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stonie

California vs. Grand California, Kaufberatung benötigt

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stonie
Posted (edited)

Meine bessere Hälfte und ich, beide um die 50 Jahre alt, planen die Anschaffung eines Campingfahrzeugs. 


Wir sind beide berufstätig und müssen noch ein paar Jahre arbeiten. Wir benötigen zwei Fahrzeuge, der Camper soll auch  als Zweitwagen fungieren. Platz vor der Türe zum Parken ist vorhanden. 

Bisher drehte sich alles um das Thema Kastenwagen und wir plan(t)en konkret den Kauf eines Grand California 600 zum Caravansalon 2019. Vorteile des GC sind aus meiner Sicht ganz klar die Nasszelle und das grosse Raumgefühl. Eigentlich stand die Entscheidung fest. 

 

Nun kommt mein Schatz um die Ecke und stellt die Entscheidung zugunsten eines California in Frage. 
Ihr Argument: Die Alltagsnutzung  überwiegt gegen die Campingnutzung deutlich. Der California passt in die Garage, passt ins Parkhaus und auf normale Parkplätze. Wer fährt schon mit einem riesigen Crafter zur Arbeit (parken geht auch dort)?
Der GC steht ganzjährig im Regen, kann vor der Garage geklaut werden und ist für alle Tage eigentlich zu gross. Wir sollten besser einen California kaufen und erst in 10 Jahren, wenn die Rente in Sichtweite ist, ein anderes, grösseres Fahrzeug kaufen. 

 

Ich habe keine Lust umzubauen, ins Bett zu klettern, eine Zeltplane im Hochdach zu haben, auf Klo und Waschgelegenheit zu verzichten und mich mit meinen 1,92 m in der räumlichen Enge „zu falten“. 

 

Da ist eine Diskussion natürlich vorprogrammiert und ich gebe zu, nach all der Planung rund um den GC bin ich etwas eingeschnappt. Ich will ihre Argumente nicht gelten lassen und schalte auf stur. Eine Lösung muss dennoch her. 

 

Wer könnte also besser die Vorteile eines normalen California aufzeigen als eure Community. 
Los, überzeugt mich, weshalb der normale Cali doch die bessere Wahl sein könnte…, Feuer frei.

 

Edited by stonie

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Nendoro

Alle von deiner Frau aufgeführten Argumente sind nachvollziehbar. Deine Argumente, insbesondere die Körpergröße, sind nun auch nicht von Hand zu weisen. Eigentlich ist alles gesagt.

Wir befinden uns in einer ähnlichen Situation (+ ähnliches Lebensalter)

 

Der Anteil an Alltags-Nutzung überwiegt den Urlaubsgebrauch bei Weitem. Wir leben und arbeiten in einem Ballungsgebiet. Da muss und sollte die Alltagstauglichkeit weitgehend gewährleistet sein. Aus meiner Sicht schlagen die Argumente deiner Frau deine Komfortprobleme bei Weitem. 

 

Evtl. ist ein Caravan plus Multivan (oder anderes geeignetes Zugfahrzeug) ein Alternative?

 

Gruß

 

 

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Hermann_D
Posted (edited)
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Die PKW-Ähnlichkeit des California ist ggf. auch im Urlaub ein Kriterium (Durchfahrtssperren auf vielen Parkplätzen, Wendigkeit in engen Strassen, Fahrkomfort, Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen). Wer eher rumreist als 14 Tage fix auf dem Campingplatz zu stehen,  wird das zu schätzen wissen. 

 

Ggf. mal nen California für ein paar Tage mieten, um die persönliche Tauglichkeit zu prüfen.

 

Ansonsten, wenn der California nicht reicht und wenn das Abstellen kein Problem ist, würde ich keine „Kompromisse“ machen, d.h. Kastenwagen für die Reisen plus kleinen Stadtflitzer für jeden Tag.

Edited by Hermann_D

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DaRulaz

Hi Marc

 

Ich denke Ihr habt beide gute Argumente. Wir haben den California nun seit 2 Jahren und bereuen den Kauf nicht eine Sekunde. Ganz im Gegenteil. Uns würde etwas fehlen.Die Fliexibilität des Cali finde ich unschlagbar. Ob sich der GC als Alltagsfahrzeug eignet mag ich zu bezweifeln.

Ich würde vorschlagen Ihr mietet den California  und dach den GC für eine Woche und geht in die Ferien. Evtl. könnt Ihr danach besser entscheiden.

