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3,88t auf 4,2t Auflasten


Tom50354

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GuMo André,

Danke für die Rückmeldung.
Ich hab mir schon die Mühe gemacht das nachzuvollziehen.
War/bin allerdings etwas verwirrt weil da unterschiedliche Fahrzeugtypen (600, 680er mit und ohne Allrad) auftauchten und ich den richtigen Schluss für mein Fahrzeug (680 4M mit Sperre) nicht ableiten konnte - daher noch mal das Nachhaken.

Werde vermutlich doch ein Luftfahrwerk für die Hinterachse verbauen - lasse das Thema daher jetzt konkret von einer Werkstatt klären.

 

Danke und schönes WE
 

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Damit es hinterher nicht zur Enttäuschung kommt: durch die Nachrüstung von zwei Zusatzluftbälgen an der Hinterachse erhält man leider noch lange kein Luftfahrwerk. :)

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Moin,
Ich meinte auch ... Luftfedern für die Hinterachse.
Luftfahrwerk betrifft ja auch die Vorderachse.
Siehst du da fahrtechnisch einen großen Unterschied (preislich ist der ja sehr groß)?
LG

 

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Vielleicht für manchen eine ketzerische Frage: Braucht man beim GC ernsthaft ein Luftfahrwerk (oder -federung). Das ist doch eher so ein Ducato-Ding.


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Sicherlich gibt es fahrdynamisch riesige Unterschiede zwischen einem (echten) Luftfahrwerk und einem Standardfahrwerk mit Stahlfedern. Oft wird ein Luftfahrwerk von weiteren aktiven Bauteilen unterstützt, um Grenzbereiche und/oder auch Komfort weiter zu erhöhen. Dabei wird das Gesamtsystem von Sensoren permanent überwacht und über performante Steuergeräte permanent adjusitert und den jeweiligen Fahrsituation in Sekundenbruchteilen angepasst. Diese Systeme findet man hauptsächlich im hochpreisigen Segment der SUVs, Luxuslimousinen und Sportwagen.

 

Allerdings hat das nichts mehr mit der Thematik hier zu tun und ich kenne auch keinen Crafter mit Luftfederung und auch keinen Anbieter, der das nachrüsten und adaptieren könnte. 

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Die Zusatzluftbälge werden genutzt, um die werkseitigen Federn bei Überladung aus den Anschlägen zu drücken. Man erhält sozusagen eine Vorspannung und vermeidet den "Hängearsch".

Beim Ducato"fahrwerk" schlägt das Fahrzeug oft schon ohne echte Überladung in die (harten) Endanschläge. Deswegen ist der unterstützende Blasebalg als Hilfskrücke dort besonders verbreitet und macht die beladene Rappelkiste etwas komfortabler.

Packt man beim Crafter mehr Gewicht auf die Hinterachse als bei der konstruktiven Auslegung vorgesehen war, ereilt einen das gleiche Problem.

 

Einige nutzen die links/rechts getrennt befüllbaren Bälge auch als kleine Niveauregulierung.

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Für den Crafter (ab 2017) gibt es inzwischen durchaus nachrüstbare Volluftfahrwerke (vorne und hinten), z. B. von spezialisierten Anbietern wie VB-Airsuspension. Diese Systeme sind für den Crafter bzw. baugleichen MAN TGE verfügbar und werden im Wohnmobilbereich offenbar auch eingesetzt. Mich würde der Unterschied im Fahrkomfort im Vergleich zu Luftbälgen auf der Hinterachse interessieren.

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Das ist ein guter Hinweis, danke dir.


Für mich ist das alles Neuland und ich versuche mich da gerade reinzudenken – man hat ja mehrere Bälle in der Luft: Luftfeder/Luftfahrwerk, Achslasten, Traglast der Felgen und Tragfähigkeit der Reifen. Am Ende muss alles zusammenpassen.


Bei mir konkret: Ich bekomme einen neuen GC 680 4M mit Sperre und bin unsicher, ob die 3,88 t für meinen Einsatzzweck reichen. Ich würde das Thema Gewicht gern von Anfang an sauber lösen und nicht später nachrüsten müssen – zumal ohnehin Umbauten (Elektrik, gasfrei) anstehen.


Unendlich viel Gepäck wird es nicht, aber als Golfer kommt doch schnell etwas zusammen.
Wenn sich das Ganze dann noch positiv auf Fahrverhalten und Komfort auswirkt, wäre das für mich ein zusätzlicher Aspekt.

