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Geruch im neuen GC600


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ja, ist ein 600er

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  • 1 Monat später...

Hallo,

jetzt habe ich so viel gelesen und bin klug als wie zuvor...  

Wir überlegen einen GC 680 4M gebraucht zu kaufen, haben aber noch keinen konkret im Auge. 

Kann mir jemand so aus dem Stegreif bitte mitteilen, welches MJ des GC 680 von diesem "Geruch" und den Schadstoffausdünstungen genau betroffen ist - meine Frau ist mit ihren Allergien da sehr alermiert.

Und noch etwas anderes abseits des Threads nur für mich: Wo ist im Crafter der Schalter für die Diffsperre?

Vielen Dank schonmal für die Antworten!

Matthias

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Hallo,

wir haben einen GC 680 4M Baujahr 07.2022. Bis heute haben wir keine unangenehmen Gerüchte bemerkt, meine Frau ist da sehr empfindlich.

Der Schalter für die Diff-Sperre ist in dem vierer-Tastenblock neben der Klimaanlage.

 

Mit besten Grüßen

Franz

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Vielen Dank! da weiß ich ja zumindest schon mal, wo ich den Schalter auf den Bilder suchen kann 🙂

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  • 4 Wochen später...

Hat von euch jemand nach der Unterzeichnung des Mandantenvertrags und dem Erhalt des Aufklärungs-PDFs bereits eine Rückmeldung von der Kanzlei Stoll & Partner erhalten? Mich interessiert, ob es bei jemandem schon Informationen zum weiteren Vorgehen gibt – oder ob andere ebenfalls, trotz mehrfacher Nachfragen, noch auf eine Rückmeldung warten. Wie sind eure bisherigen Erfahrungen mit der Kanzlei?

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  • 2 Wochen später...

Ich habe keine guten Erfahrungen mit dieser Kanzlei gemacht. Ist aber schon ein paar Jahre her und betraf den VW Abgasskandal. Das war eine Massenabfertigung dort, individuelle Rückfragen wurden konsequent ignoriert. Ich bin dann dort ausgestiegen. Gut und schnell waren sie jedoch immer beim Schreiben von Rechnungen.

 

Zum generellen Thema: Wir haben bei unserem GC 600 MJ 2023 keinerlei Geruchsprobleme festgestellt. Produziert wurde das Fahrzeug irgendwann in 2022, vermutlich schon mit der Versiegelung. Einen Einleger ins Handbuch gab es aber trotzdem zwischendurch mal. War aber sonst nie ein Thema bei uns.

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  • 4 Wochen später...

Mittlerweile habe ich einen besseren Eindruck gewinnen können. Hatte ein sehr nettes ausführliches Gespäch mit einer Anwältin. Zwei Schreiben an VWN sind rausgegangen. Vermutlich wird Anfang nächstes Jahr, sofern VWN nicht auf das letzte Schreiben positiv reagiert, Klage eingereicht werden.

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Nein, war nicht meiner.

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  • 4 Wochen später...
  • 4 Wochen später...

Nachdem ich gerade erst auf die Problematik aufmerksam geworden bin und aufgrund meines Modelljahres meines GC 680 (2021) wohl auch zu den Betroffenen gehöre, bin ich natürlich beunruhigt. Wir hatten definitiv bei unserem Neuwagenkauf 2021 auch einen Geruch im Inneraum, der mit der zwar mit Zeit immer besser wurde, aber auch an Klebstoffe erinnerte. Ich kann mich noch erinnern, dass wir beim esrten Service beim Händler nur die lapidare Antwort bekamen, dass es sich um Klebstoffe beim Möbelbau handeln dürfte, die sich mit der zeit verflüchtigen. Der Geruch war zwar nicht beißend, verflüchtigte sich auch tatsächlich nach mehreren Monaten und hat zu keinerlei offensichtlichen gesundheitlichen Reaktionen bei uns geführt, aber zurückblickend ist das natürlich alles erschreckend. 

 

Mich interessiert nach dem Lesen des hiesigen Forums vor allem, ob es jetzt schon von mehreren Betroffenen aktuelle Schadstoffmessungen aus ihren Fahrzeugen gibt, die aus dem betroffenen Zeitraum stammen? Viele hatten ja angekündigt, diese vornehmen zu lassen. So könnte man sich ein Bild machen, ob sich die Schadstoffe tatsächlich über die Zeit in einem ausreichenden Maß verflüchtigen. Wäre zwar keine Beruhigung für Vergangenheit, aber zumindest etwas für die zukünftige Nutzung.

 

Vielen Dank für Eure Beiträge.

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Hallo zusammen,

mein Name ist Heinz-Peter Thiel aus 54570 Mürlenbach. Ich fahre einen Grand California 680, Baujahr 2021, der von Anfang an und auf Dauer einen deutlichen Kunststoffgeruch im Innenraum hat.