Bei einer Anschaffung dieser Grösse (vor allem auch finanziell), sollten beide mit der Eintscheidung zufrieden sein. Ansonsten ist der Stress wohl vorprogrammiert. Und wer will schon Stress wenn man in Rente geht ;-)

 

Viel Glück!

 

 

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Knox16

Hallo Marc,

 

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Und wo willst du dann im GC600 schlafen? Was man so über das Querbett hört (1,93 m Länge nur in einem ganz kleinen Bereich) hört sich das für normal große Menschen wie uns beide noch mehr nach Origami an 😉

 

Wie wäre es mit einem Kompromiss? Es gibt doch Ausbauten auf T6 mit langem Radstand (

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) oder z.B. Ford Nugget Plus etc. Mit festem Hochdach passen die zwar auch nicht in die Tiefgarage, aber die Außenabmessungen mit 5,30 m Länge/ 1,90 m Breite sind noch halbwegs stadttauglich.

 

Gruß

Mark

 

 

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Buzz

Hallo Marc,

 

was es beim GC vielleicht auch noch zu bedenken gilt ist die Gewichtsthematik und eine damit eventuell verbundene Auflastung auf 3,88t mit all seinen Nebenwirkungen, da könnten ebenfalls Punkte gegen eine Alltagstauglichkeit bei sein. Hierzu gibt es einen langen Thread hier im Board mit einer Menge Lesestoff zu dem Thema, vor allem im späteren Verlauf des Threads. 

 

 

 

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Breitler
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Mit 1.92 wirst du im GC600 definitiv Probleme beim Schlafen haben.

 

Eine Kernfrage ist auch, wo ihr mit dem Auto stehenbleiben wollt.

Vorrangig Campingplätze ? Dann ist Klo und Waschgelegenheit kein Thema.

Vorrangig wild stehen ? Dann wird deine Komfortzone darunter leiden, sich ständig Gedanken um Versorgung/Entsorgung von Wasser und Toilette machen zu müssen.

 

Wir haben einen normalen Cali, haben uns den GC600 trotzdem mit positiver Einstellung dreimal sehr genau vor Ort angesehen und klar entschieden, dass das Ding in seiner jetzigen Form unpraktikabel ist. Zu viele Nachteile aus der Praxis wiegen die optischen und theoretischen Vorteile leider mehr als auf.

 

Ist aber letztlich egal, denn du hast dir ja deine Meinung bereits unverrückbar gebildet und deiner Frau zeigst du ja dieses Forum nicht. :;-):

Edited by Breitler

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callivan

Hallo, wir sind /waren zur Anschaffung des Cali in einem ähnlichen Alter wie ihr. Klar, damals gab es das Dickschiff noch nicht. Allerdings wäre die Frage immer zugunsten des Cali gefallen. Was noch ins Beuteschema passen würde, wäre der Nugget, auch ohne Plus. 

Wir stehen auch mal wild, meist aber auf dem Campingplatz. Für uns beide, meinen Mann und mich, ist das Platzangebot völlig ausreichend, mit Enkelkind wird es eng. Deine Länge ist ein Argument, allerdings aus besagten Gründen nicht für den XL. Zu zweit ist das Umpacken kein großes Problem, wenn beide oben schlafen. Nervig wird es dann, wenn ihr täglich das Bett unten benötigt. Das versuchen wir zu umgehen. 

Der Cali ist mein Alltagsauto. Da gebe ich ihn auch nicht mehr her. Schon die Langversion (selber ausprobiert) ist mir zu unhandlich. Ich möchte mir gar nicht vorstellen müssen, wie der Grand California im Alltag funktionieren soll. 

Ich kann euch auch nur empfehlen, beide Möglichkeiten Probe zu fahren. Auch ich bin der Meinung, dass auch eine Wohndose eine echte Alternative darstellen könnte, zumal diese auch (gebraucht) für relativ kleines Geld angeboten werden. Wichtig ist auf alle Fälle Einigkeit, denn sonst wird der Urlaub zur Herausforderung oder sogar Zerreißprobe. 

Macht am besten eine + / - Liste und arbeitet die Argumentationen gemeinsam ab.

Viel Spaß wünscht Heike.

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stonie

Also erstmal vielen Dank für eure umfangreichen Antworten. 

 

Ja, meine Vorstellung zum GC ist ziemlich manifestiert. Dennoch wollen wir einen Konsens, ansonsten hätte ich hier nicht angefragt. 