 

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Auch das System hat nichts mit einem "modernen" Luftfahrwerk mit ausgefeilter Sensorik zur dynamischen Steuerung im Fahrbetrieb zu tun. Es sind lediglich Höhensensoren verbaut, die eine mehr oder weniger statische bzw. träge 4-Corner Höhenverstellung auf Knopfdruck zulassen.

Ein Vorteil sind sicher die vorwählbaren Fahrwerkshöhen z.B. für Schaffung von Bodenfreiheit im "Offroadbetrieb".

Die individuelle Befüllmöglichkeit der 4 Bälge wird für die Wasserwaagenfunktion zur Ausrichtung im Stand genutzt. Der Vorgang dauert recht lange.

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Ja, verstehe – das Luftfahrwerk kommt für mich ohnehin nicht in Frage.

Mich interessiert im Grunde nur, ob es zwischen dem, was als „Volluftfederung“ angeboten wird, und den klassischen Luftbälgen an der Hinterachse einen spürbaren Unterschied im Komfort gibt.

Grundsätzlich bin ich kein großer Freund von zusätzlicher technischer Komplexität – das sind am Ende auch immer potenzielle Sollbruchstellen. Wenn der Zusatznutzen überschaubar ist, sehe ich das eher kritisch.

Ich habe aktuell ein Angebot für eine Hinterachs-Luftfeder für rund 2.600 € inkl. Einbau und tendiere dazu, das direkt mitzumachen.

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Danke dir für die Hinweise.

Ich glaube, ich bin jetzt erstmal durch mit meinen Baustellen und gebe das Ganze gesammelt in die Werkstatt – ich würde das gern in einem Schwung erledigen lassen, damit danach Ruhe ist und es direkt auf die Reise gehen kann.

Das Fahrwerk war der letzte offene Punkt.

Das Thema Auflastung und Gewicht war für mich anfangs ein komplettes schwedisches Dorf. Bei der Elektrik finde ich mich noch halbwegs zurecht, aber bei Achslasten, Reifen und Federn musste ich mich erst mal sortieren.


Ich komme eigentlich vom Bulli – und zwar aus Überzeugung.
Der fährt für mich einfach großartig. Leider hat er einen entscheidenden Nachteil: kein Klo.
Und irgendwann gewinnt dieses Detail ganz leise gegen Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit. Deshalb jetzt der "Aufstieg" auf den GC.

Bearbeitet von RR1234
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Ich habe mich zur Auflastung des GC 680 4motion auf 4.2t ohne technische Änderungen entschieden, da es das jetzt wohl verfügbare VB 4C Volluftfahrwerk noch nicht für den Crafter gab.

Bin vollauf zufrieden und gerne mit dem Dicken auch ohne den Zusatz Komfort unterwegs.

 

Über die zusätzlichen Kilos war ich bei jeder Wiegeaktion schon recht froh.

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 Moin Rainer,

 

unsere GC680 4M hatte die 6,5J x 17 ET 60 Lismore und ist jetzt ausgelastet auf 4.2t und hat jetzt Delta Classic B 17''.

 

Im Erwin Dokument "Ratgeber Reifen und Räder" lese ich bei Punkt 16.5: 

6,5 J x 17 ET 60

2N0 601 025 A - Aluminiumfelge

Radlast in kg: 1200

 

VG Ned

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Moin Ned,

sieht so aus, als hätten wir die gleichen Felgen drauf – die 6,5J x 17 ET60 „Lismore“ mit der Teilenummer 2N0 601 025 A.
Damit beziehen sich die 1200 kg Radlast aus dem Erwin-Dokument ja direkt auf genau diese OEM-Felge.


Du hattest ja geschrieben, dass du keine technischen Änderungen gemacht hast – umso spannender: Wie hast du dann die Auflastung auf 4,2 t eingetragen bekommen? Welche Schritte sind da notwendig?

Ich überlege dann möglicherweise, im ersten Schritt eventuell auch auf die Fahrwerksoptimierung mit Luftfeder an der Hinterachse zu verzichten.

 

Wie findest du das Fahrverhalten?

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Ist doch ganz einfach. E-Mail Anfrage mit Fahrzeugscheinkopie an Fa. Scholz schicken. Bezahlen. Gutachten kommt per Post und wenn man Zeit und Lust hat, dies auf der Zulassungsstelle in die Papiere aufnehmen lassen.

Fertig.... nix spannendes, nix aufregendes.

 

Grüße Norman 

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