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T5 Ocean 2007 - Neue Camper Batterien - AGM + DJI Power 1000 mini (LIFEPO4)


callas

Empfohlene Beiträge

Guten Morgen zusammen, 

es ist leider schon wieder zeit die Akkus zu tauschen. Ein komplett umbau auf LIFEPO4 ist mir aktuell zu aufwändig.  

Was haltet ihr von folgender Idee:

Fahrersitz bekommt eine neue AGM Batterie:
https://www.autobatterienbilliger.de/VARTA-F21-A6-Silver-Dynamic-AGM-Autobatterie

Unter den Kühlschrank kommt eine DJI Powerbank.
https://www.dji.com/de/power-1000-mini
Würde so gerade reinpassen:
Breite 
Platz:355  
Öffnung:317 (das ist die kritischste Stelle)
1000 mini: 314

Die ein und Ausgänge wären hier leider an der falschen Seite aber mit 40mm platz sollte es möglich sein Verlängerungskabel mit flachen Steckern einzustecken.

Tiefe:
Platz:  220
Öffnung: --- 
1000 mini: 212

Höhe:
Platz:  250
Öffnung: 240 
1000 mini: 216

Folgende integrierte Funktionen könnten von der 1000 mini verwendet werden:
230V 400w Ladegerät verwenden um sie selbst aufzuladen.
12V Ladegerät um den AGM Akku im Stand nachzuladen.
400w Solareingang 
Diverse USB Ladegeräte

Was meint ihr?
Preislich und auch technologisch meiner Meinung nach eine alternative zu Lifepo4 Akkus + neuem Ladegerät und neuem Solarregler.

Hat jemand bereits so etwas umgesetzt? Ich habe leider nichts im Forum gefunden. 

Lg Callas 

  

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Moin Callas,

 

das ist ja ein ziemlich cooles Teil, scheint gut durchdacht zu sein. Offenbar etwas weniger Kapazität, als eine 100Ah-LiFePo.

Preislich scheint es wirklich vergleichbar zu sein. Wenn ich das richtig sehe, kommst du mit deinem Vorhaben auf

  • 579€ für die Powerstation
  • ca. 150€ für die neue AGM
  • --> mit Zubehör und Kleinkram so 750 - 850€

Dem gegenüber die "klassische" LiFePo-Lösung:

  • ca. 480€ für zwei 100Ah-Batterien im DIN-Format
  • ca. 250€ für ein Victron Orion XS
  • ca. 50€ - 100€ für einen MPPT-Regler
  • --> mit Zubehör und Kleinkram ebenfalls ca. 800€

Deine Lösung hat den Vorteil des schnelleren Ladens an Landstrom, allerdings wird es recht verkabelungs-aufwändig, die PowerStation während der Fahrt (über LiMa) zu laden.

Was die (nutzbare) Kapazität angeht liegt die klassische Lösung mit ca. 160Ah vs ca. 110Ah klar vorne.

Mit deiner Lösung musst du stets zwei Ladestände im Blick behalten und wirst auch durch das Umladen mehr Verluste haben.

Mit der klassischen Lösung hast du nach einer längeren Fahrt und an Landstrom IMMER volle Batterien (wenn der Bordlader auf Starter umgeklemmt wird, ist auch die Starter immer voll). 

 

Was den Aufwand angeht: ich glaube, der Komplett-Umbau auf LiFePo ist überhaupt nicht aufwändiger, als dein Plan. Zum Batterietausch musst du eh den Sitz ausbauen, da ist so ein Orion schnell angeklemmt.

An der Verkabelung musst du ja sonst überhaupt nichts ändern, im Prinzip tauschst du ja nur das Trennrelais gegen den Booster aus. Bei der dritten Batterie im Schrank wäre es Plug-and-Play.

Bei deiner Lösung muss da hinten doch einiges verkabelt werden.

 

Technisch funktionieren wird es, weniger aufwändig ist es mMn nicht, eleganter ist die klassische Lösung. Zumal du mit dem Festeinbau die Powerstation ihres Hauptvorteils beraubst: Portabilität. 

 

LG,

Max

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Hallo Max, 
danke für deine ausführliche Antwort. 
Welche LifePo4 empfiehlst du denn für den Einsatzzweck? Was ist da gut und langlebig in dem Bereich?

Preise sind da doch recht vielschichtig. 
Von Wattstunde mit >500€ zu irgendwelchen no name Produkten für 220€. 

Was ist von sowas zu halten?

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Danke euch

 

 

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Meiner Meinung nach sind die No-Name-Produkte völlig ausreichend. Auch die haben immer ein BMS, das die Basisanforderungen erfüllt, sprich, Überspannungsschutz, Balancing, etc. 

Das Berger-Exemplar ist vermutlich baugleich mit

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, das habe ich verbaut. 

 

Diese Batterien sind absolut in Ordnung. Teurere Exemplare unterscheiden sich nur durch die Features: Bluetooth, teilweise Heizung. Die Zellen sind in aller Regel gleichwertig. Ob das einen Aufpreis von 100-200% rechtfertigt, muss jeder für sich entscheiden.

Supervolt, Wattstunden und wie sie alle heißen bauen sehr gute Batterien, aber sicher nicht "doppelt so gut", wie No-Name. Die Zellen kommen in aller Regel sowieso aus China. Die Chinesen haben da einfach die größten Kapazitäten und inzwischen wohl auch das größte Know-How.

 

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