 

Zum GC habe ich so ziemlich jedes Video gesehen und jeden Bericht gelesen. Auch live durften wir das Vorserienfahrzeug schon begutachten. Mit dem normalen cali habe ich mich kaum beschäftigt. Die fehlende Nasszelle war mein Totschlagargument. 

 

Die Gewichtsproblematik des GC ist bekannt, erscheint mir aber nicht so dramatisch. Geplant wäre eine Dieselheizung, da fallen schon einige Kilos an Gas weg. Schwere Extras sind ebenfalls nicht geplant. Das wirkliche Problem könnte die Bettlänge sein, das ist mir bewusst. Ich glaube aber, als Seitenschläfer müsste das trotzdem funktionieren. 

 

Nachdem wir uns zuvor lange mit anderen Kästen beschäftigt haben ist klar, dass wir einen VW wollen. Daher sind Pössl und Co mittlerweile raus. Die anderen Ausbauer auf Crafterbasis sind länger. In 6 m Länge kennen wir nur den GC. 

 

Es wird wohl tatsächlich erstmal auf eine Miete rauslaufen (müssen). Naja. Ende des Monats erwarten wir die ersten GC bei den Händlern und werden dann mal live die beiden Calis vergleichen.  

 

Wie ist denn beim normalen Cali das Raumgefühl, wenn es mal zwei oder drei Tage regnet und man kaum rauskommt?

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callivan
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Hallo, 😅, wer verbietet dir denn, den Cali zu verlassen, wenn es regnet? 😉

Wenn es keine Schusterjungen regnet, kannst du dich auch vor den Cali, z.B. unter die Markise, setzen. Spaß macht es nirgends, wenn es ununterbrochen, tagelang regnet. Dafür gibt es dann 4 Räder, einen Motor und viele Straßen und Wege, um sich einen neuen Platz, mit freundlicherem Wetter zu suchen. DAS ist der Vorteil des mobilen Reisens. Da bleibt man nicht tagelang hocken und guckt traurig in den trüben, verregneten Himmel.

VG.

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Breitler

>>> Die fehlende Nasszelle war mein Totschlagargument.

 

Die Nasszelle wird überbewertet. Je mehr man mit den Besitzern von weißen Riesen plaudert, desto öfter hört man, dass auch die sich fast nie im Auto duschen (Wassermanagement!), sondern lieber auf externe Infrastruktur setzen. Und Toilette alias PortaPotti gibt‘s für den kleinen Cali für etwaige Notfälle auch - ich selbst habe es in bisher 300 Übernachtungen erst zweimal benutzt.

 

Die Kernfrage, die man einem Calinisten stellen sollte ist: wenn man dir heute wahlweise einen T6 Ocean oder einen GC600 schenken würde, was würdest du spontan nehmen ?

Ich bin überzeugt, die Mehrheit  würde sich in diesem Fall (untypischerweise) für das preismäßig günstigere Vehikel entscheiden.

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Hyperion

Hallo Marc

 

Ihr seid ja noch jung und bis zur Pensionierung dauert es noch...😜

Ich würde einen Kompromiss eingehen. Solange Ihr für den Alltag noch 2 Fahrzeuge benötigt, dann der kleine Cali.

Wenn Ihr in Rente geht, den Cali für gutes Geld verkaufen und dann auf den, bis dann hoffentlich ausgereiften, GC umsteigen.......wenn Ihr dann noch wollt. 

Den GC würde ich so, wie er im Moment dasteht nicht kaufen wollen. Später vielleicht ja, wenn er alle Kinderkrankheiten durchgemacht hat.

Lass Dich einfach nicht vom Aussehen zu fest blenden. 

Ich habe mich zuvor auch intensiv mit Kastenwagen beschäftigt und habe auch viele unbekanntere Hersteller mit wirklich tollen Ausbauten gesehen. Z.B. HRZ gefällt mir sehr gut.

Schlussendlich habe ich mich wegen der Alltags- und Tiefgaragentauglichkeit für den Cali entschieden und bis heute nicht bereut.

Wenn man freisteht, dann reicht auch die Aussendusche und das Porta Potti und auf dem Camping duschen sowieso 90% der KW-Fahrer im Sanigebäude.

 

Wie schon erwähnt, unbedingt zuerst beides ausprobieren.

