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Hilfe! Welcher Vorzelt-Typ bin ich?

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Moin! 

 

Ich fahre (mit dem Multivan) im Juli das erste Mal nach Norwegen und habe noch keine Idee, was ich als "Raumerweiterung" benötige. 

Bisher waren meine Frau und ich hauptsächlich übers Wochenende unterwegs. Wenn's mal mehr als 3 Tage waren, dann bei schönem Wetter und auf einem Campingplatz (oder zumindest in der Nähe). 

Üblicherweise geht es Klettern oder Bouldern. Windsurfen spielt keine große Rolle - wir brauchen also keine Duschmöglichkeit und nur wenig Platz für nasse Klamotten (denke ich zumindest jetzt). 

 

Deshalb haben wir uns meist schattige Plätze gesucht und kein Vorzelt benötigt. Würde man frei stehen (in Norwegen ist die Baumgrenze allgegenwärtig), dann wäre Schatten beim Chillen / Essen wohl die höchste Priorität. Wir sind viel draußen und wenn möglich wird auf dem Cadac Safari Chef gegrillt oder mit dem Primus-Brenner gekocht. 

Dafür würde ein 50 Euro Tarp in der Kederleiste wohl genügen. Dieses bietet allerdings keinerlei Windschutz und hält höchstens ein kleines Schauer aus. Da oben soll's allerdings bis zu 300 Tage im Jahr regnen...

 

Jetzt habe ich mir viele Vorzelt-Threads angeschaut (dummerweise _nachdem_ ich bei Obelink war) und weiß weniger als vorher. 

Da wir einen Heckauszug nutzen und die Klappe nachts aufstellen, hielt ich so etwas wie das Vaude Drive Van für sinnvoll. Wir stehen nicht 3 Wochen auf dem selben Platz sondern sind ständig mit dem Auto in verschiedene Gebiete unterwegs. 

Daraus ergeben sich meiner Meinung nach 2 wichtige Anforderungen: 

- es muss schnell auf- und abgebaut sein (also keine 8m Stangen durch unzählige Ösen frickeln).

- es muss alleine standfähig sein und sich idealerweise auch an die Schiebetür ankoppeln lassen (damit ich mich mit 1,93m auch mal bei Regen im Stehen umziehen kann).

 

Wir fahren ohne Heck- oder Dachbox; das Packmaß spielt also auch eine Rolle. 

 

Jetzt habe ich mir das Drive Van ohne Boden angeschaut (mit ist es für 1x Nutzung im Jahr eigentlich zu teuer) und frage mich, wofür es eigentlich genau ist: 

Als Sonnenschutz und Wohnraum ist es zu dunkel / geschlossen / stickig. Als Heckzelt hat man keinen Mückenschutz. Durch die Lücke unten zieht's bei Wind durch und bei Regen steht man im Schlamm. 

Bleibt also nur ein Aufbewahrungsraum für Fahrräder (voraussichtlich nicht dabei), ein Schlafplatz für Kinder (nicht vorhanden) oder ein "Kellerraum" zum Aufhängen nasser Klamotten, wenn man von der Tagestour im Regen zurück kommt. 

Einen Platz für die Kühlbox bei Campingplatzstrom benötige ich ebenfalls nicht, da meine Waeco über ein 120Watt Solarmodul gespeist wird. 

 

Die Kombination aus schneller, einfacher Nutzbarkeit und leichtem Wetterschutz hat mich schon Richtung Markise+Seitenwand überlegen lassen. Aber die Nachrüstlösungen für den Multivan gehen meines Wissens nach alle in die Höhe? Das 5x2m Maß des T6 sollte erhalten bleiben, damit wir bei Strandzugängen, Parkhäusern, Fähren, etc flexibel sind. 

 

 

Entgeht mir etwas wichtiges? Wie nutzt ihr das Vorzelt wenn ihr in einer ähnlichen Situation seid? Oder brauche ich etwas anderes?

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Kleines Update: 

Da der Urlabu naht, ist es erstmal das Outwell Daytona geworden. Das lässt sich an jeder Seite und der Schleuse öffnen, hat verschließbare Fenster und einen festen Boden. Das Packmaß ist noch vertretbar, das Gewicht hoch. Der Aufbau ist sehr leicht und schnell (<5 Min), aber man benötigt Platz für die unendlich langen Stangen. 

 

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