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Hallo!

Seit ein paar Wochen steht unser neues "Reisezuhause" vor der Tür! Wie schon woanders beschrieben, ein Vantourer 600 auf Ducatobasis. Vergangenes Wochenende fand der erste Praxistest statt. Beim Fahren merkt man deutlich, dass es nicht der Cali mit 174 PS ist, aber für das Gewicht arbeitet die Automatik ganz ordentlich und wenn er einmal im Rollen ist, schieben die 150 PS auch ganz gut an. Und ein bisserl was lässt sich noch machen, hat mein Fiatpartner augenzwinkernd gemeint. Zur Zeit stört noch das laute Windgeräusch ab 100 km/h aus dem Dachfensterbereich, da sollte aber eine neue, bessere Dichtung Abhilfe schaffen. Die Sitzposition ist ok, für mich etwas besser als im Cali und mein Knie schmerzt nicht mehr bei längerer Fahrt (wichtig!). Die Sitze sind vorne/hinten höhenverstellbar und trotzdem drehbar, darunter befinden sich die beiden Camperbatterien. Stauraum ist deutlich mehr als im Cali, dafür vermissen wir die vielen kleinen Ablagen (auch durch die Brandruptaschen). Durch die Höhe (260 cm) hat man natürlich auch ordentlich Stehhöhe - wir müssen uns immer gegenseitig erinnern, dass wir ruhig aufrecht stehen können.

Geschlafen haben wir hervorragend - war es der gute burgenländische Rotwein oder doch die Qualität der Matratzen? Ich habe bewußt auf das Seitenfenster im Kopfbereich verzichtet, so stört keine Jalousie und man kann sich ordentlich anlehnen. Obwohl wir über 35 Grad unter Tags hatten, war es nicht zu heiß (wie befürchtet) im Wagen. Wir haben über dem Schlafbereich einen temperaturgesteuerten Ventilator (mit Regensensor) einbauen lassen, so zieht es zwar ganz leicht, aber er vertreibt die Hitze und schließt sofort bei den ersten Tropfen.

Auch der Verbrauch hält sich in Grenzen, dzt. noch beim Einfahren bin ich bei rund 10 Liter Diesel.

Im Anhang findet Ihr ein paar Fotos!

 

FG

 

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Hallo!

Seit ein paar Wochen steht unser neues "Reisezuhause" vor der Tür!

 

Uih, das ist schon eine ganz andere Liga.

Wir hatten mal einen 5,99m-DUC von Pössl für den Englandurlaub gemietet und vorsichtig formuliert, wir hatten uns darin nicht unwohl gefühlt. Nun müssen wir auf dem diesjährigen Caravansalon in D'dorf der Versuchung widerstehen über den Cali-Zaun zu schauen, denn für's Cali-Budget kann man mit so einem Wagen noch viele schöne Urlaube dranhängen - und bei 2,60m Höhe würde er sogar in die neu erbaute Garage passen.....

Aber "fremdgehen" und dann hier auf Dauer auf's Board verzichten zu müssen, das wird nicht leicht sein,

 

Viel Freude am Neuen,

Gruß Geert

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:)

 

Dann von mir einen herzlichen Glückwunsch zum neuen "zu Hause" und allzeit viel Spaß damit!

 

Die Ansprüche für die beiden "Fahrerlager" sind nun einmal unterschiedlich: Vorteile/Nachteile haben beide Fahrzeuge und jeder muss für sich heraussuchen, was ihm wichtiger ist. Wir haben lange gesucht und getestet, waren in Foren/Vorträgen und haben mit Fernreisenden diskutiert, Checklisten priorisiert und so weiter bis es schließlich der Cali wurde. Aber andere Leute sehen das sicherlich auch wieder anders.

 

Also nochmal: viel Spaß und ausreichend Zeit! :)

 

Viele Grüße, Mudie

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Danke für die netten Wünsche! Gerald

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Hallo Gerald und Ihr anderen,

 

unser neues Zuhause von Adria gefällt uns auch super. 130 PS (nur) und Schalter, ich vermisse die 180 PS nicht, lässt sich super fahren und zieht ordentlich die 3,5 Tonnen. Ich fahre jetzt auch etwas anders; ruhiger - sehr zur Freude meiner lieben Frau. Natürlich kein Cali, aber mit abgesenktem Luftdruck und Dichtungen in der Dachhaube, einfach mehr Platz und Komfort. Riesiger Kühli mit großem Frosterfach. Mit Navi, Rückfahr, Alu, Wintereifen, AHK, Markise, Radträger keine 52000,-. Und die Brandruptaschen habe ich behalten und schön in den Twin geklebt. So bleibt ein bisschen Califeeling und die wunderschöne Bullizeit geht irgendwie anders weiter.

