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Hyperion

Fotografie

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Das nicht existierende "Original" gleicht aber häufiger dem, was man mit eigenen Augen gesehen hat.

 

Nachbearbeitete Motive sehen zwar oft gut aus, wenn sie vom Könner behandelt wurden, entsprechen aber in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten.

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Nochmal:

Die Kamera nimmt nur RAW Daten auf. Jedes Jpeg, was aus der Kamera kommt, ist bearbeitet (oder interpretiert) - vom RAW-Prozessor in der Kamera. Die können das zugegebenermaßen recht ordentlich.

 

 

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vor 14 Minuten schrieb masoze:

Das nicht existierende "Original" gleicht aber häufiger dem, was man mit eigenen Augen gesehen hat.

 

Nachbearbeitete Motive sehen zwar oft gut aus, wenn sie vom Könner behandelt wurden, entsprechen aber in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten.

Ich weiß schon worauf du hinaus willst. Das entspricht aber auch nicht der Wahrheit. Die Kamera nimmt das Licht eben nicht so auf, wie unser Auge und der "Bildprozessor" dahinter das tun. Ich bin auch ein Verfechter natürlicher Darstellung. Dazu ist aber meist eine Nachbearbeitung notwendig.

 

Mir gefällt in diesem Fall auch das original Bild besser als die Nachbearbeitung.

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vor einer Stunde schrieb masoze:

entsprechen aber in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten

Einige Anmerkungen von meiner Seite dazu:

  • Auch die vielgepriesenen "tatsächlichen Gegebenheiten" sind höchst subjektiv. Der eine hat eine Farbblindheit, der andere einen grauen Star. Der eine ist Relaxed, der Andere hat Stress... Jeder hat daurch seine eigene Interpretation der Gegebenheit.
  • Das menschliche Auge hat zunächste einmal in der Regel einen höheren Dynamikumfang, als dies ein (einfacher) Kamerasensor abbilden kann. Damit kann das Auge auch mehr Helligkeitsunterschiede erkennen, als eine Kamera darstellt. Erst in der Nachbearbeitung kann dies "korrigiert" werde. Oder natürlich, wenn während der Aufnahme mit entsprechenden Filtern gearbeitet wird.
  • Und ganz wichtig: Im Gegensatz zum "gemeinen" Knipsen ist fotografieren eine Art von Kunst. Das Ergebnis spiegelt dann auch das Empfinden des Fotografen (=> Künstler) wider. Und über Kunst lässt sich immer gut streiten 😉

 

Viele Grüsse, Martin

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Vielen Dank für die Meinungen und Anregungen. Da bin ich zumindest schon mal beruhigt, mir geht es mit der bearbeiteten Version nämlich genau so.

vor 19 Stunden schrieb BIM:

Hallo Robert,

 

Fotografierst du im Roh-Format oder jpg? Dein ooC sieht eher nach jpg aus.

 

 

Generell ist meine Kamera so eingestellt, dass sie RAW als auch JPG ablegt. Da ich aber lieber draussen rumrenne als drinnen am Laptop zu hocken, habe ich bisher nie wirklich was mit den RAWs gemacht, außer halt sie Abends gemeinsam mit den JPGs, welche die Auswahl überstehen, auf den NAS zu schaufeln. Aber das Bild, um das es hier geht, ist ein JPG, ja. Allerdings ein in der Kamera verrechnetes HDR aus drei JPGs. Ich finde die kameraeigene HDR-Funktion gar nicht schlecht, glaube aber, dass aus einer RAW-Belichtungsreihe mit anschließender EBV mehr zu holen ist. Bisher war mir das zu aufwändig. Mittlerweile aber denke ich, dass man da nicht drumherum kommt, wenn man sich etwas weiterentwickeln will. Der weiter unten aufgeführte Vergleich mit der Dunkelkammer gefällt mir. Ich denke, dass man das tatsächlich so sehen sollte.

