Jump to content
ibgmg

E-Mobilität – Chance oder Unfug?

Recommended Posts

vor 6 Stunden schrieb qp_ch:

Ich dachte, wir diskutieren hier über Konzepte und nicht über Design.

Für den Erfolg einer Technik ist aber auch das Design sehr entscheidend. Technische Konzepte werden maßgeblich über das Design verkauft. Es genügt nicht, wenn sich einige Technik-Freaks für ein technisch gutes Produkt interessieren, aber die breite Masse so ein Fahrzeug schon aufgrund Designverirrung von vorn herein ablehnt.

 

Das Ganze gilt natürlich auch umgekehrt. Mittelmäßige, unzuverlässige Technik kann problemlos hochpreisig verkauft werden, wenn das Design stimmt und Emotionen mit dem Fahrzeug ausgelöst werden können. Der California ist ein Musterbeispiel dafür.

 

Share this post


Link to post

Hallo,

 

Ich stelle mir folgendes alternatives Antriebskonzept für einen Cali vor.

 

Als Übergangstechnologie hätte die Kombination Benziner / Plug-in-Hybrid klare Vorteile.

 

Warum soll man die ganzen Probleme und Nachteile der Diesel Abgas-Reinigungstechnik mit einem Plug-in-Hybrid kombinieren. Viele Hersteller sehen das inzwischen auch anders. Ford und BMW zeigen mit ihren neuentwickelten 3-Zyl. Turbobenzinern wie das geht. Range-Rover wird noch dieses Jahr den Evoque in dieser Kombination mit einem 200PS starken 3-Zyl. Benziner auf den Markt bringen.

 

Spontanes Ansprechverhalten, deutlich reduzierter Verbrauch und ein hohes Drehmoment schon ab 1.300U/min. stehen in Kombination mit einem Plug-In zur Verfügung. Dass ergibt klare Gewichts- und Nutzungsvorteilevorteile. Ein 3-Zyl. Benziner (gilt auch für 4-Zyl.) ist leichter als ein Diesel. Die gesamte, aufwendige SCR-Reinigungstechnik der Diesel einschl. der AdBlue Bevorratung fällt weg.

 

Die Benziner sind im Gegensatz zu den Dieseln in kürzester Zeit auf Betriebstemperatur und erfüllen so nahezu vom Stand weg die Abgas-Reinigungsziele. Die Partikelfilter, der neuen Benziner (OPF) regenerieren über die beim Benziner höheren Abgastemperaturen permanent und sind auf Lebenszeit des Fahrzeugs wartungsfrei ausgelegt. Die Kats der Benziner sind sowieso wartungsfrei.

 

Ein derartiges Antriebskonzept sähe ich in einem Cali als absolut marktfähig für die nächsten Jahre an. Zum heutigen Diesel sogar deutlich überlegen in jeder Beziehung. Zusammen mit dem Plug-in-Hybrid enorm durchzugsstark, kein Komfortverlust hinsichtlich Reichweite und Zugeigenschaften und eine wesentlich einfachere und effizienter Abgasreinigungstechnik in allen Betriebssituationen.

 

Die Batteriekapazität eines Plug-in-Hybrid könnte dann während der Standzeiten zur Stromversorgung im Camper-Betrieb verwendet werden. Um einen Cali min. 50km rein elektrisch bewegen zu können werden wohl ca. 15-20kWh Batteriekapazität benötigt.

 

15kWh stünden als mindestens zur Verfügung, die vollständig entnommen werden könnten. Im Vergleich zur jetzigen Kapazität eines Ocean/Coast mit zwei 75Ah AGM-Bordbatterien, die bei einer 50% Entnahme gerade mal 1kWh Energie zur Verfügung stellen können, ist das die 15-fache Menge…. Da ist auch eine Solar-Unterstützung im Grunde völlig entbehrlich, die da ja nur homöopathische Strommengen ergänzen kann.

 

Langfristig sehe ich dagegen die Chancen eher beim Wasserstoff und nicht bei den Batterien.

Share this post


Link to post
vor 14 Minuten schrieb ibgmg:

Langfristig sehe ich dagegen die Chancen eher beim Wasserstoff und nicht bei den Batterien.