 

Grüsse

Nicole

 

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stonie
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Nach meinem Kenntnisstand ist der GC preiswerter. Dann bist du also der Meinung, dass die Mehrheit sich für den GC entscheiden würde. Weshalb wäre das deiner Meinung nach so?

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nofraghein

Hallo,

 

ich bin auch nicht ganz klein (193cm) und wir haben auch einen Cali und den geben wir auch nicht mehr her!

Wir haben auch mit großer Begeisterung den GC gesehen, als Studie (2017 glaube ich) und dann wie er denn jetzt kommt. Es war enttäuschend, was alles weggefallen ist.

 

Zum Raumgefühl:

Schalfen kannst Du mit Deiner Größe ohne Probleme in dem Wagen, die Frage ist, ob Du immer nach obeen klettern möchtest oder kannst.

Zum Sitzen finden wir die Angebote in Fahrzeugen a la GC eher schlecht, da man beim Gegenübersitzen schnell mal kollidiert mit den Knien und das reinkommen in die Sitzbank auch eher eng ist, da ist im Cali meiner Meinung nach mehr Platz. Und wir haben auch schon 10 Tage im Regen an der Ostsee gestanden. Das ist in keinem Fahrzeug schon, geht aber!

 

Wenn eine Nasszelle Dein Totschlagargument ist, was ich durchaus verstehe, würde ich an Eurer Stelle auch zu einem Wohnwagen tendieren.

Du hast eine Nasszelle und deine Frau das Zugfahrzeug als Alltagsauto.

Allerdings hatte ein Vorredner auch recht, eine Nasszelle hilft nur bei Wildcampen und einigen Wohnmobilhäfen.

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Breitler
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Nein, das ist nicht so - schon mal beide Varianten ehrlich auf Vergleichbarkeit durchkonfiguriert ?

 

Abgesehen davon... Konfigurationspreise sind keine realen Preise, man darf nur Autos nach Abzug aller Rabatte miteinander vergleichen. Und die 20% für den Kleinen gibt‘s für den GC nicht einmal mit Waffe an der Schläfe des Händlers.

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MarBo

Noch nicht...

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calihope
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Hallo, Marc,

die Antworten sind natürlich subjektiv gefärbt durch die eigene Entscheidung des Kaufes. So auch bei mir. Die alle hier stimmig angeführten Argumente pro und contra bestätigen meine Entscheidung für den Cali (sonst wär es wohl ein La Stada Prinz Regent 4x4 geworden, übrigens Bett 198 cm lang, Allrad war für mich Kriterium).

Wenn ihr das Auto nur zu zweit im Urlaub und im Alltag fährt, eher Sommercamping vorhabt, viel auf CP steht, und man auf deine Körpergröße eingeht, würde ich zu einem BEACH mit Zweierbank raten: Unterschlafen mit Kopf zum Heck : Maße 200 x 150 und ein kleines Küchenmodul wie z.B.das MAXXCAMP Willy, wie schon oben gesagt 12V-Dusche+Kanister, Portapotti oder noch einfacher Trockenkloeimer+Silikatgranulat wie wir (in 2 Jahren 1x gebraucht). Bei uns ist praktisch die ganze Zeit , im Urlaub und im Alltag, die Bank umgeklappt .  Dabei sind wir 1 Autogeneration ( 12 Jahre) älter.

Ich will auch nicht hochsteigen aufs Dachbett, aber das Dachbett hochgeklappt gibt eine gute Belüftung im Sommer und die tolle Stehhöhe; die paarmal im Winter, ist bei runtergeklappten Dachrost das Heizen für unten leichter mit gutem Luftabzug ins Dach, sodass wir nie Kondensat hatten.

Die 2-er-Bank steigt beim Umklappen um 7 cm weniger hoch, mit einer dünnen Schlafauflage stoßt du vielleicht gar nicht an das heruntergeklappte Dach beim Sitzen auf einer dünnen Schlafauflage (4 cm).

Und 1 sehr wichtiges Argument bei uns noch: mit einem 5,9 x 2,9 m Auto würde meine Frau wohl nicht so gerne lenken, nun muß ich fast schon warten, bis ich an die Reihe komme.

Gruß, Fritz

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ibgmg
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z.B. gibt es auch Schwabenmobil.

 

Wir haben Überlegungen in Richtung Wechsel vom Cali hin zu einem größeren, aber max. 6,0m langen KaWa. Bedingung ist eine Nasszelle und komfortable, min. 2m lange Betten. Weder der Cali, noch der ggf. künftige KaWa wird bei uns im Alltag genutzt, sondern nur im Urlaub. Daher ist dies auch kein Kriterium für uns.

