Californiger Geschrieben 7. Februar 2025 Teilen Geschrieben 7. Februar 2025 Hier mal 2 Screenshots des Ladezustands meiner Bordbatterien. 5 Tage in der Tiefgarage, zwischendurch kurz gefahren. Vor einer Woche waren die (2) Batterien meines Ocean voll. Sind die hinüber, oder ist das ‚Stand der Technik‘ à la VW? Zitieren Link zu diesem Kommentar
Callinichda Geschrieben 8. Februar 2025 Teilen Geschrieben 8. Februar 2025 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo Californiger Ich glaube nicht, dass deine zwei parallel geschalteten Aufbaubatterien fritte sind. Eine verreckende AGM hatte ich mal bei einer 13Jahre alten live miterlebt. Ich hatte einen Battmonitor angeschlossen. Diese AGM verlor die Spannung nach Abstellen des Motors nach Stunden und landete bei 11,9-12,0V. Im Winter wollte die Standheizung nicht mehr, Motor sprang gerade so noch an. Lange Standzeit wollte ich nicht probieren, FZG war ständig im Einsatz. Bei meinem Beach beobachte ich mit Battmonitor dasselbe wie du. Nach Tagen sinkt die Spannung auf 12,4V. Im Sommer dauerts länger als im Winter. Viele weitere Foristen beobachten dasselbe. Irgendetwas zieht offensichtlich dauerhaft Strom. Kein Forist hat bisher einwandfrei festgestellt, welches Aggregat Strom zieht. Ich bin zu faul um mich um die Sache zu kümmern weil die Zugänglichkeit unter dem Fahrersitz beschissen ist. Im Verdacht sind laut Foristen USB-Buchsen, Wechselrichter, Camperunit, nicht eingeschlafene Steuergeräte. Wenn Du Deine Standheizung zwei-drei Nächte betrieben kannst sind die Batterien gut. Ich habe nur eine Aufbaubatterie, kann problemlos eine Nacht die Standheizung betreiben. Bei längeren Standzeiten lade ich die Aufbaubatterie ständig nach, gerade im Winter. Pflegehinweis. Meine Starterbatterie bleibt von einer langen Standzeit völlig unbeeindruckt. (Gilt nicht für Campingmodusstandzeit) Wenn Du Bock hast, dann finde gerne den bisweilen unidentifizierten Stromzieher in Deinem Bulli. Über das Ergebnis würde ich mich sehr freuen. Gruß Jürgen Zitieren Link zu diesem Kommentar
Nero3 Geschrieben 8. Februar 2025 Teilen Geschrieben 8. Februar 2025 (bearbeitet) Nachdem ich auch den Batteryguard verwende, kann ich Dir sagen, daß die SOC Angabe (oder besser Schätzung) zu ignorieren ist. Der Spannungsabfall über 5 Tage ist jetzt nicht ungewöhnlich, aber auch nicht Aussagekräftig, weil nicht ersichtlich ist, was vor Tag 1 passiert ist, sprich wie lange und wie voll die Campingbatterien wirklch geladen wurden. Wenn diese nur ein paar Stunden (Landstrom oder Fahrt) geladen wurden, waren sich nicht voll, auch wenn SOC100% im Battery guard (oder auch in der CU) angezeigt wurde. Richtig voll sind sie nur, wenn mindestens 12, besser 24 Stunden geladen wurde, auch wenn das Landstromgerät schon nach ein paar Stunden von Laden (14,7V) auf Erhaltungsladung (13,4V) umgeschalten hat. Das Landstromladegerät ist da recht konservativ und schaltet sofort bei erreichen von 14,7V um, aber da sind die Bordbatterien noch nicht 100% voll. Das passiert erst, mit sehr geringen Ladeströmen, in der "Erhaltungsladung". Das habe ich gemerkt, wenn ich nach "Landstromladung voll =umschalten auf 13,4V)" noch mein CTEK oder Optimate T500 dran hänge: da geht dann immer noch einiges rein... Längere Erhaltungsladung ist auch Batteriepflege: Es dfinden da immer noch Rekristtalisationsvorgänge statt. Letzten Winter hab ich auch immer nur paar Stunden per Landstrom geladen, da hatt ich Dein Verhalten, immer recht schnell wieder auf 12,4V, schon nach 5-7 Tagen. Seit ich für längere Standzeiten das Optimate TM500 dran hänge, das dann auch mal 3 Tage nachlädt, bis wieder 13,4V erreicht sind, um dann wieder auf monitoring umzuschalten, hält die Spannung deutlich besser und länger. Kurz: nicht ganz voll geladene Bordbatterien fallen durchaus nach 5-7 Tagen wieder auf 12,4V ab. Normal. wirklich ganz voll geladene Borbatterien sollten die Spannung schon länger halten, aber das ist auch stark temperaturabhängig: Bei der momentanen Kälte in der TG bin ich nach 5-7 Tagen bei 12,54V (Da schaltet das T500 dann wieder auf "Nachladen"), im Sommer dauert das deutlich länger, 10-14 Tage bis 12,54V. Bearbeitet 8. Februar 2025 von Nero3 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Benno_R Geschrieben 8. Februar 2025 Teilen Geschrieben 8. Februar 2025 Hallo @Californiger du fährst einen 6.1 keinen 6.0. somit ganz normal und auch die Werte sind gut, alle 14 Tage laden. Da hilft alles jammern und schimpfen Nix. So ist das einfach bei dem Modell. Zwölfeinhalb Volt sind doch wunderbar nach der Zeit.... analoge Fahrzeuge benötigen für den Abfall mehrere Monate Du fährst ja einen modernen Ocean mit allerlei digital Klimbim. Nicht ärgern einfach laden regelmäßig.! Kein Vorteil ohne Nachteil. 2 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Californiger Geschrieben 8. Februar 2025 Autor Teilen Geschrieben 8. Februar 2025 Hi @Callinichda, @Nero3, @Benno_R Vielen Dank für Eure Einschätzungen, sind doch eher ermunternd. Da ich in der TG leider keinen Landstrom habe kann ich nur fahrenderweise (mit ‚Max Laden‘) oder mittels der Sonne laden - macht die Batteriepflege etwas komplizierter. Vor dem abgebildeten Verlauf stand der Bulli 2 Tage draußen, die Solaranlage hatte schon die Aufladung runtergefahren , insofern dürften die beiden AGMs voll gewesen sein. Vielleicht baue ich mir doch jeweils einen Batteriehauptschalter ein um die Bordbatterien von den anonymen Verbrauchern ganz zu trennen. Mal sehen. Danke an Euch! 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
Nero3 Geschrieben 8. Februar 2025 Teilen Geschrieben 8. Februar 2025 Nachdem ich in der TG auch keinen Landstrom habe, hier habe ich mal meine Lademöglichkeiten für den Cali dort (und unterwegs) aufgelistet: You do not have the required permissions to view the quote content in this post. 1 Zitieren Link zu diesem Kommentar
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