Wäre nicht während des Wartens auf Brennstoffzellen Erd- und Biogas eine vernünftige Alternative? Hat Hybrid-Funktion mit nur einem Motor, produziert weniger CO2 und fast keine anderen Schadstoffe wie Feinstaub. Biogas zählt sogar zu den erneuerbaren Energien. Also ein Cali-Benziner mit Gas oder Benzin betrieben. Bewährte Technik, gutes Tankstellennetz in Europa. Benzin findet man notfalls überall, wenn mal keine CNG-Station in der Nähe sein sollte. Also auch für ausgedehnte Reisen geeignet.

Share this post


Link to post
Gerade eben schrieb nemo:

Wäre nicht während des Wartens auf Brennstoffzellen Erd- und Biogas eine vernünftige Alternative? Hat Hybrid-Funktion mit nur einem Motor, produziert weniger CO2 und fast keine anderen Schadstoffe wie Feinstaub.

Hallo,

 

Feinstaub ist ja bezüglich Motor überhaupt kein Thema mehr, da jetzt alle Benziner eine OPF haben, oder die Grenzwerte nach Euro 6 steurungsbedingt einhalten können. Der sonstige verkehrsbedingte Feinstaubausstoß ändert sich über alle Antriebsformen kaum. Die Umrüstung auf Erd- oder Biogas macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn. Es fehlt die gesamte Infrastruktur in Form eines flächendeckenden Tankstellennetzes. Diese Infrastruktur lediglich für einen Übergangszeitraum aufzubauen, und Erd- oder Biogas könnte nur eine Übergangstechnologie darstellen, wäre sinnlos und würde nur den Ressourcenverbrauch weiter anheizen. Die mögliche CO2-Einsparung bei einer Umrüstung auf Erdgas dürfte sich, gemessen am weltweiten CO2 Ausstoß, im Promillebereich verlieren.

Share this post


Link to post
vor einer Stunde schrieb ibgmg:

Hallo,

 

Feinstaub ist ja bezüglich Motor überhaupt kein Thema mehr, da jetzt alle Benziner eine OPF haben, oder die Grenzwerte nach Euro 6 steurungsbedingt einhalten können. Der sonstige verkehrsbedingte Feinstaubausstoß ändert sich über alle Antriebsformen kaum. Die Umrüstung auf Erd- oder Biogas macht aus meiner Sicht auch keinen Sinn. Es fehlt die gesamte Infrastruktur in Form eines flächendeckenden Tankstellennetzes. Diese Infrastruktur lediglich für einen Übergangszeitraum aufzubauen, und Erd- oder Biogas könnte nur eine Übergangstechnologie darstellen, wäre sinnlos und würde nur den Ressourcenverbrauch weiter anheizen. Die mögliche CO2-Einsparung bei einer Umrüstung auf Erdgas dürfte sich, gemessen am weltweiten CO2 Ausstoß, im Promillebereich verlieren.

Genauso sehe ich die Ladesäulen für E-Autos auch als Übergangslösung. Man will dem Volk E-Autos verkaufen,die es vor über 100 Jahren in den Anfängen der Mobilität auch schon gab. Wir haben in Deutschland ein flächendeckendes Tankstellennetz und warum baut man diese nicht zusätzlich mit einer Zapfmöglichkeit für Wasserstoff aus. Im Wasserstoff mit Brennstoffzelle sehe ich die Zukunft und solche Fahrzeuge gibt es,aber sie fristen in der Nische und werden langsam aber sicher von der Politik noch weiter verdrängt.

Share this post


Link to post

Hallo zusammen.

Am ‎11‎.‎04‎.‎2019 um 11:35 schrieb hp.svobo:

Genauso sehe ich die Ladesäulen für E-Autos auch als Übergangslösung. Man will dem Volk E-Autos verkaufen,die es vor über 100 Jahren in den Anfängen der Mobilität auch schon gab. Wir haben in Deutschland ein flächendeckendes Tankstellennetz und warum baut man diese nicht zusätzlich mit einer Zapfmöglichkeit für Wasserstoff aus. Im Wasserstoff mit Brennstoffzelle sehe ich die Zukunft und solche Fahrzeuge gibt es,aber sie fristen in der Nische und werden langsam aber sicher von der Politik noch weiter verdrängt.