 

 

Wir haben jetz vier Wochenenden schon Freude gehabt und warten jetzt auf die Sommerferien.

 

Ganz liebe Grüße nach Graz und vielleicht nehmen wir die Staddtführung ja mal an, wenn es wieder nach Kroatien geht. Diesmal geht es wohl auch nach Istrien und über Villach oder querfeldein.

 

Und liebe Grüße an die Boarder

 

Peter, der den Schritt nicht bereut hat und gut von Friesenfrank betreut wurde :-)

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Jepp, sowas wär unsers geworden wenn unser Camper nicht auch als Zweitwagen herhalten müsste. Drei Autos waren uns dann doch etwas zuviel...

Ich vermisse das Bad im Cali, aber das sind wohl Luxusproblemchen... :-)

 

Gruss, Vagant

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Hallo Gerald,

 

wir wohnen ja im ebenen Norddeutschland und nach jetzt 2200 km ist unser Verbrauch auf 8,2 l/100 km gesunken. Leztes Mal (mal kein Wind) sogar 8,0 Liter nur, wir fahren aber auch noch ein und derzeit immer unter 120 Std/km. Viele sprechen beim Duci vom Verbrauch zwischen 8 und 10 Litern. Wird also normal sein bei Dir. Zu Beginn hatten wir auch über 10 Liter.

 

Dein Ventilator würde mich interessieren, allerdings haben wir die Midi Heki ja auch hinten......aber schon mal beruhigend zu wissen, dass ihr bei 35 Grad es noch aushalten konntet. Dieser Test steht noch aus bei uns :-)

 

Peter

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Hallo Peter,

schickes Interieur! Hellere Farben hätten uns auch besser gefallen, gab´s aber nicht.....Du hast aber Längsbetten, oder? Auch 6 m oder doch 6,40 Länge?

Der Venti wurde direkt ins Heki eingebaut und läuft mit 12 Volt; ist dzt. noch etwas lauter, da gibt es aber auch schon eine "Tuninganleitung" dafür. Jetzt warte ich auf den Einbau der neuen Dichtung beim Dachfenster; wenn die nichts bringt, besorge ich mir die vom Kastenwagenflüsterer!

 

LG

 

Gerald

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Ne, ist nur 6,00 m und nicht mit Raumbad. Das Bett ist gute 1,50 breit. Täuscht vielleicht. Ich hatte im übrigen die "neue Dichtung" werksseitig drin. Tipp: vergiss es, die war genau so laut. Erst jetzt ist es besser mit der Weymo Dichtung.

 

Liebe Grüße

 

Peter

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Herzlichen Glückwunsch zu euren Kastenwägen, mit denen ich auch liebäugele.

 

Kommt ihr denn mit dem Fahrkomfort des Fiat tatsächlich gut klar? Bei einer Probefahrt fand ich die Federung ziemlich hart, meine Beifahrerin sogar definitiv zu hart und stoßig. Das Problem haben wohl nicht wenige, so gibt es in der aktuellen Zeitschrift "Campervans" einen Bericht über eine Firma, die komfortablere Federbeine für den Fiat anbietet. Ob ein abgesenkter Reifen-Luftdruck unter das vorgeschriebene Maß auf Dauer empfehlenswert ist?

 

Die Windgeräusch von der Dachluke fand ich auch sehr störend, wie sich herausgestellt hat, sind die aber nicht einmal bei viel teureren Kastenwägen von CS zu vermeiden.

Ein Tipp: Ich habe mal jemanden getroffen, der sich ein Stück Schaumstoff hat zuschneiden lassen, was er während der Fahrt in das Fenster geklemmt hat. Soll deutlich mehr gebracht haben als die Dichtungs- und Spoiler-Lösungen.

