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Integration Powerstation Plug & Play ZM-Camping


freeeze

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Ich habe den Charger 1 bei mir verbaut. Hängt direkt an der Starterbatterie und lädt mir meine Powerstation zügig auf. Für nichts anderes ist der da. Ist halt ein Ladebooster.

Gibt aber ein paar Dinge im Einsatz zu beachten:

  • Powerstation wird unter Umständen auch geladen, obwohl der Motor nicht läuft, wenn die Batteriespannung ausreichend hoch ist. Hat bei mir im Winter jetzt mehrfach dazu geführt, dass sich mein GC zweimal hat bitten lassen zu starten.
  • Gleiches passiert, wenn die Powerstation als Landstrom-Ersatz eingesetzt wird. Da lädst du dann schön im Kreis (Powerstation -> Aufbaubatterie -> Starterbatterie über deren Ladegerät -> Powestation über Charger 1) und erzeugst recht ineffizient Wärme ;) 
  • Der Charger 2 ist da Pendant zum Ecoflow Alternator Charger, der nun auch bidirektional laden kann.

 

 

Würde mich auch echt interessieren, was die da drin verbauen. Rein von der Farbgebung her könnte man fast Eltakos vermuten als Relais. Was ich mich dabei frage ist, womit die die Netzvorrangschaltung realisieren 🤔 Gibt ja nicht ohne Grund eigene kleine Boxen, die dediziert für den nicht stationären Einsatz gedacht sind. Ich selbst werde mir demnächst sowas nachbauen, aber mit ein paar Kniffen:

  • Netzvorrangschaltung (80€)
  • FI/LS (30€)
  • Relais zum Schalten der PE-Brücke (30-50€)
  • Relais für Abschalten des Charger 1 (30-50€)
  • n x WINSTA-Stecker, bisschen flexible Leitung, Schuko-Stecker, etc (50€)
  • Ob ich die PS bei echtem Landstrom noch Laden will, muss ich noch entscheiden. Da wird es knifflig das Timing vom PE-Schalten per Zeitrelais zu realisieren.
  • Das Gehäuse spar ich mir, da ich direkt ne Hutschiene plus Kanal im verbauten Technikschrank montieren werde.

Gesamtpreis liegt dann vmtl. bei max. 260€.

 

Habt ihr noch Anmerkungen?

 

Grüße,

Thorben


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  • 3 Wochen später...

Servus Leute, habe heute ebenfalls die Faron Switchbox eingebaut. Bei mir lädt die Powerstation die Aufbaubatterie mit. Kann man das verhindern?

 

Grüße,

Chris

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Moin Chris,

ja, das lässt sich sehr einfach verhindern. Vermutlich speist du den Powerstation-Strom an der falschen Stelle ein.

Im Cali sind die 230V-"Kreise" bereits getrennt in:

a) Steckdosen

b) restliche Verbraucher, wie Ladegerät, E-Heizstäbe der Truma-Heizung, Klima

 

Beim Einspeisen des Stroms via Powerstation musst du nur an der richtigen Stelle einspeisen (weißer Verteilerblock). Schon werden im Autarkbetrieb nur die Steckdosen versorgt, nicht aber die restlichen Verbraucher. Diese liegen auf dem schwarzen Verteilerblock.

 

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich die Fraron-Box noch nicht live gesehen habe und keine Schaltpläne veröffentlicht sind. Ich gehe aber stark davon aus, dass sie das gleiche macht wir meine "Onlyvans-Box".

Bearbeitet von Onlyvans
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Mit deinem "Charger1" hast du vielleicht einen etwas anderen Anwendungsfall und brauchst noch ein Relais mehr.

Für die Herstellung der Funktionen der hier diskutierten Umschaltboxen benötigst du meiner Erfahrung nach:

  • FI/LS, z.B. Siemens 5SV13166KK16 FI/LS kompakt
  • Zeitrelais, z.B. Eltako MFZ12DDX-UC Multifunktions-Zeitrelais
  • Relais zum Schalten der Erdungsbrücke (NC), z.B. Eltako ER12-001-8
  • Schütz für 2xUM / Wechsler, z.B. ABB ESB25-22N-06 Installationsschütz – 25 A, 4-polig: 2 NO + 2 NC, 230–240 V AC
  • Kleinverteiler, Aufputz mit Hutschiene (5-6 Einheiten)
  • WINSTA Stecker, WINSTA Buchse, Kaltgerätestecker für Ladeanschluss der Powerstation, Schukostecker (jeweils mit Kabel)
  • einige Wago-Klemmen, Aderendhülsen und verschiedenfarbige Verbindungskabel 1,5mm²

 

Insgesamt sind aber schon deutlich mehr als 3-4 Kabel zusammenzustecken. Die Verwendung des von mir eingesetzten 4-poligen Installationsschützes hat ggü. der hier diskutierten Kaufversion mit einzelnen Eltako-Produkten den riesigen Vorteil der mechanischen Verriegelung. So bleibt auch im Störungsfall eine sichere allpolige Trennung gewährleistet. Diese eigentlich unverzichtbare Anforderung wird in der angebotenen Version wohl nicht realisiert.

