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Hallo zusammen,

 

letzten Jahr hatten wir noch den großen Luxus uns 2,5 Monate für unseren Urlaub Zeit nehmen zu können. Dieses Jahr gehören wir wieder zu den Normalsterblichen und können max. 3 Wochen am Stück unterwegs sein. Deshalb werden wir wohl in die Verlegenheit kommen und mal mehr als 200km am Stück fahren, dies einfach um Strecke zu machen. Unser Sohn ist es 2 Jahre und hat natürlich keine Lust den ganzen Tag im Auto zu sitzen, bzw. das würde ich ihm auch nicht zumuten wollen. Also nun die Frage: Wie legt ihr große Strecken mit Kids hinten drin zurück? Über Nacht fahren? Einfach alles mit Fähre? Oder doch bei kleinen Häppchen bleiben?

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Hallo zusammen,

 

letzten Jahr hatten wir noch den großen Luxus uns 2,5 Monate für unseren Urlaub Zeit nehmen zu können. Dieses Jahr gehören wir wieder zu den Normalsterblichen und können max. 3 Wochen am Stück unterwegs sein. Deshalb werden wir wohl in die Verlegenheit kommen und mal mehr als 200km am Stück fahren, dies einfach um Strecke zu machen. Unser Sohn ist es 2 Jahre und hat natürlich keine Lust den ganzen Tag im Auto zu sitzen, bzw. das würde ich ihm auch nicht zumuten wollen. Also nun die Frage: Wie legt ihr große Strecken mit Kids hinten drin zurück? Über Nacht fahren? Einfach alles mit Fähre? Oder doch bei kleinen Häppchen bleiben?

 

Bei unseren Kindern (6 und 3) versuchen wir zumindest das Mittagstief (bzw. bei der kleinen den Mittagsschlaf) für die Fahrt zu nutzen. Letztes Jahr sind wir an einem Tag von Karlsruhe nach Dünkirchen gefahren (ca. 630 km). Wir haben die Kinder nach dem Essen aus der Kita abgeholt und sind bis Luxemburg gefahren. Das ging mit Schlafen und Hörspielen ganz gut. In Luxemburg waren wir auf dem Spielplatz, einkaufen, tanken und haben die Stadt angeschaut. Nach dem Abendessen sind wir dann weiter gefahren. Die Kinder sind dann wieder nach einer Weile (und einer weiteren Pause an einer Autobahnraststätte) eingeschlafen. Ich fand das späte Fahren auf den fast leeren belgischen Autobahnen aber (für mich als Fahrer) ziemlich anstrengend.

 

Am Montag oder Dienstag geht es los in Richtung Livorno (in 2 oder 3 Etappen). Ich habe mir jetzt schon mal einige Sehenswürdigkeiten und Spielplätze auf der Route im Smartphone gespeichert. Die Kinder brauchen bei den Pausen in erster Linie Bewegung und ich selbst erhole mich auch besser, wenn ich ein Stück laufen kann. Diesmal haben wir (zumindest als Notprogramm) auch einige Videos auf's Tablet geladen. Beide Kinder sind große Mausfans (die Zweitgeborenen dürfen in einem Alter Fernsehen, in dem die Großen noch nicht mal ein Hörspiel anhören durften... :P).

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Wir haben schon sehr früh damit begonnen, mit unseren Kindern 600-1000 km am Stück zurückzulegen. Unser Sohn hat mit 8 Wochen seine erste Fahrt in die Toskana genossen. Meist fahren wir so lange Strecken in die Nacht hinein. Das machen wir auch jetzt noch, wo die Kinder schon Teenies sind, da man in der Nacht einfach viel relaxter fahren kann.

In der Urlaubsregion haben wir es meist bei 200-250 km am Tag belassen. Hauptsächlich auch, um etwas von der Umgebung mitzuerleben.

 

Für die knapp 700 km von uns nach Livorno zum Beispiel sind wir meist gegen 18:00 los und dann nach Mitternacht angekommen. Hat immer gut funktioniert.

 

Viele Grüsse, martin

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Wir fahren mit unseren drei Kids (7/5/0 Jahre) schon von klein auf Strecken bis zu 700km pro Tag. Allerdings planen wir alle ca. 1,5h Fahrzeit eine Pause auf einem Spielplatz ein. Die Spielplätze suchen wir vorab in google maps raus. Meist ein paar mehr als notwendig, falls mal Stau ist und es nicht wirklich vorangeht. Und wir haben immer Picknickdecke und Brotzeit dabei, weil's einfach gemütlich ist.

 

Achso, und wir fahren ausschließlich tags. Nachtfahrten mag ich nicht so gerne, weil man nix sieht und die Kids dann morgens munter sind und man selbst fertig ist von der Fahrt. Ist sich auch bei 700km immer ausgegangen, dass man noch im Tageslicht ankommt und aufbauen kann (waren bis letztes Jahr mit Zelt unterwegs).