Japan setzt verstärkt auf Wasserstoff bei Kraftfahrzeugen. In den letzten Jahren, mittlerweile aber verstärkt, gab es einige Artikel in der Presse zu dem Thema Wasserstoffautos in Japan.
Hier einige Artikel dazu:
Japan glaubt fest an seine Wasserstoffzukunft - Stuttgarter Zeitung vom 26.08.2018

Wasserstoffautos zum Preis eines Benziners - Manager Magazin vom 01.02.2019

Kraftwerk im Haus Seite 2/2: Japan setzt auf Wasserstoff - Zeit Online vom 30.06.2017

 

Das es auf Elektroantriebe hinauslaufen wird sehe ich als gesetzt, alles andere macht auch keinen Sinn und ist, wenn man mal ehrlich ist, schon lange überfällig. Ein Elektroantrieb ist wesentlich effizienter - haben einen höheren Wirkungsgrad - als Verbrennungsmotoren. Es stellt sich letztendlich nur die Frage nach der Art wie man die Elektrische Energie im Fahrzeug bereitstellt. 


Die Bereitstellung der Energie via Akkus halte ich in der Masse und auf Dauer nicht für Praktikabel. Zum einen spielt das nicht unerhebliche Gewicht der Akkus eine Rolle, denn je leichter das Fahrzeug um so effizienter kann der Antrieb genutzt werden. Darüber Hinaus die viel diskutierte Infrastruktur zum Laden der Fahrzeuge. Sollte Deutschland auf wirklich nennenswerte Zahlen bei den Elektrofahrzeugen mit Akkutechnik kommen, dann wird die fehlende Infrastruktur zu einem enormen Problem. Denn Aktuell können sich eigentlich nur Eigenheim Besitzer eine eigene Ladesäule "vor die Haustüre" setzen, viele Einzelhandelsketten haben mittlerweile 1-2 Ladesäulen auf ihren Parkplätzen, an fast jedem Rastplatz gibt es mittlerweile 2-4 Ladeplätze, aber in der Stadt im öffentlichen Raum und erst recht in den Wohngebieten sieht die Lage düster aus und wird voraussichtlich auch noch lange düster aussehen. 
Wie kommt der Strom in die Städte wenn die über das Land verteilten Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet sind und die Bevölkerung keine Stromtrassen quer durchs Land haben möchte um die Windenergie über das Land verteilen zu können? (Auch wenn ich den Werdegang und die Reihenfolge der Energiewende für Falsch und wilden Aktionismuss halte, mit Ziel aber ohne Plan. Vor allem den überhasteten Ausstieg aus der Atomenergie halte ich aktuell und bei den derzeit geführten Diskussionen zum Klimaschutz, für nicht richtig.) Wie wird der Strom über die Netze in den Städten verteilt und sind die Städtischen Stromnetze für die Mehrlast überhaupt ausgelegt? Da sind Investitionen in Summen nötig, von denen ich ausgehe das sich darüber von der Obrigkeit noch keiner so richtig Gedanken gemacht hat, oder es einfach nicht ausspricht. Und wer übernimmt diese Kosten? Die Energieversorger? Der Bund? Länder oder Kommunen? Und mit den Staatlichen Institutionen dann ja letztendlich der Bürger selbst. Von der zusätzlichen, nicht unerheblichen, Menge an Akkus die Produziert und für die Rohstoffe abgebaut werden müssen mal abgesehen. 

Ich denke die E-Mobilität mit Akkutechnik kann nur eine Übergangslösung für einen sehr begrenzten Zeitraum sein. 
Auf mittelfristige Sicht muss eine andere Lösung her und ich denke auch das diese Lösung im Kraftverkehr die Brennstoffzelle sein wird und man die Forschung und Entwicklung besser in diese Richtung vorantreiben sollte, statt jetzt im riesen Maßstab auf die Akkutechnik zu setzen, Tesla wird mit seinen Langzeitplänen in dieser Hinsicht mit sicherhaut auch noch hart auf die Schn*** fallen. Im Lastverkehr wird auf kurz oder Lang für die weiten Inlandsstrecken nur der Schienenverkehr (Rein Elektrisch) in Frage kommen und beim LKW die Oberleitung eingeführt werden müssen - Teststrecken gibt es ja bereits oder befinden sich gerade im Bau- in Kombination mit Brennstoffzellen sobald es von der Autobahn runter geht.
Für die Kommerzielle Schifffahrt (Übersee) sollte man die Energiebereitstellung per Atomreaktor endlich für Zivile Zwecke freigeben, denn Militärisch funktioniert diese Technik schon seit Jahrzehnten. Für die Binnenschifffahrt ebenfalls die Brennstoffzelle. Und für die Fliegerei wird es sicher auch eine Alternative zu Kerosin geben, ob dies auch Wasserstoff sein kann? (Ja das geht gerade etwas über PKW hinaus, ich denke man muss dies jedoch ganzheitlich betrachten und nicht nur auf den Personen-Individualverkehr reduzieren, denn in anderen Bereichen des Transportes werden mindestens genau so viele Klimaschädliche Schadstoffe freigesetzt.)
Ja, die Produktion von Wasserstoff ist energieaufwendig. Viel Wasserstoff fällt bereits als Abfallprodukt in der Industrie an und wird meist an Ort und stelle verbrannt/frei gelassen, den fehlenden Wasserstoff kann man, so wie es die Japaner planen, mittels erneuerbarer Energien erzeugen. 
Ein Infrastrukturnetz zur Betankung der Fahrzeuge mit Wasserstoff Existiert im Prinzip schon und muss nur umgerüstet werden.