 

Diskussion dazu hier.

 

 

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acamper

High,

wie ich das sehe läuft das auf ein remis hinaus . . . oder ist das schon eine patt - Situation ?

 

Besser weitere Verhandlungen . . ,   vielleicht genehmigt sie ja noch ein nettes Zubehör wenn du zustimmst ?

 

und wenn du deine Frau liebst (und Frieden wahren willst) dann ziehst du deine Füße ein.    😚

 

Kuscheln kann so schön sein . . . 

 

Mein flappsiger Beitrag möge dir bei der Entscheidungsfindung helfen

 

Franz

 

 

 

 

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Tourer

Mich hat mal einer gefragt, ob er sich eine teure Kaffemaschine in den Cali bauen soll. Ich habe gesagt, für den Preis könne ich Kaffee trinken gehen, wozu eine Kaffemaschine ?

Meine Emfehlung war also abratend. Am Ende des Gesprächs nickte er meine Ausführungen zustimmend zu und meinte : Und welche soll ich nun nehmen ?

Ich nehme an, er hat jetzt eine. Was soll uns das sagen ? das Unterbewusstsein hat die Entscheidung längst getroffen, auch wenn diese Entscheidung noch nicht im Bewußtsein angekommen ist. Das wird schon.

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Tom50354

Hallihallo!

 

Wir, 2 Erwachsene 1 Kind und 1 Hund, haben ja auch einen California allerdings mit festem Polyroof Hochdach.  

Jedes mal nach einem Campingurlaub und oder Campingwochenende stelle ich mir die Frage ob mir das Fahrzeug zu klein war.  Und jedes mal stelle ich fest, dass es uns noch nie zu klein war. 

Jedes mal wenn ich im Cali liege und man einen Zollstock über meinen Körper lege misst man mind. 2,10m weil ich mit ausgestreckten Armen schlafe! Die Beine liegen über das Bett hinten hinaus! 

Jedes mal wenn ich von unserem Transporter Crafter in einen T6 California steige, schüttele ich mit dem Kopf und bin heilfroh das ich mit so einem Fahrzeug nicht das ganze Jahr fahren muss. 

 

 

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RalfK

Hallo stonie,

 

das Schwierige an der Entscheidung scheint mir Deine Vorfestlegung zu sein....

 

Mit Abmessungen von 5.986 x 2.040 x 2.971 wäre der GC für mich raus als Alltagsfahrzeug. OK, parken geht, schreibst Du, aber Du/Ihr müsst ja von Parkplatz (zu Hause) zu Parkplatz (Arbeit) noch fahren, da sind fast 1,10 m Länge, 15 cm Breite und ein knapper Meter Höhe mehr gegenüber dem California mitunter mehr als hinderlich.

 

Zum Schlafen: das Aufstelldach ist bei uns (Neulingen) in rund 2 Minuten ausgeklappt und in rund 4 Minuten wieder eingeklappt. So viel "Bauaufwand" halte ich für vertretbar für ein Fahrzeug mit der Grundfläche eines großen Kombis. Unterm Dach gibt es ein Bett von 200m x 120 cm, im Grand California ist das Querbett etwas kürzer (193 wurde hier geschrieben, die Promobil schreibt 191 cm) dafür breiter mit 135 bis 150 cm. Ob diese Maße Dich einer Entscheidung weiterbringen - keine Ahnung. Wir haben jedenfalls in 8 der ersten 9 Nächte im neuen Bus traumhaft geschlafen (bei der 9. war es zu heiß draußen) mit 1,85 und 1,72 Länge und grenzwertigem Gewicht (die 150 kg reizen wir schon aus, es scheinen aber Reserven verbaut). 

 

Die Stehhöhe mit aufgeklapptem Dach ist übrigens genial, ok - hin- und herlatschen im Bus issnich!

 

Bis hierhin stechen für mich die Argumente Deiner Frau. 