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Hallo Misery, mit dem VW Fahrverhalten ist es nicht vergleichbar, fahre dzt. mit 4,5 bar, lt. Beschreibung sollten es sogar 5,5 bar sein, es ist definitiv härter als der VW, aber für mich noch ok. Neue Dichtung ist bestellt, schneide aber am WE auch eine Schaumstoffplatte zu, werde dann berichten. Das Wohngefühl ist natürlich dafür deutlich besser. Ich werde erst nach dem "großen" Urlaub sagen können (wenn ich mich an die Größe besser gewöhnt habe), ob ich mein Fahrverhalten (wo fahre ich überall hinauf/hinein/hinzu) deutlich verändern musste. FG Gerald

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Moin Misery,

 

Danke für den Schaumstoff Tipp, ja machen viele. Ich habe beim erstenmal und auch beim Mietmobil vorher ein Kissen in die Luke gesteckt. Brachte sehr viel, aber mit der Dichtung jetzt ist es auch o.k..

 

Fiat hat laut Bordcomputer als untersten Reifendruck 4,0 bar. Die habe ich jetzt, damit das serienmäßige Reifendruckkontrollsystem nicht dauernd meckert, einstellen lassen. Dafür muss man einmal zu einem Händler und an den Tester. Alles was über 4,0 ist führt zu den Holper- und Scheppereffekten. Dann macht der Fiat wenig Spaß. Ich bin mit 4,0 jetzt zufrieden, weil es auch nicht anders geht. Viele, die das Druckkonrollsystem nicht haben, fahren sogar zwischen 3,5 und 3,8. Habe ich zum Testen auch mal gemacht, butterweich der Wagen :-) Und dann gäbe es ja noch die Luftfederung vom goldigen Schmidt.......

 

 

Mein Reifenhändler findet den Luftdruck unbedenklich und der hat hunderte Kastenwagen von Firmen und Kunden.

 

Gruß

 

Peter

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Das etwas andere neue Zuhause ......

 

.... der Pick Up mit Wohnkabine.

 

In unserem Fall:

Nissan Navara D23/NP300 - DC - 140 kW - BiTurbo - 450 Nm - Automatik - Tekna

+

Wohnkabine Variante Expeditionskabine / Monocoque-Bauweise / leicht, aerodynamisch optimiert / 200 cm Bodenlänge / Aufstelldach

 

Die Kabine wird im Frühjahr aufgesattelt und im Herbst wieder abgenommen. Gewicht ca. 400 kg, nur 30 cm Alkoven, Dieselmehrverbrauch nicht wirklich messbar. 
Die Kabine als Last bemerkt der Navara eigentlich nicht, die Fahrdynamik ändert sich nicht. Der Verbrauch bei 120-130 km/h Reisegeschwindigkeit mit 4 Personen liegt knapp unter 10 l / 100 km. 

Der 2.3 l - 190 PS - BiTurbo - Diesel mit 450 Nm ermöglicht eine zügige, konstante Reisegeschwindigkeit, auch auf der linken Spur, auch am steileren Autobahnberg.

Der Innenausbau ist variabel, kann mitbestellt werden oder selbst ausgeführt werden.

 

Im Herbst / Winter passt die Kabine auf einem hydraulischen Hubtisch in eine handelsüblichen Garage, da nur 150 cm + 30 cm Hubtisch = 180 cm hoch.

Dann ist eine Backflip Ladeflächenabdeckung mit einem Ladeflächenauszug, gleich dem Heckauszug beim Cali, auf der Ladefläche montiert.

 

Die Bilder zeigen die Größenverhältnisse im Vergleich zum bekannten Quechua Second Base.

Und eine Sitzgruppe mit 110 cm Rolltisch, 4 vollwertige Campingstühle, es gibt noch Fußteile dazu. Diese sperrigen Teile passen problemlos in die Kabine.

Es können 4 Personen in der Kabine schlafen, je nach Ausbauvariante.

 

In meinem Fall ist (fest und variabel) verbaut: ENGEL-Kompressorkühlbox, ECOMAT-2000, Induktiv-Kochfeld, 12V / 230 V, "Wasserflaschen", 3-4 Schlafplätze.

Minimalprinzip, wie im T5/T6-Beach.

Besonders speziell ist die Hardtop-Markise über der Hecktüre. Die Bus-Schiebetür kann man bei Regen nicht geöffnet lassen, die Kabinentüre schon.

Alle mechanischen Teile sind praktisch grobschlächtiger Schlepperbau - die sensiblen Hubdachgeschichten des Calis sind mittlerweile vergessen. 