 

Ich denke Deutschland und viele andere Länder setzen gerade, aus wildem Aktionismus, auf die Falsche Technik. 

Gruß, Robert

Share this post


Link to post
Posted (edited)

Nachdem ich jetzt, auch um den Bus nicht so sehr der Kurzstrecke auszusetzen was er ja nicht so mag ein CNG-Alltagsauto beschafft habe - Elektro wäre noch nicht in Frage gekommen, weil es auch mit Prämie zu teuer wäre und ich auch keine Zeit habe, das Ding ständig zu laden bin ich mit den ersten 7777 km superzufrieden. Das Ding ist ultrasauber, liegt im CO2 unter 100, erzeugt auch ohne Partikelfilter keinen Feinstaub, fährt für 5 Euros locker 100 km und läuft darüber hinaus mit einem Anteil von 16% Biogas aus der Tankstelle der Stadtwerke vor Ort. Das ist in den CO2-Ausstoß noch gar nicht eingepreist. Das Auto würde mit 10 Rundballen Stroh ein Jahr lang betrieben werden können, dann mit ohne CO2-Ausstoß. Spaß gibt es auch, Sehr zackig um jede Ecke, in Autobahnkleeblättern ist 100 km/h machbar.

Elektro ist auch auf Grund des Strommixes noch nicht gut genug unter CO2-Gesichtspunkten. Vielleicht wird das alles noch, für die nächsten 5 Jahre wirds jetzt erstmal sauberes CNG und für die Freizeit auch noch ein Cali.

20190412_144707.jpg

Edited by MarBo

Share this post


Link to post

Für den Cali TSI besteht ja die Möglichkeit eine Gasanlage einbauen zu lassen. Ich bin mir aber nicht im klaren darüber, wie das der Motor wirklich verträgt. Habe da ja schon meine Erfahrungen gemacht. 

Share this post


Link to post
vor 7 Stunden schrieb Buzz:

Hallo zusammen.

Japan setzt verstärkt auf Wasserstoff bei Kraftfahrzeugen. In den letzten Jahren, mittlerweile aber verstärkt, gab es einige Artikel in der Presse zu dem Thema Wasserstoffautos in Japan.
Hier einige Artikel dazu:
Japan glaubt fest an seine Wasserstoffzukunft - Stuttgarter Zeitung vom 26.08.2018

Wasserstoffautos zum Preis eines Benziners - Manager Magazin vom 01.02.2019

Kraftwerk im Haus Seite 2/2: Japan setzt auf Wasserstoff - Zeit Online vom 30.06.2017

 

Das es auf Elektroantriebe hinauslaufen wird sehe ich als gesetzt, alles andere macht auch keinen Sinn und ist, wenn man mal ehrlich ist, schon lange überfällig. Ein Elektroantrieb ist wesentlich effizienter - haben einen höheren Wirkungsgrad - als Verbrennungsmotoren. Es stellt sich letztendlich nur die Frage nach der Art wie man die Elektrische Energie im Fahrzeug bereitstellt. 


