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Stromheizung, Trumacombi


Granny

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Hallo zusammen,

 

wir sind gerade bzgl einer Werkstattrechnung/Vorgehensweise extrem schockiert... Kurz zum Hintergrund: Wir waren in der Silvesterwoche in den NL auf einem CP; Anschluss an Landstrom, Stromheizung wurde noch kurz angezeigt, dann nicht mehr. Nach allem testen (Sicherungen, Truma selbst etc) eben eine Woche auf Diesel umgestiegen.

 

Nun hat sich ein Termin in der üblichen Werkstatt in Ludwigshafen als schwierig erwiesen, weshalb wir nach Weinheim erstmals gewechselt haben.... böser Fehler:( Denn Prüfen wurde zwar als Kulanzleistung ausgewiesen, die Diagnosefindung aber nicht... Ende vom Lied, die haben angeblich ewig gesucht(?) und schließlich die beiden in der Truma verbauten Sicherungen getauscht. Kosten soll der Spaß nun 1 450 EUR!!!

Ich finde das exorbitant teuer und frage mich, ob es das rechtens sein kann? Ja, eine Werkstatt darf eine Diagnosearbeit berechnen, aber dauert dass den (vermutlich 10 bis 12 Std) Elektroleitungen zu prüfen? 

Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

 

Viele Grüße,  Granny

.  

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Servus Granny,

 

Ich würde mal sagen, das hat schon eine Systematik, die Preise der VW Werkstätten sind unverschämt.

 

Beim Unterschreiben des Werstattauftrags sollte man auf jeden Fall vorsichtig sein, sonst zahlt man auch für die Fehlersuche und das kann sehr teuer werden.

 

Liebe Grüße, Mario

 

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Ja, das haben wir ja jetzt gesehen... ich frage mich nur eben, ob eine Diagnose wirklich 8 bis 10 Stunden in Anspruch nehmen kann?

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Klar zahlt man auch für die Fehlersuche, oder arbeitest du etwa umsonst und aus Nächstenliebe ? 🙂🙂🙂

 

T2-Fahrer

  • Mag ich 1
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Danke auch für nix... das war nicht die Frage... a) kenne ich es grundsätzlich so, dass für Erfolg gezahlt wird und b) wollte ich wissen, ob es realistisch ist, dass man einen vollen Tag braucht um Strom durchzumessen.

Arbeitsleistung bezahlen ist eine Sache, inkompetente unnötige Suche oder Falschangaben eine andere!

  • Mag ich 2
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... da hast Du natürlich recht, niemand will umsonst arbeiten.

 

Ich habe bei einem Leasing-Firmenfahrzeug aus dem gleichen Konzern schon erlebt, daß die Fehlersuche (Starterbatterie permanent entleert) den Zeitwert des Autos überstiegen hat (> € 17.000)  und somit ein wirtschaftlicher Totalschaden war. Die Werkstatt hatte darauf spekuliert, daß es ein Garantieschaden ist und nur alles laut Anweisung von Hersteller gemacht. Nachdem das Problem ein von der Werkstatt selbst eingebauter Fahrtenschreiber war, hat der Hersteller keine Kosten übernommen, nach dem Reset des Fahrtenschreibers was alles wieder gut. Wir haben dann rund €3.000 bezahlt, den Rest konnte die Werkstatt nicht verrechnen, da wir das nicht beauftragt hatten.

 

Ich meinte daher die oft überlange und zu teure Fehlersuche, die sich beim Camping-Ausbau nicht mit dem Auslesen der OBD-Daten erledigen lässt und wo keine sinnvollen Arbeitsanweisungen der OEM-Hersteller vorhanden sind.

 

Wenn man von der Werkstatt nicht ein Angebot für die Reparatur fordert, sondern einfach die Reparatur beauftragt, kann das sehr teuer werden.

 

Liebe Grüße,

 

Mario

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Wenn die Werkstatt an der falschen Stelle sucht und nichts findet, sollte das nicht in der Rechnung enthalten sein - aber trotzdem: Man bezahlt, was man beauftragt hat.

 

Liebe Grüße, Mario 

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Hallo,

was genau man beauftragt oder nicht, ist sicher ein wichtiger Punkt, aber wenn man die Kosten versucht, etwas aufzuschlüsseln, dann kann man bei den 1450,. Die 50,- für die zwei Sicherungen abziehen und dann bleiben 1400,- übrig.

Wenn man jetzt einen Stundenlohn von 200,- nimmt, dann kommt man auf 7h und da widerspricht sich dann alles. 
Wenn jemand mit 200,- Stundenlohn 7h für 2 defekte Sicherungen suchen muss, dann ist er die 200,- nicht wert.

Bei dieser Leitung würde ich dann eher auf 50,- Stundenlohn tippen und dann hätte er 28h gesucht 🙂

S

orry, ich schreibe normalerweise keine solchen Kommentare, aber leider hatte ich vor kurzem einen ähnlichen Fall bei Mercedes - GLB200 Ölservice um 650,- mit 80min Arbeitszeit. Wer braucht 80min, um Öl und Filter zu wechseln…

 

Mir kommt langsam vor, dass diese Firmen alle den Bezug zur Realität verlieren.

 

Servus,
Thomas

  • Mag ich 3
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Genau, Danke an dich Thomas, da hast du recht. Und bzgl der anderen Kommentare wundere mich immer wieder, wie scheinbar leichtfertig sich viele abspeisen lassen. Es gibt sowas wie Verbraucherschutz und der verlangt z.B, dass ein Stundensatz im Werkstattvertrag angegeben wird und bei uns wurden knapp 500 EUR geschätzt, d.h. ab da hätte die Werkstatt anrufen müssen und ob und wie weiter verfahren wird - hat sie aber nicht! Soviel Kompetenz muss ich als Kunde erwarten dürfen von einer angeblich renommierten Vetragswerkstatt.... Das läuft im Übrigen unter Transparenzpflicht und ist im BGB geregelt!

 

Bearbeitet von Granny
  • Mag ich 2
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Wenn Du €500,- beauftragt hast, ist alles klar...

Das hattest vorher nicht erwähnt.

 

Liebe Grüße, Mario

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Rechtlich ja, praktisch leider nein... siehe oben, deshalb wüsste ich eben auch immer noch gerne, wieviel Zeit bei einer solchen Fehlersuche denn geschätzt auftreten kann.

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Hallo,
ich würde 2h schätzen, außer sie haben zum Tausch der Sicherung die ganze Heizung ausgebaut und wieder eingebaut.
Ich würde mir die Fehlersuche genau erklären lassen - was sie in der verrechneten Zeit genau gemacht haben.
Schöne Grüße,
Thomas

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2h? Echt ? Aus meiner Sicht hängt die Dauer der Fehlersuche vom Talent des Mechatronikers/Autoelektrikers ab. Und wenn das kein GC Routinier ist, braucht der für das Entfernen und wieder Aufsetzen des Deckels schon 1h. Recherche lässt man sich auch bezahlen usw. usw.  Und Stundensätze wie 50€, wie man oben für gerechtfertigt hält, kann man sich wünschen.

 

Einige Dich mit denen auf einen Nachlass, zu Deinem gefühltem Recht (angesichts erforderlicher Beweisführung durch Sachverstand/Anwaltskosten) kommst Du ohnehin nicht, ohne pot. selbst zu bluten.

 

Duck und weg

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Bei den 50,- und 28h war ein Smiley - hast vermutlich übersehen …. 😇

  • Haha 2
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