterie wirklich lädt? Und ist das sinnvoll?

Für mich ist das nur als reine Stützladung gedacht. Für die Kalte Jahreszeit und für längeres stehen. 
 

Solange die Batterie irgendwo um die 12,6Volt hat passt für mich alles.

 

 


 

 

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