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Tasse Kaffee

Über Weihnachten 3 Wochen bis Barcelona. Aber nicht mit dem Cali.

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Tasse Kaffee
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Heute gibt es nach längerer Zeit die Fortsetzung mit der nächsten Tagesetappe.

 

Ich verspreche aber, dass der Bericht noch rechtzeitig für die nächste Winterplanung fertig wird :;-):

 

In unserem verschlafenen Bergdorf, die Rettungsinsel für unsere blanken Nerven nach stürmischer Anfahrt durch Serpentinen und Fallwinde, haben wir die Nacht verdient gut geschlafen.

Direkt auf einem Parkplatz vor der Polizeistation. 

 

Nach Frühstück mit Blick aufs Wasser soll es heute in die Bucht von Rosés gehen. Das Wetter ist freundlich, der Wind ist weg, die Strecke führt nun nicht mehr so kurvenreich und eng dezent bergab dahin, und somit ist das Fahren psychisch nicht mehr so anspruchsvoll.

Nach ein, zwei Stunden rollen wir bergab in das Tal der Bucht von Rosas. 

 

Hier  war ich schon als Jugendlicher surfen. Dürfte jetzt so 25 Jahre her sein, und ich frage mich, ob es Dejavus mit der Jugendzeit gibt.

Hier vorne, an der Landstraße war glaube ich die Discothek, in die ich damals nach 16-stündiger Non-Stop Anreise mit meinem Freund Alexander im Opel Astra völlig übermüdet eingeschlagen bin. „Pump up the Jam, Pump it up...“ war damals angesagt und dröhnte uns zu. 

Egal.

Aber hier vorne ist heute immer noch die Kartbahn, auf der mich die Mutter von Alexander immer überholt hat, was mich auch mehrere Jahre danach noch traumatisch beschäftigt hat.

 

Wir rollen mit dem Dickschiff auf Parkbuchten zu und haben überhaupt kein Problem, einen Top-Platz direkt an der breiten Promenade des weitläufigen Sandstrandes zu finden. Der Saison sei Dank. 

 

 

 

 

Es ist Kaiserwetter und der Hotelbetrieb ruht vollkommen. Die Situation vermittelt so ein gewisses „Miami- Vice- Feeling“. 

 

 

 

Wir stehen hier tiefenentspannt in erster Reihe, keinen stört es, und deshalb kochen wir einfach mal was, holen die Hochlehner raus und genießen die Unkompliziertheit des Momentes. 

 

 

 

 

Nach einigen Stunden des gediegenen chillens und einem verirrten Spaziergang durch Miami Brava, äh Empuria Vice, führt uns die Tagesetappe aber weiter Richtung Süden.

 

Einlaufen wollen wir in Palamós, einem gar nicht so kleinen Städtchen. 

Schließlich wollen wir uns mit „großen“ Schritten Barcelona nähern. 

 

 

„Campercontact“ empfiehlt  uns hier einen Stellplatz, terassenförmig angelegt. Er ist fast voll, aber eine freundliche deutsche „Reisemobilistin“ erklärte uns, wie es hier läuft.

Also fahre ich mit dem Dicken ganz nach oben und fädel mich schon relativ geschickt in die hinterste Parklücke, die einzige, die noch frei war, da nicht durch ein orangenes Hütchen als reserviert gekennzeichnet. 

 

 

Die Aussicht ist durch die Terassenförmige Anlage ist „mega“.

 

Relativ müde kämpfen wir uns noch in die quirlige Stadt und finden den Weg erst mal nicht. 

In der Innenstadt ist es richtig voll, aber wir finden noch ein kleines Tischchen in einer spanischen „ Pommesbude“ und freuen uns über die einfachen Dinge.

 

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....weiter im nächsten Teil...

 

 

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Tasse Kaffee
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Es geht weiter. Noch ist die Reise nicht zu Ende. Barcelona wartet.

 

Wir stehen nun auf diesem terrassenförmigen Stellplatz in Palomas und verbringen nach dem abendlichen Besuch der recht großen und verwinkelten Stadt eine gute Nacht. Da es ja um diese Jahreszeit immer früh dunkel wird, bekommt man oft erst am nächsten Morgen mit, wo man eigentlich so steht. Aber auch dieser Morgen beweist, dass eine Reise zu dieser Jahreszeit ein lohnenswertes Unterfangen ist. Aussicht klasse, Wetter auch, Lebensfreude anwesend 😉

 

 

Wie man sieht, sieht man Palmen. Ein sicheres Zeichen für Urlaub und Wärme. Wir beschließen, dem Städtchen nochmal einen Besuch abzustatten und freuen uns, den gestrigen Weg in der Dämmerung nochmal im lichten Vormittag zu erleben. Über eine Anhöhe geht es in die City ins Tal, links mit Blick auf die Küstenlinie mit interessanter Geologie, die im bewegten Meer endet.

 

 

Allemal ausreichend beeindruckend für den Baggersee-gewohnten Binnenländer, der mit dieser Jahreszeit ja eigentlich nur Lametta und Nieselregen verbindet. 

 

 

Beim Erkunden des Städtchens bewahrheitet sich aber auch wieder die oft festgestellte Vermutung, dass man zu dieser Jahreszeit eigentlich überall stehen kann und sich keiner darüber wundert. 

So hat auch Palomas einen langen Sandstrand, und eine Boulevard-ähnliche Straße nebst parallelem Sandweg fordert förmlich dazu auf, hier mit dem Womo zu stehen. Platz ohne Ende, Strand und Meer vor der Nase und die City unmittelbar ab der gegenüber liegenden Straßenseite. Der Ort ansich war jetzt nichts besonderes, aber für lau am Strand stehen und Abends noch ein Weinchen gegenüber is ja schon auch schon nett.

 

 

Leider haben wir diese Option erst durch den Spaziergang entdeckt, da Campercontact ja nur offizielle Stellplätze zeigt. Von daher würde ich heute so eine Reise wohl nicht mehr ohne park4night machen, denn damit erweitert sich die Platzwahl doch erheblich. 

 

Wir verlassen den Ort und rollen mit großen Schritten Richtung Barcelona. Unsere Großstadttaktik ist jedoch, so kurz vor Barcelona nochmal zu übernachten, damit es am nächsten Tag nicht mehr weit ist. So 30 km vor Barcelona biegen wir von der Küstenstraße einfach in einen Hafen ein und finden einen ganzen Strand mit paralleler Parkmöglichkeit, wieder direkt am Meer. Sonnenuntergang inclusive, vom Kastenwagen bis zur weißen Wand sind auch ein paar Kollegen zugegen. 

 

 

 

 

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