 

Und ja, Allrad mit Untersetzung - der Navara kann, wenn er muss ......

 

Achtung: Diese Variante des "Reisemobils" sollte gut geplant werden, es verbergen sich nicht wenig technische Überraschungen in der Kombination Trägerfahrzeug - Kabine.

Aber ein Fahrzeug - zwei getrennte Nutzungen. Kein Multivan sondern ein Multi-Laster.

 

Und: 5 Jahre oder 150.000 km Garantie = entspanntes (Urlaubs-)Fahren.

 

 

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bearbeitet von Klaus-TDI

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Hallo Klaus

 

Cool! Hast noch Bilder vom "Wohnraum"?

 

Grüsse

Nicole

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vor 50 Minuten schrieb Hyperion:

Hallo Klaus

 

Cool! Hast noch Bilder vom "Wohnraum"?

 

Grüsse

Nicole

Hallo Nicole,

 

der Ausbau ist wahrlich sehr variabel.

 

Wir haben uns den Kabinenbau vor Ort genau angesehen - hier 3 Fotos einer (anderen) Kabinenvariante, noch ohne Dach, auf unserem Navara. Testweise.

Aber als ersten Eindruck der Leerkabine während der Bauphase. Diese Aufnahmen sind nicht alltäglich, aber ev. interessant.

Und dann kann man einfach losbauen - keine störende Verkleidung, o .ä. 

Die Bodenlänge ist 200 cm, max. Breite oberhalb den beiden Längskästen = Innenraum ca. 170 cm, max. Breite am Boden zwischen den beiden Längskästen ca. 100 cm.

 

Unsere Ausbauvarianten wurde mit Aluprofilen und Holzplatten (Pappelsperrholz / Siebdruckplatten) realisiert. 

Das ist einfach, preiswert und  - vor allem - leicht. Dann noch Polster zum Sitzen / Liegen  -> fertig.

Außerdem kann man eine veränderte Nutzung über verschiedene Lebensabschnitte leicht mit Säge, Feile und Inbusschlüssel anpassen.

Derzeit baue ich gerade um, von 4 auf 3 Schlafplätze. 

 

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bearbeitet von Klaus-TDI

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Aber die Kabinenvariante, die jeder zuerst ansteuert -> (beispielhaft) hier: Tischer.

 

Das wäre das Gegenstück zum Wohnwagen / Kastenwagen / Teilintegriertem Wohnmobil, ...

 

Auch in Würzburg waren wir vor Ort, haben dann aber aus diversen Gründen von dieser Kabinenart wieder Abstand genommen.

Gibt noch mehr Hersteller: Nordstar, ...

 

Das sind aber keine leichte Expeditionskabinen, sondern richtig schwere Vollausstattungen. Diese Kabinen erfordern entsprechende Fahrzeuganpassungen. 

 

Fotos von unserem Ausbau gibt es nach der Fertigstellung der aktuellen Ausbauvariante, derzeit ist meine Kabine innen teilzerlegt.

 

bearbeitet von Klaus-TDI

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Die "Einlagerung" über die Wintermonate (wie sind eher Sommercamper) funktioniert wie das Slippen eines Bootes vom / auf den Trailer.

Hier wird die Kabine von der Ladefläche auf den Hubtisch (handelsüblich in Werkstätten) gezogen bzw. über eine Umlenkrolle vom Hubtisch auf die Ladefläche gezogen. Nicht wirklich spektakulär.

 

Der Hubtisch kann per Hydraulik / manuelles Pedal in der Höhe passend verstellt werden und ist fahrbar.

Ohne die Urlaubsbeladung liegen nur ca. 300 kg auf dem Hubtisch, das Gewicht ist leicht zu bewegen und in die Ecke der Garage zu rangieren.

Die Kabine könnte auch - mit Abdeckung - im Freien überwintern. Ist ja nur eine Kunststoffkiste.

 

 

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Gefällt mir sehr gut.

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Zum Ausbau bzw. Innenausstattung:

Es gibt zwei Kabinenarten:

Die großen, schweren Wohnkabinen mit Wohnzimmer- / Küchenoptik und entsprechender Ausstattung - Tischer und Co. - i.d.R. benötigen die kleinen asiatischen und europäischen PUs  aus Gewichtsgründen eine Auflastung, Luftfederung, oft eine Rahmenverstärkung, besondere Räder (Felgen + Reifen). Da sind gleich mal 6000.- € im Fahrwerk verschwunden. 

