Ojan Geschrieben 27. Februar 2020 Teilen Geschrieben 27. Februar 2020 (bearbeitet) Hallo Leute,  hat sich von Euch schon jemand Gedanken ĂŒber eine GC Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz gemacht. z.B. Dinitrol Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz  Ich meine vor einigerzeit gehört zu haben das es beim Crafter Rostprobleme gegeben hat. Da mein GC mich hoffentlich die nĂ€chsten Jahrzehnte begleiten wird denke ich ĂŒber eine frĂŒhzeitige Konservierung nach.  Hat von Euch jemand hierzu: - Erfahrungen - Preisinfos - Empfehlungen - Tips  Rostfreie GrĂŒĂe  Icvh will ja keine Panik verbreiten...habe einen Kommentar zu dem Thema im Internet gefunden  UnterbodenschutzâHohlraumversiegelung  4. Dezember 2015 Technik-Tipps Macht eine Konservierung des Unterbodens (Unterbodenschutz) und der HohlrĂ€ume bei Wohnmobilen Sinn und wenn ja mit welchen Mitteln? Ich hatte mir ehrlich gesagt ĂŒber Korrosion bei Wohnmobilen noch nie den Kopf darĂŒber zerbrochen, zu sehr bin ich von meinen PKW geprĂ€gt. Erst als ich einen Bericht gelesen hatte, dass ein nahezu neuer C. (VI) nach 6 Jahren im Wert von rund 150.000 Euro wegen Korrosion aus dem Verkehr gezogen werden musste, entfleuchte mir ein Oooops. 150k Euro nach 6 Jahren wg. Totalausfall verbrannt!! Nun erst beschĂ€ftigte ich mich mit dem Thema Korrosion bei Wohnmobilen⊠PKW sind heute so gut wie nicht mehr von Korrosion betroffen, da die Fahrzeuge werksseitig nahezu alle verzinkt sind. Anders ist es bei LKW, das sind die Chassis unserer Wohnmobile halt, hier wird ja einfach ein Aufbau auf einem LKW-Chassis gepappt, bzw. drum herum gebaut. Bei LKW ist die Zielsetzung eine Andere. Die Fahrzeuge werden von Gewerbetreibenden genutzt und mĂŒssen viele Kilometer in kurzer Zeit abspulen können. 300.000 km fĂŒr Ducatos oder auch 600.000 km bei Sprinter oder Iveco Daily sind fast normal. Diese Fahrzeuge werden von den Firmen aber spĂ€testens nach ca. 6 Jahren wieder abgestoĂen, dann sind sie steuerlich abgeschrieben und es wird sich ein Neues zugelegt. Entsprechend sind diese Fahrzeuge seitens der Hersteller ob der Nutzungsdauer leider auch nicht so umfangreich gegen Korrosion geschĂŒtzt. Sicherlich ranzen sie heute auch nicht mehr so, aber wenn ich da an die alten Sprinter um 2003 denke đź Bearbeitet 27. Februar 2020 von Ojan Link zu diesem Kommentar
michaxm Geschrieben 27. Februar 2020 Teilen Geschrieben 27. Februar 2020 Servus Ojan,  gute Frage, meinen ersten Ducato habe ich mit Mike Sanders fĂŒr 310⏠behandeln lassen. Das kostet mittlerweile deutlich mehr. Ich vertraue deshalb momentan auf die Verzinkung. Nach 3 Jahren zum ersten TĂV sah es unten noch wie neu aus. Sollte der Crafter voll verzinkt sein, wĂŒrde ich mir nicht so viele Gedanken machen, aber jahrzehnte lange Nutzung, vielleicht doch Rostschutz.... Link zu diesem Kommentar
Benno_R Geschrieben 27. Februar 2020 Teilen Geschrieben 27. Februar 2020 Hallo ich habe unseren T6 Dinol versiegeln lassen bei VW Reutte, ab KM0. Das macht nur Sinn solange alle Falze noch sauber sind. Es ist jedesmal eine Wonne unter dem Auto zu werken, und auch in Jahren werden alle Anbauteile noch rostfrei sein im Gegensatz zum unbehanelten Auto. Daran stirbt es nicht aber es zalt sich beim Verkauf aus und man freut sich jeden Tag. unser 1 Golf Cabby hat auch das Dinol Programm vor sich, solange er noch wie neu ist. Jeder nicht VW Neuwagen der Familie bekommt bei mir eine Dinol Dusche, damit war sogar der Aygo noch rostfrei nach 5 Jahren..  Aus den 70 ern haben nur die Gölfe und Roccos ĂŒberlebt, die damals Dinol verseigelt wurden. Dinol weil es der Pionier ist und alle Tests in SAchen Wachs gewinnt (2 Schicht). und Fett tue ich mir nicht mehr an, habe Mike Sanders schon in den 90 ern verwendet an Oldtimern..  >> Es ist nicht nötig aber eine sehr sinnvolle Investition. Ich kalkuliere aber auf Jahre und nicht Jahrzente: Abgesehen vom spanischen Alternativfahrzeug mit rundem Logo sterben unsere Autos an Technik und nicht am Rost, leider...  Die Bleche sind niemals das Problem. Immer Falzrost und Anbauteile.. aber die kann man ja abbauen Link zu diesem Kommentar