Eine zusätzliche Netzvorrangschaltung wird übrigens nicht benötigt, da genau die Funktion der allpoligen Umschaltung mit den oben genannten Bauteilen realisiert wird.

 

Viele werden sich fragen, was das kleine "Zauberkästchen" eigentlich genau macht:

Die Box beinhaltet eine Netzvorrangschaltung und stellt zusätzlich sicher, dass auch mittels Powerstation selbst generierter 230V-Wechselstrom über einen FI-Personenschutzschalter im Wohnmobil mit mehreren Steckdosen sicher betrieben werden kann. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

 

Bauartbedingt muss hierzu (im IT-Netz der Powerstation) eine sog. "Erdungsbrücke" genutzt werden, die aber keinesfalls im Betriebsmodus "Landstrom" gesetzt sein darf. Sie wird also situationsabhängig ein- und ausgeschaltet. Zusätzlich wird die Powerstation bei Landstromanschluss geladen.

Selbstverständlich bekommt man auch ohne eine solche Box den Strom aus der Powerstation auf die Steckdosen. Leider funktionieren die vorgeschriebenen FI-Personenschutzschalter dann jedoch nicht.

Achtung: Selbst wenn der Testtaster am FI-Schalter auslöst, ist der Stromkreis trotzdem nicht korrekt abgesichert!

Bearbeitet von Onlyvans
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Cool, danke dir für deine Aufstellung. Zum Verständis für mich:

 

Das Schaltsignal für die Relais ist der Landstrom. Sobald der anliegt, trennt das Schütz die Erdungsbrücke und die Verbindung der PS. In welchem Fall verzögert das Relais?

 

Das Laden der PS im Landbetrieb hast du sicherlich über einen separaten Abgang gelöst und nicht über die normale Installation, oder?


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Hallo,

 

da die Diskussion etwas allgemeiner geworden ist, möchte ich hier meine Lösung vorstellen: 
Ich habe eine Fossibot F2400 eingebaut.  Auf eine explizite Netzvorrangschaltung habe ich verzichtet, da ich nur selten am Landstrom angeschlossen bin.

 

Zur Funktion meiner Schaltung:
Wird Landstrom angesteckt, dann zieht zuerst der RE-2 an und öffnet die Erdungsbrücke und schaltet mit dem 2. Kontakt das RE-1 und dieses wiederum schaltet L und N vom Landstrom auf den Eingang der Powerstation.

Ist der AC Ausgang der Powerstation aktiviert, dann wird der Landstrom über die Powerstation auf den Ausgang durchgeschaltet. 
Im Fehlerfall würde ein vorgeschalteter FI oder der FI nach der Powerstation abschalten.

 

Wird der Landstrom ausgesteckt, dann fallen beide Relais ab und RE-2 schließt die Erdungsbrücke und verbindet einen Leiter der Powerstation mit PE (damit wird aus dem IT Netz der Powerstation ein NT Netz).
Im Fehlerfall schaltet der FI nach der Powerstation (FI/LS(PS)) ab.

 

Vielleicht hilft das jemanden…..

 

Servus und schöne Grüße,
Thomas

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Fast.

Sobald Landstrom gesteckt wird, trennt das Relais die Erdungsbrücke. Gleichzeitig startet das Verzögerungsrelais eine 3,5-Sekunden Verzögerung bevor es dem "dicken" Installationsschütz das Kommando zur allpoligen Umschaltung gibt. Über den wird auch der Ladestrom der Powerstation freigegeben.

 

Ich wollte zu jedem Zeitpunkt klar definierte Zustände im System haben. Deswegen arbeite ich mit dem Verzögerungsrelais, was einen klar definierten Ablauf gewährleistet und sicherstellt, dass die Erdungsbrücke beim Durchschalten des Landstroms sicher getrennt ist. Vielleicht klappt es "irgendwie" auch ohne.

 

Ergänzung:

Bei meiner Lösung fließt der Landstrom, wenn er denn anliegt, nicht im "USV-Modus" über die Powerstation. Das hat für mich den Vorteil, dass der Landstrom unabhängig vom Schaltzustand der Steckdosen der Powerstation oder deren Vorhandensein im Wohnmobil entnommen werden kann und auch nicht durch die Leistungsfähigkeit der Powerstation beschränkt ist. Und wie gesagt: auch nach Entnahme der Powerstation bleibt das System über Landstrom funktionsfähig ohne dass ein Bypass gesteckt werden muss.

Bearbeitet von Onlyvans
Ergänzung
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