Und die Fahrzeuge sind praktisch immer am Gewichtslimit bzw. überladen. Eine permanent grenzwertige Situation. Ob diese Kabinenart so richtig geländetauglich ist, das wage ich zu bezweifeln. Der Schwerpunkt ist sehr hoch und - vor allem - weit hinten.

Und dann gibt es noch die kleinen, leichten Expeditionskabinen - gern in der Szene als "Wohnklo" bezeichnet. Weil die Toilette - so vorhanden - in keinem eigenen Raum eingebaut wird, sondern praktisch wie im Tx frei im Innenraum steht. Entsprechend dieser Definition fahrt ihr alle ein Wohnklo-Wohnmobil.

Logischerweise gibt es dann auch keine Nasszelle.

Aber die Expeditionskabinen sind leicht und auf jedem PU ohne Fahrzeugumbauten nutzbar. Außerdem ist die Fahrdynamik mit und ohne Kabine eigentlich gleich.

Die Kabinen sind niedrig und bei richtigem Ausbau sitzt der Schwerpunkt tief und direkt hinter der Fahrzeugkabine vor der Hinterachse zwischen den original Bordwänden. 

 

Falls man die Wohnwagen-Wohnzimmer-Küchen-Vollausstattung möchte, der T5/T6 zu klein ist oder andere Wechselgründe vorliegen- > dann kauft besser einen Kastenwagen, Teilintegriert, ....

Die schweren Kabinen sind relativ teuer, die Fahrzeugveränderung (Luftfederung, ...) muss auch bezahlt werden und die gesamte Fuhre nickt und schwingt nicht unerheblich (Schwerpunkt). Meiner bescheidenen technischen Meinung nach sind hier die üblichen Wohnmobile besser und entspannter aufgestellt. Oder gleich einen Unimog. 😨

 

Der PU mit der Expeditionskabine entspricht eher dem T5/T6 - man kann jetzt einen Beach mit Minimalausstattung oder einen Cali Coast, .... über die Innenausstattung selbst definieren. Wenig Einbau - viel Raum, mehr Einbau - weniger Raum. Wie im Bus.

 

Da  wir ursprünglich vom T4 Multivan mit Dachzelt über den T5.2 Beach zur Kabine kommen genügt uns die Sparta-Version.

Über die Jahre baue ich jetzt die siebte Küchenmodulausstattung und es wird eigentlich nicht genutzter Kram nicht mehr eingebaut und vor allem  auf Mehrfachnutzung verschiedener Geräte geachtet. Das bedeutet Variabilität und Flexibilität. 

Diese Überlegungen erzeugen einen nicht alltäglichen Ausbau, auf der KISS-Ebene. 😉

bearbeitet von Klaus-TDI

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Derzeit wird die Innenausstattung umgebaut, geplant war - auf Wunsch von Nicole - noch einige Bilder aus dem Innenraum nach der entgültigen Montage zu posten.

Allerdings werden die Bilder wohl nicht besonders aussagekräftig, der 3D-Raumeffekt wird - bedingt durch den kleinen Raum, geringen Aufnahmeabstand - optisch nicht eintreten.

In diesem Zusammenhang ist mir aufgefallen, die Expeditionskabine entspricht von den Ausbaurahmenbedingungen nahezu dem Beach.

Aufstelldach, Bettplatte oben, Sitz- und Liegefläche unten, Stauraum unter der Sitz-Liegefläche, Stehhöhe (auch bei abgeklappter Bettplatte).

 

Einige der Einbauten könnten auch im Beach funktionieren, direkt oder angepasst.
 

Der Ausbau gliedert sich in 3 Einheiten, einen bzw. den Festeinbau und zwei mobile Containersysteme - Küchenmodul (ohne Wasser) und Kühlmodul mit Kompressorkühlbox. Die beiden Container sind einfach aufgebaut und auch außerhalb der Kabine in einem Vorzelt / Quechua-Wurfzelt einsetzbar.

Bei längerer Anwesenheit auf dem CP. 

In der Kabine sind die beiden Container grundsätzlich auch mobil, für zwei Positionen konzipiert: Fahrtmodus mit Fixierung am Festeinbau / Standmodus.