n.t5 Geschrieben 27. Februar 2020 Teilen Geschrieben 27. Februar 2020 (bearbeitet) Habe meinen kompletten Unterboden sowie Achsen und Anbauteile mit Seilfett behandelt. Die Bilder sind nach ca. 4 Dosen. Mittlerweile sind es 14 Dosen a 500 ml geworden. Â You do not have the required permissions to view the image content in this post. Bearbeitet 27. Februar 2020 von n.t5 Link zu diesem Kommentar
Bene Geschrieben 27. Februar 2020 Teilen Geschrieben 27. Februar 2020 Hallo zusammen, der GC ist zwar vollverzinkt, aber ich werde dennoch eine Hohlraumkonservierung und einen Unterbodenschutz anbringen lassen. Auch bei mir soll er lange lange halten....  Bin aber noch bei der Suche wer es macht.  Beste GrĂŒĂe  Bene Link zu diesem Kommentar
mohle Geschrieben 27. Februar 2020 Teilen Geschrieben 27. Februar 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Vollverzinkt.....ist das wahr? Â Link zu diesem Kommentar
Jerawi Geschrieben 28. Februar 2020 Teilen Geschrieben 28. Februar 2020 Yepp, das sollte so sein, fĂŒr mich war das ein weiteres Kaufargument fĂŒr den GC! Link zu diesem Kommentar
Geoman80 Geschrieben 28. Februar 2020 Teilen Geschrieben 28. Februar 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Im VW Selbststudienprogramm 568 - VW Crafter 2017 steht geschrieben:  "Alle HohlrĂ€ume im unteren Bereich der Karosserie und an den Anbauteilen sind mit Hohlraumwachs konserviert. Die SchichtstĂ€rke des Hohlraumwachses betrĂ€gt > 30 ÎŒm. Die HohlrĂ€ume der TĂŒren sind bis in eine Höhe von 80 mm konserviert. Die Karosserie des Crafter 2017 ist bis auf die warmumgeformten Bleche und einige VerstĂ€rkungen im Innenbereich der Karosserie verzinkt. Alle TĂŒren, die Motorhaube und die KotflĂŒgel sind feuerverzinkt. Die restlichen verzinkten Bleche sind galvanisch verzinkt."  weiterhin:  "Der Bereich des Unterbodens, die vorderen und hinteren RadhĂ€user sowie die AuĂenbleche des Schwellers sind mit Unterbodenschutz in SchichtstĂ€rken zwischen 400 ÎŒm bis 1000 ÎŒm konserviert. Die SchichtstĂ€rken können nach oben hin abweichen (maximal 2000 ÎŒm)." 5 Link zu diesem Kommentar
mohle Geschrieben 28. Februar 2020 Teilen Geschrieben 28. Februar 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Ganz lieben Dank fĂŒr die Info !!! Link zu diesem Kommentar
michaxm Geschrieben 28. Februar 2020 Teilen Geschrieben 28. Februar 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Danke, klingt gut. Link zu diesem Kommentar
RawShore Geschrieben 15. MĂ€rz 2020 Teilen Geschrieben 15. MĂ€rz 2020 Ich wollte meinen Cali auch noch ein paar Ladungen Seilfett verpassen. Nun habe ich allerdings gelesen, dass die Lösungsmittel im Seilfett sehr aggressiv auf Gummibauteile reagieren, bzw diese aufquellen lassen können. Hast du beim verarbeiten irgendwelche speziellen MaĂnahmen ergriffen um ein auftragen auf Gummibauteile zu verhindern? Ich meine im Unterboden gibt es ja eine menge Dichtungsstopfen, Gummis der AchstrĂ€ger, die Abgasanlagen mit ihren sich Sensoren usw.  Danke und GruĂ Link zu diesem Kommentar
n.t5 Geschrieben 15. MĂ€rz 2020 Teilen Geschrieben 15. MĂ€rz 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Hallo, hier die Aussage von LIQUI MOLY zu deiner Frage:  "Unser Seilfett ist neutral zu den gĂ€ngigsten Kunststoffen und Gummimaterialien und wird daher hĂ€ufig als Hohlraum-Konservierung verwendet. Mit freundlichen GrĂŒĂen Ihr LIQUI MOLY-Team"  Somit sehe ich das Thema sehr gelassen. 2 Link zu diesem Kommentar