 

Zur Unterhaltung im Auto haben wir bisher nur Hörbücher. TV in der Kopfstütze kommt für uns nicht in Frage. Man kann ja rausgucken, da gibt es genug zu sehen. Ansonsten unterhalten wir uns mit den Kids oder spielen ein Spiel (Autos zählen etc.).

Das wichtigste mit Kids im Auto finde ich: Einfach entspannt bleiben. Lieber 1x mehr Pause und zufriedene Kinder im Auto als ständiges Quengeln von der Rückbank.

 

Viele Grüße

LittleDaisy

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Das wichtigste mit Kids im Auto finde ich: Einfach entspannt bleiben. Lieber 1x mehr Pause und zufriedene Kinder im Auto als ständiges Quengeln von der Rückbank.

 

Viele Grüße

LittleDaisy

 

Schliesse mich mal LittleDaisy an.

Ich musste das bitter lernen. Wir sind letzten Herbst von Basel an Lago Maggiore (Camping Lido Toce, Südwestufer, 300km mit GotthardTunnel) gefahren und ich wollte in einem durchfahren. Waren knapp 4h.

Meine Frau meinte, Pause machen, ich meinte durchfahren. Ende vom Lied: Zwei quengelnde Kinder hinten und der grosse hat 20Min vor Ankunft gebrochen.

Frau hatte recht, Mann unrecht. Unser Deal ist jetzt: Bis 3h am Stück, alles drüber mit Pause.

Meistens nutzen wir den Mittagsschlaf oder den Vormittag (da sind die Kids besser drauf).

Liebe Grüsse

busmuss

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Unsere Faustregel ist:

die großen bekommen Hörspiel zB Harry Potter Teil 1 bis 6

da kommst Du bestimmt einmal um die Welt.

der kleine : Schlafzeit plus Max 1 Stunde Fahrt

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Also ich bin ein absoluter Nachtfahrfan, wobei ich allerdings auch kein Langschläfer bin und durch meine Schichtarbeit es gewohnt bin auch mal tagsüber ein Powernap zu machen. Meine Frau übernimmt dann die Kinder am Vormittag für 4-5h, so dass ich dann auch wieder fit bin.

Nachtsüber hat für mich viele Vorteile und die überwiegen für uns. Zum besseren Verständnis, unsere Kinder sind 1 und 4. Da ist das Ziel noch das Ziel und nicht der Weg😝🏽.

Wenn sie älter sind werden wir sicherlich mehr tagsüber fahren um Ihnen und uns mehr zeigen zu können oder uns etwas anzuschauen.

 

Gute Fahrt euch

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Hallo!

 

Wir fahren mit unseren Kindern (mittlerweile 5 und 3) immer möglichst früh los (zwischen 4 und 6 Uhr) und versuchen, auf der ersten Etappe möglichst viel Strecke zu machen. Anfangs hatten wir die Hoffnung, die Kinder würden aufgrund der nachtschlafenden Zeit nochmal einschlafen, das hat sich aber leider nicht erfüllt. Trotzdem sind am ersten Reisetag noch alle motiviert, sodass wir auch schon 1000 Kilometer mit entsprechenden Pausen geschafft haben. Durch den frühen Start ist man dann trotz der langen Strecke bereits am (späten) Nachmittag am (Zwischen-)Zielort und kann da noch etwas unternehmen. Ab dem 2. Tag fahren wir dann aber nur noch maximal 300-400 km pro Etappe. Zum einen lässt sich der frühe Aufbruch auf einem Campingplatz kaum realisieren, zum anderen nimmt die Lust am Bullifahren bei allen Beteiligten deutlich ab, und der Urlaub soll auch spätestens am 2. Tag beginnen. Unsere Etappenziele wählen wir entsprechend aus. Auf der Rückfahrt ist dann die Schluss- unsere „Königsetappe“, die wir allerdings mit einer längeren Pause an einem Zwischenziel ohne Übernachtung unterbrechen. Ob wir schon am Nachmittag oder erst um Mitternacht wieder zu Hause sind, ist uns gleich, und die Kinder schlafen in der Regel nach dem Abendessen im Auto.

Ein für uns nicht zu unterschätzender Vorteil dieses Vorgehens ist, dass wir die heimischen Autobahnen nur außerhalb der Stoßzeiten (8-20 Uhr) befahren müssen. Daher halten wir dieses Verhalten auch bei kürzeren Trips an Nord- oder Ostsee (

 

Viele Grüße

Wulf

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Ich schließe mich Martin an - die Situation kann 1zu1 auf uns übertragen werden.

 

Im August 17 sind wir in 4 Wochen über 7500km mit unserer zu diesem Zeitpunkt 2Jährigen Tochter gereist.