Aus Gründen des Fahrzeugschwerpunktes, der Optimierung der Fahrdynamik und der Nutzung bei abgeklappter Bettplatte. 😉

 

Die Grundlage bildet der Einsatz der 30 x 30 mm Aluprofile.

Die hätte ich schon beim T5.2 Beach-Ausbau deutlich intensiver nutzen können und sollen.

 

Die Bilder kommen.

 

 

 

 

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Hier die konstruktive Idee - basierend auf den Erfahrungen aus dem T5.2 Beach und den technischen Rahmenbedingungen des Pick Ups:

 

In dem gewählten Foto kann man die Einbausituation besser erkennen:

Erstes Bild:

Rot = Aluprofil umlaufend an den Kabinenwänden, geklebt und/oder geschraubt.

Grün = Aluprofil am Boden - 68 cm nutzbarer Abstand / 120 cm lang (nicht die komplette Kabinenlänge) => Staukasten li und re mit 120 cm Länge.

Blau = Aluprofil im Raum - bildet die Kanten der beiden Staukästen - oben (Rot-Blau) Siebdruckplatte als Sitz- (50 cm) / Liegeflächenanteil, seitlich (Blau-Grün) Pappelsperrholz beschichtet als Kastenwand.

Gelb = Bettplatte, Längsschläfer, hochklappbar - wie im Cali.

 

Zweites Bild:

Küchencontainer - auf den Rot-Blauen-Aluprofilen, fahrbar. Mit Rollen, die in den Aluprofilen laufen. Zwei Kunststoffboxen (60 x 40 x 120 / 240 cm ) auf Auszügen, Küchenplatte, Induktivkocher, Gaskocher (Reserve).

Kühlboxcontainer - mit Rollen am Boden, wie ein Büromöbelcontainer, ebenfalls nach hinten fahrbar. ENGEL-Kompressorbox, eine Kunststoffbox (60 x 40 x 170 cm) auf Auszug.

 

Im nächsten Posting kann man den Grund für diese Ausbauvariante erkennen.

 

 

 

 

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Der Pick Up ist auf eine definierte Lastverteilung ausgelegt mit dem Schwerpunkt auf Bordwandhöhe / Hinterachse.

Eigentlich ist der DC (Doppelkabiner) mit 4 vollwertigen Sitzen ein SUV mit Ladefläche, im Vergleich zum KC (KingsCab mit 2 Notzsitzen hinten) mit ca. 20-25 cm kürzerer Ladefläche.

Das macht sich bei der Kabinennutzung durchaus bemerkbar. Kürzere Ladefläche, weniger Zuladung, Schwerpunktproblematik.

 

Die Ladefläche beim DC ist ca. 160 cm lang, eine 200er Kabine hat also 40 cm Überhang. Eine 240er Kabine hat entsprechend 80 cm Überhang.

Im Bereich des Überhanges sollte möglich wenig Gewicht vorhanden sein, die Hebelwirkung über die Hinterachse (Drehpunkt) führt zur Entlastung der Vorderachse und es entsteht eine "Wippe".
Diesen Effekt kann man auf einer Waage sogar messen. Und auf der Autobahn mit Betonplattenkanten deutlich "fühlen". Deshalb die Fahrzeugfahrwerknachrüstungen.

Also: Der wesentliche Gewichtsanteil sollte zwischen den Achsen, auf Höhe der Bordwandoberkante sein. Hochschränke wie im Wohnwagen mit den edlen, aber schweren Porzellangeschirr beladen, das ist eher suboptimal.

Aber: Sämtliche Kücheneinbauten auf der Hinterache (Gewichtsoptimal) bedeuten in der Kabine: Bei abgeklappter Bettplatte (Schlaffunktion oben) keinen oder schlechten Zugang vorn zur "Küche" / Kühlschrank.

Ein klassischer Zielkonflikt. 

 

Einfache Lösung:

Wenn ich fahre, dann schlafe ich nicht. Wenn ich schlafe, dann fahre ich nicht. Zwei Betriebsmodi.

Wenn ich fahre, dann das Gewicht möglichst auf die Hinterachse = Kabine vorn.

Wenn ich schlafe, dann steht das Fahrzeug, das Gewicht gern nach hinten in den Überhang = Küche / Kühlbox gut erreich- und nutzbar.