 

vor 10 Stunden schrieb BIM:

Ein jpg zu bearbeiten ist für mich so ein bisschen der Versuch einem Kuchen noch nachträglich den fehlenden Zucker unterzumengen und jpg-Processing in der Kamera ist ein wenig wie Kochen im Thermomix 😉

 

Das Bild ist recht ausgewogen belichtet, vielleicht mit etwas zuviel Überstrahlung im Umfeld der Sonne. Etwas dunkler als Raw belichtet und dann die dunklen Bereiche in der Nachbearbeitung etwas hochziehen. Kein Problem für einen halbwegs mordernen Sensor...

 

Viele Grüsse, Martin

Thermomix 😁

OK, das probiere ich aus. Vielleicht habe ich die Tage erneut die Gelegenheit, dort noch ein mal hinzugehen. 

 

vor 11 Stunden schrieb ibgmg:

Hallo,

 

Sehe das auch wie Martin. Eine sehr schöne Situation. Habe mal etwas dran gedreht.

 

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Du hast Recht: Der unter Teil des Vordergrunds brachte Unruhe. Mit dem Beschnitt gefällt es mir auch besser.

 

 

vor 10 Stunden schrieb T2-Fahrer:

Ich als Foto-Laie sehe das bearbeitete Foto als zu "kitschig" an.

 

Das Original fängt für mich die tatsächlichen Gegebenheiten viel besser ein, dem zweiten sieht man die Bearbeitung an, das wirkt auf mich in etwa so wie wenn Damen mit Botox und Silikon nachgeholfen haben.

 

Gruß T2-Fahrer

😅

 

vor 5 Stunden schrieb Andre:

Ich sehe es auch so wie meine Vorredner.

Das spricht aber ja natürlich nicht automatisch gegen Lightroom.

Ich fotografiere seit Jahren nur noch im RAW-Format und arbeite anschließend mit Lightroom. Das heißt ja nicht zwangsläufig das man die Fotos durch übertriebenen Effekteinsatz " verfälschen " muss.

 

 

Nein, das sehe ich ganz genau so: Gegen den Einsatz von lightroom spricht das überhaupt nicht. Ich habe mir gerade lightroom 6 bestellt. Wenn ich das richtig verstanden habe, gibt es die aktuellen Varianten ja nur noch als Abo.

 

 

vor 4 Stunden schrieb tomla:

Hallo Robert,

 

sehr schöne Lichtstimmung in deinem Foto. Ein Landschaftsbild mit wesentlichen Elementen wie Vordergrund und Perpektive. Vielleicht im Original ein bisschen viele Elemente, Felsen, Steine, Bank und die schöne Landschaft mit dem  Tafelberg links und dem Sonnenlicht. Ich würde das Bild so ähnlich beschneiden wie Markus. Allerdings funktioniert das nicht, wenn du das originale Bildverhältnis beibehalten willst. Aber egal, ich meine manchmal ist weniger mehr. 

Zum bearbeiteten Bild: das ist mir zuviel. Es passt auch nicht zur Bildaussage: schöne Landschaft, wärmende Sonne, wundervoller Blick und der Betrachter möchte sich sofort auf die Bank setzen und verweilen.

Bei gleichem Bildverältnis würde ich noch radikaler beschneiden, der Tafelberg fällt dem zwar zum Opfer aber die Spannung zwischen Bank, Landschaft und Sonne wird aus meiner Sicht verstärkt. Habe die folgende Version einfach schnell PS Express auf dem I-Pad bearbeitet...geht natürlich mit PS oder Lightroom besser.

VG, Tom

 

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Gefällt mir sehr gut. Ich habe bestimmt zwanzig Minuten mit dem Stativ rumgefuhrwerkt, weil ich den Tafelberg unbedingt am linken Bildrand haben wollte, das Zoomobjektiv schon auf Anschlag im Weitwinkel war und ich nicht wirklich weiter nach hinten gehen konnte, denn da geht es zehn Meter abwärts. Dabei hast Du völlig recht: Das Ganze wirkt so viel stimmiger.

 

Also, danke nochmals. Ihr habt mich wirklich weitergebracht.

 

Grüße

Robert 

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