Geoman80 Geschrieben 20. April 2020 Teilen Geschrieben 20. April 2020 Ich habe unseren GC 600 nun auch endlich mit einer Hohlraumversiegelung versehen. 5 Liter Seilfett von LIQUI MOLY hab ich dafĂŒr gebraucht. Verarbeitet hab ich das mit einer Druckbecherpistole und einer entsprechenden SprĂŒhsonde. Die Schweller sind extrem groĂ, haben mehrere Kammern und sind mit diversen Stopfen versehen, die man aber gut herausbekommt und auch Schadenfrei wieder einsetzten kann. Da ich die Möglichkeit habe, eine Fahrzeuggrube zu nutzen, war das eine relativ unkomplizierte Sache. Auch ich habe den Abwassertank dafĂŒr demontiert, um die entsprechenden Stellen darunter zu konservieren. Bei mir gab es an der Aufnahme der Montageplatte fĂŒr den Wassertank keine unbehandelten Stellen oder Schnittkanten. Die Montage des Abwassertanks ist aber eine ziehmliche Gedudsprobe. Die beiden Abwasserrohre wieder in den Tank zu stecken war sehr mĂŒhsehlig.  Hab bei der Aktion leider keine Fotos gemacht. Sorry.  Der Unterbodenschutz wird als nĂ€chstes nachgearbeitet. Hier gibt es diverse Stellen die ab Werk nicht mit Unterbodenschutz versehen worden sind. Auch gibt es fĂŒr den Crafter einen CW-Wert Unterbodenverkleidung. Im forderen Bereich des Fahrzeugs werde ich das ganze selbst nachrĂŒsten, damit das Spriztwasser der VorderrĂ€der nicht den ganzen Unterboden mit Dreck und vor allem im Wintereinsatz mit Salz vollspritzt.  Nachteil: Es kostet natĂŒrlich Geld und vor allem Gewicht.  VWN hat die Unterbodenverkleidung wahrscheinlich weggelassen, weil diese durch die Trittstufe, den Abwassertank und den LĂŒftungsauslass des Gaskastens nicht mehr montiert werden kann. DafĂŒr wĂ€ren neue Teile und Anpassungen nötig. Auch aus GewichtsgrĂŒnden macht es beim GrandCalifornia im ersten Moment keinen Sinn den Unterboden mit Kunststoff zu verkleiden. Da kann ich VWN auch verstehen. Ich kann mir die paar Kilos Unterbodenverkleidung im forderen Bereich aber erlauben und werde berichten. 1 Link zu diesem Kommentar
Haa2ee Geschrieben 20. April 2020 Teilen Geschrieben 20. April 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Das klingt sehr interessant. Berichte auf jedem Fall mal darĂŒber. Ich habe bei unserem alten Citroen Jumper den Motorschutz nachgerĂŒstet. Allein der Effekt der GerĂ€uschdĂ€mmung war schon die Aktion wert. Hast Du schonmal einen link zu dem Teil, das Du einbauen willst? Link zu diesem Kommentar
Geoman80 Geschrieben 20. April 2020 Teilen Geschrieben 20. April 2020 You do not have the required permissions to view the quote content in this post. Die Unterbodenverkleidung vorn rechts hab ich schon da liegen. Teilenummer 7C0825102D + diverse Schrauben usw. Ich muss allerdings am Ende der Verkleidung (zur Fahrzeugmitte hin richtung Trittstufe) noch eine separate Befestigung bauen, damit mir der Unterfahrschutz nicht durch den Luftsog zu sehr schwingt und ggf. abbricht. Da die nachfolgende Verkleidung durch die Thule Trittstufe nicht vollstĂ€ndig montiert werden kann, gibt es hier etwas Bastelarbeit. Ich möchte die Unterbodenverkleidung bis zum Anfang der Trittstufe montieren.  In Erwin gibt es eine schöne Ăbersicht aller Elemente der Unterbodenverkleidung. Leider kann ich die hier nicht reinsetzten. Sobald alles da ist, werd ich mal ein paar Fotos machen.  Der SpaĂ ist ĂŒbrigens nicht ganz billig. Alle vier Verkleidungen inkl. Schrauben usw. kosten rund 220âŹ. FĂŒr die Verkleidung vorn rechts benötigt man auch eine Nietmutternzange fĂŒr M10 Gewinde. Bestellt hab ich ĂŒbrigens hier: You do not have the required permissions to view the link content in this post. You do not have the required permissions to view the image content in this post. Link zu diesem Kommentar
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