Die Bereitstellung der Energie via Akkus halte ich in der Masse und auf Dauer nicht für Praktikabel. Zum einen spielt das nicht unerhebliche Gewicht der Akkus eine Rolle, denn je leichter das Fahrzeug um so effizienter kann der Antrieb genutzt werden. Darüber Hinaus die viel diskutierte Infrastruktur zum Laden der Fahrzeuge. Sollte Deutschland auf wirklich nennenswerte Zahlen bei den Elektrofahrzeugen mit Akkutechnik kommen, dann wird die fehlende Infrastruktur zu einem enormen Problem. Denn Aktuell können sich eigentlich nur Eigenheim Besitzer eine eigene Ladesäule "vor die Haustüre" setzen, viele Einzelhandelsketten haben mittlerweile 1-2 Ladesäulen auf ihren Parkplätzen, an fast jedem Rastplatz gibt es mittlerweile 2-4 Ladeplätze, aber in der Stadt im öffentlichen Raum und erst recht in den Wohngebieten sieht die Lage düster aus und wird voraussichtlich auch noch lange düster aussehen. 
Wie kommt der Strom in die Städte wenn die über das Land verteilten Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet sind und die Bevölkerung keine Stromtrassen quer durchs Land haben möchte um die Windenergie über das Land verteilen zu können? (Auch wenn ich den Werdegang und die Reihenfolge der Energiewende für Falsch und wilden Aktionismuss halte, mit Ziel aber ohne Plan. Vor allem den überhasteten Ausstieg aus der Atomenergie halte ich aktuell und bei den derzeit geführten Diskussionen zum Klimaschutz, für nicht richtig.) Wie wird der Strom über die Netze in den Städten verteilt und sind die Städtischen Stromnetze für die Mehrlast überhaupt ausgelegt? Da sind Investitionen in Summen nötig, von denen ich ausgehe das sich darüber von der Obrigkeit noch keiner so richtig Gedanken gemacht hat, oder es einfach nicht ausspricht. Und wer übernimmt diese Kosten? Die Energieversorger? Der Bund? Länder oder Kommunen? Und mit den Staatlichen Institutionen dann ja letztendlich der Bürger selbst. Von der zusätzlichen, nicht unerheblichen, Menge an Akkus die Produziert und für die Rohstoffe abgebaut werden müssen mal abgesehen. 

Ich denke die E-Mobilität mit Akkutechnik kann nur eine Übergangslösung für einen sehr begrenzten Zeitraum sein. 
Auf mittelfristige Sicht muss eine andere Lösung her und ich denke auch das diese Lösung im Kraftverkehr die Brennstoffzelle sein wird und man die Forschung und Entwicklung besser in diese Richtung vorantreiben sollte, statt jetzt im riesen Maßstab auf die Akkutechnik zu setzen, Tesla wird mit seinen Langzeitplänen in dieser Hinsicht mit sicherhaut auch noch hart auf die Schn*** fallen. Im Lastverkehr wird auf kurz oder Lang für die weiten Inlandsstrecken nur der Schienenverkehr (Rein Elektrisch) in Frage kommen und beim LKW die Oberleitung eingeführt werden müssen - Teststrecken gibt es ja bereits oder befinden sich gerade im Bau- in Kombination mit Brennstoffzellen sobald es von der Autobahn runter geht.
Für die Kommerzielle Schifffahrt (Übersee) sollte man die Energiebereitstellung per Atomreaktor endlich für Zivile Zwecke freigeben, denn Militärisch funktioniert diese Technik schon seit Jahrzehnten. Für die Binnenschifffahrt ebenfalls die Brennstoffzelle. Und für die Fliegerei wird es sicher auch eine Alternative zu Kerosin geben, ob dies auch Wasserstoff sein kann? (Ja das geht gerade etwas über PKW hinaus, ich denke man muss dies jedoch ganzheitlich betrachten und nicht nur auf den Personen-Individualverkehr reduzieren, denn in anderen Bereichen des Transportes werden mindestens genau so viele Klimaschädliche Schadstoffe freigesetzt.)
Ja, die Produktion von Wasserstoff ist energieaufwendig. Viel Wasserstoff fällt bereits als Abfallprodukt in der Industrie an und wird meist an Ort und stelle verbrannt/frei gelassen, den fehlenden Wasserstoff kann man, so wie es die Japaner planen, mittels erneuerbarer Energien erzeugen. 
Ein Infrastrukturnetz zur Betankung der Fahrzeuge mit Wasserstoff Existiert im Prinzip schon und muss nur umgerüstet werden.

 

Ich denke Deutschland und viele andere Länder setzen gerade, aus wildem Aktionismus, auf die Falsche Technik. 

Gruß, Robert

Ein gewichtiges Problem mit unserer Infrastruktur hast Du noch vergessen. E-Autos mit einigermaßen Reichweite haben ein Mehrgewicht von ca. 500kg. Wenn die breite Masse über unsere jetzt schon marode Straßen und Brücken fährt, ist der Verkehrskollaps und unsere Wirtschaftspleite vorprogrammiert. Auch unter dem Aspekt, dass wir uns vom Ausland (Japan, China, Korea) technologisch die Butter vom Brot nehmen lassen. 