 

Ich selber habe 30 Jahre von einem Campingbus geträumt, zwischendurch mal mit Alkoven geliebäugelt, aber erst nach Feinjustierung meiner familiären Situation vor wenigen Jahren, konnte das Projekt Bus reifen. Seit Februar bin ich mit einem California unterwegs und - ja - für mich alles richtig gemacht. Das hilft Dir nicht, klar! Soll aber nur eine Beobachtung einleiten: in unsren bisher addiert rund zwei Reisewochen waren wir eine einzige Nacht auf einem Campingplatz. Der Rest war frei Stehen. Toilette nie vermisst, die Außendusche schon im April bei etwas Sonne am Start. Auf den zahlreichen Stell- und Campingplätzen, an denen wir vorbeikamen, haben wir auch jede Menge 6-Meter-Kastenwagen gesehen. Will sagen: die Fahrzeuge mit Nasszelle findet man häufig auf dem Campingplatz, wo letztere dann nich benötigt wird. Frei stehen hingegen ist naturnah. Muss man mögen, in jeder Beziehung. Ergo: Nasszelle für mich bisher überflüssig und wäre mit lästigem Wartungsaufwand verbunden.

 

Also: alle Ratschläge weiter oben bitte beherzigen! California mieten und ausprobieren vorneweg. Wie schon geschrieben: so was dann für einige Jahre näher Richtung Rente zu fahren, ist kein großes wirtschaftliches Risiko, was besser Passendes geht dann immer noch. Wohnwagen ist nicht so meins (heißt aber nichts), wird auf jeden Fall wird es statischer. 

 

Was ich wichtig finde - und weiter oben schon klar angesagt wurde: wenn Ihr keine wirkliche und offene Einigung findet, egal ob auf ein Fahrzeug oder ggf. eine Fahrzeugentwicklungsveränderungsstrategie, dann lasst es. Meinungsverschiedenheit oder gar Streit bei so einem wahrhaftigen Luxusproblem muss wirklich nicht sein.

 

Viele Grüße

 

Ralf 

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callivan

Ich lese ziemlich belustigt eure Kommentare. 😃 Alles hat seine Zeit. Wir sind jetzt schon häufiger durch die Campingmessen geschlenkert, haben noch keine Alternative zum Cali gefunden. Gerade das Aufstelldach ist für uns diskussionslos cool. Klar, ist es im Winter kühl, aber eben (glücklicherweise) auch im Sommer. Klar ist der Cali kein weißes Aquarium, aber genau deshalb sind wir unglaublich beweglich, auch in winzigen Altstadtgässchen und an französischen 2m-Begrenzungen und auf Fähren und auf Campingplätzen,  die z.T. auch Sondertarife für VW-Busse anbieten. .... und wir genießen morgens das Vogelgezwitscher, welches uns ohne Zeltwände verborgen bliebe. 

Wir haben weder PortaPotti noch VW-spezifische Außendusche, aber wir haben einen genialen Spaten, eine Klopapierrolle und eine kleine Tauchpumpe, wenn wir warm duschen wollen und frei stehen und einen schwarzen Wassersack mit Duschkopf. Unser kleines Waschbecken hat uns bisher immer gereicht (... und es funktioniert auch wieder). Außerdem finden sich häufig nette Cali-Kontakte auf Campingplätzen und Stellflächen. Einen Fernseher oder sonstige Belustigungsanlage haben wir bisher nicht gebraucht oder vermisst. 

Allerdings möchten wir auf den Comfort eines ausgebauten California nicht verzichten.

Alles in allem sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir noch sehr lange Cali fahren wollen, es für uns derzeit keine Alternative gibt. 

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stonie

Nochmal danke für eire zahlreichen Antworten.

 

Um das Klarzustellen: meine Frau und ich haben derzeit verschiedene Vorstellungen, das führt aber nicht zur Ehekrise. 😉

Dafür sind wir zu lange verheiratet und haben schon andere Sachen gemeinsam gemeistert. Also alles gut. 

 

Zum Preisvergleich der Fahrzeuge:

Der fertig konfigurierte GC liegt bei knappen 70T€ abzgl. 14%

Der kleine Cali Ocean liegt nach einer Schnellkonfiguration bei etwas über 70T€, dass es 20% gibt, ist mir neu. 

 

Wir werden ergebnisoffen zum Händler fahren, vor Ort nochmal schauen und dann entscheiden. 

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Hyperion
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....und nochmals ich...😬

Auch wenn ich jetzt von den Ocean-Fahrern mit Steinen beworfen werde, würde ich den Coast mit manuellem Dach wählen und ihn  wie den Ocean konfigurieren! Das elektrohydraulische Dach macht bei machen Probleme! 

Das manuelle Dach gibt es jetzt auch mit Frontfenstern und Frontöffnung.

....und schnell weg!

 

Manuelle Grüsse

Nicole

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