Durch die aktuelle Berichterstattung zu gesundheitsgefährdenden Ausgasungen habe ich mich ernsthaft gefragt, ob dieses Fahrzeug überhaupt noch als Reisemobil genutzt werden kann und ob es verkehrsfähig ist, um es guten Gewissens zu verkaufen. Volkswagen selbst vertritt die Auffassung, dass bei älteren Fahrzeugen sämtliche verfahrensgegenständlichen Ausgasungen bereits ausgegast seien und eine Nutzung durch normales Lüften unbedenklich sei.

 

Um diese Frage zu versachlichen, habe ich mich bewusst für eine neutrale, wissenschaftlich fundierte Innenraummessung beim Bremer Umweltinstitut entschieden. Das Ergebnis ist leider eindeutig und aus meiner Sicht alarmierend:

Das Fahrzeug ist in diesem Zustand nicht mehr nutzbar und nach meiner Überzeugung auch nicht verkehrsfähig. Die gemessenen Schadstoffwerte liegen um ein extrem Vielfaches über den empfohlenen Richtwerten. Ein Be- und Entlüften ändert daran nichts. Die Ausgasungen sind weiterhin vorhanden und gesundheitlich relevant.

Aus diesem Grund habe ich Volkswagen auf dem Rechtsweg mit dem Ziel verklagt, das Fahrzeug zurückzunehmen. Volkswagen wird dabei von einer Münchener Anwaltssozietät vertreten, die sinngemäß die Auffassung vertritt, bei älteren Fahrzeugen seien keine relevanten Ausgasungen mehr messbar, da der Kunststoff „nicht mehr arbeiten“ würde.

Ich bin äußerst verärgert darüber, dass ein renommierter Fahrzeughersteller trotz vorhandener Bauteilprüfungen ein Fahrzeug zur Zulassung gebracht hat, bei dem bereits im Entwicklungsstadium problematische Innenraumwerte bekannt gewesen sein müssen. Für jedes Bauteil eines Fahrzeugs – ob Sitzpolster, Armaturenbrett oder Dachverkleidung – existieren Prüfunterlagen, in denen auch das jeweilige Ausgasungsverhalten dokumentiert und freigegeben wird.

Ich kann daher jedem nur empfehlen, sich zur objektiven Klärung an das Bremer Umweltinstitut zu wenden und dort eine neutrale Bewertung der tatsächlichen Innenraumbelastung durchführen zu lassen. Die konkreten Aussagen des Gutachters zu meinem Fahrzeug möchte ich hier nicht im Detail wiedergeben, da die Ergebnisse individuell unterschiedlich ausfallen können. Maßgeblich sind insbesondere die meist vorliegenden extrem erhöhte Werte von Styrol und Formaldehyd.

Dabei ist unerheblich, ob bereits gesundheitliche Beschwerden festgestellt wurden oder nicht. Fakt ist, dass auch bei älteren Fahrzeugen eine dauerhaft stark gesundheitsgefährdende Belastung im Innenraum messbar sein kann. Nach meinem Kenntnisstand betrifft dies auch Fahrzeuge, die später ohne Änderung des Herstellungs- und Verarbeitungsverfahrens - nur mit Innenraumlackierung - produziert wurden.

 

Allgemeines zu den gesundheitlichen Risiken der sog. Ausgasungen im Volkswagen Grand California 680 insbesondere … 

 

Formaldehyd kann als gefährliches Zersetzungsprodukt aus bestimmten Kunststoffen, insbesondere 

Polyoxymethylen (POM), ausgasen, was besonders beim Spritzguss oder durch Wärme zu gesundheitsschädlichen Konzentrationen führen kann. Es wird als krebserzeugend eingestuft, reizt Schleimhäute und kann langfristig aus Materialien wie Harzen in Spanplatten oder Textilien freigesetzt werden. 
 

Die Ausgasung von Styrol aus Kunststoffen, insbesondere Polystyrol (Styropor, XPS) und styrolhaltigen Harzen, stellt ein gesundheitliches Risiko dar, das von Reizungen bis hin zu Verdachtsmomenten auf Krebserkrankungen reicht. Styrol ist ein flüchtiger Stoff, der aus den Materialien entweichen kann, vor allem bei neuen Produkten oder unter Hitzeeinwirkung.

 

Hauptrisiken und gesundheitliche Auswirkungen:

Akute Auswirkungen: Styrol-Dämpfe reizen Augen, Haut und Atemwege. Eine höhere Exposition kann zu "Styrol-Krankheit" führen, die Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Benommenheit umfasst (Zentralnervensystem-Depression).

Chronische Risiken: Langfristige oder hohe Exposition (insbesondere am Arbeitsplatz) steht im Verdacht, das Nervensystem zu schädigen, das Farbsehen und das Gehör zu beeinträchtigen sowie zu Leberfunktionsstörungen zu führen.

Krebsverdacht: Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Styrol als "möglicherweise krebserzeugend für den Menschen" (Gruppe 2B) ein. Es gibt Hinweise auf Zusammenhänge mit Leukämie und Lymphomen.

 

Sorry, ich habe keine bessere Nachricht für Euch.

VG HP Thiel

 

Bearbeitet von HP_Thiel
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