Share this post


Link to post
vor 47 Minuten schrieb SuS:

E-Autos mit einigermaßen Reichweite haben ein Mehrgewicht von ca. 500kg. Wenn die breite Masse über unsere jetzt schon marode Straßen und Brücken fährt, ist der Verkehrskollaps und unsere Wirtschaftspleite vorprogrammiert.

Das ist den Brücken gerade egal, ob da ein Auto mit 2,0t oder 2,5t drüberfährt. Die Brücken gehen kaputt weil deutlich mehr 40-Tonner, und das häufig überladen, da drüber fahren.

Die Schwingbreite von allem unter 5 Tonnen ist da nicht relevant.

 

Share this post


Link to post
vor 14 Stunden schrieb Knox16:

Das ist den Brücken gerade egal, ob da ein Auto mit 2,0t oder 2,5t drüberfährt. Die Brücken gehen kaputt weil deutlich mehr 40-Tonner, und das häufig überladen, da drüber fahren.

Die Schwingbreite von allem unter 5 Tonnen ist da nicht relevant.

 

Ist schon klar, nur die Masse der Fahrzeuge macht insgesamt doch so einiges aus. Nach dem Motto steter Hopfen (Tropfen) höhlt Das Hirn (den Stein). Auch die linken Fahrspuren sind alles andere als gut (auch bei 3spurig).

Share this post


Link to post

Den VWlern kann man ja sicher Einiges vorwerfen, aber was e-mobility angeht, gehen sie den Weg konsequent weiter. 

 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vw-verzichtet-aus-kostengruenden-auf-farbausdrucke-a-1262786.html

Share this post


Link to post
Am ‎12‎.‎04‎.‎2019 um 19:53 schrieb SuS:

Ein gewichtiges Problem mit unserer Infrastruktur hast Du noch vergessen. E-Autos mit einigermaßen Reichweite haben ein Mehrgewicht von ca. 500kg. Wenn die breite Masse über unsere jetzt schon marode Straßen und Brücken fährt, ist der Verkehrskollaps und unsere Wirtschaftspleite vorprogrammiert. Auch unter dem Aspekt, dass wir uns vom Ausland (Japan, China, Korea) technologisch die Butter vom Brot nehmen lassen. 

In wie weit sich dieses Mehrgewicht negativ auf den Zustand der Straßen und Brücken auswirkt kann ich nicht beurteilen, es dürfte auf die Masse gesehen aber mit Sicherheit eine gewisse Relevanz haben.

Ist denn auf dem Brot überhaupt noch nennenswert Butter drauf? Ich befürchte ja das dem nicht so ist. 

Und der weg wieder zurück zu weniger Individualverkehr wird schwierig werden. In der Großstadt sicher machbar, auf dem Land oder auf langen Strecken doch eher unwahrscheinlich. Vor allem wenn man sieht das die Bahn, aber auch der ÖPNV in den letzten Jahren eher ihre Streckennetze und Infrastruktur ausgedünnt statt ausgebaut haben. Und dann kann man sich dazu noch streiten ob der ÖPNV und Fernverkehr nun zu Teuer oder das Auto fahren zu günstig ist. Wobei ich der Meinung bin das ÖPNV und Fernverkehr zu teuer sind. 

Ich bin ja durchaus für mehr Umweltschutz, auch im Bereich der Mobilität, aber dieser wilde Aktionismus bringt nichts oder nur in kleinen Bereichen etwas. Aktuell kocht jeder sein eigenes Süppchen, es fehlt ein (mindestens) Bundesweites Gesamtkonzept, wie man Mobilität in Zukunft umweltfreundlicher leben möchte. Das ist wie beim Brexit, in der Sache ist man sich mehr oder weniger einig, aber nicht beim Fahrplan.

Share this post


Link to post

Hallo zusammen,

 

Mercedes scheint das Thema Brennstoffzelle noch nicht abgehakt zu haben und scheinbar auch noch weiter zu entwickeln. 

 

Mercedes GLC F-Cell - Spiegel Online von heute

Share this post


Link to post

Hallo

Bei guter Pflege und etwas Glück, wird der Cali definitiv mein letztes Fahrzeug sein und die paar Jahre schafft er locker.

Danach wirds dann wohl ein Rollator werden, total Umweltfreundlich, obwohl da ist ja noch der Reifenabrieb und nicht zu vergessen die Abgase z.b. nach einer Kohlsuppe.

Gruß Franz.

Share this post


Link to post

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.