 

Gruß

Robert

 

 

Wir haben schon sehr früh damit begonnen, mit unseren Kindern 600-1000 km am Stück zurückzulegen. Unser Sohn hat mit 8 Wochen seine erste Fahrt in die Toskana genossen. Meist fahren wir so lange Strecken in die Nacht hinein. Das machen wir auch jetzt noch, wo die Kinder schon Teenies sind, da man in der Nacht einfach viel relaxter fahren kann.

In der Urlaubsregion haben wir es meist bei 200-250 km am Tag belassen. Hauptsächlich auch, um etwas von der Umgebung mitzuerleben.

 

Für die knapp 700 km von uns nach Livorno zum Beispiel sind wir meist gegen 18:00 los und dann nach Mitternacht angekommen. Hat immer gut funktioniert.

 

Viele Grüsse, martin

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Hörspiele, Hörspiele, Hörspiele.

Dann natürlich noch Malsachen.

Und 'ne Handvoll Spielzeug.

 

Eine Wolldecke ist auch äußerst hilfreich.

Denn wenn die Kleinen erstmal schlafen und sie aufwachen sollten,

weil ihnen aufgrund der Klimaanlage kalt geworden sein sollte, hast Du ein Problem:

frierende und unausgeschlafene Kinder ...

 

Wir müssen eigentlich andauernd anhalten, weil ständig irgendjemand auf's Klo muss.

Alle zusammen und gleichzeitig wäre ja auch zu einfach. :)

 

Insofern verschieben wir unsere längeren Pausen eigentlich immer auf kombinierte Tank- u./o. Ess-Stopps.

 

Damit haben wir tatsächlich schon bis zu 12 h (staubedingt) u. 1.000 km am Stück geschafft.

Allerdings waren die Kinder zu dem Zeitpunkt auch schon 9 u. 7.

 

 

Bei einmaligen Transferfahrten sind wir im übrigen keine Freunde von zu häufigen und langen Pausen.

Haben wir natürlich auch probiert. Hat sich (bei uns) aber nicht bewährt.

Je häufiger man anhält, desto länger dauert der Trip natürlich.

Und wir haben festgestellt, dass der innere Widerstand, beim Einsteigen nach jeder Pause bei den Kindern größer wurde.

 

Natürlich muss man auch berücksichtigen, wo man fährt.

So können z.B. selbst

Pässe machen Kinder mürbe!

 

A propos:

Ein paar Tüten sollte man für den Notfall auch griffbereit haben.

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Hallo!

 

Wir fahren mit unseren 3 Kindern (7 Jahre, 5 Jahre und 2,5 Jahre) immer Abends los, rein in die Nacht.

Essen, Zähne putzen und "Schlafi" anziehen. Dann rein in die Kindersitze und los geht es mit dem bereits gepackten Calli.

 

Lange Strecken und Nachtfahrten machen mir nichts aus. Somit passt das.

 

Wir sind so schon 2 mal vom Raum Stuttgart bis Puttgarden (kleines Wake-Up bei der Fahre, danach wieder rein und weiterschlafen) und weiter zur Öresundbrücke.

Dann Tolles (spätes) Frühstück und Pause zum rumräubern....

 

Hat immer alles toll geklappt und den Kleinen gefällt das so. Der einzige Nachteil ist das lange schlafen im Sitz. Das stört die Kleinen aber gar nicht. Haben uns da immer gesorgt.

Die Kundersitze können wir auf "leichte Schlafstellung" machen, so daß sie nicht verrenkt in den Sitzen hängen.

 

Für Tagfahrten haben wir auch massig Hörspiele an Bord. Die ein oder anderen hört man dann auch selber gerne...😀

 

Beste Grüße, Andi

 

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Puh, wir haben jetzt auch Mal die Variante rein in die Nacht getestet. Für die Kids kein Problem. Aber für uns zum Fahren keine Option mehr. Wir sind keine Nachtmenschen. Wir sind bei 6h Fahrt über unsere Grenzen gegangen. Zum Glück ist nichts passiert und keiner ist am Steuer ein geschlafen.

 

Mein Tipp daher: Verschiedene Möglichkeiten testen und finden, was für ein passt. Nächstes Mal fahren wir wieder bei Tag.

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Hallo Busmuss.

 

Klaro, das ist immer das Beste!

Der eine fähr lieber Nachts , der andere bei Tag. Den einen Kindern machen Tagfahrten nichts, die anderen sind nach einer Stunde quängelich.

 

Testen was passt ist immer das Beste. Pauschalieren kann man da nichts...

 

(Rechtzeitige Pausen und lieber später ankommen als Unfall wegen Sekundenschlaf versteht sich von selbst...)

 

Euch allen gute Reisen!

 

Grüße, Andi

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