 

Bild 1: Fahrsituation - Bettplatte unten, eigentlich Dach zu, beide Container auf / vor der Hinterachse, die Staukastenbeladungen auf oder knapp hinter der Hinterachse, Schwerpunkt niedrig, auf Bordwandhöhe.

 

Bild 2: Schlafsituation - Bettplatte unten, Dach offen, 3. Schlafplatz unten quer (170 cm x 80 xm), Küchencontainer ganz hinten, Kühlboxcontainer bildet den Abschluss der Liegefläche.

Abstand Kühlboxcontainer zur Rückwand Kabine ca. 70 cm = Stehbereich in der Längsachse der Kabine. Ca. 100 cm in der Querachse der Kabine. Bei abgeklappter Bettplatte. 

 

Bild 3: Sitzsituation - Bettplatte oben, Liegefläche  unten herausnehmen, Kühlboxcontainer nach vorne schieben, Sitzgruppe oder durch die gelbe senkrechte Linie angedeutet: Sitz-Liegebereich auf den beiden Staukästen. Dann ergibt sich ein deutlich größerer Innenraumbereich für die Tagesnutzung. 160 cm lang / 68 bzw. 100 cm breit. Volle Stehhöhe.

 

Ohne  Bild: Beide Container können aus der Kabine entnommen werden, ins Quechua.
Macht aber nur Sinn bei längeren Standzeiten auf dem CP. Dann ist in der Kabine richtig Platz. 😉

 

Viele Punkte aus dem Beach übernommen, einige Punkte verbessert:

Der Tx hat jetzt kein Gewichtproblem, Schwerpunktproblem, aber in unserem Fall ein Raumproblem. 

Beispiel:

Bild 2: Im Beach müsste man die Fahrer- / Beifahrersitze ausbauen, die Frontscheibe steiler stellen, den Dachausschnitt nach vorn verlängern - dann entsteht der Stehbereich bei abgeklappter Bettplatte wie in der Kabine hinten. Nur zum besseren Verständnis.

 

 

 

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bearbeitet von Klaus-TDI

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Eine persönliche Anmerkung:

Wenn ich noch einen Beach hätte, mit den aktuellen Erfahrungswerten, dann würde ich den Staukasten und das MFB demontieren.

Beide Teile durch die Aluprofile ersetzen, die Raumvolumina besser nutzen, den Heckauszug einfacher einbauen und einen Rollcontainer auf dem Staukasten in Betracht ziehen um den Zugang zum Stauvolumen unten zu verbessern, den Staukastenbereich passend verlängern. Die mir wertvolle Stehfläche würde ich versuchen zu erhalten, nur temporär zu belegen - z.B. für die Entnahme aus der Kühlbox, dann die Kühlbox wieder "einschieben".

Den MFB-Bereich würde ich schmäler gestalten = kleinere Liegefläche (passend zur Personengröße) und damit den Innenraum vergrößern. 
Die Platte auf dem MFB-Gestell hochklappbar, als Liegefächenanpassung wie beim Lattenrost und zur besseren Entnahme von Teilen aus einer möglicherweise eingebauten Schublade.

Der Rollcontainer sollte aus dem Fahrzeug einfach entnommen werden können, ins Vorzelt. Dann gibt es eine größere Schlaffläche unten. 😉

 

Aber - hier muss sich jeder selbst überlegen, welche Punkte wichtig sind.

 

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Abschließend die Innenraumfotos, ohne Polster und Accessoires - die Montagesituationen:

 

 

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Die ursprüngliche Idee: Fester Einbau, quasi Küchenzeile mit Auszugsschienen- aber nicht sinnvoll.

 

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Ein Blick durch die Tür - die ENGEL fehlt, sie kühlt gerade die Silvestergetränke in der Küche. Fahrtmodus, beide Container vorn, fixiert.

 

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Der Blick auf die linke Seite.

 

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Der Blick auf die rechte Seite.

 

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So sieht der Standmodus aus - es fehlt die mittlere Platte für die Liegefläche unten quer. Beide Container "hinten".

 

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Rechts hinten - ein Klappsitz (normalerweise mit Polster).

 

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Rechts hinten - Sitz umgeklappt, mehr Stehfläche für den "Eingangs- und Küchenbereich".

 

 

bearbeitet von Klaus-TDI

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Blöde Frage: Was hat das noch mit dem Caliboard zu tun? 

 

Gruß

 

Gerd

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